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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


K. 
Ethik und Planetarisches Bewusstsein

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun "Neue Ethik" zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie "Beziehung" geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. Einzig in diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. Meditation, Gebet, 'Wiedergeburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

            
Enki-Ea:
Sonne und Meer

 


Katholizismus und Genussehen sind die Komplemente seelischer Selbstentfremdung im Christentum wie schiitischen Islam in Europa: die einen verraten Lust an die feste Ordnung von Leben und Besitz, während die anderen nochmals dem Besitzverhältnis unterstellt sind und Lust verkaufen – Furchtbares müssen sich Frauen antun, bis sie sich entschließen den heilbringenden Seelenadel ihrer Männer mit psychoanalytischer Seele, anbetendem Herzen und ganzer Liebe zu unterstützen. (nach Max Horkheimer; Theodor Adorno: Dialektik der Aufklärung)
 

Homo Creator versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst die sogenannten "spirituell-guten Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen; dann wirken Frauen nach jener Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben, sowie 'Die Göttin' nach Regeln, über die sie sich mit dem Genius einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein; aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jene Adeligkeit offenbaren, die als göttliches Erbarmen in ihrem Herzen verborgen ist. Das Wirken des geistig-kulturellen Herzens der männlichen Seele gleicht einem Scheinwerfer: auf die Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn das geistige Herz und die Seele der Männer lebendig sind.
 

Ohne seelischen Geist des Mannes fühlt sich Weiblichkeit in ihrem wahren Ich lebendig begraben: Frau existiert, um zu funktionieren, um anderen zu gefallen und akzeptiert zu werden; Arbeitssucht hält sie zurückgezogen von ihrem Inneren. Doch mit verlorenem Sinn entschwindet unvermeidlich auch das personale Glück, 'totale Leere fühlend' denken manche Frauen, sie seien 'ruhiger Spiegel der Seele' geworden – bis Krankheit sie trifft.
 

Wenn die Liebe befreit, kann Wahrheit heilen und Weisheit die Erde erleuchten
Spirituelles Bewusstsein der Frauen verhütet Epidemien. Und es ist der heilige Geist
der Männer, der Frieden schafft und Frauen zu der Liebe führt, die Planet Erde erleuchtet.
 

Wir kritisieren Religionen und loben sie  Eine Menschheit braucht die Kultur erleuchteter Seelen, weil wir im Geist der Führung den Menschen in der Welt sagen müssen, was wir über Religionen denken und fühlen. Gegen Pandemien und Kriege hilft nur internationales Engagement! Dazu muss in erster Linie Mäzenatentum vor materiellen Einbußen schützen.

 

 

'La Descente de Croix' (Peter Paul Rubens)


Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.« Sie haben
ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt. sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.
Und sie
haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn zu sich erhoben. (Qur'an 4,158; 5,70-72).

 

Königin: Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?
Hamlet: Solch eine Tat, der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht, die Tugend nur
erheuchelt, raubt die Rosen der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe, und Schwären drauf
erzeugt, die Ehegelübde falsch wie Spielereide macht, solche Tat, die aus des Ehebündnis
Körper reißt die wahre Seele, Gottesfurcht erniedrigt zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht,
ein Schreckensantlitz über unsrer Erde und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, an diese Tat.
Königin: Weh mir, was tat ich denn, das schreit so laut und donnert im Erwähnen?
Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; das wohlgetroffne Bildnis zweier Brüder...
Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, da mag der Jugend Keuschheit sein wie Wachs,
im eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, wenn drängend dann die Leidenschaft sich
regt, seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft Zum Kuppler wird. (Shakespeare, Hamlet III,4)
 

»Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben« (Antigone von Sophokles, Erstes Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (Genesis 21:9): 'Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen' (Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik / Heiliger Qur'an, Suren 49,12; 2,265).
 

Friedenskonferenz der Erde: »Aber nicht, was ich will, sondern was du willst.«
Weibliche Sexualität muss aus dem göttlichen, nicht persönlichen Willen stammen, männliche Hingabe dem Heiligen entspringen (Lukas 22:42-43), dann wird durch die Christus-Persönlichkeit der Frau die Herrlichkeit spiritueller Weiblichkeit sichtbar werden (Johannes 14:12); dies beendet eine Männer-Kultur physischer, psychischer, religiöser und spiritueller Gewalt über Frauen.
 

Mythos Grablegung und Christophorus  Mit Welchem Vorgang bringt Wer Wen Wann von Wo zu Dessen Bestimmung Wohin und Warum? – Vermittels der erleuchteten Liebe der Bodhisattva, dem Geist der Führung der ganzen Gemeinde folgend, trägt »Christus-Phosphorus« [der Genius] die Göttin »Ostera« von West nach Ost zu ihrem Tempel »Schule des Dialogischen Lernens«.



Brudersphären Wettgesang
 
Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die
Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten
, versauert der Geschmack der Liebe.
 

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist; wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann gibt es Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit folgt.
 

Mäzenatentum für Seelenzeit statt Sponsoring zur kriegerischen Wirtschaftsexpansion
Töchter bedauern für gewöhnlich Geldverlust, nicht aber den Verlust von Seelenzeit ihrer Väter. Mäzenatentum muss helfen – mögen wir verstehen: Zeit zur Gesundung der Erde ist unser kostbarstes Gut, wir müssen sie schätzen; die Zeit zu heilen, kehrt nie zurück! Der heilige Geist der Väter und Söhne erzeugt die Gesundheit von Mutter Erde. Die Veränderungen in der Seelenwelt der Männer zur 'Bruderschaft' der unterschiedlichen Kapazitäten männlichen Geistes wirkt sich auf das Planetarische Bewusstsein der Frauen aus.
 

Negative Emotionen, unspirituelle Leidenschaften der Frau, haben ihre Sogwirkungen abwärts, sie prägen Männer direkt in egomanische Wirtschaftsstrukturen hinein, was die Welt zutiefst in Geschäftemacherei verstrickt. Haben sich Männer hingegen entschieden geistig zu arbeiten, um die Menschheit vor Schwierigkeiten (Krankheiten, Kriege, Epidemien) zu bewahren, wirkt sich dies gesundheitlich stärkend auf die Physis der Frauen aus.
 

Wenn wir wirklich etwas tun wollen zur Heilung der Erde, müssen wir langfristige Strukturen zur Bildung und Ausbildung von humanem Geist schaffen, nicht nur Notprogramme für Söhne (wie die Entwicklung von 'göttlicher Meisterschaft'). Nach der Pandemie ist die spirituelle Weisheit der Frauen erfüllt mit dem Willen zu 'psychoanalytischem Dialog' sowie "Interkonfessionaler Friedenskonferenz". Männer sollten diese Chance nutzen! Kriege, Krankheiten und Seuchen können überall verschwinden – wenn Männer wirklich wollen.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge