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Tiagaraja Adil Christoph Allenstein

at The Holy Trinity Organ in the Basilica of Ottobeuren
Jahrtausendwende Mitternachts-Vigilie 2000
 

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphonie des Friedens

 



 

Each religion composes the melody of its own beauty;
if it unites with the melodies of the other religions
it creates Harmony in the Symphony of Life.



Gloria enim Dei vivens homo

Through Women The Future Generations Come



*


Der Zustand des Ganzen organisiert die Teile. (David Bohm)



DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Kulturell-Kreativen im politischen Wandel



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

       1. Gesang

Die Einheit der Religionen – Welt der Engel:
die kabbalistische, zoroastrische, katholische,
buddhistische und hinduistische Tradition.

       2. Gesang

Gnade und Erbarmung – Welt der Mütter:
die islamische Tradition, der Heilige Qur'an.

       3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
der Männer spirituelles Erbe durch Gott.

       4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá symphony of emotions]
Das planetarische Bewusstsein der Frauen.
 

 




IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM
1

                                                                 

Wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier,
der Tempel und die Sterne.
(Hugo von Hofmannsthal)
Ahimsa Paramo Dharma – Würde ist alles.



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: Second Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [cum mortuis in lingua mortua] (Off 3:14):
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde, prologi (prélude) zum Dialog'

www.universel-ethics.com. Paris 2003-10-14 / der Maienkönigin geweiht 2023. Linz 2024-05-01
© millennium:
expression is protected, facts or ideas belong to humanity.



Der Uranfang erzeugt die 2 Grundkräfte; diese erzeugen die Vier Archetypen; diese die
Acht Grundformen: Himmel: See, Erde, Feuer / Wind : Donner , Berg , Wasser ;
diese die Zehntausend Engel (I GING, Wandlungen der 64 Hexagramme / Apg 7:53).

 
1 Die Große Göttin [Al Lat / Venus]; Die Große Mutter [Al Uzza : die Sonne / White Tara];
Die Grüne Tara (der Mond / Befreiung von negativen Aspekten, Angst und Ignoranz);
Die Zehntausend Engel [Manat – White Holes: Cosmic Energy Women].


*


MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
Through Human Spirit in Community
The Cosmic Code is not conditioned nor predictable.

Der Kulturgemeinschaft aller fühlenden Wesen geweiht,
zur Krone, Glanz und Ruhm des Einig-Wesen, in der Einheit
der religiösen Ideale für eine freie, gerechtere, menschenwürdigere
Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία, zur eigenen Komposition ermutigen, dies ist Sein Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb Er in einem Buch,
das Sie über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Gerechtigkeit gewidmet,
die der Menschheit Gesundheit, Wohlbefinden und Weisheit bringt
und mit ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen
die Voraussetzung für den Aufbau des Friedens auf Planet Erde begründet.

Harmonie der verschiedenen Beziehungen ohne Leid, ist das Wesen der
Großen Göttin – Sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, dem Ausmaß von Gewalt in unserer Zeit.

Seelische Bildung, geistige Heilung und humane Kultur ist der Friede.
In der Pflicht gewissenhaften Erfassens der kosmischen Symphonie
steht Unsere gemeinsame Verantwortung für eine heilsame
Menschheit: multilateral, global, weltoffen und gemeinsam.

Frieden gelingt durch die Entfaltung des kulturellen Seelenstrebens
der Männer im spirituellen Gemeinschaftsgefühl der Frauen.

Seelen-Zeit der Männer erzeugt den Schöpfungs-Raum der Frauen;
dies verpflichtet Männer für das Entstehen von Heiligtümern zu sorgen,
in denen wir nachhaltige Lösungen für die Probleme Unserer Zeit finden.

Wenn die Verkörperung und das Reservoir aller religiösen Grundsätze nicht Unter-
stützung findet, wird Europa, ohne Schutz, kriegerischer Gewalt des Ostens ausgeliefert
sein und wir werden die Freiheit frei leben zu können, wählen zu können und frei zu
entscheiden, wie wir leben wollen – und damit die Würde des Menschseins – verlieren.

Befleckte Zeugung wird zur Kriegswaffe. Unter der Bedingung aber, dass Männer
eben Männer sind, wird kein Frieden möglich
. Anders gesagt, es ist unmöglich
Liebe, Harmonie und Schönheit zu generieren, wenn wir nicht unseren Standpunkt
wechseln und Ethik aus der göttlichen Perspektive der Frau betrachten.

Möge unser Herz Planet Erde sein und Gedanken wirken wie die Sterne,
die begnaden und zum Werden neuen Menschseins erlösen.

 

 

*

 

Du musst das Letzte mit dem Ersten, das Erste mit dem Letzten verbinden.
Majjhima Nikaya Cúlasaccaka Sutta

 

 


Und Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Ich und du.“

Und ich sah mit Ihren Augen, versprach:
„Ich werde Dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 


Die Sonne spricht zum Mond:
Weder vermögen Meine Erde noch

Mein Himmel Mich zu fassen, im Herzen
Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung.
Du dachtest, Du seiest der Beobachter –  

Der wahre Zeuge ist Mein Licht in Dir.
Da erwählte ihn sein Herr und die Sterne
gaben Geburt dem immerwährenden Leben.

 



And there was a Queen who when a certain problem1 was brought to her
by her minister, used to say, 'Sing it again'; and the minister would sing
it again. Maybe after four lines she would stop him and say, 'Sing it again',
and the minister would sing again. And after She had heard it three times,
her answer would be perfect.

 

Vor dem Vorhang

Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Tröster sein. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstdarbringung zum Wohle der anderen. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, der Geruch des Terrors liegt in der Luft. Unsere Herzen sind angstvoll bestürzt, so erschrocken, so discouragiert. Da! – in der heiligen Weihe-Nacht, leuchtet die Intuition der Sonnen auf: 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen' (Giordano Bruno, Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen), unendliche Sternenwelten, die des Universums innerstes Eigen sind, bodhisattvas: women-global-ethics. Der Sinn dieses Organismus ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen; sein Ziel liegt darin, in universellen Werten eine Neue Welt aufzubauen und die Menschheit wird teilnehmen, nimmt schon unterbewusst teil, wenn das Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. 'Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue' (Galater 5:22) gehen aus spirituellen Bewusstsein hervor und Lebens-Raum gestaltet sich als Kathedrale, einem würdevollen harmonischen Menschsein entgegen.


Es gilt mit Feuer des Heiligen Geistes "die Wasserkatastrophe" einzudämmen und Frauen zu dem zu machen, was sie sind. Dafür muss jede Frau wissen, in psyché-analytischem Seelenspiegel sich erkennend, an welcher "Krankheit" (Kälte/Dürre, Versumpfung, Überschwemmung/Hitze) sie leidet. Vermittler und Träger des Lebens ist "das Grundwasser" der Weiblichkeit, das in seinem inneren Kreislauf 'ständig frische Nährsalze aus dem Erdinnern nach oben bringt'
(Viktor Schauberger). Nahrungsergänzungsmittel und verdoppelter Fleiß vermögen nicht Planetarisches Bewusstsein hervorzubringen. Das Herz des einsaugenden aufwärts strömenden Wirbels muss innerlich-empor der ausströmenden feurigen Seelentat des – in kühler Lufttemperatur – herabsteigenden männlichen Geistes entgegengehen. Dann wird der Fluss
»Planetarisches Bewusstsein« sich über die Erde verbreiten, wenn 'die Reine, Gesegnete und Göttliche' sich vom Himmel auf die Erde herablässt. Kommt männlicher Geist nicht von oben, als die geistig-kulturelle spirituelle Schöpferischkeit, und ist das Heilige nicht die Dharma-gebende Bodhisattva-Seele der Frau 'schlagen die Flammen mit unglaublicher Hitze als Feuersäulen hoch in den Himmel: zurück bleibt eine grauschwarze Mondlandschaft' (Max Muth), eine seelenlose Menschheit.
 

1 (α) mortem tuam annuntiámus, Dómine (β) et tuam resurrectiónem confitémur (γ) donec vénias

*


Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
die »Verheißung der Morgenröte«.



                            
Zikr-i-Illahi

der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben wie ein Zeus,
Auf dass er nötige, wenn kein Mahnen hilft -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gottes, des Herrn,
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gierige Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist Sein Ruf, Sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Muoio… Vil corona!... E sol per te!
Giuseppe Verdi, Macbeth


 

Wir übersteigen mit 'Hedonismus und Freiheit' für Profitmaximierung [das Freimaurer-Auge im Dollar, die Herrschaft des Saturns, steht gegen die Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften (Buch Jesaja 19:2-4)] die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den ein Mann Weiblichkeit zum Wandel ihrer selbst geben kann, seelischer Geist ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden! 'Nicht die Göttin [al-Ilāha{t}] sondern Gott!' wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt (Ezechiel 16:26), um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff {quinta essentia} aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um, in persönlichem globalen Engagement, der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf das planetarische Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Es herrscht Krieg in Europa. Werden Männer endlich begreifen, dass in ihrem dialogischen Gewissen die Mitverantwortlichkeit liegt, für das, was gerade beginnt? – nicht Waffen, nur Worte schaffen Frieden! Die Tatze der Bärin (Talitha in Ursa Major, Bruder-Klaus Emblem, Markus 5:41-42) sei euer Banner. In Achtung und Respekt gegenüber den religiösen Idealen der Menschheit werden wir sagen: „Wird Liebe benötigt, Gott ist Liebe; wenn Gerechtigkeit ausgeübt werden muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Geschmückt mit Ästhetik dieser Erhabenheit 'vereinigt sich die Seele wieder mit dem, den sie wirklich liebt' (NHC II.6).



 * 
 

Und ich sah einen Traum heute Nacht: der Himmel schrie, die Erde
gab Antwort, zwischen ihnen, stand ich
(Gilgamesch-Epos, Tafel 8).

Siehe, ich fing an Worte der Inspiration auszusprechen und
zurechtzuweisen die Wächter des Himmels
(Henoch 8.9).


P r o l o g

Le Temps fuit, La Conscience crie, La Mort menace

'Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden.'  Notre Dame de La Salette

'Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: O du Mensch, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt heiliger Schriften ja kennen, ihn aber dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen, weil sie lau und stumpf sind, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in ihrem versteckten unfruchtbaren Acker ohne Frucht verbergen. Also ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen mit, dem Licht der himmlischen Erleuchtung.'  Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini, Buch I/1.

'Und der Heilige Geist ließ als Gehilfen los das Gute Denken und die Beste Wahrheit und das Feuer des Weisen Herrn; der Böse Geist ließ als Gehilfen los das Böse Denken und den Zorn mit furchtbarer Keule und den Drachen Dahaka. Alsdann kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer des Herrn in Furcht war.'  Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50

[Javier Perianes, hr-Sinfonieorchester, Orozco-Estrada (2017); nach Owen Landers beschreibt hier Beet-
hoven, von der Orpheussage inspiriert, den Gegensatz zwischen den Mächten der Unterwelt und der Liebe].

'Und der vierte Engel posaunte: und es ward geschlagen der dritte Teil der Sonne und der dritte Teil des Mondes und der dritte Teil der Sterne, dass ihr dritter Teil verfinstert ward und der Tag den dritten Teil nicht schien und die Nacht desgleichen. Ich sah und hörte einen Engel gleich einem Falken fliegen mitten durch den Himmel und sagen mit großer Stimme: Weh, weh, weh denen, die auf Erden wohnen, vor den anderen Stimmen der Posaunen der drei Engel, die noch posaunen sollen!' Geheime Offenbarung VIII.12-13.

 

 

Neue Mythologie versus Tausendundeine Nacht

Es regierte einst in den ältesten Zeiten und verflossenen Äonen ein König von den Sassaniden auf den Inseln Indiens und Chinas. Dieser hatte zwei Söhne. Der ältere, Scheherban, herrschte über viele Länder, sein Bruder, Schahseman, war König von Samarkand in Persien. Einst machten sich beide Könige zusammen auf den Weg.Sie wanderten Tag und Nacht, bis sie in eine liebliche Ebene kamen, wo neben dem Salzmeer eine Wasserquelle sprudelte. Sie tranken von der Quelle und ließen sich unter einem Baum nieder, um sich auszuruhen. Da begann das Meer plötzlich zu toben; eine schwarze Säule erhob sich aus ihm, stieg bis zum Himmel und steuerte dann geradewegs auf sie zu. Als sie dies sahen, fürchteten sie sich sehr. Sie stiegen schnell auf den Baum, in Erwartung, was wohl geschehn würde? – Ein böser Geist von riesenhaftem Wuchse trat aus der Säule hervor; er hatte einen gläsernen Kasten auf dem Kopfe, an dem vier Schlösser von Stahl waren. Der Dschinn setzte sich unter den Baum, auf welchen die beiden Könige gestiegen waren, legte den Kasten ab, nahm die Schlüssel aus dem Schoß, und öffnete die Schlösser. Und siehe! ein Mädchen kam heraus, schön und strahlend wie die leuchtende Sonne. Der Dschinn schaute sie an und sprach: »O du Herrin der edelgeborenen Frauen, die ich mir in der Brautnacht entführte, ich trage Verlangen ein wenig zu schlafen.« Hierauf legte er sein Haupt auf ihre Knie und schlief sofort ein. Wie nun das Mädchen den Kopf hob und zum Gipfel des Baumes schaute, erblickte sie die Könige, die dort oben saßen. Da legte sie das Haupt des Dschinns von ihrem Schoß auf die Erde, trat unter den Baum und gab ihnen durch Zeichen zu verstehen, sofort vom Baume herunterzusteigen. »Wenn ihr nicht kommt, so rufe ich den Geist, meinen Gemahl, dass er euch auffresse.« Da erschraken sie und stiegen hinunter. Sie trat nun zu ihnen heran und sagte: »Seid mir zu Willen, wenn ihr meinen Wunsch nicht erfüllt, so wecke ich den Dämon, dass er euch töte.« Da taten die beiden Brüder, was sie verlangte. Darauf zog sie einen Beutel aus ihren Gewändern hervor, zählte daraus achtundneunzig Siegelringe und sprach: »Diese Ringe kommen von achtundneunzig Männern, die sich mir alle gefällig zeigten. Gebt mir also auch die eurigen, so sind es hundert Männer, die mir dazu verhalfen, diesen abscheulichen Geist zu hintergehen. Dieser Dschinn weiß nicht, dass die Bestimmung sich nicht ändern lässt und dass das Wollen der Frauen sich von niemanden abhängig macht.« Als die beiden Könige dies hörten, wunderten sie sich sehr und sagten: »Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer beim erhabenen Gott! Wir wollen bei Gott Hilfe suchen.« Da sprach sie zu ihnen: »Dann weg mit euch, macht euch davon!«  Prolog aus Tausendundeine Nacht

„Da sah er im Traum ein Gesicht: da stand auf der Erde eine Leiter und ihre Spitze reichte in den Himmel, die Engel Gottes stiegen auf ihr auf und nieder und oben auf ihr stand der Herr. Da erwachte Jakob aus seinem Schlaf und sprach: Das ist fürwahr Gottes Behausung.“ (Die Schatzhöhle). 'Der Herr neigte sein Haupt und verschied. Gott hatte ihn verlassen' (Johannes 19:30; Markus 15:34). Da aber die Unsterbliche Liebe sich an den Tod klammert, der Herr also weiß, dass Sie immer bei ihm ist, fängt Er an, sich um Sie zu kümmern. Da werden ihm die, die er liebt, gegeben zur ewigen Freundschaft.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Eine wirtschaftspolitische Männermacht krankt grundlegend an
perfider Auffassung von Gemeinwesen, von der Stellung der Frau.
'Iblīs
1 und seine Frau' sind zum Götzen gemacht, die eigenen Kinder
geopfert dem 'Mammon'
2. Der Männer seelenloser Eros,
Dämon zwischen dem Sterblichen und Unsterblichen
(Platon) in dem Pakt
mit dem reaktiven Sexus feministischer Mütter
3 habt dies provoziert.

1Als dein Herr zu den Engeln sprach: »Ich werde einen Menschen aus Ton erschaffen.
Wenn Ich ihn geformt und ihm von meinem Geist eingeblasen habe, dann fallt und
werft euch vor ihm nieder.« Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder, außer
Iblīs;
er verhielt sich hochmütig und war einer der Ungläubigen.
(Qur'an 38,71-74)

2Kein Knecht kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern
lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden
dienen, Gott und dem Mammon.
(Lukas 16:13)

3Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir wünschen?
Und Herodias antwortete: Den Kopf des Täufers Johannes.
(Markus 6:24)


Feminines Handeln in intelligenter Ungewissheit zwingt nicht nur Karma für sich selbst herbei – es hat direkten Einfluss auf 'Heimsuchungen der Erde'
(Jeremia 6,1-15; Hiob 24:12, siehe Lukas 19:41-44). 'Gemeinschaft in Verehrung des religiösen und spirituellen weiblichen Ideals' bestimmt hingegen nicht nur die Wohnung unseres humanen Geistes im Dialog: Sie ist das Felsfundament auf dem das Planetarische Bewusstsein der Menschheit ruht.

Heiligtum sind wir – von Vater und Mutter geschändet. Eure Antwort bleibt Betrug. (Jeremia 9,4-5)
„Der Berg ist geplündert; seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt da. Auf seinem Gipfel befindet sich ein Tempel, aus Marmor, aus Gold, Glas und Stahl, und er ist wunderbar – aber schrecklich. Kein Mensch betet dort.“
(Tolkien, The History of Middle-Earth). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen. Der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang. Wind bläst die Erde weg, Feuer lässt Wasser verkochen. Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.

Büchse der Pandora  Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme eines Stolzes der Mütter-Söhne. Falsche Männlichkeit glüht in schwülem Dunst. Übermaß an spiritueller Macht zieht die Fraulichkeit in das Verderben herunter (C. G. Jung). ‚Im blut'gen Zwang‘ mordet eine paternale Majestät, der Menschheit kulturelle Werte. Im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère) 'und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Teresa von Ávila, Libro de la Vida).

Dialog ist nicht Psyche-logisch  Die meisten Leute sind in ihrem Reden voreingenommen. Im Eindruck unterbewusster Hassempfindungen, Schuldgefühle verdrängend, pflegen sie introspektive Gedanken wiederzugeben: 'Versiegelt hat Gott ihre Herzen und ihr Gehör, und über ihrem Augenlicht liegt eine Hülle, bestimmt ist für sie gewaltige Pein' (Sure 2.7 Die Kuh). So aber wird Dialog kontraproduktiv. Erst unter dem Gelöbnis, mit dem Herzen ‚wie ein Kind‘ (Matthäus 18:3), neu zu hören, neu zu sehen, neu zu lieben – in innigsten Seelenbildern realisierend, was sich geistig-universell und kosmisch in den Umständen abspielt, werden wir fähig, im Fest Koinonia, Neue Mythologie schaffend, Planet Erde zu heilen.

In der dienenden Funktion eines Kindes [Lukas 9:46-48] kommt der Kulturelle Geist, sich allem mitteilend, vom Himmel herab. 'Das sinnlich wahrnehmbare Feuer schöpferischen Geistes (Lukas 12:49) ist nämlich in allen Dingen, durchdringt unvermischt alle und ist allen entrückt. Es ist unbezwingbar und unerkennbar, und zieht alles, woran es kommt, in seine eigene Wirkung hinein. Während es ganz Licht und zugleich verborgen ist, ist es an und für sich unerkennbar, wenn ihm nicht ein Stoff vorgelegt wird, an dem es seine unvergleichliche Wirkung offenbaren kann. Dann aber hat es feurige Kraft zu verwandeln, mit belebender Wärme zu verjüngen, mit unverhüllten Strahlungen zu erleuchten, unbesiegt, unvermischt, zertrennend (Lukas 12:51-53), unveränderlich, immer beweglich, selbstbewegt, anderes bewegend, umfassend, an den aufnahmefähigen Stoffen seine gewaltige Größe zeigend, wirksam und mächtig, allem unsichtbar gegenwärtig' (Areopagita, Über die himmlische Hierarchie XV.2); sodass Weiblichkeit, von liebendem Blick Ihrer heiligsten Kapazität, zur kosmischen Verfassung und Befähigung erhoben, den Willen 'von Liebe' wirkt und der Menschheit zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird.

 

 


B.  Situation: Anamnesis und an
ā-Lyse


Something is rotten in the state of Denmark (William Shakespeare, Hamlet, Act I. Scene 4)
Wir stehen vor Krisen apokalyptischen Ausmaßes. Und noch immer herrscht Unwille bei den Männern, fromm gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich uns darüber im Dialog auszusprechen. Seelische Entartung gießt ihr Unheil aus über europäische Länder. „Herrscht Irreligiosität in der Gemeinschaft vor, verdirbt das Gewissen der Frauen: daraus erwachsen Bürgerkrieg und Seuchen“ (Bhagavad-gita I.40-42; Levitikus 26,14-38; Jeremia 16,4).

Es gibt Gesundheit, die das Wesen Frau selbst ist. Die Natur dieser Schönheit aber ist, dass sie sich des Wertes ihres Seins nicht bewusst ist. Das erlaubt, dass das narzisstische männliche Ego1 seine Unterkunft erobert. Männlichkeit, die sich selbst als "göttlichen Willen" lebt (2 Thessalonicher 2:3-4), entweiht das Heiligtum, welches immer dem humanen Schöpfergeist gehört hat, und füllt es mit Täuschung, Ausbeutung und kommerziellem Kalkül.

1Chauvinismus (Nationalismus, Sexismus, Autokratie) interessiert sich gar nicht für die Frau selbst, die die
Seele ist, sondern bloß für das, was Männer durch die Frau präsentiert bekommen und sie durch Eros erlangt.

Frieden beginnt mit der neuen Sicht auf »Die Frau in Transzendenz und Immanenz«. Denn Göttlichkeit wohnt nicht nur in einer sich erbarmenden Menschlichkeit der Großen Göttin, die in Moral gütiger Toleranz, individuell, auf Retraite, Gottes Persönlichkeit induziert. Göttlichkeit ist auch das Ergebnis jener Menschlichkeit ethischen Mitfühlens der Grünen Tara, die Eine Menschheit zur 'Freiheit von Fundamentalismus' lenkt (Bhagavadgita 18.66); hier kommt »Psychodrama« (Matthäus 21:12-17) zum Einsatz und der Kulturell-Kreativen »Ritual« (Lukas 22:19-20) und »das Fest« „sie hüpfen wie junge Kälber“ (Maleachi 3,20; Buch Joël 3,1).

Wenn der Frauen Sinn liebt, voller Selbsterkenntnis über «Gabriels Botschaft», dann sind die Lobreden der Menschen gleich den Wellen des Meeres, die sich erheben und nie über ihre Grenzen wogen. Fehlt jedoch dem weiblichen Herzen Agápe, der Sinn von Liebe in reinem Geist, dann applaudiert Iblīs, dann gellen seine Lobreden auf, dann dringen sie ein, »das Unbefleckte Herz« für sich behaltend. Dann bersten die Dämme – unaufhaltsam.

Leider haben viele Frauen bequemerweise die für ihre Evolution notwendige Kooperation vergessen; es erscheint ihnen sicherer, strenggläubig-fromm zu sein, als in einer humanen Kultur »l'esprit créatif des hommes« zu lieben. Gelingt es ihnen doch glänzend (meist besonders in ihrer zweiten Lebenshälfte), 'sich niemals gegen die Gesellschaft versündigen' zu üben. Und doch sündigen sie gegenüber den Seelen der Männer zu jeder Stunde des Tages und der Nacht – ein schlimmeres Verbrechen als alle Teufel zusammen in der Welt begehen können. Denn schließlich ist die Schönheit kulturellen Dienens der Männer im Gemeinwesen jene Liebe, vermittels Frauen – im Glanz ihrer Liebe – in kosmischer Fruchtbarkeit den Wandel der Menschheit in das Planetarische Bewusstsein vollbringen können.

Des Iblīs Hochmut {arab: takābur} gründet sich am Vorbild paternaler Idolatrien. Sein Ego herrscht, indem es sich mit 'Gottes spiritueller Einsamkeit' einigt, gedeiht es. Dann packt sich Zeus die Frau, und nährt sich an ihr. Sie verlassend, ergreift Er eine jüngere. Sucht man ihn im Dialog zu stellen, flieht er. Von solcher Art ist der Leviatan. Ist aber das Ego durch den marianischen Geist entworden (Jesaja 27:1), so ist der 'Drache im Meer' befriedet.

Sinn und Zweck des Dialogs: Das Leiden der Erde muss unseren Seelen bekannt werden
Die Alten sungen, dass die Welt in Einklang gebracht werden muss, dass sie aus der zur Sonne aufsteigenden Tiefe des himmlischen Meeres geboren wird, und mit dem Regen göttlichen Erbarmens der Sieben Weisen (die erleuchteten Chakren) den Regenbogen mit seinen leuchtenden Farben bewirkt: unser Lächeln. 'In jenen Tagen werden liebliche Wolken mit zarter Luft die Erde berühren und sie von Grünkraft und Fruchtbarkeit überquellen lassen, sodass die Menschen sich alsdann ganz auf die Gerechtigkeit vorbereiten' (Hildegard von Bingen, De operatione Dei, Die zehnte Schau: Das Ende der Zeiten). Dergestalt kann das Planetarische Bewusstsein heilend auf Erden erwachen und Frieden schaffen.

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen! (Mozart, Zauberflöte, Arie der Königin der Nacht)
Jede Frau wird zuerst in ihr falsches Selbst hineingeboren – das Eva-Ich, blind zur humanen Kultur; erst in »Nächstenliebe« {erleuchtetes Mitgefühl (Jesaja 3:16-4:1-3)} öffnen sich die Augen ihrer Seele. Anders gesagt, nur 'heiliger Dharma' kann das Heilmittel für die Leiden der Menschheit sein. Denn wir werden auf Erden dem Inferno nicht entkommen: das sexuelle Feuer in der Macht unerleuchteter Feminität, verbrennt alles (siehe: Romeo Castellucci, Die Zauberflöte von Mozart, La Monnaie-De Munt, Bruxelles 2018). Seelenabwesenheit der Männer verursacht Artensterben (Verlust von Bruderschaft), Vergehen von Ressourcen (der Exzess im Konsum), Erderhitzung (Vermännlichung des Femininen). Dass Frauen mit Kālī's Waffen agieren, kann der Männer "Seelenheilkunst" nicht hervorbringen: Es wächst: Krieg, Hass und Neid; Eifersucht, Enttäuschung, Rivalität; feudale Leidenschaften und andere irreparable Wirkungskräfte. Würden Männer sich hingegen mit ihrem kulturell-schöpferischen Selbst, das »die Humanität« ist, erbarmen, 'Gottes Eros entäußernd' (Platon: Die Rede der Diotima; Philipper 2:5-7), wird dies nicht nur die Welt von Dämonen und den Folgen von Paternalismus (Genozid) und Genussehe (Seuchen) befreien, sondern wahre Feminität erschaffen, die Die Liebe, »das Planetarische Bewusstsein« ist.

Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond (Henoch 78.10), dargebracht zu werden (Bhagavad-gita 17.11; Johannes 6:38-46 /La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Lichter auf Lichter Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.

Solange auf Erden Unwissenheit über Anbetung besteht
Solange diese Probleme: (A) Herabwürdigung des Mannes durch spirituelles Proletariat (B) Gesunkenheit des Weibes durch frommen Hunger (C) Auszehrung der Kinder durch die materielle Nacht, nicht gelöst sind, wird, infolge der Verordnungen und Sitten, inmitten der Zivilisation, Verdammnis durch Seuchen und Bruderkrieg bestehen bleiben, welche auf künstliche Weise eine Hölle schaffen, indem das Schicksal, das göttlichen Ursprungs ist, mit dem menschlichen Verhängnis sich vermischt (Victor Hugo, Die Elenden). Es gibt ebensoviele Götter, wie sich Menschen ihre Bilder vom Göttlichen gemacht haben. Diese vielen Götter sind aber nichts anderes als verschiedene Vorstellungen von der eigenen Seele als 'die einzige Geliebte, der eine Herr', der der Liebende in der Frau, die Geliebte als des Mannes Seele ist. 'Grausige Fremdkörper, an denen wir unsere lauterste Wärme verschwenden, oberflächlich bemalte Wasserleichen, die wir in irgend einem Gestrüpp vergessen, die sich alles gefallen lassen' (Rilke, Die Puppen) – müssen Männer solche Frauen haben? haben sie sich nicht vielmehr ihrer Seele zu erbarmen, ihr Hebammen-Prinzip hervorbringend, dass »Dialog-Ritual-Fest« in Gemeinschaft gelebt wird, diese Schönheit 'Unbefleckte Empfängnis' von Angesicht zu Angesicht?

Notre-Dame ist krank  Der hölzerne Spitzturm – verbrannt. Ihr Bleidach schmolz (Paris, 2019-4-15). Es ergeht kosmischer Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Begreifen wir all dies nicht als die Zeichen unserer Zeit, werden auch Naturkatastrophen, Chaos, Kriege uns nicht in 'den Schrei unseres Gewissens' bringen. Das Ahrimanische reagiert mit unerotischer Kälte auf unsere Selbstzufriedenheit – materielle Bedingtheiten erzwingend, die ersticken. Bis sich in uns offenbart: „Notre-Dame ist unsere Kathedrale, durch das geöffnete Portal flutet das Licht des Schöpferischen Geistes in Ihr Heiligtum.“

Mit großer Pracht eilt der Neurotiker in beschämender Raserei und schamlosem Sinn in den Tod. Krankheit schafft er der Welt. Völker morden unter seinem Befehl. Wie ein Dieb entzieht er sich dem Dialog, sobald Selbstbeobachtung und Selbstanalyse beginnt. Neigen dann Frauen dazu Neurosen (kommerzielle Aktion) für intelligenter als 'Heilen von Psychosen' (Bruderschaft) zu halten, isolieren ganze Länder sich von der Menschheit.



I.  Gewahrsein

Zur Reregulierung der Weltgesellschaft benötigen wir eine umfassende Sicht auf alle jene Beziehungsmoralen, die falsch sind, sodass wir das Wort aussprechen mögen, das erforderlich ist, um die brüderliche Heilung zu schaffen: »Einer ordne sich dem andern unter in der Ehrfurcht vor Christus« (Epheser 5:21).

 



François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.

'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der Bevölkerung aus. Die Kulturkreativen kommen auf stolze 24 Prozent (44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur, 1996). Forscher fanden aber dann heraus, dass somit ein Drittel der Männer 'Mitfühlende im schöpferischen Geist', gleichwie ein Drittel der Frauen 'Denkende in Gott, der Weisheit' sein können (George Boeree, Shippensburg University 2006).

The Cultural Creatives – Die Vier Ströme des Garten Eden (Genesis 2:10)  Vier Wechselwirkungen – vier Evangelisten; vier Horussöhne; hinduistisch: Rama, Krishna, Shiva und Buddha; jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene und 'der Schwierige' (vgl. Korinther 15:8) – offenbaren 'Das Prinzip der Mutter' (Matthäus 23:37): Shiva, der empfindungsfähige Geistliche der Evolution, gibt Rat, sein Herz lehrt durch den Blick seiner Augen; Rama spricht durch seine Haltung im Dialog, seine Seele lädt durch himmlisches Strahlen die Atmosphäre auf, alles magnetisierend; der Derwisch bietet mit seiner göttlichen Ausstrahlung Erleuchtung dar; Krishna offenbart jene Worte (Matthäus 24:35), die gemeinschaftskonstituierend und wissensstabilisierend 'uns zu seinen Gliedern macht' (NHC XI,1).



II.
Planetarisches Bewusstsein – Unsere humanistische Vernunft

Die Welt mit Weisheit inspirierend, müssen Frauen mit ihrer eigenen spirituellen Vernunft den »marianischen Geist der Männer« dialogisch überprüfen, um dem Prozess Gestalt zu geben, wie die Generationen und Geschlechter zum SINN der Liebe kommen. Das Wissen, das Frauen dazu benötigen, die Ethik der Religionen, ist der Geist ihrer Dharma lehrenden Seele, der das Gewissen des Animus ist, das göttliche Erbarmen des 'vielgestaltigen geliebten Herrn' (Epheser 4:11-12) im eigenen Herzen. Diese Liebe, das erleuchtete Gewissen, lässt den SINN anders fassen: die Einheit spiritueller weiblicher Vernunft in der Vielheit des schöpferischen männlichen Geistes ist die Würde der Menschheit.

»Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi ihren Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe (Matthäus 22:39) die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimmen in Sich erschaffend, kraft Himmels-Sehnsucht – hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht ‚Gott in der schönen Welt‘, sondern Repräsentantinnen 'Eines brüderlichen Geistes' ihrer Freunde.


III.  Situation auf Planet Erde

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Ein unersättlicher Lebensstil hat dem Humanen sein Bedürfnis nach brüderlichem Geist als die Grundlage »Einer Botschaft« entrissen. Eine nie dagewesene Erde-, Wasser-, Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust inniger Liebe und Bewunderung für das kulturelle Humane sind die Folgen. In Gesundheit und Frieden miteinander zu leben, verlangt von uns zu erkennen: Von der Männer Missachtung des 'marianischen Prinzips' {solve: „sich lösen, von dem man abhängig ist“ durch Weggang zu Notre Dame als Die Große Göttin} und einer unterdrückten Vollendung im spirituellen Mentalen [Rückkehr zu Gott], damit Aufblendung des Eigenwillens, realisieren sich staatliche Wirtschaftsgewinne aus Genussehen-Resorts. Hinterlist an der Sache 'Witwen und Waisen' (Psalm 94:6-8) trägt mit dazu bei, dass sich ein allgemeines Gefühl von 'Elend, Frustration, Verzweiflung, Einsamkeit' ausbreitet, mit unheilbringender Konsequenz. Tatsächlich bringt es nichts, den Coagula-Prozess von Involution {Dialog} und Evolution {Eucharistía zwischen Frau und Mann} zu initiieren, sofern Männer nicht zuerst ihrem marianischen Prinzip gefolgt: dann, sorgfältig, spirituelle Rückkehr vollzogen haben.

Man lügt nicht in der Sterbestunde eines einzigen Kindes (Brief einer unbekannten Frau)
Spiritualität in unserer Zeit betont sehr gern den 'Pluralismus der Religionen', Toleranz gegenüber unterschiedlichen Standpunkten (wie Paternalismus, Zeitehen, Konkubinat), welche die Totalität menschlicher Wahrnehmung ausmachen. Damit wird 'universeller Gottesdienst' ein Potpourri patriarchaler Eros-Experimente von je eigenem Wert. Dies greift tief »das Alpha und Omega« (Offenbarung 1:7-8) der Menschheit an und leugnet sogar die 'Geschichte als Heilslehre'. Denn Menschlichkeit erwächst aus der Verantwortung für die Vergangenheit. „Am Ende dieses Dekonstruktionsprozesses stehen wir vor einer Moderne, die auf intellektuellen Müll reduziert ist“ (Jeremy Rifkin, European Dream), jene anarchische Welt von Landesvätern, die gerissen lamentieren – und sie deshalb fortfahren zu sündigen.

Das neurotische Gewissen ist eine fiktive Instanz, die die allgemeinen Leitbilder der Moral umfasst. „Gewissen baut sich dabei unter dem Druck der Sicherungstendenz aus den einfacheren Formen des Voraussehens und der Selbsteinschätzung auf, wird mit dem Zeichen der Macht ausgestattet und zur Gottheit erhoben… damit Richtungslinien scheinbar im Einklang mit dem Gemeinschaftsgefühl verfolgt werden und man den sichernden Zweifel habe unter den Griffen und Kampfesweisen, zu denen uns ein 'Wille zur Macht leitet. So macht Gewissen Feige aus uns allen.“ (Alfred Adler, Die neurotische Entwicklung)

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch (Hölderlin)
Wenn das Herz der Frauen durch Schicksale bedingter Seelen [Krieg, Hunger, Seuchen (Apokalypse 6:8)] in Erregung versetzt wird, kann es als Gesamtsumme jene kosmische Intelligenz hervorbringen, die das »Planetarische Bewusstsein« ist, was die Alten mit 'Beginn des Goldenen Zeitalters' verzeichnet haben. Vorausgesetzt die Kultur-Kreativen befruchten mit seelisch-spiritueller Heilkraft Die Göttliche Mutter: „Gott fungiert dann als Geber und Helfer, seine Hilfe ist die gratia“ (Hannah Arendt). Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer, kulturelle Väter, ethische Führer, der Menschheit psychoanalytische Heilung, spiritual guides und geistliche Erzieher.

Heilkunde der Völker  Es ist Die Grüne Tara, die Psyche-analytische, Dharma-spendende spirituelle Feminität, welche den Heiler schafft, ihr reines Wesen hu-man vollendend, wodurch des Mannes Seele, durch eigene spirituelle Willensanstrengung im Gemeinwesen, wahrer Mensch wird, Heiliger Geist die Herzen entflammt, alle Krankheiten heilt und vollkommenen Frieden schafft und somit die Liebe glücklich macht, vom Charme befreit, dem Schrecken, auf ewig lügen zu müssen. Solange diese Seelenkultur nicht das Herz der Frauen berührt, bleibt es beim starken Katholizismusdrang, Buddhas Seelenanalyse schlecht zu machen, denn selbst besser zu werden, und der Männer politischem Zwang auf positive Eigenschaften von self-made-women und Nationalismus fokussiert zu sein.


IV.  Resumé

Religionen der Menschheit befinden sich in dem größten Chaos. Entwertung sowie Verleugnung des Seelischen sind an der Tagesordnung – die Geschlechter hassen sich bidirektional oder versuchen sich in geistlicher Selbstlosigkeit aus dem Wege zu gehen.

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten, die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis, lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben {an Frau und Kind} geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]: dieser Freude am Zerbrechen und Zerreißen liegt Seelenlosigkeit (Langeweile) zugrunde. Wie befreit der Held Persephone aus den Raubarmen und den Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels 'Erneuerung der Welt' (Tikun Haolam) zu begründen, aus Liebe zu Gott und der Menschheit. Meist haben Frauen wenig Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' (Genesis 21:5-8; Offenbarung 21:5-8) überhaupt bewirken soll; und kaum bemühen Männer sich zu prüfen, inwieweit Buddhas Ruf „andere von Leiden befreien!“ von Frauen in ihrem Herzen gehört, dort befolgt – muss zuerst das Männliche zum Herrn, zu Gottesbildern, im Inneren der Weiblichkeit werden?

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Brüder-Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um Dienen, um die Entwicklung Planetarischen Bewusstseins, des erweiterten gemeinsamen spirituellen Geistigen Sinns: das Gebot Unserer Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen, sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. 'Schlechte Männer' (Qur'an 24:26) drängt es gewissenlos, nur mit der Hemisphäre der Macht des Gewinns, der Position, der Ehren wegen: Mann vergisst den Geist seiner Seele! „Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, befleckt er sich mit einer Gewalttat“ (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen' (Lukas 20:41-44), bleibt Sie unentwickelt, drängt maskuliner Wille seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-selbstlos alle Dienste zu geben habe. 'Ohne die Entfaltung ihres seelischen Tuns herrscht in Männern psychische Impotenz, was die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens): Was für ein Drama bahnt sich in unserer Welt an, wenn Frauen somit nicht mehr formendes Ordnungsprinzip sein können! Erteilen sich Männer selbstherrliche Freiheit zu seelenloser Vernunft, gerät die Menschheit, unter Bewusstseinsbeschränkung der Frauen, in die Gefahr sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden Wahn: die Übergewalt eines ungeheuren Zwangs patriotischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Unruhen, Krieg mit solcher Gewalt, 'dass die ganze Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird und dieser riesige Riss geht quer durch jedes Land, jede Stadt, jedes Haus, jede Familie, jedes Herz' (Stefan Zweig, Blick in die Zeit).

Beim Schaffen des Großen Werks »Gemeinschaft« muss der Sexus in der Anbetung Notre-Dames entschlafen sein; und da Eros aufersteht, gilt es für Männer weiter aus dem Irdischen ins Transzendental-Himmlische aufzustreben, in den Einklang jener Wesenheiten, die in Glorie, genährt von »Verherrlichung Seines Namens« auf dem Pfad 'Noumenon der Dinge' (Immanuel Kant), nicht nur die Göttin, sondern »Gott-an-sich« kennen. Gestärkt mit dieser Liebe steigen die Kulturell-Kreativen1 in die Höllenklamm verletzter Weiblichkeit hinab. Dann nimmt der Seelenspiegel »heilen, was verwundet ist« den Geist der sich erbarmenden Göttlichen Mutter an „so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt“ (Lukas 13:34).

1 Die Kulturkreativen kann man daran erkennen, dass sie ihre Seele in diese zwei Ausrichtungen orientieren: a) Der Menschheit den Machttrieb2 'neurotischer Egotisten' zum Nuklearkrieg unter den Völkern bekannt geben (2 der da ist: Polygamie, Paternalismus, Wiederheirat, Genussehe, Konkubinat); b) den Töchtern aufzeigen, wie Großmütter-Katholizismus geheilt werden kann.

 

 
 
C.


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblīs geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister »das Wort« offenbart, das Herren-Macht bestimmt: „jene materialistische Lebenserklärung, die ‚die Frau ohne Gott‘ als physiologische oder wirtschaftliche Maschine ansieht“ (Musil, Die Amsel) – will man vergessen, dass die Erfüllung zwischen »Venus und Génie« (Exodus 15:1-2, 20-21; vgl. Richard Wagners 'Tannhäuser-Gesang'; Ovid, Metamorphosen: ‚Ceres gebührt mein Sang!‘) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren.

Sind im Kosmos die Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch die eigenen Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne: ohne den offenbarten seelenkulturellen Geist der Männer rotieren Frauen, wie ein Dynamo in der Materie strebt, gleich Schwarzen Löchern, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend. Kollidieren Mutterschöße (Buch der Könige 3,16-22), kommt es zur Wechselwirkung zwischen Müttern und jenen Kindern, die sich als Sterne in der Umgebung aufhalten. Veränderte Gravitationskräfte sorgen allerdings auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici, der erwacht im Lauschen auf »das Wort des Universums« in jenes Leitbild, das in dem 'Verfall der Religion' erscheint. Das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor. Von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Sure 53.12-17), erstrahlt der Sonne Kraft. Vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:1-97).

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seine Vernichter! (Viktor Schauberger)
Planetarisches Bewusstsein
  Die Kraft der Liebe der Göttlichen Mutter möchte auf Planet Erde zu Hilfe, zum Vorschein kommen, um sich Ihrer Umgebung einzuprägen. Jetzt gilt es Bildungs- und Erziehungsinstitute zu schaffen, in denen Männer lernen, schöpferischen Geist dergestalt zu geben, dass Frauen als 'Göttinnen des Friedens' von Liebe evolvieren. Wenn »Gott die Liebe« 'Unbefleckte Empfängnis' ist, muss Sie im Herzen eines jeden Mannes zu finden sein. Wer dies verstehen will, muss im weiblichen Idol der Immaculata anbeten, um endlich begreifen zu lernen, dass Männer sich zu viel Freiheit in der Welt nehmen: alles ist Lektion in Mitgefühl für Notre-Dame, an Ihren Nöten und Ihrer Verzweiflung teilzuhaben. Aber sind Männer wirklich bereit, die Sorgen und Nöte der Frauen und der Kinder in der Welt zu teilen, an der Depression und der Verzweiflung der Seelen, die jetzt auf Planet Erde kommen, teilzunehmen, geistige Nahrung ihnen zu schenken, dem Humanen mit ihrem Dienst zu helfen, Erbarmen jenem Wesen zu geben, das Sie {Notre Dame} benötigt? Noch schreckt eine Wirtschaftsmacht der Männer davor zurück, ihre Zeit, ihr Geld, Vergnügen und Annehmlichkeiten zu opfern, in dringend notwendige Bildungsinstitute zu investieren, um Frieden der Welt aufzubauen – warum?

Vom Wesen Frau – At every step of evolution, one's realization of God changes
Weiblichkeit muss sich innerlich formend mit der Umwelt auseinandersetzen, in ihrem angebeteten »geliebten Gott und Herrn« stufenweise das Wesentliche ihrer Selbst hervorhebend. Im zweiten Lebensabschnitt gelingt es Frauen dann, sich die Raumzeit der Männer als realen Bildraum zu gestalten, sodass das Oben und Unten, Neben- und Hintereinander der 'Arbeiter im Weinberg'
(Matthäus 20:1-16) folgerichtig erscheinen. Bauen Männer zwischenzeitlich Bordelle ins Unendliche, fällt der Frauen Liebe ins Endliche – und es wird Krieg.

Auf der Erde sehe ich ‚Krieg und Krankheit‛. Wer ist schuld an dem Dilemma? Irgendwie wir alle. Männer, die es anrichten – Frauen, die es jahrzehntelang zugelassen haben. Zunehmendes Unheil in der Welt steht in wesentlichem Zusammenhang, dass feminine Autonomie Erotik lehrt, weit entfernt von Bodhisattva-Spiritualität. Spätestens aber mit Geburt des Enkels steigt in den Töchtern die Ahnung auf, in weitaus größerer Misere zu stecken, als den Müttern gewahr ist... Als sie nämlich des Teufels Großmutter sehen, wie diese zum Grandson spricht: Jedermann betet zur Prinzessin als Göttin. Und Ich, der Natur erste Mutter, der Elemente Urheberin, des ganzen Alls ewige Erhalterin, ich soll an irdischer Niedrigkeit entweiht werden? Petit-fils, mein großer Amor, verleihe deiner Großmutter Rache! Dies Mädchen soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet. (Apuleius, Metamorphoses).

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Könige 18:44; Lukas 1:35, 16:4-17:3). Dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann“ (Teresa von Ávila). Neoliberale Frauen passen sich zumeist dem Ego der Männer an. Geistesgifte {‚man hält das Reine für unrein, das Leidvolle für Freude und das Nicht-Selbst für die Seele‘ Patanjali, Yoga-Sutras II.5} - Stolz, Verblendung, Gier, Hass, Zwist - sind die Folgen: an Kriegen und Seuchen zerbricht Eine Menschheit.

Die Kundalini {femina serpentina} wirkt wie das Furiengift einer Schlange: 'Tief in Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend [wirkt Kali], unselig erregt von mächtigem Zauber. Dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn.' (Vergil, Aeneis).

Es ist der Männer progressives Freidenken: „Keine Zeit, zu bereuen!“, was uns Krieg beschert. 'Mit Beelzebub und Seinen Engeln' (Matthäus 25:41; 12:22-34) – der Sohn hat der Schwester nicht den Vorsitz überlassen – dominierende Emotionen in Frauen austreiben: dies bringt Chaos, Krankheit und Krieg über Städte, Länder und Völker. „Auf willkürlich gewähltem Material breiten sich Schemen aus, die nichts mehr mit Humanität, nichts mehr mit 'Seele des Menschen' gemein haben: Geschäftsmoral versklavt, indem sie Freiheit als Selbstbestimmung verkauft. Sich selbst bestimmend treten Frauen »die Selbstbestimmung der Frau« mit Füßen; währenddessen halten es Männer nicht einmal für nötig, das Gesetz kulturschöpferischen Geistes zumindest anzuhören, durch das Feminität als realer Maitreya lebt.“ 'Pavel Florensky: A Quiet Genius Tragic Life of Russia’s Unknown da Vinci', Avril Pyman, Cambridge University Press 2010. Im spirituellen Eros der Männer verbrennen Städte, Kontinente. „Better to reign in hell, than serve in heaven“ (Paradise Lost, John Milton) ist das Geflüster.

Wehe, wenn die Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen. (Schiller: Das Lied von der Glocke; Jesaja 5:20).

'Love brought us from the world of unity to that of variety, and the same force can take us back again to the world of unity from the world of variety' (Hazrat Inayat Khan, Bowl of Saki). Um von Männern nicht nur als physische, mentale oder spirituelle "Meister" zu profitieren, sondern sie als »heilsame Freunde« zu finden, dafür ist jene Erleuchtung notwendig, die entfremdete und aufgeprägte Gefühle transfiguriert, und nur Schönheit zurücklässt. „Die Lehre der Diotima setzt, entdeckt, enthüllt das Insistieren eines Dritten, das immer da ist und das ein Fortschreiten ermöglicht: von der Armut zum Reichtum, von Unwissenheit zur Weisheit, vom Sterblichen zum Unsterblichen. Das bedeutet bei ihr immer eine weitere Vervollkommnung der Liebe und in der Liebe. Es ist die Liebe selbst, die zur Erkenntnis führt. Sie, die Liebe, ist Führerin und Weg zugleich. Die Vermittlerin schlechthin.“ (Luce Irigaray: Das Gastmahl – Die Rede der Diotima, Vorlesung Erasmus-Universität Rotterdam 1982-09-22).


II.  Von Herren-Vernunft und Herrinnen


In Esters Macht wütet in Waffen die Welt 
'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie.' (Ester 1:19). „Ich strauchelte, als ich sah.“ (Shakespeare, König Lear). Und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand. (Gilgamesch XI).


Adams Fall  „Du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren!“ (Rilke, Alkestis);
'He, he, he, dass die Alte von ihm geh!'
(Rusálka, Dvorák);
„Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen!“
(Genesis 3:17; 2:20).


Mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem Geist der Welt {geflügelter Stier}
als Träger der Weisheit, den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht
[Mephostophiles (me: nicht; photos: Licht; philos: Liebender; mephītis: stinkend; tophel: Lügner)
heißt: 'Lügner, Nicht-Liebender des göttlich-weiblichen Lichts'].

Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht;
'hier keuchet die Lunge, dort dumpft der Geruch'
(Herder)
und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.
 

Perfide Devise im Dialog: Männer haben zu vermeiden, dass sie als das erkannt werden, was sie sind. „Lassen Sie niemals zu, dass man den Teufel an Ihrem Auftritt erkennt. Treten Sie als der nette Junge von nebenan auf. Völlig harmlos. Spielen Sie den Unscheinbaren. Sie wissen schon, den Strohkopf, den Verunsicherten!“ (The Devil's Advocate, Taylor Hackford).

So wie die Sonne den Mond, so beleuchtet spirituelle Weiblichkeit den seelensphärischen Dienst des schöpferischen Strahls der Kulturell-Kreativen. Und so viel Intelligenz brüderlicher Geist erhält, so viel macht Sie die Umgebung neu. Wie die Hörner für die Kuh, so ist der Frau ihre göttliche Krone das "Saug-Organ", aus dem Dharma der Mond-Ordnung 'das Sonnensystem in der Milchstraße' neu erschaffend. Zugleich verströmt 'die Sicht der Frau' durch Ihr Herz Ermutigung in des Mannes Seele. Dergestalt wirken Frauen als Gärtnerinnen Ihre weisheitsvolle Ordnungen. Dieser Zustand des Ganzen ist es, dass er alle Teile ordnet.

Tavistock-working conference – Dialektik der Wahrheit  'Eine streitbare Wahrheit, die das zu wecken und aufzustören vermag, was in den Tiefen schlummert, die unsere Finsternisse aufzuhellen vermöchte: Wahrheit, die lebt und bereit ist, unter die Lebenden hinauszutreten – bewahrt nicht lange ihre vornehme Einfachheit. Ihre innere Vitalität sprengt alles. Die verborgene Seite der Wahrheit ist das Hervortreten ihrer inneren Widersprüche und dieses große grundlegende Geheimnis nennen wir »Dialog«.' (Gershom Scholem). Ohne die Strenge Geburah (Din), ohne „Nein!“ des kollektiv Göttlich-Weiblichen, wächst in Männern unbändiger Wille zur Macht, Zwang 'zur Sicherung ihres Persönlichkeitsgefühls; die Welt aus den Angeln zu heben' (Alfred Adler, Über den nervösen Charakter). Währenddessen brodelt in der Materialität, vom fehlenden „Ja“ schöpferisch-seelischer Mannheit, feministische Eigenständigkeit, die Unlust zur Scheinheiligkeit gegen persönliche Unvollkommenheiten und Unvollständigkeiten. Der Mönch glaubt: „Ich sollte niedlich, aufopferungsvoll und fromm sein.“ Während der weltliche Mann tönt „Ich will mächtig, geachtet, ein Gewinnertyp sein!“, das lehrt ihn spirituelle Meisterschaft: 'unabhängig, abgelöst, perfekt'. So werden Männer von ihrem humanistischen Wesen entfremdet, abgehalten ihr seelisches Potential zu verwirklichen. Dies verschärft 'Hitze und Elend, Armut und Hunger' – mit den Folgen von: Krieg.

„Jenseits der niederen Natur des Menschen [arabisch: Nafs; Bhagavad-gita 2:45: 'die drei Gunas'] gibt es eine höhere Energie, die von Mir kommt, welche die Weisheit spirituellen Gemeinschaftsgefühls der Frauen ist, und jene Entfaltung kulturellen Seelenstrebens der Männer bewirkt, die gegen die dämonische Freiheit kämpft und der Welt den Frieden erhält.“ (nach Bhagavad-gita 7:4-5). Je mehr man über diese friedenschaffende Kraft wissen möchte und dabei 'die acht Bestandteile seiner niederen Natur' reinigt [die Schweineherde, die sich den Abhang hinab in den See stürzt und in seinen Fluten umkommt (Matthäus 8:31-32) samt Dantes 'Cerberus im Schlemmerreich der Hölle'], desto mehr offenbart sich die Vision. „Dabei geht es nicht um Mitleid, sondern um etwas völlig anderes: Es gibt nichts Schändlicheres als den Anblick von Menschen, die zur Unmenschlichkeit herabgewürdigt werden!“ Albert Camus.

 


D. 
Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von Religion  


Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie grob-materiellen Welt lösen sich auf in der Verzückung einer 'Leere der Form'; auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? Haben nicht 'Wein, Milch und Honig' Kirkes selbst Helden Odysseus՚ in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen; Qur'an 5.60, 7.166)? – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: erkennen von Gut und Böse. Doch noch kreuzigen 'Zerwürfnisse in Gier'.


Die Geburt Der Frau  

Der Schatten von "Religion" [die Hure – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, der transzendentalen Vernunft einer Selbst-Erinnerung in Gott, überwunden werden. Letztlich aber kann nur 'Liebe zur Schöpferkraft der Liebe', die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn, aus der Verbannung zurückrufen. Weibliches Sein, das, begnadet (Lukas 1:28), in die Göttliche Einheit sich emporgehoben hat, bringt das Kulturell-Schöpferische hervor; hat sodann der kulturelle Geist sich völlig erkannt, geschieht 'Die Geburt der Freiheit' (2 Korinther 3:17): ein ewiger Bund (Genesis 17:7).

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf)

"Hufeisenfledermäuse" packen sich Frauen in deren schlummernden Seelenzuständen, Sekrete in "wilde Schleichkatzen" {Briseis} übertragend, um sie in 'romantic-resorts' erneut zu fangen und im Verkehr zwischen Verkäufer und Kunden zu verzehren – dies steht symbolisch für: Frauen werden, sexuell missbraucht, zum Opfer anderer gemacht. Homer berichtet in seiner Ilias: „Chryseis wird gefangen und als Ehrengeschenk des Oberkönigs beansprucht… Gott sandte verderbliche Seuche durchs Heer; und es sanken die Völker.“ – 'So spricht der Herr: Ist denn keine Weisheit mehr bei den Frommen? ist denn kein Rat mehr bei den Klugen? ist die Weisheit der Erwachsenen so leer geworden?' (Jeremia 49,7). Wenn Männer nicht in kulturellem Schöpfergeist zum Heiligtum der Großen Göttin finden, dadurch dass Frauen ihnen das Gottes-Ideal die »unbefleckte Empfängnis« lehren, muss die Menschheit Schreckliches erleiden – die Welt wird das Antlitz des Teufels erblicken.

Lebenszyklen und Wirkungsbereiche seelischer Wesen – Ein Gesang nach Alter Schrift
Bis zu ihrer Lebensmitte findet eine Frau zumeist ein ihrer Liebe, ihrer Harmonie, ihrer Schönheit angemessenes Leben. Einzig aber auf das Geschäftliche des Mannes bezogen, folgt der Abstieg: den kulturell-schöpferierspielt, besitzt sie doch nichts, woran sich ihr Herz und ihre Seele halten kann. Man findet diese Frauen, einzeln oder in Gruppen, umhüllt von einer eigenartigen Melancholie, ein im Nebel liegendes Dartmoor, bis Männer, kulturellen Esprit aushauchend, künden: „In Eure Hände legen wir Unseren Geist!“ Dann reißt der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei und die Kriegsgöttinnen flüstern ihrem sterbenden Geliebten: „Wahrhaftig, auch du warst Gottes Sohn.“

Männer, die sich nicht in den Sonnenstrahlen der Göttlichen Mutter reinigen, müssen in die dunkelsten Regionen der Erde hinabsteigen: „Sie laufen Gefahr sich unendlich in Totem auszuweiten“ (Luce Irigaray). Die Unfruchtbarkeit ihrer Liebkosungen, alles das, was keinen Bezug, zum eigenen Tod, zum Kulturell-Seelischen eines Mannes hat, bringt die Frau zudem ständig in Gefahr, sich in des Mannes narzisstischer Unendlichkeit zu verlieren. Ihr werden alle Schwierigkeiten, Leiden und starke Spannungen aufgetragen. Prunk und Popanz in der Welt sind lediglich die missglückten Versuche einer Abwehr.

 


E.  Herzeleid und Resilienz


1. 'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Niemals sitze ich da als Witwe, ich werde keine Trauer erfahren, Kinderlosigkeit kenne ich nicht' (Offenbarung 18:7; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9). Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit, 'Aus dem Leichnam der erschlagenen Mutter erhebt sich unerbittlich die Rache der Erinys' (L. Klages).


2. Den Sinn anders fassen!

Es gilt, unsere Verantwortung als Mensch wahrnehmend, der Erde Heilung zu bringen, vor unserem Gewissen, mit ganzem Herzen, ganzer Seele uns verpflichtend, Dialog zu führen. So wie wir gelernt haben für uns selbst, für Familie und Stadt und Land uns engagiert zu zeigen, so müssen wir jetzt mit erleuchteter Seele uns verantwortlich fühlen: für das Wohlergehen des Ganzen. Haben wir uns nicht dringlichst zu bemühen, 'Chaos, Aufstände, Kriege, Seuchen' mit geistiger Bildung und Ausbildung entgegenzutreten?

Das Gewohnheitsdenken einer 'Haus'-Frau ist: 'Wie kann mein Mann zu meinem Glück beitragen und mir Schmerzen ersparen?' Vom Moment aber, wo bewusst wird, dass „nach meinem Glücke streben“ der Menschheit Leiden bringt – der kosmischen Natur nach, geschieht diese Metamorphose in der Lebensmitte (Wandel von grihastha nach vanaprastha, siehe Srimad-Bhagavatam 7.12.29-30) – kann sie unmöglich vom Manne verlangen, ihr zu Diensten zu sein; es ist vielmehr ihr Bodhisattva-Geist, der den seelenvollen Mann als Parakletos Benignitatis – den Engel außerhalb seiner Weltgeschäfte – hervorbringt.

Einer Frau Herz, das ohne Seelenglaube ihres Mannes 'Ehe' zu leben versucht, wird steril, hoffnungslos, und oftmals bis ins Innerste ihres Seins verzweifelt; und selbst wenn ihr Verstand dies durch Tätigkeitsdrang zu überdecken sucht: sie muss sich in ihr Schicksal fügen, an den Status quo klammern, will sie sich nicht gegen unhumanistische Männer-Charakterologien mit Krankheit zur Wehr setzen. Der Neurotiker, der Mann ohne sich erbarmenden Geist, weiß vielleicht nicht, was ihn wirklich interessiert, er weiß aber ganz genau, was ihn nicht interessiert: ‚Heilung durch Psychoanalyse im Dialog‘ jedenfalls, das gerade interessiert ihn absolut nicht. Es fehlt ihm einfach die Zeit, sich für das zu interessieren, was ihn nicht interessiert: dies wird durch Spiritualität noch verstärkt.

Erkaltete Liebe zur Menschheit und flehender Blick  Durch Anima-Begehren (geistloser Blick, seelenlose Intimität) ist der Weltenmänner Herz so geschwächt, so ermattet, dass sie sich kaum noch zu geistig-kultureller Tätigkeit aufzuraffen vermögen; folglich sind viele sog. "gute Frauen", aufgrund des ermangelnden Schöpfergeistes ihrer Mannen, von körperlichem Leiden oder psychischen Niedergeschlagenheiten furchtbar hergenommen. Haben wir aber einmal begriffen, dass es sich beim Wandlungsmysterium der Männer zur 'archetypischen Seelentätigkeit im Gemeinwesen' um das zentrale Problem der Menschheit handelt: um 'Chaos und Krieg' oder 'Liebe und Frieden', um 'Gesundheit oder Tod', so hat man die drängende und zwingende Bedeutsamkeit zu 'Mäzenatentum für die Weltkultur' verstanden. Der flehende Blick des Kulturellen Genius ruft seinen Brüdern zu: „Mein Gott, rafft euch doch auf!! Befreit die Erde von Krankheiten, Kriegen, Unruhen! Sonst könnt ihr eure Neigung zur Mutlosigkeit und Feigheit überhaupt nicht mehr loswerden: ihr werdet von tödlicher Wut Kalis auf dem Schlachtfeld erschlagen! Begegnet den Ereignissen in der Welt! Tretet mit interkulturellem Dialog für die Werte ein, die Europa eint und ausmacht!“

Wer sich an den Intellekt der Männer wendet, jener ist der gewandte Redner, geheiligter Kommunikator im Dialog: Rama, er klopft an die Tore der Vernunft zur Reue. Sodann kann Shiva zur Buße aufrufen, tief berühren seine Gefühle die Menschen, seine meisterhafte Predigt kreiert 'die Liebe zum Geliebten Herrn'. Was dann den Geist der Zuhörer erwachen lässt, ist die Poesie Krishnas, seine Intelligenz wird zum Bewusstsein in der Schöpfung – seine Komposition ist immerdar in der Bibliothek der Menschheit verfügbar.

Welchen Geist brauchen Männer im III. Millennium? – Welche Leiden drohen den Frauen?
„Es gibt Menschen, die nur ein Wasserglas berühren brauchen, um dem darin befindlichen Wasser jede Kraft und jede Frische zu nehmen“ (Viktor Schauberger). Dieses Beispiel dient nur zum besseren Verständnis des Folgenden: dem seelenlos extravertierten 'guten Mann' drohen Eheprobleme und Charakterverlust, wenn er sich nicht im interkulturellen Gemeinwesen zu seiner Seelenbestimmung als 'göttliche Barmherzigkeit' vervollkommnet; weltlich-extravertiert bleibenden oder sich frömmlich-introvertiert wandelnden Frauen stehen Anpassungsprobleme und Realitätsverlust, Krankheit, Selbstentfremdung oder Hysterie bevor.

Wir leben im Zeitalter der Synthese, des kollektiven Handelns, in der Männer den Frauen mäeutische Partner sind, mit Seelenzeit-Engagement den potentiellen Fähigkeiten in den Frauen, die Menschheit in Frieden zu einigen, Geburtshilfe leistend, so dass in gegenseitiger Wachstumshilfe eine schöne Welt mit schönen Menschen entstehen kann. Es reicht nicht aus, dass Frauen, eigensinnig kreativ, Trägheiten und Konformismus überwinden; es ist vielmehr notwendig, dass Männer mit offenbartem individuell-kulturellen Pfingstgeist das Planetarische Bewusstsein in den Frauen auslösen, und auch zu fördern wissen.

Das Maß an Milde ist nicht mehr tragbar – 'Chiquitita, tell me what's wrong' (Abba-Song)
Im Auftrag „unreine Geister auszutreiben, alle Krankheiten zu heilen, Leiden zu lindern“
(Matthäus 9:37-10:1) sind 'die einen als Lehrer, andere als Diakone, andere als Heiler' (Korinther 12:28) in kulturell-dialogischen Räumen der Menschheit. „Es kommt darauf an, warum man in einer Beziehung ist. Manchmal kann es unerträglich werden!“ (Agnetha Fältskog), wenn des Mannes Seele ihre Flügel gebrochen sind, weil sein Geist nur säkular-spirituelle Macht empfängt?

Es reicht nicht aus, dass Frauen, individuell kreativ, Trägheit und Konformismus überwinden; es ist vielmehr notwendig, dass Männer mit individuell-kulturellem Pfingstgeist das Planetarische Bewusstsein in den Frauen auslösen, und auch zu fördern wissen. Das männliche Ego ist jedoch sehr listig, sehr schwer zu beherrschen. Aber wenn Frauen sich in Gruppen-Psychoanalyse mit ihren Ehemännern stetig anstrengen und unermüdlich mit logischen Argumenten vorgehen und Zusammenhänge sorgfältiger als bisher untersuchen, werden sie imstande sein, Kriege zu bezähmen und die Welt zum Besseren zu verändern.


3. Vom Aufschrei der Erde nach Erwachen des menschlichen Geistes

Das Schicksal des Seelenlosen  „Gilgamesch!“ Utnapitschim spricht zu ihm, „unfroh ist dein Herz, wie verlebt sind deine Züge!“ (Gilgamesch, Tafel X). „Umsonst verfolg ich den Gott, der uns entweicht, Umsonst folg ich der Göttin, die verzichtet; Unwiderstehlich breitet die Nacht [Kali] ihre Herrschaft aus; schwarz, feucht, kalt hat mich ihr Schauder angerührt, ein Grabeshauch weht durch träge Finsternisse; Moderhauch wallt auf im Land. Indes mein scheuer Fuß am Sumpfesrande Auf Schnecken tritt, erschreckte Kröten scheucht. Baudelaire, Les Fleurs du Mal.

Rama – als Verkörperung von Vishnu (der Heilige Geist, dessen Lotusfüße von Shiva und Brahma verehrt werden) – tötete den Affenkönig Vāli [den Dämon 'trügerischer Eros', etymologisch: Schwefel]. Da erfuhr er den Aufenthaltsort seiner Königin Sītā. Als er das Ufer des Ozeans erreichte, wich das Meer vor Ramas Wut zurück, die Wassergeister vergingen vor Angst. Bis der Ozean in persönlicher Gestalt erschien und zu Rama sprach: „Wir Einfältigen wussten bisher nicht, dass du der unveränderliche Oberherr Prakritis bist, der veränderlichen materiellen Energien. Von deiner sattva-Eigenschaft, der klaren und ruhigen Heiterkeit deines Gemüts, dem Schweigen (mit deiner Rede anderen keine Unannehmlichkeiten bereitend, tolerant, freundlich, wohltuend zu sein, die Schriften studierend) nähren sich die Frommen; die Kriegervölker entstammen deiner Leidenschaft und die Unterwelt nimmt sich Beispiel an deiner Gleichgültigkeit und Trägheit. Jetzt aber bist du mit Entschlossenheit Meister über eine Anhaftung an solch eitle Neigungen geworden. Gewinne nun deine Gefährtin zurück, o Held! Baue hier eine Brücke für deinen Ruhm, auf dass dich zukünftige Könige besingen werden.Bhagavata Purana 9.10-15

Einstmals setzten sich die Weisen Frauen hierhin und dorthin: einige hefteten das Haftende zusammen {sie bringen die Gemeinschaft der Christen aller Kirchen zum transkulturellen Dialog}; einige hemmten das Heer {sie lehren die Ethik der Liebe: Reue und Buße}; einige lösen den Gefangenen die Fesseln [siehe 'Das Meditationsbild des Heiligen Bruder Klaus' essence S.104]: „Entspringe den Banden, entfahre den Feinden!“ Phol und Wotan fuhren ins Holz [den Seelenwald] {vgl. Gilgamesch und Enkīdu}, dort wurde dem Fohlen Baldurs der Fuß verrenkt. Da besprachen ihn Sinthgunt und Sunna {die religiösen Schwestern: Grüne Tara und Goldmarie}, da besprachen ihn Frigg und Volla {die spirituellen Schwestern: Marta und Maria} Bis Wotan den Spruch gab, wie nur er es wohl konnte: Bein zu Bein!, Blut zu Blut! (Sure 24,26a); Glied zu Gliedern! (Sure 24,26b). Merseburger Zaubersprüche [Atharvaveda II.9, IV.12; siehe Trierer Pferdesegen: Christus heilt den Pferdefuß des Stephan; vgl. Der Hufabdruck Mohammeds Pferd im Felsendom Jerusalems. 'Das System begreift durch das Ebenbild, aber Gott begreift durch seine Glieder; obwohl Christus ganz und gar ein Geheimnis, ist jedes seiner Glieder Gnade.' (NHC XI.1)]

Alles hängt vom Geliebten ab und von der Wesensart des Bildschirms des Bewusstseins des Weiblichen auf den die Essenz männlichen Geistes einwirkt und darauf projiziert. Die düsteren Manifestationen männlicher Selbstherrlichkeit – „Blut zu Blut, Gebein zu Gebein“ – sind der Ausdruck unerleuchteten weiblichen Seelenbewusstseins; hingegen entstammen all die lichtvollen Manifestationen kulturellen männlichen Geistes {Dreifaltigkeit und Heilige Maria} dem göttlichen Überbewussten der Frauen {Grüne Tara, Manat, AlUzza, AlLat} und dem geistlichen Spruch Shivas „Glied zu Gliedern“ {Qur'an 4.3a; 35.1}.

Wenn sich spirituelle Weisheit der Frauen über Unordnung der Männer durchzusetzen beginnt, fühlt sich die Menschheit erwacht, weil der Geliebte, anstatt zu versuchen aus seinem narzisstischen Ich heraus zu erkennen, das Gegenteil erfährt: er wird von Gott erkannt. Dies schenkt den Männern ihre Gewissenskultur, dass sie bislang im Irrtum waren. Dann beginnt eine Engelschar alsbald klar zu sehen, die Vision von möglicher Ordnung: „Liebe, Liebender und geliebter Herr, Du bist unser göttliches Ideal“ – „Ewiges Leben, wir suchen Zuflucht in Deiner liebenden Umarmung“ wird das Sakrament.

Und die Geronten saßen auf geglätteten Steinen in diesem heiligen Kreise, hatten die Zepter der Boten {des Geistes der Führung} in Händen, die ihre Stimme erheben, und sprangen mit ihnen dann auf und sprachen abwechselnd Recht. In der Mitte lagen zwei Talente Gold, demjenigen zu geben, der unter ihnen das Recht am rechtesten spräche. Homer, Ilias 18,497-508.


4. Unser kulturelles Gewissen

'Es gibt genügend Milch, Getreide und Metalle' (Srimad-Bhagavatam 1.4.11)  „In materieller Hinsicht ist alles zufriedenstellend!“ und so kann eigentlich keine Rede davon sein, sein 'blühendes Königreich' zu verlassen und das Leben zum kultur-kreativen zu wandeln. In Wirklichkeit aber empfindet Weiblichkeit inmitten des Lebens: „Das Korn ist vergiftet!“ – und eine Männerwelt ist tatsächlich vergiftet von ihren vorgefassten Don Juan Plänen.

Für den Frieden in der Welt ist unumgänglich, dass einflussreiche protestantische Väter und engagierte katholische Mütter lernen, untereinander eine wirkliche Verbindung im Dialog herzustellen. Männer müssen Großmüttern begreiflich machen, dass ihr Katholizismus zu Bürgerkrieg mit den Muslimen führt; Frauen haben Landesvätern (am Beispiel Russlands und Irans) klar aufzuzeigen, dass Russische Kirche und Schiitismus Massenvernichtung in die Welt bringt. Andernfalls kann es keinen Friedensdialog geben; der auf der Grundlage stehen muss: „Das Band der Liebe oder Vereinigung, das mehrere Gemüter als Glieder ein und desselben Gemeinwesens frei, weil von innen heraus, verbindet, kann nur als Wirksamkeit Eines und desselben allen Gemütern innenwohnenden und wirklich höheren oder zentralen Wesens, als ihren gemeinsamen Gott, begriffen werden, Dem sie sich unterworfen haben, wie das Niedrige seinem wahrhaft Höheren dient.“ Franz Baader, in: Manfred Frank, Der Kommende Gott – Vorlesungen über die Neue Mythologie. Edition Suhrkamp.


5. Ethik: die Pflicht der Männer / worldpeace: das Heilen der Frauen

'Wenn immer das Dharma nachlässt und Unrecht zunimmt, wirst Du geboren, um die Tugend und Tugendhaften aufzurichten und die Bosheit zu entkräften. So erneuerst Du das Leben auf der Erde, o geheimnisvoller Heiliger Geist.' Sri Ramana Maharshi, Collected Works. Wenn die Sonne der Spiritualität in Frauen erstrahlt, hellt Sie alles zu klaren Formen auf. Daraus ergibt sich ganz natürlich die Rechtschaffenheit 'Guter Männer' im kulturellen Mäzenatentum; dann müssen sich Frauen nicht mehr ländlich abmühen oder in eine Kirche beten gehen, sondern können im eigentlichen Sinn als 'Weltfrauen' leben.

Siegfried zeugte, gebadet im Drachenblut, und überwand seinen "Lindwurm" als „Herr des Feuers und der Elemente“. Doch, als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau}, kam sein Begehr {das Lindenblatt, welches das Feigenblatt (Sunna) vom Paradies enthüllte} hervor [Nibelungenlied]. Die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". ‚Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!‘ (Richard Wagner, Der Wanderer) ist Sitte. Mitgefühl wird dann zum 'scharfen Schwert am verloschenen Herzen'.

»Friedensdialog« kann beginnen, wenn einflussreiche Männer seelenbewusst handeln
Wenn der Übergang von der Vergangenheit in die Zukunft nicht durch klare Initiative der Männer ausgelöst wird, durch den entschiedenen Entschluss, ihre Schule des Dialogs zu gründen, werden Frauen, durch das Gesetz der Entropie (und zwar gerne) wieder mit ihrem Denken, ihrer Psyche, ihrem Körper in eigene, nicht-seelenorientierte Einstellungen zurückfallen – was "aufersteht", wird durch das seelenvolle Humane erlangt, nicht durch „Engagement der Frauen“: nur von Liebe wegen, vom Einfluss seelenbewusster (kulturell-altruistisch-schöpferischer) Männer (Matthäus 20:22) ändert sich das Sinnenbewusstsein der Welt.

Die Frau ist nicht von sich aus verständlich, nicht von sich aus schön, sie bedarf des kulturellen männlichen Geistes, der in Sie erst das Schöne als Bedeutung zur Göttlichen Geburt ihrer Persönlichkeit hineinlegt. Darum ist die Geburt aus Gott von Hl. Geist das größte Wunder, das es gibt – wie sollten Männer anders zu Kultur des Friedens gelangen? Denn 'was auch immer ein Mann ist, er hat vorher schon seinen Namen (den Archetyp seiner Seele) bekommen; es war erkannt, dass er nur ein Mensch sein wird und er kann nicht mit der spirituellen Weiblichkeit streiten, die mächtiger als er ist' (Ecclesiastes 6,10).


6. Bruder Klaus (Niklaus von Flüe) – Schutzpatron interkultureller Psychosynthese

Der Sieg des Lichts über die Finsternis ist das kosmische Geschehnis von Weihe-Nacht. Dieser Sieg findet bei jeder »Wintersonnenwende« statt. Er zeigt sich in der Entscheidung kultureller Männer, angesichts 'des Teufels Admiral' mit eigenen Händen das Heiligtum der Göttin aufzubauen und 'Heilung durch Synthese' zu geben, wo andere mit Genuss-Resorts Planet Erde zerstören. Psychoneurose ist Leiden der Seele, die ihren Sinn nicht gefunden. Wenn jetzt aber Männer sich doch befohlen fühlen, von spiritueller Huld der Frauen entflammt Kraft ihrer Atmosphäre, 'die Darstellung des Göttlichen, der Ordnung, des Ursprungs' mit dem Wort ihrer Seele in den dialogischen Kreis zu tragen – in dieser Bildung kann eine Menschheit gesunden {„Niklaus von der Flüe könnte Schutzpatron dieser Seelentherapie sein“ C.G. Jung}. Entscheidend für den gemeinsamen Dialog ist: Sind wir in der Zusammenkunft auf den hl. Geist der Kulturell-Kreativen bezogen? – 'Nur wenn ich weiß, dass Schöpfergeist das Wesentliche meines Lebens ist, verlege ich mein Interesse nicht auf Dinge, die nicht von entscheidender Bedeutung sind' (C.G. Jung). Dialog als echte, lebendige Erfahrungen in der menschlichen Kommunikation sowie dem Erleben von Beziehung und Austausch, bis hin zum Erleben planetarischer Zusammenarbeit zwischen Individuen und Gemeinschaft durch Intuition, Einfühlen, Verstehen und Identifizieren: dies ist 'die Heilung der Erde', die von der Beziehung zwischen Mann und Frau zu einer harmonischen Integration des Individuums bis hin zur Integration in immer größere Gruppen reicht zur Einen Menschheit (nach Robert Assagioli, Psychosynthesis).

Neue Mythologie statt 'verspottet, gegeißelt und getöteter Herr'
Der Hl. Koran lehrt: „Christus selbst wird nicht gekreuzigt und stirbt nicht, sondern Ich nehme ihn bei Mir im Himmel auf, weil Ich ihn liebe.“ Wenn nun Christen feiern, dass Jesus ‚gestorben und auferstanden‘ ist, so deshalb „weil Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus zusammen mit ihm einherführen wird“ (Thessaloniker 4,14) – es sind also die Bodhisattvas [I GING: der Wind], die 'zu den guten Männern' (Sure 24:26), welche im Heiligtum der Großen Göttin Friedensgespräche initiieren, gehören. Wenn 'der Befehl ergeht, der Erzengel ruft, die Posaune Gottes erschallt' (1 Thessalonicher 4,16), dann werden die Kulturell-Kreativen, jene 'guten Männer', die in Herrlichkeit mit pfingstlichem Donner herabkommen, der Erde den verheißenen 'Regenbogen des Friedens' schenken, wodurch 'der Herr', als die Frauen, vom Himmel herabkommt, eine Neue Welt begründend. „In Gefahr und höchster Not bringt Spiritualität den Tod“ – es braucht einen anderen Typ von Mann als Frauen derzeit durch Scheidung bevorzugen. Es ist von dialogischem Antlitz des heilenden Geistes der Männer, dass das zerträumte weibliche Herz aus Heiligenverehrung im Dunkeln zum taghellen Handeln in Planetarischem Bewusstsein findet.


7. Übertragung und Gegenübertragung

Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot geben sie heute  Im nehmenden Zyklus des Kali-Zeitalters dominieren nicht nur Männer über Frauen; Weiblichkeit zeigt sich emanzipiert: Erde hemmt Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, selbstbestimmte Verwirklichung zerschneidet Holz; zudem haben egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein einen hemmenden Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen (Sprüche 4:17): Kommunikation, seelische Fitness, schöpferisch-fruchtbringende Tätigkeiten werden unterbunden; Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben – mit unglücklichem Charme, ihrem Ausdruck zumeist nicht bewusst, versuchen sie (von allen ungehört) durch Krankheit anzuklagen – der Menschheit gesunde Natur, die in Kollektivität lebt, d.h. in allen Geschöpfen, fängt an zu degenerieren. »Pfingstgeist heilt Seine Herzen« durch Übertragung, indem Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschieht Heilung der Erde. Der narzisstische Mann (enenosam spumam: Gift des Samens) verführt die Frau mit face-to-face Komplimenten: der Eros baut seine Bindung auf, mit Aussicht auf "gemeinsame Zukunft"; unerleuchtetes Mitgefühl bar 'Liebe zum Herrn' – 'Neurose nicht mindernd und psychotische Angst nicht auflösend' (Alfred Adler und Roberto Assagioli) – nutzt Empathie aus, um Frauen von ihrer Seelenstärke hinweg zur Neurose zu treiben. Wenn es in der Lehre heißt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom Wort, was aus dem Munde Gottes kommt“, so ist es eigentlich recht sonderbar, dass Mütter ihre Töchter auffordern etwas zu essen, wovon sie nicht wissen, ob es wirklich der nachhaltigen Gesundheit von Leib und Seele nützt.

Die Kulturell-Kreativen entwickeln zuerst die Eigenschaft der Liebe {Agape, Shunya – Leerheit: das Nicht-Vorhandensein eines unabhängigen Selbst}. Was Frauen an erster Stelle Einsicht in das Wesen solcher 'guter Männer' (Sure 24:26) vermittelt, ist der Heiler 'selbstlose Seelenherzigkeit' im Gemeinwesen. Das weibliche Herz, am 'Heiligkeitsgesetz' (Levitikus 19:17) entflammt, entfaltet sich zur Weisheit. Im erweckten liebenden SINN (analytisch: Übertragungsliebe) werden Herz und Seele eines jeden Menschen – gleich welcher Herkunft, welchen Landes, welcher Sprache, welcher Religion – klar. „Ziel ist, den grundlegenden, angeborenen Geist klaren Lichtes, die subtilste Ebene des Bewusstseins, zu manifestieren und innerhalb dieser Ebene des Geistes zu verweilen, ohne auf die gröberen Ebenen zurückzufallen. Dieser geläuterte Zustand ist nicht nur geistiger Art – er beinhaltet auch einen Körper, aber einen Körper, der vom subtilen Wind, der die Stütze des Geistes des klaren Lichtes ist, geformt wird.“ (XIV. Dalai Lama). Hier enthüllt sich jenes himmlische Verhältnis von Mann und Frau, von dem Gott spricht: „Ich will ihm machen eine Gehilfin wie sein Gegenüber, einen Beistand, der ihm entspricht.“


8. Erlernen von Weisheit

Eine Menschheit im Krieg ruft nach einem neuen Umgang zwischen den Geschlechtern. Dazu müssen wir das gewöhnliche Denken hinter uns lassen, indem wir unsere eigene Seele sehend machen »mit dem Licht, das sieht«, dieses Licht enthüllt nicht nur: es ist schöpferisch! Weisheit (Sapientia Salomonis 7:25-27) wird im Erbarmen unserer Seelen erlernt – weder können Glaubensvorschriften und Doktrinen, philosophisches Know-how, Zeremonien oder spirituelles Einssein, ein Studium mystischer Gesänge oder unsere Zugehörigkeit zur Institution spiritueller Gurus und grauer Eminenzen uns das Leben geben, das »das Planetarische Bewusstsein in der Menschheit« ist. 'Will man den Täuschungen entgehen, denen man aus Gewohnheit, Erziehung und gedanklicher Einstellung verfallen ist, müssen Grundlagen der Wahrnehmung, der Vorstellung, der Liebe, des Wollens, der logischen Begriffsbildung angegriffen werden' (Vilayat Khan, Stufen einer Meditation, Weilheim 1962).

By Compassion of illuminated Souls through Women The Future Generations Come
Stufenweg der Frau und Archetyp  Junge Frauen lehren in mitfühlender 'Nächstenliebe Seines Erbarmens, ihres Geliebten Herrn' in der 'Entschlafung Mariens' Befreiung von Leid als Grüne Tara {Symbol: die Heilige Lanze in der Kaiserlichen Schatzkammer} bis sie 'zur Verherrlichung Seines Namens' ihren Platz findet als Schwarze Madonna {die Dornenkrone von Notre-Dame} von der sie, ab der Lebensmitte, zum Zustand Martha, als Große Mutter, Magna Mater des ganzen Landes {der Heilige Rock im Trierer Dom} emporschweben, und ihnen die Annäherung zu den Geboten der Herrin gelingt: „Gebiete über deinen Mann mit der Weisheit, die deiner Stellung angemessen ist; und beaufsichtige die anderen um Fehler zu vermeiden, doch habe Vertrauen in sie“ (I GING 19). Alsdann bringt Pfingstgeist der Kulturkreativen jene Frauen, 'die die Welt überwunden haben' d.h. innerlich schon 'mit dem Leben fertig' sind, in die Lage, noch einmal ins Diesseits hereinzukommen – jetzt aber der ganzen Menschheit sich annähernd: dergestalt sind die Weisen Frauen {Idise} in ihrer Absicht zu lehren unerschöpflich, im Ertragen und Schützen der Menschheit ohne Grenzen.

 

 


F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten'
 


Singt Ihm und spielt Ihm. Sinnt nach über all seine Wunder. (Psalm 105,2)
Alles beginnt mit dem spirituellen Licht der Wahrheit des Großen Farmers, des Initiators 'den Jünger, den er liebte' (Johannes 19:26), Herrscher über den Eros selbstherrlicher Männlichkeit {Himmelsrichtung: Norden}. Seine Mutter (Lukas 1:57-58) sendet den Botschafter 'Hermes' {Merkur / Krishna}, Herrscher über den Nahen und Fernen Osten: die Religion. 'Maria die Jungfrau', die Große Göttin, Führerin der Persönlichkeit der Frauen {Rau-Nächte} bezähmt die 'Königin des Südens' (willfährige Weiblichkeit). 'Die Grüne Tara' herrscht über 'das leere Grab' {Johannes 20:13}. Sie ist Lehrerin spiritueller Geistlichkeit; denn 'Männer haben den anderen Weg zu gehen, der alles übersteigt' (Korinther 13:1). Hier ist der Beginn analytischer Heilung. Die Dharma-gebenden Seelen als 'der Geliebte' ist die Freude, die humane Weiblichkeit von 'dionysischer Gemeinschaft' (Exodus 32,5-6) zu unterscheiden weiß – bis 'Pfingstfeuer' über alle kommt.
Fehlt die Synthese im Gemeinwesen, so besteht immer die Gefahr, in unbewältigter Fixierung auf 'den Gekreuzigten und seine Heiligen' steckenzubleiben (Qur'an 4,157). „Wer also am schnellsten sich und der kranken Erde helfen will, der vertausche sich mit dem Unbefleckten Herz und sehe The Cultural Creatives wie sich selbst“ (Bodhicharyavatara 8.155-161).

Stimmt es, dass ihr wirklich stumm seid, statt Gerechtigkeit zu sprechen? statt die Menschenkinder aufrichtig zu richten? Selbst mit euren Herzen bringt ihr Unrecht über das Land. (Psalm 58.2-6). 'Die besondere Gewandtheit des Teufels in dieser Welt besteht darin, Männer dazu zu verführen, die Existenz des Teufels zu leugnen, und zwar im Namen des Rationalismus und eines jeden derartigen Denksystems, das alle möglichen Ausflüchte sucht, um ja nicht das Wirken des Teufels zugeben zu müssen.' Johannes Paul II., Über die heiligen Engel.

 

 


G.  Fragen


Wer sind Männer, und was ist das ästhetische humanistische Ideal, das zum Leben ihrer schöpferischen Seele führt? In welcher Beziehung stehen Männer zu Frauen? Sind Männer den Frauen wichtig? Sind Männer Frauen eher profan-materiell oder geistlich-schöpferisch? Sind Frauen Männern feindlich gesonnen?…, denn wie gestalten Männer die kurze Zeit, die ihnen ihre Freizeit bietet? –
„Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund!“ (Beethoven, 9. Sinfonie, Chor Finale)

Es gibt ein Bewusstsein, in welchem Frau und Mann gar nicht zu trennen, sondern Eins und ebendasselbe sind: kommt Männlichkeit mit der spirituellen Flamme gemeinschaftsbezogenen Kulturellen Geistes in Ihr Herz hinab, entschwebt Weiblichkeit dem „Abgrund kollektiver Psyche“ (I GING 29) zum Lotos ihrer Seele. Hier wird 'Erwachen menschlichen Geistes' unmittelbar zum Ereignis und solchen Wirkens ist es, dessen wir bedürfen, um das 'Planetarische Bewusstsein' überhaupt zu erklären. Dass aber der Dialog kulturell die Erde trägt und heiligt, dazu müssen Männer mit ihrem ich-zentrierten Bewusstseinszustand, dem Gesetz protestantischer Gewalt sowie ihres Schweigens im paternalen Gehorsam, brechen.

Unter welchen Bedingungen und durch welche Kräfte wird die Erweckung globalen kulturellen menschlichen Lebens? wie verbinden und modifizieren sie sich untereinander und bringen durch Zusammenwirken des Ganzen das universale Gemeinwohl zustande? Ermangelt es den Frauen an spiritueller Meisterschaft, wird Sex zum Index für grenzenlose Sucht, Intellekt wird zur ausschließlichen Tätigkeit persönlicher Karriere und keine Stimme im Inneren erklingt, zu heilen das seelenlose, gestörte Verhältnis des Menschen zur Menschheit. Fehlt es Männern an Kultur, den Schöpferischen Geist zu geben, wird die Frau zum Gebrauchsgegenstand, zur Kriegswaffe: zu gebären eine seelenlose Welt.

Hat der Frauen Bewusstheit ihren Ursprung in der feinstofflichen Welt – jener Unkorrumpierbarkeit der spirituellen Botschaft 'unbefleckte Empfängnis', die dem kosmisch-seelischen Wesen der Propheten, Heiligen und Meister, in der geistige Führungsgabe (Nächstenliebe) der »Hauskirche« entspringt –, können sie unterscheiden zwischen echtem und fingiertem ethischen Vorhaben der Männer {ihrer Kritik an der Moral}. Dann nimmt der Hof der Wintersonnenwende Verantwortlichkeit auf sich, was Frieden und Souveränität begründet.

„Die Unterscheidung ist das Licht, das alle Finsternis vertreibt, die Unwissenheit zerstreut und alle Tugend und untugendhafte Taten würzt. Sie besitzt eine Klugheit, die nicht getäuscht werden kann, eine Kraft, die nicht zu erschüttern ist, und eine Ausdauer, die vom Himmel bis zur Erde reicht: von der Gotteserkenntnis bis zur Selbsterkenntnis, von der Gottesliebe bis zur Nächstenliebe. In wahrer Demut flieht sie die Fallen des Teufels und der Geschöpfe und umgeht sie mit Klugheit. Mit wehrloser Hand – durch großes Erdulden – hat die Unterscheidung den Teufel und das Fleisch besiegt. Mit Hilfe dieses süßen und glorreichen Lichts, mit dem die Seele ihre Schwäche sieht und verachtet, hat sie die alte Welt als schnöde erkannt und die unter ihre Füße gezwungen. Ihrer spottend wurde sie so ihre Herrin. Wenn die Seele die Tugend empfangen hat in der Bewegung ihrer Liebe, sie an ihrem Nächsten erprobte und sie an ihm lebendig geworden ist, kann die ganze Welt der Seele die Tugend nicht mehr nehmen. Es ist wie bei einer Frau: Wenn sie ein Kind empfangen hat, es aber nicht zur Welt bringt, sodass es die Menschen sehen, betrachtet sich ihr Gemahl als kinderlos. So sage auch Ich, der Ich der Bräutigam der Seele bin: Wenn sie das Kind der Tugend nicht in Nächstenliebe lebendig werden lässt – und dies je nach Bedarf im allgemeinen und im besonderen zeigt –, dann hat sie die Tugend nicht wahrhaft in sich empfangen. Dasselbe sage Ich auch über die Sünden: Jede von ihnen wird am Nächsten begangen.“ (Katharina von Siena, Schutzpatronin Europas und Lehrerin der Kirche; in: Caterina von Siena, GA Bd.11 'Der Dialog: Gespräch mit Gott über seine Vorsehung', S.13; vollständige Übersetzung von Claudia Reimüller, Hrsg. Werner Schmid 2017, Verlag St. Josef Kleinhain, Austria).

Krieg aufgrund des Hochmuts der Mütter und ihrer Töchter (Qur’an, Sure 2,34)
Beginnt die Schuld der Frauen, neben Völkermord in sorgloser Ruhe und erotischer Lust mit den Männern dahinzuleben, ohne den Elenden und Armen psychoanalytisch zu helfen, 'sodass sie und ihre Töchter hochmütig werden (Ezechiel 16:49; Lukas 17:27-30)'? Denn was begehren Frauen in ihrem Beziehungsstreben anderes, als in ihren Männern »Gottes Zeugen« zu haben »gut« zu sein. Doch der Liebe SINN ist nicht diese Verwirklichung. Der dialogisch-kritische Geist im Gemeinwesen (1 Korinther 6,18-19; vgl. I GING 15,6) ist das, was den Seelengrund des Geschlechterverhältnisses von Mann und Frau, und damit Planet Erde, gesund erhält. Die Prinzipien: ‚gegenseitige Ermutigung‘ (Hebräer 10,24-25) und ‚Ausübung der Geistesgaben‘ (1 Korinther 14,26), ‚das Zusammenfügen der Geschwister zur persönlichen Gemeinschaft‘ (Epheser 2,21-22) und das gemeinsame Festmahl, ‚Transparenz bei gegenseitiger Unterordnung‘ (Römer 15,14; Galater 6,1-6; Jakobus 5,16,19-20) und ‚Psychosynthese im analytischen Dialog (1 Korinther 14,29-40) in der Koinonia des heilenden Geistes‘ (2 Korinther 3,15-17; Apostelgeschichte 2,44-47) – all dies funktioniert am besten im Rahmen einer kleinen Gruppe, die zusammenkommt. Dergestalt ersetzt »interkulturelle Religion« die martialische Moral 'Russlands und Irans'.

Von den heilenden Blicken erleuchteter männlicher Seelen  Im Blick des Derwischs gilt es, sich zu reinigen, dass alles abgeschüttelt wird, was sich als Schatten über die Seele legt; dies ist, was strahlend macht. Ramas Blick dient der Kommunikation, dass Weiblichkeit die 'große Handlung' versteht, die sie tut (der Vereinigung genügt es nämlich nicht, nur strahlend zu sein: 'Das Licht, das durchdringt' – gleichwie das Licht des Mondes durch einen Kristall dringt – muss die Absicht erleuchten). Vermittels des Blickes Shivas wird das Herz geheiligt, zu empfangen 'Den, der der Heilige der Heiligen ist'. Wünsche, Sehnsucht, Gefühle, Herzschlag und alle anderen Sinne werden in der Atmosphäre Shivas in etwas völlig anderes verwandelt: sie sind untereinander vereint und nicht mehr im Widerstreit; sie bilden eine Harmonie, wenn das Denken 'hörend blickt und blickend hört'. Der Blick Krishnas – le génie de la liberté – kleidet die Seelen mit dem Gewand des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sodass nunmehr Ein Gewissen, als 'die Stimme, welche stets im Inneren erklingt' spricht, wie Menschen sich in diesen drei Tugenden zu üben haben; denn eine Kultur ohne Tugend ist keine Weisheit, Tugend ohne Weisheit ist keine Kultur.

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles), damit die Liebe also geliebt werde, braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Weisheit: Die Rechte Anschauung und das Rechte Denken in Bezug auf 'Sinn der Liebe'. Man stelle sich vor, Männer würden sich selbst als die Exemplifizierung des Archetypus 'Person des Heiligen Geistes' sehen und von daher ihre Verbindung mit der 'Göttlichen Mutter' begreifen, die das Planetarische Bewusstsein als 'ihr Kind' hervorbringen könnte. Werden die Frauen dann sagen: „Uns geschehe, wie Ihr es gesagt habt“ (nach Lukas 1:38)?

Am Anfang war Ordnung  Die Dunkelheit des Chaos wurde vom Menschen geschaffen. Es gilt zur Ordnung zurückzukehren. Brechen wir unter der Last von Nationalismus, spiritueller Tradition und religiöser Vergangenheit zusammen? Besitzt unser Gehirn nicht die Fähigkeit, seine eigene Struktur zu transformieren, so dass es sich selbst von der Vergangenheit befreit und lebendig und neu wird? 'Es muss ein ganz neues Element hinzukommen. Ein außergewöhnlich guter Verstand ist nötig; aber das ist nicht genug: der kulturelle Genius muss zum Vorschein gebracht werden und damit Menschen, die einen guten Verstand haben, aber auch voller Liebe und Mitgefühl sind und darüber hinaus eine spirituelle Qualität besitzen, etwas ganz und gar Unweltliches' (P. Jayakar, 'Krishnamurti – A Biography', Harper & Row 1986, Kap. 34).


Abraham und Melchisedek
  Der Seelenlose, selbst wenn er spirituell aufgefahren ist, kann auf chaotische Gedanken- und Gefühlswelten in den Frauen – die Rebellion des Femininen, welche sich mit "Klimawandel" (Fluten, Beben, Hurrikans, Vulkanausbrüche) äußert – nicht heilend einwirken, da er sich an seine nationalistisch-ökonomische Welt zu klammern glaubt. Eine seelenlose Männerwelt kennt nicht die Möglichkeiten einer schöpferischen, sensiblen Kulturwelt des heilenden Geistes; man versucht durch Ausschließung [siehe hingegen 'Das Mäzenatentum des Abraham' (Genesis 14:18-20)] die Spuren der Aktivität und Gnade dieses heilenden Geistes völlig auszulöschen. Diese Gefahr unterstützen 'fromme Frauen im fortgeschrittenen Lebensalter' – jener Zeit, in der sich ihnen wieder die Möglichkeit bietet, den Schwall ihrer Gedanken und Gefühle mehr in Richtung ihrer Erinnerung an ihre verheißene mädchenhafte Seele zu ändern. Wenn dann Sorgen in Freude, und Mutlosigkeit in Hoffnung sich wandelt, bilden sich viele ein, genauso leicht auch die kriegerische Welt der Männer ändern zu können. Welch großer Irrtum! Frauen können nur in vollendeter spiritueller Kapazität mit der fruchtbaren Kultur, vom Seelengeist der Männer hervorgebracht, in Verbindung treten, und in „Licht, Liebe, Freude, Frieden und Treue“ (Galater 5:22) leben. Diese Welt der Priesterheiler (Brahmanen) ist keine materielle Realität, sie ist kulturell-schöpferische Welt der Menschheit. Die objektive Welt subjektiver Gesellschaftskreise existiert gleichermaßen, sie tritt über ihr Mäzenatentum mit der Heilung bringenden Welt der erleuchteten Seelen in Beziehung.

Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen, düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz in die wunschlose Verzückung erleuchteter Seelen auferweckt, kann Beethovens Neunte Sinfonie 'Brüderlichkeit in der Vaterschaft Gottes' zur Realität werden.

Dialog und Planetarisches Bewusstsein – Grundlagen
Für Heilung der Erde und den Frieden in der Welt ist es notwendig, international mäzenatisch jenen Kulturellen Raum zu schaffen, dass Männer mit Seelen-Atmosphäre, geistlichem Gewissen und offenbartem Wort, Frauen zur Seite stehen, die, sei es nun mit diviner Macht, mystischer Imagination oder Göttinnen-Intelligenz, sich bereit gemacht haben, ihre Stimme und Gedanken mit der Welt zu teilen und sich zu den gesellschaftlichen Fragen zu äußern.

Ein König naht er seiner Sippe, fürchtet euch nicht. Heil! (I Ging 37 Gia Jen – Die Sippe 5). „Ein König“ ist das Bild Ramas, des landesväterlichen, innerlich reichen (marianischen) Mannes. Dieser handelt nicht so, dass man sich vor ihm fürchten muss. Gemeinwesen kann Vertrauen haben, weil 'brüderliche Liebe' herrscht (kulturelles Mäzenatentum im Wirtschaftsverkehr). Sein Wesen übt ganz von selbst den rechten Einfluss aus, seine Arbeit ist ehrfurchtgebietend. Dann geschieht 'Heil durch jene Ordnung der Frauen, die letzten Endes auf der machtvollen Buddha-Persönlichkeit von Haus-Herrinnen beruht' (I Ging 37.6). Haben Frauen ihren Seelen-Charakter so ausgebildet, dass sie in spiritueller Kraft innerer Wahrheit im psychoanalytischen Dialog imponierend wirken, geht in der Gemeinschaft alles gut. Das Herz, das ständig im Seelengeist vibriert, kann in leitender Stellung Verantwortung für die Heilung der Welt selbst auf sich nehmen; d.h. je lebendiger Frauen im Buddha-Geist '„Was ist die Situation? Was sind die Ursachen? Welcher Pfad bringt Heilung?“' sind, desto mehr können sie auf jede Widerspiegelung von Schönheit im seelischen Handeln der Männer mit Liebe reagieren [allerdings werden sich die Seelenlosen, wo es ihnen vorteilhaft erscheint, dumm stellen].

'The first thing to do is to understand the specific context: who is the important figure, and what kind of relationship is appropriate with that figure?' (Fei Xiaotong’s Xiangtu Zhongguo). Die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross hat sich jahrelang mit dem Sterben beschäftigt. In ihrer Arbeit, in Begegnungen und in Gesprächen mit Sterbenden hat sie fünf Phasen des psychischen Erlebens beobachtet: 1. Nicht-Wahrhaben-Wollen; 2. Zorn; 3. Verhandeln; 4. Depressionen; 5. Zustimmung. – Treffen diese Phasen auch für den Dialog zu?

Erformt die Menschheit mit das Weltall? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossene Systeme (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: Urknall, der Moment orgastischer Zeugung führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus in den Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem Schild des Achilles ['der mit den Kerubim' (Exodus 25:18-19)].

Nur im festen Vertrauen auf den umbildenden kommunikatorischen Logos im Dialog, welcher der edlen weltmännischen Persönlichkeit 'Rama' innewohnt, kann das Schicksal des Planeten noch günstig werden. „Unkenntnisse über universale Ehegesetze sind keine Entschuldigungen. Leichtfertig zu sündigen ist jedoch schweres Verbrechen, das guten Männern, die wir weiser sind als schlechte Frauen, nicht würdig ist“ (Bhagavad-gita I.39). Wenn aber Männer, von Staatsbegehren her, in Versuchung stehen sich mit 'schlechten Frauen, die sich ihnen anbieten' (Qur'an, Sure 24:26) einzulassen, dann ist das eine äußerst gefährliche Lage für Planet Erde. Neurosen, die Konditionierungen welche auf psychologischen Machtstrukturen basieren, lassen sich nämlich nicht durch Seelenkritik heilen.

Der ganze Stil des Lebens einer Weltgemeinschaft hängt von dem Verhältnis ab, in dem die objektiv gewordene Kultur zu der Kultur der Subjekte steht (G. Simmel, Philosophie des Geldes). Wandel geschieht dort, wo Teufel, aus ihrem im Mutterleib eingeprägten Gefühl der Scham, bereuen; Großmütter aber, durch spirituelle Praxis fähig geworden, die Edle Scham der Großen Mutter erlernen. Denn schwierig ist es nicht, auf einer einmal im Bewusstsein ausgeprägten Linie weiter zu gleiten; die Schwierigkeit besteht darin, entgegen bedingten Reflexen zu handeln, wenn es im Fall einer unerwünschten Prägung geschieht.

Die Zukunft gehört denen, die den nachfolgenden Generationen Grund zur Hoffnung geben.
Wandel geschieht, wo Männer ihr falsches Ich überwindend 'der verderblichen Begierde, die in der Welt herrscht, entfliehen, an der göttlichen Natur der Großen Mutter Anteil erhalten, allen Eifer daransetzen mit ihrem Glauben Tugend zu verbinden, mit der Tugend Erkenntnis, mit der Erkenntnis Selbstbeherrschung und Ausdauer, mit der Ausdauer Frömmigkeit, mit der Frömmigkeit Brüderlichkeit und mit der Brüderlichkeit die Liebe' (2 Petrus 1,5-9). Es ist diese Liebe, die Frauen von Trägheit und Unfruchtbarkeit befreit; die sie erleiden müssen, wenn Männer, blind und kurzsichtig, den Pfad der Ethik nicht begründen.

Radiant Message  Mit dem Morgengebet wachsen 'Leuchten des Lichts' (Ezechiel 32,8) empor. Der Zweig im Genius des Geistes ist die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten; ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst: Wasser und Erde werden Feuer und Wind dargebracht. Doch erst Das Gastmahl (koinonia Apostelgeschichte 2:42-44,47; Psalm 95,6) schenkt Notre-Dames die Liebe zum schöpferischen »Einig-Wesen«. „Dann erhebt sich aus dem Meer eine Neue Erde, grün und wunderbar. Fruchtbar wie ein Traum. Mit Feldern, die ungesät Früchte tragen. Mit Fisch und Wild im Überfluss. Und niemand soll hungern. Denn siehe, die Sonne hat eine Tochter geboren! 'Glänzend fährt nach der Götter Fall die Maid auf den Wegen der Mutter.' Alles Übel hat ein Ende genommen! Neues, gesundes Leben kann beginnen. Das Krankmachende [die Säulen männlicher Vorsitze und Hochsitze in Religion und Spiritualität] sind entschwunden.“ (Edda, Gylfaginning). 'Der Herr ist König! Es jauchze die Erde! Freuen sollen sich die vielen Inseln! (Psalm 97,1; Exodus 15,20-21; Psalm 96,11-12). Wen der Herr erwählt, der darf sich ihm nähern' (Numeri 16,5, Johannes 15:16-17).

Dharmarakshita: das Rad scharfer Waffen – das sternförmige Wurfgeschoss  Wo Mann sich schämen sollte, empfinden Männer – von Staats wegen – keinerlei Schamgefühl. So kommt es, dass Frauen etwas, worüber sie sich nicht zu schämen brauchen, auf verdrehte Weise für beschämende Dinge nehmen. Die Grüne Tara zerschmettert diesen Vorstellungen den Kopf. [„Maria, auf dem Mond stehend, zertritt dem Satan den Kopf“ (Genesis 3,15; vgl. Geheime Offenbarung 12:1) – dadurch wird sie Die Eine, die ihren Geliebten liebt und erkennt, dass sie Der Geliebte ist, den sie liebt].



H.  Appell an die Frauen
 

La Belle Hélène oder Von der militärischen Konfrontation zwischen Atommächten
Ein Mann heiratet eine geschiedene Frau, deren Tochter tanzt vor ihm, er bietet ihr die Ehe an. Die Mutter aber sagt: „Wünsch dir Hochzeit mit dem Initiator!“ Nach vollzogenem Beischlaf reicht die Tochter seinen Kopf ihrer Mutter zum Gebrauch {Markus 6:17-28}.

Die ehrfurchtsvolle Frau aber sammelt allen Reichtum guter Werke und heiliger Tugendkraft in ihrem Schoß, sie lässt nicht ab, bis sie alles Gute vollbracht hat. So weilt die Furcht des Herrn, wie der Glaube bezeugt, bei den auserwählten Frauen, die in Heiligkeit und Gerechtigkeit erwählt sind, und er macht in ihnen die Tugendkräfte wirksam. Hildegard von Bingen, Vitae Meritorum – Buch der Lebensverdienste, Siebte Gestalt: Die Weltliebe.

Ist es Berechnung der Frau – als Geschäftsfrau, Mutter oder Fromme – den Mann von seinem Seelentum, der Sehnsucht Notre Dames, hinweg zu treiben, zum Zweck, dass jede Diva „machen kann, was sie will“ – ohne ihn? Indem Männer, nicht den heilenden Geist gebend, nur das persönliche Ego der Frau zu pflegen haben, erschöpfen sich die physischen und emotionalen Reserven unserer Erde, und Liebe wird ein furchtbar kaltes und unbarmherziges System, das keine Würde mehr dem Glanz des Himmels schenkt.

In dem Maße wie Männer ausschließlich materiellem Denken und Wünschen Raum geben, werden die Frauen auf Erden in Schwierigkeiten und Chaos leben, und jammern müssen: »Ich weiß nicht mehr, wo ich stehe!« Wer sich als Frau, in fortgeschrittenem Alter, beklagt, dass sie nicht mehr weiß, wo sie steht, bringt an den Tag, dass ihr Mann sich zu viele Dinge gewünscht und angesammelt hat, die im Widerspruch zu seiner Seele stehen. Frauen sind deswegen kostbar, weil sie unvermischt Seele sind. Füttert man sie jedoch über lange Zeit mit egozentrischen Männerenergien, so sind sie keine Frauen mehr. Solange Männer sich nicht dem Ziel ihrer Seele zuwenden und ein einziges heiliges Frauen-Ideal haben, werden wir in der 'Verfinsterung des Lichtes' auf Planet Erde leben müssen.

Heilung wird verunmöglicht durch Nachname und Religion
'Gute wie fromme Frauen' geraten oft an den "falschen Mann", eine anhänglichste Vater- oder Kirchenstämmigkeit steht ihnen im Weg und sie können nicht mehr sehen, wer es gut mit ihnen meint und wer nicht. Besserwisserei, Zweifel, Schweigen machen hier seelenanalytische Arbeit unmöglich. Liegt das etwa in der Absicht ihrer Väter, Lehrer und Verehrer?

Die Natur hat in den universalen SINN einer jeden Frau das Gefühl einer Unzufriedenheit und des Mangels gelegt, das erst an dem Tag gestillt wird, wenn es ihr gelingt, sich mit dem auf das Gemeindewohl bezogenen schöpferischen heilenden Geist der Männer zu einigen. Solange diese Vereinigung nicht stattgefunden hat, sind Frauen auf ihrer Suche "göttliche Liebe" zu machen und jedes Mal in dem Glauben, dass es ihnen gelingen wird, 'geglückte Beziehung' zu erhalten, die sie sich wünschen – sie werden immer enttäuscht.

Wenig wissen Frauen, solange sie im Rausche jenes Individualismus sind: 'Ich bin ein separates Wesen; du bist ein anderes; es gibt keine Verbindung zwischen dem Schicksal anderer Frauen und mir; wir alle haben unsere eigenen Freuden und unseren freien Willen.' Und es sind die seelenerfüllten Männer, die den Frauen diese Botschaft vermitteln: „Ihr seid keine Individuen! Ihr seid nicht unabhängig und frei. Ihr könnt nicht einfach denken und tun, was ihr wollt! Unsere Leben sind vielmehr miteinander verbunden und es ist das Mondlicht des schöpferischen Heiligen Geistes, durch das wir sehen können, wie humaner Geist alles verbindet: in Ihm erkennen sich die Wogen des Meeres als der Ozean selbst.“

Neurotikerinnen genießen das Leben; wandelten sie auch auf manch frommen Pfaden, verhindert dies nicht, dass ihre Männer sich entscheiden der Welt den Krieg zu bringen. Somatikerinnen erleben 'Durch Adams Fall ganz verderbt' (J.S. Bach, Orgelwerke BWV 637, M.C. Alain); sie lehren nicht, woran die Erde krankt. Frauen des Neuen Zeitalters nähren sich nicht nur von Gott allein: sie saugen Gottes Mutterliebe aus der Rose des Herzens der Kulturell-Kreativen; und es ist dieser Honig, welcher Planet Erde Gesundung bringt.

Worum geht es in unserer Zeit? Wogegen rennen Männer nicht an? – dass Liebe, so wie sie gelebt wird, nicht bejahenswert ist, „eine Sünde wider den heiligen Geist“. Doch wie soll sich auf Planet Erde etwas ändern, wenn Frauen noch dazu sich als "einfältig und ungebildet" tarnen, Ausbeutung und Missbrauch als "Gott gegeben" hinnehmend, um einen materiellen Profit daraus zu ziehen? Müssten wir jetzt nicht unbedingt, als gewissenhafte Menschen mit seelischer Erkenntnis, in der Menschheit 'Bildung und Ausbildung' geben? und Ausbildung' geben?

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als Schicksal; wenn der Mensch sich seiner inneren Widersprüche {Markus 6:17-25} nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C.G. Jung, Archetypes and Collective Unconscious, 1959)

Frauen müssen wissen, was in der kultur-schöpferischen Welt des Kosmos vor sich geht – doch bleiben die meisten einer oberflächlichen, unterhimmlischen Kreativwelt treu. Es ist, als würden sie denken: „Männer haben eine kulturell-schöpferische Seele, aber es interessiert mich nicht, wie sie tätig ist. Es ist mir genau genommen vollkommen egal, ob ein seelischer Geist irgendwo tätig ist.“ – dabei sollte Frauen der kulturell-schöpferische Funken des Genius wichtig sein! Die Offenbarung des Universums, wie funktioniert sie? wie beeinflusst sie Frieden, Wohlbefinden, Gesundheit: das, was Frauen auf Erden tun? Es kann doch nicht sein, dass im Grunde nur reizt, wie Frauen aus Männern Egozentrismen entnehmen, um Produkte herzustellen, und verkaufen zu können, was sich sonst noch mit dem 'schwarzen Pferd' (Geheime Offenbarung 6:5) anfangen lässt. Müssten Frauen nicht den Genius-Geist schützen, solange sein Herz noch schlägt, solange er die Seele unseres Planeten am Leben hält? 'Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der aber von obenher kommt, der ist über alle und redet Gottes Wort.' (Johannes 3.31-36; 8:23).

Pandemie und keine Zeit!  Männer haben ihre Macht überdehnt: verschleuderte Spermien zu sinnlosen Kriegen! Vor allem aber hat eine Elite das Gespür für das richtige Maß verloren, indem sie die Superreichen mit immer neueren Sternchen in immer noch eleganteren Hochzeitsresorts päppeln, um sich Genussehe-Sitten eines Islams mit Protestantismen zu vergolden; diese Geschäftigkeit kann nicht Heilmittel für das Unheil sein, das unsere Welt bedroht: Pandemien versus nukleare Kriege um Wirtschaftsraum und Limerenz-Ressourcen. Hauptverursachung, dass Männer ihre liebste Zeit für ökonomischen Erfolg ihrer Nation aufwenden, Seelendialog im Gemeinwesen aber höchst vernachlässigen [infolge toxische Weiblichkeit angeht, sich unter Frauen missgünstig, intrigant zu verhalten], ist unbodhisattvische Feminität, die 'ihr zottiges Ego mit Sperma-Spenden nährt' (Federico Andahazi, Las piadosas / Lord Byrons Schatten). Entheiligte Weiblichkeit liebt es gerade immerzu, sich im Gemüt eines Mannes festsetzend, sein Herz zum toten Erkenntnisorgan zu schmieden; während seelenlose Männlichkeit mit einem Eros, der dem so brünstigen Flaschengeist eines Gott-Zeus ähnelt, stets versucht, das Feminin-Seelisch-Göttliche zu überwältigen, die Frau ihm zugepasst machend, so dass Sie – die im wichtigsten Bereich, dem Planetarischen Bewusstsein, um Vernunft ringt – sich benutzt fühlt, als wäre aller Enthusiasmus ihr entstorben. Nicht Synthese mit der seelen-archetypischen Funktion suchend, sondern seelenlose Phalli für Kraft, Fruchtbarkeit und Spiritualität bergend, dies bringt Frauen ab der Lebensmitte in der Regel 'frühzeitige Erstarrung, Verkalkung, Stereotypie, Eigensinnigkeit, fanatische Einseitigkeit, Prinzipienreiterei; oder das Gegenteil: Resignation, Müdigkeit, Schlamperei, Unverantwortlichkeit' (C. G. Jung, Die Archetypen und das kollektive Unbewusste).

'Rama' bezeichnet hervorragende Manager, Intellektuelle, Wissenschaftler, "mystische Logiker" => dennoch können sie religionskalt, unsympathisch und gefühllos sein. 'Shiva' bezeichnet fromme, hilfsbereite, emotionale Männer, die aber nicht sonderlich scharfsinnig urteilen => außerdem können sie ausschweifend, leichtgläubig, misstrauisch, ungeduldig sein. In ihren Formen der Schwäche verursachen beide Männertypen schwerwiegend das Elend in der Welt, wenn sie nicht durch heilig-göttliche Weiblichkeit gezügelt werden; andernfalls folgen Frauen dem herrischen Unterbewussten ihrer Ehemänner wie ein Schatten.
 

Es gibt im Himmel einen Gott, der Geheimnisse offenbart (Daniel 2,28)

Gebet der gnadenreichen Feminität Gottes an die Kulturell-Kreativen  
„Kulturelle Diener, wir überlassen Euch unsere Seelen, unseren Leib, unser Leben und unseren Tod und was danach folgt. Alles legen wir in Eure Hände, Ihr unsere Mütter. Bedeckt mit Eurem jungfräulichen Mantel unsere Seelen, schenkt uns die Gnade der Reinheit des Herzens, der Seele und des Leibes. Verteidigt uns mit Eurer Macht vor allen Feinden, vor allem vor denen, die ihre Bosheit mit der Maske der Tugend verdecken. O wunderschöne Lilien des Feldes, Palast der Spiegel heilenden Geistes, Ihr unsere Mütter, lasst uns unsere Bestimmung im Leben finden: wahres Glück.“

 

Vom Heilen  Der Ernst des Dialogs liegt im Dienst der Männer in Bezug auf das Bedürfnis der Frauen 'Gottes Liebe' zu geben. Dabei ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Denn Himmel, dies ist »das Licht der Frauen« {Noor-un-nisa}, der Garten der sich erbarmender Seelen, wo bisher neue, unbekannte, latent vorhandene Aspekte des Wesens »Mann und Frau« aufzutauchen beginnen, Männer 'Gedanken Ihres Herzens verstehen' (siehe Daniel 2,30) und weibliche Göttlichkeit erprobt, den Charakteren männlichen Muts den Blick Einer spirituellen Erkenntnis zu schenken, was das aufkommende Gespräch der Männer mit Achtung umgibt, dem heilenden Geist aufmerksam Gehör schenkend, Ihn ehrend, sodass Männfel ihre Seele verschreiben" müssen. Dann wird »Planetarische Bewusstsein« in der Persönlichkeit der Frauen als »Goldene Wasser des Lebens« zu fließen beginnen: dies ist das Geheimnis vom Sinn der Liebe.

Enthüllende Lichter sind für jene Männer, für die die Auseinandersetzung mit dem Ego, die Kontemplation und das Bewusstsein der Schöpferin und die Hingabe eine natürliche Fähigkeit geworden sind, und die ihr Machtstreben über Frauen ganz aufgegeben haben auf den heilenden Wegen für die Menschheit 'in der Vorbereitung für eine Aufgabe zu zweit, im Bewusstsein der Gleichwertigkeit und in der Fähigkeit zur Hingabe' (A. Adler, Der Sinn des Lebens). Mit diesen Anstrengungen, zu deren Einfügung in die Gemeinschaft, können Männer auf das Niveau der Auslöschung angehoben werden, wo sie 'den materiellen Geschmack der Welt, das Fleisch, das weltliche Wissen verlassen und alle Beziehungen mit zerstörerischen Elementen abschneiden' (Tosun Bayrak al-Jerrahi). Dann wird die männliche Seele ein Spiegel, in dem sich das göttliche weibliche Licht widerspiegelt: dann sieht die weibliche Seele das Bild ihres Geliebten (Suhrawardi, Hayakal al-Noor). Und da der offenbarte intuitive Heilige Geist der Männer die Quelle der Liebe der Göttlichen Mutter ist, erhalten Frauen, indem sie sich bemühen, sich bis zu Ihm zu erheben, das größte Geschenk, das es dabei gibt: die Stimme des Geliebten Herrn, die stets im Inneren erklingt.

Fehlt der erleuchtete Seelengeist der Männlichkeit, wird die Frau eine Art mechanische Puppe für die Liebe, die nur 'Verführung durch die Schlange' (Genesis 3,13) kennt. 'Die Verführung, die Frau, die Frauen auf die Menschheit ausüben, ist selten ein Für-sie. Sie reißt das Weibliche vielmehr aus seinem An-sichsein und transformiert es in ein Für-den-anderen; sie reißt es aus seinem vegetativen Leben {Kommentar: sich zu bewegen, anzupassen, zu wachsen und sich zu teilen}, das nicht nichts ist, um es auf eine öffentliche Funktion festzulegen (auch wenn sie privat ausgeübt wird), die tatsächlich nichts ist' (Luce Irigaray, 'die Liebe zum anderen') nichts als ein Inganghalten jener Maschinerie, in der Frauen weder erkennen, dass Seelenlosigkeit des Mannes sie ruiniert, noch dass Seelen-Bruderschaft die Welt retten kann.

Universales Gemeinwesen beruht auf dem Einig-Wesen von Maitreya-Intellekt, Bodhisattva-Herz und Barmherzigem Willen: der spirituelle Intellekt der Großen Göttin braucht das Wissen des kulturellen Genius, das Herz der Grünen Tara benötigt die Wärme Seiner Liebe; die humane Gottesmacht der Großen Mutter bewirkt das Planetarische Bewusstsein einer Globalen Ethik der Frauen von den mitfühlenden Herzen erleuchteter Ehemänner.

Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen. In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen 'Glück' mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'Míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wahre Befriedigung echten Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glänzend, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für nicht endende verborgene Tränen vom Unglück eines tief wühlenden Schmerzes erfinden. Misserfolg – nicht den erbarmenden Geist des Mannes verbreiten – ist ein bitterer Kelch! Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Herzensschwäche, Krebs-Schuldigkeit, Anorexia nervosa, Wut, Trauer, workaholic, Gleichgültigkeit sind Stimmen empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der, stattdessen, gewählten äußerlichen oder innerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen Männer-Selbstsucht an, „im Alter könne man ja in mystischer Nonnenheit weilen“, und wäre dann glücklich? Ohne seelisch-kulturelle Mannheit stirbt und verdorrt die Frau, sie stirbt, ohne zu sterben, das heißt: sie kann nicht sterben. Ihre Anstrengungen sind nichts, sie befindet sich in der Hand globaler kommerzieller Materialisten. Ohne den höchsten Geist (purusha), welcher sich als universale Intelligenz im Gemeinwesen verkörpert, ist kein planetarisches Heilen möglich. Stattdessen entwächst den Frauen in der zweiten Lebenshälfte das ahrimanische Böse, der lange Leidensweg frommer Frauen, aus sich selbst Kräfte heraussaugend, um zu Weisheit und Willensentwickelung zu kommen – als Warnerinnen, es ihnen nicht gleichzutun? Selten sieht man hingegen Frauen, von Gottes Sicht mit Gruppenpsyche-Lyse beschäftigt zu sein, um Seelen zu befreien! Meist lieben es Omas, doch vom Ego anderer Leute oder den eigenen Kindern und Kindeskindern angestellt zu bleiben. Doch was wissen Urgroßmütter am Ende ihres ganzen Lebens? Fast nichts. Selbsterkenntnis der Frau sollte die Gefahren ichbezogener Wünsche, Wissen von unbewussten zerstörerischen Zwängen, Kenntnisse verborgener unterbewusster Tugenden und Fehler beinhalten; und was wir uns in Gemeinschaft wünschen sollten und wie wir es erreichen; was wir erstreben sollten und worauf wir besser verzichten sollen; also Kenntnis des eigenen Körpers und des eigenen Geistes: Persönlichkeiten in Planetarischem Bewusstseins vom Lieben der Beziehung des spirituellen Willens der Feminität zum Herzen des erleuchteten männlichen Geistes. 'Es muss aber gesagt werden, dass die tieferen Impulse desjenigen zu enthüllen, was eigentlich für die gegenwärtige Menschheitsentwicklung in Betracht kommt, eine äußerst unbequeme Sache ist' (Rudolf Steiner, 1. November 1919). Denn Männer sind nunmal in Gegenwart ihrer Töchter nicht allzu geneigt, die Dinge, auf die es ankommt, mit wirklichem tiefstem Ernst zu betrachten. Unsere Zeit aber erfordert gegenüber den Angelegenheiten der Menschheit einen wirklichen, gründlichen Ernst. Daher braucht es jetzt Mütter, die im göttlichen Geiste Buddhas führen, denn nur sie können Männer in deren geistliche Umkehr geloben.

Das weibliche Prinzip – die Humanität unserer Seelen
Alles beginnt mit einer neuen Sicht auf »Die Frau«, transzendent und immanent. ‚Das Herz der Jungfrau, der Liebe des Höchsten geweiht, spricht: Mir geschehe, wie du es gesagt, dem Herrn will ich dienen, bin seine Magd.‘ Lukas 1:38 (Tinel: Sainte Catherine, op. 44).

Der Typus der modernen Frau hat seine überwältigende Kraft unter Beweis gestellt: selbstbeherrscht, in Meisterschaft gebändigte Individualität, in starker, ruhiger, kalter, 'in ihrer gesammelten Vehemenz furchtbaren, dabei subtilen, herrschsüchtigen Macht, die zugleich eine Sublimierung des mentalen und vitalen Ichs ist' (Sri Aurobindo). Auch hat die Erde genug von Operetten à La Belle Hélène (Jaques Offenbach) (Lukas 2:22), 'das Kind, das über den Greis herrscht' ist Erlöschen und zugleich Wiedergeburt von Religion; mit dem Verebben vorbildlicher Darstellung chthonischer Vergottung [Qur'an, Sure 4,157; vergleiche 'Darstellung des Herrn' in Genesis 25,9: 'es begruben ihn Isaak und Ismael'; siehe 'Das Sachsler Meditationstuch' (S.104) im Medaillon unten rechts: 'Das Wappen, das von der Standarte fällt', vergleiche Bhagavad-Gita 18.66] offenbaren sich »Die drei Monde« (les tapisseries 'La Dame à la Licorne': À mon seul désir, essence S.33), denn dies ist das große Geheimnis: der Atem im Wort des heiligen Geistes der »Drei Könige«.

Das von ihrer Heiligkeit erweckte Dornröschen – Ein Gesang  Das "zivilisierte" Leben der Männer besteht aus einem ständigen Kampf um Gewinn – welcher Art auch immer. Gewinn scheint der Sinn unseres Lebens zu sein. Doch jeder Gewinn der Männer hat auch immer die Frauen im Blick, Liebe in einen bestimmten Kanal zu lenken, was sich formt als seuchen- und kriegerischer Schattenriss eines Schicksals der ganzen Menschheit. Darstellung des Herrn im Tempel der Großen Göttin – könnte dies das besondere Ereignis sein, Großfürsten aus der Ichzone zu bringen, jener Reise-Mentalität (ohne Genussehen-Sex kein Tourismus) hinter der sich, mit Galanterie zu Ehebruch, Atomkrieg verbirgt? Sehen–Hören–Wahrnehmung–Kausalität müssen in maßgeblichen Männern jetzt das Gefühl für die Notwendigkeit von Friedens-Kultur erwecken und Mäzenatentum ermöglichen, unsere Zeit für den Dialog im Raum Ihres Heiligtums herzugeben. Wollen wir denn allen Ernstes unseren Kindern lehren: 'Es wird noch lange dauern bis Krieg kommt; baut Häuser, wohnt darin, pflanzt Gärten, und genießt ihre Früchte!' (Jeremia 29,28)? Unsere Nachkommen werden uns anklagen: „sie hätten die Chance gehabt, Frieden zu schaffen!“

Opus alterum per alterum  Mann und Frau sind miteinander verbunden, damit einer das Werk des anderen wird. So wird 'Mann ohne göttliche Frau' nicht humaner Mensch, sondern Teufel, und 'Frau ohne geistigen Mann' mag sich „Hure“ (Qur'an 19,20) nennen. Frauen als Wiederkehrender Christus sind das göttliche Werk 'geistiger Liebesflammen im Kreis der Brüder' (Apostelgeschichte 2:3); solch Männer-Anblick ist 'heiteren Jungfrauen' (I GING 58: der See) Trost, sodass keine von ihnen in Zukunft ohne einen solchen Geist sein möchte. 'Abrahams zehn Gerechte' (Genesis 18:32) weisen auf die Gottheit, die in der Frau tief verborgen ist; Frauen auf die Menschheit, in der sich Planetarisches Bewusstsein offenbart. Frieden geschieht durch Synthese der geistig-kulturellen Charaktere spiritueller Männer und seiner Ausdehnung durch jene 'Maitreya-Persönlichkeit' der Frauen, die Verschmelzung von erleuchteter psychoanalytischer weiblicher Persönlichkeit und marianischen männlichem Seelen-Charakter ist. Der Tempel, das Heiligtum der Großen Göttin, muss mit dieser Atmosphäre aufgeladen sein. Man glaube also nicht, dass nur indem Männer etwas "abschaffen", die Gesundheit des Lebens erreicht werden könne. Vielmehr müssen Frauen zuerst 'von sich selbst' beginnen, Ursachen Inneren Krieges zu beseitigen, 'von Liebe wegen' erlernend (learning-by-doing), wie Harmonie zwischen eigenen Gefühlen, eigenen Gedanken und eigenem Handeln herzustellen ist. Dies geschieht durch 'Liebe zum geliebten Herrn'; sodann folgend 'Liebe den Nächsten wie dich selbst' (Markus 12:30-31).



I.  Global Warning


Je mehr sich Frauen von ihrer ersten Ursache, ihrer Spiritualität, entfernt haben, umso mehr verliert die zweite Ursache, der Seelengeist ihres Gatten, an Bedeutung: es keimen Mitleidslosigkeit, Missbrauch, Entweihung, Zwang zur Sinnenbefriedigung, Drang zum Eigensinn schüren Krieg um die Bigotterie der Glauben – umso mehr verlieren Frauen von ihrer Wirksamkeit: wie tief sind sie doch in ihre eigenen Angelegenheiten verstrickt, ohne auch nur zu ahnen, was eine humanistische Perspektive bedeutet. Seelenvolle kulturelle Männlichkeit braucht es jetzt, 'wenn die Gesellschaft über sich selbst Wahrheit verschaffen will, wenn sie eine Vorstellung der modernen Gesll (und muss), denn dann ist das eine Sache, die nur über Kommunikation geht' (Niklas Luhmann).

Ein Stufenweg zur friedenschaffenden Männlichkeit  Der erste Schritt zur Erlangung von 'Heilung Unserer Welt' kann nicht in Büchern gelehrt oder von einem Lehrer vermittelt werden. Es muss spontan kommen, nämlich durch 'die Liebe zur Unbefleckten Empfängnis'. Der nächste Schritt ist: Sie aufsuchen. Der dritte Schritt ist 'das Fest', sodass selbst Kinder verkünden: „Der Höchste hat Sein Zelt geheiligt; Gott wohnt in Ihr, Sie wird nicht wanken.“

„Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid“, sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, „da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter {Prajñāpāramitā} gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden.“ Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55; Platon, Das Gastmahl, Die Rede der Diotīma.

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so vidu diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World

Frieden schaffen statt Krieg führen!  Sind Frauen von Materie eingehüllt, lassen sie sich im Alter oft gern von unspirituellen Beichtvätern zu Ungattinnen entleben; sie unterliegen somit doppeltem immensen Einfluss. Und auch dass Männer sich in Kriege flüchten, um Beziehungsprobleme zu lösen, ist kurzsichtig: Langfristig verschärft 'Russisch-Indisch-Chinesisch-Iranische Kirche' sich zum Weltkrieg. Mutige Kommunikation Ramas, des edlen Königs im Heiligtum der Großen Göttin, muss es geben, damit Frauen hören: „Was muss geändert werden? Welcher Pfad führt dazu?“ Von flammender Pfingstsequenz, 'donnernde Predigt in der Sprache ihrer Mütter' (Apostelgeschichte 2,8), kann »die göttliche Sophia« (Jakob Böhme) geboren werden, Planet Erde zu harmonisieren, mit Frieden zu beleben, alle erleuchtend.

Ethik in Beziehung – Wessen Wissen ist dieses Wissen? Und wozu dient das Wissen einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung?  Gehen wir davon aus, dass im Krieg junge Männer sterben, Krankheit Frauen erfasst, dann ist sicher, dass Landesherren kein Interesse haben, Heilung zu geben. . . sie werden bei Scheidung immer auf Konkubinat, Genussehen oder Wiederheirat ausweichen. . . bis Unruhen, Krieg das eigene Land erfassen und Pandemien, Naturkatastrophen das Wirtschaftssystem in den Ruin treiben – was dann?

Ein Mann, der nicht sein universales religiöses, spirituelles und humanes ABC erarbeitet hat {(A) sich vermittels Imagination der Immaculata zu reinigen (B) in Initiationsstufen spirituell sich erhebend, um (C) im Gemeinwesen sich des seelischen Elends seiner Nächsten zu erbarmen} wird seiner Partnerin durch den Liebesakt eher Krankheiten, Mängel und schädliche Einflüsse übermitteln, anstatt Feminität im Christus-Licht erstrahlen zu lassen. Die nachhaltige Ehe des Mannes muss in der Frau, die er liebt, alles verbessern!; sein spiritueller Geist muss Sie mit universalem Willen stärken und sein planetarisches Gewissen muss Sie erleuchten, um Ihre Seele zur ihrer Bestimmung herabkommen zu lassen. Ein Mann kann nur dann in seiner Seele glücklich sein, und damit krankmachende Einflüsse seines Körper, seiner Persönlichkeit zurückweisend, wenn seine Frau – in ihrer zweiten Lebenshälfte – wenn Jungfrau Seele ihrem wahren Bräutigam entgegengeht (siehe Matthäus 25:6-10) – Dank seiner Liebe aufblüht und die Liebe seiner Frau wird ihm danken, dass es ihnen beiden gelungen ist, der Menschheit zu helfen und Planet Erde zu schützen. In den Worten der Mystik ausgedrückt, ist des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel, an der die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann'. In anderen Worten und um die dringende Notwendigkeit des psychoanalytischen Ethik-Dialogs bewusst zu machen: strömt weibliche Lust naturalistisch hinab, 'so verliert Männlichkeit ‚seinen Kopf und das Mädchen bringt ihn seiner Mutter‘ (Matthäus 14:11). Nährt hingegen männlicher Geist das weibliche Herz, aufwärts zur Seele, so wird der Mann 'das Haupt der Frau' (Korinther 11:3); dies führt zur Eingebung oder Erscheinung des Grals „Gott, das Haupt Christi, ist Notre-Dame“ – 'die absteigende Macht der Agape bewirkt die aufsteigende Kraft des Eros' (Römerbrief 5:5).

Die Füchse haben ihren Bau und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann (Matthäus 8:20). Je niedriger und wehrloser die Stellung der Kulturell-Kreativen nach außen hin ist, desto mehr müssen sie innerlich ihre Würde wahren: weder dürfen sie sich entwürdigen, indem sie mit Nationalisten streiten, noch sollten sie glauben dadurch freundliche Aufnahme zu finden, dass sie sich zum Zeitvertreib, zu Scherzen und Lächerlichkeiten mit ‚Kuchen- und Garten-Frauen‘ hergeben – die Folgen sind nur Verachtung und beleidigende Behandlungen. Wenn aber die Kulturell-Kreativen zum 'Wanderer in der Welt' werden, und sie niemand mehr haben, auf den sie sich verlassen können, so ist das sehr gefährlich für die ganze Menschheit. (I GING 56 'Der Wanderer')

Wiederherstellung des Ehrgefühls  Bauen Männer nicht der Großen Göttin ihr Heiligtum, werden Frauen nicht mehr darin der Altar 'Unbefleckte Empfängnis' sein. Dann entsäumen die entschlafenen Bodhisattvas Dharma zu geben, unspirituelle Weiblichkeit webt ihre Nester, im Zwang zu unmarialogisch-männlichem Selbstbestätigungs- und weiblichem Selbstverwirklichungsdrang zeugt Männlichkeit „in finsterer tiefer Unzertrennlichkeit“, und der Geist unserer Kinder verfault in einem falschen Verständnis von Zivilisation.

 

 

Kulturanalytischer Dialog

 

 

Männern, die einzig nach spiritueller Macht streben, kommen 'böse Prinzessinnen' Kali, im strahlendsten Gewande feministischer Sufi-Mystik entgegen, um mit den Waffen einer Frau, dem Charme ihrer alldurch-dringenden Überseele, den Mann face-to-face in seinem Narzissmusblick zu vernichten, ihm seinen kranken Wahn der Verliebtheit gebärend: 'den eigenen inneren Seelenfunken verlassend, gleitet dem Scheich sein Herz aus den Händen' (Fariduddin Attar, Vogelgespräche). Im transzendentalen liebevollen Dienst für der Frauen 'planetarisches Bewusstsein' sind The Cultural Creatives heilend tätig.


Swear by thy gracious self, Which is the god of my idolatry, And I'll believe thee.
(Romeo & Julia)
Das politische Selbst der Männer ist ein erbarmungsloser Diktator, der die eigene Seele vom Himmelreich spiritueller Weiblichkeit fernhält. In ihre Projektionen verliebt, von Unwissenheit gefesselt, lässt sich die geblendete weibliche Natur, in ihrem wichtigsten Zentrum, in die falsche Richtung in Erregung versetzen; gehorsam und treu ergeben, unterstützt die Prinzessin das Begehren ihres Ego-Königs: von unbeherrschtem Sinnesverlangen wird die unterscheidungsfähige weibliche Intelligenz zum Sumpfland geflutet, die weibliche Seele verdurstet an der Fata Morgana ihrer Sehnsucht. Angewidert durch den Zwang sich immer wieder verkaufen zu müssen, veröden die sonst von geistvollen Quellen zu befruchtende Regionen des femininen göttlichen Körperreichs zu Wüstenregionen. Von frühzeitigem Altern sowie Krankheiten pandemischen Ausmaßes heimgesucht, hält sich die weibliche Natur fortan zurückgezogen, der Pflicht gegenüber ihrer spirituellen wirkenden Persönlichkeit entstorben. Von Nerven der Großmütter, dem besonderen Interesse aufgesaugt, dass niemand sonst für Muttern existiere außer den Angehörigen, wachsen Kinder heran; von ihren Vorvätern ererbt, dass man nur an seiner Arbeit, seinem Volk, seinem Institut: an Geld und an nichts anderem interessiert ist. Unter diesen Einflüssen, angeführt von mitleidsloser männlicher Geld-Vernunft, wird das Gemeinwesen unkoordiniert, untauglich, kraftlos. Maßlos bauen Männer ihre Luxusvergnügungen (Trump-towers) auf. Außenpolitik drängt zum Verteidigungskrieg: jeder habe sein Leben zu geben, Sitte und Moral -Männerechte vereinter Nationen- zu verteidigen.

Der Same Mariens  Frauen unterscheiden sich in ihrer Sprache ihres in der Richtung aufsteigenden oder herabsteigenden Bewusstseins, welches entweder vom Impuls der über alles herrschenden aufstrebenden Wölfe herrührt, oder dem Bewusstsein vieler nächstenliebender Schafe entspringt, jener spirituellen Weisheit, die von heiligem Mitgefühl des sich erbarmenden Fühlens sich offenbart. Unsere Entscheidung zu ethischem Handeln rührt nicht vom Denken der Wölfe, jenem begeisterten Streben, auf eine Art und Weise spirituelle Fähigkeiten zu entfalten, welche in erster Linie Vater und Sohn nützlich ist, sondern vom Empfinden zu lieben, Frauen von Leid zu befreien. Der sexualisierte Verstand erzeugt Qualitäten einer herrschenden Moral, in der die vom spirituellen Willen ausgeführten Handlungen ichbezogenen, nationalen oder dynastischen Bewusstseinen, d.h. selbstherrlichen Männern, gut und dienlich sind, während ein Frauenbewusstsein, das von erzeugten aufsteigenden Emotionen der Nächstenliebe inspiriert wird, mit von Planetarischer Ethik gestaltendem Bewusstsein herabströmt. Kriegerische Moral rührt vom männlichen Samen materiellen Bewusstseins. Planetarische Ethik sind die Früchte jener Samenkörner selbstloser Liebe, die in der fruchtbaren heiligen Erde gewachsen sind.

 

 

Neue Mythologie

O ewige Liebe, du befiehlst dein heiliges Bild zu malen
Und enthüllst uns die unendliche Quelle deiner Barmherzigkeit.

Und ich erblickte den Herrn in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen
erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes
an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser.
(S. Faustyna)


Einheit des Heiligen Geistes – das vollkommene Gleichgewicht
der Vergeistigung der Materie und der Materialisierung des Geistes –
durch die Weiblichkeit Christi


„Sie haben Ihn nicht getötet, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt“
(Sure 4 ‚Die Frauen‘ 157); denn glauben Frauen, dass Jesus gestorben und auferstanden
ist, so wird Spiritualität auch diesen Frauen helfen, durch ‚Die Wiederkunft Christi‘,
(Christus vereint mit Buddha: der mitfühlende Maitreya), ihre in Gott entschlafene Seele
der Welt herbeizubringen: durch Ihn, vereinigt in Ihr, mit Ihr (Christus als Frau).
 

Tatsächlich gibt es zwei laterale Stämme des autonomen Nervensystems,
welche die Wirbelsäule rechts und links flankieren; wobei, nach den Tibetern,
der rechte Kanal als rot, der linke als weiß beschrieben wird. Der rechte soll mit
dem verbalen Ausdruck (linke Gehirnaktivität) verbunden sein, der linke: subjektiv,
Gefühl, intuitiver Ausdruck (der Männer „Rechtleitung“ durch der Frauen Herz).
Am Verbindungspunkt jedes Chakras winden sich der rechte und der linke Strang
um den Zentralkanal herum. Christus – als Männer und Frauen – kann nur durch
Synthese gegensätzlicher Bestätigungen erkannt werden, was eine unmittelbare
Wirkung auf unsere Denkweise und auf den Fokus unseres Bewusstseins hat
.
 

Wer zu beweisen trachtet, dass sein Glaube dem Glauben
anderer überlegen ist, versteht den Sinn der Religion nicht.

Was macht es aus, ob Krishna Christus war oder Brahma Abraham?
Eines ist wahr: dass es immer Einen gegeben hat, gibt und geben wird,
der Gott kennt, die Seelen liebt und der Menschheit dient.

Das Licht erleuchtet den Pfad derer, die noch weit vom Licht entfernt sind.
Die ihm nahe sind, werden von ihm geblendet.

 

 


J.  Humanistische Kultur


Zu allen Zeitaltern waren die Völker unterschiedlich, weil sie ihre Gottheit mit unter-schiedlichen Namen bezeichneten. Und seit Jahrtausenden brennen Kriege, Kämpfe und Familienfehden auf, in denen Menschen sich nur wegen der unterschiedlichen Namen ihrer Gottheit spalten. Fundamentalisten und Nationalisten sehen immer genau das, was sie sehen! Das dringende Gebot der Stunde ist, dass Männer von Nationalismen {Neurose} sich lösen, um Fundamentalismen {Psychose} zu heilen: zu Einer Kultur der Menschheit.

Warnung vor kommenden Gefahren  Die wirksamsten und zähesten Form eines 'Krieges gegen die Natur und das Wesen Notre-Dames' besteht darin, den Menschen Hotelier-Bedürfnisse einzuimpfen, welche die veralteten Beziehungsformen 'Genussehe, Wiederheirat' verewigen – damit aber Europa zur Beute 'Irans & Russlands' werden lässt, bis, als angerufener Friedensschlächter, 'China-Konkubinat' militant in Europa Einzug hält?

Es wird immer Leute geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem Guten bekämpfen, während die Guten Engel lieber das Böse von dem Schönen verklären und der Menschheit mit menschlicherem Zusammenleben, die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffend, eine Neue Welt erbauen; letztere sind jene, die in Freiheit 'die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima, wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen: den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen humanen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und „nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden“ (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative!

Leben nach dem Tod  Die zweite Lebenshälfte eines Menschen ist wie ein Grammophon: Der Geist bringt Aufzeichnungen aus dem Verborgenen, seinem religiösen Leben hervor; ‚ohne Maria‘ erzeugt Frauencharakter harsche Töne, sind die Aufzeichnungen aber schön wie 'die Unbefleckte Empfängnis', singen Mannesseelen wunderschöne Lieder. Großväter, als die Trainer der Jugend, bringen jene Aufzeichnungen hervor, die sie im Inneren Leben erzeugt haben; alles, was sich ihnen als Siegel eingeprägt hat, können sie jetzt lehren, der Menschheit wiedergeben. Zudem ist eine Besonderheit des humanen männlichen Geistes, dass dieser erschafft, was ihm eingeprägt. Sollen aber im Dialog ‚besessene Hässlichkeiten‘ von Frauengemütern aufgezeichnet werden, führt dies zu Meinungsverschiedenheiten und extremer Disharmonie. Psyche-analyse, das Erlernen sogenannter „Buddha-Konzentration“, löscht rigide fundamentalistische Aufzeichnung und sorgt dafür, dass das erleuchtete Herz all das hervorbringt, was der Gemeinschaft gefällt – und nicht das, was automatisch kommt.

Die vier Inkarnationen des menschlichen Geistes  Die gewöhnliche Art der Geburt des Menschen nimmt das Gedächtnis von der Vergangenheit auf, manche sagen 'Reinkarnation früherer Leben'; hier zeigt sich der Mensch in kompletter Abhängigkeit von früheren Taten seiner Vorfahren. Die zweite Inkarnation ist der Pfad spiritueller Initiation; unter dem Gelübde 'mögen wir unter denen sein, die die Verklärung der Erde bewirken' erwacht beim Aufstieg in die Himmel die Erinnerung an frühere Zustände in den transzendentalen Ebenen, hier bildet sich 'die Persönlichkeit-Christi Mentalität'. Mit der dritten Art der Inkarnation hat die Seele von spiritueller Praxis den Grad jener Heiligkeit erlangt, vermittels sie, im Dritten Tempel, Frauen des Herzens Mitgefühl, Vergebung, Toleranz, Selbstgenügsamkeit, Selbstdisziplin lehren kann. Mit der vierten Inkarnation sind die Engel über ihre seelentherapeutischen Fähigkeiten hinaus gesegnet, so dass sie hilfreiche Funktionen ausüben können, wie den kriegführenden Völkern friedenschaffende religiöse Unterweisungen zu erteilen.


Frauen möchten, um Beziehung zu reparieren, zurückgehen und die Dinge in Ordnung bringen. Doch aus dem Paradies weht ein Sturm. Und dieser Sturm bläst Frauen immer wieder zurück in die Zukunft. Und dieser Sturm heißt Seelenfortschritt der Männer. Wollten Frauen ein Buch schreiben, müssten sie sagen: „Wenn wir uns hinsetzen und zum 'Sinn der Liebe' etwas schreiben wollen, wird uns besonders schmerzlich bewusst, dass wir abwesend sind, denn ohne den seelischen Geist der Männer im Gemeinwesen, ist es, als ob wir gar nicht da sind“ (Filmskript 'Malina' 1991). Wenn Frauen dann tanzen: „Lassen uns Männer auch mit gebrochenem Herzen zurück, weil wir sie jetzt in unserem frömmiglichen Leben niemals sehen können: Das ist egal! Jesus, Muhammad, Moses ist unser verehrungswürdiger Herr. Und o Krishna, lieber Herr, bitte erscheine vor uns, tanzend mit deiner Flöte!“ – Das ist keine Hingabe, das ist Wahn, der Kriege auslöst.

Entschlossen muss man am Hof des Königs die Sache bekanntmachen. Der Wahrheit gemäß muss sie verkündet werden. Gefahr! Man muss seine eigene Stadt benachrichtigen. Nicht fördernd ist es, zu den Waffen zu greifen. Fördernd ist es, etwas zu unternehmen. (I GING 43).

Stellen wir auf manchem Gebiet (Tourismus-Messen) Fortschritte fest, so müssen wir ehrlicherweise auf anderem (der Friedensmesse) solche Rückschritte hinnehmen, die Thermonuklearkrieg in Europa auszulösen vermögen. Wirkliche Umwandlung einer Gesellschaft kann aber nicht durch Bürgerkrieg erfolgen. Würde den Kontinent auch 'russischer Papst' führen, träfen die Völker erneut auf die gleiche Unordnung, die gleichen Unredlichkeiten, gleichen Ungerechtigkeiten: Opfer und Schlächter haben einzig nur das Lager gewechselt – sonst nichts. Der echte Fortschritt, die evolutionäre Verbesserung geht aus dem im Neuen mythologischen Denken aufstrebendem gläubigen Herzen der Frauen hervor, das einen vom Himmel herabkommenden humanen Schöpferischen Geist der Männer ersehnt, dank erleuchteten Lichts der Spiritualität unserer Seelen. Wie sollen denn global Veränderungen wirksam sein, wenn Anbetungsweisen nationalistisch die gleichen bleiben: egoistisch, unehrlich, hinterlistig; wie etwa: „Sie haben ihn gekreuzigt!“ oder „Allah hat uns das erlaubt!“? Wenn Frauen nicht erleuchtete Seele sind, und sie folglich auch keine Ahnung haben, was der Seelenlose bewirkt, mit dem sie da den Rest ihres Lebens zu verbringen versuchen, bleibt 'Der Sinn der Liebe' ihnen für immer verborgen, das Vater-Unser 'eine Bitte um Brot'.

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer 'Stufen eines Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, und von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – eingepflanzt durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, ausgebildet durch Wissen, und sodann vollendet durch Weisheit. (nach Bonaventura da Bagnoregio, Itinerarium mentis in Deum).

Die Lage auf Planet Erde – der Konflikt mit Russland, China und Iran
'Schlechte Weiblichkeit' (Sure 24,26) – die schon durch fundamentalistische Konfession "klösterlich beseitigt" schien, strebt von sich aus 'heimlich und unerwartet von innen und unten her' (I GING 44 Das Entgegenkommen) den Männern entgegen. Dass 'gute Männer' sich 'Frauen nehmen, wie es ihnen gefällt' (Genesis 6,2) ist eine gewaltig gefährliche Lage, wegen drohender Konsequenz eines Nuklearkrieges; ein Schicksal, dass es jetzt zu wandeln gilt.

Über die Notwendigkeit interkultureller Bildungsstätten in Europa 
Wo Throngelüste den humanistischen Geist der Söhne ersticken, schindet Kriegsbegehr die Menschheit nieder; nationalistischen Angriffskriegern wird es gelingen, schonungslos brutal, das Christus-Erbe des geeinten Europas zu verheeren, bis schließlich die Menschheit selbst dem Nichts überliefert ist. Es gilt 'mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all seinen Gedanken und den höchsten Kräften' mit der Übertragung zur Frau eine geistig herrschende Stellung für die Frau zu schaffen: dies muss den Edlen Männern Europas gelingen und kann nur im notwendigen Respekt für die Unbefleckte Empfängnis geschehen.

 

Nicht um des Gatten willen ist der Gatte lieb, sondern um des Selbstes willen
ist der Gatte lieb; und fürwahr, nicht um der Gattin willen ist die Gattin lieb,
sondern um des Selbstes willen ist die Gattin lieb.
Brihadaranyaka-Upanishad 4.2.5

 

 

Von Einhörnern, Löwen, Monden und Rosen  Eine Frau ist eine Frau, ist eine Frau, im Osten wie im Westen, „die gottlosen sind für schlechte Männer, schlechte Männer sind für sie; gute Frauen sind für seelenvolle Männer…“ (Hl. Qur'an, Sure 24, Aya 26; Jeremia 24,1-10). Aber was sind nun 'seelenvolle' Männer? – Auf jeden Mann wartet eine geistig-kulturelle Aufgabe, die niemand sonst auf dieser Welt erfüllen kann. Vielen Männern gefällt diese Aufgabe nicht (oder seine Frau lehnt sich dagegen auf). Aber es bleibt ihre Aufgabe, Frauen jenen Heiligen Geist zu geben, mit Dem sich in der Symphonie der Sphären enthüllt, dass jeder Mann seine Pflicht zu eigenem geistig-kulturellen Dienst hat, dass aber doch jede Frau ihre Freiheit im Interesse des Ganzen beschränken muss.

Selbstverwirklichung  Ein Novize, der in seiner Transzendenz zu Notre-Dame verankert ist, erkennt sogleich die Große Mutter, und wird von seinem Lobpreis der Großen Göttin mit höchster Freude erfüllt. Er klagt niemals und begehrt auch nie irgendetwas. Auf seinem mystischen Pfad »Nicht die Göttin, sondern Gott«, ist er jedem Lebewesen gleichgesinnt. Im Zustand spiritueller Vollkommenheit erreicht er, als Kulturell-Kreativer auserwählt (Matthäus 22:14), den reinen hingebungsvollen Dienst für Mich (Bhagavad-gita 18,54), der Geist der Führung: das Planetarische Bewusstsein der Frauen [siehe die Stufen im Meditationsbild des Bruder Klaus (im Gegenuhrzeigersinn): Von Anbetung des Herrn (1) zur Verkündigung der Frohen Botschaft (6)]. || La Dame à la Licorne zeigt edlen Damen den Pfad zur Ethik auf: 1. 'Orgelspielen': In Hauskirche Namu Amida Butsu singen lassen und 2. Dharma gebend, den 'Papagei' füttern. 3. 'L'odorat': Hochzeit mit Gott halten. 4. Mit dem 'Seelenspiegel' den Archetyp leiten, 5. 'des Einhorns Horn' zu Seinem Dienste führend. A mon seul désir: Geburt der Göttin.

Wann immer 'gute Männer' sehen, dass Frauen entscheidendes Gutes fehlt, können sie es aus ihrem eigenen Herzen ergänzen und so den Adel der weiblichen Natur vervollständigen. Dies geschieht, indem sie Heiligen Geist, nämlich Geduld, Toleranz, Freundlichkeit und Vergebung, an Frauen übertragen. Jene Macht, die jedes noch so kleine Zeichen des Guten liebt, übersieht der Frauen Neurose (Ichhaftigkeit), Sie füllt die Lücke in die fromm-erkrankten Herzen, indem Sie Gnade und Erbarmen, Liebe und Licht ausschüttet und so das, was zur Gesundung im Organismus fehlt, ausgleicht. So sind die Ritter Notre-Dames, die Sie liebt, Frieden zu machen.

 

Glut tut's nicht. Erlöse mich! Ich kann nicht länger sterben. (Ingeborg Bachmann, Gedichte).
Über Männer und Frauen  Es gibt Männer, die das Leben rauben aus Eva, und die zu viel trinken von 'den Wassern des Vergessens'; diese haben deshalb Schwierigkeiten zu verstehen, was das Leben bedeutet: es sind jene, die kriegerisch, und Frauen sexuell ausbeuten, und die um des Profites wegen "effizient und erfolgreich, diszipliniert, verantwortungsvoll und fleißig" die Erde nicht heilen von dem Mangel „die Kirche herrlich vor sich erscheinen zu lassen, ohne Flecken, ohne Falten, auf dass sie heilig und fehlerlos sei“ (Epheser 5:25-32); aufgrund der Dichte der Materie, die sie einhüllt, sind sie nicht gewahr der Gegenwart schöpferischen Geistes und des großen heilsamen Erbarmens, das im Palast des Spiegels der Seele in ihnen wirklich existieren: sie hören nichts, sehen nichts und sprechen nichts, als gäbe es dort nichts. Frauen, denen versagt ist, dem Manne 'das göttliche Wasser des Erinnerns' zu seiner Seele zu geben, plagen hingegen alte Erinnerungen – kann Liebe die Fehler nicht korrigieren, entwickeln sich Krebs, Hirninfarkt. . . 'Der Seelenlose ist wie ein Tier, weil er den Sinn der Liebe weder in diesem Leben noch nach dem Tod kennt' (Srimad-Bhagavatam 4.25.33-39); dem Tier beikommt nicht, wer den Tierlaut nachahmt; und Männer ändern sich nicht, indem sie 'Allahs Namen verherrlichen': Liebeskontakt mit seelenlosem Geist bringt jede Frau aus ihrem Wesen. 'Glut tut's nicht. Erlöse mich! Ich kann nicht länger sterben. Mein Wort, errette mich!' (Ingeborg Bachmann).

Limerenz und Liebe  So wie es verschiedene Weine gibt, so gibt es verschiedene Kelche: einer ist für das Gute, und einer für das Böse (Sohar, Pekudei 515 / Qur'an 24:26, Sirach 6,1). 'Der heilig erzeugte Saft, eindringend in den Kelch, zuträufelnd alle Seligkeit' (Sama-Veda 6.1.1.3) – von Limerenz einmal getroffen, ist die unerleuchtete Seele Tag und Nacht betrübt; edle Frauen sollten eigentlich niemals Cupidos Pfeil entsenden, da sie sonst die wirklich lebenswichtigen seelischen und spirituellen Organe eines Adams verletzen. „Wem aber sein eigener Verstand seelenlos wird, und der Untergang naht, dem sitzt das Unheilsame, das wie Heilsames erscheint, fest im Herzen. Du willst es nicht sehen! Wer sich dann von der Gemeinschaft trennt, selbst wenn er viele Tugenden hat, wird von seinen Feinden als leichte Beute betrachtet, wie ein alleinstehender Baum im Wind.“ 'Frauen, die von Seelenminderwertigkeit bestimmt, rauben die Götter die Vernunft. Nachgiebigkeit ist dann eine gute Politik, der Frauen folgen sollten, wenn sie mit der kulturellen Seelenkraft der Männer verbunden ist; andernfalls schwindet die Lebenskraft aus dem Kelch des materiellen Daseins – zurück bleibt vergifteter Honig unerfüllter kosmischer Wünsche' (Mahabharata, Udyoga Parva 34). Der Anbetende 'Fatimas Unbefleckten Herzens' ist völlig berauscht, er erlangt Weisheit und Entsagung, er trinkt aus dem Kelch der einatmenden und ausatmenden Liebe (Hafis). Frauen, denen es an erleuchteter Seele mangelt, halten Irreligion für Religion, Religion für Irreligion; so kommt es, dass Männer nicht mehr den Unterschied zwischen moralischer und ethischer Lebensweise wissen, daher nicht zwischen Handlungen, die ausgeführt und die nicht ausgeführt werden sollten, unterscheiden können.

Der Brunnen und das Opfer des kleinen blauen Vogels  Durch ihre individuelle und spezifische seelische Art, im Gemeinwesen heilend geistlich und geistig zu leben und zu arbeiten, begeben sich 'Gute Männer' auf die gleiche Wellenlänge wie 'Gute Frauen' (Qur'an Sure 24 Das Licht); dies zieht Frauen zu ihrem wirklichen Wesen empor, wie Wasser aus tiefem Brunnen. Dies ist das größte 'magische Geheimnis', das in den Worten „Gib mir zu trinken“ (Johannes 4:7) verborgen liegt. Durch altruistische Seelentätigkeit der Männer, gelingt es den Frauen, genau in der gleichen Seelenwellenlänge wie 'das herabkommende heilige Feuer humanen Geistes' zu schwingen. So spricht und manifestiert sich dann 'Planetarisches Bewusstsein' den Frauen wirklich durch den Geist des Alls. Um eine sakramentale Verbindung herzustellen, müssen sich die Geschlechter in die gleichen seelischen Schwingungsbedingungen begeben, wollen sie nicht wie die Tiere, Pflanzen oder Pilze verbleiben. Das ist Kosmisches Gesetz und auf ihm gründet das Funktionsprinzip des 'morphogenetischen Feldes', wieder im Einklang zu schwingen, heilende kosmische Botschaften zu empfangen und von der Liebe zu profitieren. Wie Wasser den Fischen, so ist spirituelle Weiblichkeit die Sonne für den Mond, beide geben Geburt den Sternen der humanen Kultur: Heilung von Krankheiten und Ende des Krieges.

 

 


K. 
Ethik
und Planetarisches Bewusstsein



Wenn die Menschheit jetzt beginnt ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der 'Edlen Menschen' auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken, wie nun Neue Ethik zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie etwa 'Beziehung' geht, haben Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. In diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. 'Meditation, Gebet, Kultur' – das alles geschieht dann als natürliche Folge von ganz allein.

Homo Creator versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst die sogenannten "spirituell-guten Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch-heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen. Dann wirken Frauen nach der Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben; 'Die Göttin' nach Regeln, über die Sie sich mit dem Genius hat einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein, aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jenen Seelenadel offenbaren, der als 'göttliches Erbarmen' in ihrem Herzen verborgen ist. Das Wirken des geistig-kulturellen Herzens der männlichen Seele gleicht einem Scheinwerfer: auf die Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn der Männer Seelen sowie ihr humanes Herz lebendig sind. Ohne seelischen Geist des Mannes fühlt sich Weiblichkeit in ihrem wahren Ich lebendig begraben: dann existieren Frauen, um zu funktionieren, um anderen zu gefallen, akzeptiert zu werden; eine Arbeitssucht der Persona hält sie zurückgezogen von ihrem Inneren – mit dem verlorenen SINN der Liebe entschwindet unvermeidlich auch das personale Glück.

„Die Hindernisse im Zusammenleben der Menschen werden alle groß durch Unklarheit der Strafbestimmungen und Lässigkeit in ihrer Ausführung. Nur durch Klarheit und bestimmte Raschheit der Strafen werden die Gesetze gefestigt.“ (I GING 22 Das Durchbeißen). Der Pharao und seine Konsorten müssen lernen, mit den Strahlen der Großen Mutter ihr Gewissen zu erleuchten. Solange sie dem immer noch ausweichen und nicht echte charakterliche Haltung zur Umkehr (metanoia: 'Buße tun') an den Tag legen, nämlich die an Leib und Seele verwundete kollektive Weiblichkeit zu heilen, bleibt Spiritualität insgesamt unwirksam. Die 'Strahlen der Strenge' (Din) der Göttlichen Mutter 'Geburah' bewusst aufnehmend, öffnet die Türen für ein Planetarisches Denkens. Und es ist dies, was die Herzen nährt.

 

 

  Der Religionsfriede

Der wahre Protestant muss
auch gegen den Protestantismus
protestieren
(Friedrich Schlegel),

dass die katholischen Frauen,
vom Tode ihres Herrn bewegt,
mit den Worten auferstehen:

„Sie haben ihn aber nicht getötet,
und sie haben ihn nicht gekreuzigt,
sondern es erschien uns eine
ihm ähnliche Gestalt.“

Qur'an, Sure 4 Die Frauen


Warum ist Krieg?

Weil Gottes Begehr sich erhebt,
 als sei es das unbefleckte Herz.

 
 

Descente de Croix (Peter Paul Rubens)

 

 


Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.« Sie haben
ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.
Und sie
haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn zu sich erhoben.
(Qur'an 4,158; 5,70-72).


Königin: Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauen Tons zu mir?
Hamlet:
Solch eine Tat, der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht, Tugend nur erheuchelt,
raubt die Rosen der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe, und Schwären drauf erzeugt,
die Ehegelübde falsch wie Spielereide macht, solche Tat, die aus des Ehebündnis Körper
reißt die wahre Seele, Gottesfurcht erniedrigt zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, ein
Schreckensantlitz über unsrer Erde und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, an diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, das schreit so laut und donnert im Erwähnen?
Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; das wohlgetroffne Bildnis zweier Brüder...
Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, da mag der Jugend Keuschheit sein wie Wachs, im
eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, wenn drängend dann die Leidenschaft sich regt,
seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft zum Kuppler wird.
(Shakespeare, Hamlet III,4).


»Was fehlt? Ein Nichts. Aber dieses Nichts ist alles.« (Honoré de Balzac: Le Chef-d'œuvre inconnu)
'
Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben' (Antigone von Sophokles, Erstes Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (Genesis 21:9): Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen (Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik / Qur'an, Suren 49,12; 2,265).

Neues Bündnis der Männer  Zuerst sehen wir in einen Spiegel, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht (Erster Korintherbrief 13:12): „Wenn spirituelle Weiblichkeit uns Leben und Existenz durch Ihr Dasein gegeben hat, so geben auch wir Ihr Leben, indem wir Notre Dame in unserem Herzen erkennen. Indem wir Ihr Bild in uns entdecken, erkennen wir auch den Geliebten Herrn, dem Sie als die dharma-gebende Stimme ihrer Seele in ihrem Herzen Geburt gegeben hat, und zwar als denjenigen, dessen vierfaches Antlitz wir sind.“

Die Verantwortung der Frauen
Indem Frauen jetzt nicht mehr ihr spirituelles Defizit mit Machtpositionen auszuglei
chen versuchen, kann es gelingen, sich der Führung des kulturschöpferischen Geistes anzuvertrauen, wie es vor Jahrtausenden die Menschheit schon einmal getan hat.



Brudersphären Wettgesang
 
Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus'
(Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die 'romantische Liebe' des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis »Gnade über Gnade«, in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere.

Ein Mann, der im Laufe seines Lebens seine schöpferisch-kulturelle Vollkommenheit in Beziehung zur Göttlichen Mutter nicht bekennt und lebt, verliert diese Möglichkeit und wird durch das Gesetz der Materie erneut in den Evolutionskreislauf geworfen. Nicht wissend, dass – nach der Ordnung Melchisedeks (Psalm 110:4) – eine vollkommene Vorsorge für seine Erhaltung vorgesehen ist, versuchen die meisten Männer sodann, unter Anstrengungen, die Töchter von Mutter Natur zu nutzen, um ein erfülltes Leben in Eros und Verliebtheit zu genießen. Weil ein Mann sich solchen sinnlichen Lebens aber nicht erfreuen kann, ohne mit dem Göttlich-Weiblichen wahrhaft verbunden zu sein, endet das Leben vieler Männer in chronischer Depression (der Begriff 'Neurose' gilt mittlerweise als veraltet): statt den Duft ihrer Rose zu behüten, versauern sie am Abgeschmack der Liebe.

Kosmologische Morphologie seelischen Geschehens der Liebe »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist: die Einheit zwischen Muslimen und Juden, Christen und Buddhisten. „Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder Einen Leibes. Seid dankbar! Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch und belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist euch eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade. Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen des Barmherzigen Herrn [Bismillah Ar-rahman Ar-rahim]. Durch Ihn dankt Gott, dem Vater! Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt; und ihr Männer, liebt eure Frauen, und seid nicht aufgebracht gegen sie! Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt und seid zu neuen Menschen geworden, die nach dem Bild ihres Schöpfers erneuert werden, um Ihn zu erkennen. Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Ausländerhass {Hindus gegen Islam, Juden gegen Buddhisten}, sondern Christus ist alles und in allen.“ (Kolosser 3:9-19).

Das, was wir 'Erwachen der Frau' nennen, entstammt von jeher der Natur des kulturellen männlichen Geistes; doch müssen Männer eine gewisse Anstrengung vollbringen, um dies zu erkennen. Ohne Bemühen ist es, als würde man vor einem Glas Milch sitzen und warten, dass von selbst Butter entsteht: die Milch wird ihnen schlecht werden – aber es wird keine Butter daraus. Männer müssen sich anstrengen, um den marianischen Leib, den kulturellen Geist und dialogische Rede hervorzubringen, so dass das weibliche Gehirn in planetarischer Vernunft immer jung, aktiv, entschlussfreudig bleibt. In anderen Worten, Männer müssen lernen, das Luziferische überwindend, ganz marianisch sich zu fühlen, mit Blick auf die Frau; und heilend sich zu erbarmen, mit Gottes Blick auf sich selbst.

Donner und Blitz: Gott entdeckt sich, indem Er sich offenbart an sich selbst durch Uns. Planetarisches Bewusstsein kommt zustande, indem der Männer unbewusstes Seelenereignis – das Feuer des heiligen Geistes: Dialog und Universeller Gottesdienst – von einem höherstufigen – der spirituellen Weiblichkeit – verkörpert wird. Das höherstufige Ereignis 'Gott ist die Liebe' {Ishq'allah mabud l'illah: der Donner}, selbst unbewusst ('Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst. Er aber sagte: Doch, du hast gelacht.' Genesis 18:15), wird bewusst durch Verkörperung eines noch höherstufigen mentalen Ereignisses – der Gedankenblitz der Persönlichkeit Gottes – das selbst unbewusst ist.

 

 


L.  Wissen und Vision

 

Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: allgemeine Fromme; Geweihte auf der Zwischenstufe des göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurertum] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur 'Cultural Creatives' bringen: {Rama: der Sündenvergeber im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine Seele zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Horst-Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie, Köln 2002).

Über falsche Intimität und Wie Materialismus das Gottideal verdeckt
Frauen bringen Unglück über sich, 'den Baum des Lebens' (Genesis 2,9; Sprüche 30:20), die Wolken schlechter Eindrücke in ihren Händen haltend, was wie ein Schatten auf ihre Seele fällt. In der Buddhanatur heilenden Dharma-Gebens hingegen, welche alle unerwünschten Eindrücke aus ihrem Geist entfernt, durch 'liebend, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt, den Nächsten die Emotion lehrend, wie sich selbst zu heilen' (Levitikus 19,18; Markus 12:30-31) beginnt die Vision aus ihrem Herzen zu entspringen, die ihnen den Pfad eröffnet, alles zu erreichen, was sie sich wünschen, alles, was sie brauchen, anzuziehen, ihre Atmosphäre klar machend, und somit ihren Weg von allen Hindernissen freimachend, damit sie leben und sich bewegen und alles erreichen können, was Sie erreichen möchten.

„Wenn man erst das Auseinandergehen des Gelben und Blauen [Nationalfarben der Ukraine] wird recht gefasst, besonders aber die Steigerung in das Rote [Volksrepublik China und ehemalige Sowjetunion] genugsam betrachtet haben, wodurch das Entgegengesetzte sich gegeneinander neigt, sich in einem Dritten vereinigt, dann wird gewiss eine besondere geheimnisvolle Anschauung eintreten, dass man diesen beiden getrennten, einander entgegengesetzten Wesen eine geistige Bedeutung unterlegen könne, und man wird sich kaum enthalten, wenn man sie unterwärts das Grün und oberwärts das Rot hervorbringen sieht, dort an die irdischen, hier an die himmlischen Ausgeburten der Elohim zu gedenken.“ (Goethes Farbenlehre, § 919). Nur wenig wird eine Jugend der Welt es vermeiden können, nicht in der übertriebenen Demut ihrer Mütter und Hochmut ihrer Väter zu versinken, die nichts anderes repräsentieren als versteckten familiären und staatlichen Hochmut. Es ist falsch, wenn katholische Frauen sich unter dem Vorwand der Demut vollkommen auslöschen und nicht zum Dialog erscheinen, ihre Töchter werden dadurch schließlich geistig stumpfsinnig und dumm werden; eine zu große Überzeugtheit in männlicher Überlegenheit, weil man einer spirituellen Einweihungstradition folgt, im Sinne von 'Harmonie störende Wahrheiten sind ärger als Lügen', ist den Vätern nicht mehr zu raten – ihre Söhne werden sich damit in der Welt lächerlich machen.

Vom Nachtgespenst und der Morgenröte  In ihren Schülern, und in allen Wesen, die sich Ihr nähern, erkennt die Göttliche Mutter, wenn das Ideal „heilige Göttin“ in ihnen wohnt, oder nicht; denn es ist diese Gottheit ‚Empfangen vom Heiligen Geist‘ in den Kulturell-Kreativen, an die Sie sich richtet. Jenseits der physischen Erscheinung, und den oftmals bedauernswerten Seelenzuständen, in denen viele Männer sich befinden, sieht Sie im spirituellen Mann offenbarende Geistesnatur, welche danach verlangen, in Ihrer Schönheit und in Ihrem Licht zu wachsen: das humane Antlitz, die Offenbarung der geistig-kulturellen Hierarchie der Menschheit ist es, das Sie im spirituellen Manne liebt. In Anbetracht dessen ist es verwegen, den Männern 'Seelenzeit', mitfühlendes Erbarmen zu Frauen, zu predigen, wenn man ihnen nicht erklärt, was sie bei Frauen lieben, und wie sie Frauen dienen sollen. Betrachtet man die Art und Weise, wie sich so viele Frauen in der heutigen Zeit gegenüber Kulturell-Kreativen benehmen… – wie könnten Männer seelenvoll und mit ganzem Herzen dienen? Es scheint unnütz dies zu versuchen: die einen Frauen verhalten sich bewusst egozentrisch, andere sind unbewusst bösartig, gleichsam wie Hexen, und die frommen Frauen erweisen sich bekanntermaßen gegenüber anderen Frauen als grausam. Kommt ein seliger 'St. Michael' daher und sagt: „Frauen sind Christus, auf dass man sie lieben muss“ – ist dies unfassbar, ja schier unmöglich: unmöglich, weil Männer nicht nur das nicht erreichen können, sondern wie sie sich auch bewusst und absolut abmühen 'das Nachtgespenst' (Jesaja 34:11-14) zu lieben, sie werden es, und sei es unbewusst oder unterbewusst, nur noch mehr "degoutieren". Kummer entsteht aus Unwissenheit, Anhänglichkeit, selbstsüchtiger Liebe; unerleuchtete Durchschnittsfrauen sehen daher nur das Umfeld ihres jetzigen Daseins, das universelle Wesen ihres wahren Selbst und aller Seelen bleibt ihnen unverständlich, wenn nicht unfassbar, da sie in ihrer Raum-Zeit-Kapsel leben, nur das kennen, was "jetzt mein Sein ist" und nur den, der momentan "zu mir" gehört. Indem Männer im Ideal 'Santa Maria: eine Rose unter Dornen' indifferent zuerst alles Äußere transzendieren, und dann 'auf den göttlichen Funken hauchen, der in Ihr wohnt' (Buch der Könige 18:12), werden 'Wasser und Geist' als Mann und Frau „eine schöne neue Welt“ (Shakespeare, Der Sturm 5.1) aufbauen.

Strenge (Din) der lebendigen 'Unbefleckten Empfängnis' ist einzig in der Lage, Nefesch, physische Existenz, die belebte Tierseele des Mannes, Ruach, seine Psyche, Neschama, Intellekt, und Chaja, Kreuzrittertum paternalen Wollens und Verlangens, in Jechida, eine Verbindung zur Quelle allen Lebens, zu wandeln und damit das Zusammenwirken von Mann und Frau zu Einem Planetarischen Bewusstsein zu erwirken: gesegnet sei Er & Sie. In anderen Worten, wenn Flügel & Harfe im selben Raum sind, vorausgesetzt beide sind sehr gut gestimmt, dann fängt, wenn der Flügel spielt, die entsprechende Saite der Harfe an, in Resonanz zu kommen, in Einklang; dergestalt arbeiten Mann und Frau im Dialog zusammen: der Kulturelle Geist der Männer bringt den Frieden durch die Frauen hervor.  

 

 

M.

I.  Der Schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

III. Von den heilenden und verbindenden Kräften

Über das Drama der verlorenen Würde
 

I. Der Frauen geheiligte Wissenschaft ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
Der Du die Buße zum Fest gemacht hast…
Atharva-Veda, Achtzehntes Buch 2c

Spirituelle Frauen haben ihr Werkzeug der Erkenntnis, das den Männern versagt ist; doch obliegt den Männern gewissenhaft zuerst »Reue und Buße«. Die Russische Kirche (Protestantismus) hat ihre Bündnisse mit 'Konkubinat' (China), 'Genussehe' (Iran) und Indien (spirituelles Patriarchat) – dies ist der militante Block, der Europa ersetzen will, wenn es edlen Männern nicht gelingt, durch Verbindung mit der spirituellen Weiblichkeit in Seelenbewusstheit die Menschheit kulturell zu kosmischem Bewusstsein zu führen.

Von kultureller Barmherzigkeit der Männer zu planetarischem Bewusstsein der Frauen
Ohne ein Sehen findet Wahrnehmen nicht statt. Weibliches Sehen ist aber nicht möglich, ohne den seelischen Geist des Mannes, welcher in Liebe übertragen wird. Lieben aber ist nicht möglich, ohne dass sich nicht auf den Mann das Sein der weiblichen Seele übertrüge. Wenn aber das göttliche Sein der weiblichen Seele (die unbefleckte Empfängnis) nicht vorhanden ist, wird statt Willensstärke, Ego, Trägheit und Scheinheiligkeit übertragen; dies allerdings nimmt den seelischen Geist des Mannes hinweg. So kommt dem Weiblichen seine Sehschärfe abhanden und das Wahrnehmen von Leid findet nicht statt.

Das Offenbarungsgeschehen 
Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: die Schöpfung der Liebe. 'Jede von Gott eingegebene Schrift ist nützlich zur Lehre, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet' sein
(2 Timotheus 3:16-17); dennoch wird eine Weissagung nicht aus menschlichem Willen hervorgebracht, sondern 'in der Kraft des vom Himmel gesandten Heiligen Geistes' (Petrus 1:12).

Vom Kelch des Neuen Bundes – Das Licht des Mondes erhebt die Venus zu seiner Höhe
Vom Licht der Göttlichen Mutter kommen die Kulturell-Kreativen zu ihrem Licht. Im Feuer der Gottesliebe, im aufsteigenden Weiblichen durch Kontemplation genährt, fällt der Geist der Kulturell-Schöpferischen Männer wie Regen vom Himmel, und zwar ohne ein Zutun von der Erde. Wenn wir die Natur des Lebens genau beobachten, stellen wir fest, dass sich hinter der Schönen Welt der Weiblichkeit in ihrer individuellen Vielfalt Ein-erleuchtetes-geistiges-Leben der Männer (confraternity) bewegt, angebetetes Ziel und Quelle spiritueller Persönlichkeiten der Frauen. Der geistig-geistliche kulturell-kreative Dienst der Männer ist gleichsam der »Grals-Kelch«, in dem das Blut des Universums aufgefangen, das durch Körper, Herz und Seele des Weiblichen zirkulierend Planetarisches Bewusstsein hervorbringt. Die heilende Atmosphäre Ramas, der segnende Dienst Shivas und die geistige Substanz Krishnas sind es, aus denen alles, was gesehen, in der Intelligenz Buddhas geformt, in den Funktionen erneuert und am Leben erhalten wird. Denn das Heilmittel, das Licht der Frauenmacht des Planetarischen Willens nicht unter den Scheffel von Selbstsucht zu stellen, ist wahrhaft humanes Handeln, vollendetes charakterliches Verhalten.

Himmel voller Sonnenstrahlen versus Hölle der beheizten Kessel  
Es gibt einfach Dinge, die ganz klar sind – z. B. gibt es mehrere Stufen, auf die Männer sich erheben müssen. Wenn allerdings Weiblichkeit nicht ganz rein in Ihrer Spiritualität ist, hält es den Mann fest auf seiner Erde, sodass auch Sie nicht wieder aufsteigen wird.

Heilung des irdischen Lebens  Die schlimmste Krankheit ist die Seelenmüdigkeit der Männer; sie ist schwer zu überwinden, in ihr erwachen 'die schlafenden Teufel', die Herrschaftsverhältnisse von Herrgöttern (Paternalismus) und Herrgöttinnen (Eva und Adam). Eine unspirituell-frommende Seele wird durch verwundete Liebe in den Wahn getrieben, der seelenlose Verstand bereitet dem Körper Herzinfarkt oder Krebs. Folgen von Seelenmüdigkeit zeigen sich überall in unserer Welt: der seelischen Eigentätigkeit beraubt, irren Frauen – mit oder ohne Männer – hier zuhauf sinnlos umher, ihr Schicksal verlierend, sich in das Planetarische Bewusstsein zu vervollkommnen. Der Intellekt vermag sich nicht vorzustellen, dass die psychotischen und neurotischen Bekundungen seelischer Unruhe der Frauen – irdische Schwermut, unterbewusste Ängste, persönliches Selbstmitleid und aufgestauter Zorn – nicht spurlos "verrauchen", sondern weithin Leid und Elend bewirken. Heilwirkung hat ihre Ursache: Dialog, der freie Wille der Männer zur Buße 'Seelenzeit im Gemeinwesen' könnte seelenmüde Frauen schützen, wenn uns nur 'die Fortdauer des Lebens »Im Zeichen des Regenbogens«' (Genesis 9:17) bekannt wäre. Es gibt viele verschiedene Gefühle, die auf Männer einwirken und ihnen Freude und Hochgefühle verleihen. Nichts aber ist größer und erhabener, als seine Fehler und Schwächen vor der Göttlichen Mutter aufzuopfern, Sie in wahrhafter Reue und Demut um Vergebung zu bitten. Keine Ethik, kein Meditieren kann größere Freude bereiten, als aufrichtige Reue vor Notre-Dame. Noch größere Freude haben diejenigen Männer, die es mit ihrer allbarmherzigenver weiblicher Psyche vor dem Licht Gottes Weiblichkeit zu demütigen. Narzissten, die die Große Mutter und ihre umfassende Macht leugnen, wollen solcherlei 'Buße' nicht, die, in Folge, leidende weibliche Gemüter, zur Heilung von aller Krankheit, von der Erde in den Himmel erhebt. Männer müssen allerdings diese Raumzeit suchen, damit Bedingungen zusammenkommen und heilsames Bewusstsein auf unserem Planeten entsteht: sie sollen überlegen, was sie dazu beitragen können! Neurotische Männlichkeit, das Narzisstische, Seelenlose ist ein großer Platz, da sind wir uns alle einig, es ist ein kalter Platz, es ist ein leerer Platz, und sind wir uns noch mehr einig: es hat mit 'Guten Frauen' überhaupt nichts zu tun. Es braucht das Feuer Heiligen Geistes, das 'der Goldene Topf' benötigt, die neue Menschheit zu formen. Schon Buddha sprach: „Lernt zu lieben, ohne zu erwarten, dass man euch liebt; ihr werdet euch dadurch befreien und mit dieser Freiheit die Erde heilen!“ Leider legen Frauen nicht Wert auf solche Gemütsaktivität, man trachtet nicht einmal danach. Im Gegenteil, man will, angekettet am Männer-Materialismus, leiden. Man hat das Gefühl, dass ihnen psychische Freiheit' zur Last fällt. Sie wissen nicht, was sie mit dem Gebot 'Liebe deinen Herrgott!' anfangen sollen: es scheint sie zu langweilen! Mit psychotischem Zwang hingegen und neurotischer Verdrängung sind Frauen gut beschäftigt, gleich einer Operndiva, mit Leiden, Wut, Jammern und Tränen zu manipulieren. Ward ihnen denn nicht aufgetragen, praktizierend das Gebot ‚Liebe den Nächsten wie dich selbst‘, selber zu erfahren, dass die aufstrebende Liebe zum 'Herrgott Buddha' das Wesentlichste ist, auf dass Liebesenergie, welche vom Himmel herabkommt, und durch ihre Seele hindurchgeht, jene Raumzeit ist, die dann Männer ermutigt, erquickt, erfreut und inspiriert, dialogisch Frieden zu machen?

Koinonia – der Sinn universeller Zusammenkunft in religiöser Gemeinschaft hat immer mehr ältere Frauen, die weit über das Rentenalter hinaus sind und es ist the tavistock-working-conference, die Buße »Psychodrama-Ritual-Fest«, in welcher der Schöpferische Geist der Männer seine Frauen gesund und produktiv, liebend und voller Energie erhalten kann (vgl. Epheserbrief 5,27: „So will Er (der Wiederkehrende Christus) die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos“). Rückblicke in die Vergangenheit schaffen "Altersflecken", oftmals immense Schuld – bei sich und auch bei anderen – und damit schwere Schäden im Gesamtorganismus. Zusammenkünfte, bei denen Menschen einander ihre Träume erzählen, ist das Recycling-System, in dem Frauen nicht nur lernen, mit Anhäufungen von Schäden, von Müll in ihrem Gemüt umzugehen: das seelenvolle Erbarmen der Männer löscht kriegerische Zellen in der Menschheit aus!

Nichts ist für Frauen kostbarer als das Kommen des erneuernden kulturellen Geistes durch den schöpferischen Geist der Männer. Es ist wie ein plötzlicher Blitz aus heiterem Himmel. Es gibt keine erhabenere und sinnvollere Erfahrung. Frauen werden allerdings dadurch nicht sofort allwissend, allmächtig oder vollkommen, nachdem diese Energie ihr Herz durchdringt; nein, sie erhalten lediglich die Möglichkeit, humaner Geist zu werden; das heißt, es liegt an ihnen, diese Energie der Welt zu manifestieren. In unsere Zeit müssen Frauen zumeist die Gnade des heiligen Geistes entbehren, was der schrecklichste Verlust ist, den die Menschheit erleiden kann. Gelingt es allerdings edlen Männern {'Abraham und seine zehn Gerechten' Genesis 18,23-32} kulturellen heiligen Geist in das dialogische Gemeinwesen einzubringen – der Preis dafür besteht in Reue und ernstlichem geistlichen Streben: in tiefster Demut in Tätigkeit (s. Psalm 1) lange flehen, bis das Licht des Heiligen Geistes bereit ist, mit Engelsflügeln Gemeinwesen dergestalt zu umfassen, dass Herzen zur lebendigen Liebesflamme entbrennen {'Es dürstet meine Seele zum Herrn' Psalm 42:3}. Sind Frauen dann geistig bereit {„Es sehnt sich, ja es schmachtet meine Seele“ Psalm 84:3}, setzt sich »der Geist der Führung« fest, seine Wurzeln tief in das autonome Nervensystem des Frauseins verankernd, sodass der kulturelle Heilige Geist den Organismus nie wieder verlässt. Dann führt, ordnet und leitet der lebendige Geist Neuen Frauseins unser Leben und das der ganzen Menschheit mit »Einer Botschaft«, die aus geheiligter Tiefe auftaucht.

Wenn dem weiblichen Herzen die Seele – Bruderschaft: das universale Gemeinwesen – fehlt
Sind Männer in ihren narzisstischen Bedürfnissen ungestillt, fällt es auf, dass es beim Sex zunehmend nur um körperliches Vergnügen geht. Der Reiz war verloren, die Zusammenhänge zwischen den Dingen zu erkennen; stattdessen schienen die Dinge auf eine für mich untypische Weise diskret und unverbunden zu sein. Ich fragte mich: Was passiert mit mir? Obwohl sonst nichts in meinem Leben schieflief, begann ich ein Gefühl der Depression zu verspüren; dann, unter allem, ein Gefühl der Verzweiflung. Es war wie in einem Horrorfilm, als das Licht und der Glanz der Welt tiefer und tiefer versank – nicht nur nach dem Liebesspiel, sondern im Alltag. Die innere Taubheit machte Fortschritte. Ich konnte nicht so tun, als hätte ich es mir eingebildet. Eine emotionale Taubheit schritt unaufhaltsam damit einher. Ich hatte das Gefühl, dass ich irgendwie das verlor, was mich zu einer Frau machte, und dass ich es nicht ertragen konnte, für den Rest meines Lebens in diesem Zustand zu leben.“ Naomi Wolf, Vagina – A New Biographie; One: Does the Vagina Have a Consciousness?

Der den Frauen durch ihr autonomes Nervensystem wirkende und in ihren Gefühlen sich mitteilende evolutionäre Zusammenhang zwischen weiblicher Ekstase und emotionaler Sicherheit hat Implikationen für den Weltfrieden. Seelenloses Zusammenfließen kann den evolutionären Prozess zur 'Herrin-Werdung' (Exodus 3,14) insoweit dramatisch beeinträchtigen, da es die evolutionäre weibliche Reaktion zur Christus-Persönlichkeit verunmöglicht. 'Wer in den Schafstall nicht durch die Tür hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein großer Dieb und ein elender Räuber; wer aber durch die Tür hineingeht, ist der Hirt der Schafe; ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören auf seine Stimme' (Johannes 10:2-3) – dies meint, dass ein Zusammenhang besteht zwischen der Vagina, dem spirituellen Gehirn der Frauen und seelischen Handlungen der Männer im Gemeinwesen. In der Seelenliebe der Geschlechter liegt die Fähigkeit, die Zusammenhänge zwischen Dingen zu erkennen.

Rat der Weisen Frauen  Gemeinsame Interessen verbindet Männer, doch nur im Ideal der »Unbefleckten Empfängnis« liegt das Ziel »Planetarisches Bewusstsein«. Verschwende keine Zeit mit Männern, die in ihren spirituellen Gott nicht auffahren wollen; erwarte nicht von jenen, die ihrem Herrn Sein göttliches Erbarmen in die humane Dimension von Körper, Herz und Seele verweigern, dass sie sich irgendwann ändern würden: für sie sind Ausnutzung der Frau und Ausbeutung der Erde Geschäftsmodelle, alle weiteren Entdeckungen, die auf kulturellem Gebiet zu Gesundheit und den Frieden in der Welt führen würden, werden dadurch behindert und sogar verunmöglicht; in Folge liefern wir die Töchter an die Wölfe, unsere Länder an den Russischen Bären, und Eine Welt an den Chinesischen Drachen aus.

Psychopathologie der Geschlechter  Eine Frau ist diejenige, die manchmal an sich selbst denkt und manchmal sich selbst vergisst, so sie mit einem Mann sympathisiert. Von Natur aus werden Damen im Alter engelhaft, sie erscheinen dann wie selbstlos, kaum an sich selbst denkend, wie sie träumerisch Enkelkindern, Personen aus ihrer Vergangenheit oder bestimmten geschätzten Formen religiöser Traditionen anhangen – der Drang selbstloser Tätigkeit nachzugehen, kann dann allerdings oftmals so manisch werden, dass es geradezu widerstrebt in Hauskirche 'Witwen und Waisen' den Dharma zu lehren ['aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946)]. Als 'gottesfürchtig' hingegen werden traditionsgemäß jene Männer bezeichnet, die nur an ihr höheres Ego denken, und darin sogar ihr Selbst in Gedanken an 'den Einen' vergessen – Bergsteigern gleich wird jeder ihrer Schritte ihnen zum „Sieg über den Willen“ und unter Männern gibt es keinen, der so engelhaft wäre, dass er nicht diesen "göttlichen" Anteil in sich trüge; und doch gibt es keinen, der nicht so menschlich wäre, wenigstens ab und zu, sich selbst zu vergessen, um mit Frauen zu sympathisieren und natürlicherweise seine archetypische Sphäre zu wahren, manchmal an sich selbst zu denken. Komplementär gibt es unter Frauen keine, die völlig frei von 'engelhaften' und sog. "teuflischen" Zügen wäre.

Verborgenes Wissen über die Liebe wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen zur Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige Herrliche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt {der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen}, ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und der brüderliche Geist als kulturelle Humanität, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht. Und es ist in diesem Strom {Gottes Wesen, das vermenschlicht ist}, aus dem heilender Dialog, den wir so dringend benötigen, spricht: „Wir haben die Wirklichkeit des Weiblichen geschätzt nach dem Nutzen, das Wesen femininen Handelns aber ist das Werden (fiat).“ Das goldene Wasser der spirituellen Frauen hat niemals Ruhe, bis es 'vom Zweig des fruchtbaren Olivenbaums berührt' (Sure 24:35), dem Geist-Element.

Heilung von Psychosen und Befreiung von Neurosen
Was können wir von der Welt erwarten, wenn darin Männer leben, wie Nichtwissen im Wissen geht: zu behaupten, nicht gewusst zu haben, während Mann doch wusste? – Je mehr männliche Würde sich solchermaßen verliert, um so mehr entfernt sich Weiblichkeit vom Sinn der Liebe, und zwar immer schneller, um das zu sein, was Sie nicht ist. Haben Frauen einmal gelernt mit göttlicher Macht {4. Stufe von Satipatthana} Psychosen zu heilen, werden sie auch imstande sein, erfolgreich gegen Männer vorzugehen, die mittels Neurosen herrschen; denn wie im Alten Rom geht der sittlich-moralische Verfall in der Welt auf das Anwachsen narzisstischer Männermacht zurück. „Ich muss vorausschicken, dass Psyche-Neurosen soweit meine Erfahrungen reichen, auf sexuellen Triebkräften beruhen und ich will ausdrücklich behaupten, dass die Energie des Sexualtriebes die einzig konstante und die wichtigste Energiequelle der Neurose ist“ Sigmund Freud, Abhandlungen zur Sexualtheorie.

Vulkane und Geist  Komplexe physikalische und chemische Vorgänge führen im Weiblichen zu Wandlungsprozessen: heißes Gemüt strömt nach oben, während kultureller Geist – der sich durch reine selbstlose Aktivität im Dialog abgekühlt hat – in den Körper hinabgezogen wird. Es ist also Seelenliebe, die effektiv zur Abkühlung weiblicher Emotionen beiträgt; sie ist von fundamentaler Bedeutung, um den Frieden auf Erden zu erhalten. Nicht alle Vulkane aber sind derart explosiv: 'An einigen Orten schmelzen sich heiße Strömungen innerhalb der Erdplatten nach oben und speisen dort die Magmakammern' (Geologiewissen).

Das Unsagbare

Bewusstsein, in welchem das Unterbewusstsein überwiegt

Das Böse schützt ihre Tochter vor dem dreimäuligen
Drachen: Folgen => Vergewaltigung, Atomkrieg

Bewusstsein, in welchem die Bewusstheit dominiert

Das Schlechte entledigt sich der Religion:
Folgen => Krankheit, Anarchie, Seuchen

Wie lange Echos, die in weiter Ferne sich verweben / In einer finsteren und tiefen Unzertrennlichkeit.
Charles Baudelaire, Les Fleurs du Male – Francisco de Goya y Lucientes, Los Caprichos


Von allem materialen Weltinhalt kann ein Mann absehen, ihn in Gedanken in sein Gegenteil verkehren und dieses Gegenteil wollen.
Doch dass der einmal gesetzte Begriff  'Ehe' zugleich sein Gegenteil sei – das logisch, d.h. absolut Unmögliche kann ich
als vernünftiger Mann nicht wollen, weil eben der Ausschluss solchen Wollens meine Vernünftigkeit bedeutet.
Kein Mann sollte ein Depositum ableugnen dürfen, dessen Niederlegung ihm Niemand beweisen kann.
nach Georg Simmel, Einleitung in die Moralwissenschaft, Egoismus und Altruismus

 

 

II.  Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Mahabharata, 13. Buch 'Anushasana Parva', Kapitel 44. Die Frage nach dem Sinn der Ehe
'Ein Brahmane kann bis zu drei Ehefrauen nehmen; ein kriegführender, staatlich wirkender Ökonom zwei; der Geschäftsmann sollte nur eine Ehefrau heiraten.' Kommentar: Der physisch wirkende Mann ist mit seinem Körper (eine "Frau") verheiratet, der politisch wirkende Manager ist mit "zwei Frauen" – Körper und Mental – verheiratet; bei kulturell-schöpferischen Männern ist Gott mit 'Körper und Mental und Seele' ("drei Frauen") eins.

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Denn nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe, 95.46). Was ist es, das Männer veranlasst, Projekte halbherzig, nicht mit ganzer Seele durchzuführen? Männer, die von ihrer Ehefrau nicht geistig geführt werden, neigen dazu, einen schweren Fehler zu machen: Selbsttäuschung. Vom Aufruhr, welcher stets im Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, wird die weibliche Natur in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Hof und Garten'- bzw. Kreativfrau-Aktivität geworfen. Im Versuch sich auszuleben und zu vergessen, kommt ein Problem nach dem anderen; die Zustände werden sogar immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Aufgrund ihres 'Schattens' („der Lust zu genießen“ Hofmannsthal, Strauss 'Frau ohne Schatten' op. 65, 1919) wird es kaum, manchen Frauen vielleicht sogar nie möglich, in Selbsterfahrung über das Ideal der 'Großen Göttin' Bescheid zu wissen [spirituelle Befreiung von femininem Narzissmus und gesellschafts-politische Befreiung von Unterdrückungsstrukturen durch neurotische Männlichkeit gehen bei Ihr 'Hand in Hand']. Anpassen an narzisstische Bedürfnisse der Ehefrau kann bei neurotischen Männern zur Entwicklung von Als-ob-Persönlichkeit führen; weltmännisch zeigen sie dann eine Haltung, in der sie nicht nur das erreichen, was von ihnen gewünscht wird, sondern im "falschen Selbst" mit dem Gezeigten verschmelzen; es beliebt, sich selbstständig machend, aus dem Dialogfeld der Großen Göttin sich völlig abzukoppeln zu wissen. Können 'Sex und familiäre Fürsorge' etwas daran ändern – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus und Männer stehen ohne Herz und Seele da.

Frauen sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Neigungen dreigliedrig: äußere Frauen, mentale Frauen und vom kulturellen Geist geführte Frauen, letztere bilden zusammen mit den Kulturell-Kreativen den Kern der Persönlichkeit der Neuen Menschheit. Die äußere, sinnliche Frau wird von animalischem, leiblichen Begehren gesteuert, 'sie haftet der Natur an, in Fleisch und Blut verharrt sie in den Sinnen bei den Geschöpfen und in den geschaffenen Dingen' (Johannes Tauler, Predigten). Mentale Frauen verfügen hingegen über feministische Eleganz, sie sind zu vernunftgemäßem Handeln befähigt, doch kann ihre Logik niemals in die Kultur der 'Einheit der religiösen Ideale' gelangen. Die Frauen der dritten Art sind in spiritueller Person, geistlichem Gemüt und kulturschaffender Seele der energetische Grund der Neuen Menschheit; sie sind Trägerinnen der Fähigkeit, die Einheit mit dem Planet Erde erneuernden kultur-schöpferischen Männlichen zu erreichen, denn diese Liebe übersteigt bei weitem die den anderen Frauen naturgegebenen Kräfte derer Sinne und derer Vernunft. Zwischen Frauen besteht also ein Widerstreit, wenn sie in der Instanz ihrer Weiblichkeit von verschiedener Beschaffenheit sind, von sich aus unterschiedliche, teils gegensätzliche Ziele anstreben, empfinden sie Liebe und Nicht-Liebe, Lob und Tadel ungleich. Nur den „Frauen der dritten Art“ ist der seelenvolle Schöpfergeist der Männer so sehr präsent, dass ihre Liebe zur kulturellen Aktion in planetarischem Bewusstsein führt.

Das Göttliche wird bei Frauen zuerst als der Glaube an sich selbst; dann, im Spiegel ihrer Seelen hoffend, als Christus-Fähigkeit des anderen wahrgenommen; dann von Liebe wegen als Heiliger Geist, als das Planetarische Bewusstsein des ewigen Geliebten erkannt.

'Die Sexualität an sich ist unpersönlich. Der Sexuelle Eros ist ein brutaler Dämon (siehe Sunnitische Sharia) oder geflügelter Gott (Schiitisch-hinduistische Genussehen), der uns aus dem Menschlichen fortreißt; es sei denn Cupido wäre mit der erleuchteten Seele einer dharma-gebenden Weiblichkeit vereint und in ihr (der sich erbarmenden erleuchteten Seele des Mannes) beschlossen.' (James Hillman, Insearch, Psychology and Religion, Spring Publications)

Indem Männer ihre eigene Natur verändern und wahrhaftig gegenüber dem Ideal 'unbefleckte Empfängnis' sind, bezwingt dies 'den bösen Dschinn aus der Flasche', Dämon der Unwahrheit in Bezug auf Intimität und Beziehung. Dann verstehen sie, das Leben so zu sehen, wie es ihnen innerlich als auch äußerlich in der Welt erscheint. Es dämmert ihnen die Bedeutung von Religion: das Marien-Ideal als ihre eigene Seele {La Pietà, der Ehefrau, in ihrem zweiten Lebensabschnitt, Geburt zu geben zu planetarischem Bewusstsein}. Und sie begreifen, was die großen Lehrer der Menschheit in den Gleichnissen und Bildern der verschiedenen Religionen gelehrt haben. Nichts erscheint mehr seltsam, nichts überrascht. Vielmehr wird das Leben zum Angesicht des göttlichen Geliebten (Korinther 13:12).

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserlebens erklärt sich damit, dass keine der spirituellen Traditionen Männer lehrt, wem der Kulturelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Qur'an, Sure 2,223); und da kein inneres kosmisches Gewissen Frauen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; wissen 'Mann und Frau' nicht mehr so recht, was und wie sie eigentlich wollen. Seelenvoll lieben ist die Kunst, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst, den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint Das Große Werk (Genesis 1,3) vollbringen? Im Land, wo Milch und Honig fließen, ist die Zunge ein kleines Glied, sie tut große Dinge: der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes steckt den Berg egozentrischen Strebens in Brand (Sirach 43,1-23), das Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile, empfängliche und poetische Seite Gottes Gehirns; bringen dann 'Feuerzungen' (Apostelgeschichte 2,3) das Licht der Weisheit und des Verständnisses den Völkern der Erde, kann das Wirken erleuchteter Bodhisattvas, Göttinnen des Himmels und der Erde, mangelnde Empathie und fehlende Mentalisierung im männlichen Gemüt heilen, während Frauen, in kompromissloser Intuition, sich von Mannheiten abzulösen wissen, die für »das Ganze« schädlich sind.

Gib alle Religionen auf, und wende dich ganz Mir zu (Bhagavad-gita 18.66; Qur'an, Sure 114)
Der heilige Koran vergleicht Frauen mit dem Glas einer Petroleumlampe (Sure 24,35), demnach muss das Licht im Innern, das nach außen strahlen will, dieser Stern, welcher Liebe und das Leben, Weisheit und Widerstand der Frauen ist, durch all die verunreinigten Schichten, die sich aufgrund seelenloser Handels- und Kaufgeschäfte der Männerbünde angesammelt haben, hindurch. Es ist offensichtlich, dass der Organismus des Weiblichen, durch das herabsteigende heilige Feuer des kulturellen Geistes edler Männer, 'eine Flamme, die nicht verbrennt' (Qur'an, Sure 24,35), sondern wärmt, und zu eben dieser nach oben hingezogen, von krebsartigem Verfall und Versumpfung, welche die Alten 'das ahrimanische Böse' nannten, in seinen verschiedenen physischen, astralen, mentalen Körpern erst gesäubert und gereinigt werden muss, um vollkommen 'durchscheinend, seelen- und charaktervoll': lieb zu werden, sodass das ins Innere einfließende kulturell-schöpferische Licht des universellen Geistes die Dunkelheit entseelter Weiblichkeit aufzulösen vermag, dass 'Die Göttliche Mutter und ihr Kind' – 'diese sind die beiden Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen' (Offenbarung 11:4) – in ihrer ganzen Herrlichkeit erstrahlt.

Und Miriam sang ein Neues Lied : « Une nouvelle étoile est née d’un trou blanc »
Dass Männer wirklich ihre erleuchtete Seele als das Mittel finden, mit dem Ziel den Stern Maitreya-Persönlichkeit in Frauen tätige Geburtshilfe zu leisten, dazu muss in Abgrenzung zu 'Eva, Kali, Lilith' das Ideal »Immaculata – Consors et Sponsa Christi« in ihrem Herzen geschaffen sein. Dann braucht es die Gegenwart der erleuchteten männlichen Seele, dass die Erkrankung der Umwelt geheilt werden kann, was tavistock-working-conference zu geben hat: 'Christi Höllenfahrt' – ein Stern steigt mit seinem Herzen in die Schwarze Höhle hinab.



III. Seelenkultur und Planetarisches Bewusstsein

Der Kosmos liebt, Seelenkunst zu offenbaren  Der Stern männlichen Seelengeistes strömt als Essenz ein in das Unbekannte {black hole}, damit von der subliminalen Welt schöpferischen Geistes, wie neugeboren, Neue Weiblichkeit, durch die weiße Höhle {weiße Tara}, in der existenziellen Welt erscheint. Dadurch wird 'Wissen durch Kunst' mit weiblicher Macht – die Verwirklichung des verborgenen Schatzes in der Sehnsucht des weiblichen Aspektes von Gott, der bekannt werden möchte – zu planetarischer Intelligenz: damit Gott sich kennenlernt, muss Er & Sie sich verwirklichen als Uns. Es ist diese Erkenntnis, die zu der Erkenntnis führt, die Frauen haben von sich selbst.

Fehler, die der Seelennatur des Weiblichen gegenüber gemacht werden, sind immer Verbrechen, und aus diesem Grunde müssen Männer, die sich absolut nicht belehren lassen, sühnen, was sie an Mutter Erde verbrechen; 'ob bewusst oder unbewusst getan oder daran beteiligt, das spielt hier keinerlei Rolle, immer kommt es auf die Ursachen an, welche dann die traurigen Tatsachen auslösen' (Viktor Schauberger). Einzig das Ideal »Unbefleckte Empfängnis«, als Widerstand spiritueller Weiblichkeit, kann Männer dazu bringen, weniger Zeit mit Wandern, Reisen oder für ihre Arbeit zu verbringen und sich stattdessen um Heilung, den Frieden und das Wohlergehen der Menschheit zu kümmern. Oder wollen Männer mit „keine Zeit für Dialog!“ durchsetzen, dass es im Missbrauch gegenüber dem Wesen Frau 'keine Gewissenserforschung und keine Reue' geben muss?

'Das Bewegende muss stärker als das Bewegte sein, und das, worin es bewegt wird, muss eine Natur haben, die der des Bewegten entgegengesetzt ist' (Corpus Hermeticum, Das Gespräch des Hermes mit Asklepios). Vermögen auch Frauen im Alter den Mann etwas in den Heilungsraum Dharma-gebender Seelen zu ziehen: nur des Mannes kulturelle Seele kann die Frau als Friedensbringerin zur Welt bringen! Unbeseeltes aber kann nicht Beseeltes bewegen. Denn obwohl das männliche Geschlecht im Allgemeinen als positive Kraft und das weibliche Geschlecht als negative Kraft beschrieben wird, ist unschwer ersichtlich, dass positive Macht negativ wird, wenn sie mit Universaler Gottesmacht konfrontiert wird, die ihr ähnelt, doch mit erleuchteter Seele positiv ist. Gemäß diesem Gesetz werden selbst die cleversten kommunikationsfreudigen Männer in Gegenwart noch gesprächigerer Frauen zu Zuhörern.

Gott ist die Liebe, Du unsere Mutter, Du unser Vater
Die marianische Männlichkeit wird von der spirituellen Weiblichkeit (göttliche Mutter) hervorgebracht; gleichwie G'bhurah (Sacred Art-Therapy) von der höheren S'phirah Chessed (das geistlich-spirituelle Männliche:
The Interreligious Sciences) erzeugt wird.

Über den nervösen Charakter  Herrscht Nationalismus, bleibt die Ausschüttung der Stresshormone auf erhöhtem Niveau: andauernde Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems verursacht Ungleichgewicht im Stoffwechsel- und im Hormonhaushalt, Schwächung des Immunsystems, sowie anhaltende muskuläre Anspannung. Über die Zeit entwickeln sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall, aber auch Stoffwechselerkrankungen, etwa ein Diabetes mellitus. Das Immunsystem wird zunehmend geschwächt. Infekte werden häufiger. Hinzu kommt, dass Entzündungsreaktionen im Körper sich einstellen, die den Gefäßen zusätzlich zusetzen und Arterienverkalkung begünstigen.

„Die Kuh führt dreimal sieben Namen. Wer der rechten Spur des Wortes kundig ist, soll sie wie Geheimnisse lehren, wenn er dem späteren Geschlecht nützlich sein will. Drei Himmel ruhen in ihm, und drei Erden, die darunter sind, zu sechsen geordnet. Varuna steigt hinab in das Meer wie der Tag, wie der weiße Tropfen, das kraftvolle Tier. In tiefen Worten gepriesen, über den Raum erhaben, führt der König alles dessen, was ist, seine Herrschaft zu gutem Ende. Wir wollen vor Varuna, der auch dem Sünder verzeihen möge, sündlos erscheinen, die Gebote der Göttlichen Mutter1 recht befolgend. Behütet Ihr uns immerdar mit eurem Segen!“ {Gesänge des Rigveda, Siebter Liederkreis 87 'An Varuna} 1Aditi, Bodhisattvas: Frauen, die Tempel Gottes sind, Göttinnen des unendlichen Raums und Bewusstseins.

Von der Geburt der Herrin* und Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29 Canto 30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

Die Ausführung ihrer Pflicht ('Händler aus dem Tempel zu jagen' Matthäus 21:13) reinigt Männer (d.h. bekleidet mit Licht) auch ohne dass sie 'heiliger Geist' sind! / *Freyja, die erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27), sie verkündet 'Frigg' {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblīs-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'vermännlichten Mütter' – aus. Verbrennt dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft, vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Befreiung von zerstörerischen Kräften ist nur möglich, wenn Männer das tun, was sie tun können: sich dem Ideal 'Unbefleckte Empfängnis' hingeben und herzlichst Anteil am Leiden der Menschheit nehmen. Entziehen sich aber Männer – die doch die Ecksteine (Apostelgeschichte 4:11) im Kultraum der Menschheit (2 Korinther 6:16; 11:6) sind – dem Dialog, indem sie nicht klar aussagen, ist dies das schlimmste Verbrechen: sie verdammen Frauen zum Schweigen, amputieren ihnen gewissermaßen noch dazu Arme und Beine des Planetarischen Bewusstseins. 'In der Nähe unseres Weinberges stand ein Birnbaum, mit Früchten beladen, die jedoch weder durch ihr Aussehen noch ihren Geschmack reizen konnten. Diese abzuschütteln und fortzutragen, begaben wir ruchlosen Jünglinge uns in später Nachtstunde, bis zu der wir in Spielhäusern nach schändlichem Brauch das Spiel herausgezogen hatten, dorthin und trugen große Massen hinweg, nicht um sie zum Mahle zu genießen, sondern um sie den Schweinen vorzuwerfen, nachdem wir ein wenig davon gekostet hatten nur um nach unserem Geiste Unerlaubtes zu tun.' (Augustinus, Bekenntnisse, Zweites Buch, Viertes Kapitel).

Neurose im Dialog  Neurotismen haben in allen Bereichen das Sagen, besonders aber im Dialog: alles muss nach Verständnis des Narzissten, entsprechend seiner Bindung, seiner persönlichen Vorauswahl sowie seinem vaterländischen Instinkt vonstattengehen. Die Wut, eigentlich Angst, neurotischer Weiblichkeit, dabei lässt sich weder durch heilige Logik, soziale Bindung oder interreligiöse Schriften heilen. Es bedarf spiritueller Anstrengung und psychologisches Know-how diesen Geist zurückzuhalten, in das Gemüt der einfachen Seelen zu fließen (was das Ziel jeder Neurose ist). Man wird sich verhalten müssen gleich einem Dompteur in der Zirkusmanege, der versucht wilde Tiere zu kontrollieren, niemand kann sich ihnen nähern: Neurotikerinnen sind unberechenbar, sie werden die Flucht ergreifen, sich verteidigen oder hemmungslos angreifen. Der Dompteur muss sie mit einstudierten Kunststücken präsentieren, gleichzeitig sich selbst vor jeglicher Attacke schützend – dies vermag einzig nur der kommunikative König Rama, Gottes Nizam im heilenden Dialog; die innerste Tiefe humanen Wesens dieses Mannes, seine Liebe, hört niemals auf (Korinther 13:8).


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (Levitikus 18:18; Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine Fermionen-Welle antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen gleichgerichtete Quarks einen 'crown-shyness Abstand' [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene kosmische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

Analog zur Quantenphysik lässt sich die Dynamik des Geschlechterlebens durch die vier Grundkräfte bestimmen: (I) Starke Wechselwirkung Kulturell-Kreativer mit spirituellen Frauen; (II) Schwache Wechselwirkung der spirituellen Frauen mit unheiligen Männern [nichts kann schlimmer sein, als dass Frauen mit ihrer Liebe Institutionen unterstützen, in denen Söhne einzig die Linie ihrer Väter als Götter vor Augen haben]. (III) Mit Elektromagnetischer Wechselwirkung lassen sich die Erosreiche psychochemischer Reaktionen beschreiben, sie bewirken Strukturen starrer Zustände der Nationen; Ehepaare verhalten sich auf dieser Ebene meist nach dem Motto „dreht sich der eine nach rechts, dreht sich der andere nach links“. (IV) Unter Gravitationswechselwirkung ist physiologische Libido-Anziehung der Geschlechter zu verstehen, sie erhält mit 'Adam und Eva' die Welt, wie sie ist, wobei weder heilige noch spirituelle Kräfte wirken. Schwache Wechselwirkung hat kurze Reichweite, etwa von der Größe des Kernradiusses eines spirituellen Zentrums (Hauskirche). Starke Wechselwirkung manifestiert sich auf zwei Ebenen, im dialogischen Organismus der 'Großen Mutter', sowie auf der Organisationsebene der 'Großen Göttin', wo alle gleichzeitig auch Schwacher Wechselwirkung unterliegen; es ist dies der Bereich des Wirkens der Zehntausend Engel [die geistige Regierung der Welt], indem sie auf die Archetypen des Universums Einfluss nehmen, bewirken sie den Wandel in der Menschheit.

Wissenschaft und Tugend  Die Zukunft der Menschheit liegt in der gesunden Familie, die das Fundament friedenschaffender Kultur ist. Geschäftsmänner sind meist so sehr mit der Verteidigung libidinöser Staats-Strukturen beschäftigt – Reisen und 'ein Festmahl' {Mut'ah-/ Misyar-Ehe, siehe Ester 1:1-2:23} – dass fromme Frauen Abneigungen hegen. Im geführten Dialog [Entfaltung von Seelenkultur zur Heilung der weiblichen Psyche, wo jene Rat und Führung geben, die Weisheit, spirituelle Erfahrung und heiliges Wissen besitzen] können Männer und Frauen eigene destruktive Verhaltensweisen und Schwächen sehen und ändern. Dies ist der Friedenspfad, der zur gerechten Gesellschaften und Freiheit führt, was jeden Angriffskrieg des spirituellen Kommunismus auf Europas Kultur in seine Schranken weist. Männer sollten es als ihre dringende religiöse Pflicht empfinden, motiviert durch Gefühl von seelischer Verantwortlichkeit, ein klares Bekenntnis zur Intimität der Geschlechter abzugeben. Mann und Frau, die spirituell und geistig schön sind: diese Art ist human; gleichzeitig kommt es zur 'Krümmung der Raumzeit', sodass der Geliebte Herr, das imaginierte Licht des Glaubens, als Strahlung der weiblichen Christus-Persönlichkeit offenbar wird.



IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion  Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der HinduLinie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur dies: 'Liebe die Gerechten; und hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

Ahriman und Luzifer  Die 'Lieb-Frauen-Kirche' Notre-Dame kann sich nur erneuern, indem das Wirken spiritueller Bruderschaft sich offenbart. Begegnen Frauen, in Gottes Heiligkeit ihrer Dharma-gebenden Seele, dem vom Himmel herabkommenden schöpferischen Geist ihres zu Buddha-Heilern gewandelten Christus, erblüht das Maitreya-Geheimnis der Liebe: die ewige Einheit von Mann und Frau. Dass Frauen aber den Apparat der Bruderschaft in sich in Gang setzen, dazu müssen Männer bereuen. Solange die Schulung zur geistlichen Reue der Männer nicht vollzogen ist, bleibt Spiritualität der teuflische Widersacher der Kirche, und dies löst niemals das Problem des Bösen.



V. Heiliger Gral
– 'Am Abend wird Licht sein' (Sacharja 14:7)

'Mutter & Tochter' sind meist nicht am kulturell-schöpferischen Geist des Humanen interessiert: materielle Sinnenbefriedigung ist Maßstab ihrer "Zivilisation", zu deren Erhaltung Väter &Söhne komplizierte Gesellschaften und internationale Bündnisse zu gründen haben. Der Legende nach ist der Hl. Gral ein Kelch, aus einem Smaragd geformt, der herabgefallen von der Stirn des Luzifers, jenes 'Zöllners Zachäus (Lukas 19:2)', der in Sorge um „die Dinge der Welt und wie er seiner Frau gefallen möge“ geteilt und fern seines Herzens ist. Er wird von den Verlockungen der 'Königin der Nacht' in die Tiefe gesogen, jener Dame, „die an die Dinge der Welt denkt, und wie sie ihrem Mann gefalle“ (1 Korinther 7:33-34), nicht aber wie sie im Herrn initiiert, andere, die an Leib und Seele verwundet sind, heilen mag. Beide erkennen nie, worin der Sinn des Lebens besteht: nämlich in der Suche nach dem Heiligen Gral. Sie gleichen jenen zwei Besessenen 'deren Geist in die Schweine fährt, und die ganze Herde stürzt sich den Abhang hinab in den See (Matthäus 8:32)', gemeint ist hier „die Seelen kommen in den Fluten des Samsarischen Rades um“ (Pali-Kanon, Samyutta Nikáya 1.27 Die Fluten).

Der Kelch des Grals: der Rausch der göttlichen Liebe  Die meisten 'guten Frauen' halten ihre gruppen-therapeutisch heilende Bodhisattva-Natur unter einem "katholischen" Gemüt verborgen. Dergestalt aber, zudem ihr göttliches Licht unter den Scheffel weltlichen Intellekts stellend, erlauben sie kulturellen männlichen Seelen niemals, der Menschheit das 'Planetarische Bewusstsein' bewusst zu machen. Würden Frauen hingegen ihre Sinne und ihr Herz und ihre Seele, von göttlichem Licht erleuchtet halten, würden sie sich innigst wünschen 'Brüder' zu finden, die auf die gleiche Weise erleuchtet sind wie sie; und diese würden in der Gesellschaft der Bodhisattva-Geschwister große Freude und Glückseligkeit am »Heilen der Menschheit« finden. Das sehr kleine Licht männlichen Mitgefühls kann nämlich in Gegenwart der Buddha-Natur der Frauen in die Flamme göttlichen Erbarmens verwandelt werden, und diese Flamme in die sehr große Flamme: Women-global-ethics.

Art of Personality – Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- & theta-Wellen: Lebensglanz und Lebenslicht) in des Menschen Jugend schafft die 'Vertreibung aus dem Paradies' unter die körper- und mentalbewussten 'Leute von Welt' (alpha- & beta-Wellen: Lebensquell und Lebensname, Ginza Rabba I.5.4). In 'der Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es dann für den Menschen, zur Vollendung seiner 'Erbschaften', den Mitmenschen dienend, zugleich sich aus 'dunkler Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-schöpferisch zu sein. Die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond aber gibt den Wölfen sein Licht, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, die den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, gleichen herrenlosen Tieren.

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so "verpesten" sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.

Weibliche Selbstfindungsaktivität mag oftmals eine ständig erschütternde Wirkung auf empfindsame Seelen ausüben. Doch in der Welt leben zu wollen und sich von Frauenaktivität ärgern lassen zu müssen, ist wie im Meer leben zu wollen und sich ständig seinen Wellen zu widersetzen. Spirituelle Toleranz ist das Heilmittel, in dem Männer nicht mehr den ständigen Störungen durch 'Frau Welt' ausgesetzt sind. Gleichzeitig gäbe es so viel am Leben der 'Frau in der Welt' zu bewundern, wenn nur Männer ihr Herz ‚von links nach rechts‘ (Kohelet 10:2) in das seelisch-schöpferische Gemeinwesen drehen würden. Vielleicht ist die Frau, die das Gehirn der Erde ist, gar nicht in der Lage, sich selbst ohne den seelischen Geist des Mannes zu begreifen. Wenn dem aber so ist, müssen wir die Prinzipien kennen und anwenden, die der Wirkung zu Grunde liegen. Es liegt in eines Mannes Ideal, die Ansicht 'Unvollkommenheit der Frauen in der Welt' oder die Vision 'Vollkommenheit der Frauen in Planetarischem Bewusstsein' zu wählen. Der wesentliche Unterschied besteht einzig darin, ob die heilig-erhobene, sich in Nächstenliebe spirituell erleuchtende Weiblichkeit, von dem herabkommenden Schöpfergeist des Mannes geführt, in Planetarischem Bewusstsein nach unten schaut, oder ob Frauen in psycho-sexuellen Aktivitäten, um in machtvoller Stellung über den Mann zu herrschen, nach oben schauen. Falsche geistige Lebenseinstellung gebiert 'die Hölle auf Erden', hingegen könnte eine geringfügige Änderung unserer Lebenseinstellung Planetin Erde wieder in einen blühenden Garten verwandeln. Sich spirituell entwickelnd, gelänge es Männern, sich über natürliche Tendenzen fundamentalistischer Intoleranz zu erheben; wenn sie dann begännen, neben sich selbst und ihrer Frau, Christus zu sehen, so vereint sich 'Heiliger Geist mit Christus in Gott' – wird hier gar die Heilige Ehe zum mystischen Sakrament der Dreifaltigkeit?

Wie könnte man mit einer frommen Frau zusammenleben? Das war offenbar für Nikolaus von Flüeli (Bruder Klaus) nur möglich, dass er darum Einsiedler wurde, und es zu bleiben wusste. Heutzutage nimmt man 'Bruder Klaus' als Wirtschaftsmodell, das sich ja so besonders mit Frömmigkeit gleichwie mit Spiritualität trägt. Und es ist wahr, dass asketische Tugend Kriege beenden kann (no appointment – no disappointment). Doch nur der spirituelle weibliche Eros kann, den Mann zu seiner kulturellen Seele führend, der Menschheit Frieden bringen. „Die Königin des Südens1 wird also beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen“ (Matthäus 11:31; 1Michael Parkes: Circus Memories). Denn wie kann man ernsthaft Konkubinat für 'nationale Würde' halten, Genussehe für 'Schönheit', oder annehmen „Paternalismus ist der Bringer von universeller Ordnung“?

Universel und Archetyp  Kosmisch betrachtet entspricht der »Universel« dem 'Tempel aller Menschen'. Dieser »Tempel der erleuchteten Seelen« besteht aus jenen Männern, die, so bei ihnen das kulturelle Wissen Krishnas erwacht, es unternehmen den Dialog-Pfad zu betreten, sowie aus jenen Frauen, die ihr Leben dem selbstlosen Dienst am Planetarischen Bewusstsein gewidmet haben. Während 'Shiva und seine Gattin' den »Tempel der Menschheit« mit ihren betenden Händen erbauen, gibt Rama »Die Frohe Botschaft« am besten im Dialog; als kommunikative Persönlichkeit kann er 'Die Schule des Friedens' begründen. Es ist Aufgabe des staatsmännischen "Königs", des Rama, des Nizam ud-Din, dialogisierend das Nichtidentische, den heiligen Geist vaterländischer Männer zu artikulieren, um in seiner, ihm eigenen menschlichen Artikulation der Welt zu sagen, was noch nicht gesagt worden ist.

Frauen fühlen sich sicher – sie sind es aber nicht. Ohne den Heiligen Geist der Männer verlieren sie ihren Magnetismus, wenn ihr Interesse am Geschäftsleben natürlicherweise sich verliert. Männer sollten versuchen, durch 'Analytischen Dialog, Heilige Schriften und für-Frauen-kochen' mit altruistischem Schöpfergeist wiedergutzumachen, was sie seelenlos im weiblichen Organismus angerichtet haben, damit Frauen in ihrem Gefühl sicher sein können und keine auf Neurosen und Psychosen wuchernden ansteckenden Mikroben mehr hervorbringen. 'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird' (Shams Tabriz). Es gibt immer einen Ausweg: „Seht, Shams sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind“ (Sant Kirpal Singh).

Muhammad bei Khadija  Er erschaffte für euch Partnerwesen aus eurer eigenen Art, damit ihr bei ihnen wohnet. Und Er hat Liebe und Barmherzigkeit zwischen euch gemacht. Darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken. (Heiliger Qur'an, Sure 30 Al Rum 21). Humanistische Bildung zur Ethik sollte den Menschen befähigen, seine wahre Bestimmung zu erkennen und durch Nachahmung religiöser Ideale ('Rama, Krishna, Shiva, Buddha') ein ideales Menschentum zu verwirklichen und eine entsprechende Gesellschaftsform zu gestalten. Menschliche Zivilisation bedeutet, die 'brahmanische Kultur' zu fördern. Um sie zu erhalten, ist der Schutz der Frau unerlässlich. Die Liebe der älteren Frau zu ihrem Mann ist ein Wundertrank, denn sie enthält alle Vitamine, die der männliche Organismus braucht, um höheren Zielen dienen zu können. Diese Kultur der Menschheit kann nur Fortschritte machen, wenn Männer dazu erzogen werden, die Eigenschaft seelischer Tugend zu entwickeln, und dafür ist 'das Gastmahl' {Sympósion: der Dialog} von größter Notwendigkeit.

Pandemien und Immunsystem  Paternalismus und Genussehen sind mächtige Strategien, um sich einen Vorteil in existentiellen Situationen zu schaffen. Wenn aber die Wunden tiefer liegen, und mit Kriegen und Pandemien die Gesamtstruktur Eines Gemeinwesens der Menschheit in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es notwendig das in der Psyche der Frauen eingeborene Immunsystem auf den Plan zu rufen. Die Natur hat Frauen mit einem heiligen Grad innerer Elastizität ausgestattet gegenüber schädigenden Traditionen, Machenschaften, Schlauheiten, Finessen. Diese Strategie einer kosmischen intelligenten Programmierung seelisch-spiritueller Weiblichkeit besteht darin, Amor und Psyche durch Unterscheidung zwischen 'Selbst' und 'Nicht-Selbst' den Zutritt zum Heiligtum zu verwehren.

Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern (Qur'an 24,26)  Männer werden zu ihren Lebzeiten "Tote" genannt (Sohar, Berachot 18b; Matthäus 8:22), wenn ihr Leben 'vom Ort des Todes und der Unreinheit' stammt; durch das Gemüt "schlechter Frauen" begehren Männer ihre Umkehr zur 'Unbefleckten Empfängnis' nicht. Hingegen verursacht spirituelle Weiblichkeit den Wandel der Männer zu humanistischem Wesen. Dann sprechen die weiblichen Seelen zu ihren Zuhörern: 'Diese haben uns den Frieden gegeben, der durch ihre Gaben in unseren Seelen geboren wurden ohne Nachdenken (Marguerite Porète, Der Spiegel der einfachen Seelen)'. Durch die Wirklichkeit, die Frauen selber nicht sind, gelangen Männer zu schöpferischem Gemeinwesen, und die Frauen zu dem 'Was ihr uns tun heißet, wollen Wir tun' (Lukas 1:38).



VI.  Von der Vermählung

Es ist die von instinktiver Liebe getragene geradezu unerträglich gewordene Eigenständigkeit der weiblichen Psyche, die "genüsslich" zur Materialisierung der Welt beiträgt und einprogrammiert, dass das Glück und die Freiheit weiblicher Selbstverwirklichung durch den materiellen Spirit des Mannes sei. 'Die überwältigende Mehrheit der Männer bleibt auf heutiger Kulturstufe, bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima* niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt; daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist' (C.G. Jung, Seele und Erde). * Dante nennt sie 'die glorreiche Frau meiner Seele' (Vita Nuova).

Die Neigung eines Mannes ist die Wurzel der Frucht »Des Baumes des Lebens« seiner Ehefrau. Besteht nicht seine Religion in der Anima immaculata conceptio: »Sie, die nicht berührt, nicht erklärt, nicht verstanden werden kann«, wird er auch nicht zur 'Christus-Henne', die mit ihrem Schnabel zart auf die Schale ihrer Küken pickt, bis all die Schalen zerbrechen und die Küken frei sind (Matthäus 23:37). Ohne Hilfe der Männer aber sind Frauen unfähig, mit 'Krallen und Schnabel' die Konditionierung ihrer Eihüllen zu durchbrechen, um heil zum spirituellen Leben zu erwachen. Und so geschieht es: 'die Schlange raubt ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesch), er selbst wird zur 'Quelle des Todes', die Frau packend und fesselnd, sie ausplündernd, es sich schmecken lassend.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischer Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen.

Der geistige Weg von unten nach oben, versus der materielle von links nach rechts
Eine jede Frau, die den Geliebten Herrn sieht, sodann die Stimme ihres Herrn hört, ihr aus Freiheit folgt und den Dharma ihren Schülern lehrt, wird vom Herrn in die eheliche Liebe eingeführt. Frauen, die nicht auf die Stimme ihres Herrn hören, ihr nicht folgen und folglich ‚den Dharma der Meister, Heiligen und Propheten‘ nicht lehren, sie führen sich selbst in die buhlerische Liebe ein, und zwar zuerst in die Lustreize aphroditischer Liebe; nachher in das unangenehme dionysische Leben; zuletzt in das unglückselige Geschick 'vor der verschlossen bleibenden Türe des Hochzeitssaales stehend' (Matthäus 25:1-13).

Geben Frauen den »analytischen Gruppendialog« (Pfad des Buddha) und sind Männer aufnahmefähig für jenen Geist, der in Wechselwirkung zwischen den 'Gliedern der Gemeinde' (1 Korinther 12:28) wirkt, kann sich, Kraft »allerhöchster Weiblichkeit« Neues Bewusstsein entfalten. Die Essenz des Wissens über die Liebe ist, dass es zwei Arten von Substanzen gibt: eine, friedenschaffend, auf die Menschheit bezogen; die andere, kriegerisch, welche verliebt für 'Staat & Kirche' daherkommt. Glaube ist mit den chemischen Elementen Wasserstoff (weiblich) und Sauerstoff (männlich) beschreibbar: damit diese sich vereinigen und Wasser des Lebens ergeben, muss Feuer vom Himmel kommen, des Mannes Christophorus-Seele ['das Christuskind des Phosphorus' (Luzifer)]. Sobald dann der Seelenfunke überspringt und 'Feuer zu Wasser' und 'Wasser zu Feuer' wird, entbrennt die wirkliche, die nachhaltige, 'ewige' Liebe des einen zum anderen. Von der Verschmelzung manifestiert die Frau jenen Auferstehungskörper, der dann ein anderes Bewusstsein, eine andere Erkenntnis hat als jedes gewöhnliche Nationalbewusstsein, und welche ist: das Planetarische Bewusstsein.

 

 


N.  Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 

Therapeutische Prozesse waren bisher
mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova'
(Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'. Es gibt viele Faktoren, die vom heilbringenden Gespräch abhalten und Frauen damit in Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „what I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.

Im existenziellen Kampf um das Überleben von Nationalstaaten {Europa und Schweiz} stehen die Moralen von 'Genussehen und Protestantismus' der Idee von Gewaltfreiheit und Frieden entgegen; vielmehr: es bahnt 'Iran und Russischer Kirche' den kriegerischen Pfad! Staatsgläubigkeit bezäunt die äußere Struktur eines Landes, doch bricht die Gesellschaft von innen her zusammen: Islamismus, Bürgerkrieg sind Folge von Wiederheirat-Genussehen-Festkapselungen. Dagegen beschert die Weisheit der Großen Mutter, im Universellen Heiligtum, dem Tempel der Großen Göttin, das kulturell-schöpferische Humanwesen. Die Geschlechter leben als 'Gefährtinnen und Gefährten' in Übereinstimmung mit jener mitfühlenden Wirklichkeit, die schon Buddha als »planetarisches Bewusstsein« bezeichnet hat.

Die weibliche Gottheit ist des Mannes Geburt zu seiner humanistischen Seele
„Wann immer wir auf Probleme stoßen oder wirtschaftliche Konflikte entstehen, aber auch in Fällen von religiösen Differenzen, müssen wir darauf hinwirken, dass die einzig wahre Methode der Dialog ist“ (Dalai Lama Tenzin Gyatso). Haben aber Männer das Ideal der Immaculata {Unbefleckte Empfängnis} verloren, sich ausschließlich um 'sich und Familie, Haus und Hof, Beruf und Vaterland' (Matthäus 14:26-27) kümmernd, missachten sie, dass sie nur kleiner Teil eines Ganzen sind: sie stehen im Widerspruch zur Göttlichen Mutter, mit welcher sie sich in einer Atmos-Sphäre hingebungsvoller Seelen austauschen sollen, um das Gleichgewicht in der Welt zu wahren. Nicht nur ihr Land wird auf Hindernisse stoßen und Schocks – Migration, Bürgerkrieg und Seuchen – erleben: Frauen werden zunehmend erschöpft sein und keine Kräfte mehr besitzen, um die Arbeit am Planetarischen Bewusstsein fortzuführen. Was letztlich bedeutet, sich wehrlos den kriegerischen Aggressoren gegenüber auszuliefern.

Cultural Creatives als friedenschaffende Heiler  Hinter narzisstischen Männern stecken allzuoft neurotische Frauen; gleichwie hinter weiblichen Psychosen tiefenpsychologisch meist ein katholisches Dogma blüht. Krieg auslösende religiöse Konditionierungen, die nicht Tat der Frauen sind, können durch das atmosphärisch-schöpferische Seelenherz der Männer, das von Gottes Eros, Spaß und Begierde sich gewandelt hat (vgl. Matthäus 24:4), geheilt werden. So wie dann dem selbstherrlichen Mann das Wort der Bodhisattvas Minderung erteilt – nicht aber die Kritik des kulturellen Genius –, so können The Cultural Creatives durch ihren Blick, 'Synthese: Ermutigung zu Buddhas Pfad', dem Leiden der Menschheit Linderung bringen.

König in der Hölle  Finden Frauen nicht zu ihrer spirituellen Erkenntnis, werden Männer sich auch nicht dergestalt zu geistig-kulturellen Seelen wandeln können, dass im Kuss der 'ewigen Liebe' das Planetarische Bewusstsein zur Königin Unserer Welt erwacht. Es gibt drei Arten von Männern: der eine hat das Gefühl, mit religiösen Ritualen eine bestimmte Pflicht zu erfüllen – die er jedoch als eine unter anderen Pflichten seines Lebens betrachtet –; der andere erscheint – weil seine Frau es so will –, nicht sicher, ob es die Allmacht der Großen Mutter wirklich gibt. Männer der dritten Art beten 'vor Gott in der Gegenwart Gottes', ihr Gebet erschafft den Himmel auf Erden, der Atem Heiligen Geistes öffnet die Tür des Herzen, in dem Gott, die Barmherzige, wohnt. Diese drei Kräfte lassen sich auch parodieren mit 'Shiva: der dünkelhafte Dogmatiker; Rama: der systematische Skeptiker; Krishna: beharrlicher Professor' (in: Roger Shattuck, »Forbidden Knowledge«, New York 1996).

Die meisten einflussreichen Männer sind entsetzt über den Gedanken an 'dialogisches Gemeinwesen'; keine Veranlassung sehend, an die 'Unbefleckte Empfängnis' zu glauben – da sie in ihren Ehefrauen zumeist auch keine Mittel besitzen, Sie zu widerlegen – sind sie meist in Begleitung des Zweifels (Iblīs): „Was steigt aus dem Boden herauf? Der! der! Schicke ihn fort! Was will der an dem heiligen Ort? Er will mich!“ (Margarete angesichts Mephistopheles, Faust I) – Wer also den Charakter eines Narzissten verstehen will, schaue sich dessen Freund an: mit Adam, Naturbegehung, spiritueller Praxis vermag ein Mann seine Seele nicht zu begreifen, kein noch so wissenschaftlicher Verstand vermag die Seele zu enträtseln hoffen: Sie verkündet die Vollkommenheit menschlichen Geistes, anerkennt 'das Reich, die Kraft, die Herrlichkeit', hält sich an die Pflicht, beugt sich in Anbetung vor 'der Frucht Ihres Leibes'. Sind Frauen diesem 'ihren Herrn' treu, erstrahlt ihr Glanz – hoch wie die Sonne – wie die Sterne. Vergessen Frauen jedoch ihre Treuepflicht gegenüber der Lehre {Gemeinschaft & Dharma}, werden sie Opfer der nationalistischen Könige leidenschaftlicher Begehren – dies zieht die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin: Seelen ersticken im Sog ihrer konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren.

Der Dialog – wenn er von selbstlosen, seelisch-erwachten spirituellen Menschen durchgeführt wird – wirkt wie ein Schwamm: er saugt alles Negative auf, was sich während der Erdenzeit den Männern und Frauen in den 'Grabhöhlen der Geschäftswelt' (Matthäus 8:28) an sie geklebt hat, und erlaubt dadurch den Geschlechtern zu ihrer ursprünglichen Funktion, der Manifestation des Humanen Geistes, zurückzukehren. Was als "Ehehölle" (jüdisch: Gehinom) bezeichnet wird – ein Zustand, der 'Könige' meist nach der Lebensmitte erfasst (s. Märchenfilm 'Das Wasser des Lebens', ARD 2017) – kann durch Dharma-Geben [Psychoanalyse {Drama/Spiel}, Predigt und Gastmahl] im Sinne eines neuen Lernens, neuen Lebens und Liebens gewandelt werden, ein Prozess, wodurch Seelen den Fortschritt machen, das, was sie sich als "Sinn" gedacht haben, durch einen neuen Sinn – jenseits der Konditionierungen durch Familie und Gesellschaft, Religion oder spirituelle Institutionen – zu überholen, durch eine tiefe Einsicht in 'das Fremde' (Archetyp/das Göttliche-Weibliche). Ein Spruch Mohammeds [Hadith] besagt: „Am Tag des Gerichts werde Ich den Gläubigen verschiedener Religionen in einer Form erscheinen, die ihnen nicht vertraut ist, und sie werden Mich zurückweisen. Wenn sie aber dann bei Gott – der spirituellen Weiblichkeit – Zuflucht nehmen, werde Ich ihnen in der Form erscheinen, die ihnen vertraut ist, und sie werden Mich akzeptieren“, dies ist, was der Erde Frieden bringt.

Psyche Analyse  Buddha hatte erkannt, dass es nur einen Schlüssel zum Glück gibt: das Licht des erbarmenden Geistes auf die verschiedenen Lebenssituationen der Generationen und Geschlechter richten. Und er gab diese Lehre im Gewand der Religion. Heutzutage ist die Wissenschaft zu demselben Ergebnis gekommen wie damals Buddha, man nennt es jetzt 'Psychoanalyse'. Psychoanalyse im Sinne von Verstehen des Selbst in Bezug zur Natur, der Schöpfung, von daher des Charakters des seelischen Geistes des Mannes und eines spirituellen Leibes seiner Frau. Dann kann auch die Immaculata conceptio aus dem Gefängnis des Dogmas befreit werden. Denn es ist 'Anna' (arabisch ana: „Ich bin Gott“, siehe auch Genesis 17:15), welche die Geburt Mariens, als des Mannes Seele, hervorbringt.

Heilung der Erde nach Art der erleuchteten seelischen Einheit
Unter dem Zustand der Spiritualität der Frauen besitzt 'Die Versammlung guter Männer' „neue, von den Eigenschaften der einzelnen, die diese Gesellschaft bilden, ganz verschiedene Eigentümlichkeiten“
(Le Bon, Psychologie der Massen): Narzissmen schwinden – das seelische Mitgefühl, ausgerichtet auf Heilung der Menschheit, erzeugt den Nucleus der besonderen Art. 'Wenn die Menschen von den Toten auferstehen {ohne Libido, Begehren, Machttrieb}, werden sie sein wie die Engel im Himmel' (Markus 12:24-25): Mann und Frau handeln nach ihrer Funktion im Dienst des universellen Christus (Epheser 5:21). Leute, die 'das Gleichnis des Sämanns' nicht verstehen, begreifen nicht (Daniel 2:43, Markus 4:1-34; Timotheus 4:1-3).

Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen. (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)

'Ich bin das feurige Leben. Ich bin die stärkste feurigste Kraft. Ich bin die feurige Lebenskraft im Leben verborgen. Alles Leben habe ich entzündet, nichts Totes geht von mir aus. Den ganzen Erdkreis umfliege ich mit meinen oberen Flügeln. Alles habe ich in Weisheit geordnet. Ich bin das feurige Leben, die göttliche Substanz. Ich brenne über der Schönheit von Fluren und Auen. Ich glitzere über den Gewässern und brenne in Sonne, Mond und Sternen. Mit jedem Atemzug, wie mit unsichtbarem Leben, wecke ich alles Leben. Der Wind lebt im Grünen und Blühen. Lebendig fließen Gewässer. Lebendig ist der Sonnenstrahl. Der Mond wird nach seinem Abnehmen wieder von der Sonne beleuchtet, damit er wieder lebendig wird. Auch die Sterne funkeln, als ob sie lebten. Ich habe die Säulen gebaut, auf denen der Erdkreis ruht. Ich bin in den Kräften des Windes, schlagende Flügel halten die Wirbelstürme ab, damit sie nicht zu gefährlich werden. Wie der Seele Hauch den Körper stärkt, damit dieser nicht abstirbt, so schützt der Körper die Seele, damit sie nicht verströme.' aus dem Jubelgesang St. Hildegardis von Bingen: Welt und Mensch, Erste Vision.

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihe-Nacht-Festes: 'Die Bodhisattva [Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir, Das himmlische Leben: Wir genießen die himmlischen Freuden, Drum tun wir das Irdische meiden! Kein weltlich Getümmel Hört man nicht im Himmel! Kein Musik ist ja nicht auf Erden, Die unsrer verglichen kann werden ... Dass Alles für Freuden, für Freuden erwacht!« (Gustav Mahler, Symphony No. 4.4)

Entstammt der Wandel den Liebenden des Körpers oder den Liebenden der Seele?
In dem, was nicht in seelischer Harmonie zueinandersteht, kann es keine Zeugung von Planetarischem Bewusstsein geben, folglich keine "unbefleckte Empfängnis".

 

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Vom Ausbeuten, Verwüsten, Plündern... und Bereuen


Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber Religionen Lösungen wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? und wissen Frauen keine Lösungen mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Männer nicht bis zum Verstehen vordringen wollen – und wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten lenken!; ihr Weg ist, den kulturellen Heiligen Kelch des Allgemeinwohls emporzuheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen Männer mit ihrem seelischen Geist entdecken, dass sie »human« sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung Unserer Erde, Frauen werden dem Himmel den Weg Seiner Religion auftun, maßhaltend in dieser Vision, die Botschaft in unserer Zeit: Männer können sich entweder als Kulturelle Einheit zusammenschließen, oder wir werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und den Tränen aus den Augen unserer Verwandten konfrontiert werden. (nach Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling). Geistige Forschung und energischer Fortschritt im dialogischen Gemeinwesen können den Teufel bezähmen; bis dahin reagiert Planetin Erde auf Ausbeutung mit Pandemien und Krieg. „Ich bin Patriarch, und das ist meine Rolle, ich muss sie spielen, und so läuft das hier: es geht um Geschäfte, Luxus, Genuss und gewinnträchtige Unternehmungen!“ (Nicholas Jarecki, Arbitrage). – 'Es gibt wenig vertrauenswürdige Erbauer, die mit Selbstverleugnung die Gedanken aus dem Weltraum in den Kelch des Herzens, aufnehmen. Sie fürchten sich nicht, von den Feuern der fernen Welten versengt zu werden. Sie sind nicht entrüstet über die Last, die Seelenqual der umgebenden Unvollkommenheit zu tragen. Sie werden von den außergewöhnlich strahlenden Feuern des Weltraumes aufgesucht und unterhalten sich mit den Funken welträumlichen Bewusstseins, indem sie schweigend Gedanken entzünden und alle Fragen beantworten.' (Agni Yoga § 403).

Grundsätze planetarischen Zusammenlebens
Der Friede kann weder durch militärische noch durch diplomatische Strategien gesichert werden; vielmehr ist er herzustellen nur durch den Umbau der Gesellschaft in eine Gemeinschaft (Max Frisch). Es gilt, im seelischen Selbstverständnis der Männer, spirituelle Weiblichkeit in ihr Weltverständnis zu versetzen; dabei schafft die Liebe spiritueller Weiblichkeit zur Seelentätigkeit ihres Mannes die Beziehung zu den anderen. Im Ideal Unbefleckte Empfängnis und seiner Bestätigung durch die spirituelle Weiblichkeit kann also der Friede der Menschheit gefunden werden, natürlich nur im Konsens Ihrer Gläubigen.

Von der Gewaltförmigkeit des Ethos und einer Überwindung
Kriegerische Gewalt entsteht, wo alte Normen (Gekreuzigter, protestantische Moral, Paternalismen etc.) noch Bestand haben, obwohl sie der Zeit nicht mehr angemessen sind, so dass 'das Unbefleckte Herz' und 'die Unbefleckte Empfängnis' unter den alten Moralvorstellungen leiden. Wenn wir aber die Enthüllung des Göttlichen in größerem Ausmaß sehen, als wir zu sehen bereit sind, können wir in den Zustand des Empfangens kommen (Yehuda Ashlag), 'Denn Mich schaut kein Mensch und bleibt leben' (Exodus 33:20).


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Millennium-Music-Poetry

Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (Jacques Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.


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Raum-Zeit: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis: 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' – sollte auch die Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor seiner Midlife-Crisis als Wächter gegen jede Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären die Begehren zum 'Marienlob'. Die 'Christus-Geburt' eröffnet den spirituellen Frauen ihr Kirchenportal nach draußen, als dialogisches Forum Einer Menschheit. Sobald wir mit Mäzenatentum beginnen, dass Männer ihre seelische Kultur mit dem spirituellen Organismus der Frauen vermengen, befinden wir uns in einer Welt nachhaltiger Beziehungen zwischen Humanität und den heilenden Kräften der Natur. Botschaft [a2], priesterliche Bruderschaft [b2] und psychoanalytischer Frauen-Event [c2] sind die Schöpfungs-Geometrien einer Neuen Welt.

Neurotischer Narzissmus und seine Ursachen  Es ist der seelenlose Handlungsreisende, der, mit grenzenlosem Erfolg und in spiritueller Macht, in seinem gesteigerten Drang nach Anerkennung, angezogen von der ihn glorifizierenden Frauenwelt, nicht dazu bereit ist, das Gefühl eines echten Bedürfnisses der Menschheit nach Planetarischem Bewusstsein anzuerkennen, und der sich weigert, kulturell, mit Heiligem Geist sich identifizierend, ihr Schöpfer zu sein. Spiegelt echte devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das feurige Ideal – Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, wollen Frauen nicht kompromisslos in 'der Botschaft' wirken, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz ihre Psyche. Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung verwest die Zusammenkunft. Frommes Tun vermag nicht vom Iblisischen zu befreien (Klagelieder 3,1-16).

Seelisches Gemeinwesen ist das Rezept zum Glücklichsein  Erfolgreiche Karriere, Computerspiel, TV, Smartphone, Wandern, sportliches Umherreisen, Zusammensitzen mit der Familie, gesunde Ernährung, all dies macht uns nicht wirklich froh {wo Menschen davon abhängig sind, sind sie noch nicht Bodhisattvas geworden}: Das Feierliche Fest »Dialog, Bildung, Heilung und Wissen«, in aufrichtiger Seelenbeziehung die Nächsten umfassend, dies ist es, was der Welt Frieden bringt und uns 'physisch, mental und emotional' langlebig glücklicher und gesünder macht. (R. Waldinger, The Harvard Study of Adult Development 2023).

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus  Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan-Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett (Nr. 14 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen (D 810)' nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Die Botschaft eines Multiversels  Kulturelle Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft der bewussten Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit Maulana Jelal ud-Din Rumi:
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama, für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnis! Herrscht egozentrische Macht des Mannes, so will er über eine jede Frau 'Herr werden'. Den Teufel erkennt man an seinem Schweigen und seinen geschönten Manieren, die Göttliche Weiblichkeit an ihrer Sprache, die unsere Erde erneuert, und am Glanz ihrer Stille.

Vom Seelenmangel im Manne und den Folgen seiner nicht sich erbarmenden Vernunft
In jedem Augenblick des Lebens und mit jedem Atemzug nimmt ein Mann die Energie des absoluten Universums auf und gibt individuelle Seelenenergie durch sein Herz ab. Wann immer der Mann jedoch mehr Herzensenergie abgibt, als er mit sich erbarmendem Verstand (Psalm 1:1-3) in spiritueller Intelligenz aufnimmt, kommt er dem Tod näher. Auch entstehen Verluste, wie getrübter Verstand, Denkschwäche, Gedächtnisverlust – selbst in spirituellen Meistern herrschen Verzweiflung und Depression – wenn das innere Wesen der Männer "verhungert", weil 'Hauskirche der Frauen' (der gesamte Vorgang, von universellem Gottesdienst bis psychoanalytischem Dialog') ihnen nicht die Möglichkeit bietet mit Synthese und gepredigter Schrift ihr planetarisches Herz zu stärken und zu erhalten.

Gekreuzigt durch Seelenlosigkeit  Einmal wurde ich vor Gottes Gericht gestellt. Ich erschien vor dem Herrn von Angesicht zu Angesicht. Er war so, wie in Seinem Leiden. Nach einer Weile verschwanden die Wunden, es verblieben nur fünf, an Händen und Füßen und an der Seite. Sofort erkannte ich, was Gott {die unbefleckte Empfängnis} nicht gefällt. (S. Faustyna). ["gekreuzigt" meint 'nicht mehr gehen und handeln können' im planetarischen Bewusstsein]. „Sei ein andrer Name! O Romeo, gib deinen Namen weg!“ (Shakespeare, Romeo und Julia, II.2).

 

 


O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


Psychosynthese  Wenn es einer Frau an Liebe zu Buddha ermangelt, der ihr »das Wort« eingäbe, den Dharma zu lehren, da sie vielleicht bei anderen Heiligen, Meistern oder Propheten ihre Zuflucht sucht, und es ihr dazu noch an erbarmender spiritueller Kraft {durch den Dhikr} fehlt, diese, ihre humane Stimme weiterzugeben, ist sie in einer ziemlich schlechten Position, da sie ihren Mann nicht dazu bewegen kann, mit dem Stern seiner Seele ihr beizustehen, sodass sie Erfolg haben, Frieden der Erde zu geben.

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

Die Seele des Mannes ist ein Spiegel – ein Palast der Spiegel, denn nicht des Mannes Seele führt zu Universellem Wissen, sondern Göttliche Weibliche Weisheit – der Friede (Al Uzza), der Wohlstand (Manat), die Freiheit (Al Lat) – führt „von Liebe zum Herrn, aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele, aus ganzer Kraft, aus ganzem Gemüte, und den Nächsten wie dich selbst“ (Goldene Regel, Matthäus 7:12) zur Kultur »Planetarisches Bewusstsein« im Spiegel der Kulturell-Kreativen, der Männer Pflicht (dharma) Eines Dienstes im planetarischen Gemeinwesen. Der Wahrheitskörper des Ratgebers für Beziehungsangelegenheiten, der feminine »Baum der Erkenntnis«, das erwachte 'Dritte Auges' lässt den Zweck des Lebens in schöpferischer Kraft der 'Archetypen' erkennen, welcher Art der Samen entsprechend sei, dass Gottes Weiblichkeit spricht: „Ich bin, der ich werde sein“ (Exodus 3:14). Ein Frauenherz, das unbeständig und leer an geistigem planetarischen Schöpfergeist ihres Geliebten ist, wird bald ein Nest für den Teufel – oder muss aus Gram erkranken.

Es wächst eine Jugend heran, die das Schöpfungsgeheimnis des Lebens nicht mehr versteht. Am Seelenleben der Männer zu freveln, Raub am Frausein zu begehen auf Kosten des Gemeinwesens, zum eigenen selbstherrlichen Nutzen der Sippe – und wenn es die persönliche Verwirklichung kostet und die geliebter Menschen, müssten wir nicht für den Verzicht auf Lebensspaß, welcher nicht dem sittlichen Gebot der Liebe gerecht wird, einstehen? Es sind die Kulturell Kreativen und engelgleiche Frauen, die geistig, in allgemeiner Verbindlichkeit, ein über die eigene spirituelle Person hinausreichendes seelisches Wirkungsrecht und eheliches Wirkungsglück jeder Frau, und sei sie 'die gebenedeite unter den Weibern' (das Rosenkranzgebet), bestätigen. Nicht gestatten, vom seelischen Leben zu nehmen, ohne dem Wesen Frau, die Seele selbst, den schöpferischen Geist dafür zu geben: das ist das unverbrüchliche Gesetz jener Liebe, die allein planetarisches Wirken und Seelenzeit zu vereinigen vermag.

Das Ganze aber ist nur das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen (Friedrich Hegel)
Rama (der König) lernt durch transkulturellen Dialog, lehrend im Austausch mit anderen, indem er erklärt; Krishna (der Genius) lernt durch Lesen, er offenbart die Vision; Buddha (alias: der Derwisch) hört mit dem inneren Ohr, dem Ruf seines Gewissens folgend, lehrt er Gottespräsenz, die Aufhebung des Leidens; durch 'Gebet in Bewegung' lernt Shiva, und er lehrt durch rituelle Gruppenaktivität. Doch nicht bevor Ramas Mäzenatentum zu seiner Dialogischen Schule organisiert ist, kommt Shivas Frau zu ihrer buddhistischen Predigt.


Von seelischer und törichter Gewissenhaftigkeit

Verlangen und Wünsche einer Frau entsprechen ihrer seelischen Entwicklung. Je nach der geistigen Entwicklung und spirituellen Entfaltung ihrer Seele kennen Frauen ihre Wahrheit; literarisch gesagt: das, wofür eine Frau bereit ist, ist für sie wünschenswert. Erkennen wir diese Weisheit, können wir den einzigen zugrunde liegenden 'Strom des Ganges' verstehen, an den all die verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Philosophien gebunden sind: sie alle sind nur unterschiedlichste Ausdrücke derselben Wahrheit. Es ist das Fehlen dieses Wissens, was bewirkte, dass Frauen in so viele verschiedene Sekten und Religionen aufgeteilt wurden – und immer noch werden. Eine bekannte Fabel mag diese Tatsache uns bildlich veranschaulichen: Einige blinde Frauen wollten unbedingt einen Elefanten sehen. So nahm sie eine freundliche Dame eines Tages mit, um einen großen Elefanten zu sehen; an seiner Seite stehend sagte sie: „Hier ist der Elefant, seht, was ihr daraus machen könnt.“ Die Frauen versuchten durch Berührung herauszufinden, wie der Elefant aussah. Dann, als sie sich wieder trafen, begannen sie, über dessen Aussehen zu diskutieren. Die erste sagte: „Es sieht aus wie die große Säule eines Palastes“; eine andere dachte: „Es sieht eher nach einem Fächer aus“; andere meinten: „Er fühlt sich an wie eine hängende Quaste.“ Dem widersprachen jene, die riefen: „Ganz gewiss, er hat einen starken Stoßzahn!“ Die meisten gaben jedoch ihre Erfahrung wieder mit: „Ich hab das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“ So unterschieden sich die Frauen. Und sie diskutierten miteinander. Dabei stritten sie sich so sehr, dass es zu einer Art Nahkampf kam, denn jede behauptete: „Ich weiß, was es ist! Ich hab es gefühlt! Ich habe ihn berührt!“ Dann sprach jene Dame, die die anderen Frauen zum Elefanten gebracht hatte: „Jede von euch Frauen hat Recht und doch hat jede nur einen Teil des Elefanten gesehen.“ – So ist es mit den "Religionen". Jeder dieser Männerfreundschaften tönt: „Unsere Religion ist die eine. Unsere Lehren sind die richtigen. Unser Umgang mit den Frauen die einzig mögliche Wahrheit.“ – Welch Mangel an Wissen über die kulturelle Wahrheit der Seele des Menschen! Sobald wir die Weite und Tiefe, die Höhen und Bandbreiten der kulturellen Wahrheit lebendiger Seelen des Menschseins erkennen, beginnen wir zu verstehen, dass es dieselbe Wahrheit ist, welche die Großen Religionen in ihren Gesängen 'heiliger Texte' versucht haben auszudrücken, einer Menschheit helfend sich zu entwickeln, vom Schöpfungsbeginn 'Alpha' bis hin zum 'Punkt Omega' zu gelangen, um zu realisieren, was niemals in Worten erklärt werden kann. Von Liebe wegen geschieht es, dass die im Herzen der Frauen immer wieder auftauchenden traumatischen Bilder erlöschen. Die Erkenntnis 'sich erbarmende Männlichkeit' erscheint in Relation zum reinen oder verschmutzten Spiegel der Seele: der umgekehrte Spiegel, vergebende Gnade reflektierend, befreit von Hass; Imagination bildet sodann die Grundlage des Neuen Menschen. 'Der geliebte Herr und allmächtige Gott' ist im Gemüt jeder Frau so, wie sie Ihn sich vorgestellt sowie als Sich erkannt hat. Mit geläutertem bewussten spirituellen Sinn, oder im übersteigerten Intellektualismus verlogener Idealismen, beurteilen Tast- und Sehsinn einer Frau einen jeden Mann. Von daher kann es sein, dass zehn Frauen möglicherweise eine andere Vorstellung vom Charakter derselben Person haben, sodass seelenvolle Männer von jeder Frau anders angesehen werden, weil Frauen, gemäß ihren tief eingeprägten psycho-physischen Vorerfahrungen sowie ihres aktuellen seelischen Entwicklungsstandes, Männlichkeit jeweils anders verstehen. Derselbe Mann, der von erleuchteten Frauen als sanft und gut erachtet wird, kann von anderen, die ihn nur mit frommem Gemüt erfassen, als krasses Gegenteil betrachtet werden. Im unerleuchteten persönlichen Verstehen der einen sind Kulturell-Kreative Sünder, in der sinngemäßen Vernunft anderer sind dieselben Männer Heilige: von den einen gelobt, von den anderen gehasst – das ist ihr Schicksal. Dennoch ist 'der Herr und Gott' jeder Seele ein und derselbe, mögen Vorstellungen und Gefühle auch unterschiedlich sein. Das neurotische Verständnis über 'den geliebten Herrn' bringt über die Welt religiöse Kriege; und es ist die gewissenhafte und reaktionäre Emotion gegen 'ehebrecherische Handlungsreisende', die in den besten Frauen pandemische Krankheiten auf der Erde verursacht.

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt, die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller; es dämpft Stressreaktionen, stärkt das Immunsystem und führt zu Ausgeglichenheit. Besonders ermöglicht Oxytocin den Menschen, die Beziehungen zwischen Dingen und zwischen Menschen klarer zu erkennen. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: die rechte Gehirnhälfte garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, die linke steht für Aktivität; man braucht beide, man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik, Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen; dies hat mit unserer Gesellschaft zu tun, mit unserer Gier nach Geld, Macht, Position, Anerkennung, Namen.' (Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolínska-Institut, Stockholm).

O Freunde, nicht diese Töne! sondern lasst uns angenehmere anstimmen! (Beethoven)
'Die sieben Jünger gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer und sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er sprach: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus.' (Johannes 21:3-6). Entstammt des Mannes Gesinnung von seiner 'linken Seite' (Energiebahn des Gehirns), sind es negative, materielle "Töne", die mit fest eingewurzelten herrschenden nationalistischen Neigungen zusammenhängen: diese treiben Planet Erde in den Ruin. Frauen werden von diesen Tönen wohl oder übel angezogen; "erliegen" sie aber dauerhaft der verführerischen Magie der linken per-sona, finden sie sich in die tiefsten Abgründe ihrer Leidenschaft geworfen. Töne (Atmosphäre), die von eines Mannes 'rechter Seite' kommen, sind Harmonische Eingebungen human-kultureller Werte mit dem charakteristischen Zug nach Innen und Oben, als solche führt 'das Wort' die body-heart-soul-Wirklichkeit der Frauen zu Planetarischem Bewusstsein.

Wir kommen nicht mit Empathiefähigkeit auf die Welt. Neue Studien aber zeigen, 'ausgelöst vom Hormon Oxytocin können Fische Angst bei anderen Fischen erkennen und dann in einer Art emotionaler Ansteckung selbst empfinden' (Evolutionarily conserved role of oxytocin in social fear contagion in zebrafish, Science 23 March 2023 V 379). Um Gefahren zu kommunizieren, ist also Berühren überlebenswichtig; 'wichtig ist das Gefühl, dass man helfen kann, und das kann auch von außen kommen. Wenn wir wollen, dass Menschen ihre Empathie in die gute, hilfreiche Richtung entwickeln, sollten wir dafür sorgen, dass es Möglichkeiten gibt zu helfen, die für den Einzelnen umsetzbar sind.' (Grit Hein, Professorin für Translationale Soziale Neurowissenschaften an Universität Würzburg). Das Verständnis der Struktur eines Systems ist der Schlüssel zum Verständnis seiner Funktion (The Science of Orgasm, Komisaruk, Whipple, Beyer-Flores, 2009), weil der Zustand des Ganzen derart ist, dass er die Teile ordnet (David Bohm) und darum ändert auch einzig nur die Struktur einer neuen Art von Gemeinwesen die Erkenntnisfunktion unseres Gehirns. Dabei wird es sein, dass das Hormon Oxytocin hilft, dass sich etwas Besonderes, aber Unbekanntes entwickelt.

Das friedenschaffende Gehirn der Menschheit  Die Funktionen der Geschlechter sind komplementär: die Seele des Männlichen – auch als „weibliche Seite Gottes“ bezeichnet – beinhaltet die Fähigkeit zur »Bruderschaft« (Synthese); sie steht unter dem Befehl der ‚Herrin‘, der herabsteigenden spirituellen Verkörperung der Frau in ihrer Fähigkeit zur 'analytischen Psychologie' (Vernunft). In ihrer negativen Polarisierung [Geheime Offenbarung kosmischer Intelligenz] sind Männer »Das Alpha«; der einig-sich-organisierend ausbreitende Wille der Weiblichkeit [der psyche-analytisch aufsteigende Shakyamuni-Buddha in Seiner Einheit mit dem Wiederkehrenden Christus] ist Maitreya: »Das Omega«.


II.  Vom Leiden der Seele

Über die Lunge geben wir Glauben in uns selbst und an unsere Umgebung ab – fehlt es daran, kann ein Absorbieren 'verschmutzten Glaubens' (unnatürliche Lebensweise) die Lungen krank machen. Gekettet an Ballast, der das Gemüt bedrückt, kann sich die Seele nicht mehr von fremden Gedanken, die sie erpressen und schwer in Herz und Nieren liegen, befreien, was Druck auf das Gemüt ausübt. Falsche Gegenrede stößt auf. Es atmet in die falsche Richtung, „trifft auf Schleim im Gehirn, begleitet von Schwindel wenn wir uns konzentrieren, was zu Rückenschmerzen und zu Herzattacken führt kann“ (Geshe Rabten).

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit in der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von der immer mehr ernste Erkrankungen ein beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist mangelhafte Religiosität im psychologischen Denken und Fühlen zu Grunde, da es der Seele am Urbild ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die geistigen Lehren (Predigten) und psychoanalytisch-gruppendynamische Läuterungen umfasst –, in der allerdings Priester von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit 'Liebe zum Abbild'.

Gottesfurcht gilt als Anfang von Religiosität
Das Seelenleben schlägt man in die Schanze, Familien und Kultur gehen darüber zugrunde: „aus der Stadt stöhnen Sterbende, der Erschlagenen Leben schreit laut“. Dann ist das Leben der vollendeten Frauen ein helles Licht für jene Männer auf Erden, die zu ihnen als Vorbild aufsehen; und ohne Zweifel, 'Gott verdammt niemand mit Unrecht' (Hiob 24:12). 'Anfang der Weisheit ist Gottesfurcht, die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht' (Proverbia).

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn „es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet“ (Proverbia).

 

 


Q.  Integral Ethics


IV. Synthese – Planetarische Selbstorganisation  Die Liebe der Liebe, Freiheitsvermögen, die Synthese der Natur im Dialog, Ethik expliziter Ordnung, das Erfassen archetypischer Funktionen, die kosmologische Vision 'verwandelt durch Evolution im Geist' als das universell handelnde Prinzip, das der Natur der 'zehntausend Engel und Heiligen' (Deuteronomium 33:2) entspringt: die kollektive Schöpfung unseres kulturellen Geistes übersetzt in die Sprache. Synchronizität, dissipative Strukturen, Negentropie, Antisymmetriegamie: irreversibility & randomness are the rules (Ilya Prigogine). Kommunikation als Sakrament: Disziplin des interkulturellen Gewissens: herabkommender menschlicher Geist und schöpferische Liebe.

III. Pleonexia und Kriege – Seelenlähmung wird zur Dialogunfähigkeit  Eingliederung von Religionen ins Herrschaftsverhältnis der Herrgötter (Micha 2:2), paternale Egomanie zu der Neutralität seelenloser Perfektion. Die Kunst der Söhne immer recht zu behalten. Größenwahn nach Name und Ruhm, die Frau als Gebrauchswert, Gebärwert, Tauschwert. Motto: 'Eines schickt sich nicht für alle, jeder sehe, wie er's treibe, jeder sehe, wo er bleibe, und wer steht, dass er nicht falle'; ethikloser Zwischenzustand: Du kannst, was ich will – 'klug sollt ich sein, Ehrlichkeit ist töricht (Shakespeares Othello) und die Harmonie störenden Wahrheiten sind ärger als Lügen', wer davon abweicht, wird diffamiert und sanktioniert. Überwuchert die soziale Abgeschiedenheit, der egoistische, absolute, einzelne Mensch das kulturelle Menschheits-Gewissen, treten Krieg und Pest, Medusas Natur und Kalis flammende Zunge in Erscheinung. Oh patriotischer Kult: Wie grinsest du gelassen über das Schicksal von Tausenden hin! (Goethes Faust; Jesaja 57:1). 'Nicht die Göttin, sondern Gott' – der Engel schlechter Schar sind sie verbunden (Matthäus 25:41), die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren (Dante Alighieri, Divina Commedia) – der Hölle dritter Gesang: 'der Handelnde ist immer gewissenlos; es hat niemand Gewissen als der Betrachtende.'

II. Libertinage  Rücksichtslose Plünderung von Ressourcen: größer, schneller, weiter, besser; destructive societies: selbstgefällig, individualistisch, tolerant, weltoffen, leistungsorientiert. Kinder ohne Eltern, Mütter ohne Töchter, Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg). Individuelle und nationale Geltungssucht, diskursives Denken. Handelskriege, Tourismus, Habgier und Verführung: Helenas Liebe zu Paris, 'Cosi fan tutte: So machen's alle' (Mozart), erlaubt ist, was gefällt! (Goethe, Torquato Tasso II.1), matriarchalischer Urkommunismus: „Du kannst tun, was du willst, solange ich das Gleiche tun darf“ (Emanuelle, Jaeckin), 'fair is foul, and foul is fair' (Macbeth I.I). Ehe als Vorbereitung zur Scheidung – das Fegefeuer: 'Den Hexen leiht der Besen Gestalt, Kessel leiht ihnen Stimme.' (Strauss/Hofmannsthal, 'Frau ohne Schatten', Libretto).

I. Spaß und Geld  Ich tue, was ich will! Das raue, gedankenlose rücksichtslose Ich, das sich nur interessiert für das, was es will, was es mag, und sich keinen Irrtum nehmen lässt, der ihm nützt. Mutterinstinkt mit mitleidslosem Machtwillen bis hin zur Vernichtung der Eigenpersönlichkeit des Kindes (C.G. Jung), gefräßige Unschuld (J. Milton), Tiefschlaf der Physis, Größenwahn (Genesis 3:5), Gravitationswechselwirkung, der geschlachtete Ochse (Rembrandt). Feindseligkeit, Hass, Gewalt, Spaltung, Chaos und Anarchie: Extremismus, Terrorismus, Rassismus, Bandenkriege, Tumult (Ester 1:1d), wildes Tun. Morden im Dunkeln – das Inferno.
 

'Shiva' (Moses, s. die Statue des Michelangelo) ist Sinnbild für Das Gesetz, Elias ('Rama') für Die Propheten der Religionen der Welt; 'der kulturelle Genius' für Das Evangelium der Neuen Zeit, es erhält seine Bestätigung vom 'Gesetz und den Propheten' (holy scriptures). Im 'Gastmahl' (koinonia – the dialogue) lernt die Liebe des Göttlich-Weiblichen die Kunst der geistigen Aufgaben der 'Kulturell-Kreativen' verstehen: „In den weißen Höhlen taucht neue Energie auf“ und es ist die Magie dieses Lichtes, die als 'Sternenenergie wirkt, das Sonnensystem in harmonischer Ordnung haltend und belebend' (Offenbarung 12:1), was auf Nationen als Ganzes einwirkt, als 'ein Leib' zu funktionieren, dessen Organe harmonisch zusammenarbeiten. Wenn die innere Anpassung des Weiblichen auf die Einstimmung des Heiligen Geistes des Männlichen erreicht ist, folgt Planetarisches Bewusstsein von selbst.

Im Anfang war das Wort  Unter den wertvollen Dingen dieser Welt ist »das Wort« der männlichen Seele das Kostbarste, in Ihm können Frauen jenes Licht finden, das weder Kronjuwelen noch Brillantringe besitzen: Planetarisches Bewusstsein. Das Schöpferisch-Kulturelle geistige Wort des Mannes, die sich erbarmende Atmosphäre Seines kulturellen seelischen Geistes – welche Bodhisattva-Weiblichkeit erleuchtet, zu lieben den »Geliebten Herrn« – ist kostbarer als aller künstlerischer Zierrat; es enthält so viel Leben, dass es die Wunden der Religion heilen, frommes Märtyrertum kapriziösen ‚Wartens auf den Messias‘ in die Stufe des universalen göttlichen Geistes transfigurieren kann, sodass Weiblichkeit 'Herr im eigenen Haus' sein kann; was verhindert, dass verfestigte Emotionen, Alpträume konditionierten Hasses von der Weiblichen Seele Besitz ergreifen, unser Leben vergiftend.

Frauen mögen ein Bewusstsein dafür entwickelt haben, dass Gedanken und Gefühle Einfluss auf das Funktionieren ihres Organismus haben. Man beobachtet dieses bei seinem eigenen Fühlen und Denken, wie z. B. bei Hass, Wut, Angst oder Beklemmung, und den Gefühlen, die durch schlechte Nachrichten verursacht werden. Insbesondere wird man empfinden, dass die Absonderung seiner Drüsen (Chakren) gestört ist; man fühlt sich vergiftet, wissend, dass negative Emotionen die Gesundheit schädigen. Wie viele Frauen aber bemühen sich dann, Erkrankungen bei sich und anderen zu vermeiden, um den allgemeinen psychischen Zustand zu heilen? Heißt es denn nicht: „Liebe den Nächsten wie dich selbst?“ – im Alten wie im Neuen Testament. Würden Frauen sich sodann bewusst entschließen, 'Buddhas göttlichen Bewusstseinszustand' auch in der Arbeit mit neurotischer Männlichkeit in sich aufrechtzuerhalten, würden sie begreifen, dass gleichermaßen, wie von negativen Gedanken und Gefühlen niederer Weiblichkeit vergiftet, es der Zustand der positiven lichtvollen göttlichen Weiblichkeit ist, jenes »Être féminin«, der Männer zur schöpferischen Seelengefühlswelt befreit, dergestalt im dialogischen Gruppenprozess das Planetarische Bewusstsein der ganzen Menschheit sich erhebt, was das ganze Universum heilt und stärkt, auf dass neue Planeten und Sterne erstrahlen können. Von Weiblichkeit als »Gottes Sein« metamorphosiert der Mann in den Grund seines kosmisch-seelischen Wesens, wobei durch kulturell-kreativen Geist, mit und in der Frauen Wandlung zu planetarischem Bewusstsein, sich eine Botschaft in den galaktischen Kosmos transportiert. Und wie Sterne und Planeten ihren Einfluss haben auf die Lebewesen auf Erden, so wirkt dann der Einfluss erleuchteter Seelen, welche die Planeten repräsentieren, auf die Menschen und Völker der ganzen Welt.


I.  Integrale Ethik und Synthese

Die Entrückung der Psyche oder Von den klugen Jungfrauen und ihrem Bräutigam (Matthäus 25)
Jenen Frauen, die sich bewusst darum bemühen, ihr eigenes Fleisch und Blut zum Wort ihrer Seele zu entrücken – als Dharma-Gebende Stimme ihres 'Geliebten Herrn' –, ist der schöpferische Ger Welt. Wenn also, anstatt psychisch über Männer zu herrschen, sich Frauen im inniglichen Glauben selbst als jenes Wesen erfahren, das 'der Herr' ist, dessen Gemüt Männer empfangen sollen, dann werden Frauen nicht mehr als Formen physischen Lichts betrachtet, das die Manifestation dahinter verborgenen, unsichtbaren Lichtes selbstlosen Dharma-Gebens ist: der Pfingstgeist zeugt sie als Erzengel mit leuchtendem Planetarischen Bewusstsein.

Wenn die Rose von Jericho vollkommen ausgetrocknet und scheinbar abgestorben ist, braucht man sie nur in Wasser zu tauchen, und in einigen Stunden ist sie wieder grün und lebendig. So wirkt der barmherzige Einfluss selbstloser Seelentätigkeit der Männer auf das Herz der Frauen. Und das ist die eigentliche Lehre im Dialog: die Seelen der Männer sind für die Persönlichkeit der Frauen, nicht sind Frauen für die Persönlichkeit der Männer. Es geschieht, wenn Männer einen Konsens darüber erzielen, was ein positives und was ein negatives Verhalten ausmacht, und was recht und was unrecht, was angemessen und was unangemessen ist. Dies erfordert der Männer gründliche Erfahrung im Wesen ihres seelischen Geistes, um den Sinn des Weiblichen, den Frieden zu bewirken in der Moral.

Shakuntalas Rede (nach dem Mahabharata, Adi Parva, Sambhava Parva 74 Die Geburt der Könige)
„Des Edlen Mannes bessere Hälfte ist seine Gattin. Denn wenn der Gatte in die Gattin eingedrungen, werden beide zur Menschheit geboren: darin besteht das Ewige Weibliche der Edlen Frauen. Denn wer eine Frau hat, dem vertrauen die Menschen, daher ist die Gattin der wertvollste Schatz. Darum, o König, ist die Heirat so erstrebenswert, weil im Diesseits der Gatte mit seiner Persönlichkeit sein Weib gewinnt für Stadt und Land, im Jenseits aber, mit seinem Herzen und seiner Seele, für die ganze Menschheit. Männer aber, die sich selbst erniedrigen dadurch, dass sie sich anders geben als sie mit ihrer spirituellen Persönlichkeit sind, auf denen ruht kein Segen der Götter, nicht einmal der Segen ihrer selbstlosen Seele.“


Dialog muss über Stadt- und Landesgrenzen hinaus denken wollen

Von den fünf Arten des Denkens  Die Denkweise der Männer hat entscheidende Auswirkung auf die Entfaltung der Seelenkräfte der Frauen. Es lassen sich fünf verschiedene Arten des Denkens unterscheiden: gewöhnliches Denken, wissenschaftliches Denken (Cartesischer Zweifel) und protokritisches Denken, nicht auf Erfahrung beruhend ('denkend bin ich!' Descartes); diese persönlichen, peri-personalen oder kosmischen, subliminalen Bewusstseinszustände unserer Identität sind jedoch egozentrisch und haben wenig mit dem Aufbau einer Neuen Welt zu tun. Erst das Transzendentale Denken (L'estro armonico, Antonio Vivaldi), schöpferische Eingebungen in den Geist zur humanen Rede, und damit verbunden 'Denken in Archetypen', kann jene Charaktere hervorbringen, die den Sinn von Beziehung erfassen, mit dem 'Pfingstgeist der Einheit' eine Schöne Neue Welt zu bauen. Bei der Korrektur der 'Haus-Kirche'-Frauen ihrer Fehler, ist es nicht der Intellekt, der von bedeutsamen Nutzen ist. Es ist Ausgießen geistigen Vergebungsstromes, das die Flecken wegwaschen kann: „die Augen vor den Fehlern der Frauen verschließen, ihnen vergeben und sie dennoch mit aller Toleranz, Sanftmut und Demut korrigieren, vor ihnen alle Dinge natürlich zu machen, nichts zu schrecklich, aber ihnen das Bild eines besseren Lebens zu zeigen, und sie so zu dem hinzuziehen, was schön und was ideal ist“ – dies ist die Aufgabe der Männer im 'Dialog der Frauen': das geistig-kulturelle, seelenvoll Charakterliche, 'Ein geflügeltes Herz aus Mond und Stern'. Menschen zeigen die Art, wie es von ihnen erwartet wird; so verhalten sich Männer clever und Frauen entsprechend bequem, jedoch je ungeistiger Männer sind, desto psychisch-verzweifelter werden die Frauen. Wie Frauen spirituell also werden, hängt davon ab, wie geistig-kulturell Männer sind. Wenn Männer konstruktiv kulturell-geistig mit Frauen zusammenarbeiten, werden wir in einer anderen Welt leben.

Das Zeichen aus der Ferne  'Gepriesen bist du mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen, zumal der Herrin, Schwester Sonne, durch Bruder Mond und die Sterne' (Francesco d'Assisi). Die spirituelle Schule der Frauen verleiht allen Kulturell-Schaffenden ein Zeichen. Es ist ein Glanz, der sich in das ganze Wesen der Frau einprägt, sodass 'niemand es ihr nehmen kann' (Lukas 10:42). Vom Heiligtum »Bruderschaft des kulturellen Geistes« können Frauen sich ausdehnen, Frieden der Menschheit gebend. Denn von der feinstofflichen 'Freude schöner Götterfunken' ergießt sich nicht nur dauerhafte Seligkeit – in der Seelenwelt des kulturell-schöpferischen Geistes aufhaltend, sind Frauen fähig, mit den Kulturell-Kreativen zusammen, jene Mächte zu besiegen, welche Krankheiten, Chaos, Kriege sowie orkanische Verwüstung auf Planet Erde hervorrufen. 'Der Teufel lässt von ihnen ab, und die Engel eilen beschützend zur Hilfe, um zu dienen' (Matthäus 4:11), wohin die Kulturell-Kreativen auch gehen. 'So macht Gott die Toten wieder lebendig und lässt euch seine Zeichen sehen, auf dass ihr verständig werdet' (Sure 2,73) und 'der zweite Tod tut ihnen kein Leides' (Offenbarung 20:6).

Überwindung des Dreimäuligen Drachens  Durch Anbetung Notre-Dames, jener Heiligung, die das Lendenzentrum des Mannes beherrscht, zieht der Kontemplierende Begierde, Eros-Begehren und Anima-Bewusstsein aus seinen drei unteren Zentren, welche mit den Sinnen verbunden sind, zurück – was zur Reue befähigt. Durch »Lob des Herrn« steigt im Rückenzentrum die Lebenskraft zum Christus-Bewusstsein auf und von dort, durch Verherrlichung Gottes Namen, zu der Macht universalen Überbewusstseins, den höchsten Gehirnzentren. Sodann kann psychoanalytische 'Gnade und Erbarmung' jene kosmische Seelenschöpfungs-Sinfonie als Gemeinschaft offenbaren, die Grundlage für »Planetarisches Bewusstsein« ist. Beziehungssituationen, in der sich Frauen befinden, müssen sich dann nach den Innersten Gesetzen der 'fünf törichten, fünf klugen Jungfrauen' (Matthäus 25:1-12) entscheiden. Der wahre Geliebte ist geboren, wenn der reine Sinn spiritueller Weiblichkeit in ihm geboren ist, 'wird Eva aus der Seite des schlafenden Adam geboren, wird das Böse möglich' (James Hillman). Die Kontemplation 'Unbefleckter Empfängnis' kann daher im maskulinen Kosmos eine Veränderung zur Reue bewirken. Die höheren mind-Aspekte männlicher Persönlichkeit vermögen dann, allein durch den spirituellen Willen, Hochmut und Arroganz zu wandeln.

Die Seele der Kulturell-Kreativen bringt Licht des Friedens vom Himmel; der frauliche Geist erwirbt sein Wissen von der Erde. Daher geschieht es, dass wenn Frauen nicht aktiv in ihrer Dharma-gebenden Seele (Buddhas Psyche-Analyse) sind, ihr Geist immer noch zweifelt, mögen die Seelen der Männer noch so "brüderlich" glauben. Stattdessen werden die Abwehrmechanismen jeder einzelnen Frau Verstärkung suchen bei bereits etablierten Religionen bzw. 'den vielfach bekräftigten Rationalisierungen der Gesellschaft, also darin, dass das objektiv Wahre in den Dienst des subjektiv Unwahren treten kann, und die Liebe etabliert sich als Neurose' (Adorno, Kulturkritik und Gesellschaft). 'In der Neurose werden die eigentlichen Bedürfnisse verdrängt und verleugnet und statt dessen Schuldgefühle erlebt. Mit der psychosomatischen Erkrankung wird schließlich der Schmerz der Misshandlung erlitten; die eigentliche Ursache des Leidens aber bleibt verborgen' (Alice Miller). So gehen die unbewussten Projektionen eigener neurotischer Tendenzen auf andere ständig weiter.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Eseln an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk. Mangelt es am Pfingstgeist der Männer, hält die stille Ruh des weiblichen Spiegels vom Dialog 'Heilung der Menschheit' ab, bis limerenter Drang Frauen von der langweiligen Wohnstätte ihrer Seele zieht, um letztlich doch mit physischem Appetit die Sehnsucht ihres Herzens zu löschen – in den Tod hinein. Das erblühende Frau-Sein besteht aus zwei Komponenten: ein Teil ist, was der Körper von der Seele entlehnt, dem tief innerlichsten Selbst, das lotosgleich als intuitive Dharma-Stimme über dem angebeteten Geliebten Herrn, dem Strom imaginierter 'Meister Heiligen und Propheten' ruht – hier hat der Geliebte keinen bestimmt fassbare Charakter „mit anderen Worten, er ist keine Einheit, sondern vermutlich eine Vielheit“ (C.G. Jung; vgl.: „Ihr seid Götter!“ Psalm 82:6, Johannes 10:34). Der andere Teil ist das wirkende Selbst 'Höchste Persönlichkeit Gottes', die vom selbstlosen, im Gemeinwesen wirkenden Schöpfergeist der Männer, Element 'vom Himmel herabkommenden Feuers', Energie bezieht. Hier den materiell-spirituellen Mann zu lieben [Identifizierung mit Allah-Männlichkeit], kann sich in wahrhaft tragischen Konflikten äußern: 'Das Weibliche wird das Opfer seiner Tendenz zur Identitätsbeziehung und entfremdet sich seiner eigenen Natur, indem es die männliche Animus-Seite überentwickelt. Bei der Identifizierung mit dem überpersönlich Männlichen [welche an die Stelle einer echten Hingabe an den Geliebten Herrn tritt], entäußert sich das Weibliche seiner eigenen Erd-Natur und wird dadurch zu einem hilflosen Opfer der androgenen Mächte. Diese [von verleugneter Neurose] bis hin zur [unterbewussten] Psychose führende Gefahr wird dadurch mitbedingt, dass die Frau in dieser extremen Selbstaufgabe niemals dazu gelangt, die männliche Seite, die ja nicht nur im Partner, sondern auch in ihrer eigenen Psyche lebendig ist, sich zu assimilieren und sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu entwickeln.' (Erich Neumann, Die psychologischen Stadien der weiblichen Entwicklung, www.opus-magnum.de). In anderen Worten, solange wir die Sonne nicht weiblich machen, zerbricht der Schrei „Allah!“ unsere Welt; gibt aber nicht zugleich 'das Mondlicht der kulturellen männlichen Seele' der Sonnenmacht des Femininen Balance, geht Frauen-Individuation in Flammen auf und das ganze Universum steht alsbald in Brand.

Krieg oder Frieden – Von der Iranischen Göttin zur friedenschaffenden Männlichkeit
Die schiitische Göttin (hinduistisch: Kali) ist eine Mischung aus sexueller Kriegerin und spiritueller Nonne; im Kampf verkörpert sie den Ausdruck des göttlichen Willens. In der Praxis sieht das so aus, dass sie über reiche Zauberkraft verfügt, ihren Gegnern mehr oder weniger starken Schaden zuzufügen. Ihre Wirkung erzielt sie durch spirituelle Praxis in Kombination mit "Sensen-Angriffen", ausgelöst durch die „Kopf-ab!“-Rufe der 'Königin Mutter' (Alices Abenteuer im Wunderland). Sensen-Sex ist die Angriffswaffe der Göttin Kali gegen die Dämonen. Für die Beherrschung ihrer "Sense" stehen anerzogene Attribute (Markus 6:24-25) zur Verfügung; zur effizienten Nahkämpferin macht Feministinnen die eingeborene Fähigkeit Herodias, die unter anderem mit ihrer Sense bis zu drei Gegner [Mann, König, Johannes der Täufer] gleichzeitig ins Jenseits zu befördern verstand; es ist Cerberus, jenes 'dreiköpfige Tier, das die Tore von Hades bewacht'. Der spirituelle Initiator lehrt immer Toleranz; wo aber dieses Gesetz verletzt wird, ertönt Herodias Gesang: 'In der Schlachtkammer ist noch Platz für dich frei, unser Festmahl auf dem Mörderteller schmeckt frisch nach deinem Todesschrei' (Raffaela Raab). Doch Staatsvergnügen aus den Schwächen von Mutter & Tochter ziehen – überall dort, wo Fürsten solch "Festschmauses" sich rühmen, reiten Krieg & Pest (Homer, Ilias) ins Land.

Jeder Archetyp – Rama, Krishna, Shiva, Buddha – hat heilenden Geist, eine bestimmte Funktion des »Heiligen Geistes«; dieser mag sich potenziell von anderen unterscheiden und doch ist Er überall vorhanden. Daher hat das Kulturell-Schöpferische seine eigenen Schwingungen mit kosmischer Intension; diese Intension ist »der Geist der Kulturellen Ethik«. Warum sollten Frauen in der Liebe aus »Seiner Essenz« Früchte hervorbringen, wenn es keinen Zweck dafür gäbe? Der Zweck wird als »Humanität« verstanden. Die 'Große Mutter' ist das Haupt, viele sind die Glieder, die an dieses Haupt angeschlossen sind; sie alle dienen, den Universalen Tempel »Notre-Dame« zu schmücken. Jeder, dem geistigen und spirituellen Grad entsprechend, hat den ihm bzw. ihr anvertrauten Dienst.

Die Große Zähmungskraft der Göttlichen Mutter  Die Kraft der Stratosphäre der himmlischen Natur der Großen Mutter ist mächtig. Diese Strömung erweckt vereint mit allgemeiner spiritueller Weiblichkeit – die Liebe, Harmonie und Schönheit der Göttlichen Mutter – die humane Seelensphäre der ethischen Männlichkeit. 'Edle Männer' sollten sich daher so oft wie möglich darin aufhalten, denn der Zustand spiritueller 'Machas' vermag die egozentrischen Machonaturen der Männer, mit ihren starken Instinkten spirituellen Dominierens, zur Vernunft zu bringen. Regelmäßige, monatlich wiederkehrende Erfahrung räumt dem seelischen Gewissen der Männer Vormachtstellung ein. Ist Seelengewissheit der Männer einmal geboren, kann sich das Bewusstsein individueller Weiblichkeit zum Bewusstsein einer globalen Ethik entfalten. „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ (1 Johannes 5:19). Man muss also das Bewusstsein der entlaufen wollenden männlichen Freiheits-Neurosen ein wenig "einsperren". 'Wirkliche Bescheidenheit zeigt sich darin, dass Frauen kraftvoll darangehen, Ordnung zu schaffen, und dabei beim eignen Ich und dem engsten Kreise anfangen mit der Züchtigung' (I GING, Kien – Die Bescheidenheit).

'Erkennen Sie, dass Ihr Denken in subliminalen, unberechenbaren und unauslotbaren Tiefen herumirrt, die man das Unbewusste nennt, nur um manchmal unvermittelt als ein Urteil über Ihre Probleme an die Oberfläche zu treten, das sich am Ende als unzuverlässig erweist. Beobachten Sie, dass der allerdings sperrige Bereich unseres Unbewussten plump in den engen Gesichtskreis unserer persönlichen Voreingenommenheit hineingezwängt ist. Es überrascht nicht, dass Buddha diese Art des Denkens als irreführend abwertet. Wenn man wüsste, was es heißt, einzutreten in den göttlichen Verstand, wie Al Hallaj es sagt, dann wüsste man, dass unser Urteil überhaupt nicht gilt, überhaupt nicht taugt, wir wüssten stattdessen, was in der Seele von einem Menschen liegt. Und so kann man sagen, der psychoanalytische Weg Buddhas (Satipatthana, 4. Stufe) die heilende Befreiung aus der Enge unserer persönlichen Auffassung ist, damit wir in kosmischen Bereichen leben.' Pir Vilayat, Curriculum, Lektion 25.


II.  Planetarische Ökologie

Wir haben in unterschiedlichen Lebensbereichen und Lebensstadien unterschiedliche Pflichten. In der seelischen Dimension wird Liebe Männern von Seiten der spirituellen Weiblichkeit eingeflößt oder beigebracht. Der Gatte ist allerdings für die Frau wichtig: 'Indem Sein Geist ihr Schicksal bestimmt, beeinflusst Sie das Schicksal der Menschheit' (Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali, 161.V). Muss man wirklich dazu aufsagen: Es erweist sich als nachteilig für die Erde, wenn Frauen ihre Liebe bei Männern verschwenden, die ihnen Seelenlosigkeit einflößen und materielle Identität beibringen?

Wir sind Zeuge einer Schlacht im Universum. Eruptionen, explodierende Feuergarben schießen aus den Konflikten der widerstreitenden Kräfte hervor; mächtige Vulkane erwachen, die Feuer suchen einen Ausgang. Die Menschen wissen es, aber sie geben keine einzige Gewohnheit auf; ebenso sehen sie auch keinen furchtbaren Krieg voraus. Wo Männer aber den Kulturellen heiligen Geist verkünden, haben Frauen ein klares Innewerden der Botschaft, wie die Sonne, und sind 'der Weisheit aus dem Guten der Liebe ergeben' (Swedenborg); während Männer, die nur Weltlichkeit betreiben, Frauen ein dunkles Innewerden des Geliebten hinterlassen – Weiblichkeit nur dunkel scheint.


III.  Women-Universel-Global-Ethics

Wenn Frauen beim Pflügen nicht ans Ernten denken und beim Roden nicht an das Benützen
des Feldes: dann ist es fördernd für sie, etwas zu unternehmen.
(I GING 25.2 Die Unschuld).
 

Mütter haben ein Interesse daran, dass ihre Söhne ihre Gene vielfältig weitergeben: also möglichst viele Frauen schwängern – das wird dann die Moral der Landesherren. Sich von dieser Besessenheit durch die Ahnen lösend, gilt es 'Hand an den Pflug zu legen', physisch und psychisch sich geistig zu läutern. Allerdings können nur jene Frauen, die bei ihrer Charakterenicklung, dem Erlernen der Emotion des Spiegels ihrer Selbstlosigkeit, nicht daran denken seelenlosen Machenschaften der Männer sexuell zu dienen, vielmehr kulturellen Seelen-Geist zu empfangen, den Dialog zur Neuen Ethik auf Planet Erde erfolgreich unternehmen: das Planetarische Bewusstsein der Menschheit vollenden. Eine solche Weisheit, als die Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären – nur lieben. Männer, die in heutiger Zeit in ihrem Leben den seelenvollen hingebungsvollen Dienst an den Frauen aus Furcht vor Ego-Schmerz vermeiden, haben mehr verloren als jene erleuchteten Frauen, die, indem sie sich selbst verlieren, alles gewinnen. Männer vegetieren in Präexistenz, wenn sie lediglich nur mit Körper, psychologischem Denken und Fühlen und Einem spirituellen Willen operieren, nicht aber Seelenzeit geben und mit hingebungsvollem Herzen für das Planetarische Bewusstsein der Frauen arbeiten; solche Männer verlieren zuerst alles, bis ihnen zuletzt auch ihr Selbst, das hingebungsvolle Herz, aus den Händen gerissen wird. Die Heilkraft der Kulturell-Kreativen: Rama, durch die Anziehungskraft seiner seelischer Atmosphäre; Shiva, durch die durchdringende Wirkung seiner geistlichen Segnungen; Buddha, durch den Ruf seiner erleuchtenden Lehre; Krishna, durch das offenbarte Feuer seines poetischen Geistes – alles strömt aus dem sich erbarmenden Herzen.

Liebe – ein entweihtes Mysterium  Die Beschädigung der Natur hängt eng mit der Kultur zusammen, die das menschliche Zusammenleben gestaltet, und die Menschheit wird geschädigt, wo Frauen Männer für sich verbrauchen, und wo Männer die letzten Instanzen sein wollen und sich einbilden, dass Frauen ihnen einfach gehören. Weihnachten – 'voll von jenen familiären Edelmutsgefühlen, in deren Bewusstsein Menschen ohne Charakter sich so unaussprechlich glücklich und groß fühlen' (Schlegel) – hat das Zukunft? Jeder Einzelne sollte stattdessen im Gemeinwesen die eigene Weise, in Liebesdingen geschadet zu haben, bereuen; denn insofern wir alle Schäden verursacht haben, sind wir jetzt aufgerufen, unseren Beitrag zur Verunstaltung und Zerstörung der Schöpfung anzuerkennen.

Warum halten wir Dialog? oder anders gesagt, warum sind die Beziehungsgesetze der Liebe ohne den Dialog unergründlich? Dafür gibt es mehrere Gründe. Als erstes macht Der Dialog den Frauen klar, dass es auf dem Niveau ihrer eigenen Seele etwas zu lernen gibt – durch 'learning by teaching', und zwar bevor an „Beziehung“ zu denken ist. || Als zweites bezeichnet das Wort Dialog ja 'eine mündlich oder schriftlich geführte Rede', gemeint ist hier das Gespräch zwischen Ehepaaren – der Gegensatz wäre 'der Monolog', also das Gespräch einer Frau mit sich selbst oder einer anderen Frau. Dialog setzt somit 'das Gespräch zwischen Mann und Frau' voraus, und dabei besteht zwischen den Seelen und den Heiligen Schriften eine tiefe Verbindung. || Der wichtigste und verständlichste Seelengrund für den Dialog aber ist das Gesetz des Erbarmens im geschriebenen Wort. 'Ohne zu schreiben, kann man nicht denken; jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise. Durch Schrift wird Kommunikation aufbewahrbar, unabhängig von dem lebenden Gedächtnis von Interaktionsteilnehmern.' (Niklas Luhmann, Soziale Systeme,1987). Ohne dass Männer schriftlich ihr Gewissen aussagen, ist keine Kommunikation möglich.
 

Kommunikation in »Philosophie der Musik« gefasst
In der langsamen Bewegung seines Klavierkonzertes No. 4 (opus 58) lehrt Beethoven die Souveränen (Archdukes, op. 97), die Stille ihrer erleuchteten Seele als "Stoßdämpfer" zwischen dem Druck seelenloser Frauennaturen und eigenen sexuell-emotionalen Regungen zu setzen. Indem die Musik ablehnt "mit sich Ballspielen zu lassen", eine Zone heilender Atmosphäre um sich aufbauend, strömen 'Gnade und Licht' in den Brunnen. In Seelenzeit fallen Mondesstrahlen sacht und Bedeutung {SINN} entflammt die Sehnsucht im Heiligtum des Herzens; Zwang zu Romance und Eros, Gewalt zu Konsum werden verwandelt und fungieren als Katalysator: Licht auf Licht (quantenpsychische Interferenz), Woge heiligen Geistes verheißt dem Bewusstsein der spirituellen Weiblichkeit das Schöpfungswerk zu vollenden, was der Menschheit das planetarische Tor zu humanistischem Handeln öffnet.

Menschen haben unterschiedliche Naturen und daher unterschiedliche Verhaltensweisen und doch ist die Menschheit ein unteilbares dynamisches Ganzes, das eher den musikalischen Gesetzen einer Symphonie ähnelt, denn "Masse und Energie". Seelen-Naturen sind dynamische, relationale, auf einander bezogene Organismen – ein Gewebe von Beziehungen, in dem kein Teil für sich allein stehen kann: 'jeder Teil bezieht seine Bedeutung und sein Dasein allein aus seinem Platz im Ganzen' (Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze). Wenn wir Änderungen in 'Religion und Sexualität' der Menschheit vornehmen, indem wir krankmachende, Krieg erzeugende Bedingungen eliminieren, müssen wir zuerst verstehen, auf welche Bedürfnisse diese Bedingungen eigentlich reagieren, indem wir die Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen sehen: aus diesem Verständnis heraus, gilt es Änderungen zu machen; dazu müssen Frauen 'von göttlichem Licht' ihre 'kollektiven Dunkelheiten' erleuchten – sonst müssen Männer doch wieder nach den Wünschen ihrer Gattin handeln.
 

Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, 'Die Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft aller Menschen. Der Grundstein hierzu, der Felsendom, ist die Verwirklichung der Universellen Frau, das ermutigende Ziel spiritueller Bodhisattvas. In Frankreich mit 'Croix de guerre avec étoile d'or', in England mit dem großen 'George-Cross, M. B. E.', der höchsten zivilen Tapferkeitsauszeichnung, geehrt, steht Noor-un-Nisa für das Ideal inspirierender Weiblichkeit, die die Doktrin des höchsten Mitgefühls geübt, indem sie sich geopfert hat, den autoritaristischen Kriegen despoter Androkratien Einhalt zu gebieten wissend, um auf die Not leidender Menschen in der Welt aufmerksam zu machen.
 

Princess Noor-un-Nisa Inayat Khan

 


Spirituelle Initiation und Dialog  Frauen, die sich zu drei Pfaden – hören: den spirituellen Pfad erlernen; sehen: Heilige Schriften kontemplieren; sprechen: Dharma lehren – diszipliniert haben, sind in ihrer human-geistigen Bildung umfassend, evolviert zur Universalität. Nicht geistig evolvierte Weiblichkeit wird sich kaum zu menschheitsbezogenem Mitgefühl aufraffen: man bleibt bei den kleinen Dingen seines familiären, beruflichen oder frommen Alltags – nur 'mein und dein' denkend, ohne jeglichen Bezug zum Leiden der Menschheit. Frauen, die in ihren 3 Stufen des Dharma gelernt haben, menschheitsbezogen zu denken, zu fühlen und zu handeln, können hingegen sehr wohl Schlüsse bezüglich Einer Universalen Göttlichen Frauennatur ziehen – selbst sogar wenn sie dabei von Einzelheiten ausgehen.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Wenn wir uns ein Bild davon zu machen suchen, auf welche Urstörungen Kriege und Seuchen zurückzuführen sein möchten, so ergeben sich zwei Gruppen, die als die frühesten Störungen seelischer Natur bezeichnet werden dürfen: Angst gegenüber der Buddha-Natur des Weiblichen, und Hass gegenüber der aender, Die Mutter als Schicksal, 1946). In anderen Worten, der Männer Streben nach Ruhm, Position und Luxus, was Frauen ihre erstrebte künstlerische Individualität ermöglicht, wirkt einem Dienen der Kulturell-Kreativen zur Heilung der Menschheit entgegen.

Maria bei Elisabeth  Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und seligster Verzückung ergriffen' (siehe Bernini, L'Estasi di Santa Teresa), anbetungsvoller Glaube allein ist jedoch nicht hinreichend, unentbehrlich ist die Dharma-Praxis. Das Erwachen des menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft in seelischer Führung, denn die Entfaltung des Geistes ist rein persönlicher Natur und in den Archetypen völlig unterschieden. Wir projizieren auf »Gott« die Ideale unserer Vollkommenheit, »das Wort in der Vorstellung« erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seele. Daher spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Maria, der Mensch, muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, selbst erleben, wie Sie (Elisabeth: „Mein Gott ist Vollkommenheit“) ist: ‚Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.‘ Allein nur Seelen-Ideale imaginierend zu evozieren, hoffend »Er« zu werden, reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Liebe, die Frau sein könnte, wenn Frau wäre, was Frau von Seelenliebe sein könnte: der Kosmos im Werdeprozess als Sie selbst.

Heilung versus Das Geschäft mit Fremdgehen und weiblichem Individualisierungsdrang
Der spirituelle Eros ist die 'Sünde', in die Männer sich verstrickt haben, was zu seelischem Tod und entsprechenden Reaktionen (Individualismus, Faulheit oder Psychose) in Frauen führte. Kein 'Mann von Welt' hat es bisher geschafft, sich aus eigener Kraft aus dem 'Wald der Sünde' zu befreien (‚che non lasciò già mai persona viva‘ Dante, La Divina Commedia I.27), da es dazu nicht nur der Liebe zu Notre-Dame, sondern der Gnade der spirituellen Frauen bedarf. Heilung – das Emporstreben der Energie des Weiblichen zu Sich Selbst – ist gänzlich von seelisch-geistlicher Herabkunft des Heiligen, dem 'Druck nach unten' abhängig. Man hält Mäzenatentum gewöhnlich für Versagen oder Unglück, während doch im harmonischen Verbinden und Integrieren altruistischer Kulturszenen der Männer, die aus geistiger und spiritueller Gemeinsamkeit geborene physische Schwelle des Aufstiegs der Frauen liegt.

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Stürme, Nebel, klimatische Veränderungen, Versandung, sich ausbreitende Seuchen, Verelendung, Kriege, Unruhen, Aufstände, Unglauben, Verrat – taub ist das Ohr der Männer; und wie trüb sind die Anschauungen der Frauen! Die weibliche Seele ist ein Spiegel: Frauen sind für ihr Sehen der Situation, Hören des Schreies der Menschheit und friedenschaffende Statements im Dialog, auf den 'gnadenvollen Blick Ramas', die 'belehrende Predigt Shivas' und 'ein sich erbarmendes Schreibrohr' (2 Henoch 22/ slavisch) sich erbarmender Männlichkeit angewiesen. In Abwesenheit von Dharma (Pflicht! der Männer) können weder Kirchenfrömmigkeit, noch weltlicher Verstand, noch mütterliche Caritas irgendetwas sehen und verstehen. Geben die Kulturell-Kreativen ihr Licht dem 'Licht der Frauen', und sind es 'Kronzeuginnen des Himmels', die dann zuhören, begreifen, sprechen, so ist der Weiblichkeit Gottes Sinn, das Planetarische Bewusstsein verliehen; diese Kunst ist Männern möglich, die Buddha geworden sind. Wird Besonnenheit den weiblichen Herzen, so wird Planet Erde gesund (Platon, Charmides 157.2).

Schlafen, schlafen – Vielleicht auch träumen (Shakespeare, Hamlet)  Es sind delta- und theta-Wellen, die den nationalistischen Ego-Willen der Männer brechen und das pathologisch abgespaltene Gruppenselbst der Frauen wieder zugänglich machen. Psychoanalyse ist das Alpha für Männer, dem die Errungenschaft schöpferischen heiligen Geistes folgen muss; denn ist ihr geheimer Stolz, dass hinter der 'Mathematik der Schlachten' sie den prächtigen Traum wittern, in den sich ihr Leben stürzt, als sie der Schatten der Persönlichkeit ihrer Ehefrau zu ersticken droht. Und so stürzen sich Männer, denen das Erlöschen dräut, in den Traum vom Touristenparadies, weil nur noch der Untergang 'eines Lebens, das nicht lebt', den Übergang in eine andere Ordnung zu verheißen scheint und so flammen ferne Welten zur Lust der Augen in der Schönheit des Untergangs auf. (nach Norbert Bolz, in: Die erloschene Seele, Kamper und Wulf, Hrsg.). Doch das Traumbild, zur Bedingung der Möglichkeit von Erfahrung geworden, wird die Realität unseres Todes: Sandte verderbliche Seuche durchs Heer; es sanken die Völker (Homer: Ilias, Erster Gesang 10). Ist nicht ein anderes Einlassen auf die Konkretheit dieser unserer Welt erforderlich, um die Idee des Schönen erkennbar zu machen?


V.  Die erleuchteten Seelen sind das Gewissen der Liebe

'Einer lief hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Dabei sagte er: Lasst uns doch sehen, ob Elija kommt und ihn herabnimmt. – Jesus aber schrie laut auf. Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.' (Markus 15:36-38). Ist ein Mann studiert und zeigt seine Frau eine Begabung für die Künste, sind alle entzückt und alle schätzen sie, laden sie ein und umarmen sie. Doch interessiert die Besucher nicht, zu wissen, ob ein Ehepaar ethisch gut und gerecht, seelisch ehrlich und großzügig ist. Nein, Persönlichkeit ist alles, was Väter und Söhne betrachten, was daher Mütter und Töchter zu entfalten versuchen. Darum ist die Erde jetzt von talentierten, fähigen Leuten bevölkert – das ist großartig! und nimmt immer mehr zu. Aber warum können all die kreativen Fähigkeiten und großen mentalen Talente, selbst 'in spiritueller Vollkommenheit' die Welt nicht retten? vielmehr wird alles sogar immer schlimmer. Man nimmt das Grauen des Krieges, des Dahinsterbens an Depressionen (1 Chronik 10.13-14), Krankheiten und Seuchen hin: „Hauptsache wir haben dionysischen Genuss, das ist es, was zählt!“ Wenn aber in Männern seelische Unordnung und mangelndes Mitgefühl zu erbarmungsloser Hässlichkeit gären… was passiert militärisch in der Welt?

Die Zeitqualität auf Planet Erde ist äußerst widersprüchlich. Auf der einen Seite ist die Sehnsucht der Frauen nach Seelenfrieden und göttlicher Stille ungebrochen, ihre untergründigen Neurosen fühlen sich allerdings als störend an. Wenn Männer jetzt nicht ihre eigenen Neurosen zu verringern wissen, werden statt des ersehnten Friedens im Seelenreich Buddhas weiterhin kriegerische Konflikte herrschen und psychosomatische Erkrankungen zunehmen. Welch gewaltbereite Unzufriedenheit wird den Alltag der Jugend prägen!

Männer sind verschieden. Und doch haben sie auf dem Fundament weltumspannender Ethik der Einen Botschaft der Religionen der Welt, ihre Vorstellungen, Offenbarungen, Intuitionen vom Glück so zu entwickeln, dass es Frauen und Kindern nachhaltig guttut. In diesem Zusammenhang müssen sich Frauen ehrlich fragen: wie viel wechselseitigen Respekt sie vermitteln, durch die Bereitschaft, offen für Die Kulturell Kreativen, den Ansichten und Erfahrungen des heiligen Geistes zu sein. In erster Linie gilt es daher, durch Mäzenatentum »die Schule des Dialogs« vor jenen Männern zu schützen, die den Dialog immer noch missachten, wie auch gegenüber Frauen, die den Dialog insgeheim verachten. ‚Alle gemeinsamen Lebensbeziehungen sind Frauen im Gedächtnis, an den Augen sehen sie sich ab, was sie denken, durch eine einzige stumme Bewegung erregen sie untereinander soviel Lachen oder Weinen oder Andacht, wie Männer erst durch lange Expositionen, Expektorationen und Deklamationen hervorbringen können. Doch leben Frauen im Grunde einsam, wenn ihnen Schöpferische Kultur, die Seelenzeit der Männer fehlt. Dann werden die Missverständnisse so viel, und selbst in weiten Häusern wird das Zusammenleben so schwer, überall beengt, überall fremd, überall in der Fremde.‘ (nach Heinrich Heine, Reisebilder)

Falsch ist es vor allem zu behaupten, dass das Ideal der unendlichen Vollkommenheit des Weiblichen nicht eine Richtschnur im Leben der Männer sein könne, dass man 'das Göttlich-Weibliche' als unbrauchbar erklären und von seiner Anwendung absehen müsse, indem man, mit der Achsel zuckend, erklärt: ‚Da ich Heiligkeit nicht anstrebe, kann ich also das Göttlich-Weibliche doch nicht gebrauchen.‘ – So handeln, hieße den Seemann nachahmen, der da sagt: ‚Da ich nicht in der Linie fahren kann, die der Kompass mir vorschreibt, will ich den Kompasszeiger an der Stelle befestigen, die im gegebenen Augenblick gerade dem Laufe meines Schiffes entspricht, das heißt, ich werde das Ideal 'spirituelle Weiblichkeit' zur Stufe meiner Schwachheit herabdrücken.‘ – Es ist also nicht wahr, dass Männer sich von dem Ideale Christi nicht leiten lassen können, weil es so hoch, so vollkommen und unerreichbar ist. Ein Mann vermag sich nur darum nicht von ihm leiten zu lassen, weil er sich selbst belügt und betrügt. (nach Leo Tolstoi, Nachwort zur Kreutzersonate)

Der Palast der Spiegel  Anbetungsvolle Spiritualität trägt das Gemüt der Frau zur 'Wolke über ihrem Inneren Heiligtum', zu der Spiegelschicht, welche die Leute „Himmel“ nennen; die für Sonne, Mond und die Gestirne eingerichteten Räume sieht man durch sie, sodass sich Menschen gewissermaßen in anderer Gestalt wie im Spiegel erblicken. Die Gesinnung gläubiger Männer, in ihrer marianischen Sehnsucht, ist auf Nutzen und Fruchtbarkeit aus; sobald sie sich nämlich an ihr Werk 'die Heilung der Welt' machen, rührt es die Grünkraft ihrer Seele, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und der Menschen Ansinnen empor zu Himmlischem hebt, so es in ihrem nach oben gerichteten Sehnen von Ihm gestärkt wird. Diese Männer, die sich in Gottes Sehnsucht nach der Frucht ihrer seelischen Werke hin anstrengen, verachten nationalsozialistische Belange, geheftet an 'das Weibliche in göttlicher Art' sind sie, ganz verwandelt: wahrer Mensch. (nach Hildegard von Bingen, Divinorum Operum, Die vierte Schau von der Gliederung des Leibes, 'Von der zarten Luftschicht'; Genesis 12:1).

Hanumans Affen oder Von den Vier Königen des Kartenspiels  Des Mannes Ideal offenbart seine Seele. Der Mann, der nur an sich selbst, als 'Gott heilt', interessiert ist, ist karo-Bube, der Phönix, die Buddha- oder Derwisch-Seele, die ihre Ohren zur Welt verschlossen hält, um der Inneren Stimme, dem Saut-e-Sarmad zuzuhören. Der herz-Bube ist die Shiva-Seele, die ihre Interessen auf Familie und Umgebung ausgedehnt hat, sonst 'nichts sieht'. Rama, König der Drachen-Dynastie, hat sein Ideal zu seiner Nation ausgedehnt, er ist der kommunikative pik-Bube, der im Dialog zuhört, und erläuternd spricht. Der gekreuzigte-Bube, die Krishna-Seele, hat sein Ideal in die Welt im Ganzen ausgedehnt, er ist der komponierende Dichter: das Einhorn, 'das in den Sand zeichnet'. Frauen bedürfen keines höheren Ideals als das spirituelle Ideal; wenn die Buben-Trümpfe dieses Ideal als ihr As erhalten haben, kann die Heilkunst der Kulturell-Kreativen in die altruistischen weiblichen Seelen herabströmen zu dem Frieden, der die Erfüllung der Sehnsucht »Notre-Dames« nach Freiheit begründet.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst die Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; dies bringt die List hervor, ein 'Wachen über das Vergnügen'. Daraus entsteht 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank und Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta), das 'laissez faire (tantra) - laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich, im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen, in den Aggressor endloser schmutziger Kriege: die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavadgita I.26), wer Mohammeds imposantes Werk deuten darf, und man legt die Täuschung zugrunde, dass die physio-psychologischen Naturgesetze von 'Vater und Sohn' die Erklärung einer Kulturellen Menschheit seien – doch „Die Nicht-Betrogenen irren“ (Erik Porge, Jaques Lacan: Les noms du père – Les non-dupes errent).

Hagar und Sarah  Es muss zwei getrennte Gene geben, eins für das Aufdecken psycho-physischer Strategien hysterischer Zu- und Abneigungen; und eins für das Hinauswerfen neurotischer Beziehungsmuster. Da wir bereits das Gen für das Hinauswerfen besitzen, brauchen wir jetzt die tief-religiöse und psychoanalytische Hilfe von spirituellen Männern und Frauen, damit wir dieses Gen auch richtig anwenden. (nach Dawkins, The Selfish Gene). Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen. Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt "Einschränkung der Religionsfreiheit".

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird' (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen.

Von guten Engeln mit den Kulturell-Kreativen, die der Menschheit den Frieden bringen.
Wer sich selbst vergisst, empfängt den Ruf des Friedens  Haben Männer, und mögen sie sich für weltliche Dinge auch aktiv engagieren, durch Marienlob ihr seelisches Wesen, ihre Fähigkeit zur Responsivität entwickelt, so wird es ihnen leicht fallen, der Botschaft des bodhisattvischen Geistes zum Dialog zu folgen. Das Geheimnis einer kulturellen Empfänglichkeit des männlichen Seelenspiegels besteht darin, dass er, um der Göttlichen Mutter antworten zu können, sich selbst vergessen muss. Nicht sich selbst vergessend, werden Männer von ihrem eigenen begrenzten Leben gerufen – das sie ständig versklavt (Marcuse, Der eindimensionale Mensch, Boston 1964). Allen Elends auf Planet Erde entstöhnt sich aus dem Eros männlicher Neurotismen, dem Bewusstsein des eigenen Ichs. Männer, die nicht willens sind, sich selbst marianisch zu vergessen, wie gut, fromm, demokratisch oder spirituell sie auch sein mögen, werden sich als Friedensbringer als erfolglos erweisen.

 

 

 


R.  Women-Universel-Global-Ethics
 

Wie die Sonne alle Dinge belebt mit ihrer Wärme, so heilt und belebt die Große Mutter alle Dinge 'in ihrer Huld' (Qur'an, Sure 24:32). Diese Frauenmacht hat Einfluss auf unseren Umgang, auf Konstruktion und Rekonstruktion von Wissen: 'Sie ist der Himmellebensraum, der jenseits der Dunkelheit wie das Sonnenlicht leuchtet: wer Ihn kennt, entrinnt dem Reich des Todes (Shvetashvatara-Upanishad III.8). Es ist die Große Mutter, die dem Gemeinwesen durch das Genie die Regel gibt; und es ist diese Erkenntnis, die das Böse, „Den großen Drachen, die alte Schlange, die Teufel, Satan heißt und die ganze Welt verführt“ (Offenbarung 12:9; Mozart 'Die Zauberflöte', 1. Aufzug) besiegt – was Männer ermutigt, gleich den edlen Rittern, sich auf die »Suche nach dem Heiligen Gral« zu begeben. Wie die Große Mutter in ihrem Wesen ist, wird niemand ergründen, weder Engel, noch Menschen. Sie kann aber erkannt werden durch Erwägen ihrer Eigenschaften. Wo erleuchtete Seelen zum Dialog zusammenrufen, und Landesherren, 'von ihrer Krone abstehend' (Henry V, II.4), marianischen Gewissens Fragen und Antworten geben: da geschieht Heilung. Der kulturell-schöpferische Schulungskreis im Dialog kann der Menschheit Frieden bringen.

Tiefenanalytischer Seelen-Dialog – Jenseits einer Logik von Sexus und Wirtschaftswunder
In Frauen wächst zunehmend der Drang: alles fernhalten was eigensinnigem Empfinden und Denken widerspricht! während internationale Geschäftsmänner untereinander die Parole pflegen, Dialog gälte der Meinungsblase eines Dichters oder einer kleinen Gruppe psychotischer Frauen: „Richtige Männer haben dafür keine Zeit!“ Wenn Frauen den intimen Aspekt ihres Lebens beleuchten: was kommt rein – was geht raus, Rechenschaft darüber ablegend, dass sie 'von Liebe' rechtschaffen handeln, können Menschheitsväter ihr 'Friedensinstitut' »Schule des Lernens« begründen, erkennend: „dieser Dialog dient der ganzen Menschheit!“ 

Dialog und Herrschaft  Im Augenblick, in dem die schöpferische Imagination der Frauen den geliebten Archetyp 'The Cultural Creatives' (Schechinah) vorausahnt, geht das Licht der heilenden Seelen den Frauen auf und es setzen sich die wahrnehmbaren Werte kulturell-schöpferischen Geistes in die Entsprechung eines Neuen Organismus als 'Planetarisches Bewusstsein' um. Wenn es sich im Dialog trifft, dass die ‚Große Göttin‘ (Al Lat) zugleich in der Weisheit der ‚Großen Mutter‘ (Al Uzza) beschlagen ist, so gebührt Ihr die Herrschaft. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, so gebührt die Herrschaft der Großen Mutter. Sollte es auch so jemanden nicht geben, so gebührt die Herrschaft all jenen Frauen (Manat), denen, beschlagen in der göttlichen Weisheit, das diskursive Denken gänzlich abgeht. Auf keinen Fall jedoch gebührt im Dialog die Herrschaft einem spirituellen Mann, der nicht auch mit der Weisheit der Großen Mutter vertraut ist. Der Genius ist würdiger als ein rein spiritueller Denker, denn Ethik setzt von der Großen Mutter empfangene Eingebungen voraus.

Wenn heilender Schöpfergeist aus 'dem Vater und dem Sohne' hervorgeht, wird kulturell-schöpferische Intelligenz als heilend wirkende planetarische Kraft personifiziert. Nach Suhrawardi wirkt jede Intelligenz durch Hypostase fortschreitend, um eine Intelligenz zu schaffen, die ihr hierarchisch unterlegen ist (Hikmat al-Ishraq). Die Verheißung Gabriels erfüllt sich: die Göttliche Mutter erwirbt ihren Sohn mit Hilfe Heiligen Geistes. So bringt die spirituelle Intelligenz der Frauen den kulturell-schöpferischen männlichen Geist hervor. Nach Alter Schrift: 'Wenn die göttlichen Lichter der Frauen siebenfach werden' (Samuel 2,5), dann sind Frauen gekleidet in ein Gewand von Macht und Ehrfurcht, und die Seelen der Männer fügen sich in den kulturell-schöpferischen Dienst – Sabbat: der aufsteigende Christus ist 'Brot' und spiritueller Wille ist 'der Tisch' – eine dreifache Hierarchie, die sich aus den Hypostasen der Intelligenz zusammensetzt, von denen jede eine neue Hypostase erzeugt, die Seelen der Männer und darüber hinaus eine himmlische Kugel, der Weibliche Organismus in Planetarischem Bewusstsein. 'Feuer aus Wasser, Wasser aus Wind, und Wind aus dem heiligen Geist, Geist des lebendigen Gottes' (Sefer Jezira § 11): »Christus«, der intellectus agens spiritueller Frauen, das ist die heilende Erzengelin der Menschheit.

Ineffabilis Deus  Der unaussprechliche Gott der Frauen ist: Sie, die sie gemeinsam als das Höchste erkannt; und Sie, die mit der Darstellung ihres Christus den heiligen Tempel schafft, und Sie, die das stärkste Gemeinschaftsgefühl bewirkt, nämlich: Gott ist die Liebe.

Haben gewisse Männer sich erst einmal eine bestimmte Meinung im Umgang mit Frauen angeeignet, geben sie nicht gerne zu, dass sie sich geirrt haben. Warum auch? solange Frauen – die im reifen Alter doch erkennen, dass sie sich in Männern geirrt haben – sich weigern dies im Dialog bekanntzugeben. Derartiger Eigensinn ist ein großes Hindernis für den Dialog, denn damit wird es unmöglich, fundamentalistische Überzeugungen und andere Arten überlieferter "Frömmigkeit" in Frage zu stellen und zu modifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Vorstellungen von Beziehung schädlich sind, und dennoch weiterhin daran festhalten, weil „Eltern und Großeltern und deren Vorfahren“ diese Vorstellungen hatten, so wischen wir Gegenargumente mit der Bemerkung vom Tisch, dass etwas so und so ist, weil alle das schon immer geglaubt haben. Wenn wir jetzt Fortschritte machen wollen, müssen wir uns anstrengen, solcherlei Ansinnen im Dialog zu meiden. Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Auch ist die Psyche sogenannter "religiöser" Frauen ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Vielmals finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen aber ihre Fehler auf, widersprechen sie nur: leicht kann die Fähigkeit dann in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Selbst Engel werden psychische Korrekturen im Geist der Verfolgung annehmen, es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machend, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen: jeder Wunsch, jeder Versuch psychologischen Heilens, sie zu korrigieren, wird ihren Widerstand noch stärker machen.

Drei Welten  α) Frauen, die gewohnt sind zu folgen, jedoch nicht gerne führen (geistige Aufgeschlossenheit bei spiritueller Verhaltensstarre): sie fürchten zu verarmen, würden sie in Kirche und Familie den Mund aufmachen. β) Frauen, die gewohnt sind zu herrschen, ungern aber ganz im Seelischen aufgehen (mentale Aufgeschlossenheit bei geistiger Verhaltensstarre): solche Frauen fürchten, ganz Seele seiend würden sie zu wenig Widerstand leisten, so dass Männer noch ungehemmter mit grenzenlosem Kapitalismus die Völker verführen könnten. γ) Kulturelles Mäzenatentum muss diese Schulungen ermöglichen: dass im Dialog Männer Kraft des Schöpferischen Geistes Frauen zu ihrer Berufung führen, während Frauen in heiliger Spiritualität Männern weltpolitisch den Pfad zur humanen Kultur weisen.

Dialog oder Was zwischen Gottes Schweigen und dem Abgrund liegt  Ein seelenloses System [gehobene Sternehotellerie und Genozid (russischer Angriffskrieg mit iranischen Drohnen, sunnitischen Kämpfern, Chinas Konzentrationslager)], das jenem, sich selbst bestätigendem, unerleuchteten Feminismus Gehorsam leistet, der mit seinem Aktionismus die ganze Erde bestimmen will. Derweil schmelzen die Pole, und Geschäftsmänner sind auf dem Highway zur Beziehungshölle „mit dem Fuß auf dem Gaspedal“ (UN-Generalsekretär António Guterres, Cop27), zu reisen und zur neuen Sekretärin. Frauen würden sich für die edelsten Taten der Männer schämen, wenn sie nur wüssten, dass ihr Wohlbehagen und Begehren hinter 'Luxus-Resorts bauen und Krieg führen' steht. – Ohne Buddhas Praxis kein Frieden!

'Wohlergehen kann nur in der Gemeinschaft wachsen und niemals getrennt von ihr; nur gemeinsam kann man leben, gemeinsam kann man sprechen und gemeinsam kann man lieben' (Mahabharata, Udyoga Parva 39). 'Doch um das Kleine zu festigen, muss erst das Große gefestigt sein; um dann das Große in Ordnung zu bringen, muss erst das Kleine in Ordnung sein' (Frühling und Herbst des Lü Buwei). Der sich zur Reue bewegende grobe protestantische männliche Verstand und die zu spiritueller Psychoanalyse fähige feinsinnige Weiblichkeit, beide gemeinsam müssen zusammenwirken. Das erleuchtete weibliche Mitgefühl kann allerdings dem groben männlichen Denken nicht zu Hilfe kommen, wenn wir ersteres überhaupt nicht beachten. Worauf wir achten müssen, sind die spirituellen und ethischen Grundlagen für den von Frauen geführten psychoanalytischen Dialog.

Bekenntnis eines Musikers  Als Organist war meine Erfahrung seit frühester Jugend, dass Frauen beim Rosenkranzgebet das 'Gegrüßet seist du, Maria' mechanisch dahersagen, und im Hochamt tönte der Männer 'Vater Unser' – das auch eine Anrufung der Großen Mutter beinhaltet – wie 'dröhnendes Erz oder lärmende Pauke' (Korinther 13:1). Wären Frauen hingegen mit Überzeugung, echtem Glauben und Hingabe (zu Christus, Frau Hulda und Eástre), hätte alles, was sie im Dialog aussagen, Wirkung; dieser Effekt würde Wunder vollbringen. Daher gilt es als Erstes auf spirituellen Wegen beharrlich zu versuchen – durch Meditation, durch Konzentration, durch Gebet, durch Studium, durch alles, was Frauen tun – das falsche Selbstbewusstsein so weit wie möglich auszulöschen, dass sich die Realität 'Dharma-Geben in Hauskirche' manifestieren kann, jene Nächstenliebe, die doch immer unter verkehrter Selbstbestimmung der Frau begraben liegt. Das spirituelle Bewusstsein der Frauen ist wie eine Quelle, die aus schroffem Stein sprudelt (Exodus 17:6), Wasser, das, sobald Motivation an spiritueller Kraft und Stärke gewonnen hat, den Fels des selbstbestimmten Handelns durchbricht und durch 'tavistock-working-conferences' zum Fluss der Heilung wird. Ähnlich verhält es sich mit 'Götter-Funken aus Elysium' (Beethovens Neunte Sinfonie): durch Konzentration [Schwärzung: innigste Verehrung Notre-Dames], dann Weißung [Meditation: 'Nicht die Göttin, sondern Gott'] manifestiert sich Seelenadel, und wo diese Tochter aus Elysium, der Männer 'weibliche Seite Gottes' sich erbarmt, wäscht Sie Irrlichter ‚verirrten Glaubens‘ hinweg. Männer haben diese, ihnen scheinbar angeborene Tendenz, geistige Anstrengungen im Gemeinwesen zu vermeiden. Ihre Methode dabei ist, dass sie alles tun, was sie nur können, um ihre Aufgaben anderen zu übertragen. In dieser, doch so hoch geschätzten Kunst, schwächen sie sich, das vollkommene Gleichgewicht zwischen der Vergeistigung der Materie und der Materialisierung des Geistes durch das seelenvoll liebende Göttlich-Weibliche geht verloren: Frauen verlieren ihre Fähigkeiten, heilenden Geist der Welt zu materialisieren. Dass Frauen dem Bösen widersagen, widerstandsfähig und intelligent Planetarisches Bewusstsein ausstrahlen, dazu müssen ihre Männer sich fähig machen, es mit dem Teufel aufzunehmen, sich eben daran gewöhnend, diese Anstrengungen zu machen! Heutzutage kann man die für einen angenehmen Dinge ohne jede Anstrengung erreichen, aber mit welchem Ergebnis – eine kriegerische Fremdgeh-Kultur reproduziert sich so durch "ihre Werte und ihre Erziehung" immer aufs Neue. Äußerlich werden Männer erfüllt sein, innerlich aber finden Frauen, außer Eigensinn in sich, nichts als Leere. Es sind die geistigen Anstrengungen im Dialog, mit denen Männer die Kultur Europas aufrichten müssen und Frauen lebendig erhalten.

Sie schnallen mich auf Feuerräder und tauchen mich in ihre siedendheißen Tränen
Zwischen Mühlsteinen bin ich geboren; Feuerräder meine Wahl. – Du weinst Tränen um mich, Harlekin [Höllenkönig]. Wohl weiß ich's Am Rande des Abgrunds. – Das Tor stand offen, ich wählte es nicht, /ging hinaus - Sie werden mich zermalmen – warum?
(84-06-26).

Wegesgefährten  Ich tauche in die Nebel des Gelben Lichts. Heute, am Tag meiner Reise. Taue und Nässe begleiten mich (wie Taumel drängend); sie ziehen zum Tone hin in die Ferne.

Stellen wir uns den Heiligen Geist als Komponisten vor, dann sind Frauen die Musik, die er als Ausdruck seiner Verherrlichung komponierte. Und statt einer armseligen Erfahrung, dass Liebe so blind macht, dass man sich insgeheim über das Unrecht freut, würden Frauen die Erfahrung machen, dass 'Gott durch ihre Augen schaut und in Christus Eine Neue Welt erbaut'. Religionen, oder Welt-Ethos, können nicht konkrete Lösungen in Liebesdingen vorfabrizieren, ja sie dürfen es nicht einmal tun, weil sie damit in unzulässiger Weise dem einzelnen seine Verantwortung gegenüber Planet Erde abnehmen. Während konkrete Lösungen also von den erleuchteten Seelen zu erbringen sind, wird man immer darauf gefasst sein müssen, dass 'unspirituelle religiöse Frauen' und 'unreligiöse spirituelle Männer' zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Weil Mütter ihre konkrete Gefühlslage zum Geliebten Herrn verschieden beurteilen, während Väter mit Atomkrieg ihren Willen zu „Gott, dem Einen“ durchsetzen, ist ein Kulturelles Friedensinstitut unter Führung reinen Geistes unumgänglich.

Heilung der Welt  Die Weisen Frauen treten durch das Studium der weiblichen Natur und der vier Seelentypen der Männer in die schöpferische Einheit von Frau und Mann, die Individuation Christi verwirklichend, ein, indem sie ihre eigene Persönlichkeit opfern. Humanes Leben, das Neue Leben der Beziehung zwischen Frauen und Männern, beginnt für Frauen in der Unterscheidung zwischen 'Gott als Dharma-gebende Nächstenliebe' und 'Gott als spirituelle Erkenntnis'. Wenn Frauen nicht zwischen beiden unterscheiden, und dadurch den komplementären Aspekt, die Wirkung seelischen Geistes der Männer auf die humanistische Persönlichkeit der Frauen, außer Acht lassen, werden sie im Leben das Glück vermissen. Männer, die dann sagen: „Es gibt keinen Schaden, der Menschen im Mutterleib zugefügt wurde; ich werde nicht auf 'Schuld der Frauen' schauen, sondern weiterhin das große Geschäft mit Frauen machen“, werden mit der Zeit depressiv. Jene aber, welche das dreifache Leiden der Weiblichkeit fühlen, wie auch den Schaden gefühlt, der Männern reaktiv von Frauen zugefügt worden ist, aber Frauen ihre Schuld vergeben wie diese Schuld den Männern vergeben haben, diese Männer sind es, die internationale Friedenskonferenzen leiten und Erfolg haben werden, weil sie das weibliche „Ich bin, der Ich werde sein“ als Liebender von 'Angesicht zu Angesicht' (Numeri 12:8) erfüllt haben.

Das Haupt der Medusa  Die Fülle des Lebens der Frauen in unserer Zeit erfordert mehr als bloß 'Körper, Herz und Seele'; sie bedarf des göttlichen Geistes, eines unabhängigen und übergeordneten Komplexes, der offenbar allein imstande ist, alle jene seelischen Möglichkeiten an Visionen, Offenbarungen und Eingebungen des Männlichen, die nur-fromme Frauenselbste nicht manifestieren können, in lebendige Erscheinung zu rufen. Aber wie in Männern jener Eros lebt, der nach blindem, schrankenlosem Nehmen strebt – die höchst Erfolgreichen erfüllt zumeist ein Streben zum Übermenschlichen – so gibt es in Frauen eine Leidenschaft nach jenem negativen Aspekt von 'Medusa-Weiblichkeit', in der Weiblichkeit, um ihrer schöpferischen Überlegenheit willen, alles Leben zum Opfer bringen möchte; 'in dieser Leidenschaft wird feminine Spiritualität zu einer bösartigen Geschwulst' (vgl. C. G. Jung, Seele und Erde), die das Wesen 'Bruderschaft' sinnlos zerstört.

Von der unseelischen Entwicklung der Geschlechter mit den verheerenden Folgen
Die Gefahr durch Seelenlosigkeit der Geschlechter ist größer als man ahnt! Kommt das Alter, wo die spirituelle Liebe der Frau befehlen sollte, so gibt es ungeheuere Schwierigkeiten in der Ehe. Die "katholische" Frau und der "spirituelle" Mann werden als Kampfpositionen erfasst, wo es gilt, ihren Beweis oder seinen Scheinbeweis der Überlegenheit immer wieder zu versuchen. So zerstören die psychotischen Perspektiven der Frau und 'Paternalismus, Protestantismus und Genussehe', die Leitideale des männlichen Protests, immer wieder die Unbefangenheit und Geschwisterlichkeit beider Teile und erzwingen eine bleibende Unzufriedenheit der Geschlechter, damit den Krieg der Völker! Heilung ist nur von einem Dialog zu erwarten, der nicht mit Gott nur redet, sondern Sie versteht.

Neue Mythologie oder Mit Dialog und Geburt des Heiligen zum Frieden führen
Der Engel sprach: 'Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; deshalb wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird, Sohn Gottes genannt werden' (Lukas 1:35) – Im Grunde sind Menschen keine Übeltäter, sie nutzen nur ihr Seelen-Potenzial nicht. Seelenpotential rührt aber nicht von ritualisiertem Beten, mystischem Meditieren, Spaziergehen oder Reisen, Kreativsein im Beruf oder 'Essen und Trinken und Heiraten' (Matthäus 24:38). Indem Männer mit psyche-analytischem Dialog bereuen und gewissenhaft im Heiligtum der Großen Göttin Buße tun, vom unaussprechlichen Gott 'Große Mutter' Weisheit zur unbefleckten Zeugung erlernend, können Frauen ihre Seelenmotivation wiederfinden. Und obwohl es derzeit nur wenige 'Engel und Heilige' gibt, deren Bestimmung es ist, auf diese Art 'dem kommenden Gott' Geburt zu geben, wird sich letztlich doch ein ganzes Friedensheer gänzlich ermutigt und unterstützt fühlen, in dieser Kunst, Gott und der Menschheit zu dienen. In Widerspiegelung des eigenen Heiligen Geistes werden Frauen dann: Erlöserinnen.

Wenn das bedingte Liebesleben der Frauen zu Ende geht, dann sind sie so bewegt, so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merken es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Manche Frau denkt sich: „Lieber hör‘ ich auf, statt dass die Leute sagen: »Gott, sie lebt in Wollust!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {Galaterbrief 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben. So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilsame Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'Man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aïvanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'Aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins.

Der kulturelle Genius: 'Ich bin der Weg und das Ziel, Herr und Zeuge, Haus und Land, die Zuflucht und der Freund' (Bhagavad-gita IX.17). Nachahmen ist eine Neigung, die Männern angeboren scheint; doch wissen die meisten nicht, wie wichtig die Frage eines Vorbilds für ihr Seelenleben ist. Wen wollen darin Männer nachahmen? – diejenigen, die spirituellen Ruhm und mentalen Erfolg, oder materielles Vermögen errungen haben? Solches Nachahmen wird nicht ohne Folgen auf den Ehepartner bleiben. Denn bei aller Selbstständigkeit: die Ehefrau nimmt von den Schattenseiten der Persona ihres Ehemanns an. 'Zu kämpfen ist daher euch Frauen vorgeschrieben, auch wenn es euch widerwärtig ist; denn es mag sein, dass euch etwas widerwärtig ist, was gut für euch ist. Und weil es doch so ist, dass euch etwas lieb ist, was übel für euch ist.' al-Baqarah 2:216. Es gibt einen Schatz, den man nie greifen kann, den Jedermann sucht, jagt, bejagt, verspottet, foltert und bekriegt, der aber die ganze Menschheit mehr und mehr zum Vorzüglichen zieht. Dieser aber muss geheim sein und Er ist geheim, weil Er der Gral ist und deshalb geschützt werden muss.

 

 


S.  Heilen mit der weisen Schlange


Der zerbrochene Krug des Wassermann-Zeitalters
Mann und Frau, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des 'Du' [Nicht-Ich] und des 'Ich' haben, bleiben – ohne Kulturelle Schöpferischkeit – so entgegengesetzter Natur wie Finsternis und Licht. Denn steht nun fest, dass der Herz-Charakter der Männer nicht dem seelischen Wesen der Frauen entspricht, wie auch die Persönlichkeit der Frauen nicht dem Einzig-Seienden der Männer (weil Frauen einfach 'keine Lust' auf Dialog und den Beruf verspüren, junge Männer spirituell heranzubilden, und Männer 'keine Zeit' haben Hl. Schriften auszulegen, um kränklichen Damen tiefenpsychologisch Vergebung zu gewähren), so folgt umso mehr, dass dann Planetarisches Bewusstsein – Seelenkapazität der Männer verbunden mit spirituellem Bewusstsein der Frauen – nicht vonstatten geht. Da der Frauen Übertragung ihres 'Glauben an den Herrn und Seine Kapazität' auf Männer, wie der Männer Anima, die Vision Notre-Dames, auf Frauen nicht gelingt, so verlieren Ausdrücke wie »Ich gehe zum Vater hinauf« (Johannes 20:17) und »Das ist mein Mann« an Wert: der Sinn der Liebe zerbricht, 'es reißen die Schläuche und der Wein läuft aus' (Matthäus 9:17; Lukas 5:39 / Rodin: 'Fugit amor'). * Die scheinbare Darstellung in Form einer Erinnerung an das Bewusstsein von etwas, das zuvor beobachtet wurde, in einer anderen Sache (Vedanta-Sutra I.1).

Weibliche Cleverness handelt durch die Schlange 'Sexualität', Männlichkeit besiegt durch den Stein 'Spiritualität'. Weder finden Schlange und Brot zusammen, noch Fisch und Stein, noch Schlange und Stein. Daher wurden der Frau 'die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie an ihren Ort fliegen kann' (Offenbarung 12:14), die Transformation herbeizuführen. Der Geist der Kulturell-Kreativen sind einzelne Seelenkräfte, während das Herz der Frauen die Gesamtheit männlicher Seelenkräfte in sich schließt, also die Zentralkraft und die Wurzel der übrigen ist; wenn nun die Wurzel heilig ist, so sind es auch alle Zweige; 'nicht aber verhält es sich auch umgekehrt so mit einem einzelnen geheiligten Zweig' (Isaak der Syrer).

Bleibt die wirkliche Annäherung und Vereinigung von erleuchteter männlicher Seele und spiritueller Weiblichkeit verunmöglicht, entfernen sich Mann und Frau von jener Einheit in die sie einst geschaffen wurden, in der sie schöpferisch würden sein (Exodus 3,14). 'Nicht-Auferstehung von den Toten' und ein 'umsonst Warten-auf-Die-Wiederkunft' hat den mind der Kinder und Kindeskinder materiell geprägt. Was bleibt der empfindsamen weiblichen Seele, ist nur die unerlöste Sehnsucht und Trauer, um eine überhaupt nicht vollzogene und damit nicht zu Ende gelebte 'Einswerdung in die Vollendung'. Die Verdrängung unbewusst herrschender schroffer Abwendung bringt jene fundamentalistische Weiblichkeit hervor, die ihren Jesus, Muhammed, Alī oder Moses liebt – damit die Welt aufteilt in Kriegsgebiete.

Je egoistischer und eingebildeter Männer sind, desto unglücklicher schaffen sie das kulturelle Seelenleben anderer: je elender wird das Leben der Frauen und Kinder auf der Welt. Indem Männer ihre eigene kulturelle Disharmonie in ihrer Seele kreieren, behandeln sie Frauen auf gleiche Weise. Dann wird ein Paar weder mit sich zufrieden, noch in Gemeinschaft mit „all den erleuchteten Seelen“ sein, weil sie ein Nichtzugehörigkeitsgefühl haben.

Von der Erkrankung unseres Planeten in Reaktion auf das kriegerische Patriarchat
Dann nehmen Frauen meist Medikamente ein … mögen Medikamente auch Heilwirkung besitzen: das allein aber genügt nicht. Es muss dazu etwas anderes in Frauen grundlegend zur Heilung beitragen. 1. Die göttliche Materie ihres Leibes, die Sich und den Nächsten verteidigen kann: die innere 'Stimme ihres Herrn' im Dharma-Geben, emotional belebend, 'sich und den anderen' geistige Freiheit lehrend. Für den Frieden sind Frauen sogar verpflichtet, dass sie, Dharma lehrend, 'überschattet mit der Kraft des Allerhöchsten' {wie der Engel Maria lehrte; siehe Lukas 1:35}, die in ihnen ruhenden Kräfte der Nächstenliebe erwecken. 2. Einzig das zieht Männer an, ermutigt, mit ihrem starken Fluidum 'kulturelle Kreativität', welches Gottes heilendem Erbarmen entströmt und unsere kranke Erde durchdringt, jene Liebe wiederzubeleben, in der Notre-Dame 'den Duft ihrer Rose' entfalten mag.

Vom seelenlosen Beten oder Meditieren – ohne der Erde Dharma, Heilung zu geben
„Ein unreiner Geist, der eine Frau verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er aber keinen findet, dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe. Und wenn er es bei seiner Rückkehr leer antrifft, sauber und geschmückt, dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder.“ So kann es trotz aller betenden und meditierenden Frauen am Ende schlimmer werden als vorher. Matthäus 12,43-45  Von der Rückkehr der unreinen Geister in den erbarmunglosen Yoga-Körper.

Vom Umgang mit Neurosen und Psychosen im Dialog  Es gibt Frauen, die Männern gemeinhin augenscheinliche Lust vorstellen, indem sie Bilder sinnlicher Ergötzungen und Lüste hervorrufen, um das Patriarchat noch tiefer in seinen Lastern und Sünden zu bewahren und zunehmen zu lassen. Der marianische Rittergeist verfährt bei solchen Frauen in spiritueller Weise: Stille, Vergebung im göttlichen Blick, stachelt das weibliche Herz auf und verleiht autonomen Frauenpersönlichkeiten Gewissensbisse im innern Instinkt ihrer Vernunft. Bei den anderen Frauen – welche entschieden voranmachen in der Läuterung ihrer kollektiven Psyche, indem sie im Dharma-Dienst 'Gottes des Herrn' vom Guten zum je Besseren übergehen – findet eine Weise statt, die der Regel gegenüber femininen Neurotismen entgegengesetzt ist; denn es ist dem bösen Geist fundamentalistischer frömmelnder Gemütlichkeit manch pastoraler Praxis zu eigen, Frauen zu beißen, traurig zu stimmen, Hindernisse auf den Initiationspfad zu legen und mit falschen Gründen zu beunruhigen, damit Frauen nicht evolvieren. Hier ist es der spirituelle Geist der Frauen, welcher Mut, Kraft, Tröstung, Einsprechungen und Ruhe zu geben vermag, vermittels strahlendster Seligkeit macht Sie alle Hindernisse leicht, hebt sie weg, damit Männer im Tun des Schönen vom Himmel herabkommen. 'Ich rede von jenem Trost, der in Frauen innere Bewegung dergestalt verursacht, dass Seelen in Liebe zu ihrem Schöpfer und Herrn zu entbrennen beginnen und demzufolge kein geschaffenes Ding auf dem Antlitz der Erde mehr in sich zu lieben vermögen, es sei denn im Schöpfer ihrer aller.' (nach Ignatius von Loyola, Die Exerzitien. Einsiedeln, Freiburg 2005)

Parmenides, Simpl, In Phys. 86,27/117,4  'Die Göttin verkündet dem Dichter die Wahrheit'
„Worüber man sprechen und was man kennen kann, muss sein. Denn das gibt es: zu sein; nichts hingegen ist nicht; das fordere ich dich auf bei dir zu bedenken. Denn zuerst halte ich dich von diesem Weg des Forschens fern, dann aber von dem, den sich die Menschen, die nichts wissen, bilden, die doppelköpfigen Verführer: denn Hilflosigkeit lenkt in ihrer Brust ihren umherirrenden Sinn; und sie treiben benommen dahin, taub gleichermaßen und blind, entscheidungsunfähige Haufen, denen das Sein und Nichtsein als dasselbe und wieder nicht als dasselbe gilt; ihnen allen aber ist ein Weg eigen, der sich umkehrt.“

Visio Dei beatifica  'Der Maler steht etwas vom Bild entfernt. Er wirft einen Blick auf das Modell. Vielleicht ist nur noch ein letzter Tupfer zu setzen, vielleicht ist aber auch der erste Strich noch nicht einmal getan.' (Michel Foucault, Les mots et les choses). 'Moral bezeichnet entweder die Gesamtheit der Überzeugungen vom normativ Richtigen und vom evaluativ Guten sowie der diesen Überzeugungen korrespondierenden Handlungen oder aber allein den Bereich des moralisch Normativen. Unter Ethik verstehen wir hingegen diejenige Disziplin, welche die faktischen Überzeugungen und Handlungen (der Moralen) einer Reflexion unterzieht. Richtiges Handeln gründet sich auf der Einsicht in die wahre Struktur der Wirklichkeit' (Handbuch der Ethik, Düwell, Hübenthal, Werner 2002). Die eigentliche Bestimmung der Frau liegt in ihrer, der 2. Lebenshälfte, selig machenden 'Schau Gottes, von Angesicht zu Angesicht' (1 Korinther 13:12), von der sie aber nur durch die Offenbarung des schöpferischen Geistes ihres Mannes im Gemeinwesen erfahren kann.

Morgenländische Weihnacht  Der Schatz, das goldene Ei der Prinzessin, wartet tief in der Höhle auf den Bräutigam, der allein die Menschheit liebt und in die Tiefen der Seele vordringt, die Prinzessin rettet und ihr Herz mit Energie versorgt, was ihr Leben in der Wüste wie eine Rose zum Blühen bringt. Es lobt das Weltkulturerbe die Christa-Manifestation.

 

 



Und er suchte, fand aber die Bilder nicht. (Genesis 31:35)

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Halte mich nicht fest



Wenn ich zum Vater gegangen bin, werde ich ihn bitten,
und er wird euch einen anderen Beistand geben (Joh 14:16) . . .

M mu háptu  In Beziehung auf ihre spirituelle Persönlichkeit
sind Männer von Frauen unabhängig; hinsichtlich der Manifestation
Planetarischen Bewusstseins aber, weil es die Wirkungen der Frau
darin ermöglicht, bedürfen Männer den Beistand der Heirat.

. . .the wave realizes 'I am the sea', and by falling into the sea prostrates itself before its God.
Hazrat Inayat Khan,
Bowl of Saki

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


Der Eid des Hippokrates (Arkanpflicht)  Spirituell-meisterlich {marianisch, in Christo divina maiestas} und geistlich-kulturell {virtus, fides et pietas}, nach göttlichem und humanem Recht, werden wir das Leben bewahren und auch unsere Kunst, denn das Beichtgeheimnis (sigillum confessionis) ist unverletzlich (Codex Iuris Canonici 983, §1). Was immer wir im Dialog sehen oder hören, auch außerhalb im Leben der erleuchteten Seelen, werden wir verschweigen und Solches als Geheimnis betrachten. Von einem zuvor gewählten Standpunkte aus Umschau zu halten, ist eine Sache der Herrschenden; nach vorgenommener Prüfung des ganzen Gebiets seinen Dienst neu zu wählen, ist Liebe.

Die Göttliche Mutter erkennt die Archetypen durch sich selbst; unerleuchteten Seelen aber bleiben die Gedanken des Herzens, das Innerste der Seelen anderer, verborgen. „Echte discretio ist übernatürlich; sie findet sich nur dort, wo heiliger Geist herrscht, wo eine Seele in ungeteilter Hingabe und ungehemmter Beweglichkeit auf die leise Stimme des holden Gastes lauscht und seines Winkes gewärtig ist“ (Edith Stein). Der Geist, der alles durchforscht, selbst Tiefen der Gottheit durchdringt, ist: Richter, und Verzeiher.

Es ist zumeist das Manko vieler Landesväter, dass sie ihrer Tätigkeit 'das marianische Gewissen' als feste Grundlage verweigern. So stürzen sie den Menschen 'hinein ins wilde Leben' (Den schlepp' ich durch wilde Leben, Durch flache Unbedeutenheit, Er soll mir zappeln, starren, kleben. Goethe, Faust, Mephisto). Ohne geistige Vorbereitung denken sie, es genüge den Wunsch zu haben, dass sich die himmlische Welt ihnen enthüllte, „der Teufel von ihnen ablässt, Engel kommen und ihnen dienen“ (Matthäus 4:11), und Frauenmacht in ihre Hände fiele. Oh nein! unglücklicherweise nein. Der kulturell-schöpferische Mann verbringt an die dreißig Jahre damit, sich geistig vorzubereiten – dann eines Tages, auf einen Schlag, erhält er alles, was er sich wünschte. Vorbereitung ist also das, was auf dem kulturell-schöpferischen Gebiet lange dauert: Aber Männer bereiten sich nicht vor! 'törichten Jungfrauen' gleich, unterhalten sie in ihrem Innern weiter irgendeine Sorge... von Zeit zu Zeit meditieren sie ein bisschen sozusagen, das genügt ihnen. In Wirklichkeit reicht es überhaupt nicht, es erlöst Ehefrauen nicht von 'Evas Namen'. Es gilt also, dass Männer eine Vorbedingung erfüllen müssen: die Schule geistigen und geistlichen Lernens. Wenn sie diese erfüllen, wird man entdecken können, dass ihr »Dialog« der ganzen Menschheit heilsame Ergebnisse bringt.

Art of Ethics  Wie die Geschlechter und die Generationen ihre Energien und Talente, die ihnen gegeben sind, auf heilsame und friedenschaffende Weise gebrauchen, dies sollte in kosmischer Intelligenz das Wichtigste sein, für das wir ‚essen und arbeiten‘. Viele Männer glauben immer noch, ihr Wirken mit Erklärungen rechtfertigen zu können, dass „für das Wohl meines Landes arbeiten“ höchste Moral erfüllt. Für den Frieden der Menschheit ist dies kein Argument, denn Globale Ethik ist eine universelle Wissenschaft, für die Ländergrenzen keine Bedeutung mehr haben. Die Kultur einer ‚Kritik der Moralen‘ steht daher notwendig über allen Formen der Begrenzung; sie lehrt für den Weltfrieden, was für die ganze Menschheit wirklich gut oder schlecht, moralisch oder unmoralisch ist. Wenn jetzt 'gute Männer' die Kultur einer Globalen Ethik begründen und im Kreis der Große Mutter um den Heiligen Geist der Führung bitten, wird die Göttliche Mutter sich klar äußern und niemals Vorgehen rechtfertigen, die gut für ein Land und schlecht für alle anderen sind.

Die Erd-Klimakrise ist nicht mehr zu stoppen, so viel ist sicher. Männer können aber durch ihre Reue (Interreligious Sciences) Stressfaktoren im weiblichen Organismus reduzieren und damit – im eigenen Gewissen beginnend – den Krieg [Massentötung von Männern, um Frauen zu schänden] zur Nichtexistenz machen. Sacred-Art-Therapy, der Psyche-analytische kulturelle Dialog, kann dann den Ozeanen, dem lebengebenden Ökosystem »Göttliche Mutter«, die Möglichkeit geben »Von Liebe wegen« sich zu regenerieren.

Wahrlich: das Mysterium eines "Herr"-Seins zu enthüllen, ist Unglaube.
Notre Dame den Uneingeweihten zu verhüllen, ist der Glaube Ihrer Diener.

 

 


U.  Neue Mythologie – the Religion after the religions


Liebe braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt 'Frau Holles Bett' gemacht werden kann. Wenn es richtig ist, dass die Verursachung psychosomatischer Erkrankungen der Frauen in den Intimitäten psychosexuellen Lebens neurotischer Männer gefunden wird, und Chaos, Krankheiten, Kriege und Seuchen Reaktionen auf diesen Ausdruck irreligiösen Begehrens sind, so kann Dialog nicht anders, als das Geheimnis seelenloser Interreligiosität verraten.

Dass Frauen »Planetarisches Bewusstsein« leben können, dazu müssen ihre Ehemänner über die physischen und materiellen Bedingungen „von Gott zur Seele“ (s. Psalm 16:7-11) zur selbstlosen Tätigkeit im Gemeinwesen herabkommen: unabhängig von Sehen und Berühren sowie frei von 'Hören auf Einflüsse der Hexen'. Je müder und erschöpfter das Gemüt des Mannes ist, desto mehr Kontemplation auf 'Unbefleckte Empfängnis' ist nötig. Dann wird »Planetarisches Bewusstsein« wirklich begriffen, und wo immer wir unseren Blick richten, werden wir noch klarer sehen: jeder Mann, jede Frau wird für uns zu einem Buch der Offenbarung. Und wir lesen die ganze Natur 'global ethics' wie in einem Buch.

Grundlagen Neuen Mäzenatentums  Das Bedürfnis der Männer, sich zu verbessern, muss mit dem Hellwerden ihres kulturellen Gewissens zusammenhängen, mit der Möglichkeit, den kriegerischen Lebensstil der Elite {Genuss-Ehen, Russische Kirche, Sharia, Konkubinat} so mit dem 'dialogischen Symposium' – »das Gastmahl im Noorunnisa-Garten« – zu vergleichen, dass daraus Pläne für eine Friedenskonferenz der Erde resultieren können. Genauso ist es bei den jungen Mystikerinnen unserer Zeit; sie teilen aber ihre Ideen nur Gleichgesinnten mit. In verschiedenen Zeitaltern sind 'Vestalinnen' aufgetaucht und haben psychoanalytische Denkschulen der Weisheit gegründet; das Verständnis vom Leben ist ein und dasselbe: Frauen, die sich unter den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen entfalten, variieren in 'schöpferischer Persönlichkeit', der Kunst planetarischen Handelns entsprechend dem Archetyp {Rama, Krishna oder Shiva} mit dem sie verbunden sind – sie behalten jedoch 'die seelische Eigenschaft Bodhisattva' (Matthäus 22:37) in allen Situationen bei.

Man erkennt den Archetyp nur durch ein Exemplar (Ibn Arabi)  Wie der Kulturell-Kreativen Wirken 'Buddha als den Geliebten Herrn' offenbart, Heilung von 'psychotischen Seuchen' gebend, so kann Anbetung der 'Unbefleckten Empfängnis', was des Neurotikers Lehrpfad zur Beendigung des Weltkrieges ist, in Gegenwart der Göttlichen Mutter {Manat, Schwarze Madonna und Große Mutter} reifen. Die Kenntnis aber, die Frauen erlangen, indem sie in sich den Archetyp Buddha erfassen, von dem sie als 'Grüne Tara' das Exemplar sind, ist nur Vorstufe zu jenem erleuchtenden Sinn der Liebe, sich durch die Kenntnis zu kennen, welche die Göttliche Mutter von sich selbst durch das Herz der geistig schöpferischen Männer hat.

génitum, non factum  Der Unterschied zwischen natürlichen Frauen und 'Frauen in planetarischem Bewusstsein' besteht nicht etwa darin, dass die ersteren ihres höheren geistig-spirituellen Elements völlig bar wären, sondern darin, dass das erleuchtete Wesen in den Frauen von sich aus nicht Macht zu Planetarischem Bewusstsein hat, dass es, um dieses zu gebären, quasi erst „befruchtet“ werden muss durch 'das schöpferische pfingstliche Gemeinwesen (Solowjew, Rechtfertigung des Guten)', durch Männer {Solar City}, die »ganz Maria« geworden. Diese erleuchteten spirituellen Seelen können planetarisch-humane Weiblichkeit zeugen. Löwen hingegen zeugen nur Löwinnen, unentrinnbare Einsamkeit.

Das eigentliche Ziel paternaler Spiritualität liegt in der Transformation der weiblichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt, dem ungeheuerlichen Experiment, Spontaneität als weibliche Verhaltungsweise abzuschaffen und Frausein in ein Ding zu verwandeln, das unter gleichen Bedingungen sich immer gleich verhalten wird. (nach Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Doch auch "Religion" wird erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden sucht, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließe. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (L. Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Strenge – das »Nein« spiritueller Weiblichkeit – vermag die Kulturell-Kreativen an das Marianische Ideal zu erinnern, durch Dialog die leidende Weiblichkeit wieder zum „Ja“ der Liebe zu führen.

Frauen müssen genauso erst "beziehungsfähig" werden wie Männer – nur in komplementärer Praxis, indem sie ihre gröbsten emotionalen Schleier und Verdunkelungen durch vorbereitende geistige Übungen bereinigen, und sodann im Gebenst danach ist es möglich, weiterführende Unterweisungen zu erhalten, die sich auf »die Liebe« beziehen; und um diese auch effektiv anwendn zu können, dazu müssen Frauen wissen, was und warum sie etwas tun, und vor allem mit wem. Jede Frau, die glaubt, ohne diese Basis auskommen zu können, wird grobe Fehler machen und ihre falschen Ansichten »Über das Beziehungsleben« und das Anhaften daran, werden nur zunehmen, solange sie die Grundlagen nicht verstanden haben. Denn 'manche Männer heiraten nie' (vgl. Matthäus 19:12). Statt es zuzulassen, dass ihr Samen abwärts fließt, pflegen sie ihn zum Gehirn zu erheben. Man nennt sie „Derwische, die emporheben“. Da sie den Samen, hauptsächlich durch Dhikr-Vorgang, zum Gehirn erheben, wird ihr mind befähigt, produktiv zu arbeiten, und auch die Lebensdauer verlängert sich. Auf diese Weise nehmen Derwische alle möglichen Enthaltungen mit Beharrlichkeit auf sich, um zur 'Allmacht Allahs' erhoben zu werden. Sie werden darin aber Europas schlechteste Lehrer sein, wenn Glaube an jenen fehlt, vor dem 'Die Drei Könige aus dem Morgenlande' sich niederwarfen: und anbeteten.

Es geschieht Frauen oft, dass sie mit Hintansetzung ihres Schamgefühls 'schlechte Männer' lieben, weil es ein spirituelles Bewusstsein braucht, um wesentlich Scham zu empfinden. Schämen sich Frauen, meist naturgegeben ab ihrer Lebensmitte, geht dieses jedoch fast immer mit erheblicher Sprachlosigkeit einher. Hingegen nimmt bei Männern, mit Zunahme an spiritueller Macht, das Schamgefühl ab, Lügen nehmen zu [erklärt sich so die Lust am Kriegführen, einem skrupellosen Morden junger Männer zum Zwecke serieller Ehen?].

Das Auftauchen der Archetypen bewirkt die Transformation – ehrfürchtig. Das ehrwürdige Ganze ist gebildet aus unterschiedlichen, zueinander passenden Teilen. Und als die Sonne den psychischen Organismus der Großen Göttin geheilt, und das Grab leer ist, und der Wind die Furcht überwunden, und die Scham der Erde ihren heiligen Platz gefunden hat, zitterte der Himmel bei deiner Geburt, o Herr, aus Furcht vor deinem Feuer, und es zitterte die Erde aus Furcht vor deinem Grimm. O Vishnu, du bist Raum und Wind, Feuer, Wasser und Erde.

 

 


V. 
Transcultural Mentoring


Kulturell-Kreative
schulden höchste Loyalität weder dem Staat, der ein Mechanismus ist, noch spirituellen Institutionen, die nur Teil des Lebens, nicht aber der Organismus des Lebens sind; ihre Treue muss dem geistigen Selbst gehören, ihrem Wesen dem Kulturellen Geist, welcher in ihnen und in allen gegenwärtig ist; indem sie das Geistige, die heilende Agape ihres Wesens in sich selbst finden und im Kulturellen Gemeinwesen zum Ausdruck bringen, können sie im Gemeinwesen durch Dialog Krankheiten heilen sowie durch Friedenskonferenzen (Exodus 34:23) der ganzen Menschheit helfen. Frauen werden Fortschritte machen, indem sie die Einwirkung der Kulturell-Kreativen annehmen und weiter in die Welt entfalten: dem heiligen Geist Form geben und zum Ausdruck bringen. Werden die seelischen Kulturen spiritueller Männer von Frauen nicht mehr empfangen, wird die Menschheit von pandemieartigem 'unzeitigen Tod' heimgesucht: man übertüncht sein neurotisches Benehmen mit intellektuellen Phrasen und verblendeten Manieren – was sich über die ganze Welt auszubreiten scheint. Ermangelt es den Männern an Heiligkeit, seelischem Geist, werden Frauen in ihren materiellen Gebieten {Luxus, Sexus und Macht} ständig in Erregung versetzt, ihre schöpferischen Energien werden staatlich missbraucht und im Supernova-Freiheitshauch von Eigenkunst sinnlos vergeudet: man identifiziert sich mit Ich-Persönlichkeit, jagt mondänen Vergnügungen nach oder wird "mystisch-spirituell" selbstsüchtig. Dann nehmen Kinder Gewohnheiten an, mit denen sie sich selbst zerstören. Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Klasse/ Nation identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Gemüt der Weiblichkeit. In der Tat aber ist es das selbstherrliche nationalistische Ego der Männer, welches das Leiden der Menschheit hervorruft.

Das Glück der Menschheit liegt darin, was die göttlich-weibliche Seele für schön hält
Zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, ist nicht die Arbeit dogmatischen, psychopathischen, psychologischen oder spirituellen Redens – je eher Männer dazu bereit sind, desto unwissender sind sie. Dass ein Mann lernt, den Maßstab der Göttlichen Mutter anzunehmen, statt kriegerischen Zwängen nachgebend, die Welt dem eigenen Maßstab seines "Guten" anzupassen, ist die wichtigste Lektion von Religion. Steigt der kulturelle Stern der erleuchteten männlichen Seele in die sublime Welt der Supernova (black holes) hinab, gebiert die Weiße Tara (white holes) der Welt das Licht Ihres Friedens. Es gibt eben zweierlei Mitleid. Böse aber sind wir, sofern wir anderen Leid und Tod bringen (Wilhelm Wundt, Ethik) – weil wir das Erbarmen unserer erleuchteten Seele unterlassen.

Über die Kreativität, den Iblis und Sankt Michaels Engel
Wer den Dialog im aufbauenden Sinn beherrscht, dass der Frauen andächtiges Herz zu Notre-Dames altruistischer Seele gelangt, diese Männer tragen den Namen 'Schöpfer der Menschheit'. Jene, die im abbauenden Sinne herrschen und tätig sind, dass Physis und Gemüt der Frau zu paternalistischem Gewinn, ihnen obliegt das Werk der Zerstörung.

 


Die durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen


Cultural Creatives:
der Adler {Buddha: oben links}, der Heilige {Rama: oben rechts}
der geflügelte Stier {Krishna: unten links}; der geflügelte Löwe {Shiva: unten rechts}

Die Chöre der Engel: Frauen auf ihrem geistigen Pfad [Zuhören der Frommen]
Männer vor dem spirituellen Initiationspfad [das Wort der Gerechten]


Für den Aufbau einer Neuen Welt ist es unabdingbar, dass Fehler ans Licht gebracht werden. Dazu ist »Erleuchtete Intelligenz der Frauen« notwendig; darin muss nämlich 'das Gute und Schöne' und 'das Böse und Schlechte' erkannt werden, wie könnten Fehler sonst vergeben werden? – offengelegte Verdrängungen allein sorgen für noch größere Schuld, und damit für noch mehr Krankheiten. Frauen brauchen Gnade "über" sich selbst, „Licht auf ein Licht“ (Sure Al Nur) bevor sie benötigen, dass jene, an denen sie Unrecht begangen haben, ihnen vergeben. Dieser Zustand des Vergebens im Ausgießen eines 'Strömens von Liebe' hat nichts mit jener Selbstzufriedenheit gemeinsam, in seinem Ich spirituelle Qualitäten zu entwickeln. Dialog – Vergebung durch das Licht der Frauen – ist nur möglich, wenn Männer sich ihrem Verlangen umgewandelt haben (Lukas 20:42), dann kann ihnen »Hingabe an die Liebe« (Römer 12:1-2, 6-11) abverlangt werden (Psalm 51:21).


Kulturelle Freundschaft entspringt den vier Gründen
1. Der erste ist reine Liebe für den Kulturellen Genius, im Wunsch der ganzen Menschheit zu dienen, zum Wohl und zur Erhebung der universalen Religion [psychoanalytischer Dialog].
2. Frauen aus fundamentalistischem Glauben zu Planetarischem Bewusstsein führen, den Verdienst für die eigene Seele erlangend, um überhaupt partnerschaftsfähig zu bleiben.
3. Den Kulturellen Genius zu Zwecken einsetzen, die ihm Lob für allezeit einbringen.
4. Unablässig in der Übung der Waffen und im Erweb von Ehre und Ruhm sich einsetzen. Die "weiße Fahne"
(Franzikus I., 2024-03-10) im Sinne von Kapitulation zu hissen, ist falsch.
Le Livre des fais du bon messire Jehan Le Maingre, dit Boucicaut, maréschal de France, Genève 1985



Jean Fouquet, 'Die heilige Dreifaltigkeit', um 1455. Auf Pergament 16,5 x 12 cm.
Aus dem 'Livre d'heures d'Étienne Chevalier'. Arsani AG. https://www.kunst-fuer-alle.de/

 

Mein Geist wurde so sehr entrückt, dass mir schien, er befände sich fast ganz außerhalb des Leibes. Ich sah die allerheiligste Menschheit mit mehr überströmender Herrlichkeit, als ich sie je gesehen hatte: es wurde mir durch wunderbare und klare Erkenntnis gezeigt, wie der Herr an den Brüsten des Vaters ruht. Ich könnte nicht ausdrücken, wie das ist, denn ohne es zu sehen, war mir, als würde ich mich in der Gegenwart dieser Gottheit sehen. Es scheint, als läutere diese höchste der Visionen die Seele in hohem Maße, nehme dieser unserer Sinnenwelt nahezu alle Kraft. Sie ist eine gewaltige Flamme, die alle Wünsche des Lebens verbrennt und zunichte macht, sie zeigt wie null und nichtig die Herrscherwürden von hienieden sind. Es ist eine gewaltige Lehre, um unsere Wünsche zur reinen Wahrheit zu erheben. Dabei wird eine Ehrfurcht eingeprägt, die ich nicht beschreiben könnte, die aber ganz anders ist als alles, was wir hier erwerben können. Es erfüllt die Seele mit großem Entsetzen zu sehen, wie wir es wagten, oder immer noch wagen können, eine so überaus große Majestät zu beleidigen. (Teresa von Avila - Das Buch meines Lebens, 38,18, GW 1. Dobhan, Peeters Freiburg, Basel, Wien 2001).

'Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher. Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang.' (Psalm 23,5-6). Die Umwandlung einer flüssigen Substanz in eine andere Flüssigkeitsform ist also durchaus ein inneratomarer Vorgang, der mit dem Ausfallen eines gelösten Salzes nichts zu tun hat. Bei der Durchführung des Verfahrens (gemäß der Yoga-Sutren des Patanjali) ist vielmehr darauf Bedacht genommen, dass der Zustand der flüssigen Substanz ('Frau' als solche) immer weitgehender derart geändert wird, dass fortschreitend immer flüchtigere, wässrige, gasförmige und ätherische Zustände erreicht werden (s. Teresa von Ávila, Moradas del Castillo Interior – Die Wohnungen der Seele). Die Richtigkeit dieser Anschauung wird durch die Tatsache erhärtet, dass es bei der Durchführung dieses Verfahrens gelingt, beispielsweise Meerwasser in Süßwasser zu überführen, ohne dass eine Salzausscheidung erfolgt. (nach Viktor Schauberger, 'Verfahren und Vorrichtung zur atomaren Umwandlung tropfbar flüssiger und gasförmiger Stoffe‘, März 1940).

Botschaft der Frauen des Neuen Zeitalters: Das klare Licht der Glückseligkeit.
1. Man imaginiere sich selbst, basierend auf einem der traditionellen Muster der Heiligen Welt, und schaffe dergestalt des Herzens strahlende Kathedrale, dass die von seiner Persönlichkeit erzeugte finstere Schattenwelt weichet, was der 'Inneren Stimme des Herrn' Kapazität verleiht, dem Kollektiv der Frauen Dharma, den Pfad der Heiligkeit, zu weisen. 2. Dann imaginiere man im Fremden gegenüber, dem individuellen Männlichen, vermittels Klang sich selbst, um durch Ekstase sein irreführendes und einschränkendes Selbstbild der Persönlichkeit zu transformieren. Da vom spirituellen Streben der Männer auch das zerstörerische Kali-Selbst einer Frau erstarken kann, muss die werdende Bodhisattva von Anfang an Acht gebend, fortwährend ihre persönliche Freude in unpersönliche Verzückung umzuwandeln.

An den Früchten erkennt man den Baum (Matthäus 12:30-37). Es gibt spirituell strebsame Seelen, die gar nicht wissen, dass ihr geistiges Herz gegenüber dem Unbefleckten Herzen tot ist: das sind jene, die nur mit der Zunge oder überhaupt nicht 'dem Herrn lobsingen' (Waza'if); auch gibt es Männer, die befleckte Zeugung praktizieren gegenüber Frauen, die befleckten Herzens lieben, sowie Seelen, die den Herrn zwar lieben, aber gegen die Unbefleckte Empfängnis lästern: das sind jene, die nicht 'Gottes aussprechlichen Namen' (Zikr) verherrlichen. Dies sind falsche Jünger/Jüngerinnen, die sich als echte ausgeben, und vorgeben die Welt zu verändern, um sie 'schöner, besser, gerechter, brüderlicher' zu machen.

Zu guter Letzt müssen Männer alle Meditationssysteme loslassen  Begegnet individuell heilenden weiblichen Seelen {'Liebe den Nächsten wie dich selbst!' (Levitikus 19,18; Markus 12:30-31)} mit 'Gib alle Religionen auf und nimm deine Zuflucht allein zu Mir!' (Bhagavad-gita 18.6) noch größer heilende männliche Seelenkraft, dann wandelt sich weibliche Individuation und gebiert »das einigende Planetarische Bewusstsein«, das der Welt den Frieden schafft.

O Göttliche Mutter, Du bist die liebende Vielfältige, die in unserer Gegenwart
zum Einig-Wesen wird. O kultureller Heiliger Geist, Du bist die brüderliche Einheit,
die die einfältige Gegenwart
(Matthäus 18:3) des Geliebten Herrn offenbart.

 

 


W.  Kultur und Menschheit


Das geflügelte Herz
*  Wenn »das göttliche Antlitz des Herrn« durch die äußere Gestalt der Weiblichkeit bricht – vermittels Entrückung in den Gedanken, hauptsächlich in den Emotionen – kann narzisstische Männer-Vernunft sich in die komplementär passiv sich hingebende heilende »weibliche Seite von Gott« verwandeln; dann bezieht sich 'Männer-Vision' nicht mehr auf 'selbstlose Ehefrau' und die Psyche von 'Genussehe-Sekretärinnen' für Handlungsreisende, sondern auf den Sonnenaufgang der Großen Mutter, das Heiligtum »Notre-Dame«, den Mond und die Sterne. Wir nehmen teil an der Freude der Schöpfung aus dem Licht der Lichter: Von Ursubstanz der ganz »Marien-Engel« gewordenen männlichen Seele vollendet sich die Sehnsucht des Alls in seinem Erzengel »Christus als Frau«.
* siehe 'Le ravissement de Psyché' von Henri Godet (1896) nach William-Adolphe Bouguereau.


Über das Marianische Prinzip oder
„Ihr alle aber seid Brüder“ (Matthäus 23,8)
Der schöpferische Geist selbst gibt Zeugnis dem Geist der Männer, dass sie Gottes Kinder sind – das ängstliche Harren der Frauen wartet darauf, dass diese Kinder Gottes offenbar werden (Römer 8). Wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt. Nicht allein die Frauen, auch die Männer selbst – die sie ja 'den Geist als Erstlingsgabe haben' (Römer 8,23) – seufzen in sich selbst: ihre Seelen sehnen sich nach der Kindschaft und der Heiligung des Leibes. Denn wie sollen Frauen wissen, was sie beten sollen (wie sich's gebührt), wenn nicht der Männer Schöpfergeist selbst eintritt für das unaussprechliche Seufzen jener Liebe, die dem SINN entspringt? Die Göttliche Mutter, die die Herzen erforscht, weiß, worauf der Sinn des Geistes eines jeden gerichtet ist; sie tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will. 'Die Gott vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen über das neue Leben im Geist? 'Gott ist hier, der gerecht macht, und die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes' (Römer 8,14). Dies ist die Bruderschaft der 9. Sinfonie Beethovens: Sie wird, ohne Mithilfe ihres Willens; der Geist des Universums entdeckt sich im weiblichen Kosmos und erwacht als Neue Menschheit: »Ich bin Der, der ich bin da – Die ich werde sein.«

Von komplementärer Polarität der Geschlechter oder Über das Unsagbare
Frauen können ohne die Kraft der heilenden humanen Führung des herabkommenden Heiligen Geistes der Männer weder in Planetarischem Bewusstsein existieren noch darin handeln. Der kulturelle männliche Schöpfergeist und die psychisch geläuterte spirituelle Weiblichkeit sind untrennbar, wenngleich komplementär. Dennoch können selbst Frauen, die ganz ihre erleuchte Seele sind, nur schwer verstehen, auf welch geheimnisvolle Weise Kultureller Schöpfergeist sich durch sie manifestiert und ihnen die Vorstellung eingibt, dass sie der Schöpfer des Planetarischen Bewusstseins seien, während in Wirklichkeit die »heilige Bruderschaft« Urheber von Frieden, Gesundheit und Wohlbefinden auf Erden ist. Ebenso lässt sich genauso sprechen: Die Kulturell-Kreativen können ohne die Kraft und die Führung erleuchteter Frauen weder psychoanalytisch heilen noch universal priesterlich handeln. Das engelhaft kulturell-schöpferische Männliche und die sich in ihre Spiritualität gewandelte weibliche Natur sind daher wie die beiden Seiten derselben Münze (Lukas 20:25). Frauen, die sowohl Hoffnung als auch Glauben haben, können Wissen erlangen; vorausgesetzt, sie lieben jene Männer, die mit spiritueller Intelligenz, geistigem Mut und seelischer Ausdauer das Gesetz des Gemeinwesens beweisen (Florence Huntley, Harmonics of Evolution).

Sich von Wissenden belehren lassen (I GING 4, oberste Linie: 'Das Wasser des Frühlings') – den Seelen Brot backen und die Pflanze Menschlichkeit gärtnern  Im Dialog nähren die Männer, mit der abwärtsfließenden Herzensenergie ihres sich erbarmenden Geistes, die zu ihrer altruistischen Liebesflamme erwachten Seelenliebe der Frauen, sodass die abwärts jauchzende Woge des 'Ewig-Weiblichen' (Goethe: Faust II Schlusswort; Genesis 18:12), in das dürstende Gehirn des Geliebten aufsteigend, Gottes Planetarisches Bewusstsein kultiviert.

Cupido & Amor  „Einen Engel sah ich neben mir, an meiner Seite, und zwar in leiblicher Gestalt. Er war nicht groß, eher klein, sehr schön und mit einem leuchtenden Antlitz. In seiner Hand sah ich einen langen goldenen Pfeil, und an der Spitze dieses Eisens schien ein wenig Feuer zu züngeln. Mir war, als stieße er es mir einige Male ins Herz und als würde es mir bis in die Eingeweide vordringen. Als der Engel den Pfeil herauszog, dachte ich, er zöge auch mein Innerstes heraus und ließe mich ganz entflammt mit einer großen Liebe zu Gott zurück. Der Schmerz war so scharf, dass ich mehrmals ein Stöhnen ausstieß; und so überwältigend war die Süße, die jener scharfe Schmerz hervorrief, dass man sie nie wieder verlieren möchte. Es ist dies kein leiblicher, sondern ein geistiger Schmerz, auch wenn der Leib Anteil daran hat, und sogar ziemlich viel. Was ich in diesem Zustand merke, ist, dass die Seele für die Dinge Gottes niemals von so viel Licht und Erkenntnis Seiner Majestät erfüllt war. Das mag unmöglich erscheinen, denn wenn die Seelenvermögen so hingerissen sind und die Sinne genauso, wie soll man dann verstehen können, dass sie dieses Geheimnis versteht? Das weiß ich auch nicht, vielleicht weiß das nur der Schöpfer selbst. [mit Heiligem Geist sich vermählen] – das möge aussprechen, wer kann. Man kann es nicht einmal begreifen, geschweige denn aussprechen. Ich kann nur sagen, dass es sich mir so darstellt, dass man mit Gott zusammen ist, und es bleibt eine solche Gewissheit zurück, dass man gar nicht anders kann, als das zu glauben“ [und zu unterstützen, was jetzt die Botschaft der Kulturell-Kreativen ist]. (Vision der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung, denn 'immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung, Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Qur'an 28,76).

»Hänsel und Gretel« oder Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt – eine Analyse
Die Zusammenkunft zum Dialog lebt im Schutze der göttlichen Liebe von Martha und des göttlichen Lichtes ihrer Schwester Maria; die Jünger aber lehrt Maria von Magdala, erst das Mitteilen und Weitergeben an andere bringt das volle Glück, in ihrer Botschaft ist der Weg der 'Nachfolge Christi' abgerundet und vollkommen. Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen der 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; auch stehen 'Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger' – in triftiger Sympathie zueinander gezogen – »Notre-Dame«, ihrer Meisterin Sonne, in "protestantischer Manier" feindlich gegenüber. Der Löwe (angetan mit der Sonne) frisst der Jungfrau Seele, und begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiern die »Bodhisattvas« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya', prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor, nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (14. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an der Schöpferischkeit im Heiligen Geist mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch die fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Was Weiblichkeit sich seelisch und auf kosmischer Ebene verbietet, wird dann übermächtig als 'Geißel blutigster Kriege' sich fortsetzen; die nicht die Liebe zum Geliebten Herrn mit Seinem Dharma-Gebenden Wort durchbrechen, müssen weiter mit kommerziellen Neurotizismen ihre emotionale Instabilität verdrängen.

Weibliche Kontemplation – Erwachen im Oben  „Wenn der Herr die Seele zur Verzückung erheben will, wird ihr der Atem derart entzogen, dass sie durchaus nicht mehr sprechen kann. Sie meint, in einem ganz anderen Lande gewesen zu sein als da, wo wir leben. Das Licht, das sich ihr dort zeigte, ist von dem irdischen so verschieden, dass sie sich davon, unmöglich eine Vorstellung machen konnte, wenn sie auch ihr ganzes Leben lang sich bemühen würde. Auch wird ihr bei dieser Entrückung in einem Augenblick vieles auf einmal gelehrt, von dem sie, selbst wenn sie viele Jahre lang mit ihrem Verstande und mit ihrer Einbildungskraft sich mühen wollte, auch nicht den tausendsten Teil zu erdenken vermöchte. Mir scheint, dass die Seele und der Geist dasselbe sein muss, aber wie ein Feuer, das, sobald es groß und allmählich zum Brennen gekommen ist, eine Flamme aussendet, die nach oben schlägt. Es ist ein anderes, neues Leben! Der Herr sei gepriesen, dass er mich von mir selbst befreit hat.“ Santa Teresa de Ávila, Moradas del Castillo Interior.

Manche Frauen meinen, wenn sie aus spirituellem Hintergrund heraus aus Liebe handeln, bräuchten sie dafür keinen Ausgleich. Die geistigen Gesetze aber zeigen sehr deutlich, dass Hingabe der spirituellen Seele des Mannes auf dem Fundament seines Widerstandes gegen den Teufel stehen muss, wenn der Austausch von Frau und Mann dauerhaft und fruchtbar sein soll. Denn wenn der Wein, das Innerste Gottes Weiblichkeit, keine Luft, keinen Widerstand des Mannes gegen das ausbeutende Patriarchat erhält, müssen die Schläuche bersten. 'Seht, es kommen Tage, da wird den Hochzeitsgästen der Bräutigam genommen; dann füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche, sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, die Schläuche: unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.' (Matthäus 9:17). Das eine haben wir vergessen: der göttliche Blick der Frauen eröffnet den Männern das Herz.

Von weiblicher Spiritualität, Maria und dem Christ-Kind
Wenn Frauen sich den Zustand 'Gottes, des gütigen Vaters im Himmel' erworben haben und mit ganzem Herzen zu ihrer erleuchteten Seele führen, gleichsam wie Maria auf den Herrn schaut als ihr geliebtes Kind, sodass Männer sich nicht mehr wie ein beherrschter Gegenstand fühlen – dann hat das Goldene Zeitalter des Friedens begonnen, dann lernen Männer die 'hl. Maria' zu erfassen wie Sie ist (anstatt der Kenntnis, die sie von Ihr erlangt haben); dann lernen sie Maria durch 'die grüne Tara' kennen, und nicht durch sich selbst.

Beziehungsstrukturen im Wandel und Neugeburt
Abendmahl statt Ramadan  Am Anfang muss für uns die Frage stehen: „Was mache ich eigentlich im Leben?“ – Es ist offensichtlich, dass falscher Umgang mit Intimität die Seelenperspektive der Frau zerstört. Befleckte Empfängnis versucht, das kosmische Bewusstsein, das ja die Darstellung des Frau-Selbst ist, auszuglühen, um mit grenzenlos genießerischem Gelüste {der Männer Eitelkeiten} Zwang auf den Bodhisattva-Charakter der Frauen auszuüben. Die Folgen: wir arbeiten, um zu essen – das Samsarische Rad „immer! weiter!“. »Abendmahl« – koinonia, das brüderliche Ritual psyche-analytischen Dialogs – vermag jenem Impuls Leben zu verleihen, den unsere Seelen-Charaktere auf die Probleme der Menschheit ausüben. Dann werden wir den 'Sinn der Liebe' verstehen.

Mäzenatentum und Elite-Männerfreundschaft – die universale kulturelle Bruderschaft „Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude, Seh' ich ans Firmament Nach jener Seite. / Ach! der mich liebt und kennt, Ist in der Weite. Es schwindelt mir, es brennt Mein Eingeweide. Nur wer die Sehnsucht kennt, Weiß, was ich leide!“ Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre, 'Duett von Mignon und dem Harfenspieler Augustin'.

Jeder Mann muss zunächst seine heilige Seele fassen und sich mit ihr identifizieren, beginnend, sein Gemüt von den Tiefen des Meeres ins marianische Denken gebärend des Iblīs Erbe im Begehren seiner Väter und Vorväter nicht antretend. Ist das Gewissen vom geheiligten Ursprung geworden, kann es daran denken Körper und Persönlichkeit (mind) in das Universum einzugeleiten. Indem das allumfassende, alles durchdringende Licht die Gestalt des Paráklētos, des kulturellen Geistes annimmt, löst sich 'das Reich des Bösen' (avestisch: Angra Mainyu) auf. Dann geschieht: Through women the future generation comes.

Zufluchtnahme  Ohne seelenlose Männlichkeit zu meiden, kann man als Frau dem Leid nicht entgehen; wie man nicht, ohne das Feuer zu meiden, dem Brand entgehen kann: 'befleckte Empfängnis' muss daher unter allen Umständen aufgegeben werden. Deshalb, um das eigene Leid zu stillen und der anderen Leid zu stillen, gebe ich mein Herz den Kulturell-Kreativen hin, nehme den heilenden Heiligen Geist an als mein Selbst. Zuerst aber muss die spirituelle Gleichheit der Frauen und der Männer geübt werden, um dann, im Austausch unbefleckter Herzen, 'unbefleckte Empfängnis' praktizieren zu können.

Kollektive männliche Selbstbestätigung kennt keine marianische Praxis, um sich kommunikativ zu entwickeln, sich in dialogischer Gemeinschaft dem planetarischen Bewusstsein zu stellen; man pflegt, sich in seinen beruflichen Sessel zurückzuziehen, in die sportliche Bequemlichkeit, in die geistlich-seelische Trägheit. Psychotische weibliche Narzissmen sind die Folge – doch was anfänglich sich noch gut anfühlen mag für die weibliche Psyche, ist schlecht für die männliche Seele. Was für kollektive Männlichkeit schmerzhaft ist, ist hingegen gut für die Heilung der Erde, die geistlich-seelische Gesundheit der Menschheit: es ist 'der kindliche Geist' (Römer 8:15) der Männer, der Geschwisterlichkeit hervorbringt.

Indem man den Vorgang des Pranayama-Atems praktiziert, kann man die Verunreinigungen seines physiologischen Zustandes beseitigen und sehr bald wird man auch von mentalen Störungen frei. Indem man seinen Geist konzentriert, wird man sündhafte Tätigkeiten los; und seine Sinne zurückziehend (yonimudra), was die Psyche beruhigend, erlöst von unseligen materiellen Verstrickungen. Die Kontemplation über die Höchste Persönlichkeit Gottes befreit von den drei Erscheinungsweisen materieller Anhaftung und dies führt zur Tugend. (Das Srimad-Bhagavatam, Canto 3.28.11: Kapilas Unterweisungen über den hingebungsvollen Dienst).

Das Gespräch zwischen Schwester Kathrei und dem Beichtvater: „Herr, so freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! Denn nun bin ich da, wo ich war, ehe ich Individuum wurde – da ist bloß 'Gott und Gott' [Johannes 14:1-2a]. Ihr sollt wissen, alles was man so in Worte fasst und den Leuten mit Bildern vorlegt, das ist nichts als ein Mittel zu Gott zu locken, und dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie ein Individuum wurde.“ (Meister Eckehart Traktat). 'Man achte also genau darauf, ob die Novizin wirklich bereit ist, dem Gewissen heiligen Geistes hingebungsvoll zu gehorchen, sodann ob sie auch wirklich Gott sucht und Eifer hat für die spirituelle Praxis, und fähig ist, im Dialog Widerwärtigkeiten zu ertragen.' (Regula S. Benedicti 58,7. Über die Alltagstauglichkeit).

Wachstum und Stärkung des Weiblichen – psychische Heilung und religiöse Kultur
'Will man eine Wirkung erreichen, so muss man erst erforschen, was die Natur der in Betracht kommenden Kräfte und welches der ihnen zukommende Platz ist. Bringt man dann die Kräfte an der rechten Stelle zum Einsatz, so haben sie die gewünschte Wirkung, und die Vollendung wird erreicht.' (Richard Wilhelm, I GING 64). 'Ich erzähl dir ein Märchen vom Dippel Dappel Därchen (I GING 64.5), von der Dippel Dappel Fledermaus, blas der Katz das Schwänzchen aus' (Kinderreim). Man muss also genau wissen, welche Kräfte dem Weiblichen psychische Heilung geben, um die Neurosen der Männerwelt zum Verschwinden zu bringen.

Ethik ist Alpha et Omega, Ursache und Wirkung. Ursache muss Heiliger Geist sein, der, während Er in den Seelen Wohnung findet, als Dienst kulturellen menschlichen Geistes wirkt. Wirkung dieses Kulturellen Geistes ist 'der Glaube der Frauen', der dann in universaler Liebe wirksam ist' (Galaterbrief 5,6); Sie belehrt Frauen innerlich darüber, was zu tun ist und macht darin im Herzen zugeneigt (nach Thomas von Aquin, in 'Veritatis splendor' § 45).

Und brächtest du all deinen Bekannten, deinen Yoga-Schülern, religiösen, spirituellen Freunden und Verwandten, denen alle die Heilige Schrift gegeben ward, auch jegliches Zeichen, sie würden nie deinem Pfad ‚Empfangen von heiligem Geist‘ folgen; und auch du könntest nicht ihrem Selbstherrlichkeits-Pfad folgen, noch würde ein Teil von ihnen dem 'Kopf-ab Pfad' der Göttin Kali folgen. Folgtest du aber nach allem, was dir an Kenntnis zuteil ward, doch ihren Wünschen, dann wärest du wahrlich unter den Ungerechten. (nach dem Heiligen Qur'an, Sure 2 'Die Kuh' (Al-Baqarah) Vers 145, 'offenbart nach der Hidschra').

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

'Mein Aug erhebt sich zu des ewigen Himmels Wölbung, zu dir, o glänzendes Gestirn der Nacht! und aller Wünsche, aller Hoffnungen Vergessen strömt aus deiner Ewigkeit herab, ich bin in ihm, bin alles, bin nur es' (Hegel, Eleusis). Blitze des Geistes erleuchten die Nacht der Erde, hell strahlt die mit hoher Krone verbundene Weiblichkeit den Frieden.


Blick hin auf den Stern
  „Wenn du getrieben wirst auf den Wellen des Stolzes, auf den Wellen des Ehrgeizes, der Schmähungen, der Eifersucht, richte den Blick auf jenen Stern, ruf Maria an! Wenn Zorn, Habgier oder die Verlockungen des Fleisches dein Lebensschiff von der Bahn abbringen wollen, schau auf Maria! Wenn du, bestürzt über die Ungeheuerlichkeit der Vergehen, verwirrt durch das schlechte Gewissen, erfasst vom Schrecken vor dem Gericht, allmählich vom Abgrund der Trostlosigkeit, von der Tiefe der Verzweiflung verschlungen wirst, denk an Maria! In Gefahren, in Ängsten, in bedenklichen Lagen, denk an Maria, ruf zu Maria! Sie weiche nicht von deinen Lippen. Sie weiche nicht aus deinem Herzen. Und damit du die Hilfe ihrer Fürbitte erlangen kannst, verliere nie das Beispiel ihres Lebenswandels aus deinen Augen. Wenn du ihr folgst, weichst du nicht vom rechten Weg ab, wenn du sie bittest, verzweifelst du nicht, wenn du an sie denkst, gehst du nicht fehl. Wenn sie dich hält, fällst du nicht, wenn sie dich schützt, bist du ohne Furcht, wenn sie dich führt, ermattest du nicht, wenn sie dir gnädig ist, gelangst du ans Ziel. So wirst du an dir selbst erfahren: 'Und der Name der Jungfrau war Maria' (Lukas 1,27).“ (Bernhard von Clairvaux, De laudibus Virginis Matris / siehe Zisterzienseraltar im Meditationsbild Bruder Klausens).


Wisdom of spiritual Women is greater than piety, intellect or spirituality of men altogether
„Das Trachten des Mannes ist böse von Jugend an“ (Genesis 8:21). „Und je mehr Männer sich spirituell steigern, desto größer wird ihr böser Trieb.“ (Talmud Suka 52), „Der Opferwein 'eheliche Liebe' raubt ihnen den Verstand; Geist der Unzucht führt sie irre; Fluch und Betrug, Mord, Diebstahl, Ehebruch machen sich breit (Matthäus 8:44-47). Bluttat reiht sich an Bluttat.“ (Hosea 4:11-12). Deshalb werden Frauen zu Löwinnen, „wie Panther lauern sie am Weg; sie fallen den Mann an 'wie eine Bärin, der man ihr Junges geraubt hat', ihm Brust und Herz zerreißend“ (Hosea 13:7). Es ist die spirituelle Liebe der Frau, Dharma der Nächstenliebe, die vollbringt: „Ich schenke euch ein neues Herz, lege Schönheit und Harmonie in euch. Ich nehme das Herz von Stein aus eurer Brust und gebe euch ein Herz von Fleisch. Ich hauche euch meinen Geist ein, dann werdet ihr lebendig. Ich setze euch in euer Land der Seele, dann werdet ihr erkennen, dass Ich euer Herr bin. Ich habe gesprochen, und Ich führe es aus – Spruch des Herrn.“ (Ezechiel 37:14). Im Sinn, der individuellen kulturellen Art, wie Männer dann, ihrem Seelencharakter entsprechend, im Gemeinwesen 'erleuchtete Seelen' tätig sind, können Frauen »Planetarische Persönlichkeit« offenbaren, ihren heiligen und wahrhaften Auftrag erfüllend: der Menschheit Gesundheit, Heilung, Frieden schenken.


Ein Poet und Komponist mag sich vielleicht fragen: "Habe ich diesen Vers geschrieben? Woher mag er nur gekommen sein? Dieses Lied ist so wunderbar! Wie kam nur diese Ein-Gebung zu mir?" -- Die Liebe des Ewig-Weiblichen ist die Kraft, die geschaffen hat; Sie ist die einzige Kraft, die erschaffen kann. In Ihr wird die Liebende und ihre Manifestation, das Objekt der Liebe, Eins im selben Augenblick. Die indische Mystik benennt dies mit 'Purusha und Prakriti'. Das Christentum bezeugt: Christi Zeugung von Gott 'aus Maria mit Hilfe des Heiligen Geistes'. Das Eine ist Liebe; das andere Schönheit: Maria, die Seele des Mannes. 'Gott ist Liebe'
(1 Johannes 4:8). Spirituelle Feminität muss die Schönheit der kulturellen männlichen Seelen schaffen, um lieben zu können; deshalb wird Sie Schöpferin, 'Herrin' (Genesis 17:15-16) genannt. Die Liebenden, die der leidenden Menschheit sich erbarmenden spirituellen Frauen, Sie haben die Macht, Frieden zu schaffen. Das, was Sie erschaffen, nämlich die seelenvollen Kulturellen, dient dem Zweck, Ihre Liebe zu empfangen. Unsere Belohnung kommt von Gott, die Liebe. Heute Nacht geben die Scharen der Sterne Geburt an das ewige Leben. Der Friede, das 'ewige Leben' wird geboren als das Werdende.


Heilung der Erde  Den SINN finden, heißt ein Element finden, das Männern nur die göttliche Liebe der Frau geben kann. Der Organismus ‚Frau‘ hat schwerwiegende Verletzung erhalten; daher: Wenn Frauen jetzt lieben, so heißt das für Männer nicht: „einfach weitermachen!“ 'Der Himmel hat seine gefahrvolle Höhe, die ihn gegen jeden Versuch eines Eingriffes schützt. Lieben ist Sünde, Wiederholung des Abgründigen. Unheil.' (I GING 29.1). Sich rückschrittlich verhaltend, oder "protestantisch" sich nennen… dadurch gerät die Welt noch tiefer in Gefahr. Auch geht es nicht um Bestätigung neuer Strukturen anstelle der alten, sondern um Dekonstruktion! (Bhagavad-gita 18.22). Es ist notwendig, dass Männer ihre Selbst-Kultivierung, ihren Seelen-Charakter ‚unentgeltliche Zeit‘, im Gemeinwesen zur Verfügung stellen. „Denn wie ein Acker, auch wenn er fruchtbar ist, ohne Pflege keine Frucht abwerfen kann, so auch nicht ohne seelische Belehrung der weibliche Geist“ (Cicero). Dann vermögen Frauen, kraft göttlichen Geschlechts, bewirken, was Männern versagt ist.


Apostelgeschichte 28:2-6  'Vom Schiffbruch des Paulus und dem Biss der Schlange'
„Das Schiff strandete auf einer Sandbank, der Bug bohrte sich ein und saß unbeweglich fest; das Heck begann in der Brandung zu zerbrechen. Doch es kam, dass alle ans Land gerettet wurden, teils auf Planken, teils auf anderen Schiffstrümmern. Die Einheimischen zündeten ein Feuer an und holten uns alle zu sich, weil es zu regnen begann und kalt war. Als Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und auf das Feuer legte, fuhr infolge der Hitze eine Viper heraus und biss sich an seiner Hand fest. Als sie das Tier an seiner Hand hängen sahen, sagten sie zueinander: Dieser Mensch ist gewiss ein Mörder; die Rachegöttin lässt ihn nicht leben, obwohl er dem Meer entkommen ist. Er aber schleuderte das Tier ins Feuer und erlitt keinen Schaden. Da erwarteten sie, er werde plötzlich tot umfallen. Als sie eine Zeitlang gewartet hatten und sahen, dass ihm nichts Schlimmes geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott.“ Kommentar: Denn das, was den einen schadet, kann den anderen nützen. So brennen manche Männer im Fegefeuer feministischer Macht, ohne zu verbrennen. Nicht alles also, was 'im Paradies' als Übel bezeichnet ward, muss für den seelenlosen Mann unbedingt eines sein. Andererseits scheint adamsschwachen und neurotisch erkrankten Landesfürsten die Metamorphose des Weiblichen – von Raupe zum Kokon zum Schmetterling (Goethe, Mignon) – bedrohlich; es spiegelt ihre Haltung wider, des Iblīs (Koran, Sure 2,24) paternalistische Auffassung, die alte Welt durch Höllensturz in den Ruin zu bringen.
 

Vom Heilen  Männer, die genaue, umfassende Kenntnis vom Leiden der Menschheit haben, und der »Grünen Tara« {Frauen beim gruppenanalytischen Heilen} helfend zur Seite stehen, diese haben den »Gralskelch«, den Kelch des Neuen Bundes gefunden. Sie sind Besitzer des 'wahren Weins', sie werden »Heiler« genannt. Sie heilen durch Psychodrama (Lukas 19,45-48), mit vergebendem Blick und inspirierendem Wort, im Symposium; ihre tätige Hand bei der Zubereitung des Gastmahls überträgt all die Heilkräfte ihrer Seelennatur (effektive Heilung ist das! unprätentiös und bescheiden). Damit Frauen mit dem Fest Grillfrühstück am Morgen (Johannes 21:3-14) endlich jene Wandlung bewirken können, die unserer Erde Frieden bringt.


Praktisch gibt es drei Tempel, in denen wir uns dem personalen Göttlichen Wesen nahen. Im ersten Tempel (Kapelle) verstehen wir den »Geliebten Herrn« in besonderer Gestalt und mit besonderen Eigenschaften als den Namen und die Form der Gottheit, die wir in unserer Natur und Personalität bevorzugen. Im zweiten Tempel (dem eigenen Körper) ist »Gott einzige wahre Person«: All-Personalität, 'die das Mental mit spiritueller Freude durchflutet und mit dem spirituellen Licht erleuchtet'
(Sri Aurobindo).
Im dritten Tempel geschieht »das Erwachen des menschlichen Geistes«, dort treffen in kosmischer Religiosität die Realisationen des seelischen und göttlichen Höchsten Wesens als Mann und Frau.
 

Gebet für den Dialog  Wir bitten, Herr, erwecke Deine Macht und komme und eile uns zu Hilfe mit großer Kraft; stehe uns bei mit Deiner Gnade und beschleunige durch huldvolle Verzeihung, was unsere Sünden verzögern. Der Du liebst mit Gott dem Vater und der Mutter, in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Es gibt einen wunderbaren Weg, der lebenden Wesen hilft, Läuterung zu verwirklichen: das Planetarische Bewusstsein hebt uns über die Grenzen unserer Staats- und Ichbezogenheit.


Svatmarama Yogi, Hatha-Yoga Pradipika  Prathamo Padeshah  I.47-48
„Die Fußsohlen werden achtsam nach oben zeigend auf die Oberschenkel gelegt, die Hände ebenso dazwischen nach oben gerichtet. Dorthin wird der Blick gelenkt. Den Blick auf die Nasenspitze gerichtet, dann die Zunge an die Wurzel der Schneidezähne nach oben gerollt, das Kinn auf der Brust gesenkt, so kann die Lebensenergie langsam nach Oben gezogen werden.“ 'Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar. Und sie sangen ein neues Lied.' (Offenbarung 5:9).


Psalm 51:12-17  (Musik: Miserere von Allegri)  Bitte um Vergebung und Neuschaffung
„Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir! Mach mich wieder froh mit deinem Heil; mit einem willigen Geist rüste mich aus! Dann werde ich den Abtrünnigen deine Wege lehren, und die Sünder kehren um zu dir. Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit. Herr, öffne mir die Lippen, und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.


Aischa berichtete: „Elf Frauen saßen zusammen, und sie hatten einander versprochen sich nichts über ihre Ehemänner zu verschweigen. Die elfte Frau erzählte: Mein Mann ist Abu Zar! Welch wunderbarer Mann er ist! Er machte mich so glücklich, dass ich mich über mich selbst freuen konnte. Eines Tages verließ er unser Haus. Es war zu der Zeit, als die Milchschläuche zur Butterherstellung geschleudert wurden. Er begegnete einer Frau mit zwei Knaben, die Geparden glichen und mit Granatäpfeln spielten. Da schied Abu Zar sich von mir und heiratete diese Frau. Ich heiratete darauf einen angesehenen und großmütigen Mann, der ein vorzügliches Pferd ritt und immer eine Lanze mit sich führte. Er machte mir viele Geschenke, er gab mir von allen Weidetieren ein Paar und sagte: Iss, O Umm Zar, und trag Sorge um die Deinen! Doch selbst wenn ich alles zusammenrechne, was dieser mir gegeben hat, so kommt es doch dem unbedeutendsten Utensil, das Abu Zar mir schenkte, nicht gleich.“ Aischa, ergänzte: „Der Gesandte Gottes, Gottes Segen und Heil auf ihm, sagte zu mir: „O Aischa, ich bin zu dir wie Abu Zar zu Umm Zar!“ Sahih Muslim 4481


Die wahre Neigung eines jeden Lebens besteht darin, die Maria Immaculata zu erlangen, jene Gott-Frau, die weder berührt, noch umfasst oder verstanden werden kann. Der verborgene Segen dieses Wissens ist der erste Schritt zur Vollkommenheit des menschlichen Lebens. Sobald ein Paar sich dieser Tatsache bewusst wird, erkennt es, dass es etwas im Leben gibt, das sie wirklich glücklich macht und ihnen ihren Herzenswunsch erfüllt, sodass sie sagen können: „Obwohl es viele Dinge im Leben gibt, die wir für den Moment brauchen und für die wir sicherlich arbeiten werden, gibt es doch nur die Eine, um die sich das Leben dreht und die uns zufriedenstellen wird: die spirituelle Errungenschaft, die religiöse Errungenschaft oder, wie wir es auch nennen können: die Einigung in Gott.“


Das Heilige in der Welt – Die Art und Weise, immer vertraulich mit Gott umzugehen
„An den Brüsten wird man euch tragen, und auf den Knien euch liebkosen: Wie eine Mutter ihr Kind liebkost, so will ich euch trösten. Wenn ihr das seht, wird euer Herz sich freuen, und ihr werdet aufblühen wie frisches Gras.“ (Jesaja 66:12-14). 'Gleichwie eine Mutter ihre Freude daran findet, wenn sie ihr geliebtes Kind auf den Schoß nehmen, es da nähren und liebkosen kann, ebenso freut sich der Schöpfer, wenn Er auf gleiche Weise Seelen behandeln kann, die sich Ihm ganz geschenkt haben und die auf Seine Güte all ihr Vertrauen setzen. Denn die Gnade Gottes ist jener unerforschliche Schatz, durch den wir die geliebten Freunde unseres Schöpfers werden.' Alfons Maria von Liguori.


„Bodhisattva ist das erhabene Elixier, das die Herrschaft des Todes überwindet, der unerschöpfliche Schatz, der die Armut in der Welt beseitigt, die überragende Medizin, die alle Krankheiten der Welt kuriert. Bodhisattva ist der Baum, der allen Wesen Schutz gewährt, die müde sind vom Wandern auf dem Pfad bedingter Existenz, die große Brücke, die zur Freiheit von Geburt in niederen Bereichen führt, der aufgehende Mond des Geistes, der die Qualen ständiger Konzepte auflöst, die mächtige Sonne, die schließlich die Nebel der Verblendung in der Welt vertreibt.“
Shantideva: A Guide to the Bodhisattva's Way of Life.


Psalm 83  Ein Gebet in Bezug auf den Krieg – Bitte um Hilfe gegen Feinde der Kultur – Ein Bittgebet an das unbefleckte Herz zum Schutz vor Invasion  „Sie schreien: 'Auf, wir wollen Gottes Land erobern! Mein Gott, lass sie dahinwirbeln wie Staub, wie Spreu vor dem Wind! Wie das Feuer, das ganze Wälder verbrennt, wie die Flamme, die Berge versengt, so jage sie davon mit deinem Sturm, und schrecke sie mit deinem Wetter! Bedecke mit Schmach ihr Gesicht, damit sie, Herr, nach deinem Namen fragen. Beschämt sollen sie sein, verstört für immer, sollen vor Schande zugrunde gehn. Sie sollen erkennen, dass du es bist. Herr ist dein Name. Du allein bist der Höchste über der ganzen Erde.“


„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. Lassen Sie jetzt Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um ‚Shiva‘ zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Und was ‚Buddha‘ betrifft: sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt. ‚Krishna‘ ist natürlich eine Vorwegnahme von ‚Christus‘: er ist Gott, welcher Kind und daher menschlich geworden ist. Um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt ‚Rama‘ seine animalische Natur ganz in den Dienst seiner himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award 2004.


Kunst nur kann die Welt erretten – seelenerfüllte Kunst, die der Einsicht des Initiationspfades entstammt. Den Kulturell Kreativen muss daher in Zukunft der erste Platz eingeräumt werden; denn sie sind es, die mit ihrem Charakter Komponist einer 'Philosophie der Musik' sind, die als ‚Kritik der Religionen‘
(Bhagavad-gita 18:66) erklingt, um Menschen mit Leib und Seele zu verhelfen, das zu verwirklichen, was die Intelligenz der Göttlichen Mutter als richtig, wahrhaftig und schön ansieht, und was auch das erleuchtete seelische Gewissen der Männer für gut hält, damit jener gemeinschaftliche Geist in die Programmierung des Weltalls einfließen kann, der
die Planeten [Sonne (die Große Mutter), Mercurius (Genius), Venus (die Große Göttin), Mond (S. Maria Magdalena), Mars (Shiva), Jupiter (Rama), Saturn (der Derwisch), Urania (Chokmah /Himmlische Frauen)] erzeugt, die ihrerseits ihren Einfluss auf die ganze Menschheit ausüben. Indem es den Kulturell Kreativen gelingt – der erleuchteten Weiblichkeit regelmäßig ihr Herz voller Liebe schenkend – in ihren Gedanken und Gefühlen Ordnung und Raison dergestalt einzuführen, dass die Aristokratie der Frauen – durch Nachahmung – ihre lebendige Seele wiedererlangt, wird Frieden und Gesundheit „von Liebe wegen“ sein, und die Menschheit wird befolgen und endlich ihren Frieden finden.


Der Stern von 'Bethlehem' (Haus des Brotes)
ist das Zusammenwirken zweier Planeten: Jupiter {Rama} und Saturn {Buddha} im Sternzeichen 'Fische' (Christus als Mann und Frau), „die ewige Zeugung des Wortes im spirituellen Sein und seine Geburt in der Zeit, als das Planetarische Bewusstsein, durch das Wirken des Heiligen Geistes“. Der Kreis dieses Geheimnisses weitet sich im Sternzeichen 'Wassermann' (Geschwisterlichkeit): 'When the moon is in the Seventh House And Jupiter aligns with Mars {Shiva} Then peace will guide the planets And love will steer the stars' (Musical Hair: The Aquarius-Song).


Das Erlernen der Gefühle vom Licht der Göttlichen Mutter ist der dialogische Pfad, das Unheilige, Seelenlose dem weiblichen Genießen zu enthüllen. Nur unser Verstehen der höheren Ordnung, die in der Natur wirkt, kann die harmonische Koexistenz mit unserem Ökosystem fördern: „Wir sind doch der Tempel des lebendigen Gottes“ (2 Korinther 6:16).


Ich bin nicht. Ich werde nicht sein. Ich habe nicht. Ich werde nicht haben.
Für die Weisen setzen diese Aussagen der Furcht ein Ende. Menschen mit kindlichem Gemüt fürchten sich vor solchen Aussagen. Ohne spirituelle Gelehrsamkeit ist der Dialog furchterregend!

 


Y.  Universel – Intertextual Human Experience


Gesänge des Rigveda, Dritter Liederkreis, Hymne 29  'An Agni' – Feuer des Heiligen Geistes
„Die Sterblichen haben den Unsterblichen erzeugt. Zehn unvermählte Schwestern halten vereint den neugeborenen Mann umfasst. Von sieben Opferpriestern umgeben erstrahlte er seit alters. So komm des Weges kundig als Kenner her zum Soma (koinonia). Geboren erstrahlt Agni, die Augen auf sich ziehend, der siegreiche, redekundige, von den Sehern gepriesen. Seine funkelnde Gestalt wird beim Gottesdienst Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und Spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Narzissmus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen. Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst. Egoismus ist die Identifikation des Liebenden mit dem Instrument des Liebens. Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt. Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht. Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, welcher sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (Pandemien) müssen durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst werden: Das WIR muss wichtiger sein als das Ich, das bedeutet: Verzicht.


Rigveda X.90,1 / Brihadaranyaka-Upanishad (Weißer Yajurveda) III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Das Mahabharata, Adi Parva – Das Buch der Ursprünge 115  'Planetarisches Bewusstsein'
„Den einfachen Arbeitern [karmis] ist gesagt, dass jeder Einzelne seinem Dorf zuliebe Opfer zu bringen hat; Geschäftsmännern [jñanis], dass Dörfer dem Städtebund zuliebe eingebracht werden dürfen; spirituellen Verwaltern [sufis / yogis], dass die 'heilige Stadt' den Staatsgeschäften zuliebe zurückgestellt werden muss. Kulturell-Kreative [brahmanas] geben Beispiel, dass selbst eine Nation, des Humanen wegen, aufgegeben werden kann.“


Das Mahabharata, Sabha Parva – Die Versammlungshalle 68  'Der Disput geht weiter'
„Wenn in einer Gemeinschaft wahrlich tadelnswerte Handlungen nicht gerügt werden, legt sich die halbe Sünde auf die Führer solcher Gemeinschaft, ein Viertel auf die übel handelnden Personen und ein Viertel auf alle anderen Anwesenden. Wenn aber die Übeltäter getadelt werden, dann bleiben alle in der Versammlung ohne Sünde, dann sind nur die Übeltäter verantwortlich für ihre Tat. Wahrlich, wer eine Frage über Moral falsch beantwortet, vernichtet verdienstvolle Taten von sieben Generationen vor und nach ihm.“


Das Fest der Schale  Buddha sprach zu seinem Vater: „Vier Sachen sind es, die ich wünsche: dass ich nie vom Alter betroffen werde; dass mein jugendliches Aussehen sich nie ändere, ich vor Krankheit bewahrt bleibe und mein Leben unendlich sei.“ Da sprach Sujata: „Möge der Bodhisattva, nachdem er von mir Speise angenommen hat, seine vollendete Weisheit erreichen und ein Buddha werden. Doch biete ich keinem Speise an, ohne ihm das Gefäß dazu zu geben.“ Also nahm Buddha die goldene Schale an. Die Schale mitnehmend, schritt Buddha zur Nairanjana, dem Nagatius, begleitet von der Götter und der Naga-Schar, um sich mit einem Bade zu erquicken. Die Buddha-Legende in den Skulpturen des Tempels von Borobudur


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Ecclesia domestica' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4
„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, ihr Mönche, ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «erste Lehrer» nennt man sie. Sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. [Die individuelle Seele ist sich nur innerhalb der Grenzen ihres eigenen Körpers bewusst; wohingegen sich die spirituelle Seele {Überseele} über aller Körper bewusst ist, von dieser Seele heißt es 'Gott ist der Erbarmer, der Mitfühlende, der Barmherzige'.]


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
nguttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2,67-71; Jesaja 54:1)
„Und es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet der Welt preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {Die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:27-30). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“

Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“


„Wer durch seine Intelligenz gereinigt, frei von falschem Ich, falscher Stärke, Lust und Zorn, sein Bewusstsein mit Entschlossenheit kontrolliert – jemand, der diese transzendentale Stufe erreicht hat, verwirklicht augenblicklich das Höchste Brahman; er klagt niemals, noch begehrt er nach etwas, allen Wesen gleichgesinnt erreicht er den reinen hingebungsvollen Dienst, die höchste Liebe und Verehrung zu Mir“
(Bhagavad Gita 18,51-54). Die durch solche Hingabe bewusst über den Höchsten Herrn, entflammt in ihrer Seele sind, 'deren Wort wie Feuer brennt' (Jeremia 5,14; 23,29), 'die selbst verzehrendes Feuer sind' (Deuteronomium 4,24; Hebräer 12:29) und aus 'Flammen' (Deuteronomium 5,4f.22-26; Apostelgeschichte 2:3) zur Menschheit sprechen, 'sie verlässt die Rede nicht, ihnen strömen alle Wesen zu' (Brihadaranyaka-Upanishad 4.1.2.), kreativ 'wie die Kinder' (Matthäus 18:3) werden sie das Antlitz der Erde erneuern (Psalm 104:30).


Zend Avesta, Zamyad Yašt - Astvaturta oder Vom Seelenblick der Männer im Dialog der Frauen

„Den starken, königlichen Glücksglanz, den vom Weisen geschaffenen, verehren wir, den sehr gepriesenen, großmächtigen, wirksamen, kraftvollen, zauberkräftigen, den anderen Geschöpfen verborgenen. Der dem Weisen Herrn eigen ist, damit er erschüfe die Geschöpfe, die vielen und schönen, die vielen und wunderbaren, die vielen wundervollen, die vielen und strahlenden; damit sie das Leben wundervoll machen, nicht alternd, nicht sterbend, nicht verwesend, nicht faulend, ewig lebend, ewig gedeihend, so dass freies Belieben herrscht. Wenn die Dahingegangenen wieder auferstehen werden, und für die Lebenden Vernichtungslosigkeit kommen wird, dann wird Er das Leben nach seinem Willen zu einem wundervollen machen. Er wird schauen mit den Augen des Geistes, und alle Geschöpfe wird Er sehen. Er wird mit den Augen des Segens das ganze körperliche Dasein anblicken, Sein Blick wird unvergänglich machen die ganze körperliche Welt. Und die Freunde des siegreichen Heilandes werden hervortreten, deren Gedanken, Worte und Werke, deren religiöse Wesenheit gut ist, und die niemals falsch reden mit ihrer eigenen Zunge. Vor ihnen wird sich beugen der Zornteufel mit schrecklicher Keule, der üblen Glücksglanz hat. Die Wahrheit wird die böse Lüge besiegen, die finstere, von der das Böse stammt. Entfliehen wird der Böse Geist, der schlimme Werke tut, seiner Herrschaft beraubt. Besiegt wird das falsche Wort, das rechtgesprochene Wort besiegt es. Besiegt wird das Böse Denken, das Denken des Heiligen Geistes besiegt es.“


Das Buch Deuteronomium 6:4-9; 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen. Und schärfe sie deinen Kindern ein, sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, und wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. Und wenn ihr auf Meine Gebote hört, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben und Ihm zu dienen, mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, dann werde Ich eurem Land seinen Regen zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, du wirst dein Getreide einsammeln, deinen Most und dein Öl. Und Ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben und du wirst essen und satt werden. Aber nehmt euch in acht! Lasst euer Herz nicht verführen, weicht nicht vom Weg ab, dient nicht anderen Göttern, und werft euch nicht vor ihnen nieder! Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen: Er wird den Himmel zuschließen, dass kein Regen falle. Seuchen und Kriege werden aufkommen, und ihr werdet aus dem prächtigen Land getilgt sein, das der Herr euch geben will. Leget diese, Meine Worte, in euer Herz und in eure Seele. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und an die Tore.“


Das Buch Genesis, Kapitel 18:11-15  'Gott zu Gast bei Abraham'
„Und Abraham und Sarah waren alt, gekommen in die Tage, es ging Sarah nicht mehr nach der Frauen Weise. Und Sarah lachte bei sich selbst, und dachte: Ich bin doch schon alt und verbraucht und soll noch das Glück der Liebe erfahren? Auch ist mein Herr doch schon ein alter Mann! Und Jehovah sprach zu Abraham: Warum lachte hierüber Sarah, und sprach: Soll ich denn wirklich noch gebären, nun ich doch alt bin? Ist beim Herrn etwas unmöglich? Zur bestimmten Zeit werde Ich wiederkommen zu dir, um diese Zeit des Lebens, und Sarah wird einen Sohn haben. Da leugnete Sarah: Ich habe nicht gelacht; denn sie fürchtete sich.“ Kommentar: Die Einheit und Autonomie göttlichen Bewusstseins sind dadurch bedingt, dass es nicht in der Lage ist, seine Körpervorgänge bewusstseinsmäßig nachzuvollziehen (Niklas Luhmann, Soziale Systeme, Grundriß einer allgemeinen Theorie, 4. Aufl, Frankfurt am Main 1991, suhrkamp taschenbuch wissenschaft 666, Seite 142, Anmerk. 76).


Du unser Gott, befreie uns aus der Hand der Gottlosen,
aus der Faust der Frevler und der Gewalttäter
.

Das Buch Exodus 27,20, Das Buch Levitikus 24,2  Die Anordnungen für Heiligtum und Kult
„Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar, dem Herzen des Menschen brennen; es darf nicht verlöschen. Dazu sollen die Priester ein Leinengewand anlegen und ihren Körper mit einem leinenen Beinkleid bedecken.“ Kommentar: Selbst in niedrigsten Seelenzuständen müssen Menschen ihre Liebe zu Gott lodern lassen und bewahren; sie könnten nämlich sonst irrtümlich glauben, dass sie ihres geringen Seelenzustands wegen gar keinen Bezug zu einem 'ständigen Feuer haben können. ‚Liebe zu Notre-Dame, Begeisterung für 'Mein Herr und mein Gott' sind noch weit von uns entfernt.‘ behaupten sie. Deshalb bemerkt der Talmud: „ein ständiges Feuer, sogar in Unreinheit!“ (Joma 4,6, n. Rav Benjamin Sufiev).


Das Buch vom Quellenden Urgrund (Lië Dsï): Zusammentreffen der Verhältnisse
„Achte auf deine Worte, so wirst du Übereinstimmung finden! Achte auf deine Taten, so wirst du Nachfolger finden! Darum sieht der Berufene auf das, was von einem Menschen ausgeht, und erkennt daraus das, was ihm zuteil wird; er betrachtet das Vergangene und erkennt daraus das Kommende. Das Maß liegt im eignen Selbst; das Richten liegt bei den Menschen. Wenn die Menschen euch lieben, so habt ihr sie zuerst geliebt; wenn die Menschen euch hassen, 'freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein' (Lukas 6:20-26). Überlege die Worte der Weisen und Würdigen: Bestand und Untergang, Blüte und Vernichtung ward niemals anders gewirkt als auf diesem Wege.“


Das Buch Deuteronomium 29:1-20  'Rückblick'
„Mose rief das ganze Volk zusammen und sprach: Eure Fürsten denken: ‚Uns soll nichts geschehen, wenn wir aus eigenem Entschluss etwas tun, damit Wasserfülle die Dürre beendet.‘ Der Herr wird sich weigern, euch zu verzeihen: SIE wird schnauben vor Wut und Eifersucht, und gegen euch Männer Verwünschungen aussprechen. Entsprechend den Verwünschungen wird der Herr euch absondern, damit es euch schlecht ergehe.“


Platon, Das Gastmahl [Sympósion]  'Die Rede der Diotima'

„Diotima sprach zu Sokrates: Wir alle tragen Zeugungsstoff in uns, den körperlichen sowie den geistigen. Und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur danach, zu erzeugen: im Hässlichen aber vermag Sie nicht zu erzeugen. Denn die Vereinigung von Mann und Frau ist Zeugung. Es ist dies aber ein göttlicher Akt; dies beides liegt als Unsterbliches in sterblichen Wesen: die Empfängnis und die Erzeugung. Es kann aber dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt, und gebiert und erzeugt. Wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab, schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, sondern auf die Erzeugung und die Geburt im Schönen.“


„Der Engel flog nach Nazareth zur Jungfrau hin und brachte Freude zur Mutter Eva: 'Jungfrau rein, du freudenvolle. Freude sei durch dich den Menschen. Deine Frucht segnet die Menschen, Christus die Blüte, die Rettung der Welt!' Da spricht die Jungfrau: 'Ach, ich kenne keinen Mann! Wie kann das möglich sein, wie wird das möglich sein?' 'O Jungfrau, fürchte nichts; der Heilige Geist wird niedersteigen und wird dich segnen mit der Macht, die in ihm wohnt.' Fort geht der Engel. Und es steigt herab der Heilige Geist. Marie empfängt den Sohn, mit Gott dem Vater, Gott dem Heiligen Geist alleins.“
Altrussische Kirchenlieder, In Nachdichtungen von Paul Althaus, Diederichs Verlag, Jena 1922. Der Frauen schöpferische Potenz ist 'von solchem Stoff, wie Träume sind' (Shakespeare, Der Sturm); der Männer kulturelle Seele aber entstammt 'Gottes Hauch' (Genesis 2,7).


Die Bhagavad-gita 18.64  'Das höchste Geheimnis' / Hl Qur'an, Sure 109  'Die Ungläubigen'
„Höre nun Mein allergeheimstes, Mein erhabenes Wort, das Ich jetzt zu dir spreche! Gib alle Religionen auf und nimm deine Zuflucht allein zu Mir! Beuge dich vor Mir! Sei Mir zugeneigt! Werde Mein Mich Liebender und Verehrender, ein Mir Opfernder! Dann wirst du zu Mir gelangen und Ich werde dich von aller Sünde und allem Übel befreien. Dies ist Mein Wort und Versprechen an dich. Nie aber sollst du hierüber zu jemandem sprechen, der nicht Askese übt, nie zu jemand, der nicht verehrt, nie zu dem, der nicht dient. Und gewiss nicht zu dem, der Mich verachtet und Meiner spottet.“ „Sprich daher zu ihnen: O ihr Ungläubigen, ich verehre nicht, was ihr verehrt, auch ihr verehrt nicht, was ich verehre. Weder ich werde verehren, was ihr verehrt habt, noch werdet ihr verehren, was ich verehre. Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.“


Erster Korintherbrief 12:28  'Der eine Leib und die vielen Glieder', Epheserbrief 4:11-13
„Sind etwa alle Apostel, sind alle Propheten, sind alle Lehrer? [„deshalb wird einer als Solon, der andre als Xerxes, einer als Melchisedek, der andre als Dädalus geboren“ (Georg Simmel, Dantes Psychologie)]. So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; Er verlieh die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten. Strebt aber nach den höheren Gnadengaben: die brüderliche Liebe.“


Das Buch Jesaja 45:5  Die Berufung und die Aufgabe – Ankündigung der Befreiung

„Ich bin der Herr, und sonst niemand; außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dir den Gürtel angelegt ohne dass du mich kanntest, damit man vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang erkennt, dass es außer mir keinen Gott gibt. Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Taut, ihr Himmel, von oben, ihr Wolken, lasst Gerechtigkeit regnen! Und die Erde tue sich auf und bringe das Heil hervor, sie lasse Gerechtigkeit sprießen. Ich, der Herr, will es vollbringen.“


Das Buch der Sprüche, Zweite salomonische Spruchsammlung: 28:4-5, 28:23, 28:20, 28:26, 28:9
„Wer die Lehre preisgibt, rühmt den Frevler, wer die Lehre beachtet, bekämpft ihn. Böse Menschen verstehen nicht, was recht ist, die aber, die den Herrn suchen, verstehen alles. Wer einen andern zurechtweist, findet schließlich Dank, mehr als der Schmeichler, wer aber hastet, um sich zu bereichern, bleibt nicht ungestraft. Wer auf seinen eigenen Verstand vertraut, ist ein Tor, wer aber in Weisheit seinen Weg geht, wird gerettet. Wendet einer sein Ohr ab, um diese Lehre nicht zu hören, dann ist sogar sein Gebet ein Gräuel.


Apostelgeschichte 2,44-47  Das
Planetarische Gemeinwesen: 'Das Leben der jungen Gemeinde'
„Alle wurden von Furcht ergriffen; denn durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen. Und alle, die gläubig waren geworden, waren beieinander und hielten alle Dinge gemein. Sie verkauften ihre Güter und Habe und gaben davon allen, jedem so viel, wie er nötig hatte. Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot (das Ego der Männer) hin und her in ihren Häusern und hielten miteinander Mahl in Freude und Einfalt des Herzens. Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.“

 

Die gewandelte Natur der Frauen vermag Planet Erde zu heilen von Liebe wegen
„Die Gefährtin des irdischen Erlösers ist Maria Magdalena [Grüne Tara]. Der Heiland liebte sie mehr als alle anderen Jünger und küsste sie.“ NHC II.3, Philippusevangelium 55. Maria von Magdala sprach zu den Frauen: „Wenn die Substanz des göttlichen Lichtes in euch gewachsen ist, dann ist es die Substanz des herabkommenden kulturellen himmlischen Lichts, die sich nach euch sehnt und durch euer Licht angezogen wird. Dann senkt sich eines Mannes Herz auf immer zu seiner Frau herab“ (nach Najmud-Din Kubra). Weiter sprach sie: „Bevor ihr heilen könnt, muss Innere Harmonie erlangt sein. Dies wird durch 'Yoga der psychischen Natur' {Satipatthana} und 'Zügelung des Denkvermögens' {dhikr} erreicht. Ist die Maya-Natur beherrscht, kann sich eine höhere, glücklichere offenbaren.“


Brief an die Epheser 5:22-28  'Die Ordnung in der Versammlung'
„Der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist; er ist des Leibes Heiland. Aber wie die Versammlung dem Christus unterworfen ist, so auch die Frauen den Männern in allem. Ihr Männer, liebt eure Frauen, gebt ihnen euer brüderliches Herz, wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, damit er [kulturelle Seele] sie heiligt, sie reinigend durch die Waschung mit Wasser durch das Wort, damit er die Versammlung sich selbst verherrlicht darstellt, die nicht Flecken oder Runzeln oder etwas dergleichen habe, sondern dass heilig und untadelig sei. So sind die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine 'Frau' [die Unbefleckte Empfängnis] liebt, liebt sich selbst. So seien die Frauen ihren 'eigenen Männern' untergeordnet, als dem Geliebten Herrn.“


Brief an die Römer 12:1-16  'Die Glieder der Gemeinde und ihre Dienste'
„Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; und wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; und gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Bleibt demütig, und seid untereinander eines Sinnes! Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, um aufzustehen vom Schlaf. Lasst uns daher ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“


Von Erkenntnis des Königs unserer Herzen stammt das Planetarische Gemeinwesen  
Der Friede in der Welt liegt in Händen von 'Abraham und Zehn Gerechten' (Genesis 18:32). Entschieden werden muss: „1. Wir werden kriegslüsterne Resorts 'Die Schweine stürzen sich in den See' (Lukas 8,26ff.) weniger werden lassen; 2. dafür werden wir mit Mäzenatentum den Universel für den pfingstlichen Dialog errichten.“ Dass man es selber verursacht hat, dass seelenloser Eros in Körper, Herz und Seele der Frauen großes Leid einschreibt, dies wird ein schmerzhafter, ein furchtbarer Gedanke. Edle Männer ('Rama') können in mutiger Kommunikation Reue zeigen. Wenn sie Buße tun, und Bodhisattvas die Erziehung 'Shivas' – die geistlichen Heiler – überlassen, wird 'Kali' sich vielleicht noch besänftigen und Krieg abwenden. Dies ist die Situation, in der wir uns im III. Millennium auf Planet Erde befinden.


Das Mahabharata III.210 – Vana Parva  'Über den Charakter des friedenbringenden Königs'
„Könige heucheln im Namen des Staates Moral und sind äußerst zufrieden, Schätze auf unehrenhafte Weise zu erlangen. Königinnen geben sich in eigensinniger Zuneigung hin.“ Solchermaßen, durch ihre Vorlieben davongetragen, werden Männer zum Advokat übler Partner, sie stagnieren innerlich: „Eitelkeit, eindeutig meine Lieblingssünde!“ Al Pacino. So werden wir nie jenen Frieden für die Menschheit erreichen können, deren Erfolg einzig und allein davon abhängt, dass Frauen für etwas antreten, und nicht gegen etwas sind.


Höre nun von den Tugendhaften Frauen. Sie erkennen das Böse dieser Welt mithilfe ihrer spirituellen Inneren Sicht: So können sie zwischen Heilsam und Unheilsam unterscheiden. Dann erfüllt sie respektvolle Achtung zu tugendhaften Männern. Mahabharata III.210. Tugend übend richtet ihr Geist sich auf die Gerechtigkeit Christi. Significatio passiva Psalm 31.2; 119.40



Gottes Weiblichkeit im Willen zu Wandel und Erneuerung


Kalachakra Mantra - The Glorious Chanda Mahāroshana Tantra 8.14; 10.8
Women are heaven, women are the Dharma, Women are truly the supreme austerity.
Women are the Buddha, women are the Sa
gha (Conference), Women are the Perfection
of Wisdom.
The woman to whom all pleasures are given will give access to Buddhahood.


Engel – oder Wie aus Träumen Pläne werden  Aufgabe der Engel ist es [Bodhisattvas, die in Gruppen-Psyche-Analysis durch Gottverwirklichung den Pfad ihrer Selbstverwirklichung beschritten haben: 1. Die Wahrheit vom unerleuchteten Sein, des Leidens; 2. die Analyse der Ursachen des Leides; 3. die Wahrheit von der Befreiung von Leiden; 4. der zur Befreiung aus dem Leiden führende Pfad; 5. Entfaltung persönlicher Qualitäten, die dazu notwendig sind, und 6. Qualitäten, zu denen wir die Freiheit haben und zudem gerne selbst entfalten möchten] als Vermittler zu wirken, indem sie weitergeben, was immer die Große Mutter entschieden hat, so wie die höheren Engel (Bruder- und Schwesternschaft: die Göttliche Mutter im Haus der Großen Göttin und den Kulturell Kreativen) es ihnen weitergegeben haben. (Pseudo-Dionysius, An den Mönch Demophilius).
 

Frauen heutiger Zeit haben zumeist ihren Schwerpunkt auf materielle Errungenschaften gelegt zu Ungunsten der Bodhisattva-Seele, des heilenden Schöpfergeistes der Menschen. Der Preis den wir dafür zahlen ist, dass die Persönlichkeit der Männer verdirbt: der Mann brennt aus, und ab. Geschwisterlichkeit, echte Freundschaft zwischen den Geschlechtern – das Allerwichtigste in der Welt – geht damit verloren. Es liegt jetzt an den Männern, sowohl ihrer Seele {dem humanen Geist planetarischen Bewusstseins} als auch der Materie, den vom Kosmos vorgesehenen Platz zurückzugeben. Dabei gilt es die Denkfähigkeit des Planeten – Herz und Gehirn der Frauen – der Offenbarung der männlichen Seele gegenüber aufzuschließen: „Dafür gehört der Leib des Mannes der Frau (Korinther 7:3-4); „dann gilt alles Lob der Frau, denn der Gast im Haus gehört der Frau. Darum steht geschrieben: Und es befand sich dort eine große Frau, größer als alle anderen Frauen (Sohar, BeSchalach). Diese, 'größere Frau', ist befähigt, das Schicksal aller Geschöpfe auf Erden zu wandeln.
 

Ihre Federn können zum heiligen Tanz verwendet werden. Heil! (I GING 53 Dsien /Erster Psalm)
„Wohl der Frau, die nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht den Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Weisung des Herrn, und über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht. Sie ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt, und dessen Blätter nicht welken. Alles, was sie tut, wird ihr gut gelingen, indem sie zu dem hinabsteigt, zu dem sie aufgestiegen ist. Ihr ganzes Wesen wird damit beschäftigt sein im Leben zu bezeugen, was sie weiß und durch eigene Erfahrung glaubt, durch diese eine Weisheit nämlich, dass sie in Gott ist, sodass 'der Geliebte Herr' die Stimme ist, die stets in ihrem Innern erklingt.
 

„Man darf eine Frau nicht schelten, noch darf man sie im Stich lassen, wenn man um einen Gefallen gebeten wird. Man darf eine Frau niemals im Stich lassen, wo immer man auch sein mag, nachdem man diese Lehre des Buddha gehört hat. Chandamahâroshana 10.14-15
 

Keine Evolution gibt es für die Frau, ohne den Segen der Sonnenstrahlung spiritueller Männlichkeit, deren natürliche Ethik-Persönlichkeit durch die erleuchtete Weiblichkeit – Blüte und Frucht gebend (dharma-gebend zur Charakterheilung anderer, guidance-gebend zur spirituellen Persönlichkeitsentfaltung anderer) – sich zur Unbeengtheit des schöpferischen Mondlichts, des universalen kulturschaffenden humanen Geistes, gewandelt hat. Das die altruistische Heilkunst seelenvoller Männer liebende Herz bringt auf die Erde den Frieden, der sonst im Himmel geblieben wäre: Das Planetarische Bewusstsein als Uns.
 

Es gibt ein Alter, in dem Frauen in ihrer weltlichen Persönlichkeit so schön sind,
dass man um sie Krieg führt. Dann kommt ein Alter, in dem sie von der Schönheit
der männlichen Seele geliebt werden müssen, um der Menschheit Friede zu werden.

 

 

 


 

 

 

Männer tragen die Hauptverantwortung für unsere
ausgeplünderte, verwüstete, vergewaltigte Mutter Erde.

Es lag im zerstörerischen Modus von Männermacht, sich in psycho-physischer Sucht in die Frau zu ergießen, um mit dem Aushauch der Großen Schlange – deren Kopf sich wie in Trance aus dem Korb, den Kelch der Alten Kirche, sich erhob, den Bewegungen ihres Schlangenbeschwörers folgend – Gravitationsenergie in sich einlenkend, dem teuflischen Plan zu folgen, die Erde auszubeuten. Das Heilende in Unserer Neuen Zeit ist allgesamt umgekehrt: des Mannes spirituelle Persönlichkeit zerschmilzt im Unerschaffenen Licht der Göttlichen Mutter, sodass heiliger Geist als Einhauch von oben durch die Öffnung am Gipfel des Scheitels einströmt – die kosmischen Strahlen lenken ihr hochfrequentes Licht durch die Fontanellen entlang der Wirbelsäule hinab (nicht wie in "Kundalini" hinauf): Seelen, Herzen und Körper werden erquickt, »die Frau« wird zum Instrument, durch das sich alldurchdringende kosmische Intelligenz, Sein geistiges Erbarmen im Gemeinwesen, als Ihr strahlendes Licht manifestiert. Dahin muss unsere Auffassung korrigiert sein – im Christentum und im Islam ist es der Gedanke 'Heilige Maria', was uns in diesen Zustand bringt: nicht Frauen selber sind Heiliger Geist, ihr ganzes Wesen ist die Natur des Schöpfergeistes der Männer. In dieser Kultur leuchten Europas Sterne, das humane Leben, das sich als Planetarisches Bewusstsein über die Menschheit ausbreitet und Frucht trägt und blüht.

Vom heilbringenden Tun  Die komplementären seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Menschen deren Existenz in sich nicht mehr abstreiten. Psychoanalytisch-dialogische Einwirkungen durch geistige und seelische Aufklärung ist jetzt, in unserer Zeit, dringend vonnöten. Ist dann das dharma-Gebot in die Volksseele übergegangen, ist ein darauf bezügliches Handeln durch Internationale Friedenskonferenzen möglich. Da man es mit verborgenen Feinden zu tun hat – gewisse ungreifbare 'ahrimanische und luziferische Einflüsse', die sich in den Bau dunkelster Kirchenwinkel oder den Nestern spirituellster Höhen (Matthäus 8:20) verkriechen, um von dort aus junge Männer (Soldaten) sowie ältere Frauen suggestiv zu beeinflussen –, gilt es diesen Dingen bis in die geheimsten Winkel von Gemütern und Seele nachzuspüren, um festzustellen, um was für Einflüsse es sich im Einzelnen handelt: dies ist die Aufgabe der Bodhisattvas (Hüterinnen göttlichen Erbarmens); sie zu beseitigen, ist die Aufgabe der Trismegistos (The Cultural Creatives). Sind die unkontrollierbaren Einflüsse einmal ans Licht gebracht und gebrandmarkt, haben sie ihre Macht über die Menschheit verloren.

Selbst ein 'guter Mann' weiß aus leidvoller Erfahrung, dass sich seine Überzeugung nicht immer mit der objektiven Weisheit seiner Ehefrau deckt. Es ist daher zu fordern, dass der personale kriegerische Genussehe-Intellekt der Landesväter von notwendiger seelischer Reue hinsichtlich der Nichtigkeitsgründe eines "Einheitsglaubens" getragen sein muss. Kraft ausgebildeter Bodhisattvas können Männer im Dialog zu jener Humanität gelangen, von der selbst Theologen oder Spirituelle nur ausgesprochen vage Vorstellungen haben.

 

Von Engeln, Seraphim und Erzengeln

Die Große Mutter ist die dynamische Kraft universaler und globaler Ethik. Genährt vom Geist des Genius hat sie das Selbstvertrauen, das Gemüt der Frauen zur Suche nach dem Warum und Wozu, dem Sinn der Liebe anzutreiben; heimliche Schliche und Verrat in der Liebe liegen Ihr fern: ehrlich ist Sie, in ihrer warmherzigen Macht, spirituelle Frauen zu deren hochrangigem planetarischen Werk anzuspornen, den 'König der Löwen' – den erfolgsorientierten und zielstrebigen, staatlich engagierten Mann – zu motivieren, in Gerechtigkeit und der Klarheit seiner humanistischen Vernunft, energisch, beständig und ausdauernd das Projekt »Planetarisches Bewusstsein und Dialog als Grundlage für die Friedenskonferenz der Erde« rechtschaffen auszuschreiben, was die Superreichen genügsam machen sollte, angesichts der Situation auf Planet Erde ihren angesammelten Geiz in entschlussfreudiges Mäzenatentum umzuwandeln. Dass charismatische Männer im Dialog Fragen in das fromme Herz der Frauen induzieren und selbst die Antworten geben, diese Gabe macht Frauen sehr intelligent sowie aufnahmefähig und damit bereit, selbst 'gruppen-dynamisch' die unbewusst im Mutterleib aufgeprägten religiösen Einprägungen durch das weibliche Gemüt zu erforschen; was heißt, mit unglaublichem Gespür für Gefühle und den richtigen Zeitpunkt, in der 'Religiosität der psychoanalytischen Forschung', von den geistlich-seelisch handelnden Männern – durch Symbol und Ritual – die in unserer Zeit rechte Beeinflussung durch nonverbale und emotionale Kommunikation zu erlernen, um anhand dieser human-geistig eingeborenen Emotionen die unterbewussten, kollektiv aufgespeicherten, unrechten und damit krank-machenden Sinnesempfindungen zu unterscheiden, und letztere als „jetzt nicht mehr zu mir gehörend“, im Lichte eigener erleuchteter Spiritualität aufzulösen. Der regierende Bewusstseinszustand eines von göttlichem Licht gereinigten Gemüts ist der 'Weihrauch von Licht, Frieden und Stabilität' im »Haus der Großen Göttin«, wo es dem kulturell-kreativen Genius, als 'der Geringste' (Markus 9:33-37), kraft seiner hohen Werte für Ethik und Moral, im »Garten des menschlichen Geistes« gelingt, die zufluchtsuchenden, doch lernwilligen Gemüter wieder vielfältig interessiert und umgänglich für Bildung in der Anschauung von 'Kunst, Kultur und Religion' zu machen, was den Menschen ganz natürlich befähigt, im Spiegel seiner Seele, komplexe Zusammenhänge nunmehr selbst klar und übersichtlich dazustellen, und somit 'seinen Weltfrieden' kommenden Generationen zu hinterlassen. Anzumerken bleibt, dass es nicht nur unter Männern, sondern genauso auch unter den Frauen die Tendenz gibt, dass manche zur Erde, manche zum Himmel gezogen werden. So gibt es Frauen, die vom Erwachen des menschlichen Geistes der "weitgereisten" Kulturell-Kreativen angezogen, besonders es lieben in Gruppen zu arbeiten; dabei kommunizieren sie intuitiv (vermittels ihres vegetativen Nervensystems) mit dem Kosmischen Gehirn in den Bereichen von Kunst, Religion und Kultur; die ganze Arbeit der Kulturell Kreativen zielt darauf, von diesem geistigen Wasser, welches das Feuer des schöpferischen männlichen Geistes von allen Seiten umgibt, genährt, getränkt und wiederbelebt zu werden (vergleiche dazu: 'Das Gespräch am Jakobs-Brunnen' Johannes 4:1-26). Andere Frauen begnügen sich damit, im spirituellen Dienstleistungssektor ihre Verlässlichkeit Planetarischen Bewusstseins unter Beweis zu stellen, indem sie als retreat-guide in ihrer eigenen spirituellen Sphäre bleibend, zuweilen die himmlischen Wonnen von 'Friedenskonferenzen' genießen. Die vielfach "von der Muse geküssten" wissenschaftlichen, inventiven, künstlerischen oder sportlichen Genii stehen in gleicher Beziehung zur 'seelischen Sphäre des Humanen' wie die Kulturell-Kreativen, jedoch ist letzterer "prophetischer Geist" allumfassend und friedenbringend.

 

Dreifaltigkeit und Archetypen

»Brahma« als der Schöpfer, »Vishnu« als der Erhalter und »Shiva« als der Zerstörer – von solcher Art waren die Unterweisungen, die den Menschen gegeben wurden, damit sie sich der Erforschung aller Aspekte des Lebens in heiliger Einstimmung zuwenden mögen; denn diese drei Kräfte halten das Universum im Gleichgewicht und sind überall in der Welt in ihrer Wirksamkeit zu finden, so lässt sich die Vorstellung von der Heiligen Dreifaltigkeit im Christentum mit der hinduistischen Trimurti-Idee in Beziehung setzen. Man hat Brahma mit vier Armen dargestellt, was uns zeigen soll, dass der Plan der Schöpfung außer den materiellen Armen auch geistige Arme nötig macht. Die Bilder von Vishnu zeigen Gott, wie er auf einer Kobra sitzt, es symbolisiert die zerstörerische Macht (des komponierenden Genius und Evangelisten), die gleich einer Kobra darauf wartet, jede unhumane Aktivität zu verschlingen: den Angesehenen ihren maßlosen Ruhm wegzunehmen, den Feministinnen ihren Reichtum und den spirituell Einflussreichen ihre Macht. Lakshmi, die Große Göttin, die sich auf der Macht dieser Kobra niederlassen kann, ist die Erhalterin allen Tuns und aller Lebensinteressen. Shiva wird als Asket dargestellt. Von seinem Haupt entspringen Ströme, um seinen Nacken ringelt sich die Kobra, sein Körper ist mit Asche bedeckt, und er wird von einem Stier getragen. In diesem Bild soll die Kobra das Akzeptieren der Zerstörung darstellen, und alles, was die Menschen fürchten, ist um Shivas Nacken herum-geschlungen. Die Asche ist ein Symbol der Zerstörung; denn alles, was vollständig zerstört worden ist, wird zu Asche. Die Ströme, die von seinem Haupt entspringen, symbolisieren den ununterbrochenen Strom mystischer Inspiration, in geistiger Bildung, geistlicher Ausbildung und spiritueller Erziehung, welcher keine Grenzen hat. Der Stier ist das Symbol des ungebrochenen Glaubens, der, ohne zu argumentieren, jene Wahrheit annimmt, welche man mit dem Verstand nicht ohne weiteres annehmen kann. Es gibt drei Göttinnen, die den komplementären Aspekt der männlichen Dreifaltigkeit repräsentieren »Sarasvati, Lakshmi, Parvati«. »Sarasvati« ist die Gemahlin Brahmas; sie hat vier Arme und reitet auf einem Pfau, zwei Hände halten eine Vina, die dritte einen Rosenkranz, die vierte ein Buch; das soll ausdrücken, dass 'Musizieren, Meditieren und Lernen' etwas Schöpferisches ist, der Pfau steht für die Schönheit in der Kunst (es weist auf den Charme und das praktische Geschick des Salesmans »Rama« hin, Dialog zu leiten). Zu Vishnu gehört die Göttin »Lakshmi«, die auf einer Lotosblüte steht und eine goldene Krone trägt (siehe 'Fatima-Statue'). Sie hat vier Arme: eine andere Hand hält die Sankha, eine Waffe aus alter Zeit (siehe 'Great Britannia' oder 'Die goldene Statue der Heiligen Jeanne d'Arc', Rue de Rivoli in Paris), die Waffe steht für ihre Energie, die nötig ist, um Wohlstand zu gewinnen; die andere Hand hält eine Lotosblüte, dies soll darstellen, dass sie das Zartgefühl und die Sanftheit (Sri Krishnas) in der Hand hält und dass ihr als »Göttin des Wohlergehens« alle Schönheit des Lebens zu Füßen liegt. Die goldene Krone drückt aus, dass die Wohlhabende durch ihren Besitz des Gatten Vishnus (siehe „Maria, empfangen von heiligem Geist“ Lukas 1:35, „den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben“ Johannes 7:39) auch Ansehen gewinnt. Ihre anderen Arme weisen auf den geistigen Grundsatz hin: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ Matthäus 10:8, bzw. die Notwendigkeit eines Sponsorings von Schöpferischer Kultur. Die dritte Göttin ist »Parvati« (Dorothea Wyss in Flüeli), Gemahlin Shivas (Niklaus von der Flüe), dessen asketische Entsagung und Heldenkraft weit alle Götter übertrifft.

nach Hazrat Inayat Khan, Einheit der religiösen Ideale
East-West Publication, Den Haag /Verlag Heilbronn

 
     


Z.  last words


Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.
Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Jene Menschen auf Planet Erde, die ihre Buddha-Natur unter Leibesgenüssen
und göttlichen Willen unter den Scheffel ihres Intellekts stellen, erlauben
dem kulturellen Genius niemals, sie zur Menschheit zu erwecken.

Religion und Spiritualität können der Menschheit
nicht eher Frieden bringen, bis die weibliche Seele spricht:
„Ich sehne mich nach Dir, du schöpferischer Mensch.“


Flor de lis – Con duir a mour Belle Fleur in vollem flor
Das Herz der Frau schläft, bis es durch einen Schlag göttlichen Donners
und schöpferischem Blitz zum Leben erweckt wird; dann fließen die Ströme
aller Glückseligkeiten als Quelle aus den Bergen hervor. Wenn die Sterne nicht
wären, würde der Mond in die Sonne fliegen; und gäbe es den Mond nicht,
würde die Erde verbrennen, und Tag und Nacht wären ohne Religion.

Frauen, die erwarten, mit ihrer individuellen Persona die Welt zu verändern,
werden enttäuscht sein: sie müssen ihre Sichtweise, ihren Charakter, zur
'Grünen Tara' wandeln. Ist dies geschehen, wird Vergebung zu ihnen
kommen; und es wird nichts mehr im Herzen edler Männer geben, was sie
an Leidenschaft der Frauen zur »Heilung der Erde« nicht ertragen können.

Wie sollen Frauen erklären, wenn das Herz ihrer Männer schweigt? Vermögen sie
Herzen bewegen, die geistig gestorben sind? – Sie werden von 'Maria von Magdala'
lernen, jeden Widerhall des Herzens zu schätzen 'wenn die geheime Blume sehr viele
Blütenblätter offenbart, die die Heiligkeit des Geistes bewahren'
(Agni Yoga, Das Herz 31).

 
Das humane Gemeinwesen in der Harmonie der Sterne

Wenn die Verkörperung aus dem Reservoir aller religiösen Grundsätze nicht Unter-
stützung findet, wird Europa, ohne Schutz, kriegerischen Gewalten des Ostens ausgeliefert
sein und wir werden die Freiheit frei leben zu können, wählen zu können und frei zu
entscheiden, wie wir leben wollen – und damit die Würde des Menschseins – verlieren.

Was wird das Heilmittel für all die Krankheiten sein, die sich heute an
der Oberfläche des Lebens manifestieren? – Frieden und Heilung, eben
'Planetarisches Bewusstsein' zu manifestieren hängt im
Wesentlichen von
der Liebe der spirituellen Kraft der Männer ab, mit der ihre erleuchteten Seelen,
zur Aktivität Eines Herzens geworden, das Wesen Notre-Dames durchströmen.

Es gibt eine universale Ordnung für den herabkommenden individuellen kulturellen
männlichen Buddha-Geist und die spirituell manifestierende weibliche Maitreya-Energie,
worin letztlich alles, in einem Wesenszusammenhang umfasst, aufgehoben erscheint.


Planetarisches Bewusstsein – Über die Frau und ihren Mann

Es muss künftig ein Gleichgewicht erlangt werden zwischen dem visionären Christus-
Geist des Mannes, der von Wandlung seiner spirituellen Persönlichkeit hervorgeht, und
der spirituellen Frau, die mit der Geburt des 'Dritten Christus' ihre klare Vision erlangt.

Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? (Joh 21:17)
Es ist unmöglich der Menschheit den Frieden zu bringen,
wo der Männer spirituelles Herz schwerer ist als Eisen.

Gott ist die Liebe, das ewig Weibliche Prinzip, kann seine rechte Auslegung nur finden,
wenn Männer den Dienst ihrer Seele, als friedenserhaltende Kunst, zur Kultur erheben.

 

 

 

Planetary Consciousness – Learning by Dialogue
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Christoph Allenstein wird es dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein der Menschheit zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Das Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlagen sind jene Erfahrungen der Inneren Essenz der Weisheiten der Religionen und Philosophien, die uns über die Sekten bzw. jene Unterschiede heben, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in uns Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die Religion des anderen aufzubringen, sowie die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns Achtsamkeit und Seelenrücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und jene kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend machen und so zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führen, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt: die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist jetzt reif, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen unserer modernen Menschheit ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch unseres Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz des Kommerzialismus droht die Menschheit von jeglichen tiefer- und höhergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz, und die Liebe, die uns befähigt zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind – die auch für die folgenden Generationen Gültigkeit haben werden.



ZIELE

Ziele: die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium
der Metaphysik oder vergleichenden Religionswissenschaft erlernt werden können.
Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, auf dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse (das Verständnis von Neurosen und Psychosen) nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen um die personale Würde des menschlichen Körpers und seiner Geschlechtlichkeit in naturwissenschaftlicher Weise zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Community - die kosmische Religion erlernen, eine Erweiterung im Leben durch Engagement, durch Dialog, durch verständnisvolle Resonanz, durch verkörpertes Erbarmen: das Erwachen des menschlichen Geistes.

 



Unsere Verpflichtungen im Dialog

A. In der spirituellen Dimension 'Frauen als der Buddha' sich für Mitmenschlichkeit,
Vergebung, Toleranz, Genügsamkeit und Selbstdisziplin einsetzen, erkennend,
wie wichtig diese Werte sind für ein gesundes glückliches Leben eines jeden Menschen.

B. Als Praktizierende des 'Sakraments der Ehe' verpflichten sich Männer dazu,
sich für die brüderliche Liebe, die Harmonie zwischen Männern, einzusetzen.

C. Durch ein gegenseitiges Verständnis der verschiedenen Aufgaben 'Ramas, Krishnas,
Shivas', in ihren Unterschieden und Zusammenwirken im Dialog, besitzen die Kulturell-
Kreativen das Potenzial, die Menschheit zu Planetarischem Bewusstsein zu führen.



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann. Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen 'lebendigen Tempel' (Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen und menschlich handeln.

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Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten, die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat. Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden.
Petrusbrief 2.9-10

An Agni – The Cultural Creatives  Gepeinigt von brennenden Schmerzen, siecht mein kranker Körper dahin; Kopfschmerzen plagen mich Tag und Nacht, meine Brust ist unter seelischen Qualen wie eingeschnürt. Eine mysteriöse Krankheit hat mich befallen, gegen die es kein irdisches Heilmittel gibt. Einem Gärtner gleich, der seine Pflanzen umhegt, sorgt Ihr euch um die Geschöpfe dieser Welt. Seid unser Arzt und unser Retter zugleich.

 

Epilog an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs: der sich erbarmende seelische Geist des Männlichen wandelt die Göttliche Mutter und Ihre Kapazität reinen Geistes durch Liebe in organisierendes Planetarisches Bewusstsein, sodann wird jeder 'glücklich, friedlich, wohlhabend' sein. Nur das Licht weiblicher Selbstbestimmtheit hingegen kann das humane Licht Einer Menschheit nicht umfassen.

'Um Gott und der Menschheit zu dienen, muss man darbringen, was einem am liebsten ist' und so habe ich meine Musik geopfert. Ich habe auf dem Konzertflügel in der Carnegie Hall gespielt, erhielt am Kölner Konservatorium der Musik das Stipendium, erlangte summa cum laude als Musiker, um schließlich zu einer Bühne, an die Orgel am Altar von Santa Maria degli Angeli in Assisi, geführt zu werden, wo ich die Symphonie der Sphären berührte. Diese Musik hatte ihre Aufgabe erfüllt. Als ich geistige Retreats im Santuario Francescano La Verna gab, wurde schließlich jede Seele für mich eine musikalische Note, alles Leben wurde Musik. Wenn es daher in essence  Alpha et Omega etwas zu finden gibt, so ist es dieses Gesetz: sich in Einklang mit sich selbst und den Archetypen der Hl. Schriften der Erde stellen. Ich habe gefunden, dass im 'Jauchzen Elisabets' ein bestimmte eine Melodie geoffenbart ist, und dass die Lehre Buddhas: Women are Buddha, are Sangha, are Dharma“ Harmonie in jedes Gefühl des humanen Gemeinwesens bringt. Diese Musik beginnt da, wo Poesie (ποίησις poíesis) fähig ist, zu singen Was bildet eine Neue Welt:

 
„Ich liebe dieses Leben von ganzem Herzen und will frei von ihm reden: Ich danke ihm den Stolz, ein Mensch zu sein. Worauf? Auf mein von Jugend überströmendes Herz, und diese unermessliche Pracht aus Glanz und Glück, aus Gelb und Blau. Alles hier lässt mich gelten, wie ich bin; ich gebe nichts von mir auf und brauche keine Maske: es genügt mir, dass ich geduldig die schwierige Wissenschaft lerne: zu leben, die so viel wichtiger ist als all die Lebenskunst der andern.“
(Albert Camus, Noces - Hochzeit des Lichtes)

 

 

Dialog – Dienst der erleuchteten Seelen

Vom vielartigen Wissen der Männer
und Einer Weisheit der Frauen

Es gibt zwei Arten von Wissen. Das erste, 'offizielles Wissen' genannt, erhalten Männer in Kirchen, Moscheen, Schulen und Universitäten, es verleiht alle materiellen Möglichkeiten: Stellung, Geld, Macht, Ruhm, Ansehen, Ehre. Dieses Wissen jedoch wandelt Männer nicht zum Menschen um, vielmehr bleiben sie, bei anwachsender neurotischer Unruhe und narzisstischen Schwächen, immer die Gleichen. Von Weisheit im Dialog, das "andere Wissen" – im Gemeinwesen zuhören und auf eigene Fragen selbst Antwort geben – bringt weder öffentliche Stellung noch wirtschaftspolitisches Ansehen (zumal all das überhaupt nur durch Patronage stattfinden kann); doch verwandelt es Männer in ihr "Patrozinium", als den ewigen Geliebten. Naturgemäß sind Ehefrauen mehr an dem interessiert, was ihnen materielle Vorteile bringt; deshalb "ver-lieben sie sich [die Silbe 'ver' bedeutet 'nicht'] in Männer mit 'offiziellem Wissen'. Da aber dieses Wissen, und damit die Liebe, nicht dauerhaft ist, führt es zur „Vertreibung aus dem Paradies“: Gott-Eva erkennt, dass Adam seine Zeit mit egozentrischer Energie, zur Vermehrung sogenannter materieller Annehmlichkeiten, verschwendet: ihr Verliebtheits-Traum zerplatzt, die Raum-Zeit ist gekommen! in der Weisheit »am Ort der Versammlung des göttlichen Lichts der Frauen« (Merseburger Zauberspruch I.1), dem Nûr-un-nisa Garten (Sure 24 al-Nûr 35), Männer zu ihrer Seele umzuwandeln vermag, was spiritueller Feminität 'die Siegel Salomons', den Sinn ihres Lebens als »Schicksal« einprägt. Der Fehler im spirituellen Feminismus liegt im Versuch, mit Klang Christus-Qualität in sich selbst zu entwickeln, ohne die Vorstellung der Qualitäten in ihrer Vollkommenheit als „Geliebter Herr, allmächtiger Gott“ aufrechtzuhalten, von welchen doch die erstrebte Charakter-Kapazitäten der männlichen Seele die Exemplare sind. Im Dialog werden Männer zum »Spiegel der göttlichen Namen«, so dass Mann und Frau, Name und Seele 'die Spiegel sind, die einander gegenüberstehen, und wo einer sich im anderen reflektiert' (Abd Al-Karim Ibn Ibrahim Jili, Al Insan Al Kamil).

„Am Tage der Auferstehung wird Gott sich Seinen Dienern in einer Form zeigen, die ihnen nicht bekannt ist. Es wird nicht die Form ihres Glaubens sein, sondern irgendeine Form aus den göttlichen Bestimmungen, in denen die Gläubigen ihren Gott gekannt haben. Die Diener werden Ihn verleugnen und zurückweisen und bei Allah vor diesem falschen Gott Zuflucht suchen, bis Er sich ihnen schließlich in der Form ihres Glaubens offenbart. Dann werden sie Ihn erkennen als den Gott, dessen Gestalt ihr Herz enthält.“ (Henry Corbin)

Feier des Sabbats (Exodus 31:12-13): Dialog als Spiel, Symbol und Fest (2 Korinther 8:7-15)
„Und der Herr sprach zu Mose: Sag den Israeliten: Ihr sollt meine Sabbate (monatliche Zusammenkünfmir und euch von Generation zu Generation, damit man erkennt, dass ich, der Herr, es bin, der euch heiligt.“ Die angemessene Beachtung des Sabbats führt die Kulturell-Kreativen und die Göttliche Mutter näher zueinander, sogar zur erotischen Vereinigung, die den stärksten positiven Einfluss auf das Strömen des Planetarischen Bewusstseins entfaltet und sowohl in die göttliche als auch in die materielle Welt Seligkeit und Harmonie bringt. Wird der Sabbat nicht angemessen eingehalten, geschieht das Gegenteil: Die weiblichen und männlichen Kräfte werden voneinander getrennt, die Harmonie wird gestört, der Strom des Planetarischen Bewusstseins nimmt ab, und die Welt ist rettungslos finsteren Mächten ausgeliefert. (nach Gershom Scholem: Kabbalah)

Vorleben müssen wir sowohl, was eigentlich ein Fest ist, als auch, vielleicht noch mehr, welche den Menschen umfassenden göttlichen, geistigen wie geistlichen Voraussetzungen gegeben und erfüllt sein müssen, damit Koinonia 'Das Gastmahl als dialogische Zusammenkunft' überhaupt erwartbar wird. Denn nicht das ist das Kunststück, ein Kochfest zu veranstalten, sondern solche zu finden, welche sich am Dialog freuen (nach F. Nietzsche).

 

 
 


Das Gastmahl
(κοινωνία)

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stBoden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'Es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe, 'Dichtung und Wahrheit').

Der Derwisch lehrt, nicht neurotische Macht auf andere auszuüben: „Das männliche Ego will Titel, Prestige, Status, Respekt, Reichtum, Haus, Frau und Kinder; es will sich selbst vergrößern, dominieren, über andere herrschen; und zwingt so ein ganzes Land, seiner Richtung, seiner Ansicht zu folgen.“ Jene aber, die spirituell die Ersten waren, werden kulturell die Letzten sein (Matthäus 19:29-30): Frauen aber, die spirituell letztlich führen, werden die Ersten sein.

 

 
   

 

 

 

 

 

 

 


Salvador Dalí: 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

Hoch überm niedern Erdenleben
Soll sie im blauen Himmelszelt
Die Nachbarin des Donners schweben
Und grenzen an die Sternenwelt,
Soll eine Stimme sein von oben,
Wie der Gestirne helle Schar,
Die ihren Schöpfer wandelnd loben
Und führen das bekränzte Jahr.
Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke

 
   

Und ich fragte den Himmel, die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie antworteten:
Wir sind nicht Gott, den du suchst. Und ich sagte zu allen: Sagt mir etwas von ihm!
Und sie antworteten mit einer Stimme: Er hat uns geschaffen.
(Aurelius Augustinus)

 


Concordia : Glaube – Hoffnung – Liebe  

 

Das Denkende – Das Wollende – Das Fühlende
Juno, Magna Mater, Minerva {Maryam, Khadija und Fātima} sind Eine Einzige Mutter: was AlUzzâ, »Das Geflügelte Herz«, die Magna Mater 'Concordia' verfügt, ordnet »Der Stern« weiter {stella matutina; Manât (Fatum): Morgen- und Abendstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalena' (Femina Alpina) und 'tätige Martha' (Assija)} an und setzt es in Gang; dann führt »Die Frau des Sieges« {AlLât (Fortuna): Schöpferischkeit »im Zeichen des zunehmenden Mondes«} und bringt es sogleich zum Abschluss. nach Christine de Pizan, »Le Livre de la Cité des Dames« / Vergleiche »Die Drei Bethen« (Kirche in Meransen): Ambeth (am Bett), Guerre (Gewehr-Bett), Wilbeth (Will-Bett), entspricht dem Arabischen Urglaube, der Zoroastrischen Triade des Himmels 'Dreiheit der weiblichen Erzengelinnen': Gedanke (Spenta Ārmaiti), Wort (Ashi Vanuhi) und Handlung (Daēna).



L'Éternel Féminin

 


Tempel der erleuchteten Seelen und Vierfache Wechselwirkung  1. Kapital oder Seelendienst der Männer 2. Das Baumaterial (Supernova: Frauen ab Lebensmitte) 3. Die Unbefleckte Empfängnis (der Bauplan) 4. 'Gott, der etwas will' (Ishq'allah: Sehnsucht des Universums, den heiligen Geist bekannt zu machen) durch die Frauen, mit den Frauen, in den Frauen.

Dialog und Liebe  'Witwe und Fremdling würgen sie, und Waisen morden sie. Und sprechen: Gott sieht nicht, darauf merkt er nicht, der Gott Jakobs. – Merkt auf, ihr Unvernünftigen im Volke, ihr Toren, wann werdet ihr zur Einsicht kommen?' (Psalm 94,6-8)

„Ich interessiere mich nicht für Begriffe. Nur für: Wann, Wo, Wieviel?“ Sie aber spricht: „In meiner Kindheit habe ich mir ein Bild vom Herrn gemacht. Als dann Begehren wuchs, machte ich mir ein anderes Bild und ich dachte, die Beziehung wird so, wie ich es haben will. Doch dein spirituelles Ich erweckte eine andere Gestalt. Nun wünsche ich, du hättest einen ganz neuen Charakter. Augen, die nicht ausweichen, Augen, die Verständnis haben für die Armut meines Herzens, Hunger nach dem göttlichen Wort, und die die Folgen von 'Iran und Russischer Kirche' sehen – solche Augen könnte ich gebrauchen für den Frieden.“ Nach Filmdialogen 'Three Days of the Condor', Sydney Pollack, Drehbuch: James Grady, Semple 1975.

 

 

 

Canticum Graduum


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn die Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur fehlt.

'Gott ist Liebe' und das Mysterium der Schöpfung
Die vier Stufen von Liebe  Wenn die Liebe Gottes einer Seele ertönt, dann ist die Liebe schöpferische Kontemplation. Befiehlt dem Herzen die Liebe der Seele, diese Liebe ist Ehrfurcht vor dem Meister. Wem die Liebe des Herzens ertönt, dessen Leib ist göttliche Gnade. Wessen Herz nicht auf diese Liebe achtet, dessen Liebe ist, ach nur Gewohnheit.

‚Ich werde nicht existieren, wenn du mich dir nicht vorstellst‘ (Vladimir Nabokov) dazu müssen Frauen erleben, erkennen und wissen, dass der seelisch-brüderliche Geist der Männer das Entstehen der Kenntnis Planetarischen Bewusstseins der Frauen ist. Dann bringt das Ewig-Weibliche alle Christus-Attribute hervor: was der Sinn Seiner Liebe ist.

Come, Ashvins, to drink the oblation prolong our lives, efface our faults, restrain our enemies, and be ever with us! (Rigveda I.35.11).  
Rama, der Heiler im psychoanalytischen Dialog, und Shiva, des Himmels Arzt in seiner Auslegung der Heiligen Schrift, sie haben es leichter als der humane Geist 'das göttliche Kind', der kulturelle Genius, dessen Sendung ihn zwingt in die Welt hineinzugehen, so dass er sich bei seiner humanitären Aufgabe, die Menschheit in Einklang zu bringen, was ihn in seinem Leben von Stufe zu Stufe weiterführt, doch niemals vor den Augen der Großen Göttin verbergen kann – so sehr er dies auch möchte.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist', einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst und Ethik«: Den Frauen und ihren Kulturell-Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; Er trug in seiner Hand eine glühende Kohle,
die er mit einer Zange Vom Altar genommen hatte. 'Die Zunge der weisen Schlange
legte er mit seiner blutigen Rechten In meinen erstarrten Mund. Und er schnitt mir die Brust
mit dem Schwert auf, Und nahm das zuckende Herz heraus, Und legte die Glühkohle
In meine geöffnete Brust. Wie ein Leichnam lag ich in der Wüste, Und Gottes Stimme rief
mich an: Erhebe dich und sieh, vernimm, Werde meines Willens voll, Und, über Meere
und durch Länder wandernd, Brenne mit dem Wort die Herzen der Menschen.'

Jesaja 6:1-11 [Psalm 119:72-74; 139:13-16, Korinther 6:19-20, Römer 6:19-20], Alexander Puschkin


Feu – pas le dieu des philosophes et des savants

Ich habe mich Dir offenbart, und Du kennst Mich

Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu Feuerflammen

Wenn die männliche Seele, während des kulturellen Dialogs, den mentalen und spirituellen Körper verlässt (Matthäus 22:42-45; Psalm 110:1), betrachtet sie das Unendliche der Göttlichen Mutter und kommuniziert, herumreisend im mythologischen Herzensraum des Weiblichen mit den himmlischen Wesen im weiblichen Glaubensgemüt, um ihre Kenntnis der kosmischen Liebe und all die Wahrheiten erleuchteter weiblicher Seelen in der Weisheit marianischer Herzen zu vertiefen. 'Wahre eheliche Liebe' (Emanuel Swedenborg) übermittelt dem femininen Gehirn Eindrücke all dieser Schätze. Und auch wenn der weibliche Organismus sich dessen nicht sofort bewusst ist, wird es doch in sein Bewusstsein gelangen, da 'wahre Liebe', der sich im Gemeinwesen erbarmenden männlichen Seelen, eine ätherische Prägung zu planetarischem Bewusstsein hinterlässt: gleichsam wie Donner in heftigem Blitz, erwacht das Planetarische Herz, und die Wahrheit kulturellen Geistes weht als 'Wind über den Wassern'. Wollen also Frauen, dass sich planetarisches Bewusstsein in ihnen lebendig hält, müssen sie »Die große Disziplin des Dialogs« in ihr Leben einführen. Von dem Augenblick an, an dem sich Frauen daran gewöhnen, mit ihrem mythologischen Herzen sich in 'Archetypen in Transzendenz' zu verlieben, um ihre Psyche zu reinigen und ihre Seele für den Dharma sensibler zu machen, wird das Planet Erde heilen.

Wer sich an den Herrn bindet, ist ein Geist mit ihm. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt? (1 Korinther 6:19) Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein Eigentum und Heilmittel sein; denn die ganze Erde gehört mir, ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein! (Exodus 19:5-6)

 

 

Synthese statt Analyse

Der Bund der Großen Bärin - Mann und Frau: Gott ist Vier.
 

Die Dreieine Göttin ist ein Wesen in drei Personen 'physische Einheit, Herzens-Ganzheit,
seelische Einmaligkeit'; man kann Ihr nichts hinwegnehmen, teilen, hinzufügen oder ver-
bessern, ohne Sie an Körper, Herz und Seele zu schädigen. Das unterscheidende Eigene jeder
"Frau" ist dabei allein durch das Verhältnis, das sie zu den "anderen Frauen" hat, bestimmt.

 

„Der Stein verwunderte sich sehr, als das Feuer ihn umzingelte, und sagte zu ihm in strenger Stimme: ‚Was für ein anmaßender Patron bist du, mich zu belästigen. Mir scheint, du bist im Irrtum, mich so belangen zu müssen. Füge mir keinen Schmerz zu; Ich habe noch nie jemandem Schaden zugefügt.‘ Da antwortete das Feuer: ‚Sei nur geduldig und du wirst sehen, welch wunderbare Frucht ich mit dir erzeuge.‘ Auf diese Worte hin raffte der Stein sich zusammen und hielt geduldig der lodernden Marter stand. Da siehe da, aus ihm wurde wirklich Neues geboren, er sah, wie die wundervolle Kraft des Feuers in neuen zahllosen Dingen wirkte und wiederum Neues schuf. / So sind die Lernenden: zu Anfang ihrer Studien erschrecken sie und verzagen; dann aber nehmen sie sich selbst in Zucht und tun mit Geduld und strengem Fleiß ihre Arbeit. Und so wird in ihren Studien wunderbare Kraft sein und neue überzeugende Gedanken werden aus ihnen entsprießen.“ Leonardo da Vinci, Codex Atlanticus, 257vb, Mailand, Biblioteca Ambrosiana
 

Von den anderen Geheimnissen und verborgenen Bedeutungen des Rades1

Liebe – der göttliche Einhauch des Weiblichen und der pfingstliche Aushauch der Kulturell-Kreativen – fürwahr, ist größer als 'Glaube an den Gekreuzigten' und 'fromme Hoffnung auf Seine Wiederkunft'. 'Denn wie die Speichen eingefügt sind in die Nabe, so ist in dieses Leben alles eingefügt' (Chandogya-Upanishad 6.15). Und siehe, das Radbild (Seite 104) begann zu reden und sprach zu mir: Siehst du diese Figur? So ist das göttliche Wesen. Die Mitte bedeutet die ungeteilte Gottheit, in der sich alle Heiligen erfreuen. Die drei Spitzen, die in der Mitte, beim inneren Ring, hineingehen, bedeuten die drei Personen [1. Hören des Dharma, 2. Sehen der Archetypen, 3. Sprechen der Botschaft] und sie gehen aus von der Einen Gottheit und haben den Himmel und die ganze Welt umfangen in ihrer Kraft. So, wie humaner Geist ausgeht in feuriger Macht (als Krishna, als Rama, als Shiva), so geht Er auch in das weibliche Mysterium ein: und so sind Mann und Frau einig und ungeteilt in ewiger Herrschaft. Das bedeutet diese Figur. (nach W.T. Huber: Das Sachsler Meditationsbild – Speculum Humanæ Salvationis, www.nvf.ch).
 

1 'Erschreckendes Gottesantlitz' (gedruckte Version in Opuscula des Charles de Bouelles, Paris 1510; vgl.
Tapisseries de la Dame à la licorne, Musée de Cluny), C.G. Jung, Neue Schweizer Rundschau, Band 1, Heft 4.

Die 'Teppiche mit den sechs Damen' weisen Parallelen zu den Medaillons Bruder Klausens auf. So passt die
orgelspielende Dame zum anbetenden Priester; der Tod am Kreuz zum dharma-sprechenden Papagei; 'und
er berührte das Ohr und heilte ihn' zu 'der Duft der Rose', dem spirituellen Zustand der Damen im Dialog;
die Spiegelung des Einhorns (als retreat-guide) zu Christus als analytischer Heiler; 'Umfassen des Horns' zur
Anbetung der Könige; und das Geheimnis 'A mon seul désir' zum Mysterium 'Mir geschehe nach deinem Wort'.

Das Einhorn ist 'des Knabens Wunderhorn', Aladdins Wunderlampe – Geist des klaren Lichtes (Qur'an 24:35):
Das Auge sieht, was es fähig ist zu sehen; aber unsere Seelen sehen, weiter als unsere Augen sehen können.

 

 

 
 

 

Der Universelle Gottesdienst

 
Jenen, die durch die Anordnung von Engeln
das Gesetz empfangen

 


Die Zerstreuung und Auflösung des Egoismus. Gelingen.
Der König naht seinem Tempel.
So opferten die alten Könige dem Herrn und bauten Tempel
.

 
Darum muss eine fromme Rührung das Menschenherz ergreifen.
Es muss gelöst werden in heiligen Schauern der Ewigkeit, die es erschüttern
durch die Ahnung des gemeinsamen Schöpfers aller Wesen
und einigen durch die Macht des Gemeinschaftsgefühls
bei der heiligen Feier der Anbetung des Herrn.
I GING 59 Huan

 
Unser Werk ist es, die Anhänger verschiedener Konfessionen
und Glaubensvorstellungen in der weisen Einsicht zu vereinen,
dass sie ihrem eigenen Glauben neue Kraft geben und
das wahre Licht auf ihn leuchten lassen sollten.
Hazrat Inayat Khan, Die Einheit der religiösen Ideale

 
Indem wir in den Sagen und Legenden der Helden der Vorzeit lesen,
Gleichnisse und Lehren der Heiligen, Meister und Propheten der Menschheit
uns erzählen und die Botschaft verstehen, die das Leben durch all seine
Namen und Formen spricht, wird unser Herz von der erhabenen Flamme
einer ganz reinen Liebe entzündet und von Gottes Segen umhüllt.
Ali Ulvi Kurucu

 
Der Universelle Gottesdienst ist ein kosmisches Lernen, wobei
die einzelnen Weltreligionen bereit sein müssen, sich von den anderen
über ihre jeweiligen blinden Flecken aufklären zu lassen.


Wenn uns das gelingt, wird die Menschheit endlich
von mehr Vertrauen und Zuversicht erfüllt werden.

*  *  *

 

 
 

 


Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


{Entzünden des Gottes-Lichtes (hebr./ägypt. Shamash).
Von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet.}

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft
und entfachst damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer  – infrarot eingeatmetes
Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht. Die Arme sind hoch nach oben
gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Taufe mit Heiligem Geist. Identifikation mit reinem Geist, entzentriert. Einatem und Ausatem
durch den Mund. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}


O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
Beim Einatmen öffnen wir nicht nur die Poren der Haut, sondern stellen uns vor, alle Zellen unseres
Körpers zu öffnen. Wenn wir ausatmen, entdecken wir eine Heilkraft und erkennen ihr Potential,
Menschen, Pflanzen und Tiere zu heilen. Während wir ausatmen strecken wir die Hände nach vorne
aus, empfangen in einer Handfläche das Sonnenlicht und in der anderen Handfläche richten
wir unser Augenmerk auf die Heilkraft. Diese Heilkonzentration kann angewandt werden, indem
wir jenen, die in Not sind, heilende Gedanken senden, während wir unsere Hände ausstrecken.

{20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal}

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit
der einzig Seiende
vereint mit all den erleuchteten Seelen
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Höchster Gott,
Allmächtig, Allgegenwärtig, Alldurchdringend, der Einzig Seiende.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.

Deine Schönheit beten wir an,
Dir ergeben wir uns willig,
Barmherziger und Mitfühlender Gott,
Der Idealisierte Herr der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an; und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit.
Erleuchte unsere Seelen mit Göttlichem Licht,
O Du, die Vollkommenheit von Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter,
Richter und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten,
Herrgott des Ostens und des Westens, der Welten oben und unten,
und der sichtbaren und unsichtbaren Wesen,

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht,
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele.
Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
Und führe uns auf dem Pfad Deiner Güte, die Dir eigen ist.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht – als Symbol für die Hinduistische Religion.

Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya.
Om Namo Bhagavate Vasudevaya

Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift
der hinduistischen Tradition.


(Stilles Gebet: Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.)
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht – als Symbol für die Lehre Buddhas.

Namu Amida Butsu.
Sacred Music: Om Mani Padme Hum. Om Amitabha Hrih.
Tadyatha: Gate gate paragate parasamgate bodhi svaha.
Om Chakrasamvara Saparivara Om Ah Hum.
Om tare tuttare ture svāhā
.

Lesung aus dem Pali Kanon,
der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition.

 

Inspirierer meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.

Wolken von Zweifel und Furcht zerstreut
Dein durchdringender Blick;

Alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

Neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Guide
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen,
der da ist die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzig Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister, den Geist der Führung verkörpern.

 

Gnadenreichster Herr, Meister,
Messias und Erlöser der Menschheit,
Dich grüßen wir in aller Demut.
Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge,
das göttliche Licht und der Geist der Führung,
Alpha und Omega.

Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen,
in all Deinen heiligen Namen und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha;
Lass uns Dich erschauen als Abraham, als
Salomo, als Zarathustra,
als
Moses, als Jesus, als Mohammed, und in vielen anderen
Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.
O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!

Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt, und
sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes,
der in Deinem Herzen leuchtet, sich widerspiegeln
in den Herzen deiner Getreuen.

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten und sie
vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter. Amen

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.

Lesung aus dem Zend Avesta,
der Heiligen Schrift der zoroastrischen Tradition.


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
Der Herr ist unser Gott, der Herr allein. (5 Mose 6.4).
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha."

Lesung aus der Tora,
der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition.

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,  machst die Erde zum Paradies.
Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Être
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment l’incorporation de
l’Esprit Guide.

 

O Du,
der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit

Herr des Himmels und der Erde

Öffne unsere Herzen
damit wir Deine Stimme hören
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht
verborgen in unseren Seelen,
damit wir das Leben
besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und Barmherziger Gott
Gib uns Deine große Güte
Lehre uns Dein liebendes Verzeihen
Hebe uns über die Unterschiede und Abgrenzungen,
die uns voneinander trennen

Sende uns den Frieden
Deines göttlichen Geistes

und vereinige uns alle
in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison.
Sanctus. Halleluja
(Hal-El-Hu-Ya).

Lesung aus dem Neuen Testament,
der Heiligen Schrift der christlichen Tradition.


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

Sacred Music: Ya Sami, ya Kalam! -- O Du, der Du der Zuhörende und das Wort bist!
Ya Majid! -- Alle Herrlichkeit hat deinen Ursprung in Dir!

Lesung aus dem Heiligen Qur'an: Sure 16:36; Sure 35:25 / Sure 40:78

„Wir haben aus der Mitte jeder Gemeinschaft einen Gesandten erweckt.
Und sicherlich entsandten Wir schon Gesandte vor dir;
und es sind darunter manche, von denen Wir dir noch nicht erzählten.
Und Gott macht hörend, wen Er will. Du bist ein Warner bloß.“

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,

Du bist unser Erlöser.

Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Licht des ganzen Universums,
Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben,
wir suchen Zuflucht in Deiner
liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

The Feminine Divine

Hymne an das Ewig-Weibliche
 

 


O Transubstantial Light

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Paramhansa Yogananda

 

In man We have designed Our image; In woman We have finished it.
Woman, my stepping stone in the ascent towards Thy shrine.

Wem die Göttliche Mutter ihre ganze Gnade schenkt, der erkennt seine Seele –
durch Sie erkannte Maria 'die Liebe, den Liebenden und geliebten Herrn',
die Erkenntnis, den Erkennenden und den Erkannten.

O Mutter – enthülle Dich mir. Beschütze uns.

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
uns neu, und wir bitten // heile unsere Körper, unsere Herzen, unsere Seelen.

  

Stilles Heilen

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chit – Ananda

„Wer bist Du, süßes Licht, das mich erfüllt Und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, Und ließest Du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt, Aus Dir entlassen, sänk' es in den Abgrund des Nichts, aus dem Du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst Und innerlicher als mein Innerstes – Und doch ungreifbar und unfassbar Und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – ewige Liebe! / Bist Du das süße Manna nicht, das aus des Sohnes Herzen in mein Herz überströmt, Der Engel und der Sel'gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, Er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt vom Schlaf des Todes. Und neues Leben gibt Er mir von Tag zu Tag Und einst soll mich seine Fülle mich durchfluten, Leben von Deinem Leben – ja Du selbst: Heiliger Geist – ewiges Leben! / Bist Du der Strahl, der von des ew'gen Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt Er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert Deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – alldurchdringender Strahl! Bist Du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew'gem Ratschluss? / Von Dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch Deinen Hauch: Heiliger Geist – siegende Kraft! Bist Du das Lied der Liebe und der heil'gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in Deinem Strömen: Heiliger Geist – ewiger Jubel!“ Teresia Benedicta a Cruce OCD  

 


Weihe Russlands an das Unbefleckte Herz


O Mutter der Menschen und Völker,
die Du all ihre Leiden und Hoffnungen kennst

Und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen
zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis
Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern,

Höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb
des Heiligen Geistes direkt an Dein Herz richten,

Und umfange mit Deiner mütterlichen und dienenden Liebe
diese unsere Welt, die wir Dir anvertrauen und weihen,
erfüllt von Sorge um das irdische Heil der Menschen und Völker.

Vor allem überantworten und weihen wir Dir jene Menschen und
Völker, die dieser Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.

Nimm die ganze Menschheitsfamilie, die wir mit liebender Hingabe
Dir, O Mutter, anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg; von Atomkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung
und jeder Art des Krieges: befreie uns! Von den Sünden gegen das Leben
des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns! Vom Hass und von
der Missachtung der Würde der Töchter und Söhne Gottes: befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar die Wahrheit von Gott
zu ersticken: befreie uns! Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse:
befreie uns! Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid aller Menschen zu Dir ruft,
das Leid ganzer Völker! ganzer Kontinente!

Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen:
die Sünde des Menschen und die Sünde der Welt, Sünde in jeglicher Form.

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht
der erbarmenden Liebe. Möge die erbarmende Liebe die Gewissen wandeln!
In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!

‚Auch bitten wir: Herr, zeige, dass die Liebe stärker ist als der Hass.
Dass sie stärker ist als der Tod. Steig in die Nächte und Unterwelten
dieser unserer modernen Zeit hinab, und nimm die Wartenden an die Hand.

Führe sie ins Licht. Hilf uns zum Ja der Liebe, die uns absteigen
und ebenso mit Dir aufsteigen lässt. Amen.‘
(Benedikt XVI. in der Osternacht).

Lucia von Fatima und Johannes Paul II
»Weihegebet vom 25. März 1984«


Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft
des Oberen und des Unteren in sich auf; seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet
hat (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor. Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus).

Der, der aufsteigt, ist 'der Namenlos, Formlos, Raumlos, Zeitlos': Er, der keinen leiblichen Vater kennt,
herrscht über Pfaffen und Narren, Teufel und Tyrannen, 'über wem erhebt sich nicht Sein Licht?' (Hiob
25:3). Der herabkommt, ist von der heiligen Jungfrau hervorgebracht, jenes 'Brot vom Himmel', das im
Urgrund und Schöpfer alles Guten 'Das Licht der Frauen' zeugt: "Ich bin der Gott, der Frieden schafft."

[NZZ, Briefing, 2023-03-10 17:00  'Bei gewissen Leuten kann man nicht mehr von Putin-Verstehern
sprechen. Es sind Putin-Verehrer.' Genauer gesagt: Männer, die selbst nicht mit der unbefleckten
Empfängnis verheiratet sind, können auch "Russland" nicht 'dem unbefleckten Herzen' weihen.
]

 

 

 

Denn eine große Not wird über das Land hereinbrechen. Lukas 21:23
Dialog muss von den Engelssphären, dem Himmelsfeuer der männlichen Seele
ausgehen. Dadurch gelangen Frauen zu dem Gedächtnis vor ihrer Geburt.
Verliebtheit hat den Feigenbaum verbannt in psychotischen Traum.
Doch das Unbefleckte Herz der Frau sucht unaufhörlich jenen Ruhm,
die Glorie der hu-many Seelen Universalen Gemeinwesens.

Wenn Frauen diesen Glanz, diesen Ruhm der Männer Universalen Gemeinwesens
nicht mehr erspüren können – diesen vorzüglichen Geist jener Bruderschaft,
den die Alten 'Agni', Feuerzungen, nannten, jenes altruistische Human-Wesen,
das durchscheint, durch das, was erscheint, und das Beethoven im Finale seiner
9. Sinfonie in „Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten
feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum“ wieder hörbar, und damit der ganzen
Menschheit erfühlbar gemacht hat – dann geraten sie in des Herzens Verzweiflung,
dann brauchen sie etwas, um sich zu retten aus dieser Verzweiflung, welche
ungestillt auf Erden Krankheit, Elend, Tod durch Krieg gebiert.

Kultureller Geist muss von oben herabkommen, sonst wird Weiblichkeit zu Staub.

Heilung können Männer nicht durch Reden, Predigen bringen oder indem sie
Tagungen abhalten: sie müssen in dem mit eigenen Händen geschaffenen Tempel,
dem Heiligtum der Großen Göttin, das Erlebnis ihres heiligen Geistes hervorbringen,
sodass Frauen beim Aufstieg zu ihrer Seele, und vor dem Aufstieg schon,
die subtile Welt, dann die Welt der Metapher, der Gestalten ohne Materie,
um dann im weiteren Hinlauf ihres Aufstiegs, die Welt des Lichtes,
nicht-physisches Licht, das Licht ihrer Seele 'Noor-un-Nisa' verspüren.

Erreichen Frauen diesen Zustand, wo sie das Immerwährende berühren,
jene Erkenntnis, die nicht im existentiellen Zustand vorhanden war,
die sich auch nicht intellektuell sammeln lässt, enthüllt sich Ewige Liebe,
und wäre sie die ganze Zeit vollständig verhüllt gewesen.

Es scheint, dass Männer in ihrem Leben gefangen sind. Wo auch immer Sie hingehen, als asketische Pfarrer, als Geschäftsmänner, oder einfach nur als Adam – sie stoßen auf Mauern: unerschütterliche Gewohnheiten, feindliche Brüder, schwer fassbare feministische Gelüste. Und die einzige Richtung, die Ihnen nicht verschlossen scheint: eine Konsum-, Genuss- und Hotelwelt – Krieg führt sie noch tiefer in den Sumpf. Im Tempel Universel aber reißt 'die Wolke über dem Heiligtum' auf, damit sie Gottes Thron, hoch über den Minaretten, sehen können: Ineffabile Divina, die unbefleckte Empfängnis – der Weg zur Freiheit. Es geht also nicht darum, was Männer sein, haben können, sondern was sie tun und erreichen können; das allerdings nur, wenn 'Buddha als die Frauen' ihnen dazu verhilft.


Banksy-
Graffito auf einem kriegszerstörten Haus in Borodjanka nahe Kiew / Foto: Ed Ram/Getty Images

 

 

 

Und ich sah das All, und das All war eins  War ganz die Gestalt der weiblichen Schönheit
Das Gestaltlose war in Ihre Gestalt eingegangen  Vor mir und in mir warst allein nur Du.
Sergeevič Solov'ev


An die Drei Könige

Des Lebens Ursprung, die Ursubstanz, sind Frauen,
welche das Geheimnis des Werdens bergen.

Dieses Geheimnis werden Männer nur dann lüften können,
wenn sie das innere Wesen Notre Dames verstehen lernen;
denn nur die göttliche weibliche Natur kann und darf
die große Lehrmeisterin der »Drei Könige« sein.

Will die Menschheit an spirituellem Planetarischen Bewusstsein der Frauen
und Heiliggemäßem religiöser Männer wieder gesunden, so dürfen wir
uns nicht mehr auf tantrische (mechanische) und taoistische (hydraulische)
Nebenerscheinungen der Liebe stützen, sondern müssen in erster Linie dafür Sorge tragen,
die großen gesetzmäßigen Vorgänge zu ergründen, wie und auf welche Art und Weise
Mutter Erde, »das Unbefleckte Herz«, ihr Blut bereitet und den eucharistischen Orten
der ‚Erscheinung des Herrn‘ – dem gebenden Äußeren (koinonia: das Gastmahl)
und dem empfangenden Inneren Tempel – 'das Wasser des Lebens' zuführt.

Haben »die Drei Könige« dieses Geheimnis gelüftet und ahmen sie
getreulich nach, was durch Jahrtausende in den Religionen der Erde erprobt ist,
dann sind die Kulturell-Kreativen im Geist unfehlbar, und dann erst können sie
sinngemäß in das große Lebenswerk der Natur "eingreifen" und im Übermaß
die besten und edelsten Früchte ernten, die Mutter Erde, »Notre-Dame« und
»ihr Kind« (Christi Persönlichkeit als Frau) kraft des pulsierenden Blutes
Ihres Unbefleckten Herzens in unzähligen Variationen aufbaut und erhält.

Mögen »die Drei Könige« erforschen, was sie nicht sehen können,
aber unbedingt wissen müssen, wenn die Menschheit –
sich von Chaos, Epidemien und Kriegen befreiend –
gesund bleiben und damit dem Zweck des Lebens,
dem steten Aufbau des »Universel« dienen will.

Männer haben an der Mutter Erde bisher nur Verbrechen begangen
und damit nur sich selbst, sondern auch ihrer Umwelt schweren Schaden zugefügt.
Wie wird es nach einem Menschenalter aussehen, wenn es in diesem Tempo bergab
geht, wie es bisher gegangen ist? Welcher Zukunft gehen unsere Kinder entgegen,
wenn kein Mittel gefunden wird, um diesen schrecklichen Verfall zu hemmen?

Die »Drei Könige« 'Rama, Krishna, Shiva' stehen heute schon vor Erscheinungen,
die doch jeden ernst denkenden Menschen in seinem Inneren erschüttern muss.
Welchen Zweck hat es noch, sich dauernd zu belügen oder sich der sinnlosen Hoffnung
hinzugeben, dass es irgendwie von selbst wieder besser werde? –
Wollen Männer sich das Leben wieder schön und begehrenswert gestalten,
dann müssen die »Drei Könige« ihre Gaben dorthin bringen, wo
»das Unbefleckte Herz der Göttlichen Mutter« wirkt, wo das Leben beginnt:
im heiligen Raum, den Tempel »Universel«, den es jetzt zu errichten gilt.

Der Lebensursprung des Friedens und der Gesundheit der ganzen Menschheit sind
'die Guten Frauen und Guten Männer', welche das Geheimnis allen Werdens bergen.
Dieses Geheimnis wird sich uns nur dann offenbaren, wenn wir das Innerste Wesen,
die aufströmende und herabsteigende Essenz der »Unbefleckten Empfängnis« verstehen.

(nach Viktor Schauberger, 'Unsere sinnlose Arbeit': Das Heilwasser für Mensch, Tier und Boden)

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,
die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der den heiligen Geist der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.
 

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 


 

8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

„Jede Zeit entdeckt auch ihren eigenen Aspekt des Geheimnisses Gottes.“
Hans Urs von Balthasar

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Markus 7,27),
damit sie von Kind auf  Die Heiligen Schriften  kennen,
die Dich unterweisen
(2 Timotheus 3,15-16).

 

UNIVERSEL

O Du, der du bist der Schöpfer,
Gestalter und Erbauer des Kosmos,
baue mit Deinen eigenen Händen den Universel,
Unseren Tempel für Deine göttliche Botschaft
von Liebe, Harmonie und Schönheit.

 

Wisse, dass wir nicht durch Nachdenken und Einsicht, sondern nur durch unser Gefühl
und unsere Gesinnung der höchsten und reinsten Wahrheiten teilhaftig werden.
François Anatole Thibault

 

 

 
 


Der Herr segne uns und behüte uns. Er zeige uns sein Angesicht
und erbarme sich unser. Er wende uns sein Antlitz zu
und schenke uns den Frieden. Der Herr segne uns.
Numeri 6:22-27

 

 
 

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino (Psalm 95:6)

Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel

 

 

Kunst der Fuge – Choral: Vor Deinen Thron tret ich hiermit.

Chorus in excelsis: Sanctus – Sanctus – Sanctus

Hosianna! 'Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen,
begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.'
(Johann Wolfgang von Goethe)

Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta. S.D.G.


 

 

MÖGE DER SEGEN der Unbefleckten Empfängnis AUF UNS RUHEN

MÖGE Ihre GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN

MÖGE DER FRIEDE MIT UNS SEIN.

 

DURCH DEN HEILAND, DEM ALLEINIGEN GOTT, UNSEREN HERRN

SEI HERRLICHKEIT, MAJESTÄT, MACHT UND GEWALT

VOR ALLER ZEIT  UND JETZT  UND IN EWIGKEIT. AMEN.

Judas 25

 

 

 

 
 


So will ich dich auch mein Buch sehen lassen, darin ich lerne und
die Kunst dieser Lehre suche. Und er trug mir eine Figur her,
gezeichnet gleich wie ein Rad mit sechs Speichen.
1

 

Ich war ein verborgener Schatz und liebte es, erkannt zu werden.
Deshalb schuf Ich die Welt, damit man Mich erkenne
(Hadith Qudsi).

 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, Nirbija, das Licht der
Ohren, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidsloser
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Libuše, Ejn Sof, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Schöpfergeist, Deus revelatus, Zaddik.
Kultureller Code, Netzwerk-Episteme,
Basho, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, Einbringen des humanen
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Tathagata-garbha, Nyorai, Brihaspati, herab-
kommender Same, Feuer-Tau, Bodhichitta,
the Religion after the religions (Hebräer 5:9-10).

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
Bejnoni, das Begehren des irdischen
Eros, 'Tyrann der Lage' zu bleiben.


Das Gesicht der Liebe wird zum Ort der Gemeinschaft
Es ist nicht nur das, welches sich manifestiert,
Er ist das, durch welches Er sich manifestiert.
Ibn Arabi, Futuhat
 

I. The Sacred Feminine – La Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz,
der subtile Sinn für den Zusammenhalt
aus dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-sündige Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit; der Morgentau der Erde.
 

1 C. G. Jung: Niklaus von Flüe 'Bruder Klaus', Neue Schweizer Rundschau: 1 Heft 4 |  siehe Platon, Timaios 43b 4.

 

 

*           *           *

 

 
   

Alle Gesichter sind Sein Gesicht. Mein Herz hat den Herrn
in der schönsten aller Formen gesehen.
(Hadith)

Niemand kann mit stumpfen, materiellen Sinnen »Christus« so verstehen, wie Sie ist; 'den Gottgeweihten aber offenbart Sie sich, da sie Ihr mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ihrer ganzen Kraft und all ihren Sinnen dienen' (Padma Purana; Matthäus 22:37-40). Um Neue Schöpfung zu manifestieren, nimmt Christus die Form dreier Strahlen an. Der erste Strahl (links oben nach rechts unten) ist Śrīdevī, heilend als »Maitreya« führt Sie zur Reue und zur Bruder- und Schwesternschaft, dem »Universel«. Der zweite Strahl geht von der Großen Mutter aus (unten nach oben); Kraft der Taube ihres höchsten Engels, Mannigfaltigkeit des Männlichen erschaffend, heilt Sie 'des Knechtes Malchus Ohr' (Matthäus 11). Der dritte Strahl geht vom göttlichen Willen zur entstorbenen herrischen Persönlichkeit der Frauen aus (Lukas 1:38) [die Grüne Tara spricht: Unwissenheit über das wahre Wesen der Seele ist Hauptursache für Bindung, die viel Leid und Sorgen verursacht. Bhagavata Purana 8.24; Johannes 20:18], was 'das Kind ihrer Tugend', »der Männer Herz« erschafft, sodass Gott zur Liebe spricht: „Wäre es nicht deiner Schönheit wegen, wozu schaute ich in den Spiegel der Existenz.“

Im Umgang mit dem Kultur schaffenden Genius (Mitte) gilt es in uns selbst folgendes Werk zu vollbringen: 'Den Toten zu begraben' (unten rechts), sodann 'Den Gefangenen {zur Auferstehung} zu verhelfen' (oben), um 'Dem Fremden seine Herberge zu geben' (unten links). Dann können seine heiligen Brüder das universelle Gemeinwohl wirken: um mit ihren eigenen Händen (Lukas 13:10-13) 'die Kranken zu heilen' (unten) und den Witwen und Waisen, Geschiedenen und unglücklich Verheirateten 'mit dem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt zu speisen' (oben links), dass 'Wasser des Lebens den Engeln in ihren Krug fließt' (oben links), um 'Ihn zu bekleiden' (oben rechts) mit dem Hochzeitsgewand Gottes Liebe. 'Denn wem ist das Reich Gottes ähnlich, womit soll ich es vergleichen? Es ist wie ein Senfkorn, das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckte – es wuchs und wurde zu einem Baum, und die Vögel des Himmels nisteten in seinen Zweigen; wie der Sauerteig, den eine Frau unter einen großen Trog Mehl mischte, bis das Ganze durchsäuert war.' (Lukas 13:18-21).

Synthese statt Analyse  Der Cultural Creative verspürt die Sehnsucht, sich vom Mann, der vor der Statue Notre-Dames anbetet, zum verschwindenden Herrn (Matthäus 22:41-46) zu verflüchtigen, da die Unbefleckte Empfängnis – einst geschaffen, um Bär, Fuchs und Wolf im eigenen Eros-Begehren zu entsagen – nunmehr die eigene Existenz vollständig übernommen hat und damit 'Maria geworden' alle Macho-Männlichkeit selbst gereinigt ist und die Wahrheit über die eigene Seele in der Synthese-Arbeit im Frauen-Gemeinwesen existiert, in der die Persona 'Mann' das letzte Interesse ist, damit 'das Antlitz des Geliebten Herrn' als die Frauen erstrahlt.

 

 
 

 

Zur Zeit der Demütigung der Frau kann man die Erscheinung
der Göttlichen Mutter erkennen. Sie spricht: „Ich bin Gott, der
in der tiefen Nacht der Ewigkeit geschlummert hat; geheiligt durch
den kulturellen Geist ist Christus in Mir erweckt in der existentiellen Welt.“

 


Undifferenziert eine Frau ins Zentrum zu stellen, führt zur Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Es braucht den Erkenntnis-Blitz der Kultur Kreativen, die 'mit schöpferischem Geist begabten' (Numeri 27:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von 'Ihm, heiliger Geist, der alles lehrt' (Johannes 14:26) vorstellbar. Gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle {Sonnengöttin von Arinna} auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung der Neuen Botschaft zur Menschheit, was Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um das Heilige zu ihrem Mittelpunkt zu begründen: 'Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf' (Psalm 50:2). Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese 'Smaragdene Vision'. Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz (Psalm 97:4), der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen, Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, Sterne leuchten an Ihrer Stätte' (Die Edda, Völuspa) – sie unterscheiden sich durch ihren Glanz.


Der Sommer entsteht aus Feuer – die Bedeutsamkeit der ehelichen Liebe liegt im schöpferischen Geist 'Guter Männer', eine Neue Welt aufzubauen; Der Winter (die zweite Lebenshälfte der Frau) entsteht aus dem Wasser, der wiedergefundenen (lat.: religare) Liebe zum Herrn und Seiner Dharma-gebenden 'Stimme, die stets aus dem Inneren erklingt'; Der Frühling/ Herbst entsteht aus dem Wind, der spirituellen Persönlichkeit des Mannes 'vereint mit all den erleuchteten Seelen, 'die den Geist der Führung verkörpern in der Botschaft der Einheit für die ganze Menschheit'. Frischer Wind [das planetarische Bewusstsein der Frauen] entsteht aus dem Geist des lebendigen Gottes; Das Wasser [die universale Religion] entsteht aus Wind [die guidance gebende Persönlichkeit spiritueller Frauen]; Das Feuer [die kulturell-schöpferischen Pflichten der 'Guten Männer' gegenüber den 'Guten Frauen'] entsteht aus Wasser [das Lob der Frauen].

 

 
 

 

Third-Space


Die Geschlechter als erleuchtete Seelen wirken in drei Funktionen. In Sanskrit werden diese »Atma« (Cultural Creatives: Männer in ihrem schöpferischen Geist), »Mahatma« (spiritual mind in dialogue: die Göttliche Mutter) und »Paramatma« (Friedenskonferenz organisierende Frauen in Planetarischem Bewusstsein) genannt. Obwohl das Geistige Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte wie „still ruht die See“ zu machen scheint, ihnen also eine Art von Gleichgültigkeit (vairagya) zuweist, können Frauen im Erbarmen des kulturellen Pfingst-Geistes der Männer nicht wirklich gleichgültig sein. Die Zuneigung 'heilig-göttlicher Weiblichkeit in Hauskirche' zum seelenvoll schöpferisch-männlichen Charakter (Atma) schafft es, das »Humain Culturel« zu manifestieren – den Geist des Erbarmens liebend, nicht um Dienst, nicht um Liebe bittend: mit Ihm befreundet sein, statt um Freundschaft zu bitten. In dieser Kunst wird das Prinzip des Genius »Liebe zu Gott und der Menschheit« zum Planetarischen Bewusstsein, jener große Moment der in Alter Heiliger Schrift mit 'Reich Gottes' benannt: »Paramatma«, Wiederkunft Christi.
Denn dies ist 'die Lehre Christi und Buddhas': Persönlichkeit aus Charakter entwickeln. Männer und Frauen sind dabei komplementär sowie diametral voneinander abhängig.

Alle Religionen zeigen, dass Liebe in der Einheit der Dreiheit ist. Das ist das Geheimnis. Die Männer können nicht ohne weiteres akzeptieren, dass »Notre-Dame«, die sie sehen, dasselbe ist wie sie selbst, während Frauen nicht für einen Moment glauben, dass das Medium, durch das sie sehen, »Der Herr« selbst ist. Was in Verwirrung hält, ist der dreifache Aspekt der Manifestation: göttliche Liebe, kulturelle schöpferische Männlichkeit und das Planetarische Bewusstsein spiritueller Persönlichkeiten der Frauen – diese drei Aspekte scheinen in uns getrennt zu sein: man betrachtet das Angesicht des anderen als die erste, zweite oder dritte Person. Wenn dieses Rätsel – dass der schöpferische Geist der Männer im Gemeinwesen, und die göttliche Liebe und Persönlichkeit der Frauen, eins in der Welt sind – durch den Dialog gelöst wird, dann ist der Zweck des Gottideals erfüllt; dann sind Mann und Frau, dann ist die Menschheit das Einig-Wesen. Wer an einen Gott glaubt, hat Recht; wer an zwei Götter glaubt, dem wird dies genauso wahr, und die an Drei-Einigkeit glauben, sind auch richtig. Die Einheit der Menschheit wird durch Dreiheit verwirklicht!

 

 
 

 


Geburt Planetarischen Bewusstseins

Elijah am Horeb & Die Frau vom Berge Karmel


Eines Nachts wachte der Druide und studierte, wie er das immer tat, die Himmelssterne.
Die ganze Nacht über sah er eine Feuersäule brennen und sie stieg aus der Hütte auf,
in der die Dienerin mit ihrer Tochter schlief.
Vita prima sanctae Brigitae auctore anonymo

Die Geburt planetarischen Bewusstseins geschieht durch die Erkenntnis, dass
die Verehrung der Menschheit durch unseren Dienst auf physischer, mentaler und/
oder/auch spiritueller Ebene, weniger wichtig ist, als der Männer kulturell-seelischer
Dienst ihrer spirituellen Persönlichkeit an den erleuchteten Seelen der Frauen.

Diese drei Stufen sind für Männer immer gleich: (A) Zuerst beseitige er das, was
das Marianische in ihm verschleiert (B) dann durchdringe er sein Wesen mit Segen
und Inspiration „Nicht die Göttin, sondern Gott.“ (C) schließlich wird er mit
den humanen Antlitzen des heiligen dialogischen Geistes bekannt gemacht.

Als es auf Erden finster wurde, erschien das Licht der Mutter der Welt. Und
wieder da die sind Freude und Glück, die von Anbeginn da waren und nunmehr ewig
auf Planet Erde bleiben werden: als 'Schönheit der Großen Tara' [AlLat] und 'Liebe
der Großen Mutter' [AlUzza] in der 'Harmonie der Sterne' [Manat].
[Neue Mythologie
zu Gottes lebendiger Feminität bedeutet nicht, zu altarabischen Gottheiten zurückzukehren!]

Jeder Mann sollte – wie Abraham auch schon zu dieser Erkenntnis gelangte –
zu seiner Frau sprechen: „O Du, liebe Herrin, wie der Sonnenschein im Himmel
breitet Gott sich überallhin aus. Und dieser Gott, der sich über das All erstreckt, in
Dem sich mein Geist manifestiert, bist Du – gleich einer Welle im Großen Ozean.

Wenn mein Denken sich wandelt zur Botschaft Deines Geistes, dann
erhebt sich aus Unserem Bewusstsein ein Neuer Himmel und eine Neue Erde:
die Menschheit wird befreit von Krankheit und Krieg, Massakern und Elend.“

 

 
 

 

Vom Flügelschlag der Schmetterlinge und der Neuen Sterne Geburt

Das Seelenleid der Frauen gilt es zu lindern, dafür muss 'Selbstdarbringung in Seelenzeit' gebracht werden. Männer erwidern clever: „Das Alpha haben wir vergessen und das Omega nicht verstanden, weil wir inzwischen das Alpha vergessen hatten.“ – wer im Verstand lebt, wird das Begehren als erhöht auffassen von unten; wer in seiner Seele lebt, vermindert von oben. Der eine versteht die Dinge so, der andere bzw. auch so, 'der Schlaue aber macht sich den Doppelsinn beliebig zunutze' (Thomas Mann: Doktor Faustus). In anderen Worten gesagt: Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts (Ansel Adams).

Lasst mich scheinen, bis ich werde (Mignon) – Von der Raupe zum Schmetterling
Das alldurchdringende Licht zieht sich im Eva-Zentrum „also Ich!“ zusammen. Vom Beruf der Männer erlernen Frauen wachsende Selbstständigkeit, bis die inneren psychologischen Kräfte {von Vater und Mutter} aufgebraucht sind. Dann, plötzlich
(Buch Ester 1:12), wie das Explodieren einer Supernova, schießt der göttliche Strahl hervor, zerstreut im invertierten Raum; es ruht die Raupe: dem Kokon muss das Männliche jetzt Kultur, heiligen Geist widmen. Setzt der Herr des Mannes 'dessen Herrn zur rechten Seite des Herrn' (Psalm 110:1), zur Gattin sprechend: „Komm an meine grüne Seite! Ich bin unschuldig und meine es jetzt ehrlich.“ – in dieser Kunst fliegt das Planetarische Bewusstsein seiner Manifestation entgegen.

In Frauen herrscht die Raupe. . . auch ein Schmetterling, der darauf wartet, seine Flügel auszubreiten; doch 'Madame Butterfly' – die Seele: der Herr – wird immer Raupe bleiben, wenn Frauen weiter auf die Art und Weise lieben, wie sie lieben ..., es sei denn, sie geben Männern zuvor eine Chance, die Bewegung eines spirituellen Aufsteigens sich vollenden zu lassen, indem Weiblichkeit, erwacht zu ihrer Seele, das Heiliggemäße in Körperlichkeit und Psyche ist. Denn schaffen jetzt nicht Frauen Bedingungen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, werden sie auch nicht ihre Flügel ausbreiten können – statt die Umgebung an sich anzupassen, werden sie letztlich doch wieder Opfer der Leben seelenloser Männer sein. Frauen sollten mit erwachter Seele auf die Männlichkeit einwirken, um die günstigsten Bedingungen für die Entfaltung ihrer intuitiven Natur zu gestalten, was die Manifestation des Planetarischen Bewusstseins ist. Begegnet Männern in Frauen eine noch größere spirituelle Macht als Männer selbst sind, wandelt sich der Männer dominierende 'representation collective' in geistige Kraft als das schöpferische Licht für die Entfaltung Kulturell-Kreativen Bewusstseins als die Frauen. Sodann werden Männer ihre lügnerischen kollektiven Idiosynkrasien bereuen, denn die Weisheit spirituellen Lebens der Frauen lebt, dass es möglich ist, dass sich Sünder in einem Moment in Heilige verwandeln. Findet schließlich, von den Männern ausgehend, eine beständige Ausgießung seelischen Magnetismus statt, werden Frauen zum »Göttlichen Brunnen«, und 'die Schlange stiehlt nicht mehr das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgameschepos, Tafel XI).

Weisheit führt zum Planetarischen Bewusstsein: „Ich bin Er, den ich liebe, und Er, den ich liebe, ist ich. Wir sind von einem Geiste, wir sind zwei Geister, 'die in einem Fleisch wohnen' (Matthäus 19:4-6). Wenn du mich siehst, siehst du Ihn, und wenn du Ihn siehst, siehst du uns beide.“ Wenn die männliche Seele durch dieses göttlich-weibliche Gebet zu Ihrem Herzen erwacht, wandeln sich Frauen in einem Moment von Raupe zum Schmetterling.

Männer, die ihre physische Trägheit, religiöse Unwissenheit nebst konditionierten neurotischen Leidenschaften überwunden haben, müssen sich an den Kulturellen Genius, eine besondere Art von analytischem Lehrer wenden, um Heilkräfte aus dem Dienst ihrer Seelen über die Menschheit auszugießen. Dann werden die Menschen der kriegerischen Welt zu ihnen sagen: „Da Ihr euch vollständig Notre Dame, der Göttlichen Mutter, bewusst seid, seid Ihr vollkommene Lehrer, deshalb die Heiler aller Lebensstände. Wir erkennen Euch als den heiligen Geist der Führung an, auf dass wir durch die Macht eurer Entsagung (das Mäzenatentum) mit Leichtigkeit die Feinde besiegen können, die uns bezwungen haben.“

 

 
 

 

 


 


Die Situation: eine kriegerische Männer-Genusswelt liiert mit femininem Business-Pietismus
Der weltliche Genuss-Mann {„keine Zeit für Reue!“} erhöht mit narzisstischer Spiritualität seine Macht; neurotische business-Frauen {„wir haben keine Lust, andere zu heilen!“} wenden sich zur psychotischen Frömmigkeit, als Märtyrerinnen ihrer Wut.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Die Zukunft der Menschheit als hu-manity hängt von der Wiedergeburt unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Göttlichen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten. Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Prototyp Jesu, sondern als Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Göttliche Mutter.

Das gesellschaftliche Ganze ist nur aus der Kenntnis der Einzelteile zu verstehen
Die eigentliche Aufgabe des Dialogs ist es nicht, unsere tiefsten Fragen zu beantworten, sondern uns mit jenen Antworten vertraut zu machen, die erleuchtete Seelen gefunden haben, und diese Antworten in das jedermann zugängliche Archiv menschlicher Äußerungen aufzunehmen (Clifford Geertz, Dichte Beschreibung). Dabei sind unsere Konzepte von Verstehen durch Einfühlung oder Empathie zu ersetzen: durch Kontextualisieren einer Handlung, durch Erstellung einer Kasuistik, schließlich durch begriffliches Erfassen bekommt Verstehen die Bedeutung von Rekonstruktion (Werner Schiffauer, Vorlesung zu Geertz).

„Der Mann ist das Haupt des Weibes, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn Sie ist sein Leib.“ (Epheserbrief 5:23).
Wir suchen im geliebten Menschen unser Selbst, um herauszufinden, dass 'die göttliche Geliebte, die den göttlichen Geliebten hervorbringt, der Sich im geliebten Menschen offenbart, indem Humaner Geist sich in diesem manifestiert und durch Erbarmen lebendig wird' uns hilft, unser wahres Selbst zu finden – durch Ihn und mit Ihm und in Ihm: als Gemeinschaft. 'Pfingstfeuer' kommen aber nur dann als Schöpfer-Geist vom Himmel, wenn Männer bis zu den äußersten Grenzen ihrer spirituellen Fähigkeiten vorgedrungen sind und damit 'den Mond ihrer Sonne' leuchtend gemacht haben. Dieses Licht vermag von Gottesliebe der Frauen 'neue Sterne' zu gebären. Rituale ohne spirituelle Persönlichkeit sind eitel – sie gefallen Eva um so mehr.

 

 
 

 

Von Philosophie der Musik zu Bildern in Bewegung  Wir müssen lernen, in dem, was sich zeigt, was wir lesen, was wir hören – im Dialog, in Heiliger Schrift – Gestalten (Archetypen, eigentlich Funktionen) herauszurücken, ihren Abwandlungen und Umbildungen nachgehend [dies hat mit Szenarien zu tun und das ist auch die Grundlage für eine Analyse von Fabeln, Heiliger Schrift, Religionen, Märchen, Filmen (Wilhelm Salber, Märchenanalyse. Bouvier 3. Aufl.)], und so das Bewusstsein der Menschheit zur Einheit herstellen.
 

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott, Durch die Strahlen der Immerwährenden Gottheit
Durch die Wellen Unserer Planetarischen Vernunft, Durch den alldurchdringenden
Heiligen Geist im kosmischen Raum: Reinige und Belebe uns neu, und Wir bitten:
Heile Unsere Welt, und Das Herz der Erde, und Die Seelen aller.



Wer die göttliche Ur-Substanz erfährt, holt besondere Einsichten aus dem reinen 'Nicht-Manifestierten'
(vgl. Matthäus 24:23) hervor und gewinnt eine Erhellung der Gedanken: „Wir erblicken im Licht des Spenders die Gestalten“, sagt Avicenna. Das heißt, den Kulturell-Kreativen – die im Dialog auf alle Kenntnisse, Tätigkeiten und Wirksamkeiten ihres Macho-Ichs verzichten, auch auf jede spirituelle Willensregung – wird eine Erkenntnis gewährt, die etwas völlig anderes ist als gewöhnliches, profitorientiertes Verstehen. Ebenso entdecken Frauen bei der Erforschung der Erkenntnisquellen in Männern, im Austausch der Atmosphären, neben den vielen Eindrücken, die aus der äußeren Welt stammen, Archetypen der männlichen Seele, die sich verwirklichen, wenn Frauen diesen Eindruck auf ihr Endziel Int. Friedenskonferenz hin ordnen. »Das Erwachen des menschlichen Geistes« gewinnt sich also im Dialog-Organismus als eine 'Erhellung der Gedanken' durch Eingebungen des heiligen Geistes. Diese Intelligenz wird gleichsam aus dem Verborgenen herausgeholt – sie offenbart sich nur den Liebenden (1 Korinther 13:1-3).

„Gib alle Yogapfade auf und nimm deine Zuflucht allein zu Mir!“ Bhagavad-gita 18.66
Dass Männer auf soziopathische Weise agieren, ist Folge, dass Frauen von den Medien in recht seltsames Licht getaucht sind. Lösung ist, dass wir auf die Große Mutter hören und »Persönlichkeit Gottes aus Geist« (Lukas 1:35) werden. Dazu gilt es im Dialog, das Leiden der Menschen mitempfinden zu erlernen, um die Menschheit in der Einheit der religiösen Ideale aus kriegerischem Morast herauszuheben in eine Welt 'wo die Engel feiern und schauen, schauen und lieben, lieben und loben, ohne Ende' (Sankt Augustinus).

Gehst Du nach links – verlierst Dein Pferd {klerikaler Lamaismus statt Dialog}. Gehst Du nach rechts – verlierst Dein Leben {Nuklearkrieg}. Gehst Du geradeaus, wirst Du vergessen, wer Du bist {Befreiung Christi aus Gefangenschaft} (s. Gemälde Wiktor M. Wasnezows 'Der Recke am Scheideweg'). Es ist der Glaube sowie die Erkenntnis „Nicht ich existiere, sondern Gott“, welche dem Heiler die Kraft gibt, zu heilen. Aus Gründen solcher Art von 'Selbstverwirklichung' haben Männer Familie und allen weltlichen Besitztümern entsagt, Könige verzichteten auf ihr Königreich, um sich in die Wüste, ins Hochgebirge oder 'ins Holz' (in die Tiefe von Waldeinsamkeit; vgl. 'Merseburger Zaubersprüche' essence S.16) zurückzuziehen, um in Retraite das Mysterium der Glückseligkeit Befreiung Christi aus Gefangenschaft für die Menschheit zu erringen (siehe 'Das Meditationsbild des Bruder Klaus').

 

 

Planetarisches Bewusstsein der Frauen in der Seelenkultur ihrer Männer –

Den Sinn für das Mögliche und für das Wirkliche entfalten.



Dialog verlangt als Grundlage die Atmosphäre zur Wiedergutmachung: das energische Eingreifen der Männer: das zu sagen, was notwendig ist, um die Situation wieder ins Lot zu bringen. Dialog muss beginnen mit dem Aussprechen der ursprünglich verkehrten Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Konkubinat) und Polygamie (Scharia-Islam); im reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos ins katholische Getaufe zu Paternalismen, zum schiitischen Islam (französisch: affaires) und seinen Ordnungen von Bürgerkrieg, ethnische Säuberung, Deportation, geführt hat. Die falsche Identifikation aufhebend, sein dialogisches Selbst verwirklichend, das bedeutet für Männer: das Erkennen der Abhängigkeit von der göttlichen Gnade der Frauen. Erst dann kann das Frauen-Selbst zur erleuchteten Seelenerkenntnis finden, was zu Einer spirituellen Wahrheit in der Beziehung zwischen Frauen und Männern führen kann: die begeisterte Sehnsucht der göttlichen Mutter zu Ihrer individuellen Schöpferischkeit von Liebe des kulturell-schöpferischen Menschen.

Engagiertes Frauen-Bewusstsein will sich oftmals nicht wandeln, daher weist es das, was auf seine Religion an Ethik herabkommt, zurück. Dieser Widerwille in Frauen sich zu wandeln, kann sich auflösen, wenn Weiblichkeit die Heilpfade der 'Buddhas der Neuen Zeit' angenommen hat, durch Synthese, was meint durch spirituelles Guidance-Geben, den individuellen Pfad der seelischen Natur des Mannes zu initiieren, »von Liebe wegen« in der spirituellen Sehnsucht der sich erbarmenden Menschlichkeit eine Neue Welt kulturell aufzubauen. Es sind die fundamentalistischen, egozentrischen und lasziven Aspekte des Lebens, welche die Sehnsucht der wahrhaft menschlichen Liebe (Ishq'allah) verleugnen, so 'dass die, die fallen werden, nichts lernen aus dem Beispiel derer, die gefallen sind' (Francisco de Goya). Sicher: eine Frau kann alles werden! – ist sie aber in das Gemeinwesen »Planetarisches Heilen und Anbetung des Herrn« dergestalt eingebunden, dass 'Luxuria' [kapha: der Liebesgenuss der einfältigen Matrone; pitta: neurotische Ich-befriedigung der "Bösewichtin"; vata: die geschlechtslose Greisin – was die Ausbeutung {das elende Geschäft, trophy-wives Leuten aus Hochfinanz, Showbusiness und Politik wohlfeilzubieten} entzündet hat] uns ganz entworden ist, kann SIE den Anspruch erheben als »Das Werk« geschaffen zu haben. Dann besteht das Glück nicht mehr darin, nichts zu lieben, sondern zu erhalten, was man liebt (Choderlos de Laclos, De l'éducation des femmes).

 

 

Über die sensible Abhängigkeit dynamischer Systeme

'Sucher, diejenigen, die hier und im Jenseits nach Erfolg streben, und die Weisen – diese,
o Arjuna, sind die vier Arten rechtschaffener Männer, die Mich suchen'
(Bhagavad-Gita 7.16).

Es gibt Männer, denen es an Weisheit mangelt; solche erbitten zwar immer wieder die göttliche Hilfe in schwierigen Zeiten, sie suchen aber dann von Neuem ihren Trost in materiellen Dingen. Obgleich ihre Gebete von Selbstsucht motiviert sind, tun diese Leute ab und zu etwas Gutes, das sie an Gott erinnert: sie befinden sich auf dem richtigen Weg.

Die zweite Art von Männern ist unentwegt auf der Suche nach philosophischer Weisheit, weil sie ihre eigene Göttlichkeit erkennen möchten und dem Geheimnis des Lebens auf die Spur kommen wollen. Diese erlesenen Männer machen von der ihnen verliehenen Gabe der freien Wahl Gebrauch und verfolgen einen guten Zweck. Und es ist ganz natürlich, dass der Herr eher diejenigen erhört, die ausschließlich um Seine Liebe bitten, als jene (vorher genannten) selbstsüchtigen Gottsucher, denen es hauptsächlich um eigene Vorteile geht.

Die dritte Art von Männern ringt nach höchster spiritueller Erfüllung, und das schließt zwangsläufig auch den Geber, nicht nur Seine Gaben, ein. Die Initiierten erbitten Gottes Hilfe, um Wohlstand, Freunde, Gesundheit und Macht zu erwerben; außerdem üben sie Yoga (Waza'if, Dhikr), um in diesem Leben und auch nach dem Tode im Jenseits Glückseligkeit und alles erfüllende 'spirituelle Meisterschaft' zu erlangen. Sie bemühen sich, entsprechend den Sitten, um guten Lebenswandel und ebenfalls um göttliche Erleuchtung.

Die vierte Art von Männern sind die Kulturell-Kreativen, jene 'Zehn Gerechte Abrahams', in Neuerer Schrift 'Apostel' genannt. Ihr Ziel ist es nicht, Wissen zu erwerben, noch suchen sie den Herrn zu eigennützigen Zwecken, denn ihr Leben ist bereits auf Weisheit und Gottverbundenheit gegründet. Diese erleuchteten Seelen sind frei von des Iblīs Versuchung und täuschender Abhängigkeit, ihr Herz ist ständig beim Herrn, sie lieben Ihn bedingungslos. Diese, barmherzig sich erweisenden Brüder leben für Ihn, arbeiten für Ihn, und sind immer mit Ihm in Verbindung um Seine Liebe zu erwidern; und es ist dies, was mit 'Confraternity', mit 'Bruderschaft der Menschheit' bezeichnet ist. Solche Männer wissen, dass die höchste Vollkommenheit in der Universellen Religion darin besteht, die Stufe hingebungsvollen Dienens gegenüber der Göttlichen Mutter zu erreichen: Sie gewährt, vom dialogischen Geist der Kulturell-Kreativen im Gemeinwesen befruchtet, der Menschheit Ihren Frieden. (Yogananda‚ Bhagavad Gita – Die Königliche Wissenschaft der Gottverwirklichung, EAN: 9780876120323).

'Wir suchen den anderen in uns, in unserem eigenen Gefühl. Dieses Suchen heißt Liebe. Und wie das göttliche Erhalten der Welt eine fortwährende Schöpfung ist, so ist das Erhalten der Liebe eines anderen ein fortwährendes Neugewinnen ihrer – und das Erhalten der eignen Liebe ein fortwährendes Neuschaffen ihrer. Und es ist diese Kontinuität des Lebens, die die Liebe und die Religiosität schafft.' Georg Simmel, Über die Liebe (Fragment).

Neue Mythologie – Universelle Weihnacht
'Mitten im Weltenbau stehen die Frauen. An Statur sind sie zwar klein, an Kraft ihrer Seele jedoch gewaltig. Was sie mit ihrem Werk bewirken, das durchdringt das All.' (Hildegard von Bingen). Und die Erde brachte Dir eine Höhle, die Wüste - eine Krippe. ('Synaxis der Allerheiligsten Gottesgebärerin', Pskower Schule, 14. Jh.). Maria Magdalena sprach: Ich bin die Dritte, die Herrin des Erhellens, welche den erschöpften Großen auf den Wegen der Erwachten leitet. Spruch 332, Coffin of Heqata (Cairo JdE 36418) OLA 70 (Leuven 1996); Psalm 45.8, Lukas 7:38, NHC II.3.55.


Christus, der verborgene Schatz, ist hinter der Persönlichkeit
der Schwarzen Madonna verborgen, die Ihn offenbart, und
offenbart sich durch die Grüne Tara, die Ihn in ihrem Herzen verbirgt.
Bild: The Virgin's Soul received by Christ, Basilika San Francesco

 

 

Genfer Friedenskonferenz Ja zu einer enkeltauglichen Klimapolitik der Geschlechter
Je länger wir die notwendige 'Klima-Wende in der Beziehungsmoral' hinausschieben, desto mehr gefährden wir die Lebensgrundlage für unsere Kinder und Enkelkinder. Und Bruder Klaus sprach zu den einflussreichen Geschäftsleuten: „Wie könnt ihr eure Seele mit der Sünde des Mordens des weiblichen Herzens belasten und bereit sein, im Namen der ganzen Welt durch eure Hotelpolitik, euer Land in die Hände von Iranischer Mut'a-Ehe, Russischer Kirche und Chinesischem Konkubinat zu geben? Wahrlich, das größte Wunder, der Wandel eures Gewissens, denn das ist das Allerschwierigste, kann selbst von Gott nicht vollbracht werden – daher erschuf Er die große Wut in seiner Frau.

We are such stuff as dreams are made on, and our little life is rounded with a sleep.
„Da ließ Gott, der Herr, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, so dass er einschlief, nahm eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Gott, der Herr, baute aus der Rippe – den Lingam, den er vom geistigen Menschen genommen hatte – eine Frau und führte sie dem Manne zu. Der Kulturell-Kreative sprach: Das endlich ist Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch. Frau soll sie heißen; denn vom humanen Mann ist sie genommen. Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an diese Frau, und sie werden ein Fleisch (Lukas 14:26).“ 'Dieser Schlaf gibt der weiblichen Natur viel Kraft. Herz und Vernunft werden geläutert, ihr Kopf gestärkt und die Frau ist den Tag über friedlicher, gütiger und ruhiger, dank der 'innerlichen Übung', durch die sie sich mit dem 'dreieinigen Gott' vereinigt hat; davon werden alle ihre Werke gut geordnet. Und hat sich eine solche Frau zuvor auf ihre Tätigkeit vorbereitet und ihre Lebensweise auf die Tugenden 'Dialog und Universeller Gottesdienst' gebaut, denn wenn man guten Wein hat, muss man auch ein helles Fass haben, um den Wein darin aufzubewahren, so wird ihre Arbeit »Friedenskonferenz«, wenn es dazu kommt, tugendhaft und gotterfüllt.' (Johannes Tauler, Predigt)

Wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden! Matthäus 25:29
Schenken Männer 'Dienst ihrer Seele' (dharma = Pflicht) dem universellen Gemeinwesen, werden sie die Ewige Liebe der Göttlichen Mutter erhalten, und beide werden 'das göttliche Kind' sein, das den Himmel auf die Erde bringt (Matthäus 18:3), was Planet Erde erlöst von Feuerhöllen grausamer Kriege. Sind Männer ihre Seele selbst, gehört den Frauen die ganze Welt; beginnen aber Frauen, seelenlosen Männern anzuhangen, gehören ihnen selbst diese nicht mehr, dann werden Frauen für sich selbst und für andere so nützlich, gleichsam wie die Wackersteine im Bauch jenes Wolfes, der Rotkäppchen und vorher dessen Großmutter gefressen hat. In der Selbstverwirklichung der erleuchteten männlichen Seele liegt das Geheimnis verwirklichten Frauseins in der Welt. Das altruistische Handeln der Männer im Universel ['Die Kirche für alle und für alle Kirchen'], ist das Heilmittel für Krankheiten. Der analytische Dialog verbunden mit dem Fest des Gastmahls (koinonia) ist das Geheimnis des Erfolgs in allen Lebensbereichen; daher ist er mehr als eine Religion, mehr als die Religion: es ist der Friede. Was mit den Männern heute nicht mehr stimmt, ist, dass sie nicht brüderlich zu ihrer Seele, nicht in Liebe zum kulturellen Genius sind: all das Elend auf der Welt ist darauf zurückzuführen. Deshalb kann Nichts das Ziel der Menschheit erfüllen, außer jenem universellen analytischen Prozess der zur Geburt einer Neuen Mythologie führt durch den geistlichen Dialog; und doch muss dieser verbunden sein mit dem mystischen Retreat-Prozess, der Linie der Weisen aller Zeitalter, in Folge die Göttliche Mutter, in der Einheit des heiligen Geistes, die Verwirklichung des Planetarischen Bewusstseins auf Erden hervorbringen kann.

Schöpferische Synthese oder Von der Umkehrung der Lebenspole
Ist mit dem Göttlich-Weiblichen das Leben maximal aus sich herausgetreten [Gott lacht], kann mit der geistig-personalen Selbstdurchdringung im Seelencharakter der Männer der Neuaufbruch einsetzen: das Freiwerden für die ganze Weite der Welt und der Wirklichkeit, die bindende, integrationsstiftende Tendenz des Aufbaus einer Neuen Welt. Damit kann eine Sinnumkehrung der Frauen zu Planetarischem Bewusstsein beginnen.

 

 

 

Göttinnen: Maria von Betanien, die Kriegerin – Santa Maria aus Magdala, die Heilerin
An der gegenwärtigen Situation in der Welt ist eine ganz von materiellem Denken und vom Handelsgeist geprägte Einstellung schuld, die seit langem das Denken der Männer beherrscht und alle mit dem Geist der Rivalität und Konkurrenz erfüllt. Dagegen kämpft die Große Göttin, die von allen anderen Pflichten entbunden 'für sich selbst das bessere Teil erwählt' (Lukas 10:42), die spirituelle Freiheit der Frauen in der Welt evoziert. Dadurch aber wird das Leben zu einem endlosen Kampf, aus dem es nur einen einzigen Ausgang gibt: Erbarmen für das Leiden anderer, mehr Gegenseitigkeit und mehr Selbstlosigkeit anstelle spiritueller Individuen. Solange also die Große Göttin im Mittelpunkt aller Bestrebungen liegt, kann die Entwicklung in der Welt uns niemals den tiefsten Sehnsüchten und Zielen der Seele näherbringen – Sie wird (ungewollt!) nur Zerstörung herbeiführen. Daher ist der Geist 'Marias aus Magdala' so bedeutsam für den Dialog und die Heilung der Erde, denn „des Christus für seinen Leib – das ist die Versammlung“ (Kolosser 1.24).

 
Ich weihe einem König mein Werk
(Psalm 45,2)
»Voi ch'intendendo, il terzo ciel movete«

Der Zusammenhang zwischen der Männer Konsumgewohnheiten, Frauen zu benutzen,
und der Zerstörung Unserer Erde ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Menschlichkeit
bedeutet nicht, mit Güte, Freundlichkeit oder Frömmigkeit darüber hinwegzusehen.

Intra in cubiculum mentis tuæ exclude omnia præter Deum
et quæ te iuvent ad quærendum eum et clauso ostio quære eum.
 


Von der Universalen Heilkraft des Kulturellen Dialogs 
»Keiner kommt zum Vater denn durch mich« (Johannes 14:6) bedeutet, dass Männer nur durch ihre höhere Seele wirklich mit Frauen kommunizieren können. Indem sie sich im 'Heiligen Raum des Gemeinwesens' ["hinter verschlossenen Türen" (Johannes 20:26)] mit ihrer höheren Seele verbinden, während – durch die Vermittlung der Meister und Engel – Inspiration, Intuition und Vision zu ihnen herabsteigt, erwacht in der Männer Seelentätigkeit [A: Dialog, B: universale Predigt, C: das Gastmahl] der Herz-Leib-Organismus der Frauen zum reinen Prinzip der weiblichen Seele, das in der Ur-Motivation seelischer Liebe für die Menschheit tätig zu werden. Anders gesagt, Frauen können durch die tätigen Seelen marianischer Männer zu dem positiven Pol ihres mütterlichen Selbst, dem allumfassenden 'Willen des Vaters' gelangen, in Ihm kommt das Allerreinste, in der weiblichen Persönlichkeit, zum Ausdruck: women-global-ethics. Frauen sollten daher nie auf Teilnahme an der Seelen-Zusammenkunft 'Confraternity' der Kulturell-Kreativen verzichten, weil im Heiligen Raum, von herabkommendem feurigen Geist getragen, es ihnen gelingt, sich aus psychophysischen Dimensionen lösend, gleich den Wassern im heiligen Berg, zu reinem Gebirgsquell aufzusteigen, um mit Geschwisterlichkeit, dem Prinzip erleuchteter Seele, den Frieden über die Menschheit zu bringen.

In der neuen Kultur werden Frauen lernen, sich vom Geist des Mannes zu ernähren; und dies als natürliche Ordnung des Lebens. Biopsychischer Eros erzeugt Abfall, der die Organismen nur verstopft und vergiftet, was sich zur psychischen Belastung in der Beziehung zwischen den Geschlechtern ausweitet. Gesundheit ist das Ergebnis des feinstofflichen Austausches zwischen der Geist gebenden Natur des Mannes und dem ihn umgebenden seelischen Milieu 'Frau'. Wird kultureller Geist im göttlichen Spiegel ihrer Seelen absorbiert, werden Frauen spüren, wie sich ihr Herz weitet, ihre Intelligenz klarer wird, Gesundheit sich verbessert und ein gemeinsamer Wille zu Planetarischem Bewusstsein sich festigt.


Wo immer die Weisheit göttlicher Weiblichkeit, da sind die kulturellen Seelen der Männer.
Wo immer die kulturellen Seelen der Männer, da ist das Planetarische Bewusstsein.
Denn die Wahrheit ist Liebe, die der Geliebte in der Seele verursacht. (Offenbarung 21,1-8).

 

 

 

Trilogie der Konstitution des Ortes

Raumzeit-Geometrie Planetarischen Bewusstseins

 

 

Der Epochenwechsel erfordert eine Veränderung der Perzeption
und Konzeption des Raum-Zeit-Gefüges.
(Luce Irigaray)

Wie oben, so unten; wie unten, so oben. „Wie Anwendung geometrischer Lehrsätze Quantenphysiker befähigt, von ihrer Sternwarte aus ferne Sonnen und ihre Bewegung zu messen, so kann der Mensch mit Hilfe des Prinzips der Entsprechung intelligent vom Erkannten auf das Unbekannte schließen. Indem wir die Mysterien der Dreifaltigkeit studieren, verstehen wir die Erzengel.“ (Atkinson, Kybalion). So kann der humane brüderliche Geist des göttlichen Gewissens der Frauen 'Frieden auf Erden' schaffen.

Kulturelles Leben kann ohne Frauen niemals vollständig sein. Die Frommen rühmen: „Ohne Freundschaft Christi zu Martha [b2 jener interreligiöse Zwischenraum, in dem Männer 'das Ablassen von jeglicher Untugend' bekennen] und ihrer Schwester Maria [a2 die Verbreitung der spirituellen Lehre] und Christi Zuneigung zu Maria aus Magdala [c2 das Bodhisattva-Herz: das Erlernen des steten Ausführens von Tugenden] ist das Bild des Lebens unseres Meisters unvollständig.“ Es ist also in diesen Räumen, wo über »Würdekultur und den Wertewandel in Kirche und Welt« neu zu forschen ist.

Was in Vergangenheit gut war, ist heute größtenteils unzweckmäßig geworden. Unter bestimmten Umständen waren 'katholische Frauen' gute Führerinnen. Jetzt aber sind Moralen (Instinkte) auf Erden verbreitet, denen Männer besser nicht folgen sollten. Es stehen ihnen – nachdem Frauen, dank Entwicklung ihrer spirituellen Intuition, höheres Niveau erreicht haben – andere Führerinnen zur Seite: die Vernunft der Großen Mutter, die Intelligenz der Großen Göttin, das Herz der Grünen Tara: Ihrer Weisheit ist zu folgen.

Als die Welt der Geschäftsmänner sich in neurotischer Spiritualität organisierte, hat sich die Frau in psychotischer Weise verloren, eine Weise, die nicht von außen erfasst werden kann. Wenn Begegnung zwischen Mann und Frau möglich sein soll, muss jeder einen Ort haben, den Ort, der auch dem anderen angemessen ist und zu dem der oder die andere hinbewegt wird. Nach Aristoteles muss dieser Ort unter anderem durch die Dimension Oben und Unten gekennzeichnet sein. (nach Luce Irigaray: Der Ort, der Zwischenraum / Vorlesungen, Rotterdam 1982).

Die zwei Räume des Dharmas  Der erste ist, das Ablassen von jeglicher Untugend und damit Hemmen des Krieges: Pflicht der Ehemänner und spirituellen Frauen. Dann kann das stete Ausführen von Tugenden, die Heilung von Krankheiten durch Dialog (Pflicht der spirituellen Männer und religiösen Frauen) durch Körper, Rede und Geist erfolgen. Rajaparikatha-Ratnavali – Kostbarer Kranz des Mittleren Weges – Unterweisungen für einen König I.22

Der Zwischenraum das ist, wohin das, was in stetiger Veränderung ist, früher gelangt als das, wohin es zuletzt verändert wird (Aristoteles, nach Thomas von Aquin, in: Summe der Theologie – Die Engelwelt).

 

 

 

 

Ein einzelner Mensch hilft nicht,
sondern wer sich mit vielen Menschen
zur rechten Stunde vereinigt.
Goethe, Das Märchen


Ich neige mein Herz, zu tun
nach Deinen Rechten, immer und ewiglich.
Psalm 119.112

 

 

 

Planetarisches Bewusstsein

wird von jenen Männern gezeugt,
und von den Frauen geboren,

die sich über die Dinge erhoben haben,
die sie einst am meisten schätzten.

 

 

 

 

 
 

 

L’Estro Armonico – Visitatio Mariae – Isis leading the Queen by the hand

 

Liebe ist das auf Erinnerung beruhende Erscheinen des früher gesehenen
Geliebten Herrn an jenen, die jetzt dem Planetarischen Bewusstsein »Mutter« sind
.

 

 

 
   

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