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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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E.  Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive! (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe. Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.' (Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9). Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.


2. Männer bereuen nicht mehr, und so lieben Frauen ihre feminine Individualisierung

Man kann gar nicht ahnen, wie unendlich bitter und traurig es sein wird, wenn Armut und Gewalt, Krankheiten, Kriege und Seuchen die Menschheit verstärkt heimsuchen werden, weil erstrebt werden soll, besonders attraktiv für reiche Investoren an einer Vereinheitlichung von ‚Genussehen-Hotelwesen‘ unter internationalen Gesichtspunkten zu arbeiten. Vom König der Frevler lernend, von staatswegen mit Frevlern Geschäfte zu machen. . . wie können wir es 'voller Gnaden' wagen, der Jugend der Welt kulturloses Vorbild zu sein?
 

Wenn der Emotionalkörper 'Weiblichkeit' nicht seine geistigen Energien von seelisch-schöpferischen Männern erhält, und sich die Kraft 'Göttliche Mutter' nicht entfachen kann, weil eben nur die Macht der Liebe das heilig-spirituelle Herz der Frauen bewegen und vorwärts treiben kann, bleibt den Frauen nur ein neurotisch-, beschämend-stolzer Individualisierungspfad: „Wenn du mich liebst, dann – vielleicht – liebe ich dich auch.“ Dann krankt Unser Leben dahin, vergessend, dass es »Sinn und Würde der Liebe« gibt.
 

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann dem seelenvollen Mann nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter, ohne es zu wissen, von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden: zu vereinen das Rechts und das Links, Innen und Außen, das Unten und das Oben, das Heilige und die Natur.
 

Die Atmosphäre der Offenheit des erleuchteten männlichen Seelenblickes {einem Zustand intensiver Empathie heiliger Bereitwilligkeit in der freischwebenden Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger sanfter Aktivität von Scharfblick, Einsicht und Erkenntnis sowie intuitivem Bauchgefühl} lässt das Schattenreich kollektiver weiblicher Psyche {wo Missgunst, Hass, Lüsternheit, List, Unaufrichtigkeit – bis zu fünf oder sechs Generationen zurückliegend – alle möglichen und unmöglichen Arten glanzlosen Gefühlslebens im weiblichen Organismus anrichten, was das aufstrebende Glück strahlender Weiblichkeit von traurig-ängstlicher Mutlosigkeit einer Armen-Seelen- und Gespensterwelt des 'ahrimanischen Totenreiches' sich in ein glaubensverlassenes Anderssein hat zerren lassen} verschwinden (Matthäus 4:16). Begreifen wir, dass in der Stützung der materialistischen Form 'spirituellen Paternalismus' durch christliches Frauentum fundamentalistische Resistenzen gegen Anti-Konsum wirken?
 

Er gibt dir, nach deinem Herzen, und alles, was du entwirfst, führt Er aus (Psalm 20:5)
Die Anregung weiblicher Kapazität, von dem durch die Kulturell-Kreativen offenbarten schöpferischen Geist, setzt den Willen zu Planetarischem Bewusstsein in Tätigkeit. Von mitfühlender Liebe für die leidende Menschheit verschmelzen Zeit und Raum und Bewusstsein. Im Durchströmen der geistigen Hierarchie kommt Weiblichkeit in Kontakt mit der Kosmischen Führung des Universums, die Die Weisheit auffordert zu handeln: dergestalt hat der weibliche Wille Einfluss in der Welt und auf die gesamte Menschheit. Das aber, was Männer 'gemeinsame Religion' nennen, ist in Wirklichkeit einmütige Seelenzeit.
 

Vom Regenbogen des Mondes  Ramas seelenvoller Blick, Shivas rituelle Bewegungen, Krishnas planetarisches Dichterwort – diese drei Kreise der Schwingung sind es, welche die Kulturell-Kreativen um sich herum erzeugen, was der Liebe bleibende Heilung bringt.
 

Tikun HaOlam – Wiederherstellung der Welt  Selbst wenn Frauen ganz ihre reine Seele geworden, identifizieren sie sich (nunmehr völlig selbstlos) mit Männern aufgrund ihrer Bindung: mit dem Reinen verbunden, werden sie rein; mit der Intelligenz verbunden, werden sie intelligent; mit der Befreiung verbunden, werden sie befreit; mit Freiheit von Konditionierung verbunden, werden sie frei von Anhaftung; mit der Suche nach Erlösung verbunden, werden sie Erlösungssucherinnen; verbunden mit Reinheit, werden sie strahlend rein im Handeln; und mit Tugend verbunden, werden sie tugendhaft (Mahabharata XII.309). Mit den Schöpferischen Seelen verbunden, werden sie »Die-Eine-ohne-Zweite«: in dieser Einheit erlöst sich jegliche Bindung an Unheil; dies ist 'Die Wiederherstellung der Welt'. Verrichten Männer jeweils die Seelentätigkeit im Gemeinwesen, für die sie gemäß den Funktionen ihres Archetyps qualifiziert sind und gebraucht werden, erlangen sie mittels ihrer Meditation über die Entwicklung ihrer Arbeit jenen Kulturellen Geist, der Frauen ihr Wirken in Planetarischem Bewusstsein erweckt – vorausgesetzt ein Mann weiß die Meditation richtig auszuführen, sodass in Kontemplation seine Seele ihre Macht erlangt, 'Sünden zu vergeben' (Johannes 20:23), was heilbringende 'Reue und Buße' auslösen kann. Es gibt keine größere Tugend als anderen zu helfen, und der Mond ist die Quelle aus der die Sterne trinken. Das heißt, dass Männer mit erleuchteter Seele der Menschheit helfen, geistig Planet Erde zu heilen, führt Frauen zum Schicksal ihrer Individuation, Planetarisches Bewusstsein zu generieren und zu organisieren, was die Welt »vom Bösen erlöst«.


3. Vom Aufschrei der Erde

Vom Durst nach Mammon  Solange nicht durch den seelischen Kulturellen Schöpfergeist der Männer, in der wahren Verbindung der ehelichen Liebe mit der Göttlichen Mutter, das Planetarische Bewusstsein auf die Erde kommt und vollkommen verwirklicht wird, beeinflussen die Anmaßungen des Eros narzisstischer Männer die weibliche Natur, was verhindert, dass der Christusgeist der Heilung und des wahren Glücks die Menschheit befreien kann.
 

Der Eva-Leib, in dessen Seele keine feste Herrschaft wohnt, quält mit sinnenfroher Raserei die Erde: die Allmacht der Göttin erniedrigt sich selbst in jeder einzelnen Frau und ihrem Verlangen nach Selbst-Erhebung und Vormacht über andere, was die Wirkung eines Kloster-Missverständnisses hinsichtlich der Beziehung zwischen erleuchteten Frauen (Bodhisattvas) ist. Frauen wissen über den 'Pfingstgeist' das, was von Ihm in einer Frau sichtbar wird; jedoch es ist nicht überraschend, dass, wenn starke eigene Bedürfnisse mit mangelndem planetarischen Gewahrsein zusammentreffen, als Ergebnis Eigensinn und Narzissmus entstehen. Natürlich können Frauen an spiritualisierten Idolen lernen, in wiederholenden Anrufungen in Absolutem Bewusstsein, die Macht Eines Großen Gottes erkennend, Seine Persönlichkeit in die Welt zu manifestieren; da aber die eitle Natur der Männlichkeit Gottes nicht aufhört, Sich Selbst – und auch nicht für den Zeitraum eines einzigen Augenblickes – im Individuum als Eros zu behaupten, werden sie sich dann auch als attraktive Exemplare (intelligente designs) ihrer Idole betrachten, anstatt Macht jener Ethik zu sein, die fähig ist, auf Erden Voraussetzungen für den Aufbau des Friedens zu schaffen, was zu einer völlig anderen Beziehung, zu jener Ganzheit führt, welche »Notre-Dame«, Licht der Weisheit ist.
 

In narzisstischer Voreingenommenheit, im Namen ihres Staates oder einer ähnlichen Ökonomie, sind Männer völlig damit beschäftigt, was sie selbst fühlen: dass nämlich, was sie denken und planen, sehr viel wichtiger ist als das, was Mutter Erde empfindet. Ohne den seelischen Geist der Männer aber können Frauen gemeinschaftlich gar nicht feststellen, was sie fühlen, bzw. sie fühlen überhaupt nichts – als hätten 'Jesus und Buddha' alle ihre Gefühle betäubt. Shiva kümmert sich um jene, die in großer Unwissenheit sind; doch dass Vishnu die Menschheit zu Planetarischem Bewusstsein führen kann, bedarf der Führung Brahmas (Rama): die eigenen materiellen Tätigkeiten überwinden, um im Zentrum des Dialogs zuzuhören, damit überwinden Männer den Narzissmus (Enzyklika Fratelli tutti, § 48).
 

'Hierzulande gibt es keinen Unterschied zwischen wirtschaftlichem Schicksal und Männern selbst. Kein Mann ist etwas anderes als sein Vermögen, sein Einkommen, seine Stellung, seine Chancen. Die wirtschaftliche Charaktermaske und das, was darunter ist, decken sich im Bewusstsein der Männer, den in der Kulturindustrie betroffenen Frauen eingeschlossen, bis aufs kleinste Fältchen. Ein Mann ist so viel wert wie er verdient, jeder Mann verdient so viel er wert ist.' (Dialektik der Aufklärung, 1944). Frauen akzeptieren Anarchie (Gesetzlosigkeit in Intimität) unter gar keinen Umständen. Von dem Augenblick an also, da Männer anfangen würden, religiöse Ordnung einzurichten, hören Epidemien und Kriege auf. Es fehlt an einem Mäzenatentum für die Gesundheit und Frieden schaffenden brüderlichen Seelen!
 

Während Frauen gewöhnlich Männer beschuldigen, ihnen Schaden zugefügt zu haben, sitzen Weise Frauen erst einmal mit sich selber zu Rate: Einst saßen Idisen (Frauen), ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Haftbanden! Entfahre den Feinden! / Da wurde dem Fohlen des Herrn Balders sein Fuß verrenkt. Da besprach ihn Sinthgunt, die Schwester der Sunna; da besprach ihn Frija, die Schwester der Volla; niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: 'bên zi bêna, bluot zi bluoda, lid zi geliden'. Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb, Märchenfilm.


4. Von den Heilkräften im seelenanalytischen Dialog

Wir müssen mehr in Bildung investieren, unsere tiefen Gefühle für das Human-Kulturelle
The Cultural Creatives sind jene 'Ritter', die im Wandlungsgeschehen ihrer 'Pilgerreise' (obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden – doch der manische Eros plagt sie nicht mehr, das Macho-Leben ist in ihnen entworden), 'Sterndeutern' (Matthäus 2:1-12) gleich, am heiligen Ort der Anbetung angekommen, um »die Würde der Frau« zu verherrlichen. Obgleich sie ihren eigenen Pflichten und Verpflichtungen gegenüber bewusst sind – sei es in Wissenschaft, Politik oder Welthandel – sind es die kulturschöpferischen Männer, von denen man sagen kann: „Sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Als Priester-Heiler und Befreier umfasst ihre Würde alle, die Zuflucht suchen unter den lichten Einflüssen ihrer Seelen; welch' Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen! Sind Männer vom Präsidentensessel herabgestiegen, in »das Wesen, das vermenschlicht worden ist« gewandelt, führt Seelenzeit die Frauen im Dialog zur Geburt der kosmischen Weisheit. Hysterie beweist ihre Unwissenheit nicht, wenn sie schweigt; und die Göttliche Mutter wirft keine Perlen vor die Schweine, wenn sie den Wert der Stille kennt. Daher beginnt Heilen mit dem kommunikativen Gewissen seelischer Barmherzigkeit der Männer.
 

'Zeige, wie keinerlei Sache gesehen werden kann, außer durch einen kleinen Spalt, wo die Luft voller 'Abbilder {spezie} der Gegenstände' hindurchgeht, welche einander zwischen den dichten und undurchsichtigen Seiten des vorbesagten Spaltes durchsägen (kreuzen); deshalb vermag eine Sache, die keinen Körper hat, weder Gestalt noch Farbe irgendeines Gegenstandes zu sehen, zumal es ihm notwendig ist, dass ein dichtes und undurchsichtiges Instrument für den Spalt vorhanden sei, durch welchen die Spezien dem Objekte (das sie auffängt) ihre Farben und Gestalten aufdrücken.' (Leonardo da Vinci, MS. CA. FOL. 345 op.cit).
 

Heilung der Erde durch Synthese  'In den Tagen der Heilung werden jene zusammen sein, die ihren Verdiensten nach zusammengehören' (Sepher Chasidim). Für das Planetarische Bewusstsein ist das Ideal »Notre-Dame« den Männern notwendig. Sind aber die seelisch-spirituellen Verbindungen der Frauen zu sich selbst unterbrochen, können Männer nicht Kulturelle Seele sein; ohne kulturellen Seelengeist sind Frauen ihres Glaubens an den Geliebten Herrn beraubt; ohne Anbetung des Geliebten Herrn kein Planetarisches Bewusstsein. Wenn das religiöse Gewissen der Männer sich aufmacht seelische Heilung dem Gemeinwesen zu geben, kann der spirituelle Wille der Frauen eine Neue Erde manifestieren.


5. Rücksichtnahme und die Auswirkung

Frauen wirken, statt vom Expliziten ihres Wesens, aus ihrem Inneren auf den gesamten Planeten ein; doch heiraten sie Männer, die gar nicht zum Glauben ihrer Seele passen. Je vertrauter und alltäglicher diese Verhaltensweise ist, desto problematischer wird die Analyse. Ethik ist der Wechsel vom Versuch »Frau« zu klassifizieren, hin zur Erforschung des Geistes 'Alle Menschen werden Brüder!' – könnte dies unser 'Weltkulturerbe' sein: „Wer liebt, muss das Los dessen teilen, den er liebt.“ (Bulgakow, Der Meister und Margarita)?
 

Siegfried zeugte, 'gebadet im Drachenblut', und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam – als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau} – sein Herzbegehr {Lindenblatt} (das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte) hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". Dies ist der schöpferischen Kultur Tod: Männer sind für Frauen das wert, wieviel Geld, Lebensgier oder Macht sie haben; Frauen für Männer wieviel Sex bzw. Yoga sie treiben. 'Seelisches verwirklichen' verödet hinter Fassaden von Patriarchen-Moral mit Dekor von Staatskirchen-Identität: 'Hoffnung, Glaube, Wohltätigkeit erschlagen den Kreativen' (Kupferstich Martin Weigels). „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner: 'Der Wanderer') ist "zivilisierte" Sitte. 'Nur den Moment genießend' werden Frauen zum Spielzeug berechnender wie vorausschauender Herrgötter. Solange neurotisches Frausein Schatten auf sein Inneres Heiligtum wirft, erscheint das Ebenbild des Schattens von Angesicht zu Angesicht und macht die Einschätzung weiblichen Eigenwillens zunichte.


6. Noblesse oblige – Dienst der Seele aus Planetarischem Gewissen 

Ist in einer Frau Persönlichkeit entwickelt, aber nicht der Dharma-Gebende Engel, wird Gewissen im Weiblichen zur schlimmen Plage, ständig erzählend, dass sie nichts tauge; das macht eine Frau niedergeschlagen, dass sie kaum Kritik von außen standhält; schlimmer noch, sie beginnt den Aspekt des negativen Animus auf ihren Mann zu projizieren, was ihm das Leben zur Bürde macht. (Claremont de Castillejo, Knowing Woman, London 1973).
 

Den Gott der Liebe sollst Du preisen, Er hat die Saiten mir berührt, Er sprach zu Dir aus
meinen Weisen, zu Dir hat Sie mich hergeführt (nach Richard Wagner, Sang des Tannhäusers)

Der Geist kultureller spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit ihrer Heiligen Fürstin {Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht unseren Planetarischen Gesang. In der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen. Während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt: die vierfache weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, Trockene, Warme (Mystik) und das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um.
 

Gewissen und Spiritualität – Vom Salz der Erde und Dem Licht der Welt
(A) Zusammenkünfte (conferences), (B) Schwesternschaft (Satipatthana), (C) Dialog: Heilung von Seele und Leib, (D) spiritual guide, (E) Individuation: organisierende Frau Heiligen Geistes. (I) Bekenntnis und Reue, (II) »lectio divina« zur Tugend und Weisheit, (III) Psyche-Analyse, (IV) Einzel-Retraite (Matthäus 4:2), (V) Seelenkultur der Brüderlichkeit. Weibliche Individuation »die berufliche Frau Kulturellen Geistes« ist das Felsfundament zur Seelenkultur 'Brüderlichkeit einer friedlichen Menschheit'. Und wie »Imitatio Christi« (Matthäus 4:2 Jesu Retraite) Frauen 'spiritual guidance' ermöglicht, so offenbart der gruppenanalytische Dialog »Tavistock Working Conference« Männern ihre Obliegenheit zum berufenen Seelenarzt. Zusammenkunft der Weisen Frauen ermutigt zum »Confiteor«, dem Bekenntnis 'Einheit der Konfessionen', und indem spirituelle Schwesternschaft Sinn und Bedeutung der Heiligen Schriften beleuchtet, kann aufrichtige Reue der Menschheit Heilung bringen.
 

Vom Dienst der Männer aus der Tiefe kulturellen Gewissens
Man sollte Männern Zeit geben, sich schriftlich auszudrücken. 'Gute Männer' (Sure 24:26) schreiben zu lassen, anstatt selber zu sprechen, ist das Erste Gebot für Frauen. Bevor nicht Männer zu allem Wesentlichen sich glasklar geäußert haben, wäre es ein großer Fehler, dass Frauen »Eine Botschaft« aussprechen wollten [dann sollten Frauen die Männer in Küche, Hof und Garten werkeln lassen, anstatt selbst zu handeln: so lässt sich am besten der schöpferische Seelenzustand in Männern wiederbeleben]. Tugend als auch Gewinn beruhen auf Liebe – in ihren verschiedenen Formen: unter dem Einfluss des Neins der spirituellen Liebe, der göttlichen Strenge der Frau, widmen sich Männer der Buße in der selbstlosen Liebe des heiligen Geistes im Gemeinwesen zu heilen, dass das Herz der Frauen zur bleibenden Wohnstätte des »Geliebten Herrn« wird, was zur gewinnbringenden Christus-Liebe zur Menschheit führt, sodass die Tugend des spirituellen Erbarmens der Männer dafür sorgt, 'dass die Liebe geliebt wird' (Thérèse von Lisieux).


7. Money, Sex & Power

Alchimie unserer Zeit  Im nehmenden Zyklus dominieren nicht nur Männer über Frauen. Weiblichkeit zeigt sich emanzipiert: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, selbstbestimmte Verwirklichung zerschneidet Holz. Selbstdenken ist des Mannes höchster Mut. Ebenso denken wir: Frauen, die wagen selbst zu denken, diese Frauen werden auch selbst handeln. Die selbstbestimmte Frau aber möchte auf keinen Fall auf ihre Persönlichkeit, ein Leben in Leidenschaft, im Drang nach Freiheit verzichten; im Glanz ihrer Persona hat sie keine Lust auf den Heiligen Geist als Mann, sie will etwas Großartiges machen – sie lässt den Geliebten im Straßenrand zurück.
 

Gaia-Symphonie  Erde ins Wasser werfen, Wasser ins Feuer schütten, Feuer in die Luft fackeln – diese Umweltsünden vergiften unser Beziehungsklima. 'The Sacred Feminine' wehrt sich auf Ihre Art gegen die Verunreinigung der Ozeane der weiblichen Seele, gegen Überfischung ('das übertischte Mahl' Goethe, Faust) und eine 'Trinkwasserverknappung im Glauben'. Der Frauen Natur ist ein Meer von Vibrationen; jede psychische wie physische Bewegung stellt einen Tsunami für Planet Erde dar. Doch ohne den schöpferischen Geist, 'the creative Christs' der Menschen, lässt sich mit Wirtschaftsmacht kein Kampf für den Frieden führen: unsere Ozeane und Kontinente müssen büßen für die „christlichen Tugenden“, „buddhistischen Leidenschaften“ sowie „muslimischen Unwissenheiten“ der Frauen. Eine Frau wird durch ihren Mann kulturell; Kultur aber kommt durch die Frauen zur Erde.
 

'Jesus, der gekreuzigt' (Apostelgeschichte 2,36). . . 'Sie haben ihn nicht getötet, ihn nicht gekreuzigt' (Sure 4)
Die Heilige Schrift ist eine Frau – schwer zu verstehen, weil sie nicht das zu sagen scheint, was sie meint; in Wirklichkeit meint sie mehr, als sie sagt. Lehrt etwa der Heilige Qur'an, das Heilige Evangelium erwarte von uns, dass wir Ihm eine Lüge abnehmen? – ganz sicher nicht! sondern, dass unser menschlicher Geist mit der Fähigkeit ausgestattet ist, durch kreative Imagination Entstellungen rückgängig zu machen. In der Tugend seelischen Handelns begegnen die Kulturell Kreativen ihrem überpersönlichen Retter, die Göttliche Mutter, was ungeahnte schöpferische Kräfte belebt. Der Wille des Lichtes dieser Liebe beherrscht die Dunkelheiten aller trostlosen Bilder gewöhnlichen Glaubens an eine 'Kreuzigung Christi'.
 

Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot gibt ihnen heute  Egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein haben Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen: Kommunikation und geistige Fitness und damit seelisch-fruchtbringende Tätigkeit sind gestört. Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben. Der geistige Teil der Menschheit, der in Kollektivität lebt, der in allen Geschöpfen lebt, fängt an, sich nicht zu entfalten, und, sich seiner krank und unbewusst, mit unglücklicher Miene sich zu beklagen, weil seelische Fähigkeiten so begrenzt und verdunkelt sind, dass unser Organismus gar nicht mehr fühlt. Dies ist bei Millionen von Frauen in der Welt der Fall. Würden Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschähe der Erde ihre Heilung.


8. Der tiefenpsychologische Dialog – Unser Engagement der Seele

Wir brauchen im Umgang miteinander – global – eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen, denn die Seele ist schöpferisch. Um schöpferisch zu sein, müssen wir zuerst alles Rastlose in unserer Psyche hinter uns lassen. Der Glanz innerer Ruhe wird durch direkte innere Wahrnehmung freigesetzt, und nicht über intellektuelles Wissen, spirituelle Lehren oder einem Lesen von frommen Sprüchen. Es kann auch nicht von religiösen Autoritäten oder spirituellen Meistern wachgerufen werden und auch mit psychologischem Verstand, transzendenten Klängen und spirituellem Bewusstsein können wir wahre Humanität, das Planetarische Bewusstsein nicht erwecken. Denn Konfrontation mit dem männlichen Ego richtet Weiblichkeit und damit Planet Erde zugrunde. Daher ist marianische Geistlichkeit der Männer das Felsfundament des Dialogs (Psalm 73:26). Loslösung von Konditionierungen des eigenen Herzens setzt allerdings bei Frauen voraus, sich zuerst mit »leuchtender Intelligenz« identifiziert zu haben, einzig nur das eigene spirituelle Licht kann Erkenntnisse in Situationen und Objekte geben – anders werden karmische Gegebenheiten der Vergangenheit nur verstärkt introspektiv, das heißt traumatisch wahrgenommen.
 

Heilung durch den Gruppenanalytischen Dialog – Vom Erlernen der Gefühle  Im Kern sagt Buddha aus, dass Neid, Gier, Hass – und damit auch das Leiden – durch ein vollständiges Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden können; sie ist ein philosophisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt (Erich Fromm). Jedoch muss der Dharma mit den Forschungen C.G. Jungs verbunden sein: aktive Imagination, Synchronizität und Alchimie. Und nichts ist schwieriger, als sich von jeglichen Gefühlen der Feindseligkeit zu befreien. Allein die Große Mutter ist dazu wirklich fähig; in Ihrer Gegenwart lernen wir das heilsame Fühlen.

 

>> Inhaltsverzeichnis       >> Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten' 

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge