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K.
Ethik und
Planetarisches
Bewusstsein

Wenn die Menschheit jetzt beginnt ihre Kräfte zu einen, ist das
erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine
Zusammenkunft der 'Edlen Menschen' auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle
müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor
wir darüber nachdenken, wie nun Neue Ethik zu pflegen ist; denn wenn die Frage
aufgeworfen wird, wie etwa 'Beziehung' geht, haben Menschen unterschiedliche
Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht
verloren. Das 'Wie' kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas
getan werden muss. In diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen.
'Meditation, Gebet, Religion' – dies geschieht dann als natürliche Folge von
ganz allein.
Vom Sinn und Wesen
des 'unbefleckt Empfangens'
Der Mann ist nicht selbst 'Heiliger Geist', er bringt nur Inspiration (Zeit) in
den Raum der Frau, der dann 'Kinder' hervorbringt. Obgleich Männer im Geist
sprechen mögen: der Heilige Geist ist nicht auf ihnen, bis sie versuchen, Ihn
auf sich zu haben. Die Stimme Shivas, der Geist Ramas und das Wort Krishnas,
diese sind der Heilige Geist; doch sie können nur Gemeinschaft bewirken im
reinen, geheiligten Bodhisattva-Geist der Frauen
Sich für
die Menschheit einsetzen, das geht nur mit Frauen, die Männern
seelenanalytisch-heilend beistehen, d.h. sich um das Wohlergehen und die
Wohlfahrt des Ganzen mühen.
Jede Frau, die das Patriarchat (besonders Paternalismen)
verändern will, wird enttäuscht sein: sie muss zuerst ihre Sichtweise ändern!
Denn selbst 'Individuation der Frau' hat keinen Plan für den Aufbau, sondern nur
einen Plan für Zerstörung. Allerdings kann 'Weltsicht durch den Dharma Buddhas,
'Heilen in göttlichem Geist' die Welt verändern. In der Indifferenz erhobenen
femininen Geistes können Keime des Wohlwollens, der Liebe, der Güte und
kosmischen Mitgefühls in Männern reifen, zu einer 'Brüderlichkeit im Wunsch nach
seelisch-kulturellem Dienen' – was heilendere Wirkung hat, als 'Gottes Sex'.
Haben Frauen Gleichmut und Strenge der Göttlichen Mutter erlangt, werden sie
women-global-ethics erreichen können. Noch sind viele Frauen wütend auf 'Gott
als Mann', weil die Macht Seines Eros ihnen Leid zufügt hat – eine solche
Sichtweise kann begrenzt sein, von den eigenen Vorstellungen von Richtig,
Falsch, Gut und Böse.
Das Ausmaß der Schönheit der Frau {in ihrer zweiten Lebensphase:
„nach dem Tod“}, das der Mann erlangen und durch sein Seelisches Werk –
Dharma-Geben (Psychoanalyse, Ritual, Fest) in Gemeinschaft – ausdrücken kann,
hängt nicht nur davon ab, dass er selber 'erleuchtete Seele' ist, sondern dass
Gleiches auch für seine Gattin gilt. Die Schönheit der männlichen Seele gleicht
nämlich einem Lichtstrahl, dessen ganze Pracht erst dann sichtbar wird, wenn er
durch ein völlig durchsichtiges Medium dringt. Ist das Medium undurchdringlich,
ist die Frau weltlicher Persönlichkeit verhaftet, wird der Strahl abgelenkt und
deformiert. Daher ist es so wichtig, für Mann und Frau, dass sie zuerst
unermüdlich an sich selbst spirituell arbeiten, bevor sie, bzw. um
Planetarisches Bewusstsein zu kreieren.
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Religionsfriede
Der wahre Protestant
protestiert
auch gegen den
Protestantismus (Friedrich Schlegel),
Dass die katholischen Frauen,
vom Tode ihres Herrn bewegt,
mit den Worten auferstehen:
„Sie haben ihn aber nicht getötet,
und sie haben ihn nicht gekreuzigt,
Sondern es erschien Uns
eine
ihm ähnliche Gestalt.“
Qur'an, Sure 4 Die Frauen
Warum ist Krieg?
„Die Tugenden der Frommen
sind die Sünden der Heiligen.“
Muzaffer Ozak. |
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Descente de Croix
(Peter Paul Rubens) |
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Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den
Gesandten Gottes, getötet.«
sie haben
ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt, sondern es
erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.
Und sie
haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn
zu sich erhoben.1
(Qur'an 4,158)
1Und
Wir nahmen die Verpflichtung der Kinder Israels entgegen und
entsandten ihnen Gesandte. Jedesmal, wenn ihnen ein
Gesandter etwas brachte, was sie nicht mochten, ziehen sie
einen Teil (von ihnen) der Lüge und töteten einen (anderen)
Teil. Und sie meinten, es käme keine Versuchung. Sie waren
blind und taub. Hierauf wandte sich Gott ihnen gnädig zu.
Dann wurden sie (wieder) blind und taub, und zwar viele von
ihnen. Und Gott sieht wohl, was sie tun. Ungläubig sind
diejenigen, die sagen: »Gott ist Christus, der Sohn Marias«,
wo doch Christus gesagt hat: »O ihr Kinder Israels, dienet
Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.« Wer Gott (andere)
beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. Seine Heimstätte
ist das Feuer. Und die, die Unrecht tun, werden keine Helfer
haben. (Qur'an 5,70-72)
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„Wenn er aber hinaufstieg, was bedeutet dies anderes, als
dass er auch zur Erde herabstieg. Und derselbe, der herabstieg, ist auch
hinaufgestiegen bis zum höchsten Himmel.“1.
Wann immer Kriege ausbrachen, wann immer Blut in der Welt vergossen, all
die bestimmten Katastrophen, die sich ereignen, sind auf ein und
dieselbe Ursache zurückzuführen: Solange wir nicht begreifen, dass
das Heilige Grab2,
Krippe3
[in Santa Maria Maggiore]
und Abendmahlskelch4
das Göttlich-Feminine meint 'von Transzendenz in Immanenz zu
Transzendenz': „Das, was ich war, und was ich noch bin, und was ich
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