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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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G.  Fragen


Ist kriegerischer Feminismus: „Ich kann auch ohne Mann berufstätig sein!“ das Resultat einer göttlichen Verzweiflung? Verbergen sich hinter der Allerwelts-Geschäftsmänner-Moral „Ich kann mit dem Eros meiner Sekretärin berufstätig sein“ eigentlich existenzielle Sorgen?

Fehlt es an grundlegender Finanzierung einer Kulturell-Schöpferischen Kultur in Europa?
 

Freedays for Future  Weder Liebe noch Hass sind in der Lage Männer zu ändern. Wenn also Frauen sehen, dass ihre Beschäftigungen oder sexuellen Akte Männer vom Ideal der Sakralen Sphäre abbringen . . . sollten sie solche Angelegenheiten nicht lieber aufgeben? – Wovon Frauen zuerst und zuhöchst durchdrungen sein müssten, um Eine Menschheit zu heilen, ist weder Wille zur Macht noch der Wille zur Lust, sondern Einig-Wille zum SINN. Statt unter 'Sohn-Nachfolge, Scharia, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster einweisen oder als Genussehen für Manager gebrauchen' zu leiden, sollte es ihnen darum gehen, welche Konsequenzen aus diesen als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen sind. Eine Frau macht sich entweder gute oder schlechte Gesellschaft, sie kann nicht beides zugleich haben; deshalb müssen Frauen bei Freundschaft und Beziehungen in der Auswahl vorsichtig sein: 'werfen Frauen sich an Unwürdige weg, so verlieren sie den Anschluss an geistig-schöpferische Männer, die Frauen in Schönheit zu fördern vermögen' (I GING 17-2).
 

Tavistock Working Conferences und Göttlichkeit  Kriege religiöser fundamentalistischer Gruppierungen legen den Frauen nahe, sich in einen geschützten Raum zurückzuziehen und auf geistige Weise der militärischen Gewalt der Männer um Zeugung Einhalt zu gebieten. Mag auch Verstand und Persönlichkeit unerleuchteter Weiblichkeit sehr zu Planetarischem Bewusstsein bereit sein: das seelenlose Vitale weist den Dharma zurück, wenn es vor der Entscheidung zwischen dem alten und dem neuen Leben steht. So unterstützen Frauen mit ihrem Leib und limerentem Herzen doch, was ihnen so lieb geworden ist, die drei Hauptquellen des Vergnügens in der physischen Welt: gutes Essen, Reisen, körperlicher Komfort. Herabkunft von spirituellem Bewusstsein in vitale Weiblichkeit ist daher Vorbedingung. Gehen die Bestrebungen der Männer und Frauen dergestalt auseinander, dass männliche Hinterlist göttliche Weiblichkeit vor sich hat, so ergibt dies allerdings Streit.
 

Von Stein und Schlange  Ermangelt es Männern an Lenkung des Weiblichen, am Dharma geistigen Heilens das Heilige zu geben {das Gegenmittel zu Paternalismus (Niederhaltung), Ausplünderung (Genussehen), Bevormundung (shopping-center)}, herrscht auch im Weiblichen kein Schamgefühl mehr, der eigenen Seele Schlimmes anzutun. Wo kein Bitten mehr um Fisch (Ichthys) und Brot, kriechen Giftschlangen über Wackersteine (Trolle) (Matthäus 7:10). Also empfinden Männer Kampfeslust, die sich wie die Stimme eines Freundes anfühlt, und der erfolgreiche Handlungsreisende denkt sich: „Was will ich geistig am Busen des Göttlich-Weiblichen? Was bringt mir das denn? Die Welt bietet mir so viele Wunschobjekte, die ja alle verschwinden würden, wenn ich der heiligen spirituellen Weiblichkeit dienen würde – fantastische Luxus-Shopping-Malls, und welch wunderbare Chalets! Alles würde verblassen, mich eingeschlossen. Meine Entertainment-Show aufgeben, Ruhm und Ehre?: Nein danke!“ Der schäumende Wein irdischer Wünsche und Erwartungen von Mutter und Tochter setzt daraufhin alle Hoffnung auf unspirituelle Söhne, die – fernab 'ambrosischer Götterspeise' – vor allem eines sollen: Frauen tun lassen; da erheben sich militärische Gewalt und Seuchen.
 

Unter welchen Bedingungen, durch welche Kräfte entstehen die Vorgänge globalen kulturellen menschlichen Lebens, wie verbinden und modifizieren sie sich untereinander und bringen durch dies Zusammenwirken das Ganze des universalen Gemeinwohls zustande? Der technische Fortschritt der Männerwelt (Dubai Mall) hat seine Grenzen und stellt sogar Gefahren dar, wenn er nicht durch die Weisheit der Frau kontrolliert wird. Erst durch den heiligen Geist der Frauen wird sich unser Leben auf Erden positiv verändern. Brüderlichkeit, Frieden, Freiheit sind Verwirklichungen heiligen Geistes der Frauen, nicht deren Konsum.
 

Spirituelle Freiheit ist mehr wert als tausend Seufzer  Warum weinen ältliche Damen über die Zerstörung ihrer Töchter? Warum weinen sie nicht über ihre eigenen Zerstörungen? – weil sie seufzen und stöhnen vor Lust, und dabei denken: „Was kann ich nur machen?“ Die Art der Ideale eines Mannes entscheidet, zu was und über welche Menschen er sich verantwortlich fühlt; hingegen wirken Ideologien der weiblichen Freiheit entgegen. Während für Männer gilt „Zerschlag deine Ideale am Felsen der Wahrheit!“, realisieren Frauen, verliebt mit Herz und Kopf, hingegen nicht, dass sie die berufliche Laufbahn ihrer göttlichen Seele aufs Spiel setzen. Wie frei muss eine Frau also sein, um Freiheit zu wählen? – Die Wand, die Frauen in unserer Zeit zumeist fühlen, ist tatsächlich die Wand ihres eigenen Egos, das auf der beharrlichen Identifizierung mit der äußeren Persönlichkeit und ihren Bewegungen beruht. Durch diese Identifizierung werden hauptsächlich Begrenzungen und Verhaftetsein gestützt, an denen die weibliche Psyche unterbewusst leidet – was auf Dauer zu psychosomatischer Erkrankung führt, welche dann die Ausweitung seelischer Selbsterkenntnis – Dharma-Geben in Nächstenliebe, was zur spirituellen Freiheit führt – verhindern.
 

Frauen sind zumeist neugierig auf das, was sie sehen; sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charaktere und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über die Vielfalt zu erhalten. Im Mangel von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es, dass Frauen dadurch wirkliche innere Zufriedenheit erlangen würden. Die 'Weisheit der Frau' widerspricht intellektueller Vielwisserei, sie ist jene Fähigkeit, die von der göttlichen Intuition ihre Sprache bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Die Weisheit dringt in den Geist aller Dinge ein und erkennt den Ursprung, welcher Nationen verbindet. Göttliche Immanenz wahrnehmend, erkennt die Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen wirkt. Weisheit ohne Tugend ist keine Weisheit, und Tugend ohne Weisheit auch keine Tugend.
 

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles), damit die Liebe also geliebt werde braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf 'die Liebe'. Anders gesagt, ist auf dem Pfad des Dharma-Gebens ('andere befreien von Leiden') die mystische Vereinigung mit Gott erreicht, muss sich 'die Leere des selbstlosen Selbst', der Spiegel der weiblichen Seele verlieren; es ist diese Kraft, welche im Dialog jene spirituellen Männer, die zu ihrer göttlichen Fülle gefunden, in den 'Dienst an der Menschheit' zu stellen vermag.
 

Der sittliche Anspruch des Glaubens ist nicht irgendwann abgeschlossen und für alle Zeit vorliegend, sondern muss in anhaltendem Prozess kontemplativer spiritueller Erleuchtung, und psychoanalytischem Dialog nebst Überlieferungen, Mythen und den Heiligen Schriften von jedem einzelnen neu gesucht und verantwortet werden. Wobei nicht von vornherein jedwede Korrektur ausgeschlossen werden kann, denn schließlich geht es darum, das Gespräch mit der – vom Islam zerstörten – »Göttlichen Mutter« {alUzza, alLat, Manat} aufzunehmen, die in der Sache erfahren und in ihrer psychologischen Sensibilität nicht so leicht zu übertreffen sein dürfte, um von Ihr bzw. mit Ihr zu lernen. (nach Konrad Hilpert, Augustinus und die kirchliche Sexualethik, Religionsunterricht an höheren Schulen, 28. Jahrgang, Patmos Verlag).
 

Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, den dominanten und gleichgültigen Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?
 

Wenn unspirituelle Religion in Frauen zur Sucht wird  Ist Weiblichkeit nicht in spirituellem Willen gegründet, kann das Erkennen der Natur des Lebens und der Liebe, etwas sehen und es nicht haben können, Binge-Eating, Anorexia nervosa, Depression, die Sucht als workaholic-female Anerkennung erhalten zu müssen, hervorrufen. Daher muss spiritueller Wille in Frauen das Felsfundament für ihren transkulturellen Dialog sein. Wie kann es sein, dass spirituelle Männer, die Religion brechen, bei den Frauen damit durchkommen?
 

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18): vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas ('Wanderer über dem Nebelmeer', C. D. Friedrich 1818) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich v. Weizsäcker). Verlässt Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau und es stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts, in überschäumender Erotik glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), es herrscht die Moral: „no command, no critic, no opinion“. Kulturell-Kreative werden durch den wahren göttlichen Zustand des Femininen zum Aufbau der Neuen Welt ermutigt; weibliche Neurotik hingegen zerstört durch das falsche Männliche die Alte Welt.
 

Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der vollkommene Verzicht auf die Absonderung von der Menschheit} ist schöpferisch.
 

Die Kulturell-Kreativen üben keinerlei Herrschaft und Macht über Frauen aus; dennoch gibt die Göttliche Mutter sich selbst nur im Austausch für »das brüderliche Herz«: dies ist die vollständige und endgültige Befreiung von Fanatismen, Faschismus, Kommunismus, Kapitalismus, Klassen- und Glaubenskämpfen egoistischer resp. nationalistischer Naturen.
 

Mit mutigem Herzen muss man die schmerzliche Dunkelheit erkennen, die sich nähert, wenn die Feuer der Seelen ausgelöscht worden sind (Agni Yoga, Feurige Welt 234): Frauen werden sexualisiert – gleichzeitig besitzen sie keine Heiratsrechte. Nach Homer sind Krieg und Seuchen ('rastlos brannten die Totenfeuer in Menge' Die Ilias, 1. Gesang 50) Ausdruck des 'Urteil des Paris' und des Konflikts, dass spirituelle Moral die Illegitimität des Ehebruchs legitimiert. Erbauen wir Universel-Hotels, anstatt Den Tempel, wird uns die Seuche töten. Wellness- & Shopping-Center sind kein Plan für den Bau der Menschheit; es ist die Wirtschaft, die uns an den Rand der Zerstörung gebracht hat. 'Herzqualität der Männer durch den Heiligen Geist' und eine 'spirituelle Sichtweise der Frauen' können die Welt verändern.
 

Erformt die Menschheit mit das Weltall? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].
 

Bildung und Gesundheit – Ziele unserer Zeit  Eines muss deutlich erkannt werden: das Ziel 'guter Männer' muss jetzt als erstes die Beseitigung der Krankheit sein, und nicht die Organisation widernatürlichen Sinnengenusses. Jede Untätigkeit im 'Wort', obwohl es zeitweilig angenehm erscheinen mag, wird schließlich das Unheil vergrößern. Es gilt zuerst Bildung und Gesundheit wiederherzustellen, bevor unsere Sinne genießen können. 'Im Anfang ist das Wort und nicht das Geschwätz, das Wort, das die Schöpfung trägt' (Gottfried Benn). Heilung der Menschheit kommt von kultureller Seelentätigkeit der Männer – nicht von Verwöhnpension, Wellness-Wochenenden mit Sektempfang auf der Terrasse.
 

Vom Stufenweg des Menschen  'Gute Männer' (Sure 24,26) sind als Erstes zum Hirten und Seelsorger berufen: ihr religiöses Gewissen, das die jungfräuliche Anima »Notre-Dame« liebt – von daher 'sieht und doch nicht sieht' – muss zuerst »das Wort« verkünden. Sodann gilt es, unablässig für jene zu beten, die bei ihnen Zuflucht suchen; es ist dies die Zeit in »Verwitwung« {'Nicht-die-Göttin, sondern-Gott' : La ilaha, ill'Llah hu} 'vierzig Tage in der Wüste herumgeführt zu werden' (Lukas 4:1), die Botschaft hörend und doch nicht verstehend (Römer 11:8). In der Kraft des Mysteriums der Eheschließung kann sodann die gemeinsame Botschaft in den Dialog gebracht werden: ihr hl. Kreuz auf sich nehmend, 'den Nächsten dienen, die Leidenden trösten' eröffnet der Menschheit die Kultur eines Neuen Zeitalters. Vorausgesetzt die Frauen haben derweil ihre Wünsche zu gemeinsamen heiligen Streben aufwärts verbunden, sodass sie in »Planetarischem Bewusstsein« herabkommen können. 
 

Radiant Message  In der Morgenandacht wächst die Kraft in dem 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Wind dargebracht – 'das Abendmahl' (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)].

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge