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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


W.  Kultur und Gemeinschaft


Das Geflügelte Herz
*  Wenn »das göttliche Antlitz des Herrn« durch die äußere Gestalt der Weiblichkeit bricht – vermittels Entrückung in den Gedanken, hauptsächlich in den Emotionen – kann narzisstische Männer-Vernunft sich in die komplementär passiv sich hingebende heilende »weibliche Seite von Gott« verwandeln; dann bezieht sich 'Männer-Vision' nicht mehr auf 'selbstlose Ehefrau' und die Psyche von 'Genussehe-Sekretärinnen' für Handlungsreisende, sondern auf den Sonnenaufgang der Großen Mutter, das Heiligtum »Notre-Dame«, den Mond und die Sterne. Wir nehmen teil an der Freude der Schöpfung aus dem Licht der Lichter: Von Ursubstanz der ganz »Marien-Engel« gewordenen männlichen Seele vollendet sich die Sehnsucht des Alls in seinem Erzengel »Christus als Frau«. Ein Mann, gewandelt zur heiligen Feminität, die nach ihrem Erzengel strebt, erscheint im Herzen der Frau als ihre Freundin; er aber schaut Christus 'von Angesicht zu Angesicht'. Des Mannes Seele ist ein Engel, der im Universalen Plan der Schöpfung sehnsuchtsvoll danach strebt, die göttliche Weiblichkeit von Liebe des Heiligen Geistes zum Wirken in Planetarischem Bewusstsein fruchtbringend zu machen. Welch sinnlose narzisstische Bemühung von Männern, das in die Enge getriebene, aufflackernde autonome Streben von Frauen zur persönlichen Freiheit, spirituell unterstützen zu wollen, um sich "in Liebe" der weiblichen Seele bemächtigen zu können. Mag es manchen Paternalismen auch gelingen, für eine Zeitlang die weibliche Natur zu erbeuten – die Seele der Frau kann niemals beherrscht werden! Die Herzenssehnsucht der erwachten spirituellen Seele des Weiblichen wird nur von Liebe des kulturellen Schöpferischen Geistes der hl. Bruderschaft gestillt. Liebe basiert auf diesem Band: Indem Männer mit dem Licht ihrer Seele das Humane in Gefühlen, Vorstellungen, Erinnerungen im Urteil der Frauen zum Leben wiedererwecken, geschieht Heilung im Raum der Vernunft. Die Göttliche Mutter spricht: „Bin Ich nicht euer Herr?“ Und die Antwort der Männer muss lauten: „Wir bezeugen, dass Ihr unser Herr seid und wir Euer Geist.“ Der ganze Erfolg der Operation »Heilung der Erde« hängt also ab von der spirituellen Autorität der Frauen und der Loyalität der Kulturell-Kreativen als Engel. Wenn wir jetzt nicht uns mobilisieren, geistiges Wissen kultivieren, um 'Das Geflügelte Herz der Göttlichen Mutter' und 'Die Sehnsucht des Geistes der individuellen Seelen der Kulturell Kreativen' und ihre Beziehung zueinander zu verstehen, stattdessen aber unsere Zeit fortwährend mit wirtschaftlicher Entwicklung und spiritueller Personalität verbringen, werden wir – von Chaos, Unruhen, Kriegen und Pandemien überwältigt – alles verlieren.

* Erläuterung zur Statue 'Le ravissement de Psyché' von Henri Godet (1896) nach dem Gemälde von William A. Bouguereau.


Das geheimnisvolle Geheimnis: Die komplementäre Polarität der Geschlechter
Frauen können ohne die Kraft der heilenden humanen Führung des herabkommenden Heiligen Geistes der Männer weder in Planetarischem Bewusstsein existieren noch darin handeln. Der kulturelle männliche Schöpfergeist und die psychisch geläuterte spirituelle Weiblichkeit sind untrennbar, wenngleich komplementär. Dennoch können selbst Frauen, die ganz ihre erleuchte Seele sind, nur schwer verstehen, auf welch geheimnisvolle Weise Kultureller Schöpfergeist sich durch sie manifestiert und ihnen die Vorstellung eingibt, dass sie der Schöpfer des Planetarischen Bewusstsein seien, während in Wirklichkeit die »Heilige Bruderschaft« der Urheber von Frieden, Wohlstand und Gesundheit auf Erden ist. Ebenso lässt sich genauso sprechen: Die Kulturell-Kreativen können ohne Kraft und Führung erleuchteter Frauen weder psychoanalytisch heilen noch universal priesterlich handeln. Das engelhaft kulturell-schöpferische Männliche und die sich in ihre Spiritualität gewandelte weibliche Natur sind daher wie die beiden Seiten der selben Münze. Doch selbst die Kulturell-Kreativen, die dem transzendenten Herrn so nahe stehen, beugen sich dem geheimnisvollen Geheimnis, dass nicht sie der Schöpfer sind, durch den sich das Planetarische Bewusstsein manifestiert: Shekhina, die Liebe der spirituellen Weiblichkeit – der Organismus »women-global-ethics« – ist die unsichtbare Urheberin aller Dinge.
 

Cupido & Amor  „Einen Engel sah ich neben mir, an meiner Seite, und zwar in leiblicher Gestalt. Er war nicht groß, eher klein, sehr schön und mit einem leuchtenden Antlitz. In seiner Hand sah ich einen langen goldenen Pfeil, und an der Spitze dieses Eisens schien ein wenig Feuer zu züngeln. Mir war, als stieße er es mir einige Male ins Herz und als würde es mir bis in die Eingeweide vordringen. Als der Engel den Pfeil herauszog, dachte ich, er zöge auch mein Innerstes heraus und ließe mich ganz entflammt mit einer großen Liebe zu Gott zurück. Der Schmerz war so scharf, dass ich mehrmals ein Stöhnen ausstieß; und so überwältigend war die Süße, die jener scharfe Schmerz hervorrief, dass man sie nie wieder verlieren möchte. Es ist dies kein leiblicher, sondern ein geistiger Schmerz, auch wenn der Leib Anteil daran hat, und sogar ziemlich viel. Was ich in diesem Zustand merke, ist, dass die Seele für die Dinge Gottes niemals von so viel Licht und Erkenntnis Seiner Majestät erfüllt war. Das mag unmöglich erscheinen, denn wenn die Seelenvermögen so hingerissen sind und die Sinne genauso, wie soll man dann verstehen können, dass sie dieses Geheimnis versteht? Das weiß ich auch nicht, vielleicht weiß das nur der Schöpfer selbst. [mit Heiligem Geist sich vermählen] – das möge aussprechen, wer kann. Man kann es nicht einmal begreifen, geschweige denn aussprechen. Ich kann nur sagen, dass es sich mir so darstellt, dass man mit Gott zusammen ist, und es bleibt eine solche Gewissheit zurück, dass man gar nicht anders kann, als das zu glauben“ [und zu unterstützen, was jetzt die Botschaft der Kulturell-Kreativen ist]. (Vision der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung, denn 'immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung, Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Hl. Qur'an 28,76).
 

'Hänsel und Gretel' oder Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt – eine Analyse
Welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth«, »Martha und Maria Magdalena» – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu benutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an der Schöpferischkeit im Heiligen Geist mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Was Weiblichkeit sich seelisch und auf kosmischer Ebene verbietet, wird dann übermächtig als Geißel blutigster Kriege sich fortsetzen; die nicht die Liebe zum Geliebten Herrn mit Seinem Dharma-Gebenden Wort durchbrechen, müssen weiter mit kommerziellen Neurotizismen ihre emotionale Instabilität verdrängen.
 

Stufen weiblicher Evolution nach Mechthild von Magdeburg
„Sie spricht: Ich kann nicht tanzen, Herr, wenn du mich nicht führst. Soll ich springen, musst Du selber vorsingen. Und dann springe ich in das verborgene Antlitz hinter deinem Gesicht {Jabarut}, von dieser Stufe in die seelische Erkenntnis {Lahut}, von dieser Stufe in den Genuss des göttlichen Seins {Hahut}. Wenn dann, durch der Männer marianisches Herz, 'Gottesliebe als die Frauen' in die kultur-schöpferischen Seelen hineinklingt – wohl diesen Männern, sie wurden geboren, damit Frauen Von Liebe kreißen: Gottes Augen in Ihre/Seine Persönlichkeit über alle menschlichen Sinne.“ in: Das fließende Licht der Gottheit.
 

Weibliche Kontemplation – Erwachen von Unten  „Wenn der Herr die Seele zur Verzückung erheben will, wird ihr der Atem derart entzogen, dass sie durchaus nicht mehr sprechen kann. Sie meint, in einem ganz anderen Lande gewesen zu sein als da, wo wir leben. Das Licht, das sich ihr dort zeigte, ist von dem irdischen so verschieden, dass sie sich davon, wie von anderen Dingen, die sie geschaut, unmöglich eine Vorstellung machen konnte, wenn sie auch ihr ganzes Leben lang sich bemühen würde. Auch wird ihr bei dieser Entrückung in einem Augenblick vieles auf einmal gelehrt, von dem sie selbst wenn sie viele Jahre lang mit ihrem Verstande und mit ihrer Einbildungskraft sich mühen wollte, auch nicht den tausendsten Teil zu erdenken vermöchte. Dies sind alles Dinge, die mir der Herr mit einem so sublimen Glücksgefühl zu verstehen gab, dass man es nicht aussprechen kann. Mir scheint, dass die Seele und der Geist dasselbe sein muss, aber wie ein Feuer, das, sobald es groß und allmählich zum Brennen gekommen ist, eine Flamme aussendet, die nach oben schlägt. Es ist ein anderes, neues Leben! Der Herr sei gepriesen, dass er mich von mir selbst befreit hat.“ (Teresa von Ávila, Moradas del Castillo Interior – Innere Burg).
 

Eine Bereinigung des Planeten von Krankheit und Kriegen kann geschehen, wenn unser Bereuen aufrichtig ist. In Zusammenkunft – losgelöst von weltlichen Dingen und Sorgen – kann aus Verantwortung, Hinwendung, Mitgefühl Neue Humanität erwachsen. Als Erstes müssen dazu die unbewussten wie unterbewussten 'Geistesgifte' in Frauen – (A) Begierde: in Bezug auf Männer, die Frauen für besonders attraktiv und glückversprechend halten; (B): Verblendung: Abneigung gegenüber dem Stufenweg jenes mystischen Pfades (missliebiger Buddhismus), der zu verhindern scheint, dass man begehrte Objekte erlangt – in kultureller Gruppenpsyche-Analyse aufgelöst werden. Wenn der Frauen Reue (zu A) und Buße (zu B) nicht wirklich aufrichtig ist, werden Männer weiterhin vorheucheln und Versprechen generieren den »Tempel Universel« zu errichten, in Wirklichkeit aber weiter 'Escort Universel' erbauen; dann bleibt 'Die Botschaft des Engels Gabriel' an »Maria«, die seelenbewussten Menschen, nur eine Konstruktion und die Stärke des humanen Europäischen Geistes kann sich nicht entwickeln. „Gott gibt Allmacht“ – dies war 'die Alte Ritterschaft' (Espahbad); wird gleichzeitig im Herzen das Urlicht gewissenhaften Lebens, Christus als Große Göttin erweckt, tritt 'Die Göttliche Mutter' in Erscheinung. Solange aber Frauen nicht ganz erleuchtete Seele sind, bringt ihre Psyche kollektiven Widerstand [Ahriman] hervor; ist das Herz als »Geliebter Herr« im Dharma-Geben geschmolzen, öffnet sich »Das Tor zur Weisheit«.
 

Im Heiligen Geist öffnet sich uns die Einsicht, der verwundeten Menschheit zu helfen
Die heutige Frau ist mit unvorhergesehenen Konsequenzen ihrer frischerworbenen Gleichheit mit Männern konfrontiert; Ehepaare leben oft über Jahre in enger Intimität, begegnen sich aber auf Gemeinwesenebene nicht mehr; jeder ist in seine eigene Isolierung verstrickt (Irene Claremont de Castillejo, Knowing Woman. A Feminine Psychology). „Versag keine Wohltat dem, der sie braucht, wenn es in deiner Hand liegt, Gutes zu tun“ (Sprüche 3:27), heißt das nun: „Hindere nicht, dass Söhne begehren und lieben, wen sie wollen, und ermögliche Vätern Genussehe, zum Wohl des eigenen Landes – mit Chaos, Gewalt, Pandemien, Kriegen auf der ganzen Welt?“ Wo Männer spirituell sind und zugleich mit ihrer Seele, der Gegenwart des Selbst – man kann es Weibliche Seite Gottes, Agápē oder Heiliger Geist nennen – im Psyche-analytischen-Dialog dem Erkenntnisprozess des Ganzen dienen, dort können Frauen ihr kollektives weibliches Selbst sein und »Das Planetarische Bewusstsein« manifestieren.
 

Der Sonnenwagen von Trundholm – Notre-Dame auf den Rädern des Himmels
'Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden. drei nach Westen, drei nach Süden, drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern.' (Könige 7:25, Sprüche 1:2-3). Seit Alters her ist das Leben der Menschen – je nach ihren Befähigungen und ihren Tätigkeiten – in vier Lebensstufen und vier Gesellschaftskreise unterteilt. 'Lebensstufen' sind die Ausprägungen zum Menschen. Aus kindlichen Traumwelten erhebt sich das spirituelle Ego, dem folgt die Erweckung des Herzens, das seelische Wirken im Gemeinwesen [die Tätigkeit des Hirngewebes älterer Damen hängt von der Ekstase ihres Körpers ab, die jedoch einzig von der Herzensliebe erblüht; wobei vom Bösen die Erkenntnis erlöst, dass Frauen in der Seelentätigkeit der Männer 'Höchste Persönlichkeit Gottes' werden].
 

Lobpreisung an den Buddha  Verehrung dem Erhabenen Sakya, der in der Ausübung liebender Güte unübertroffen war und über unendliche Kalpas die Wahrheit praktiziert hatte. Er stieg vom Tushita-Himmel hinab, verzichtete auf den Thron und das goldene Rad, er saß auf dem Bodhi-Thron und vernichtete die Armeen Maras, als er den Morgenstern erblickte vollendete er den Weg, herabsteigend verkündete er den Dharma. Heilige Versammlung, Verehrung: „Ich nehme Zuflucht zu Buddha und gelobe allen Lebewesen zu helfen den großen Pfad zu ergründen und zu verstehen, damit sie die unübertreffliche Geisteshaltung erzeugen können! Ich nehme Zuflucht zum Dharma und gelobe allen Lebewesen zu helfen tief in den Schatz der Lehre einzudringen, damit ihre Weisheit so unermesslich wie der Ozean sein wird! Zum Sangha nehme ich Zuflucht und gelobe allen Lebewesen zu helfen, sich zu einer großen Versammlung zusammenzuschließen, damit sie keinerlei Hindernisse auf dem Weg zur Tugendvollkommenheit erfahren.“ (Pagode Vien Giac)
 

„Indem man den Vorgang des Pranayama praktiziert, kann man die Verunreinigungen seines physiologischen Zustandes beseitigen und sehr bald wird man auch von mentalen Störungen frei. Indem man seinen Geist konzentriert, wird man sündhafte Tätigkeiten los; und seine Sinne zurückziehend (Yonimudra), was die Psyche beruhigend, erlöst von unseligen materiellen Verstrickungen. Die Kontemplation über die Höchste Persönlichkeit Gottes befreit von den drei Erscheinungsweisen materieller Anhaftung und dies führt zur Tugend.“ (Srimad-Bhagavatam, Canto 3.28.11: Kapilas Unterweisungen über den hingebungsvollen Dienst)
 

Ethik und Dhikr  „Zwei schönbeflügelte, verbundene Freundinnen umarmen einen und denselben Baum: eine von ihnen speist süße Beeren, die andre schaut, nicht essend, nur herab. Zu solchem Baume ist des Schöpfers Geist herabgesunken in seiner Ohnmacht. Doch wenn Er ehrt und schaut der Großen Göttin Allmacht und der Großen Mutter Ihre Majestät, dann weicht von Ihm sein Kummer. | Des Hymnus Laut im höchsten Himmelsraum, auf dem gestützt die Götter alle thronen, wenn man den nicht kennt, wozu hilft der Hymnus dann? Wir, die ihn kennen, haben uns versammelt hier.“ Shvetashvatara-Upanishad 4.6-8 / vgl. Johannes 11:25-26
 

Meister Eckharts Beschreibung Schwester Kathreis, die zu ihrem würdigen Beichtvater kam und sagte: „Herr, so freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! Was ich gefunden habe, das kann niemand in Worte fassen. Denn nun bin ich da, wo ich war, ehe ich Individuum wurde – da ist bloß Gott und Gott*. Und wisset, dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie ein Individuum wurde.“ [* Johannes 14:1-2a]. Das ist das Entscheidende: 'Man achte genau darauf, ob eine Novizin wirklich bereit ist der Botschaft des Kulturellen Heiligen Geistes hingebungsvoll zu gehorchen, sodann ob sie auch wirklich Gott sucht und Eifer hat für die spirituelle Praxis, und ob sie fähig ist, Widerwärtiges im Dialog zu ertragen' [Regula Benedicti 58,7. Über die Alltagstauglichkeit].
 

Universel – die himmlische Stadt, in himmlischen Gärten, an himmlischen Bächen
'Katholische Frauen' sind es gewohnt zu folgen, führen jedoch nicht gerne – sie befinden sich im Kampf mit ihrer vom kollektiven Unterbewussten beherrschten Psyche. Kosmisches Gemeinwesen ist daher gefragt: die Göttliche Mutter und die Kulturell Kreativen können, im Dialog vereint, die richtigen Schlüsse aus essence ziehen. Wenn seelenvolle Männer in der göttlichen Weiblichkeit wirken, dann lieben sie Ihr Werk. Und wo göttliche Weiblichkeit ist, in der schöpferischer Geist Sein Werk wirkt, da ist der SINN der Liebe.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge