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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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R.  Women-Universel-Global-Ethics


Die Sprache der Frauen steht proportional zum pfingstlichen Geist ihrer Männer.


Frauwerdung von kulturellem Geist der Männer
 
Im Hinaufsteigen zu den Stufen: 'Yoga-Läuterung, mystische Anbetung, Stimme des Herrn' erbauen Frauen ihre 'Haus-Kirche'. Männer kommen in psychoanalytischem Dialog {ohne Worte} sowie im Geben von transkultureller Forschung und Lehre zu den Heiligen Schriften {ohne Schweigen} im länderübergreifenden dialogischen Gemeinwesen 'von oben herab' als Voraussetzung.
 

"Religionen" inszenieren Situationen, in denen bestimmte im Mutterleib erlernte Gefühle aufleben – jedoch ohne dass den Frauen der ursprüngliche Zusammenhang verständlich wird. Den Sinn dieses traurigen Spiels zu entziffern, ist erst im Dialog möglich, wenn die Inszenierung den Psyche-Analytiker {Archetyp Rama} einbezieht und die Verbindung der ursprünglichen Situation mit den im Dialog erlebten intensiven Gefühlen gelingt. Abwehrmechanismen sind begleitet von Verdrängung der ursprünglichen Situation und den dazugehörenden Gefühlen, die erst nach Jahren intensiven Dialogs zum Durchbruch kommen.
 

Heilen durch Psychosynthese und Psychoanalytischen Dialog
Eindringen unter das Bett. Man benützt Priester und Magier (Sündenvergeber) in großer Zahl. Heil! Kein Makel. (I GING 57.2: Das Sanfte). Im Dialog hat man es mit verborgensten Feinden zu tun, jenen ungreifbaren Einflüssen, die sich in die dunklen Winkel kollektiver Mutterherzen verkrochen haben und von dort aus die Menschheit suggestiv beeinflussen. Vor jeder Ethik ist es daher nötig, diesen Dingen bis in die geheimsten Winkel nachzuspüren, um festzustellen, um was für Einflüsse es sich handelt – dies ist Aufgabe der Universalen Geistlichkeit {Shiva}: Auslegung Heiliger Schriften 'zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung' (2 Timotheus 3:16); Aufgabe des seelenanalytischen Heilers{Rama} ist sodann, allen krankmachenden frommen Wahn zu beseitigen. Indem unkontrollierbare unterbewusste Einflüsse dialogisch ans Licht gebracht, gebrandmarkt, doch durch die Magie des Seelenblickes gleich vergeben sind, haben sie ihre Macht über die Menschheit verloren. Das Anonyme unterbewusster Umtriebe erfordert unermüdliche Energie der Kulturell-Kreativen. Hier gilt das Schriftwort: „Wir sind bei euch, unseren Frauen, für die wir von neuem Geburtswehen erleiden, bis Christus in euch Gestalt annimmt (Galater 4:19); euer Buchstabe tötet, unser Geist aber macht lebendig!“ (2 Korinther 3:6)
 

Dialogue – Tavistock-working-Conference  Da hören wir von Frauen, den recht internationalen Wesen, die vom Bund mit dem Narzissmus seelenloser Männer heftigste Verletzungen tragen. Aber diese Schuld – mag sie auch von Vererbung oder Natur herrühren – heilt nicht, wenn man den Blick hinwendet zu dem Fremden, sondern, dass auch Frauen ihren Pfad zur 'Erkenntnis durch Selbsterkenntnis' als heilige Seelen suchen: von oben, der göttlichen Macht, lassen sich »Gnade und Licht« in ererbte Finsternisse vergangener Generationen ausgießen. Geheimnisvolles Geheimnis des Heilens: die Heilerin 'Christus als Frau' {Ya Shafi} und das Heilmittel 'Große Mutter' {Ya Kafi: „Du bist allumfassend!“}.
 

Psychosynthese  'Unglücklicherweise sind die psychologischen Studien der westlichen Welt bislang nicht über die sogenannte „Tiefenpsychologie“ einer von Freud, Adler, Jung verkündeten psychoanalytischen Forschung herausgekommen. Es sind im Wesentlichen neben den Methoden Shankaracharyas in der Mandukya-Upanishad, die Satipatthana-Praxis Buddhas und die Yoga-Sutras von Patanjali, in denen wir eine tiefgründige Analyse der logischen Grundlage hinter der Wirkungsweise der menschlichen Instinkte und Triebe in Personen oder in der äußeren Welt entdecken können.' (Sri Krishnananda). Auch reicht es nicht aus, gewarnt zu werden vor der Täuschung durch das „was nicht ist“; wir möchten auch wissen „was ist“. Hier liefert der Sufismus eine Sicht der Maya, die nicht entgegengesetzt, aber komplementär ist. (Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, Keeping-in-touch 115). Solcherweise geschult können Frauen geltend machen, dass sie Männern überlegen sind.
 

Wenn Männer erst einmal eine bestimmte Meinung im Umgang mit Frauen sich angeeignet haben, geben sie im Dialog nicht gerne zu, dass sie sich geirrt haben; und auch wenn die meisten Frauen gelegentlich doch erkennen, dass sie sich in Männern geirrt haben, weigern sie sich, es zuzugeben. Derartiger Eigensinn ist ein großes Hindernis für den Dialog, denn damit wird es unmöglich, falsche religiöse Überzeugungen und andere Arten überlieferten Glaubens in Frage zu stellen und zu modifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Vorstellungen von Beziehung schädlich sind, und dennoch weiterhin daran festhalten, weil Eltern und Großeltern und deren Vorfahren diese Vorstellungen hatten, so wischen wir jedes Gegenargument mit der Bemerkung vom Tisch, dass etwas so und so ist, weil alle das schon immer geglaubt haben. Wenn Frauen überhaupt Fortschritte machen wollen, müssen sie sich anstrengen, das Festhalten ihrer Ehemänner an Meinungen und Ansichten zu beseitigen, denn es handelt sich dabei auch um gefährliche Verunreinigungen des Humanistischen Geistes der ganzen Menschheit.
 

Nigredo oder Vom Sinn der geistlichen Anbetung Notre Dames  Während in den spirituellen Ausbringungen des männlichen kultur-schöpferischen Geistes weibliche Individuation ihr Omega findet, beginnt für Männer Individualisierung mit nigredo-Geistlichkeit: die Abtötung eines Geschäftsgebarens, das nur auf Profit setzt, und meint, mit Paternalismen und einer internationalen Moral von 'Genussehe, Wiederheirat und Konkubinat' sich an keine kosmischen Regeln ('mit Hochzeitsgewand erscheinen' Matthäus 22:12) halten zu müssen. Verehrung der heilig-göttlichen Feminität ist um des kulturellen Menschen willen. Weil 'Frauen, die in der Liebe das heilig-göttliche Wissen besitzen, Meisterinnen der Wahrheit sind, und es wird ihre Aufgabe sein, den Geliebten zu lehren, wie er über seine Begierden triumphieren und ‚stärker als er selber‘ werden kann' (Michel Foucault, Histoire de la sexualité).
 

Die gleiche Instanz, die beim Durchschnittsmenschen im Mittelalter kollektiv die totale Übereinstimmung mit einem alttestamentlichen Weltbild forderte und wissenschaftliche Aspekte als „Ketzerei“ verdammte und unterdrückte, fordert heute im 21. Jahrhundert die totale Übereinstimmung mit 'Ratsherren-Moral und spirituellem Vater & Sohn-Weltbild' und schließt 'das Gemeinwesen als Subjekt kultureller Schöpfung' als Priesterbetrug aus. Wenn wir das Geschehen in Europa, den drohenden Krieg unter den Völkern beobachten, muss es eine Antwort, einen Ausweg geben: Es muss den »Europäischen Dialog der Frauen« geben, wo Frauen nicht nur an sich, an einen kontemplierenden Organismus, oder wie patriotistische Männer denken, sondern an der ganzen Menschheit interessiert sind: die Menschheit, Frauen und ihre Kinder, sind die Frauen und ihre Kinder, im Westen wie im Osten.
 

Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Denn die Psyche sogar "religiöser" Frauen ist ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Vielmals finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen aber ihre Fehler auf, widersprechen sie nur: leicht kann die Fähigkeit dann in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Selbst Engel werden psychische Korrektur im Geist der Verfolgung annehmen, es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machend, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen: jeder Wunsch, jeder Versuch psychologischen Heilens, sie zu korrigieren, wird ihren Widerstand noch stärker machen.
 

Wahrhaftig schwierig ist in unserer Zeit die Geschlechterbeziehung, weil Männer erst die Entfaltung der aufsteigenden human-seligen Kapazitäten der weiblichen Seele erreichen müssen, damit dialogische kosmisch-spirituelle Weiblichkeit in ihre Entstehung kommt und die universale Botschaft 'Schöpfergeist zur weiblichen Individuation' wirken kann; andernfalls nutzt individualisierte Weiblichkeit den pfingstlichen Geist zur Ausstattung ihrer luxuriösen Paläste, nicht aber zur edlen Verwirklichung Planetarischen Bewusstseins. In Individualisierung sich anzustrengen, Individuation zu organisieren 'hält die Augen vom Leiden der Welt fern, und lässt die, die darin leben, selbstsüchtig werden; dies bringt nur momentanes Vergnügen, kein wahres Glück' (Pir Vilayat Khan, The Light of the Truth).
 

Der Konflikt, den Frauen mit sich austragen müssen, entsteht aus der Spannung zwischen den zwei Systemen im menschlichen Gehirn: dem rationalen Selbst (laterales Netzwerk) mit eigenen intuitiven Vorstellungen; und dem heiligen emotionalen Selbst (mediales Netzwerk), das eine Schlüsselrolle, im Bestreben bessere Entscheidungen zu treffen, übernimmt. Die spirituelle Praxis in Art Buddhas-Psychoanalyse – auf die Art und Weise, dass das göttliche Licht die konditionierten menschlichen Dunkel erleuchtet, die für die Sorgen, Ängste und Spannungen verantwortlich sind, von denen Frauen überall in der Welt gequält werden – dies ist für den Aufbau der Neuen Welt am wichtigsten. Meist ist es Unwissenheit um die Arbeitsweise ihrer eigenen Psyche, die Frauen oftmals aus dem Hinterhalt heraus dazu treibt ihre Gefühle auf andere Frauen zu projizieren und sich umgekehrt in Liebesmagie die Eigenschaften egomanischer Männer anzueignen, was nicht gerade als gesunder Geisteszustand betrachtet werden kann. Es ist unbedingt erforderlich, dass sich Heilerinnen der Neuen Zeit auf dem geistigen Pfad sehr gut mit diesen Trieben der weiblichen Natur auskennen; nicht nur, um sich vor den Möglichkeiten, von ihnen besiegt zu werden, zu schützen, sondern um sie für einen höheren und konstruktiveren Zweck zu kanalisieren. Denn der Aufstieg zur göttlichen Kraft durch das Licht des Glaubens 'Im Herrn' verlangt: die Freiheit des Geistes.
 

Die Liebe offenbart das Geheimnis, das die Liebe bewahrt. Das Problem für Männer ist, durch eine schöpferische 'erbarmende Spiritualität' den eigenen Beziehungspunkt so herzugewinnen, dass er quasi negativ-schöpferisch zum Beziehungspunkt künstlerischen Frauen-Welt-Geschehens ist. Dies könnte unseren durch Frauen-Entscheidungen geschaffenen Planeten vor dem Schicksal bewahren, an dem übermächtigen Beziehungsgefüge, mit dem Völker sonst in Konflikt kämen, zu zerschellen. Das Männliche muss sich durch kontemplative Meditation, 'Die Verherrlichung Seines Heiligen Namens', aus sich hinaus heben und in das Seelisch-Schöpferische hinein fortsetzen; daher rührt die rechte Weihe in der 'Gretchenfrage'.
 

Erwachend aus ihrer egozentrierten Existenz, müssen Männer sich den Aufgaben, welche ihnen das Leben stellt, im Geist der Selbstlosigkeit widmen, nicht aber der Selbstverleugnung ihrer Seele. Denn solches gebiert im weiblichen Gemüt krankheitsbildende Ungeheuer von innewohnender Unzufriedenheit und Bedeutungslosigkeit, die sich nicht einfach mit der Tugend von Vergebung und persönlichkeitsbildender Arbeit verscheuchen lassen; sie sind Zeichen, ernstzunehmende Symptome, die den Frieden erspähen wollen.
 

Wie gelangen Männer zu ihrer Seele? Durch die Praxis des Dhikr erwecken die Sufis bestimmte Fähigkeiten, indem sie die Zentren des autonomen Nervensystems beleben, in denen der Geist den Körper beeinflusst, und die sonst im Schlummerzustand verbleiben würden. Sie steigen mit Hilfe des Atems, Leidenschaften entzündend, gleichsam in einem Aufzug zu den höheren Ebenen der Existenz auf. Und wie Feuer ein Eisen glühend heiß werden lässt, so nimmt der Leib das Aussehen des Feuers an: er leuchtet und entzündet die nachhaltige Liebe im Göttlich-Weiblichen. Vorausgesetzt ein Mann hat sein Ideal verkörpert 'Maria werden: Gott, das Kind hervorbringend' {Krishna, den Genius, der »Kind« und daher menschlich geworden ist: man bringt Gott herunter und erblickt Ihn als mitten unter uns lebend (Pir Vilayat Inayat Khan, Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz)}: Wenn der Organismus 'göttliche Weiblichkeit' sich entdeckt durch Entdeckung von Ihm als uns, dann entdeckt sich der Schöpfergeist des Weltalls durch die Offenbarung 'Gott ist Liebe'.
 

Was Frauen planetarische Macht verleiht, ist nicht die Arbeit, die sie mit ihren psychologischen Fähigkeiten gewirkt haben – denn dies vergrößert ihr Ego und nimmt sogar hinweg zum Pfad der Seele zu finden, was direkt zerstört die Beziehung und indirekt wirkt die Zerstörung der Welt; von daher wird eine Frau in diesem Trieb niemals vollauf glücklich befriedigt, und muss oft ohne Anerkennung bleiben, was zu großer Enttäuschung führt –, sondern die Tatsache, dass sie »den Dharma« vollbracht haben; das kosmische Wirken 'Gottes Persönlichkeit als Frau' entfaltet sich danach vollkommen natürlich und Ego-Erfüllung, Ruhm und Glanz, Leben, Macht, Wissen, Glück und Frieden stellen sich sodann von Vorsehung ganz alleine ein – in Gemeinschaft der Engel Planet Erde heilend.
 

Lob den Männern  An Lebensvitalkraft und Lebensfülle, genießerischer Zielstrebigkeit und Organisationsvermögen, am Rhythmus, mit großem Elan und Beschwingtheit, mit festem Willen zu Paternalismus und sieghaftester Kampfkraft zum Hotelunwesen [Genussehen], mit Lehrfähigkeit, spontaner Entschlussfähigkeit und Instinktwissen, bei Naturverbundenheit und transzendentaler Besinnung zu persönlichem Aufstieg, unter Großzügigkeit, Gnade und Hilfsbereitschaft – an dieser Überheblichkeit der Männer entzündet sich der geistige Hochmut der Frauen und in Überbegeisterung, Ablehnung und Machtstreben tönt es: „Ethik ist für 'Adam und Eva' Illusion, für unsere Wirtschaft Alptraum, für den spirituellen Orden schlecht.“ Nur den kulturellen Weisen ist Ethik nicht übernatürlich.
 

'Ethik ist eine Interpretation des Unteren zu den Bedingungen des Höheren; dieses ist das Prinzip der Ethik, und der ganze Erfolg hängt davon ab, inwieweit wir uns auf Quellen des Höheren einlassen, wenn wir mit niederen Prinzipien handeln' (Sri Krishnananda). 'Einmal, da meine Seele erhoben wurde, erblickte ich Gott in einer Klarheit und Fülle, wie ich ihn nie zuvor geschaut hatte. Ich sah hier nicht nur nicht Liebe, sondern ich verlor zugleich jene Liebe, die ich früher gehegt hatte, und ward versetzt in einen Zustand des Nichtliebens. So kam mir die Weisung: „Es sollte sich niemand an jemand anders binden, es sei denn, er habe es zuvor gelernt, sich vom anderen zu lösen, wenn es darauf ankommt, sowohl was die Zeit als was den Raum betrifft.“ || Bei einer solchen Schauung ist die Seele nicht einmal des Gedankens fähig, dass sie jemals jenes höchste Gut verlassen oder von ihm verlassen werden könnte. Sie wird in diesem Allgut unsagbar entzückt; sie sieht kein Mittel, es mit dem Munde zu sagen oder auch nur mit dem Herzen zu fassen – sie sieht nichts und sieht doch alles in allem. Es ist ein Schauen der Seele, nicht des Leibes. Der Leib ruht, schlummert, die Zunge ist gelähmt, die Rede verstummt.' Angela von Foligno
 

Erfolgreiche Männer unserer Zeit erfüllt immer mehr ein seelenkulturloses Streben zum Übermenschlichen: beflügelt von immerfort sich erneuerndem Eros-Blick 'spätere Heirat nicht ausgeschlossen' gelingt es ihnen, sich von physischem und mentalem Gemüt heraufzuentwickeln, mehr und mehr 'dem Einen entgegen' wachsend, bis sie eine Art von spirituellem Übertier werden, das die verschiedenen Gestalten der spirituellen Linie zusammenfasst. Diesem Göttersohn liebt sich nun eine ganz anderer Art, als es 'die göttliche Mutter' ist, ein: eine durch und durch ahrimanisch-besetzte, materielle Charakter-Natur, die sich in Frauen gewissermaßen mit dem luziferischen Willen der angesehener Persönlichkeit jener Männer paart, die hauptsächlich nach wirtschaftspolitischen Ämtern oder sozial-spiritueller Würde trachten. Und es ist diese Wahl der Frauen, welche die Jugend unserer Welt von ihrer reinen Bahn des 'SINN des Lebens und der Liebe' abzubringen trachtet.
 

Das Geheimnis von 'Christus und die Kirche' (Epheser 5:32)  Alpha geht von der kontemplativen Anbetung 'der Einen' – die Unbefleckte Empfängnis – in allen Frauen aus; das Omega hingegen ist 'die Göttliche Mutter', worin die erleuchteten Kulturell-Kreativen alle Vollkommenen Frauen als 'Die Eine' äußerlich erschauen. Jene Kulturellen, die den heiligen Geist in sich haben, nehmen aber 'die Göttliche Mutter' nicht wahr in einer Frau und in der Art einer anderen Frau, etwa als Kraniche, Pfauen oder Schwäne, sondern als 'die Unbefleckte Empfängnis in Gott selbst' – was sie selbst sind, und was die Vollkommenheit der Frauen ist. Keine Frau kann dann so tief in das Herz ihres Freundes blicken und sehen, wie dieser ihr gesinnt sei, als ihr Auserwählter (Matthäus 20,16) ihr ins innerste Herz zu spähen vermag, um dort ihre Zuneigung zu ihm mit unsäglicher Freude zu entdecken.
 

Ratschläge für Himmel und Erde, Engel und Menschen
In unreligiöser Spiritualität von Vater und Sohn breiten sich kriegerische Nationalismen und Seuchen über die ganze Menschheit aus; psychosomatische Erkrankung von Glaubensterror bedroht die Jugend aufgrund unspiritueller Religion ihrer Mütter. Männer müssen Frauen Psyche-analytische Heilung geben, sonst hören Frauen nicht auf, Söhne zu Priestern zu bemuttern; Frauen sollten ein spirituelles Meditieren unterlassen für Männer, die nicht zuerst im Dialog mitarbeiten => sonst schlagen Väter Töchter in noch größerem Ausmaß.
 

Wenn das bedingte Liebesleben einer Frau zu Ende geht, dann ist sie so bewegt und so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merkt es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Dann denkt sie sich: „Lieber höre ich auf, anstatt dass die Leute sagen: »O Gott, sie liebt noch immer!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt auch ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben.
 

So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilende Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aivanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.
 

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Auf der spirituellen Ebene des Herzens erscheinen der Christen Religionen (katholisch / evangelisch), die ihrerseits falsch bzw. richtig zu sein scheinen, beide richtig, jedoch nur auf der Ebene eines 'planetarischen Bewusstseins menschlichen Geistes' werden Dinge, die auf dem Niveau spirituellen Bewusstsein höchst ungerecht erscheinen, gerechtfertigt. Dies ist die Botschaft, die uns Menschen in unserer Zeit gegeben ist: Ethik, die höchste objektive Wahrheit, die sich dem Geist erschließt, ist die Form des Gemeinwesen-Tuns.
 

Ethik und Dialog – Was ist das?  Das heißt erst einmal für Männer, sich Vom-Himmel-hinauf zurückzunehmen und mit Gewissen und Verstand den geistigen Frauen zur Seite zu stehen. Das ritterliche Licht des männlichen Ideals »Unbefleckte Empfängnis« zieht Frauen hinan, sich im Inneren um 'die Arbeit des Geliebten Herrn', die innere Stimme zur erleuchteten Seele kümmern zu können; und es ist dieser »Baum der Erkenntnis«, der den Frauen jene Macht verleiht, in der Männer sich wandeln werden zum »Diener der Weiblichkeit«.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge