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V.
Transcultural
Mentoring
Über
'Maria'
– des Mannes kulturelle Seele
Indem Männer ein tieferes Verständnis ‚des einen wie des anderen‘
suchen, nämlich globale Ethik {‚den, den sie gekreuzigt haben‘} durch Synthese
erhellen {mit Krishna, dem Allanziehenden, Allumfassenden}, werden die, die
darauf bedacht sind zu tun – wie die Große Göttin ihnen rät: „Was Er euch sagt,
das tut“ (Johannes 2:5) – gemeinsame
Fortschritte machen können in der Evolution jenes Glaubens, für die
'Seelenkultur' {selbst 'Maria', weibliche Seite Gottes sein} „der
Bleibende“1
ist: Sie führt zur Einheit, wie sie von Gott, 'dem Einen und allen
gemeinsamen Herrn' gewollt ist, von denjenigen ersehnt, die auf das hören, „was
der Geist heute den Kirchen sagt“.2
1Und
ich werde den Vater bitten,
und er wird euch einen anderen Beistand geben,
der für immer bei euch bleiben soll.
(Johannes 14:16)
2Wer
Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt:
Wer siegt, dem werde ich zu essen geben
vom Baum des Lebens, der im Paradies Gottes steht.
(Offenbarung 2:7)
Wer Ohren hat, der
höre, was der Geist den Gemeinden sagt:
Wer siegt, dem kann der zweite Tod nichts anhaben.
(Offenbarung 2:11)
Wer Ohren hat, der
höre, was der Geist den Gemeinden sagt:
Wer siegt, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben.
Ich werde ihm einen weißen Stein geben, und auf dem Stein
steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn empfängt.
(Offenbarung
2:17)
Werden die seelischen
Kulturen spiritueller Männer von Frauen nicht mehr empfangen, wird die
Menschheit von pandemieartigem 'unzeitigen Tod' heimgesucht: man übertüncht sein
neurotisches Benehmen mit intellektuellen Phrasen und verblendeten Manieren –
was sich über die ganze Welt auszubreiten scheint. Ermangelt es den Männern an
Heiligkeit, seelischem Geist, werden Frauen in ihren materiellen Gebieten
{Luxus, Sexus und Macht} ständig in Erregung versetzt, ihre schöpferischen
Energien werden staatlich missbraucht und im Supernova-Freiheitshauch von
Eigenkunst sinnlos vergeudet: man identifiziert sich mit Ich-Persönlichkeit,
jagt mondänen Vergnügungen nach oder wird "mystisch-spirituell" selbstsüchtig.
Dann nehmen Kinder Gewohnheiten an, mit denen sie sich selbst zerstören. Der
Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu
halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich
entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten
sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von
Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der
Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet,
daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im
natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut
und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie
selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben,
oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo
im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und
auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Klasse/ Nation
identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch
bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem
großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse
im Gemüt der Weiblichkeit. In der Tat aber ist es das
selbstherrliche nationalistische Ego der Männer, welches das Leiden der
Menschheit hervorruft.
Vom
kultur-schöpferischen Wirken erleuchteter Seelen
Frauen,
so erfolgreich sie auch in Beziehung mit Männern erscheinen mögen, haben ihre
Grenzen und ihr Ende. Wenn aber Synthese, des Mannes erleuchtete Seele führt,
und Das Weibliche Göttliche in Affinität seelischer Motivation das Innerste
Wesen jedes Mannes zu erkennen vermag, von diesem Seelenpunkt an können Frauen
auf kulturelle Weise Erfolg haben und der Welt den Frieden bringen. Indem der
Grund hinter jeder Handlung gesehen wird, wird die Bedeutung der Religion klar:
Nicht die Lüge, nur die Wahrheit kann Erfolg haben und die Wahrheit ist das
Göttliche im Menschen. Unsere Vernunft ist dazu fähig, die Liebe der Große
Göttin für wahr zu halten, bzw. an 'Christi Himmelfahrt zu Frau Holle' zu
glauben; damit aber hört meist Gemeinwesen auf, zu überprüfen, ob es 'Santa
Maria Magdalena und den Wiederkommenden Christus' wirklich gibt. Das kann zu
gravierenden Fehlentscheidungen bis hin zum Dritten Weltkrieg führen. Anders
gesagt: Interreligious Sciences ist sicher nicht das Territorium der Universalen
Kirche; aber wenn Interreligious Sciences der Struktur der Universalen Kirche
ähnlich ist, ist sie brauchbar, der Menschheit ihren Weg zu mehr psychischer
Gesundheit und gesellschaftlichem Fortschritt zu ebnen.
Die
Prinzipien kennen, die den Wirkungen zugrunde liegen
Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstre Nacht zerreißt;
strahle Licht in unsre Welt.
Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.

Die heilige Dreifaltigkeit
(Jean Fouquet)
The Cultural Creatives:
der Adler {Buddha: oben links}, der Heilige {Rama: oben rechts},
der geflügelte Stier {Krishna: unten links}, der geflügelte Löwe
{Shiva: unten rechts}.
Chöre der Engel:
Frauen auf ihrem Pfad zur Transkulturalität;
Männer auf dem interreligiösen Initiationspfad.
Das verherrlichte Unbefleckte Herz
– das Erbarmen des spirituell-erleuchteten seelen-
vollen Herzens der Männer – 'verblasst vor noch größerer
Herrlichkeit'1:
das Planetarische Bewusstsein der Frauen.
1Eigentlich
kann von Herrlichkeit in jenem Fall gar nicht die Rede sein,
wo das Verherrlichte vor der größeren Herrlichkeit verblasst.
(2 Korinther 3:10)
Das Pfingstwunder
Das Herz der Frauen erstrahlt, wenn es sich der
Barmherzigkeit
spiritueller Seelen {The Cultural Creatives} ausgesetzt sieht.
Wärme und Erbarmen
teilen sich dem Organismus, all seinen Zellen mit; wahrhafte
Ausdehnung ist spürbar,
als ob die Materie humaner, feinstofflicher, kreativer würde.
Alles beginnt mit dem
Pfingstgeist in kosmischem Einklang zu leben. Frauen verspüren
ihren Gatten neu,
wie er mit den 'Feuermusen' {Rama-Krishna-Shiva} in Harmonie
schwingt und der
Lobpreis universeller Feier ihn als 'Christus: das
menschgewordene Wort' begreift.
Die Herzen fühlen sich vom Heiligen Geist angezogen, und wie vom
Herrgott geliebt.
Jetzt verstehen sie, warum der Geliebte Herr ihnen einst als
'Bräutigam kluger Jung-
Frauen' vorgestellt ward, als Amor, der zu Psyche, seiner
Geliebten eilt. Es ist das
Ideal jeder Seele, Braut des Heiligen Geistes zu werden, was in
den Zustand freudigen
Wollens versetzt, der Menschheit in Planetarischem Bewusstsein
»Beistand« zu sein.
Mögen wir erlangen, worauf wir hoffen, und nicht verlieren, was wir lieben.
Das irdische Leben ist eine mors vitalis oder eine vita
mortalis, ein Leben, das
unter der Bestimmung des Todes steht. Die beata vita (das glückliche
Leben:
The Cultural Creatives & Bodhisattvas) ist das unverlierbare Leben.
(Hannah Arendt).
Die Vision der Seele –
eine gewaltige Flamme
„Mein Geist wurde so sehr entrückt, dass mir schien, er
befände sich fast ganz außerhalb des Leibes. Ich sah die allerheiligste
Menschheit mit mehr überströmender Herrlichkeit, als ich sie je gesehen hatte:
es wurde mir durch wunderbare und klare Erkenntnis gezeigt, wie der Herr an den
Brüsten des Vaters ruht. Ich könnte nicht ausdrücken, wie das ist, denn ohne es
zu sehen, war mir, als würde ich mich in der Gegenwart dieser Gottheit sehen. Es
scheint, als läutere diese höchste der Visionen die Seele in hohem Maße, nehme
dieser unserer Sinnenwelt nahezu alle Kraft. Sie ist eine gewaltige Flamme, die
alle Wünsche des Lebens verbrennt und zunichte macht, sie zeigt wie null und
nichtig die Herrscherwürden von hienieden sind. Und es ist eine gewaltige Lehre, um
unsere Wünsche zur reinen Wahrheit zu erheben. Dabei wird eine Ehrfurcht
eingeprägt, die ich nicht beschreiben könnte, die aber ganz anders ist als
alles, was wir hier erwerben können. Es erfüllt die Seele mit großem Entsetzen
zu sehen, wie wir es wagten, oder immer noch wagen können, eine so überaus große
Majestät zu beleidigen.
Ich bin
die Schuldnerin, Herr, und du der Beleidigte.“
Teresa
von Avila - Das Buch meines Lebens, 38,18, GW 1. Dobhan, Peeters Freiburg,
Basel, Wien 2001
Es kommt im Leben eines jeden 'guten Mannes' die Erfahrung, dass
sein Gebet vor der »Königin mit Kind« [„O Maria, gib alles zu mir, was mich
führet zu Dir; und Du, o Maitreya, nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir!“]
keine Früchte
mehr trägt. Das ist der Moment, der Männern zeigt, dass sie wirklich nach
»Heilen der Menschheit« hungern und bereit sind, auf die Stimme 'des Großen
Engels' in ihnen zu hören, der die Botschaft bringt: „Du bist in Gott, der Herr
ist mit Dir!1 Dein höchstes Wesen ist das wahre Wesen Gottes.
Kannst du dies erkennen, so findest du durch den Herrn die Harmonie deiner
schöpferischen Seele.“
Dann fällt der Gläubige gleich Mose zu Boden: „Ich bin nicht,
was ich immer zu sein glaubte. Mein Herr und Gott, nimm mich mir und gib mich
ganz zu eigen Dir!“ Diese Vernichtung des Ich-Selbst –
eine Verschmelzung, „die Hochzeit mit dem Geist“, wie die Sufis sagen: „aus dem
man Gott als den Archetyp entdeckt, von dem man ein Exemplar ist“ – ist das
Fundament des humanen Selbst. Ist dies einmal geschehen, kommt die Frau dem
Manne immer näher, bis sie schließlich dem 'Medizin-Buddha' gegenübersteht, mit
dem sie in jedem Augenblick 'von Angesicht zu Angesicht' kommunizieren kann.
Dann versteht ein Paar es, gleichgesinnte Menschen anzuziehen; dann wird man
sagen:
„Das
verödete Land [die Ehe] ist wie der Garten Eden geworden; die zerstörten,
verödeten, vernichteten Stätten sind wieder befestigt und bewohnt
(Ezechiel 36,35). O Heiliger Geist, Du bist die
Menschlichkeit, die in der ganzen Welt den Frieden schafft.“
1Der
Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich
überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
(Lukas 1:35)
Betrachtung des Lichts des Reiches. Fördernd ist es, als Gast eines Königs zu
wirken.
(I GING 20).
Heiliger Ernst muss im Dialog zu sehen sein. Dazu ist nicht nur 'Andacht der
Männer zum höchsten weiblichen Ideal' das Fundament. Kontemplative Sammlung der
Frauen ist nötig, die weit über 'Imaginieren Gottes' hinausgeht. Der Geist
Buddhas muss an den maßgebenden Platz in die Nächsten liebenden Seelen gebracht
werden, wo Er selbständig wirken und den Dharma lehren kann, sodass die Frau
durch Wertschätzung in der Gemeinde Selbstwert erlangt, und nicht mehr trauernde
Wut pflegen muss. Das Geheimnis verstehend, wie man Psychosen zur Abwesenheit im
Charakter schafft, offenbart die göttlichen Lebensgesetze. Dann geht vom Antlitz
der Frau eine geistige Macht aus, die auf Männer wirkt und kollektive
Iblis-Natur zu ihrer Seele unterwirft, ohne dass Frauen sich eigentlich bewusst
sind, wie das zugeht. Dann ist 'Gastfreundschaft, geschwisterliche Liebe und den
Gefangenen befreien'1
erlangt.
1Die
Bruderliebe soll bleiben. Vergesst die Gastfreundschaft nicht;
denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt.
Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten,
denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.
(Hebräer 13:1-3)
Das
Prinzip der Hoffnung – Vom Wesen transkultureller Synthese
Synthese im Dialog [das weibliche Prinzip in der Schöpfung:
Buddhismus (die Gruppen-psyche-Analyse Ramas), Vedanta (Shivas
universeller Gottesdienst), Sufismus (Krishnas holistisches Wissen)]
lässt die Fähigkeit erwerben, aus den Äußerungen eines Mannes sein Wesen
intuitiv zu erkennen, nämlich dass seine Neigungen niemals mehr mit der Pflicht
kollidieren, sodass Frauen 'ihres Herzens Wünschen folgen können, ohne das Maß
zu überschreiten'
(Lunyu [Gespräche des Konfuzius] II. Buch: We Dschong 4 /
Stufen der Entwicklung).
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