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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ Beethovens Neunte Sinfonie, Ode an die Freude (Hymne der Europäischen Union und Europarates)



„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und uns auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ (Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des Dreifaltigen Gottes)



„Tag in Tagen – Voller Ungeduld harr' ich Deines Traums: der Nacht. Herr der Nächte  – Schlag die Brücke von den Ufern überm Strom. Dass ich, wenn ich von den Hügel laufend lechze mich zu betten in die Kühle, noch im letzten Sprung mich fange, auf der Brücke, zwischen Ufern, zwischen Tagen, überm Glanze Deines Golds.“ (Hanna Arendt, Notebook Volume II, 1942-1950; in: Speeches and Writings-File 1923-1975, nd. Box 84 / Folder Miscellany)



Stufen-Gebete  Große Mutter, 'mein Glaube an deine Engel und deine Bücher und deine Gesandten' (Sure 2,285) nehme allen ahrimanischen Geist von mir. Und Du, meine geistige Lehrerin und spirituelle Bodhisattva, gib alle Seligkeit zu mir, was mich als Schülerin führet zu Dir. Und ihr gesegneten Kulturell-Kreativen, hl. Schöpfergeist, Maitreya des Alls, nehmt unser Selbst, und gebt uns ganz dem Planetarischen Bewusstsein zu eigen. || Unsere Göttin und Herrin Notre-Dame: Nimm alles Luziferische von uns, was uns hindert zu Dir. Und ihr, spirituellen Meister in der Linie zu Gott: Lenkt eure vollkommenen spirituellen Persönlichkeiten zu uns, was uns als Freunde führet zu euch. Und Du, geliebte Herrin, göttliche Mutter, die du meinen heilenden Geist manifestierst: Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.



Wie die Seelenzeit religiöser Männer keinen Anfang hat, so hat denn auch die spirituelle Liebe der heiligen Frauen kein Ende: „Und als die Hirten bei den Hürden der Herde geruht, da glänzten die Flügel der Tauben von Silber, ihre Federn vom rötlichen Gold (Psalm 68:14).



„Höchster, glorreicher Gott, erleuchte die Finsternis meines Herzens und schenke mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung und vollendete Liebe. Und gib mir Herr, das Empfinden und Erkennen, damit ich deinen heiligen und wahrhaften Auftrag erfülle.“ (Franziskus von Assisi)



Das Buch der Wandlungen, I GING 8. BI: Das Zusammenhalten, Die Ergänzung
„Wenn es sich um Anknüpfen von Beziehungen handelt, ist volle Wahrhaftigkeit die einzig richtige Grundlage. Beziehungen knüpfen sich und festigen sich nach bestimmten inneren Gesetzen: so ergründe dein Gewissen, ob du im seelisch-göttlichen Sinn Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast, dann ist kein Makel da. Denn es handelt sich darum, dass man sich mit andern im Gemeinwesen zusammentut, um durch den kulturellen Zusammenhalt sich gegenseitig zu ergänzen und zu fördern. Für einen solchen Zusammenhalt muss ein erleuchteter Seelen-Mittelpunkt da sein, um den sich die andern scharen. Mittelpunkt für den Kulturellen Zusammenhalt von Menschen zu werden, ist eine schwere Sache mit großer Verantwortung, es bedarf seelischer Größe, Konsequenz und spiritueller Kraft dazu. Darum prüfe sich selbst, wer andre um sich vereinigen will, ob er der Sache gewachsen ist; wer andre sammeln will ohne das Siegel des Berufenen, der richtet mehr Verwirrung an, als wenn kein Zusammenschluss stattgefunden hätte. Wo aber ein wirklicher Sammlungspunkt vorhanden ist, da kommen die Unsicheren, anfangs noch Zögernden allmählich von selbst herbei. Wer aber die Notwendigkeit des Zusammenschlusses erkannt hat und nicht die Kraft in sich fühlt, als Mittelpunkt des Zusammenhaltens zu wirken, der hat die Pflicht, sich einer andern Gemeinschaft anzuschließen. Denn nicht in klugen Worten gilt es sich zu äußern, sondern durch die Kraft der Seele; einzig seelisch-kulturelle Kraft der Männer ist so stark, dass sie mit Macht das Heil des Weiblichen von außen an sich zieht. Sind die Beziehungen der Frauen zu den Männern in erster Linie innerliche, verliert Weiblichkeit sich selbst nicht. Frauen aber die streberhaft klebend Zusammenhalt mit Männern suchen, folgen nicht dem Pfad der Edlen Weiblichkeit, die ihre Würde wahrt, sondern werfen sich weg.“ Die Geburt Gottes Weiblichkeit »Notre-Dame« ist zugleich die Geburt der kulturellen männlichen Seele. Man kann sehen, wie viele Männer nach Glück streben, indem sie Dinge verfolgen, die ihnen im Moment Erfolg zu bereiten scheinen; wir stellen aber fest, dass es nirgends vollkommenes Glück gibt, außer bei den Weisen Frauen. Der kulturell-kreative Geist der Männer bringt nicht nur Segen für sie selbst, sondern für alle anderen um sie herum; notwendig aber ist der Glaube an die Immaculata conceptio: Notre-Dame.



Dialog: Lerne zu Lauschen
  Wenn im Dialog Frauen aus dem Grund ihrer Seele antworten, in Stille, dann 'erweisen sich religiöse Männer psychologisch gesehen als Einer, der zu den Gesprochenen den Sprecher hinzu erlebt, also gleichsam hellhöriger ist als nicht-religiöse Männer' (Viktor Frankl, Ärztliche Seelsorge). In diesem intimsten Selbstgespräch, das es gibt – in der dialogischen Stille – ist den Männern 'Heiliger Geist, Weiblich, Plural' ihr Partner.



Entwicklung des Systems Erde – Von Leonardo da Vinci lernen
Vergleicht man 'Mesozoikum I' {die Einheit der Kontinente} mit 'Leonardo da Vinci: vertical section of the sexual act' so ließe sich aufzeigen, dass Sex des Mannes Mutter Erde {7 Chakren Pangaeas} in Stücke gerissen hat. Wenn 'der Flug der Adlerin' {heilige Spirituelle Weiblichkeit} fortan 'den Kolibri' {die seelische Tat des Männlichen} bestimmt, wird dies die zerrissene Menschheit wieder zusammenführen, wie es ihre Bestimmung ist.



Frauen, die in ihrem Inneren, mystisch, die Schönheit des 'Herrn' gesehen, die, im dharma-Geben, 'Seine Stimme, die stets im Inneren erklingt', als etwas Harmonisches gehört, und sie ausgesprochen haben, und dabei dergestalt 'das Göttliche' in ihrer Seele gefühlt, dass sie voller Ekstase ausgerufen: ‚Mann, freu Dich mit mir, ich habe den Herrgott und Gott verwirklicht‘ (vgl. Meister Eckeharts zugeschriebenes Traktat: Schwester Katrei), wenn diese Frauen, mit ihren spirituellen Männern – welche den wunderbaren Duft, den die erleuchtete weibliche Seele verströmt, eingeatmet, und Weiblichkeit als etwas Leckeres geschmeckt haben – zusammenkommen, ihre Freude des Genießens mit anderen teilend, um 'das Licht der Seele' in den einfältigen Herzen zu entzünden, dann sind es diese Verschmelzungen, diese Vereinigung, diese Ekstase 'die Erhebung bis zur Gottheit um mit ihr zu verschmelzen, während Sein /Ihr Geist herabsteigt, um im Menschen zu leben und durch Humanität zu offenbaren.



Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.



Frau und Mann, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des „Ich Frau” und „Du Mann” tragen, sind so entgegengesetzter Natur wie Licht und Finsternis. Denn, steht nun fest, dass in einer Frau das Seelische ihres Mannes nicht zutrifft, so folgt um so mehr, dass auch die Qualitäten (dharma) des Mannes bei der Frau nicht stattfinden. Hieraus ergibt sich, dass die Übertragung des als seinen Bereich die Vorstellung eines „Ich liebe Dich” habenden Mannes und seinen Qualitäten auf die als ihren Bereich die Vorstellung einer „Ich werde geliebt” habenden Frau, und umgekehrt, dass die Übertragung der Frau und ihre Bestimmungsnatur auf den Mann folgerichtigerweise falsch ist. Noch ist Frauen dieses, auf falscher Erkenntnis beruhende, Unwahres und Wahres paarende Verfahren angeboren, dass sie Wesenheit und Qualitäten des einen auf den anderen übertragen, und Mann und Frau, wenn diese gegensätzlich sind (statt komplementär), nicht voneinander unterscheidend, und so z.B. sagen „das bin ich”, „das ist mein”. Im Wahn, im weiblichen Leib und männlichen Sinnesorganen bestünde das „Ich” und das „Mein”, können Frauen keine Erkennende sein über ‚die Frevel in der Liebe‘. (Deussen, Sutras des Vedanta, Vorwort)



Von Engeln und Menschen
 (a) Archetyp Shiva: göttliche Männer, die in der göttlichen Weisheit beschlagen sind, denen das diskursive Denken jedoch gänzlich abgeht. (b) der gemeine Adam: jene diskursiv Redende, denen die göttliche Weisheit gänzlich abgeht. (c) göttliche Philosophen, die sowohl in der göttlichen Weisheit als auch im diskursiven Denken beschlagen sind. (d) Archetyp 'Sufi-Buddha': göttliche Philosophen, die erfahren in ihrer göttlichen Weisheit, aber im diskursiven Denken nur mittelmäßig oder schwach sind. (e) Archetyp 'unvollendeter Rama': mental starke Manager, welche im diskursiven Denken beschlagen, aber nur mittelmäßig oder schwach in der göttlichen Heilkraft sind. (f) Archetyp Manat: Dialog-Lehrerinnen sowohl der göttlichen Weisheit wie auch eines diskursiven Denkens. (g) Novizin, die allein nach der göttlichen Weisheit strebt: Archetyp Al-Lat. (h) Ichbezogene Evas: Frauen, die nur nach diskursiver Erkenntnis, wie Bücherwissen, streben. || Wenn es sich nun trifft, dass Frauen zugleich in der göttlichen Weisheit und im diskursiven Dialogen beschlagen sind, so gebührt ihnen die Herrschaft, und diese sind 'Stellvertreter Gottes auf Erden'. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, so gebührt die Herrschaft der Großen Mutter, welche in der göttlichen Weisheit erfahren ist und das diskursive Sprechen nur mittelmäßig beherrscht. Sollte es so jemanden noch nicht geben, so gebührt die Herrschaft bis dahin jenen Kontemplativen, die beschlagen in ihrer göttlichen Weisheit sind und denen ihr diskursiver Verstand gänzlich abgeht – die Welt ist niemals ohne jene Männer {Fragile-X-Syndrom}, die in ihrer göttlichen Weisheit bewandert sind. Auf keinen Fall jedoch gebührt 'die Herrschaft in Gottes Welt' jenen diskursiven Kreisen, die nicht auch mit der göttlichen Weisheit vertraut sind. Der Welt ermangelt es niemals am Genius (Melchisedek), liegt das Kulturell-Kreative in des Genius Hand, so ist das Zeitalter erleuchtet; mangelt es dennoch an göttlicher Erkenntnis der Frauen, so herrscht Dunkelheit. (nach Shihabuddin Yahya al-Suhrawardi: Philosophie der Erleuchtung §5, Nicolai Sinai, Berlin 2011)



Ein Genius muss als Botschafter das Recht wahrnehmen, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen (§13.2 Human Rights). Kommt er in eine Stadt, muss er sich erkundigen, wer es wert ist, ihn aufzunehmen und dort bleiben, bis er den Ort wieder verlässt (Matthäus 10:11). Dann hat er die Pflicht in den sakralen Raum zurückzukehren, der ihn ausgesandt hat (Matthäus 9:15).



„Du musst die Stimme deines Inneren Gottes in sieben Arten hören: Die erste ist gleich der süßen Stimme der Nachtigall, die ihrer Gefährtin ein Abschiedslied singt. Die zweite naht wie Klänge der Silberzimbeln der Dhyanis, um die funkelnden Sterne wachzurufen. Es folgt die Stimme, die wie die melodische Klage eines Meeresgeistes ist, der in seiner Muschel eingekerkert; darauf erfolgt der Klang der Vina. Der fünfte Klang schrillt gleich dem Ton einer Bambusflöte, der alsbald sich zum Trompetenstoß wandelnd; der sechste vibriert gleich dem Rollen der Donnerwolke. Der siebente Ton nimmt all die anderen auf: dann wird die feine Musik der Seele im Inneren hörbar.“ (Blavatsky, Die Stimme der Stille)
. „Die höheren Drei in zyklischem Einklang suchen zu erkennen und erkannt zu werden. Die niederen Drei, denn die achte Sphäre zählen wir hier nicht mit, erkennen nicht, sehen auch nicht; sie hören nur und tasten. Die vierte hat keine Stätte (Matthäus 8:20). Die Fünfte, die auch die vierte ist, bildete auf dem mittleren Punkt ein kosmisches TAU, das sich auf der kosmischen Siebenten widerspiegelt.“ (Alice Bailey, Abhandlung über Kosmisches Feuer). „With the flourish of the limitless blast within, all the lusts of the flesh and the deadly sins fly off“ (Amir Khusro, Tazkra-i-Ghausia, in: Sant Kirpal Singh, Die Krone des Lebens VI.3).



„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. Lassen Sie jetzt Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um Shiva zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Und was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [bzw. das Verschwinden von Verführen]. Sri Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, welcher Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama: um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt Er seine animalische Natur ganz in den Dienst seiner himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004



Gebet und Gesang zu Maitreya – Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  „Und wenn der Geist Dessen, der Jesus von den Toten erweckt hat, in euch wohnt, so wird Der, welcher Christus von den Toten erweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen um Seines Geistes willen, der in euch wohnt. Vorsängerin: Du aber, Herr, erbarme dich unser. Chor: Dank sei Gott.“ Aus: Kleines Brevier der Krankenschwestern nach der Dritten Regel des Heiligen Franziskus zu Münster (Westfalen) – dadurch kann wirklich eine Wandlung auf Planet Erde erreicht werden.



In den unzähligen zukünftigen Leben werden Frauen ständig und ohne Wahl Leiden erfahren; denn es gibt in ihnen – und damit in den Völkern und Nationen – die Neigung, den schnellsten und einfachsten Weg zu finden, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Zu ihnen sind 'Archetypen' gekommen, jeder mit seiner eigenen Funktion (s. Giorgione: Die drei Philosophen; vgl. dazu Toledo-Bibel: Christus als Schöpfer der Welt). Die Menschheit kennt bereits die Neigungen Buddhas {in Franziskus von Assisi} und Shivas {in Niklaus von Flüeli}. Es gibt aber auch die humanistische Neigung, seine Freude, sein Glück oder seinen Trost mit anderen zu teilen: dies ist, was 'König Rama' und sein Reformer 'Krishna' mit Dialogue Conference unterstützen, um die Menschheit auf ihrem Weg zum Ziel der Einheit der Kirche zu führen.



Was ist die Welt? – Ein ewiges Gedicht, Daraus der Geist der Gottheit strahlt und glüht, Daraus der Wein der Weisheit schäumt und sprüht, Daraus der Laut der Liebe zu uns spricht || Und jedes Menschen wechselndes Gemüt, Ein Strahl ists, der aus dieser Sonne bricht, Ein Vers, der sich an tausend andre flicht, Der unbemerkt verhallt, verlischt, verblüht. || Und doch auch eine Welt für sich allein, Voll süß-geheimer, nievernommner Töne, Begabt mit eigner, unentweihter Schöne, || Und keines andern Nachhall, Widerschein. Und wenn du gar zu lesen drin verstündest, Ein Buch, das du im Leben nicht ergründest. Hugo von Hofmannsthal

 

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
Ethik und Verwirklichung
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge