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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


K. 
Ethik und Planetarisches Bewusstsein

 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun 'Neue Ethik' zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie Beziehung geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. In diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. 'Meditation, Gebet, Wiedergeburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

            
Enki-Ea:
Sonne und Meer

 


Er aber sprach: Nein, du hast gelacht. (Genesis 18:15)  Das Seelenlicht der Männer lässt Frauen auch die große Handlung der Liebe verstehen, die sie tun sollten. Dazu genügt aber nicht, nur geläutert zu sein; vielmehr setzt es voraus, dass Frauen im spirituellen Willen erleuchtet sind; schamlose Erniedrigung in Mannes Willen hat nicht die Macht eine Neue Menschheit zu erschaffen. „Pfui über den Mann, der anstelle Gottes verehrt, was ihm weder den geringsten Nutzen bringt noch schaden kann!“ (Qur'an, Sure 21:66-67)
 

Homo Creator versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst die sogenannten "spirituell-guten Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch-heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen. Dann wirken Frauen nach der Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben; 'Die Göttin' nach Regeln, über die Sie sich mit dem Genius hat einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein, aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jenen Seelenadel offenbaren, der als 'göttliches Erbarmen' in ihrem Herzen verborgen ist. Das Wirken des geistig-kulturellen Herzens der männlichen Seele gleicht einem Scheinwerfer: auf die Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn der Männer Seelen sowie ihr humanes Herz lebendig sind. Ohne seelischen Geist des Mannes fühlt sich Weiblichkeit in ihrem wahren Ich lebendig begraben: dann existieren Frauen, um zu funktionieren, um anderen zu gefallen, akzeptiert zu werden; eine Arbeitssucht der Persona hält sie zurückgezogen von ihrem Innerenmit dem verlorenen SINN der Liebe entschwindet unvermeidlich auch das personale Glück. Die meisten Männer und Frauen gehen völlig sorglos eine Bindung oder eine Ehe ein und stellen sich dabei vor, alles werde einfach, leicht und angenehm verlaufen. Nach einiger Zeit wissen sie dann nicht mehr ein noch aus, es beginnen Diskussionen und Streitereien. Platon schrieb, dass Frauen in einer Schattenwelt leben, in der sie den Schatten ihrer selbst (die 'Kreuzigung Jesu') mit der Realität verwechseln. Dieser Anspruch ist das falsche Ego, das vor der Göttlichen Mutter im Licht steht und geistige Finsternis in der Welt verursacht. Wann, wo und wie werden Männer begreifen, dass körperliche Genüsse („Das Wandern ist des Müllers Lust“) von der 'Brüderlichen Kultur Eines Herzens' wegführt? Bis dahin halten Herzensgelüste der Frauen (Johannes 19:7) Männer von der Wohnstatt ihrer Seele fern.

 

La Descente de Croix (Peter Paul Rubens)


Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.« Sie haben
ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt. sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.
Und sie
haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn zu sich erhoben. (Qur'an 4,158; 5,70-72).

 

Königin: Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?
Hamlet:
Solch eine Tat, der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht, Tugend nur erheuchelt,
raubt die Rosen1 der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe, und Schwären drauf erzeugt,
die Ehegelübde falsch wie Spielereide macht, solche Tat, die aus des Ehebündnis Körper
reißt die wahre Seele, Gottesfurcht erniedrigt zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, ein
Schreckensantlitz über unsrer Erde und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, an diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, das schreit so laut und donnert im Erwähnen?
Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; das wohlgetroffne Bildnis zweier Brüder...
Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, da mag der Jugend Keuschheit sein wie Wachs, im
eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, wenn drängend dann die Leidenschaft sich regt,
seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft zum Kuppler wird.
(Shakespeare, Hamlet III,4).

 

»Was fehlt? Ein Nichts. Aber dieses Nichts ist alles.« (Honoré de Balzac: Le Chef-d'œuvre inconnu)
'
Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben' (Antigone von Sophokles, Erstes Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten«
(Genesis 21:9): Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen (Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik / Hl. Qur'an, Suren 49,12; 2,265).
 

1 In allen "katholischen", universal-weiblichen Alters-Empfindungen gibt es die späte Rosenblüte, gezeugt von einer edlen Begeisterung für eine 'Ethik der Frauen', die aber immer schwächer wird, bis das Glück nur noch Erinnerung ist und Neid schlussendlich 'der Lüge: gekreuzigt, gestorben und begraben' (Hl. Qur'an, Sure 4,157; Bhagavad-gita 2.19-25) anhangen muss. (nach Honoré de Balzac, op.cit.).
 

„Kopf ab!“ (Johannes 14:8; vgl. hingegen 'Alice im Wunderland': „der Herr gab den Holofernes in die Hand einer Frau“ Judit 13:4-10) ist bei Frauen meist eine Projektion. Die Kulturell-Kreativen müssen diese Arbeit, des Gärtners (Johannes 20:15), vollbringen: verblühte Rosen fast immer bis zum Ansatz 'Tripur Shundari' (das verliebte sechzehnjährige Mädchen) zurückschneiden. „Wenn man nicht das verblühte Leben zurückschneidet, sehen Rosen aus wie ein Hexenbesen“ (James der Gärtner, Königliche Gartenakademie Berlin), statt vimutti (reine Herzen) werden Frauen 'wie Mutti' (engagierte, herrschsüchtige Machas mit Helfersyndrom). Dann ist christliche Kultur 'die Weitergabe der Asche, statt die Bewahrung des Feuers' (Gustav Mahler).



Brudersphären Wettgesang
  Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus' (Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten, versauert der Geschmack der Liebe.
 

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist. Wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann schafft dies Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit. Es gilt, dass Männer für die Menschheit Verantwortung übernehmen, sowohl spirituell als einzelner wie auch im Dialog in »brüderlicher Gemeinschaft«. Angesichts der umfassenden Verbrechen gegen Frauen können sie nicht gleichgültig bleiben – nicht alle Männer wollen diese Tatsache annehmen, aber es ist der einzige Weg! Wissenschaft wird durch Analyse, Dialog durch Synthese erlernt; daher unterscheidet sich der Erwerb von ethischem Wissen vom Studium spiritueller Wissenschaft. Und es sind die Maria-liebenden Männer, deren Herz von Hingabe erfüllt, letztendlich mit der Göttlichen Mutter kommunizieren können; nicht diejenigen, die sich mit ihrem Verstand zurechtlegen, 'Gott-Allah' zu analysieren. Das Ich männlichen heiligen Geistes und das Du spiritueller weiblicher Persönlichkeit sind die notwendigen Bedingungen der Liebe. Und es ist durch den Strom Eines Planetarischen Bewusstseins, welches sich durch Synthese von Frauen und Männern verbindet, dass jene Liebe aufgebaut wird, die – wie einst die Portiuncola des Franciscus de Assisio – »mit eigenen Händen gebaut«. Negative Emotionen und unspirituelle Leidenschaften der Frauen haben ihre Sogwirkungen abwärts, sie prägen Männer direkt in egomanische Wirtschaftsstrukturen hinein. Wenn wir wirklich etwas tun wollen zur Heilung der Erde, müssen wir hingegen langfristige Strukturen zur Bildung und Ausbildung von humanem Geist schaffen. Nach der Großen Pandemie ist die Weisheit der Frauen erfüllt mit dem Willen zu »Psychoanalytischem Dialog und Interkonfessionellen Friedenskonferenzen«. Seuchen, Krankheiten, Kriege können verschwinden – wenn Männer wirklich wollen!

 

>> Inhaltsverzeichnis       >> Wissen und Vision

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III.
Von den heilenden und verbindenden Kräften
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Der Heilige Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Die Vermählung Gottes
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge