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Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE

 

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B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse
 

Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet, Act I. Scene 4)
Wir stehen vor Krisen apokalyptischen Ausmaßes. Und noch immer herrscht Unwille bei Männern, fromm gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich uns darüber im Dialog auszusprechen. Seelische Entartung gießt ihr Unheil aus über europäische Länder. „Herrscht Irreligiosität in der Gemeinschaft vor, verdirbt das Gewissen der Frauen: daraus erwachsen Bürgerkrieg und Seuchen.“1

1Wo Gesetzlosigkeit herrscht, O Krishna, werden die Frauen der Sippe verderbt. Werden die Frauen verderbt, O Varshneya, gerät die feste Ordnung der Kasten durcheinander. Dies Chaos bringt für die Zerstörer der Sippe Verdammnis, aber auch für die Sippe. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Sippe, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze des Volkes und die sittliche Grundlage der Sippe vernichtet. (Bhagavad-Gita I.40-42)

Wenn ihr auf mich nicht hört und alle diese Gebote nicht befolgt, wenn ihr meine Satzungen missachtet, meine Vorschriften verabscheut und meinen Bund brecht, indem ihr keines meiner Gebote befolgt, so tue auch ich euch folgendes an: Ich biete gegen euch Bestürzung auf, Schwindsucht und Fieber, die das Augenlicht zum Verlöschen bringen und den Atem ersticken. Ihr sät euer Saatgut vergeblich; eure Feinde werden es verzehren. Ich wende mein Angesicht gegen euch, und ihr werdet von euren Feinden geschlagen. Eure Gegner treten euch nieder; ihr flieht, selbst wenn euch niemand verfolgt. Wenn ihr dann immer noch nicht auf mich hört, fahre ich fort, euch zu züchtigen; siebenfach züchtige ich euch für eure Sünden. Ich breche eure stolze Macht und mache euren Himmel wie Eisen und euer Land wie Bronze. Eure Kraft verbraucht sich vergeblich, euer Land liefert keinen Ertrag mehr, und die Bäume im Land tragen keine Früchte mehr. Wenn ihr mir feindlich begegnet und nicht auf mich hören wollt, werde ich noch weitere Schläge über euch kommen lassen, siebenfach, wie es euren Sünden entspricht. Ich lasse auf euch die wilden Tiere los, die euer Land entvölkern, euer Vieh vernichten und euch an Zahl so verringern, dass eure Wege veröden. Wenn ihr euch dadurch noch nicht warnen lasst und mir weiterhin feindlich begegnet, begegne auch ich euch feindlich und schlage auch ich euch siebenfach für eure Sünden. Ich lasse über euch das Schwert kommen, das Rache für den Bund nehmen wird. Zieht ihr euch in eure Städte zurück, so sende ich die Pest in eure Mitte, und ihr geratet in Feindeshand. Ich entziehe euch dann euren Vorrat an Brot, so dass zehn Frauen euer Brot in einem einzigen Backofen backen, dass man euch das Brot abgewogen zuteilt und ihr euch nicht satt essen könnt. Und wenn ihr daraufhin noch immer nicht auf mich hört und mir immer noch feindlich begegnet, begegne auch ich euch im Zorn und züchtige euch siebenfach für eure Sünden. Ihr esst das Fleisch eurer Söhne und Töchter. Ich vernichte eure Kulthöhen, zerstöre eure Räucheraltäre, häufe eure Leichen über die Leichen eurer Götzen und verabscheue euch. Ich mache eure Städte zu Ruinen, verwüste eure Heiligtümer und will den beruhigenden Duft eurer Opfer nicht mehr riechen. Ich selbst verwüste das Land; eure Feinde, die sich darin niederlassen, werden darüber entsetzt sein. Euch aber zerstreue ich unter die Völker und zücke hinter euch das Schwert. Euer Land wird zur Wüste und eure Städte werden zu Ruinen. Dann erhält das Land seine Sabbate ersetzt, in der ganzen Zeit der Verwüstung, während ihr im Land eurer Feinde seid. Dann hat das Land Ruhe und erhält Ersatz für seine Sabbate. Während der ganzen Zeit der Verwüstung hat es Sabbatruhe, die es an euren Sabbaten nicht hatte, als ihr noch darin wohntet. In das Herz derer, die von euch überleben, bringe ich Angst in den Ländern ihrer Feinde; das bloße Rascheln verwelkter Blätter jagt sie auf, und sie fliehen, wie man vor dem Schwert flieht; sie fallen, ohne dass jemand sie verfolgt. Sie stürzen übereinander wie vor dem Schwert, ohne dass jemand sie verfolgt. Ihr könnt vor euren Feinden nicht standhalten, ihr geht unter den Völkern zugrunde, und das Land eurer Feinde frisst euch. (Levitikus 26,14-38)

Eines qualvollen Todes müssen sie sterben; man wird sie nicht beklagen und nicht begraben;
sie werden zum Dünger auf dem Acker. Durch Schwert und Hunger kommen sie um;
ihre Leichen werden zum Fraß für die Vögel des Himmels und die Tiere des Feldes. (Jeremia 16,4)


Es gibt Gesundheit, die das Wesen Frau selbst ist. Die Natur dieser Schönheit aber ist, dass sie sich des Wertes ihres Seins nicht bewusst ist. Das erlaubt, dass das narzisstische männliche Ego
* seine Unterkunft erobert. Männlichkeit, die sich selbst als "göttlichen Willen" lebt1, entweiht das Heiligtum, welches immer dem humanen Schöpfergeist gehört hat, und füllt es mit Täuschung, Ausbeutung und kommerziellem Kalkül.
*Chauvinismus (Nationalismus, Sexismus, Autokratie) interessiert sich gar nicht für die Frau selbst, die die Seele ist, sondern bloß für das, was Männer durch die Frau präsentiert bekommen und sie durch Eros erlangt.

1Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen! Denn zuerst muss der Abfall von Gott kommen
und der Mensch der Gesetzwidrigkeit erscheinen, der Sohn des Verderbens, der Widersacher, der sich über alles,
was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt.
(Thessalonicher 2:3-4)


Frieden beginnt mit der neuen Sicht auf »Die Frau in Transzendenz und Immanenz«. Denn Göttlichkeit wohnt nicht nur in einer sich erbarmenden Menschlichkeit der Großen Göttin, die in Moral gütiger Toleranz, individuell, auf Retraite, Gottes Persönlichkeit induziert. Göttlichkeit ist auch das Ergebnis jener Menschlichkeit ethischen Mitfühlens der Grünen Tara, die Eine Menschheit zur 'Freiheit von Fundamentalismus' lenkt1; hier kommt »Psychodrama«2 zum Einsatz und der Kulturell-Kreativen »Ritual«3 und »das Fest« „sie hüpfen wie junge Kälber“4.


1
Gib alle Dharmas auf und nimm deine Zuflucht allein zu Mir!
Ich werde dich von aller Sünde und allem Übel befreien,
sei unbekümmert!
(Bhagavadgita 18.66)

2Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte:
In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle. Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm, und er heilte sie.
Als nun die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder im Tempel rufen hörten: Hosanna dem Sohn Davids!, da wurden sie ärgerlich
und sagten zu ihm: Hörst du, was sie rufen? Jesus antwortete ihnen: Ja, ich höre es. Habt ihr nie gelesen: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst du dir Lob?
Und er ließ sie stehen und ging aus der Stadt hinaus nach Bethanien; dort übernachtete er.
(Matthäus 21:12-17)

3Und er nahm Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: Das ist mein Leib,
der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte:
Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird. (
Lukas 22:19-20)

4Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen,
und ihre Flügel bringen Heilung. Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen,
wie Kälber, die aus dem Stall kommen.
(Maleachi 3,20)

Danach aber wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch.
Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein, eure Alten werden Träume haben,
und eure jungen Männer haben Visionen.
(Joël 3,1)


Wenn der Frauen Sinn liebt, voller Selbsterkenntnis über «Gabriels Botschaft», dann sind die Lobreden der Menschen gleich den Wellen des Meeres, die sich erheben und nie über ihre Grenzen wogen. Fehlt jedoch dem weiblichen Herzen Agápe, der Sinn von Liebe in reinem Geist, dann applaudiert Iblīs, dann gellen seine Lobreden auf, dann dringen sie ein, »das Unbefleckte Herz« für sich behaltend. Dann bersten die Dämme – unaufhaltsam.

Leider haben viele Frauen bequemerweise die für ihre Evolution notwendige Kooperation vergessen; es erscheint ihnen sicherer, strenggläubig-fromm zu sein, als in einer humanen Kultur »l'esprit créatif des hommes« zu lieben. Gelingt es ihnen doch glänzend (meist besonders in ihrer zweiten Lebenshälfte), 'sich niemals gegen die Gesellschaft versündigen' zu üben. Und doch sündigen sie gegenüber den Seelen der Männer zu jeder Stunde des Tages und der Nacht – ein schlimmeres Verbrechen als alle Teufel zusammen in der Welt begehen können. Denn schließlich ist die Schönheit kulturellen Dienens der Männer im Gemeinwesen jene Liebe, vermittels Frauen – im Glanz ihrer Liebe – in kosmischer Fruchtbarkeit den Wandel der Menschheit in das Planetarische Bewusstsein vollbringen können.

Des Iblīs Hochmut {arab: takābur} gründet sich am Vorbild paternaler Idolatrien. Sein Ego herrscht, indem es sich mit 'Gottes spiritueller Einsamkeit' einigt, gedeiht es. Dann packt sich Zeus die Frau, und nährt sich an ihr. Sie verlassend, ergreift Er eine jüngere. Sucht man ihn im Dialog zu stellen, flieht er. Von solcher Art ist der Leviatan. Ist aber das Ego durch den marianischen Geist entworden1, so ist der 'Drache im Meer' befriedet.

1An jenem Tag bestraft der Herr mit seinem harten, großen, starken Schwert den Leviatan, die schnelle Schlange,
den Leviatan, die gewundene Schlange. Den Drachen im Meer wird er töten.
(Jesaja 27:1)


Sinn und Zweck des Dialogs: Das Leiden der Erde muss unseren Seelen bekannt werden.
Die Alten sungen, dass die Welt in Einklang gebracht werden muss, dass sie aus der zur Sonne aufsteigenden Tiefe des himmlischen Meeres geboren wird, und mit dem Regen göttlichen Erbarmens der Sieben Weisen (die erleuchteten Chakren) den Regenbogen mit seinen leuchtenden Farben bewirkt: unser Lächeln. 'In jenen Tagen werden liebliche Wolken mit zarter Luft die Erde berühren und sie von Grünkraft und Fruchtbarkeit überquellen lassen, sodass die Menschen sich alsdann ganz auf die Gerechtigkeit vorbereiten' (Hildegard von Bingen, De operatione Dei, Die zehnte Schau: Das Ende der Zeiten). Dergestalt kann das Planetarische Bewusstsein heilend auf Erden erwachen und Frieden schaffen.

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen! (Mozart, Zauberflöte, Arie der Königin der Nacht)
Jede Frau wird zuerst in ihr falsches Selbst hineingeboren – das Eva-Ich, blind zur humanen Kultur; erst in »Nächstenliebe« {erleuchtetes Mitgefühl1} öffnen sich die Augen ihrer Seele. Anders gesagt, nur 'heiliger Dharma' kann das Heilmittel für die Leiden der Menschheit sein. Denn wir werden auf Erden dem Inferno nicht entkommen: das sexuelle Feuer in der Macht unerleuchteter Feminität, verbrennt alles (siehe: Romeo Castellucci, Die Zauberflöte von Mozart, La Monnaie-De Munt, Bruxelles 2018). Seelenabwesenheit der Männer verursacht Artensterben (Verlust von Bruderschaft), Vergehen von Ressourcen (der Exzess im Konsum), Erderhitzung (Vermännlichung des Femininen). Dass Frauen mit Kālī's Waffen agieren, kann der Männer "Seelenheilkunst" nicht hervorbringen: Es wächst: Krieg, Hass und Neid; Eifersucht, Enttäuschung, Rivalität; feudale Leidenschaften und andere irreparable Wirkungskräfte. Würden Männer sich hingegen mit ihrem kulturell-schöpferischen Selbst, das »die Humanität« ist, erbarmen, 'Gottes Eros entäußernd'2 (Platon: Die Rede der Diotima), wird dies nicht nur die Welt von Dämonen und den Folgen von Paternalismus (Genozid) und Genussehe (Seuchen) befreien, sondern wahre Feminität erschaffen, die Die Liebe, »das Planetarische Bewusstsein« ist.

1Der Herr sprach: Weil die Töchter Zions hochmütig sind, ihre Hälse recken und mit verführerischen Blicken daherkommen, immerzu trippelnd daherstolzieren und mit ihren Fußspangen klirren, darum wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions mit Schorf bedecken und ihre Schläfen kahl werden lassen. An jenem Tag wird ihnen der Herr ihren Schmuck wegnehmen: die Fußspangen, die kleinen Sonnen und Monde, die Ohrgehänge und Armkettchen, die Schleier und Turbane, die Fußkettchen und die Prachtgürtel, die Riechfläschchen und die Amulette, die Fingerringe und Nasenreife, die Festkleider und Umhänge, die Umschlagtücher und Täschchen und die Spiegel, die feinen Schleier, die Schals und Kopftücher. Dann habt ihr Moder statt Balsam, Strick statt Gürtel, Glatze statt kunstvolle Locken, Trauergewand statt Festkleid, ja, Schande statt Schönheit. Deine Männer sterben durchs Schwert, deine jungen Krieger fallen im Kampf. Zions Tore ächzen und klagen; ausgeplündert sitzt es am Boden. An jenem Tag klammern sich sieben Frauen an einen einzigen Mann und sagen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns selber kleiden, nur lass uns deinen Namen tragen, nimm die Schande von uns! An jenem Tag wird, was der Herr sprossen lässt, für alle Israeliten, die entronnen sind, eine Zierde und Ehre sein; die Früchte des Landes sind ihr Stolz und Ruhm. Dann wird der Rest von Zion, und wer in Jerusalem noch übrig ist, heilig genannt werden, jeder, der in Jerusalem in das Verzeichnis derer, die am Leben bleiben sollen, eingetragen ist. (Jesaja 3:16-4:1-3)

2Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich
und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen
.
(Philipper 2:5-7)


Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond1, dargebracht zu werden2 (La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel3 erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Lichter auf Lichter Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.


1
Und eine andere Anordnung zeigte mir Uriel, wenn Licht gebracht wird
in den Mond, und woher es gebracht wird aus der Sonne. (Henoch 78.10)

2Sattva-artig ist das Opfer, das von Menschen dargebracht wird ohne Begehren der persönlichen Frucht
und das nach den richtigen Prinzipien vollzogen wird: mit dem Verstand, auf den Gedanken konzentriert,
dass jede Tat, die getan wird, als Opfer getan wird. (Bhagavad-g
ita 17.11)

Ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag. Da murrten die Juden gegen ihn, weil er gesagt hatte: Ich bin das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel herabgekommen? Jesus sagte zu ihnen: Murrt nicht! Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir führt; und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Bei den Propheten heißt es: Und alle werden Schüler Gottes sein. Jeder, der auf den Vater hört und seine Lehre annimmt, wird zu mir kommen. Niemand hat den Vater gesehen außer dem, der von Gott ist; nur er hat den Vater gesehen. (Johannes 6:38-46)

3Er wird seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden
die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen,
von einem Ende des Himmels bis zum andern. (
Matthäus 24:31)


Solange diese Probleme: (A) Herabwürdigung des Mannes durch spirituelles Proletariat (B) Gesunkenheit des Weibes durch frommen Hunger (C) Auszehrung der Kinder durch die materielle Nacht, nicht gelöst sind, wird, infolge der Verordnungen und Sitten, inmitten der Zivilisation, Verdammnis durch Seuchen und Bruderkrieg bestehen bleiben, welche auf künstliche Weise eine Hölle schaffen, indem das Schicksal, das göttlichen Ursprungs ist, mit dem menschlichen Verhängnis sich vermischt (Victor Hugo, Die Elenden). Es gibt ebensoviele Götter, wie sich Menschen ihre Bilder vom Göttlichen gemacht haben. Diese vielen Götter sind aber nichts anderes als verschiedene Vorstellungen von der eigenen Seele als 'die einzige Geliebte, der eine Herr', der der Liebende in der Frau, die Geliebte als des Mannes Seele ist. 'Grausige Fremdkörper, an denen wir unsere lauterste Wärme verschwenden, oberflächlich bemalte Wasserleichen, die wir in irgend einem Gestrüpp vergessen, die sich alles gefallen lassen' (Rilke, Die Puppen) – müssen Männer solche Frauen haben? haben sie sich nicht vielmehr ihrer Seele zu erbarmen, ihr Hebammen-Prinzip hervorbringend, dass »Dialog-Ritual-Fest« in Gemeinschaft gelebt wird, diese Schönheit 'Unbefleckte Empfängnis' von Angesicht zu Angesicht?


Notre-Dame ist krank
  Der hölzerne Spitzturm – verbrannt. Ihr Bleidach schmolz (Paris, 2019-4-15). Es ergeht kosmischer Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Begreifen wir all dies nicht als die Zeichen unserer Zeit, werden auch Naturkatastrophen, Chaos, Kriege uns nicht in 'den Schrei unseres Gewissens' bringen. Das Ahrimanische reagiert mit unerotischer Kälte auf unsere Selbstzufriedenheit – materielle Bedingtheiten erzwingend, die ersticken. Bis sich in uns offenbart: „Notre-Dame ist unsere Kathedrale, durch das geöffnete Portal flutet das Licht des Schöpferischen Geistes in Ihr Heiligtum.“


Archetyp und Symbol
 Der ganze Stil des Lebens einer Weltgemeinschaft hängt von dem Verhältnis ab, in dem 'ein objektiv gewordener Islam' zur Kultur der Bilder steht. Das Bild als Symbol (siehe 'Das Meditationstuch des Heiligen Bruder Klaus', essence S.104) verweist auf ein Neues, das in interreligiöser Wirklichkeit nicht anzutreffen ist. Es schafft ein Eigenes, das aber nicht mehr durch den Bezug auf kirchliche Dogmen erklärt werden kann, sondern auf ein Ganzes verweist, das außerhalb liegt, in der Psychosynthese von Transkulturalität.


I.  Gewahrsein

Zur Reregulierung der Weltgesellschaft benötigen wir eine umfassende Sicht auf alle jene Beziehungsmoralen, die falsch sind, sodass wir das Wort aussprechen mögen, das erforderlich ist, um die brüderliche Heilung zu schaffen: »Einer ordne sich dem andern unter in der Ehrfurcht vor Christus« (Epheser 5:21).
 

 


François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.

'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der Bevölkerung aus. Die Kulturkreativen kommen auf stolze 24 Prozent (44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur, 1996). Forscher fanden aber dann heraus, dass somit ein Drittel der Männer 'Mitfühlende im schöpferischen Geist', gleichwie ein Drittel der Frauen 'Denkende in Gott, der Weisheit' sein können (George Boeree, Shippensburg University 2006).


The Cultural Creatives – Die Vier Ströme des Garten Eden
1 
Vier Wechselwirkungen – vier Evangelisten; vier Horussöhne; hinduistisch: Rama, Krishna, Shiva und Buddha; jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene und 'der Schwierige'
2 – offenbaren 'Das Prinzip der Mutter'3: Shiva, der empfindungsfähige Geistliche der Evolution, gibt Rat, sein Herz lehrt durch den Blick seiner Augen; Rama spricht durch seine Haltung im Dialog, seine Seele lädt durch himmlisches Strahlen die Atmosphäre auf, alles magnetisierend; der Derwisch bietet mit seiner göttlichen Ausstrahlung Erleuchtung dar; Krishna offenbart jene Worte4, die gemeinschaftskonstituierend und wissensstabilisierend 'uns zu seinen Gliedern macht' (NHC XI,1).

1Ein Strom entspringt in Eden, der den Garten bewässert; dort teilt er sich und wird zu vier Hauptflüssen.
Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden,
damit er ihn bebaue und hüte. (
Genesis 2:10; 2:15)

2Als letztem von allen erschien er auch mir,
dem Unerwarteten, der «Missgeburt». (Korinther 15:8)

3Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind.
Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt;
aber ihr habt nicht gewollt. (Matthäus 23:37)

4Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. (Matthäus 24:35)


II.
Planetarisches Bewusstsein – Unsere humanistische Vernunft

Die Welt mit Weisheit inspirierend, müssen Frauen mit ihrer eigenen spirituellen Vernunft den »marianischen Geist der Männer« dialogisch überprüfen, um dem Prozess Gestalt zu geben, wie die Generationen und Geschlechter zum SINN der Liebe kommen. Das Wissen, das Frauen dazu benötigen, die Ethik der Religionen, ist der Geist ihrer Dharma lehrenden Seele, der das Gewissen des Animus ist, das göttliche Erbarmen des 'vielgestaltigen geliebten Herrn'1 im eigenen Herzen. Diese Liebe, das erleuchtete Gewissen, lässt den SINN anders fassen: die Einheit spiritueller weiblicher Vernunft in der Vielheit des schöpferischen männlichen Geistes ist die Würde der Menschheit.

1Und er gab den einen das Apostelamt, andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer,
um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes zu rüsten, für den Aufbau des Leibes Christi.
(Epheser 4:11-12)


»
Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi ihren Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe1 die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimmen in Sich erschaffend, kraft Himmels-Sehnsucht – hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht ‚Gott in der schönen Welt‘, sondern Repräsentantinnen 'Eines brüderlichen Geistes' ihrer Freunde.

1Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22:39)


III.  Situation auf Planet Erde

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Ein unersättlicher Lebensstil hat dem Humanen sein Bedürfnis nach brüderlichem Geist als die Grundlage »Einer Botschaft« entrissen. Eine nie dagewesene Erde-, Wasser-, Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust inniger Liebe und Bewunderung für das kulturelle Humane sind die Folgen. In Gesundheit und Frieden miteinander zu leben, verlangt von uns zu erkennen: Von der Männer Missachtung des 'marianischen Prinzips' {solve: „sich lösen, von dem man abhängig ist“ durch Weggang zu Notre Dame als Die Große Göttin} und einer unterdrückten Vollendung im spirituellen Mentalen [Rückkehr zu Gott], damit Aufblendung des Eigenwillens, realisieren sich staatliche Wirtschaftsgewinne aus Genussehen-Resorts. Hinterlist an der Sache 'Witwen und Waisen'1 trägt mit dazu bei, dass sich ein allgemeines Gefühl von 'Elend, Frustration, Verzweiflung, Einsamkeit' ausbreitet, mit unheilbringender Konsequenz. Tatsächlich bringt es nichts, den Coagula-Prozess von Involution {Dialog} und Evolution {Eucharistía zwischen Frau und Mann} zu initiieren, sofern Männer nicht zuerst ihrem marianischen Prinzip gefolgt: dann, sorgfältig, spirituelle Rückkehr vollzogen haben.

1Sie bringen die Witwen und Waisen um und morden die Fremden.
Sie denken: Der Herr sieht es ja nicht, der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk! Ihr Unvernünftigen,
wann werdet ihr klug? (Psalm 94:6-8)


Man lügt nicht in der Sterbestunde eines einzigen Kindes
(Brief einer unbekannten Frau)
Spiritualität in unserer Zeit betont sehr gern den 'Pluralismus der Religionen', Toleranz gegenüber unterschiedlichen Standpunkten (wie Paternalismus, Zeitehen, Konkubinat), welche die Totalität menschlicher Wahrnehmung ausmachen. Damit wird 'universeller Gottesdienst' ein Potpourri patriarchaler Eros-Experimente von je eigenem Wert. Dies greift tief »das Alpha und Omega«1 der Menschheit an und leugnet sogar die 'Geschichte als Heilslehre'. Denn Menschlichkeit erwächst aus der Verantwortung für die Vergangenheit. „Am Ende dieses Dekonstruktionsprozesses stehen wir vor einer Moderne, die auf intellektuellen Müll reduziert ist“ (Jeremy Rifkin, European Dream), jene anarchische Welt von Landesvätern, die gerissen lamentieren – und sie deshalb fortfahren zu sündigen.

1Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben;
und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega,
spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung. (Offenbarung 1:7-8)

Das neurotische Gewissen ist eine fiktive Instanz, die die allgemeinen Leitbilder der Moral umfasst. „Gewissen baut sich dabei unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit dem Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben… damit Richtungslinien scheinbar im Einklang mit dem Gemeinschaftsgefühl verfolgt werden und man den sichernden Zweifel habe unter den Griffen und Kampfesweisen, zu denen uns ein 'Wille zur Macht leitet. So macht Gewissen Feige aus uns allen.“ (Alfred Adler, Die neurotische Entwicklung)


Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch
(Hölderlin)
Wenn das Herz der Frauen durch Schicksale bedingter Seelen [Krieg, Hunger, Seuchen1] in Erregung versetzt wird, kann es als Gesamtsumme jene kosmische Intelligenz hervorbringen, die das »Planetarische Bewusstsein« ist, was die Alten mit 'Beginn des Goldenen Zeitalters' verzeichnet haben. Vorausgesetzt die Kultur-Kreativen befruchten mit seelisch-spiritueller Heilkraft Die Göttliche Mutter: „Gott fungiert dann als Geber und Helfer, seine Hilfe ist die gratia“ (Hannah Arendt). Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer, kulturelle Väter, ethische Führer, der Menschheit psychoanalytische Heilung, spiritual guides und geistliche Erzieher.

1Da sah ich ein fahles Pferd; und der, der auf ihm saß, heißt «der Tod»;
und die Unterwelt zog hinter ihm her. Und ihnen wurde die Macht gegeben
über ein Viertel der Erde, Macht, zu töten durch Schwert, Hunger und Tod
und durch die Tiere der Erde. (Apokalypse 6:8)


Heilkunde der Völker
  Es ist Die Grüne Tara, die Psyche-analytische, Dharma-spendende spirituelle Feminität, welche den Heiler schafft, ihr reines Wesen hu-man vollendend, wodurch des Mannes Seele, durch eigene spirituelle Willensanstrengung im Gemeinwesen, wahrer Mensch wird, Heiliger Geist die Herzen entflammt, alle Krankheiten heilt und vollkommenen Frieden schafft und somit die Liebe glücklich macht, vom Charme befreit, dem Schrecken, auf ewig lügen zu müssen. Solange diese Seelenkultur nicht das Herz der Frauen berührt, bleibt es beim starken Katholizismusdrang, Buddhas Seelenanalyse schlecht zu machen, denn selbst besser zu werden, und der Männer politischem Zwang auf positive Eigenschaften von self-made-women und Nationalismus fokussiert zu sein.


IV. Resumé

Religionen der Menschheit befinden sich in dem größten Chaos.
Entwertung sowie Verleugnung des Seelischen sind an der Tagesordnung – die Geschlechter hassen sich bidirektional oder versuchen sich in geistlicher Selbstlosigkeit aus dem Wege zu gehen.
 

Schlachtengesang 
Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten, die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis, lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben {an Frau und Kind} geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘
[altgriechischer Schlachtengesang]: dieser Freude am Zerbrechen und Zerreißen liegt Seelenlosigkeit (Langeweile) zugrunde. Wie befreit der Held Persephone aus den Raubarmen und den Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels 'Erneuerung der Welt' (Tikun Haolam) zu begründen, aus Liebe zu Gott und der Menschheit. Meist haben Frauen wenig Vorstellung davon, was 'Herrenmahl'1 überhaupt bewirken soll; und kaum bemühen Männer sich zu prüfen, inwieweit Buddhas Ruf „andere von Leiden befreien!“ von Frauen in ihrem Herzen gehört, dort befolgt – muss zuerst das Männliche zum Herrn, zu Gottesbildern, im Inneren der Weiblichkeit werden?

1
Abraham war hundert Jahre alt, als sein Sohn Isaak zur Welt kam. Sara aber sagte: Gott ließ mich lachen;
jeder, der davon hört, wird mit mir lachen. Wer, sagte sie, hätte Abraham zu sagen gewagt, Sara werde noch Kinder stillen?
Und nun habe ich ihm noch in seinem Alter einen Sohn geboren. Das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt.
Als Isaak entwöhnt wurde, veranstaltete Abraham ein großes Festmahl. (Genesis 21:5-8)

Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist,
den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten:
Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen,
die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod. (Offenbarung 21:5-8)
 

Der Glöckner von Notre-Dame 
Auf dem Pfad der Männer, der Brüder-Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um Dienen, um die Entwicklung Planetarischen Bewusstseins, des erweiterten gemeinsamen spirituellen Geistigen Sinns: das Gebot Unserer Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen, sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. 'Schlechte Männer'
1 drängt es gewissenlos, nur mit der Hemisphäre der Macht des Gewinns, der Position, der Ehren wegen: Mann vergisst den Geist seiner Seele! „Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, befleckt er sich mit einer Gewalttat“ (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen'2, bleibt Sie unentwickelt, drängt maskuliner Wille seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-selbstlos alle Dienste zu geben habe. 'Ohne die Entfaltung ihres seelischen Tuns herrscht in Männern psychische Impotenz, was die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens): Was für ein Drama bahnt sich in unserer Welt an, wenn Frauen somit nicht mehr formendes Ordnungsprinzip sein können! Erteilen sich Männer selbstherrliche Freiheit zu seelenloser Vernunft, gerät die Menschheit, unter Bewusstseinsbeschränkung der Frauen, in die Gefahr sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden Wahn: die Übergewalt eines ungeheuren Zwangs patriotischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Unruhen, Krieg mit solcher Gewalt, 'dass die ganze Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird und dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz' (Stefan Zweig, Blick in die Zeit).


1
Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen.
Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen. (Qur'an 24:26)

2Da fragte er sie: Wie kann man behaupten, der Messias sei der Sohn Davids?
Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: Der Herr sprach zu meinem Herrn:
Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.
David nennt ihn also «Herr». Wie kann er dann Davids Sohn sein? (Lukas 20:41-44)


Beim Schaffen des Großen Werks »Gemeinschaft« muss der Sexus in der Anbetung Notre-Dames entschlafen sein; und da Eros aufersteht, gilt es für Männer weiter aus dem Irdischen ins Transzendental-Himmlische aufzustreben, in den Einklang jener Wesenheiten, die in Glorie, genährt von »Verherrlichung Seines Namens« auf dem Pfad 'Noumenon der Dinge'
(Immanuel Kant), nicht nur die Göttin, sondern »Gott-an-sich« kennen. Gestärkt mit dieser Liebe steigen die Kulturell-Kreativen* in die Höllenklamm verletzter Weiblichkeit hinab. Dann nimmt der Seelenspiegel »heilen, was verwundet ist« den Geist der sich erbarmenden Göttlichen Mutter an „so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt“ (Lukas 13:34).

Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind.
Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt;
aber ihr habt nicht gewollt.
(Lukas 13:34)

*Die Kulturkreativen kann man daran erkennen, dass sie ihre Seele in diese zwei Ausrichtungen orientieren:
  a) Der Menschheit den Machttrieb
'neurotischer Egotisten' zum Nuklearkrieg unter den Völkern bekannt geben
      (der da ist: Polygamie, Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe, Konkubinat)
  b) den Töchtern aufzeigen, wie Großmütter-Katholizismus geheilt werden kann.

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Von den Inneren Bildern – Von der Herren-Vernunft

   

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphonie des Friedens
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Herzeleid und Resilienz
F.
Gottes Wundertaten
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Kulturanalytischer Dialog
J. Der Interreligiöse Dialog
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Frauen geheiligte Wissenschaft ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Seelenkultur und Planetarisches Bewusstsein
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Heiliger Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Von der Vermählung
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Heilen mit der weisen Schlange
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Neue Mythologie – the religion after the religions
V. Transcultural Mentoring
W.
Transkulturalität und Menschheit
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Canticum Graduum
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge