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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021  
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


„Something is rotten in the state of Denmark“ William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4.
Wir stehen vor einer Krise apokalyptischen Ausmaßes. Grund dafür ist der Unwille der Männer, gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: Unreligion, die psychische Entartung der Männer, was Unheil auf der ganzen Welt verursacht: „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen; daraus erwachsen weltweite Seuchen und Kriege“ (Bhagavad-gita I Vers 40).
 

Der Betrug der Frau durch sie selbst und die Entstehung von Pandemien
Es gibt die Gesundheit, die das Wesen Frau selbst ist und das Anwesen für den humanen Geist ist. Die Natur dieser Schönheit aber ist, dass sie sich des Wertes ihres Seins nicht bewusst ist. Das erlaubte, dass das narzisstische männliche Ego diese Unterkunft erobert hat; Männlichkeit, die sich selbst als „göttlichen Willen“ lebt (2 Thessaloniker 2:3-4), entweiht das Heiligtum, welches immer dem humanen Geist gehört hat, und füllt es mit Täuschung, mit Ausbeutung für nationales und internationales Kalkül. Diese Begrenzung, welche die Tragödie jeder Frau ist, ist die Tragödie unserer Welt: das Weibliche reagiert mit Malum.
 

Im Anfang ist das Wort  Glück liegt darin, das zu denken oder zu tun, was man für schön hält. 'Die Krönung des Geliebten' (Jean-Honoré Fragonard) kommt allerdings erst nach der 'Krönung Mariens durch Christus' (Fra Angelico). D.h. alles beginnt mit einer neuen Sicht auf »Die Frau« – aber nicht angeregt von einer Theorie Sigmund Freuds, der Weiblichkeit ihre selbstbestimmende Sexualität zuerkennt, sondern von der Erkenntnis des Geistes des 'Engels Gabriel' und der 'Jungfrau', deren Herz, der 'Liebe des Höchsten' geweiht, spricht: „Mir geschehe, wie du es gesagt, dem Herrn will ich dienen, ich bin seine Magd“ (GL 521).
 

Spirituelle Moral muss durch Die Kulturelle Religion des Friedens ersetzt werden
Die Alte Welt war Emanzipation, der so notwendige kriegerische Wille der Frau, des Mannes Persönlichkeit Gottes zu imitieren. Die Neue Welt wird jedoch begründet auf dem spirituellen Willen der Männer, entsprechend ihren Funktionen, Frauen seelisch gleich zu werden, ihnen zu dienen beim Aufbau einer gesunden friedlichen Menschheit.
 

Wenn der Frauen Gemüt voller Selbsterkenntnis über 'die Botschaft Gabriels' lebt, dann sind die Lobreden der Menschen gleich den Wellen des Meeres, die sich erheben, doch nie über ihre Grenzen wogen. Fehlt es dem weiblichen Herzen aber am SINN der 'Liebe des Heiligen Geistes', dann applaudiert Iblis, dann gellen seine Lobreden auf, dann dringt er ein, das Unbefleckte Herz für sich behaltend, dann bersten die Dämme, unaufhaltsam.
 

Die Geschlechter ermöglichen in ihrem komplementären Zusammenwirken Planetarisches Bewusstsein: seelenvoll-spirituelle Ehemänner {Rama: intuitiver Heiler; Shiva: imaginativer Zelebrant; Krishna: inspirativer Poet} und die spirituell-kulturelle Weiblichkeit {AlLat, AlUzza, Manat} als das feine und mit selbständiger Kraft begabte, formgebende Ordnungsprinzip, wo im gleichmäßig gemischten Beieinander funktionaler Urelemente {C.G. Jung: Archetypen} der Geist der Führung eine Rotationsbewegung {dvor: very high frequency omnidirectional range} hervorruft, die nach und nach gleichgeartete Elemente zusammenströmen lässt, und so den Prozess eines allmählichen Zusammenwachsens zur Einheit der ganzen Menschheit bewirkt. Mit diesen bedeutenden Heilungskapazitäten der Geschlechter beginnt: Das Neue Zeitalter.
 

Das Lied vom einsamen Mädchen (Robert Gilbert)
Sie herzte sanft ihr Spielzeug Bevor sie es zerbrach Und hatte eine Sehnsucht Und wusste nicht wonach. Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Mund so rot wie Wein Und wer von diesem Wein trank Konnt' nie mehr glücklich sein. Doch einer sprach im Frühling: „Auch Du fühlst Lust und Schmerz“ Und brach ihr tausend Rosen Doch sie brach nur sein Herz. – Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Mund so rot wie Wein Ja, keine konnt' so küssen Und doch so einsam sein. Was blieb von ihrem Leben Ein Lied, das niemand sang Sankt Peter ließ sie warten Zwei Ewigkeiten lang. Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Herz so tot wie Stein Dann rief er: Armes Kind, komm, Sollst nie mehr einsam sein.

 

„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen!“ Königin der Nacht, Zweite Arie
Jede Frau wird zuerst in ihr Ego, das falsche Selbst hineingeboren, blind für die humane Kultur in der Welt; erst in 'Nächstenliebe' {dharma-Hauskirche; Jesaja 3:16-4:1-3} öffnen sich die Augen ihrer Seele. Anders gesagt, bevor Frauen nicht in geistigem Geben sich als 'spirituelle Seele' wiedergeboren haben, werden wir auf Erden Feuerhöllen nicht entkommen: 'die sexuellen Feuer blinder unerleuchteter Feminität verbrennt alles' (Castellucci, Zauberflöte von Mozart, 2018). Solange Frauen als falsches Selbst [Kali] kämpfen, solange kann auch das wahre Selbst der Männer nicht verwirklicht werden: es erwachsen Kriege, Enttäuschungen, Rivalitäten, Eifersucht und Neid, feudale Leidenschaften und andere schreckliche Erscheinungsformen. Seelenlosigkeit der Frauen verursacht Artensterben [Verlust von Buddha-Hauskirche und Krishna-Bruderschaft], Schrumpfen der Ressourcen (Zunahme von Konsum) und Erderhitzung [Vermännlichung der Frau]; die Folgen sind Paternalismus (Genozid) & Genussehen (die Seuche): Massentötung und Massensterben. Indem Frauen ihr falsches Ich vergessen, um das wahre geistige und geistliche Selbst, das ihre Maitreya-Seele ist, zu erkennen, wird dieses 'wahre Selbst' nicht nur in ihnen, sondern in Männern als Archetypen {Rama, Krishna, Shiva, Buddha} erkannt: die Ewige Liebe!
 

Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond (Henoch 78.10), dargebracht zu werden (Bhagavad-gita 17.11; Johannes 6:38-46 /La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Licht auf Licht Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.
 

So lange auf Erden Unwissenheit und Elend bestehen  So lange diese drei Probleme: (A) Herabwürdigung des Mannes durch das spirituelle Proletariat, (B) die Gesunkenheit des Weibes durch frommen Hunger, (C) die Auszehrung der Kinder durch die religiöse Nacht, nicht gelöst sind, wird in Folge der Gesetze und der Sitten, in Mitte der Zivilisation eine Verdammnis durch Pandemien und Bürgerkrieg bestehen bleiben, die auf künstliche Weise eine Hölle schaffen, indem das Schicksal, welches göttlichen Ursprungs ist, mit menschlichem Verhängnis sich vermischt. (Victor Hugo, Die Elenden. Vorwort des Verfassers)
 

Schon im Mutterleib werden Töchter entsprechend geprägt, sich gesellschaftspolitisch an die Vorlieben einer spiritualisierten Psycho-Maskulinität perfekt anzupassen. In Gewahrwerdung der Situation {Kayanupassana-Satipatthana} gelingt Frauen der Rückzug, das Abnabeln aus den Verstrickungen; wird dann Transformation vollzogen, gilt es Das Humane Leben zu gewähren; können Frauen jedoch aufgrund der Clans ihrer Männer nicht zustimmen, bringt 'Zivilisation und frommer Glaube' Gemeinwesen dorthin zurück, wo es vorher war. Im Schutze einfühlsamster dialogischer Gruppenprozesse kann Weiblichkeit die Stufen zwischen geistiger Natur und Ihrer spirituellen Freiheit {citta-viveka & upadhi-viveka}, von streitbarer animalischer Natur (Qur'an 12:53) zur humanen Einheit, gläubig-personal erfahren: »Die Schöpferische Göttliche Mutter« {ahura-mazda Natur} verherrlichend verwirklichen. Dergestalt vollzieht sich Unsere Heilung durch Evolution.
 

Vom Geheimnis „gezeugt, nicht geschaffen“ (Nizänisches Credo)
Notre-Dame ist krank – 'der hölzerne Spitzturm ist verbrannt, und das Dach aus Blei ist geschmolzen' (Paris 2019-04-15). Es ergeht der Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Doch wir sehen die Zeichen nicht: weder Umweltkatastrophen, noch Kriege, noch Unruhen, noch Pandemien führen uns zum Erwachen der Erkenntnis: „Zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist!“ – Reinheit des Herzens (vimutti) ist, was gebraucht wird. Indem die unsichtbare Seelenwelt des männlichen Geistes durch spirituelle Einsicht der Frauen erkannt wird, kann 'Das reine Herz der Männer' Frauen zu ihrer »planetarischen Organisation« führen. Kommen die Geschlechter dergestalt zusammen, dass die Liebe geliebt, 'gesalbt und geheiligt' (Numeri 7:1-2) wird, endet das Leiden, und alles gesundet.



I.  Das Gewahrsein

Zur Reregulierung der Weltgesellschaft benötigen wir eine umfassende Sicht auf alle jene Beziehungsmoralen, die falsch sind, sodass wir das Wort aussprechen mögen, das erforderlich ist, um Heilung zu schaffen: »Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus« (Epheser 5:21).
 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur).
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer und psychoanalytische Helfer, spiritual guides und geistliche Lehrer.


The Cultural Creatives  Vier Ströme des Paradieses (Genesis 2:10) / Vier Horussöhne / Vier Evangelisten hinduistisch: Rama, Krishna, Shiva, Buddha; jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene, der Schwierige (1 Korinther 15:8) offenbaren das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende 'Prinzip der Mutter' (Matthäus 23:37). Krishna ist Komponist, Feuerträger und echter Freund (Sprüche 17:17); Shiva: der empfindungsfähige Geistliche der Evolution; Rama: der ethisch Verantwortliche; Buddha bietet in seiner Hingabe die Gabe der Erleuchtung dar. Der Legende nach war der iranische König Jamshid der erste, der vier soziale Klassen lehrte: Handwerker, die Bequemlichkeit und Vergnügen organisieren; Bauern, die das Getreide anbauen; spirituelle Krieger; und geistige Heiler.



II.
Planetary consciousness: Die Weisheit

Die Welt mit Weisheit inspirierend, müssen Frauen mit ihrer eigenen spirituellen Macht 'den marianischen Geist der Männer im Dialog' überprüfen, um dem Prozess, wie die Generationen und Geschlechter zum SINN der Liebe kommen, Gestalt zu geben. Das Gefühlswissen, das Frauen dazu am meisten benötigen, ist 'die Religion der Religionen': die Dharma gebenden Frauen, die das Gewissen des Animus, das göttliche Erbarmen des 'Vielgestaltigen geliebten Herrn' im Herzen, sind. Dieser 'Glaube', als das praktizierte Gefühlswissen, lässt den SINN anders fassen. Männer werden die Würde des Lebens dann wirklich planetarisch erfassen, wenn Frauen sich selbst als Heilerinnen verstehen.
 

»Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi ihren Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe (Matthäus 22:39) die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimme in Sich erschaffend, kraft Himmels Sehnsucht – hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht 'Gott in der schönen Welt', sondern Repräsentantinnen 'Eines brüderlichen Geistes' ihrer Freunde.



III.  Situation auf unserer Erde

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Ein unersättlicher Lebensstil hat dem Humanen sein Bedürfnis nach geschwisterlichen Geist als die Grundlage Einer Botschaft entrissen. Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Seelisch-Menschliche sind die Folgen. Statt Entwicklung aller zum Gemeinwohl zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, und betucht zu sein; für Herren sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" werden. So werden die Reichen immer reicher, während Migration, Armut, Gewalt Planetin Erde in den Abgrund drängen. In Gesundheit und Frieden miteinander zu leben, verlangt von uns zu erkennen: Von der Männer Missachtung geistlichen Verantwortungsbewusstseins – und damit sich ausbreitendem Wahnsinn inhumaner Vernunft bei gleichzeitiger spiritueller Verblendung des Eigenwillens – erblüht 'wirtschaftliches Interesse an Genussehen-Resorts' („schöne Strände, nackte Frauen und Diamanten“). Zudem trägt Hinterlist an der Sache 'Witwen und Waisen' (Psalm 94:1-12) dazu bei, dass sich ein allgemeines Gefühl von Elend, Frustration, Verzweiflung, Einsamkeit ausbreitet, mit unheilbringenden Konsequenzen.
 

Werden die weisen Frauen zu ihrer Vision von heilender Liebe gelangen, müssen sie 'Gott als die Männer' an »das planetarische Bewusstsein« hergeben; das selbstbezogene Frauenherz sträubt sich gegen solcherlei Opfer – derweil nehmen sich 'Göttersöhne' alle Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Genesis 6:2; 1 Henoch 6:1-2). Verständnis für Feminismus kann man durch Lesen entwickeln. Meisterschaft der Frauen zur Heilung der Erde kommt vom Hören der Botschaft in der Heiligkeit der Männer. Kosmische Ordnung entsteht, indem Männer in sich selber bleiben und Kraft ihrer Seele schöpferisch sind, 'ihr Machosein verlieren und als gültig nur annehmen, was ihnen unmittelbar offenbart wird' (Romano Guardini); einleuchtend: ‚ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, dann erst bequemer Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, King John V.2).
 

Frauen sind gefangen in der unbewussten "Religion" ihrer Mutter und dem spirituellen Begehren der Väter [Genussehen]. Am Ort der Hölle angekommen, wo Lügen, Krankheiten, Seuchen, Kriege herrschen, fühlen sie sich, als ob sie niemals dort herauskommen können, wenn sie nicht ihrer Mutter gleich werden. Was als Vererbung von spirituellen Vätern auf den Sohn erscheint, sind Gegenkräfte gegen das Machtstreben von Mutter und der Tochter über das Männliche: 'Starrende Wucht und Glut des männlichen Gedankens durchstürzen das Weib zur Hingabe wie Güsse siedenden Bleies eine Tafel Wachs' (Ernst Jünger, Essay).
 

Fehlt Frauen das Dharma-Seelenelement, verhindert Individualismus, den altruistischen Schöpfergeist der Männer wertzuschätzen. Um nicht dies Gefühl zu bekommen: „Es gibt nichts, worauf ich mich freuen kann, kein Ziel am Ende des Regenbogens“, ziehen es die meisten Männer vor, sich gehen zu lassen, oder bei Vater und Brüdern zu sitzen, denn Psychoanalyse zu betreiben und den Frauen 'ohne Worte und ohne Schweigen' zu vermitteln: „Nachhaltiges Glück liegt in Planetarischem Bewusstsein, 'Gott fungiert nicht mehr als Creator, sondern als Geber und Helfer, seine Hilfe ist die gratia und sie ist nur erreichbar und annehmbar für den humiliatus, für Menschen, die ihre eigene Unfähigkeit und Inferiorität der Forderung gegenüber als sündig erkannt haben' (Hannah Arendt, 1929).“
 

Heilkunde der Völker  Im Verständnis der Kallawaya, den Ureinwohnern Boliviens, ist das zentrale Symptom von Krankheit immer der Seelenverlust. 'Frauen haben eine große Seele: ihr Leben; und eine kleine: ihr Herz, letzteres muss sorgsam gehütet werden, denn es kommt leicht abhanden – sollten Frauen sich erschrecken, wenn der Blitz einschlägt (Lukas 10:18) oder sie auf böse Geister treffen, dann bleibt ihre Psyche am Ort des Schreckens zurück. Das müssen die Medizinmänner zuerst herausfinden, und sich dann auf den Weg machen durch Opfer (Heiligkeit) das Herz zur Rückkehr (Anbetung des Herrn) zu bewegen.' (José Novoa, Die Letzten Nomaden, ORF Doku 2008, Andrea Gastgeb). Es geht um eine geistige Enge der Männer, die Frauen in ihrer Gewalt hat und planetarisches Bewusstsein verwehrt.



IV. Resumé

 

Die Religionen der Menschheit befinden sich in Großer Krise. Missbrauch sowie Verleugnung des Seelischen sind an der Tagesordnung und die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen sich in geistlicher Selbstlosigkeit aus dem Weg zu gehen. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen, Dynastien reißen durch Ausnutzung der Frauen zum Gebären die Weltmacht an sich, tödliche Viren, unterbewusste Reaktionen der Weiblichkeit, bedrohen die Menschheit. Erwacht zu ihrer Seele könnten Frauen den üblen Männersitten widerstreben: aus Rücksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit können jedoch von Männern keine Auskünfte erteilt werden?
 

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten, die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben {an Frau und Kind} geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held Persephone aus den Raubarmen und den Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.
 

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Brüder-Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um Dienen, um die Entwicklung Planetarischen Bewusstseins, des erweiterten gemeinsamen spirituellen Geistigen Sinns: das Gebot Unserer Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. 'Schlechte Männer' (Qur'an 24:26) drängt es gewissenlos, nur mit linker Hemisphäre, nach Geld, Macht, Position, Anerkennung, Namen: sie vergessen den Geist ihrer Seele! „Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, befleckt er sich mit einer Gewalttat“ (Maleachi 2:16) – 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen' (Lukas 20:41-44); bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Wille seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-selbstlos alle Dienste zu geben habe. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht in Männern psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens): was für ein Drama bahnt sich in unserer Welt an, wenn Frauen somit nicht mehr formendes Ordnungsprinzip sein können! Erteilen Männer sich die Freiheit zu interessenloser Dialog-Gleichgültigkeit, laufen Frauen unter Bewusstseinsbeschränkung und Verschmutzung die Gefahr, sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden Wahn: die Übergewalt des ungeheuren spirituellen Zwangs tyrannischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Unruhen und Kriege mit solcher Sturmesgewalt, 'dass die ganze Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird' (Stefan Zweig).
 

Der irrtümliche Wald des Lebens wird ausgetrocknet und verbrennt
Während selbstquälerische Askese die kollektive Weisung frommer Schmerzensmütter {le madri del dolore} ist, gegen den Kulturellen Schöpfergeist der Männer vorzugehen {Tod durch Verdursten (Johannes 4:7), was den fruchtbaren Regen (Levitikus 26:3-4) verwehrt}, verbrennt – von leidenschaftlicher Seelenlosigkeit der Männer, begleitet von idolatrisierter Anbetung der Herren der Damen – die irrtümliche Einstellung des Lebens {l'uomo erroneo di questa vita, Dante}, die im uneingeschränkten Willen zur Trennung und Individualisierung, eine Welt zerstörerischen Luxus und Konsums durch äußere Berührung vervielfältigt.

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III.
Von den heilenden und verbindenden Kräften
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Der Heilige Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Die Vermählung Gottes
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge