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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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G.  Fragen


Freedays for Future  Weder Wut noch Lust sind in der Lage Männer zu ändern. Wenn also Frauen sehen, dass ihre Beschäftigungen oder sexuellen Akte Männer vom Ideal der Sakralen Sphäre abbringen. . . sollten sie solche Angelegenheiten nicht lieber aufgeben? Wovon Frauen zuerst und zuhöchst durchdrungen sein müssten, um die Menschheit zu heilen, ist weder Wille zur Macht noch der Wille zur Lust, sondern Einig-Wille zum SINN. Statt unter 'Sohn-Nachfolge, Scharia, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster einweisen oder als Genussehen für Manager gebrauchen' zu leiden, sollte es ihnen darum gehen, welche Konsequenzen aus diesen als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen sind. Eine Frau macht sich entweder gute oder schlechte Gesellschaft, sie kann nicht beides zugleich haben; deshalb müssen Frauen bei Freundschaft und Beziehungen in der Auswahl vorsichtig sein: 'werfen Frauen sich an Unwürdige weg, so verlieren sie den Anschluss an geistig bedeutende Männer, welche Frauen in Schönheit zu fördern vermögen' (I GING 17-2). Dies ward den Frauen seit eh und je als Religion aufgezwungen: „Wäre der Gatte auch unsittlich und frönte er Gelüste oder ermangelte er der Vorzüge, so muss eine tugendhafte Gattin ihn dennoch stets wie einen Gott verehren“ (Indische Spruchsammlung 6194). – Jetzt aber, wo eine ganze Menschheit von Pandemien bedroht ist, und es an Charakter ermangelt zu heilen, gilt es, dass Männer den Geist herabbringen, der von Herz zu Herzen spricht!
 

Tavistock Working Conferences und Göttlichkeit  Kriege religiöser fundamentalistischer Gruppierungen legen den Frauen nahe, sich in einen geschützten Raum zurückzuziehen und auf geistige Weise der militärischen Gewalt der Männer um Zeugung Einhalt zu gebieten. Mag auch Verstand und Persönlichkeit unerleuchteter Weiblichkeit sehr zu Planetarischem Bewusstsein bereit sein: das seelenlose Vitale weist den Dharma zurück, wenn es vor der Entscheidung zwischen dem alten und dem neuen Leben steht. So unterstützen Frauen mit ihrem Leib und limerentem Herzen doch, was ihnen so lieb geworden ist, die drei Hauptquellen des Vergnügens in der physischen Welt: gutes Essen, Reisen, körperlicher Komfort. Herabkunft von spirituellem Bewusstsein in vitale Weiblichkeit ist daher Vorbedingung. Gehen die Bestrebungen der Männer und Frauen dergestalt auseinander, dass männliche Hinterlist göttliche Weiblichkeit vor sich hat, so ergibt dies allerdings Streit.
 

Von Stein und Schlange  Ermangelt es den Männern an marianischem Streben, im Schutz 'Notre-Dames' eigene seelische Gesinnung erkennend, im Fortschritt zum kulturellen Heilen im Gemeinwesen, sich selbst und der Welt, den Frauen und Kindern, das Heilige zu bringen, dann herrscht auch im Weiblichen kein Schamgefühl mehr, der Seele etwas Schlimmes anzutun, 'wo kein Bitten mehr um den Fisch (Ichthys), der erhält eine Schlange' (Matthäus 7:10). So empfinden Männer ihre Kampfeslust, die sich wie die Stimme eines Freundes anfühlt, jedoch von den 'satanischen Versen' (Rushdie) in Form der eigenen Ehefrau stammt, ihrem Status-Begehren. Der erfolgreiche Handlungsreisende denkt: „Was will ich am Busen des Göttlich-Weiblichen? Was bringt mir das? Die Welt bietet mir so viele Wunschobjekte, die ja alle verschwinden würden, wenn ich der heilig-spirituellen Weiblichkeit dienen würde – fantastische Dinge, Konsumtempel, und welch wunderbare Chalets! Alles würde verblassen, mich eingeschlossen. Meine Schattenshow also aufgeben, Ruhm und Ehre?: Nein danke!“ Der schäumende Wein irdischer Wünsche und Erwartungen von Mutter und Tochter setzt daraufhin alle Hoffnung auf unspirituelle Söhne, die – fernab 'ambrosischer Götterspeise' – vor allem eines tun: sich beherrschen lassen. Daher erhebt sich die Gewalt paternaler Väter wider die neurotische, träge oder hysterische, fundamentalistisch-religiöse Frau. So erreichen alle nur das Eine: eine kranke materielle Welt individualistischer Frauen und Nationen.
 

In unserer Zeit bieten Männer Sicherheit, aber keinen Seelenfrieden. Die Seele der Frau fühlt sich in einer fremden Welt. Dann etwas Schönes aus schlechter Erfahrung zu machen und dies Kunst zu nennen – ist dies nicht kultureller Betrug, ein Verrat an der schöpferischen Seele des Weltalls, an der Heilkunst der Menschen, am Frieden der Menschheit? . . .
 

Fragen aus Alter Schrift – Wegweiser einer Neuen Zeit
„Als Jesus mit seinen Begleitern und den Zwölf allein war, sagte er zu ihnen: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber (kann man 'Göttersöhne' heiraten?) oder stellt man Licht unter das Bett (kann ein Mann seine Ehefrau einfach entsorgen, um mit der nächsten zu verkehren)? Stellt man denn das Licht nicht auf den Leuchter (Ist nicht kultureller heiliger Geist der Männer: das 'schöne Antlitz' der Frauen)? Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird (falsche Liebe hat sichtbare Konsequenzen) und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt“: Neue Ethik wird Kultur.
 

Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charaktere und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über die Vielfalt zu erhalten. Im Mangel von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es, dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. 'Weisheit der Frau' widerspricht intellektueller Vielwisserei, sie ist jene Fähigkeit, die von der göttlichen Intuition ihre Sprache bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, welcher Nationen verbindet. Göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen wirkt. Diese Weisheit, welche zugleich Wissenschaft und Kunst beinhaltet, können Frauen nicht in psychologischen Gesprächen erfahren durch das Studium äußerer Dinge, oder gar aus Büchern. Wenn Männer einfach „keine Zeit haben“, Schlussaus niemals „Lust haben“ die Mensch-eit geistig zu heilen, treibt dies Frauen räumlich in die Regression – Zurückweichen auf kindlich fromme Verhaltensweisen und Retreats in die spirituelle Kraft der Stille, mit dem Erfahrungen von Sicherheit und Bedürfniserfüllung verbunden sind – statt zur Evolution.
 

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles), damit die Liebe also geliebt werde braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf 'die Liebe'. Anders gesagt, ist auf dem Pfad des Dharma-Gebens ('andere befreien von Leiden') die mystische Vereinigung mit Gott erreicht, muss sich 'die Leere des selbstlosen Selbst', der Spiegel der weiblichen Seele verlieren; es ist diese Kraft, welche im Dialog jene spirituellen Männer, die zu ihrer göttlichen Fülle gefunden, in den 'Dienst an der Menschheit' zu stellen vermag.
 

Der sittliche Anspruch des Glaubens ist nicht irgendwann abgeschlossen und für alle Zeit vorliegend, sondern muss in anhaltendem Prozess kontemplativer spiritueller Erleuchtung, und psychoanalytischem Dialog nebst Überlieferungen, Mythen und den Heiligen Schriften von jedem einzelnen neu gesucht und verantwortet werden. Wobei nicht von vornherein jedwede Korrektur ausgeschlossen werden kann, denn schließlich geht es darum, das Gespräch mit der – vom Islam zerstörten – »Göttlichen Mutter« {AlUzza, AlLat, Manat} aufzunehmen, die in der Sache erfahren und in ihrer psychologischen Sensibilität nicht so leicht zu übertreffen sein dürfte, um von Ihr bzw. mit Ihr zu lernen. (nach Konrad Hilpert, Augustinus und die kirchliche Sexualethik, Religionsunterricht an höheren Schulen, 28. Jahrgang, Patmos Verlag).
 

Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, den dominanten und gleichgültigen Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?
 

Wenn unspirituelle Religion in Frauen zur Sucht wird  Ist Weiblichkeit nicht in spirituellem Willen gegründet, kann das Erkennen der Natur des Lebens und der Liebe, etwas sehen und es nicht haben können, Binge-Eating, Anorexia nervosa, Depression, die Sucht als workaholic-female Anerkennung erhalten zu müssen, hervorrufen. Daher muss spiritueller Wille in Frauen das Felsfundament für ihren transkulturellen Dialog sein. Doch wie kann es sein, dass spirituelle Männer, die Religion brechen, bei den Frauen damit durchkommen? Sind Frauen, um die Wahrheit zu sagen, auf Cultural Creatives angewiesen?
 

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18): vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas ('Wanderer über dem Nebelmeer', C. D. Friedrich 1818) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich v. Weizsäcker). Verlässt Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau und es stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts, in überschäumender Erotik glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), es herrscht die Moral: „no command, no critic, no opinion“. Kulturell-Kreative werden durch den wahren göttlichen Zustand des Femininen zum Aufbau der Neuen Welt ermutigt; weibliche Neurotik hingegen zerstört durch das falsche Männliche die Alte Welt.
 

Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Kapazitäten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch.
 

Wolf und Lamm  Weiblichkeit klagt: „Gib mir Geist!“; das Männliche erwidert: „Du musst einfach nur ganz die Leere sein, und Heiligen Geist wollen.“ Doch nur indem Männer selbst charakterlich Sorge um das Heilige tragen, begreifen sie, was 'makellose Weiblichkeit' ist!
 

Mit mutigem Herzen muss man die schmerzliche Dunkelheit erkennen, die sich nähert, wenn die Feuer der Seelen ausgelöscht worden sind (Agni Yoga, Feurige Welt 234): Frauen werden sexualisiert – gleichzeitig besitzen sie keine Heiratsrechte. Nach Homer sind Krieg und Seuchen ('rastlos brannten die Totenfeuer in Menge' Ilias, Erster Gesang 50) Ausdruck des 'Urteil des Paris' und des Konflikts, dass spirituelle Moral die Illegitimität des Ehebruchs legitimiert. Erbauen wir Universel-Hotels, anstatt Den Tempel, wird uns die Seuche töten. Zusammenhänge müssen so klar sein, dass einflussreiche Männer zusammenkommen und beschämt bekennen: Lasst uns nun eine ehrliche Selbstuntersuchung vornehmen und unsere Reaktion analysieren, da die Frauen unsere Fehler bemerkt haben, sie uns vor Augen haltend.
 

Erformt die Menschheit mit das Weltall? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].
 

Bildung und Gesundheit – Ziele unserer Zeit  Eines muss deutlich erkannt werden: das Ziel 'guter Männer' muss jetzt als erstes die Beseitigung der Krankheit sein, und nicht die Organisation widernatürlichen Sinnengenusses. Jede Untätigkeit im 'Wort', obwohl es zeitweilig angenehm erscheinen mag, wird schließlich das Unheil vergrößern. Es gilt zuerst Bildung und Gesundheit wiederherzustellen, bevor unsere Sinne genießen können. Heilung der Menschheit kommt nicht vom leiblichen, psychischen oder spirituellen Wohlergehen der Frauen, von wellness-Wochenenden mit Sektempfang auf der Terrasse, Verwöhnpension und Kreativ-Küche, sondern von der kulturellen Seelentätigkeit der Männer.
 

Vom Stufenweg des Menschen  'Gute Männer' (Sure 24,26) sind als Erstes zum Hirten und Seelsorger berufen: ihr religiöses Gewissen, das die jungfräuliche Anima »Notre-Dame« liebt – von daher 'sieht und doch nicht sieht' – muss zuerst »das Wort« verkünden. Sodann gilt es, unablässig für jene zu beten, die bei ihnen Zuflucht suchen; es ist dies die Zeit in »Verwitwung« {'Nicht-die-Göttin, sondern-Gott' : La ilaha, ill'Llah hu} 'vierzig Tage in der Wüste herumgeführt zu werden' (Lukas 4:1), die Botschaft hörend und doch nicht verstehend (Römer 11:8). In der Kraft des Mysteriums der Eheschließung kann sodann die gemeinsame Botschaft in den Dialog gebracht werden: ihr hl. Kreuz auf sich nehmend, 'den Nächsten dienen, die Leidenden trösten' eröffnet der Menschheit die Kultur eines Neuen Zeitalters. Vorausgesetzt die Frauen haben derweil ihre Wünsche zu gemeinsamen heiligen Streben aufwärts verbunden, sodass sie in »Planetarischem Bewusstsein« herabkommen können. 
 

Radiant Message  In der Morgenandacht wächst die Kraft in dem 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – 'das Abendmahl' (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)].

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge