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essence  Alpha et Omega (pdf)

 

 

 

at The Holy Trinity Organ in the Basilica of Ottobeuren
Millennium-Night 2000

 

Tiagaraja Adil Christoph Allenstein

MILLENNIUM  MUSIC  POETRY

Symphony Universel

 




Towards World Peace And Genuine Harmony

Through Women The Future Generations Come



*


Möge diese Symphonie die stillen unausgesprochenen Bedürfnisse unserer Zeit entdecken,
die in unseren Herzen schlummern und sich nach Ausdruck sehnen.
Pjotr Tchaikovsky

 

DAS BUCH DER GESÄNGE

MILLENNIUM MUSIC POETRY

Die Rolle der Kulturell Kreativen im Politischen Wandel



Das Buch der Gesänge umfasst Vier Gesänge
 

       1. Gesang

Die Einheit der Religionen
die kabbalistische, zoroastrische,
buddhistische und hinduistische Tradition

       2. Gesang

Gnade und Erbarmung
die islamische Tradition

       3. Gesang

Der Universel [solidarity in diversity]
die himmlische Kirche unserer Erde.

       4. Gesang

Der Heilige Gral [soleá symphony of emotions]
die erleuchteten Seelen – Organismus kultureller
Gemeinschaft in Planetarischem Bewusstsein.

 



IN HONOREM ASSUMPTIONIS BEATAE MARIAE VIRGINIS
@ EXALTATIONIS S. CRUCIS @ S. MARIAE MAGDALENAE
@ DECEM MILIUM ANGELORUM
                                                                 

Wo alles sich darbringt, da ist die nächtliche Feier,
der Tempel und die Sterne.
Hugo von Hofmannsthal



Cover-Partitur von Tiagaraja B.A.Ch. Allenstein: Second Millennium-Schlusschoral
'Religionen-Apoptosis, Rondo zu 7 Kulturen [Con Mortuis In Lingua Mortua] (Off 3:14):
Introitus missae – Fuga (epilogi) zu den Religionen der Erde, Prologi (prélude) zum Dialog'
2001-09-11: Ire dies lacrimosa dies illa qua resurget ex favilla homo reus parce Deus.

Der Uranfang erzeugt die zwei Grundkräfte; diese erzeugen die vier Archetypen; diese
acht Grundformen:
Feuer, Erde, See, Himmel
/ Wasser , Berg , Donner , Wind;
diese die Zehntausend Engel (Wandlungen der 64 Hexagramme). I GING / Apostelgeschichte 7:53.

Wenn die Große Mutter ihre Anziehung der strahlenden Sonne ausübt und die Große Göttin
Venus sich auf den Wegen zeigt, werden Frauen in der Lage sein auf die Neue Ethik zu hören
und die Botschaft der Welt manifestieren, welche ihnen die Kulturell-Kreativen offenbaren.


*


MILLENNIUM MUSIC POETRY

DAS BUCH DER GESÄNGE


essence

Alpha et Omega


Overcome cultural conditioning
Through Human Spirit in Community:
The Cosmic Code is not conditioned nor predictable.

Der Kulturgemeinschaft aller fühlenden Wesen geweiht,
zur Krone, Glanz und Ruhm des Einig-Wesen, in der Einheit
der religiösen Ideale für eine freie, gerechtere, menschenwürdigere
Welt und es mag die geneigten Hörer, im Dialog der Kommunion
κοινωνία, zur eigenen Komposition ermutigen, dann hat es Seinen Sinn.

Als Gott die Schöpfung schuf, schrieb er in einem Buch,
das er über dem Thron aufbewahrt, Folgendes:
Meine Barmherzigkeit hat über meinen Zorn gesiegt. Hadîth qudsî

Jener Inspiration der Essenz der Gerechtigkeit gewidmet,
die der Menschheit Gesundheit, Wohlstand und Weisheit bringt
und mit ihrer Forderung nach Solidarität zwischen den Generationen
die Voraussetzung für den Aufbau des Friedens auf Planet Erde begründet.

Vereinigung der verschiedenen Beziehungen ohne Leid ist das Wesen
der Musik; sie müssen wir umarmen gegen den Stiefel der Missachtung,
der Zensur, der Lüge, der Gewalt von Regierungssystemen unserer Zeit.

La Vie dans la Conscience Planétaire

Im Brennpunkt gewissenhaften Erfassens der kosmischen Symphonie
steht jetzt Unsere gemeinsame Verantwortung für heilsame
Humanität: multilateral, global, weltoffen und gemeinsam.

Seelen-Zeit der Männer bildet den Schöpfungs-Raum der Frauen,
dies verpflichtet Männer für das Entstehen von Organismen zu sorgen,
in denen wir nachhaltige Lösungen für die Probleme Unserer Zeit finden.

Männer sind heute auf der Suche nach eigenem Vorteil, ohne Rücksicht auf
The Cultural Creatives: das hat die Welt zu einem Schlachtfeld ständigen
Kampfes gemacht, in dem das Leben nichts anderes als Chaos geworden ist.

Le ravissement de Psyché (Henri Godet, Bouguereau)  Die Ursubstanz eines jeden
Dinges hat ein Geliebtes, dem sich sein Verlangen in der höheren Sphäre zuwendet.
Seine Ursache aktiviert und unterstützt es mit seinem Licht.
Suhrawardi, Hikmat al Ishraq

'Mohammads Himmelfahrt', Bejahung männlicher Spiritualität ist noch nicht Humanität.
Materie ist zwar die Form, die den Geist enthält, indem sie ihn festhält und einzwängt,
Unheiligkeit der Männer aber ist die Verneinung und Falschheit der Liebe.

Was sich als 'Neue Ethik' einrichtet, ist gerade nicht das Neue. Denn der SINN der Liebe
liegt doch immer darin, die Seele des Männlichen im Denken des Weiblichen zu erwecken.

 

*

 
 

Bildung und Gesundheit muss auf die Praxis des Gemeinwesens gebaut sein. „Kommt es
doch nicht darauf an, dass die Lösung, sondern dass das Rätsel gesehen wird.“
(Ernst Jünger)

„Denn wäre es so, dann vielleicht. Aber da es nicht so ist, ist es nicht so.
Gegenteiligerweise…“ (Alice's Adventures Under Ground, Lewis Carroll)

Vom Thron Gottes steigt das Wort zur Erde nieder – als Dein Werde,
dann zum Himmel steigt es wieder – als unsere Lieder
. (nach Firdusi)

 

 

»significatio passiva« Die Paradoxie der Wahrscheinlichkeit des Unwahrscheinlichen
 

 

Und Gott sprach, du bist nicht so stark,
dass du meine Einheit schauen kannst.

Da enthüllt Sie den Schleier, er sagte:
„Oh Du!“  Sie sprach: „O Du.“  Er sagte
„Oh Ich.“  Da sprach Sie: „Ich und du.“

Und ich sah mit Ihren Augen, versprach:
„Ich werde Dich in meinem Gesang
blicken machen, wie Du blickst.“

 

Die Sonne spricht zum Mond:
Weder vermögen Meine Erde noch

Mein Himmel Mich zu fassen, im Herzen
Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung.
Du dachtest, Du seiest der Beobachter –  

Der wahre Zeuge ist Mein Licht in Dir.
Da erwählte ihn sein Herr und die Sterne
gaben Geburt dem immerwährenden Leben.

 

 

 


In Nocte Consilium

And there was a Queen who when a certain problem
was brought to her by her minister, used to say,
'Sing it again'; and the minister would sing it again.
Maybe after four lines she would stop him and say,
'Sing it again', and the minister would sing again.
And after she had heard it three times,
Her answer would be perfect.

 

 

 

Heilen (Inayat) bedeutet Güte, Wohltat, Tröster sein. In seiner Konsequenz bedeutet es: Selbstdarbringung zum Wohle der anderen. Und der Schrei nach Erbarmen ist direkt vor unserer Tür! Menschen werden gefoltert, diskriminiert, verächtlich ausgestoßen wie Straßenhunde, der Geruch des Terrors liegt in der Luft. Unsere Herzen sind angstvoll bestürzt, so erschrocken, so discouragiert. Da! – in der heiligen Weihe-Nacht, leuchtet die Intuition der Sonnen auf: 'das Identische, welches das All erfüllt, die Menschheit erleuchtet und die Naturen unterweist, ihre Gattungen, so wie sie sein sollen, hervorzubringen' (Giordano Bruno), unendliche Sternenwelten, die des Kosmos innerstes Eigen sind, bodhisattvas: women-global-ethics. Der Sinn dieses Organismus ist nicht, politisch die ganze Menschheit in die Arme zu schließen; sein Ziel liegt darin, in universellen Werten eine Neue Welt aufzubauen und die Menschheit wird teilnehmen, nimmt schon unterbewusst teil, wenn das Ideal ist, Menschen einzuladen, Mitglieder Einer Menschheit zu werden. 'Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue' (Galater 5:22) gehen aus heiligem spirituellen Bewusstsein hervor und Lebens-Raum gestaltet sich als Kathedrale, einem würdevolleren schönen Menschsein entgegen.


Verunmöglicht das spirituelle Ego der Männer durch Dialogunwilligkeit planetarisches Wirken der Frauen, löscht weiblicher Ego-Sinn all die geistigen Feuer einer humanen Kultur und den fraulichen Herzen kommt der Glaube abhanden: das Land geht zugrunde. Handeln Männer als ein-erbarmendes-Herz, erhebt sich das Volk zu heiligen Gesängen, 'Nächstenliebe' erwacht in Frauen und 'Bruderschaft' bringt geeinigte Menschheit hervor. Es geht also nicht darum, ob Frauen das machen, was auch die Männer tun, sondern dass Männer so seelenvoll werden, dass Frauen Planetarisches Bewusstsein entwickeln können.
 

*


Wenn der Tod überwunden, der Drache, die Schlange bezähmt, der Titan
geschmolzen,
beflügelt und mit dem Geist der Wahrheit überwältigt
beginnt das Paradies der Liebe,
die »Verheißung der Morgenröte«.



                             Dhikr

Der blutge Zwang; denn wenn Ihr selbst die Krone
In Eurem Herzen bärgt, er stört nach ihr.
Deswegen kommt er an in wildem Sturm,
In Donner und Erdbeben wie ein Zeus,
Auf dass er nöt'ge, wenn kein Mahnen hilft -
Und heißt Euch beim Erbarmen Gott des Herrn
Der Krone abstehn und der armen Seelen,
Für welche dieser gier'ge Krieg den Rachen
Schon öffnet, schonen! Und auf Euer Haupt
wälzt er der Waisen Schrei, der Witwen Tränen,
der Toten Blut, verlassner Mädchen Ächzen
Um Gatten, Väter und um Anverlobte,
Die diese Zwistigkeit verschlingen wird.
Dies ist sein Ruf, sein Drohn und meine Botschaft.
William Shakespeare, König Heinrich V.

Hiob 6:15-30 / 19:19-29



L'amour pour l'amour – Verehrung der Weiblichen Seite Gottes – L'amour pour l'autre
 

Wir übersteigen mit 'Hedonismus und Freiheit' für Profitmaximierung [das Freimaurer-Auge im Dollar, die Herrschaft des Saturns, steht gegen die Ziele fundamentalistischer Muslimbruderschaften (Jesaja 19:2-4)] die Möglichkeiten der partnerschaftlichen Ehe. In einer kulturellen Erkenntnis, wie wir friedlich zur Menschheit evolvieren, wird uns die ethische Schöpfung 'Nachhaltigkeit der Familien' immer dringlicher. Jeder trifft 5-6 mal im Leben seinen idealen Partner, dieses kosmisch-romantische Prinzip garantiert einmal die idealistische Ehe zu führen. Doch Frauen sind nicht Dienerinnen, sondern der Männer geistigen Zeit Schöpferinnen einer Neuen Menschheit. Wie unnatürlich es uns auch immer erscheinen mag, es sollte ein natürliches Gesetz sein, dass der geringste Preis, den ein Mann Weiblichkeit zum Wandel ihrer selbst geben kann, seelischer Geist ist. Unsere Erde darf nicht mehr ausgebeutet werden! 'Nicht die Göttin [al-Ilāha{t}] sondern Gott!' wendet sich gegen jene Magie, die Form benutzt (Ezechiel 16:26), um damit jenes zu erlangen, was dunkle Frauenschaft verlangt; der Stoff {quinta essentia} aber, den Frauen in ihrer Schöpferkraft zum Friedensraum der Welt transformieren können, um, in persönlichem globalen Engagement, der Menschheit einen Schritt voranzuhelfen, ist der auf das planetarische Wohl bezogene Seelendienst der Männer. Werden Männer begreifen, dass altruistische Freizeit, zur Entfaltung des Planetarischen Bewusstseins der Frauen, wichtiger ist, als Krieg zu führen um temporäre Nebenbeziehungen? – Es braucht Engel für den Frieden; die Bärentatze (Talitha Markus 5:41-42 im Sternbild der Bärin) und das Herz Medeas sei euer Banner! In Achtung und Respekt gegenüber dem Fühlen des Menschen müssen wir sagen: „Wenn Liebe benötigt wird, Gott ist Liebe. Wenn man Gerechtigkeit ausüben muss, Gott ist Richter und Verzeiher.“ Und als sich die Seele so wieder geschmückt hatte mit geistiger Schönheit, traf sie ihren Geliebten (NHC II.6).



 * 
 

Ich sah einen Traum heute Nacht: Der Himmel schrie, die Erde gab Antwort, zwischen
ihnen stand ich
(Gilgamesh-Epos, Tafel 8). Und siehe, ich fing an Worte der Inspiration
auszusprechen und zurechtzuweisen die Wächter des Himmels
(Henoch, Kapitel XIII.9): Und mein
Lied singt vor ihnen:
»Ponete mente almen com'io son bella!« (Dante Alighieri, Das Gastmahl).

 

 
P r o l o g

Le temps fuit, la conscience crie, la mort menace

Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann werden wir Gott dienen, und Er wird verherrlicht werden. 
Notre Dame de La Salette

Und siehe, der auf dem Berge saß, rief mit gewaltiger und durchdringender Stimme: Du gebrechlicher Mensch, Staub vom Erdenstaube, Asche von der Asche, rufe und verkünde, wie man in die Erlösung eingeht, die alles wiederherstellt, damit diejenigen unterrichtet werden, die, obgleich sie den inneren Gehalt der Schriften kennen, ihn dennoch nicht aussprechen oder verkünden wollen. Denn sie sind lau und oberflächlich, die Gerechtigkeit Gottes zu beobachten. Erschließe ihnen die versiegelten Geheimnisse, die sie so ängstlich in einem versteckten unfruchtbaren Acker verbergen; ergieße dich wie ein überfließender Quell, und verströme dich in geheimnisvoller Lehre, dass jene von deiner Ausgießung und Bewässerung erschüttert werden, die dich wegen der Übertretungen Evas mit Verachtung strafen möchten. Nicht von einem Menschen hast du die Erhabenheit dieser Tiefe. Von dem himmlischen, furchtbaren Richter wird sie dir von oben her gegeben, wo dieses starke Licht unter den Leuchtenden mit heller Klarheit flammen wird. Erhebe dich also, rufe und sprich, was dir in der göttlichen Hilfe kund wird! Denn der da jeder seiner Kreaturen mächtig und gütig gebietet, er durchströmt die, die ihn fürchten und ihm mit hingebender Liebe dienen, mit dem Licht der himmlischen Erleuchtung. 
Hildegard von Bingen, Scito Vias Domini I/1

Da kroch nach vorn der gottlose dreimäulige Drache und dachte bei sich also: „Diesen Glücksglanz, den nicht genommenen, will ich ergreifen.“ Aber hinter ihm reckte sich auf das Feuer des Weisen Herrn und sprach mit Worten also: „Zurück, lass dir das gesagt sein, du dreimäuliger gottloser Drache, wenn du den Glücksglanz, den nicht genommenen, dir aneignest, will ich dir gegen deinen Steiß emporflammen, gegen dein Maul emporleuchten und danach sollst du nicht wieder hervorstürzen auf die gottgeschaffene Erde zum Verderben einer Welt der Wahrheit.“ Da zog der Drache seine Pfoten zurück, besorgt wegen der Lebensgefahr, weil er vor dem Feuer in Furcht war. 
Zend Awesta, Zamyad Yašt 19,49-50


Vorwort zu  essence  Alpha et Omega  
Was in Männern in spiritueller Linie wirkte, war selbstverliebter, dynastischer Wille. Was nunmehr heilt, ist der auf Gemeinwesen bezogene Geist, jener Geist in spirituellem Wollen, der jetzt notwendig ist, um den Zustand des erkrankten Planeten zu ändern. Nicht politische oder kommerzielle Streitigkeiten, und auch nicht Impfungen werden die Menschheit voranbringen: Planetin Erde muss zur Hauptwahrheit erweckt werden, dass das seelische Glück und die persönliche Zufriedenheit der Frauen das Brüderliche Herz der Männer nur sein kann. Die Göttliche Mutter – das hinaufgestiegene Alpha der Frauen – amtiert auf Erden im Dialog aus Mitleid mit den Männern, die in Gefahr stehen von Kali (Herodias und ihre Tochter, Matthäus 14:3) getötet zu werden. The Cultural Creatives, das herabkommende Omega der Männer erscheint im Himmel, um jene gefallenen Frauen zu trösten, die wegen Adam ihr Paradies verloren haben und in Erkenntnis dieser Sünde, aus tiefer Scham, erkrankten.

 


A.  Das Buch der Gesänge


Eine international wirtschaftspolitische Männermacht krankt auf allen Ebenen an einer falschen Auffassung von Gemeinwesen, von der Stellung der Frau: man hat den Staat zum Götzen gemacht, auf den Altar erhoben, die eigenen Kinder diesem Götzen geopfert. Religiöse Schuld gewissensferner wie seelenloser Männer und die individualistische Natur der zueinander so geselligen Mütter mit ihren Töchtern (Markus 6:24) haben dieses bewirkt.

Die Handlung aus dem marianische Gewissen oder dem Unwissen eines Mannes bringt nicht nur Belohnung oder Strafe für seine Seele hervor, es hat direkten Einfluss auf das kulturelle Gemeinwesen der Menschheit. Die Verehrung des göttlichen weiblichen Ideals bestimmt nicht nur die Wohnung des Schöpferischen Geistes im Dialog: es ist das mariologische Fundament, welches das Planetarische Bewusstsein der ganzen Menschheit trägt.

Ein Tempel sind wir – von Vater und Mutter geschändet. Eure Antwort bleibt Betrug.
'Der Berg ist geschändet. Seine Bäume sind gefällt, und er steht nackt; auf seiner Spitze ist ein Tempel. Er ist aus Marmor, und aus Gold, aus Glas und Stahl; und ist wunderbar aber schrecklich. Niemand betet dort.' (Tolkien, The History of Middle-earth, The Lost Road). Die Seele fällt in den Morast kämpfender Religionen; der schöpferische Traum erstirbt in den Verschmutzungen der Glauben, dem Überschwange göttlicher Persona. 'Gärung von zweifelhaftem Geruch' (Claude Lévi-Strauss) verdirbt den Duft der Rose wie der Nachtigall Gesang; zerschossene Betonbaracken von Kriegskulturen zerfressen unsere Seelen.

Die Büchse der Pandora 
Die Venus-Falle, als betörendes Weib, saugt uns in ihre alltäglichen und eintönigen Muster hinein. Der Hilfeschrei der Tochter Erde unterliegt dem Charme des Stolzes der Mütter-Söhne. Unser Bedarf an Bequemlichkeit und Persönlichkeitsgeltung front die Menschheitskultur. Männlichkeit glüht in schwülem Dunste. 'Ein Übermaß an spiritueller Macht zieht Weiblichkeit in das Verderben herunter'
(C.G. Jung).
'Im blutigen Zwang' mordet eine paternale Majestät der Menschheit kulturelle Werte, im hormonellen Liebreiz natürlichen Gebärens 'richten sich Frauen in ihrer Moral nach jedem, den sie lieben' (La Bruyère). 'Und es ist diese lange, sehr enge Gasse, vergleichbar einem ganz niedrigen, dunklen und engen Backofen, der Boden von ganz schmutzigem, stinkendem Schlamm voll eklen Gewürms – darin geschieht das Hinsterben der Seelen, begleitet von unsäglicher, zerrüttender Verzweiflung' (Teresa von Ávila, Libro de la Vida).

Im planetarischen Gewissen 'dem Einen entgegen'
Diejenigen, welche Liebe verwegen ausüben – d.h. nicht ihre inneren Wandlungen und seelischen Zustände mit einem göttlichen Lehramt im Dialog in Einklang gebracht haben – sind unrein und geradezu von der heiligen Handlung ausgeschlossen
(2 Makkabäer 3:39; Matthäus 22:14). Keine Frau sollte wagen, eines Mannes Herzensführerin zu sein, wenn sie nicht, durch eigene Seelen-Ekstase ganz und gar gottähnlich gestaltet, durch geistige Führung und Urteil zur Vorsteherin bestellt. In dienenden Funktionen komplementärer Hierarchie (Lukas 9:46-48; 22:24-27) kommt Kultureller Geist vom Himmel herab, mit schöpferischem Licht zu erfüllen; dass Weiblichkeit mit Augen ihrer heiligsten Kapazität zur göttlichen Verfassung und Befähigung erhoben werde, so dass der Wille von Liebe wirkt und die Natur zuteilt, was in der Hierarchie geoffenbart wird.
(nach Areopagita, De Ecclesiastica Hierarchia 3.3.14)

Das Leben mit Überblick betrachtend, neigen viele im Gespräch dazu, ihre Eindrücke, die von bestimmten Ereignissen herrühren, in Form von Introspektion „wiederzukäuen“: höchst voreingenommen aber wird Dialog kontraproduktiv (Sure 2.6-7 Die Kuh). Bemühen wir uns hingegen zu erkennen, was geistig-kulturell in den Umständen eigentlich kosmisch abgespielt werden sollte, werden wir sehen, dass es um Archetypen: Seelen-Kapazitäten der Männer, und das Werden (Fiat) von spirituellen Qualitäten in den Frauen geht. 'Eifersucht und Neid haben Brudermord bewirkt' (1 Clemensbrief); neben Glauben der 'Großen Göttin' und Hoffnung der 'Großen Mutter', ist daher am größten: die Liebe (1 Korinther 13:13).

 

 

B.  Situation: Anamnesis und anā-Lyse


„Something is rotten in the state of Denmark“ William Shakespeare, Hamlet, Act I, Scene 4.
Wir stehen vor einer Krise apokalyptischen Ausmaßes. Grund dafür ist der Unwille der Männer, gepaart mit weiblichem Unvermögen, offen und ehrlich zu einem Thema zu sein: Unreligion, die psychische Entartung der Männer, was Unheil auf der ganzen Welt verursacht: „Wenn Irreligiosität in Gemeinschaften vorherrscht, verdirbt das Gewissen der Frauen; daraus erwachsen weltweite Seuchen und Kriege“ (Bhagavad-gita I Vers 40).

Der Betrug der Frau durch sie selbst und die Entstehung von Pandemien
Es gibt die Gesundheit, die das Wesen Frau selbst ist und das Anwesen für den humanen Geist ist. Die Natur dieser Schönheit aber ist, dass sie sich des Wertes ihres Seins nicht bewusst ist. Das erlaubte, dass das narzisstische männliche Ego diese Unterkunft erobert hat; Männlichkeit, die sich selbst als „göttlichen Willen“ lebt (2 Thessaloniker 2:3-4), entweiht das Heiligtum, welches immer dem humanen Geist gehört hat, und füllt es mit Täuschung, mit Ausbeutung für nationales und internationales Kalkül. Diese Begrenzung, welche die Tragödie jeder Frau ist, ist die Tragödie unserer Welt: das Weibliche reagiert mit Malum.

Im Anfang ist das Wort  Glück liegt darin, das zu denken oder zu tun, was man für schön hält. 'Die Krönung des Geliebten' (Jean-Honoré Fragonard) kommt allerdings erst nach der 'Krönung Mariens durch Christus' (Fra Angelico). D.h. alles beginnt mit einer neuen Sicht auf »Die Frau« – aber nicht angeregt von einer Theorie Sigmund Freuds, der Weiblichkeit ihre selbstbestimmende Sexualität zuerkennt, sondern von der Erkenntnis des Geistes des 'Engels Gabriel' und der 'Jungfrau', deren Herz, der 'Liebe des Höchsten' geweiht, spricht: „Mir geschehe, wie du es gesagt, dem Herrn will ich dienen, ich bin seine Magd“ (GL 521).

Spirituelle Moral muss durch Die Kulturelle Religion des Friedens ersetzt werden
Die Alte Welt war Emanzipation, der so notwendige kriegerische Wille der Frau, des Mannes Persönlichkeit Gottes zu imitieren. Die Neue Welt wird jedoch begründet auf dem spirituellen Willen der Männer, entsprechend ihren Funktionen, Frauen seelisch gleich zu werden, ihnen zu dienen beim Aufbau einer gesunden friedlichen Menschheit.

Wenn der Frauen Gemüt voller Selbsterkenntnis über 'die Botschaft Gabriels' lebt, dann sind die Lobreden der Menschen gleich den Wellen des Meeres, die sich erheben, doch nie über ihre Grenzen wogen. Fehlt es dem weiblichen Herzen aber am SINN der 'Liebe des Heiligen Geistes', dann applaudiert Iblis, dann gellen seine Lobreden auf, dann dringt er ein, das Unbefleckte Herz für sich behaltend, dann bersten die Dämme, unaufhaltsam.

Die Geschlechter ermöglichen in ihrem komplementären Zusammenwirken Planetarisches Bewusstsein: seelenvoll-spirituelle Ehemänner {Rama: intuitiver Heiler; Shiva: imaginativer Zelebrant; Krishna: inspirativer Poet} und die spirituell-kulturelle Weiblichkeit {AlLat, AlUzza, Manat} als das feine und mit selbständiger Kraft begabte, formgebende Ordnungsprinzip, wo im gleichmäßig gemischten Beieinander funktionaler Urelemente {C.G. Jung: Archetypen} der Geist der Führung eine Rotationsbewegung {dvor: very high frequency omnidirectional range} hervorruft, die nach und nach gleichgeartete Elemente zusammenströmen lässt, und so den Prozess eines allmählichen Zusammenwachsens zur Einheit der ganzen Menschheit bewirkt. Mit diesen bedeutenden Heilungskapazitäten der Geschlechter beginnt: Das Neue Zeitalter.

Das Lied vom einsamen Mädchen (Robert Gilbert)
Sie herzte sanft ihr Spielzeug Bevor sie es zerbrach Und hatte eine Sehnsucht Und wusste nicht wonach. Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Mund so rot wie Wein Und wer von diesem Wein trank Konnt' nie mehr glücklich sein. Doch einer sprach im Frühling: „Auch Du fühlst Lust und Schmerz“ Und brach ihr tausend Rosen Doch sie brach nur sein Herz. – Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Mund so rot wie Wein Ja, keine konnt' so küssen Und doch so einsam sein. Was blieb von ihrem Leben Ein Lied, das niemand sang Sankt Peter ließ sie warten Zwei Ewigkeiten lang. Weil sie einsam war Und so blond ihr Haar Und ihr Herz so tot wie Stein Dann rief er: Armes Kind, komm, Sollst nie mehr einsam sein.

„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen!“ Königin der Nacht, Zweite Arie
Jede Frau wird zuerst in ihr Ego, das falsche Selbst hineingeboren, blind für die humane Kultur in der Welt; erst in 'Nächstenliebe' {dharma-Hauskirche; Jesaja 3:16-4:1-3} öffnen sich die Augen ihrer Seele. Anders gesagt, bevor Frauen nicht in geistigem Geben sich als 'spirituelle Seele' wiedergeboren haben, werden wir auf Erden Feuerhöllen nicht entkommen: 'die sexuellen Feuer blinder unerleuchteter Feminität verbrennt alles' (Castellucci, Zauberflöte von Mozart, 2018). Solange Frauen als falsches Selbst [Kali] kämpfen, solange kann auch das wahre Selbst der Männer nicht verwirklicht werden: es erwachsen Kriege, Enttäuschungen, Rivalitäten, Eifersucht und Neid, feudale Leidenschaften und andere schreckliche Erscheinungsformen. Seelenlosigkeit der Frauen verursacht Artensterben [Verlust von Buddha-Hauskirche und Krishna-Bruderschaft], Schrumpfen der Ressourcen (Zunahme von Konsum) und Erderhitzung [Vermännlichung der Frau]; die Folgen sind Paternalismus (Genozid) & Genussehen (die Seuche): Massentötung und Massensterben. Indem Frauen ihr falsches Ich vergessen, um das wahre geistige und geistliche Selbst, das ihre Maitreya-Seele ist, zu erkennen, wird dieses 'wahre Selbst' nicht nur in ihnen, sondern in Männern als Archetypen {Rama, Krishna, Shiva, Buddha} erkannt: die Ewige Liebe!

Der Große Gesang  Von Gnade der Sonne errötet der Mond (Henoch 78.10), dargebracht zu werden (Bhagavad-gita 17.11; Johannes 6:38-46 /La Pietà). Erhellt vom Chor der Engel (Matthäus 24:31) erhebt sich der Morgenstern, Mit Helligkeit seiner Weisheit alle erleuchtend. Des Einig-Wesens angesichts, Im SINN fühlen sich Licht auf Licht Zueinander hingezogen. Der Mond singt der Sonne „Ich liebe Dich“, zum Oriens „O Du, liebst mich“; und „Unsere Liebe soll niemals in zwei geteilt werden.“ Sanft führt das Licht der Morgendämmerung zu des Meeres Wogen, zu den Früchten der Paradiesbäume, zu den Sternen des Weltalls.

So lange auf Erden Unwissenheit und Elend bestehen  So lange diese drei Probleme: (A) Herabwürdigung des Mannes durch das spirituelle Proletariat, (B) die Gesunkenheit des Weibes durch frommen Hunger, (C) die Auszehrung der. Kinder durch die religiöse Nacht, nicht gelöst sind, wird in Folge der Gesetze und der Sitten, in Mitte der Zivilisation eine Verdammnis durch Pandemien und Bürgerkrieg bestehen bleiben, die auf künstliche Weise eine Hölle schaffen, indem das Schicksal, welches göttlichen Ursprungs ist, mit menschlichem Verhängnis sich vermischt. (Victor Hugo, Die Elenden. Vorwort des Verfassers)

Schon im Mutterleib werden Töchter entsprechend geprägt, sich gesellschaftspolitisch an die Vorlieben einer spiritualisierten Psycho-Maskulinität perfekt anzupassen. In Gewahrwerdung der Situation {Kayanupassana-Satipatthana} gelingt Frauen der Rückzug, das Abnabeln aus den Verstrickungen; wird dann Transformation vollzogen, gilt es Das Humane Leben zu gewähren; können Frauen jedoch aufgrund der Clans ihrer Männer nicht zustimmen, bringt 'Zivilisation und frommer Glaube' Gemeinwesen dorthin zurück, wo es vorher war. Im Schutze einfühlsamster dialogischer Gruppenprozesse kann Weiblichkeit die Stufen zwischen geistiger Natur und Ihrer spirituellen Freiheit {citta-viveka & upadhi-viveka}, von streitbarer animalischer Natur (Qur'an 12:53) zur humanen Einheit, gläubig-personal erfahren: »Die Schöpferische Göttliche Mutter« {ahura-mazda Natur} verherrlichend verwirklichen. Dergestalt vollzieht sich Unsere Heilung durch Evolution.

Vom Geheimnis „gezeugt, nicht geschaffen“ (Nizänisches Credo)
Notre-Dame ist krank – 'der hölzerne Spitzturm ist verbrannt, und das Dach aus Blei ist geschmolzen' (Paris 2019-04-15). Es ergeht der Ruf: „Sie soll wieder so heil sein, wie sie vorher war!“ Doch wir sehen die Zeichen nicht: weder Umweltkatastrophen, noch Kriege, noch Unruhen, noch Pandemien führen uns zum Erwachen der Erkenntnis: „Zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist!“ – Reinheit des Herzens (vimutti) ist, was gebraucht wird. Indem die unsichtbare Seelenwelt des männlichen Geistes durch spirituelle Einsicht der Frauen erkannt wird, kann 'Das reine Herz der Männer' Frauen zu ihrer »planetarischen Organisation« führen. Kommen die Geschlechter dergestalt zusammen, dass die Liebe geliebt, 'gesalbt und geheiligt' (Numeri 7:1-2) wird, endet das Leiden, und alles gesundet.



I.  Das Gewahrsein

Zur Reregulierung der Weltgesellschaft benötigen wir eine umfassende Sicht auf alle jene Beziehungsmoralen, die falsch sind, sodass wir das Wort aussprechen mögen, das erforderlich ist, um Heilung zu schaffen: »Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus« (Epheser 5:21).

 



François Héran, Laurent Toulemon, Francine Cassan, 2000 France, 'Étude de l’histoire familiale.
L’édition 1999 de l’enquête Famille', Courrier des statistiques, n° 93, Insee première 797.
'Zur Zeit machen die Konservativen als Vertreter des Traditionalismus nur etwa 29 Prozent der
Bevölkerung aus. Die Kulturell Kreativen [The Cultural Creatives] kommen auf stolze 24 Prozent
(44 Millionen)! Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt 67 : 33. Es sind also 50 Prozent
mehr Frauen als Männer in dieser Richtung engagiert.' (Paul H. Ray, Evolution der integralen Kultur).
Cultural Creatives sind treue und kluge Verwalter, Gesandte, dienende Engel und Hirten, Beschützer,
kulturelle Väter, ethische Führer und psychoanalytische Helfer, spiritual guides und geistliche Lehrer.


The Cultural Creatives
  Vier Ströme des Paradieses (Genesis 2:10) / Vier Horussöhne / Vier Evangelisten {hinduistisch: Rama, Krishna, Shiva, Buddha; jüdisch: der Wissbegierige, der Genius, der Ausgeglichene, der Schwierige (1 Korinther 15:8)} offenbaren das marianisch-heilende, wohlwollende, zulassende 'Prinzip der Mutter' (Matthäus 23:37). Krishna ist Komponist, Feuerträger und echter Freund (Sprüche 17:17); Shiva: der empfindungsfähige Geistliche der Evolution; Rama: der ethisch Verantwortliche; Buddha bietet in seiner Hingabe die Gabe der Erleuchtung dar. Der Legende nach war der iranische König Jamshid der erste, der vier soziale Klassen lehrte: Handwerker, die Bequemlichkeit und Vergnügen organisieren; Bauern, die das Getreide anbauen; spirituelle Krieger; und geistige Heiler.



II.
Planetary consciousness: Die Weisheit

Die Welt mit Weisheit inspirierend, müssen Frauen mit ihrer eigenen spirituellen Macht 'den marianischen Geist der Männer im Dialog' überprüfen, um dem Prozess, wie die Generationen und Geschlechter zum SINN der Liebe kommen, Gestalt zu geben. Das Gefühlswissen, das Frauen dazu am meisten benötigen, ist 'die Religion der Religionen': die Dharma gebenden Frauen, die das Gewissen des Animus, das göttliche Erbarmen des 'Vielgestaltigen geliebten Herrn' im Herzen, sind. Dieser 'Glaube', als das praktizierte Gefühlswissen, lässt den SINN anders fassen. Männer werden die Würde des Lebens dann wirklich planetarisch erfassen, wenn Frauen sich selbst als Heilerinnen verstehen.

»Être féminin« ist nicht zu verwechseln mit Somatischem, Geistigem oder Seelischem. Weiblichkeit muss aus dem Begrenzten heraus lieben, in excessu seu exstasi ihren Herrn loben, um durch dharma-Nächstenliebe (Matthäus 22:39) die verantwortungsvolle Beziehung zur Menschheit zu erbauen: das Planetarische Bewusstsein. Jedes Frauenherz hat in sich die schöpferische Imagination, den Geliebten Herrn als Innere Stimme in Sich erschaffend, kraft Himmels Sehnsucht – hier ist Weiblichkeit begrenzt, unvollkommen, doch nur aus dem Begrenzten erhebt sich das friedenschaffende Leben. Dann sind Frauen nicht 'Gott in der schönen Welt', sondern Repräsentantinnen 'Eines brüderlichen Geistes' ihrer Freunde.


III.  Situation auf unserer Erde

El Real Monasterio de Nuestra Señora  Ein unersättlicher Lebensstil hat dem Humanen sein Bedürfnis nach geschwisterlichen Geist als die Grundlage Einer Botschaft entrissen. Eine nie dagewesene Erd- und Luftverschmutzung bei einhergehendem Verlust seelischen Glaubens der Menschen für das Seelisch-Menschliche sind die Folgen. Statt Entwicklung aller zum Gemeinwohl zu lehren, planen manch kluge Damen, es sei besser geschieden, und betucht zu sein; für Herren sei allerdings Neuvermählung besser als "krank" werden. So werden die Reichen immer reicher, während Migration, Armut, Gewalt Planetin Erde in den Abgrund drängen. In Gesundheit und Frieden miteinander zu leben, verlangt von uns zu erkennen: Von der Männer Missachtung geistlichen Verantwortungsbewusstseins – und damit sich ausbreitendem Wahnsinn inhumaner Vernunft bei gleichzeitiger spiritueller Verblendung des Eigenwillens – erblüht 'wirtschaftliches Interesse an Genussehen-Resorts' („schöne Strände, nackte Frauen und Diamanten“). Zudem trägt Hinterlist an der Sache 'Witwen und Waisen' (Psalm 94:1-12) dazu bei, dass sich ein allgemeines Gefühl von Elend, Frustration, Verzweiflung, Einsamkeit ausbreitet, mit unheilbringenden Konsequenzen.

Werden Weise Frauen zu ihrer Vision von heilender Liebe gelangen, müssen sie 'Gott als die Männer' an »das Planetarische Bewusstsein« hergeben; das individualistische Frauenherz sträubt sich gegen solcherlei Opfer – derweil nehmen sich 'Göttersöhne' alle Rechte an Sexualität und Gebärfähigkeit der Frauen (Macbeth: ‚Bring forth men-children only‘ || Genesis 6:2; Henoch 6:1-2). Feminismus lässt sich durch Lesen entwickeln. Meisterschaft der Frauen zur Heilung der Erde kommt vom Hören der Botschaft in der Heiligkeit der Männer. Diese Kosmische Ordnung entsteht, indem Männer in sich selber, Kraft der Seele schöpferisch sind, 'als gültig nur annehmend, was ihnen von Geist der Führung offenbart' (Romano Guardini), was heißt: ‚ein Mann sollte zuerst marianischer Mensch sein, und dann erst bequemer Dienstmann irgendeiner Herrschaft in der Welt‘ (Shakespeare, King John 5.2).

Frauen sind gefangen in der unbewussten "Religion" ihrer Mutter und dem spirituellen Begehren der Väter [Genussehen]. Am Ort der Hölle angekommen, wo Lügen, Krankheiten, Seuchen, Kriege herrschen, fühlen sie sich, als ob sie niemals dort herauskommen können, wenn sie nicht ihrer Mutter gleich werden. Was als Vererbung von spirituellen Vätern auf den Sohn erscheint, sind Gegenkräfte gegen das Machtstreben von Mutter und der Tochter über das Männliche: 'Starrende Wucht und Glut des männlichen Gedankens durchstürzen das Weib zur Hingabe wie Güsse siedenden Bleies eine Tafel Wachs' (Ernst Jünger, Essay).

Fehlt Frauen das Dharma-Seelenelement, verhindert Individualismus, den altruistischen Schöpfergeist der Männer wertzuschätzen. Um nicht dies Gefühl zu bekommen: „Es gibt nichts, worauf ich mich freuen kann, kein Ziel am Ende des Regenbogens“, ziehen es die meisten Männer vor, sich gehen zu lassen, oder bei Vater und Brüdern zu sitzen, denn Psychoanalyse zu betreiben und den Frauen 'ohne Worte und ohne Schweigen' zu vermitteln: „Nachhaltiges Glück liegt in Planetarischem Bewusstsein, 'Gott fungiert nicht mehr als Creator, sondern als Geber und Helfer, seine Hilfe ist die gratia und sie ist nur erreichbar und annehmbar für den humiliatus, für Menschen, die ihre eigene Unfähigkeit und Inferiorität der Forderung gegenüber als sündig erkannt haben' (Hannah Arendt, 1929).“

Heilkunde der Völker  Im Verständnis der Kallawaya, den Ureinwohnern Boliviens, ist das zentrale Symptom von Krankheit immer der Seelenverlust. 'Frauen haben eine große Seele: ihr Leben; und eine kleine: ihr Herz, letzteres muss sorgsam gehütet werden, denn es kommt leicht abhanden – sollten Frauen sich erschrecken, wenn der Blitz einschlägt (Lukas 10:18) oder sie auf böse Geister treffen, dann bleibt ihre Psyche am Ort des Schreckens zurück. Das müssen die Medizinmänner zuerst herausfinden, und sich dann auf den Weg machen durch Opfer (Heiligkeit) das Herz zur Rückkehr (Anbetung des Herrn) zu bewegen.' (José Novoa, Die Letzten Nomaden, ORF Doku 2008, Andrea Gastgeb). Es geht um eine geistige Enge der Männer, die Frauen in ihrer Gewalt hat und planetarisches Bewusstsein verwehrt.


IV.  Resumé

Die Religionen der Menschheit befinden sich in Großer Krise. Missbrauch sowie Verleugnung des Seelischen sind an der Tagesordnung und die Geschlechter hassen sich bi-direktional, oder versuchen sich in geistlicher Selbstlosigkeit aus dem Weg zu gehen. Scheidungsraten schnellen in ungeahnte Höhen, Dynastien reißen durch Ausnutzung der Frauen zum Gebären die Weltmacht an sich, tödliche Viren, unterbewusste Reaktionen der Weiblichkeit, bedrohen die Menschheit. Erwacht zu ihrer Seele könnten Frauen den üblen Männersitten widerstreben: aus Rücksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit können jedoch von Männern keine Auskünfte erteilt werden?

Schlachtengesang  Kriegerisches, rohes wie rücksichtsloses Verhalten, die Sitte einer Scheidungs- und Wiederheiratspraxis lautet auch heute noch: ‚Nur nicht an das Leben {an Frau und Kind} geklammert, das ist nicht Sitte von Sparta!‘ [altgriechischer Schlachtengesang]. Wie befreit der Held Persephone aus den Raubarmen und den Fangnetzen einer Unterwelt 'sex and the city'? Aus höchstem Glanz des menschlichen Geistes steigt die Kraft Seines spirituellen Erbarmens hinab, um wieder aufzusteigen und mit den Lichtern des Himmels die Erneuerung Unserer Erde zu begründen – aus Liebe zu 'Gott und der Menschheit'. Zumeist haben Frauen keine Vorstellung davon, was 'Herrenmahl' überhaupt bewirken soll (Genesis 21:7; Offenbarung 21:7); andererseits bemühen sich Männer kaum zu prüfen, inwieweit der Ruf Buddhas 'andere von Leiden befreien' von Frauen in Tiefen gehört und befolgt worden ist. Dass Weiblichkeit zum 'zweiten Gott' (Platon), zur geachteten Dame in der Welt wird, muss zuerst das Männliche zum 'Herrn', zum Gottesbild im Inneren der Weiblichkeit werden.

Der Glöckner von Notre-Dame  Auf dem Pfad der Männer, der Brüder-Werdeprozess ihrer Herzen ist, geht es um Dienen, um die Entwicklung Planetarischen Bewusstseins, des erweiterten gemeinsamen spirituellen Geistigen Sinns: das Gebot Unserer Menschlichkeit, Planet Erde nicht mehr zu verschmutzen. Gäbe es die unumstößlichen Prinzipien eines mutierenden Lebens nicht, würde der Mensch nicht versuchen sich mit kontemplativen Flügeln in das Unendliche aufzuschwingen, dass »Gott in der Höhe« sich in Offenbarung mitteile. 'Schlechte Männer' (Qur'an 24:26) drängt es gewissenlos, nur mit linker Hemisphäre, der Macht des Gewinns, der Position, der Ehren wegen: Mann vergisst den Geist seiner Seele! „Wenn einer seine Frau aus Abneigung verstößt, befleckt er sich mit einer Gewalttat“ (Maleachi 2:16). 'Frau des Mannes' meint das mitfühlende Wesen, die Hemisphäre 'zur Rechten Gottes des Mächtigen' (Lukas 20:41-44); bleibt sie unentwickelt, drängt des Mannes Wille seine Partnerin in die Huren-Heiligenposition, von der sie frömmiglich-selbstlos alle Dienste zu geben habe. 'Ohne Entfaltung seelischer Kraft herrscht in Männern psychische Impotenz, welche die Frau zur Dirne herabsetzt' (Sigmund Freud, Über die allgemeinste Erniedrigung des Liebeslebens): was für ein Drama bahnt sich in unserer Welt an, wenn Frauen somit nicht mehr formendes Ordnungsprinzip sein können! Erteilen Männer sich die Freiheit zu interessenloser Dialog-Gleichgültigkeit, laufen Frauen unter Bewusstseinsbeschränkung und Verschmutzung die Gefahr, sich selbst zu zerstören. Eine Menschheit kann sich nicht wehren, nicht retten vor jenem, gegen die bewussten wie unbewussten Reaktionen der Weiblichkeit sich erhebenden Wahn: die Übergewalt des ungeheuren spirituellen Zwangs tyrannischer Männerbündnisse. Eros erzeugt, in rasendem Wogenzusammenprall, Unruhen und Kriege mit solcher Sturmesgewalt, 'dass die ganze Welt wie ein riesiges Tuch in zwei Teile zerrissen wird' (Stefan Zweig).

Der irrtümliche Wald des Lebens wird ausgetrocknet und verbrennt
Während selbstquälerische Askese die kollektive Weisung frommer Schmerzensmütter {le madri del dolore} ist, gegen den Kulturellen Schöpfergeist der Männer vorzugehen {Tod durch Verdursten (Johannes 4:7), was den fruchtbaren Regen (Levitikus 26:3-4) verwehrt}, verbrennt – von leidenschaftlicher Seelenlosigkeit der Männer, begleitet von idolatrisierter Anbetung der Herren der Damen – die irrtümliche Einstellung des Lebens {l'uomo erroneo di questa vita, Dante}, die im uneingeschränkten Willen zur Trennung und Individualisierung, eine Welt zerstörerischen Luxus und Konsums durch äußere Berührung vervielfältigt.

 

 
 
C.


I. Von den Inneren Bildern

II. Von der Herren-Vernunft

 


I.  Imagination of Mankind – Von den Bildern des Herzens

'Von Iblis geblendet' (Sure 15:33) – da Einigung von Gott und Meister »das Wort« offenbart, das Herren-Macht bestimmt: „jene materialistische Lebenserklärung, die ‚die Frau ohne Gott‘ als physiologische oder wirtschaftliche Maschine ansieht“ (Musil, Die Amsel) – will man vergessen, dass die Erfüllung zwischen »Venus und Génie« (Exodus 15:1-21; vgl. Richard Wagners 'Tannhäuser-Gesang'; Ovid, Metamorphosen: Ceres gebührt mein Sang) jene Prozesse bewirkt, die in kultureller Art und Weise die Schöpfung »Menschheit« organisieren.

Sind im Kosmos die Galaxien dermaßen beieinander, entreißen sie sich, bedingt durch die eigenen Gravitationskräfte, gegenseitig die Sterne: ohne den offenbarten seelenkulturellen Geist der Männer rotieren Frauen, wie ein Dynamo in die Materie strebt, gleich Schwarzen Löchern, die sie umgebenden Materiewolken aufheizend; kollidieren Mutterschöße, kommt es zur Wechselwirkung zwischen den Müttern und jenen Kindern, die sich als Sterne in der Umgebung aufhalten (Buch der Könige 3:16-28). Veränderte Gravitationskräfte sorgen allerdings auch dafür, dass aus vereinzelten Galaxien eine einzige und universale Galaxie wird.

Der Glaube ist ein Trabant der Großen Weiblichkeit; seine kulturelle Kraft liegt im Unterbewussten, der Emotion himmlischster Sehnsucht. Wenn der Wille der 'Vater-Erkenntnis' scheint, ermuntert das süße Mondlicht jene muttermächtige Unbewusstheit, in der unsere Trägheit im Umgang mit Mitgefühl gelernt wurde. Der Mond-Spiegel seiner Seele ist dem Genius Musici; er erwacht im Lauschen auf »das Wort« des Universums in jenes Leitbild, das in den 'Verfall der Religion' erscheint; das Feuer schöpferischen Geistes bringt die wie eine Sonne aufgehende »Neue Erde« hervor; von Herz und Gefühl, der Dornenkrone des Sisyphus-Baumes (Hl. Qur'an, Sure 53,16-17), erstrahlt der Sonne Kraft; vom Sonnenwind, der 'von Gott gehauchten Weisheit' (Bonaventura), erglänzen Mond und Sterne (Daniel 3:51-90).

Kranker Wald stirbt nicht allein, sondern tötet im Sterben seine Vernichter (Viktor Schauberger)
Es ist Zeit, dass Frauen innerlich mit ihren frommen Müttern und den spirituellen Vätern reden und sich losmachen, von dem, was sie nicht länger tragen wollen. Werden Frauen rückschrittlich 'katholisch', werden ihre Heilsbringer Hohepriester spielen, die geistliche Persönlichkeit »Frau« auslöschend. Frauen, die dies merken, dass sie im Wald materiellen Daseins von sogenannten 'Stellvertretern Christi' betrogen werden, versuchen über den Initiationspfad 'gottbewusste Spiritualität' Erweckung. Doch ohne erwachte Seele in echter Anbetung religiöser Ideale, in deren Ein-Stimmung {état d'ame} bewusste, unterbewusste, unbewusste Begehren im Licht des Überbewusstseins sich transfigurieren lassen, fallen sie den Riten 'Hanumans Affen' zum Opfer, jenen Göttern, die an Selbst-Befriedigung mit Frauen interessiert sind [wie bei den mystischen Egozentrikern steht 'gemeinsames Seelenleben als Männer und Frauen' hier nicht im Vordergrund: man strebt nach eigenem Erfolgsglanz, Weiblichkeit wird zur Beute eigenen Begehrens]. Frauen können ihr ewiges Dasein – das, was mit göttlicher Macht Männer zu 'seelenerfüllten Tröstern' ändert – nicht einfach so fassen. Stimmung muss durch dharma-Nächstenliebe erhöht sein. Doch auch dies lässt sich nicht mit kaltem Blut erfassen, sondern nur über den Animus, den »Geliebten Herrn«.

Entsprechend der Entwicklung seines Egos festigt sich die Meinung eines Mannes. Der Glaube der Frauen ändert sich jedoch bei jedem Schritt ihrer geistigen Evolution: ihre Errungenschaft zu lehren, ist gemäß ihrer spirituellen Entwicklung. Sie spricht „Ohne Heiligkeit wage es nicht, das Heilige zu berühren, damit du nicht, wie Heu vom göttlichen Feuer verbrannt und wie Wachs zerschmolzen, dahingerafft wirst“ (Theognostos). Doch nur schwer lassen sich Frauen zur heiligen Seele und Wandlung in die Macht ihrer spirituellen Sprache überreden und die Berührung des Ewigen ertragen Männer kaum (nach Aurobindo, Savitri I.1)

Übermannung, Kriege, Seuchen  Das seelenlose Spirituelle vergreift sich an religiösen Ressourcen und wir verlieren 'das Salz der Erde': das Heilige, die menschliche Kultur. Zunehmendes Unheil in der Welt steht in wesentlichem Zusammenhang, dass Feminismus-Autonomie Erotik lehrt, die sich weit entfernt von Boddhisattva-Spiritualität. Spätestens aber mit Geburt des Enkels steigt in Töchtern die Ahnung auf, in weitaus größerer Misere zu stecken, als ihren Müttern gewahr ist .... als sie nämlich die Großmutter sehen, wie sie zum Grandson spricht: „Jedermann betet zur Prinzessin als Göttin, und Ich, der Natur erste Mutter, der Elemente Urheberin, des ganzen Alls ewige Erhalterin, ich soll an irdischer Niedrigkeit entweiht werden? O petit-fils, mein großer Amor, verleihe deiner Großmutter Rache! Dies Mädchen soll in dem heißesten Trieb zum gemeinsten Menschen verbrennen, einem, dessen Ehre und Besitz und auch Gesundheit vom eigenen Schicksal verflucht ist, und so tief steht, dass er auf der ganzen Erde an Jammer nicht seinesgleichen findet.“ (Apuleius, Metamorphoses)

'Nicht befriedigte Grundbedürfnisse aktivieren den Aufstieg zu höherer Verwirklichung' (Abraham Maslow / Lukas 1:35, 16:22a; Sure 24,33) – dann erkennt eine Seele: „Was für eine gewaltige Täuschung! Herr, mein Gott, ich möchte meiner vergessen, nur noch darauf schauend, worin ich Euch dienen kann.“ (Hl. Teresa von Ávila). Neoliberale Frauen passen sich zumeist dem Ego der Männer an. Geistesgifte {man hält das Unbeständige, Unreine, Böse für das Reine, Gute und für die Seele (Patanjali, Yoga-Sutras 2.5)}, Verblendung, Gier, Hass, Stolz, Zwist sind die Folgen: an Seuchen und Kriegen zerbricht Eine Menschheit. Kundalini {die femina serpentina} wirkt wie das Furiengift der Schlange: 'tief in die Eingeweide gedrungen, ganz Sie durchströmend, [wird Kali] unselig erregt von mächtigem Zauber, dann tobt Sie durch die Weite der Stadt, ohne Halt, im Wahnsinn' (Vergil, Aeneis 7).

Wehe aber, wenn diese Heilige Ordnung, Segenreiche Himmelstochter, die das Gleiche frei und leicht und freudig bindet, die der Städte Bau begründet, sich als glühendes Erz in Flammenbächen selbst befreit! Blindwütend mit des Donners Krachen zersprengt es das geborstene Haus, wie aus offenem Höllenrachen speit es das Verderben zündend aus. Wenn sich so die Völker selbst befreien, da kann Wohlfahrt nicht gedeihen. (Schiller, Das Lied von der Glocke; Jesaja 5:20)

Von der Dringlichkeit Seelischen Dialogs  Männer wollen die weibliche Natur nutzen, erobern, unterjochen; Frauen nähern sich der Seele des Mannes wie Geschäftsfrauen, die gerade in ihr Rechnungsbuch schauen. Das ist schamlos. Als Konsequenz bleibt die Weisheit weit entfernt und nur empirisches Wissen. Mit Beelzebub und seinen Engeln (Matthäus 25:41) {der Sohn hat seiner Schwester nicht den Vorsitz überlassen} dominierende Emotionen in Frauen auszutreiben, dies bringt Krieg, Krankheit, Aufruhr über die Städte. Um von Männern nicht nur als spirituelle, mentale oder physische Meister zu profitieren, sondern sie als heilsame Freunde zu finden, dafür ist jene Erleuchtung notwendig, die alle entfremdeten, aufgeprägten Gefühle transfiguriert und nur Schönheit zurücklässt. Bileam machte sich auf den Weg ins Land Moab, nachdem er die harte Bedingung akzeptiert hat, nur das zu sagen, was der Schöpfer ihm erlauben wird. Auf dem Weg aber bleibt seine Eselin stehen. Bileam schlägt sie, doch die Eselin bewegt sich nicht. Er sieht den Engel nicht, welcher die Eselin veranlasst hat anzuhalten. Die Stute öffnet ihr Maul und spricht zu ihm, und anstatt Israel zu verfluchen, segnet er sie. (Numeri 22:2-25:9). 'Die Wüste der Frauen' (das Ahrimanische: Reisen; Marien-, Heiligenverehrung; Satipatthana) ist ein Verlangen, das Männer noch nicht in rechter Weise nutzen, deshalb auch die Früchte ihres seelischen Bemühens nicht erkennen können. Männer sollten beachten, dass ihre Agape, um zu empfangen, notwendig ist, weil Frauen sonst den 'Bösen Trieb' niemals offenbaren würden. Daher muss Dialog – der Lyse-Prozess der 'Enthüllung des Bösen' und dessen Korrektur durch Analyse und Heilige Schrift (Erläuterung und Offenbarung) – stattfinden. Indem sich die Persönlichkeit der Männer zu 'Feuerzungen' (Apostelgeschichte 2:1-4) korrigiert, wird Wasser zum 'Neuen Himmel und Neuer Erde', und die Menschheit steigt zur Stufe Planetarischen Bewusstseins auf. 'Ohne den Bösen Trieb kann man nicht zur Stufe des Himmels aufsteigen' (Rav Michael Laitman).


II.  Von Herren-Vernunft und Herrinnen


In Esters Macht wütet in Waffen die Welt
 
'Die Königin darf dem König nicht mehr unter die Augen treten; der König verleihe den Rang der Königin jetzt einer jüngeren, die würdiger ist als sie' (Ester 1:19).
„Ich strauchelte, als ich sah.“
(Shakespeare, König Lear IV.1) 'und die Schlange fraß verstohlen ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesh, Tafel XI).

Adams Fall 
„Du alte Frau, Matrone, was tust du denn noch hier: du hast geboren“
(Rilke, Alkestis);
'He, he, he, dass die Alte von ihm geh!'
(Rusálka, Dvorák);
„Verflucht ist der Ackerboden um deinetwegen“
(Genesis 3:17; 2:20).

Mangelnde geistige Disziplin des Menschen hat aus dem Geist der Welt {geflügelter Stier}
als Träger der Weisheit, den hufetragenden unschöpferischen 'Teufel' gemacht
[Mephostophiles (me: nicht; photos: Licht; philos: Liebender; mephītis: stinkend; tophel: Lügner)
meint: 'Lügner, Nicht-Liebender des Göttlich-Weiblichen Lichtes'].

Der Leib strahlender Chimäre (Sphinx) wurde zur stinkigen Ziege gemacht,
'hier keuchet die Lunge, dort dumpft der Geruch'
(Herder),
und es erwachte ihr Stachel des Skorpions.

Die Devise der Männer im Dialog ist: man hat zu vermeiden, dass Mann als das erkannt wird, was er ist. 'Lassen Sie niemals zu, dass man den Teufel an Ihrem Auftritt erkennt. Treten Sie als der nette Junge von nebenan auf. Völlig harmlos. Spielen Sie den Unscheinbaren. Sie wissen schon, den Trottel, den Verunsicherten.' (The Devil's Advocate, Hackford).

So wie Sonne den Mond, so beleuchtet das Göttlich-Weibliche den seelensphärischen Spiegel des männlichen Kulturellen Schöpfergeistes. Und so viel Weiblichkeit von Ihm erblickt, so viel macht Sie die Umgebung glänzend. Gleich den Hörnern einer Kuh ist die spirituelle Krone (Keter) den Frauen ihr Saugorgan für Einsicht aus dem All für das All. Durch das Kronchakra erstreckt das Licht der Intelligenz seine Wirkungen in die Psyche. Bildlich gesprochen wirkt es als Gärtnerin beim Aufrechterhalten einer weisheitsvollen Ordnung. Ohne ihre spirituelle Krone sind Frauen vom Welt-Bewusstsein ganz umnebelt.

Tavistock-working conference – Dialektik der Wahrheit  'Eine streitbare Wahrheit, die das zu wecken und aufzustören vermag, was in unseren Tiefen schlummert, ja die unsere Finsternis aufzuhellen vermöchte: eine Wahrheit, die lebt und bereit ist, unter die Lebenden hinauszutreten – bewahrt nicht lange ihre vornehme Einfachheit. Ihre innere Vitalität wird das Einfache sprengen, und was noch gestern als glatte, in sich geschlossene Kugel erschien, das erweist sich heute als Knäuel von Problemen und Widersprüchen, die an den Abgrund führen. Die verborgene Seite der Wahrheit ist das Hervortreten ihrer inneren Widersprüche – dieses große grundlegende Geheimnis nennen wir »Dialog«.' (Gershom Scholem, Judaica 5)

Was eine Frau aufgenommen hat, wirkt weiter  Der Schatten (C. G. Jung) im Weiblichen enthält alle negativen und beängstigenden Dinge, die seinem Unbewussten der Sinne sowie unterbewussten Gemüt aufgeprägt sind. Der erste Kontakt brennt dem weiblichen Organismus mehr ein, als alle astrologischen Geburtseinflüsse zusammen! Und wäre eine Frau ganz ihre Seele, sie wird sich als unglückbringend erweisen, wenn eines Mannes seelische Enttäuschung an ihr haftet. Wo Fehlschläge das Herz von Generationen (Exodus 34:7) zusammengefaltet haben, ist Gruppenanalyse unumgänglich: die Göttliche Mutter gibt 'den einen das Apostelamt, andere setzt sie als Propheten, Hirten und Lehrer ein' (Epheser 4:11-16).

Hass der Frauen gegenüber »der Göttin« wird nicht abnehmen. Das Fundament der Weisheit aber ist, dass „Tod und Auferstehung“ alle Vergehen bedeckt. Mit anderen Worten, wenn auch 'das Vergehen des Hasses' [Unstimmigkeiten zwischen Frauen aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten] bestehen bleibt, haben Männer jedoch die Möglichkeit, über diesen Unstimmigkeiten zwischen den Frauen einen 'brüderlichen dialogischen Schirm' (Massach) aufzubauen, der alle Vergehen bedeckt, sodass „Grablegung, Auferstehung und Wiederkunft“ erfolgen kann. Dialog der spirituellen Frauen in heiligem Geist der Männer gebiert die Eigenschaft jener Liebe, die Völker einigt. Streitigkeiten, die durch die Unterschiede (Stärke bzw. Schwäche auf dem x-Chromosom) entstehen, können genutzt werden, um im Dialog die Menschheit über 'den Berg Sinai' [jüdisch-iranischer Hass] zu erheben.

 


D. 
Dieu sensible au Cœur – Ursachen und Folgen von "Religion"  


Die Eindrücke der feinstofflich-psychischen wie grob-materiellen Welt lösen sich auf in Verzückung einer 'Leere der Form'; auch macht es ein Ich-unerfülltes wie ein nicht-offenbartes schöpferisches Leben bewusster – dies macht Frau Galathea froh gelaunt. Da darf ein Gott keine Angst vor der 'tiefen Weisheit' einer Frau haben? Haben nicht Wein, Milch und Honig Kirkes selbst Helden Odysseus in Schweine verwandelt (Ovid, Metamorphosen; Hl. Qur'an 5.60, 7.166) – bis Hermes, der Götterbote, vom Baum der Seelenmitte brachte: Erkennen von Gut und Böse. Doch noch kreuzigen Zerwürfnisse in Gier.


Die Geburt Der Frau  

Der Schatten von "Religion" ['die Hure' – das katholische Motiv (Markus 10:2-12)] soll in sehnsuchtsvoller spiritueller Macht, transzendentale Vernunft einer 'Selbst-Erinnerung in Gott', überwunden werden. Letztlich aber kann nur unsere Liebe zur 'Schöpferkraft der Liebe' – die Gabe Ihrer Lichtwelt an Ihn [Gott, der Herr, erschafft ihr Leben aus der Rippe (Genesis 2:21-23)] – uns Menschen aus der Verbannung zurückrufen. Sein, das geliebt in die Einsamkeit der Göttlichen Einheit sich emporgehoben hat, kann das hingebungsvolle Erbarmen Heiligen Geistes erkennen; wenn diese Macht sich selbst völlig erkannt hat, geschieht: Die Geburt der Freiheit aus dem Geiste der Musik.

Real spirituality is living a life of fullness, and penetrating all planes of existence. Spirituality means raising ones consciousness from human to divine. Spirituality is widening, expanding of the heart as a bubble expanding to an ocean. Spirituality is in raising the soul to the greatest heights and touching the deepest depths. Spirituality is, in itself, forgetting the false self, while at the same time realizing one's real self. Spirituality is enjoying and appreciating all things, and understanding and comprehending everything, and using and utilizing everything to its best advantage. Spirituality is fearlessness, joyfulness, calmness, peace. A deep insight into life is the sign of spirituality. (Hazrat Inayat Khan, Unpublished Esoteric Papers, Tasawwuf)

Eine Frauenschar singt, betet, zufrieden und in Freude – alsbald flüchten Schwestern, vom Virus ‚Mangel, Disharmonie, Sorgen und Ängste‘ ergriffen, ins Kloster, da 'Einer Kirche' der Sich-Erbarmende fehlt; auf der anderen Seite des Lebens werden Männer 'vom Satan versucht' materialistische Feminitäten sexuell zu beglücken, während ihre Anführer, in Eintracht und Selbstbeherrschung, im Geiste des Iblis (Sure 2,34) Seelen in die Kerker der Ichsucht einzubringen versuchen. Müssten wir nicht etwas daran ändern?

Coronavirus oder Von einer erheblichen Lebensbedrohung durch Kriegsbeute
'Hufeisenfledermäuse' packen sich Frauen in deren schlummernden Seelenzuständen, Sekrete in 'wilde Schleichkatzen' (Briseis) übertragend, um sie (in romantic-resorts) erneut zu fangen und im Verkehr zwischen Verkäufer und Kunden zu "verzehren" – dies steht symbolisch für: Frauen werden, sexuell missbraucht, zum Opfer anderer gemacht. Homer berichtet in seiner Ilias: „Chryseis wird gefangen und als Ehrengeschenk des Oberkönigs beansprucht – Gott sandte verderbliche Seuche durchs Heer; und es sanken die Völker“ (Erster Gesang). In dem Maße wir die Lektion ignorieren, die uns die Natur zu lehren versucht, um so mehr werden Kriege und Seuchen zunehmen. Epidemien sind die Konsequenzen, dass Männer mit Genussehen die Würde der Frau und ihr Intimstes zur legalen Ware und Kriegswaffe machen. Sünde ist unsere unterlassene Bewusstwerdung, wo sie möglich wäre.

Emotionen haben ihre Wurzeln im Unbewussten; und es sind Glaubens-Beziehungsregeln, die Frauen in sich selbst nicht kennen, die sie so wütend machen, wenn sie sie bei anderen sehen. Bestialische Begehren befehlen aus entweihtem Dunkel (Markus 6:17-28), Schatten, die nicht bewusst gemacht, drängen zum Genozid (China gegen Buddhisten, Iran gegen Juden, Syrien gegen Muselmanen, Russland gegen Vatikanstadt). Männern wurde beigebracht, dass ihr Körper gehorsamster Diener der Psyche der Frauen sei. Wir leben jedoch in Zeiten, in denen es der Diener besser weiß als der Meister (des maîtresses): die herabkommende Atmosphäre Eines barmherzigen Heiligen Geistes transfiguriert die eisigen wie falschen fundamentalistischen Gepflogenheiten in eine weltumspannende humane Weisheit Gottes.

 

E.  Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz


1. Puissé-je user du glaive et périr par le glaive (Baudelaire)

'Sie dachte bei sich: Ich throne als Königin. Ich und sonst niemand! Ich bin keine Witwe.
Ich werde keine Trauer erfahren, und Kinderlosigkeit kenne ich nicht.'
(Offenbarung 18:9; Jesaja 47:1-11; Klagelieder 1:9).
Im Tod von Soldaten triumphiert eine geschundene Weiblichkeit.


2. Es geht nicht nur um Trauer und Schmerz, um Angst und Hass: es geht um Liebe! 

Man kann gar nicht ahnen, wie unendlich bitter und traurig es sein wird, wenn Armut und Gewalt, Krankheiten, Kriege und Seuchen die Menschheit verstärkt heimsuchen werden, weil erstrebt werden soll, besonders attraktiv für reiche Investoren an einer Vereinheitlichung von ‚Genussehen-Hotelwesen‘ unter internationalen Gesichtspunkten zu arbeiten. Vom König der Frevler lernend, von staatswegen mit Frevlern Geschäfte zu machen. . . wie können wir es 'voller Gnaden' wagen, der Jugend der Welt kulturloses Vorbild zu sein?

Der Geschmack des Bösen  'Dies Selbst, das Gewinn und Ehren wegen selbst Vater und Mutter mordet' (Shantideva, Bodhicharya-Avatara VIII.123) zerstört die Chancen auf Heilung der Erde. Die Lehre Buddhas als die Frauen hat zu Nationalismus (Protestantismus, Paternalismus und Genussehen) keinen Zugang. In freudianischer Psychoanalyse muss daher der männliche Verstand sich anstrengen, alles zu verstehen, was er verstehen kann, um im 'Dialog' mit Herz und Seele sich zu bemühen, zu fühlen, was ein Mann nicht wissen kann.

Von Gott zum Herrn und Vom Herrn zur Dame  Leistung, so groß sie auch sein mag, kann dem seelenvollen Mann nicht das Gefühl vollständiger Erfüllung geben; und was Frauen in unserer Zeit vielleicht größte Begeisterung schafft, ist ihre Transmutation von liebenden Müttern zu engagierten Friedensschafferinnen in Planetarischem Bewusstsein. Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die Geschlechter – ohne es zu wissen – von ihren komplementären Sehnsüchten vorwärtsgezogen werden, zu vereinen Innen und Außen, das Rechte und das Linke, das Unten und das Oben: das Heilige und die Natur.

Die Atmosphäre der Offenheit des erleuchteten männlichen Seelenblickes {einem Zustand intensiver Empathie heiliger Bereitwilligkeit in der freischwebenden Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger sanfter Aktivität von Scharfblick, Einsicht und Erkenntnis sowie intuitivem Bauchgefühl} lässt das Schattenreich kollektiver weiblicher Psyche {wo Missgunst, Hass, Lüsternheit, List, Unaufrichtigkeit – bis zu fünf oder sechs Generationen zurückliegend – alle möglichen und unmöglichen Arten glanzlosen Gefühlslebens im weiblichen Organismus anrichten, was das aufstrebende Glück strahlender Weiblichkeit von traurig-ängstlicher Mutlosigkeit einer Armen-Seelen- und Gespensterwelt des 'ahrimanischen Totenreiches' sich in ein glaubensverlassenes Anderssein hat zerren lassen} verschwinden (Matthäus 4:16). Begreifen wir, dass in der Stützung der materialistischen Form 'spirituellen Paternalismus' durch christliches Frauentum fundamentalistische Resistenzen gegen Anti-Konsum wirken?

An die frommen Frauen und die Interreligiösen  Frauen, denen spirituelle Kraft zur Weisheit fehlt, die angepasst mit einem Mann zusammenleben müssen, möchte ihre tränenreiche Psyche oftmals in einen Stein verwandelt wissen; es sind die feinsinnigen kultur-kreativen Männer, die solche "Steine" in die Wahrheit Planetarischen Bewusstseins tätiger femininer Persönlichkeiten verwandeln können. Männer, die sich diesem 'Dienst an Gott' nicht unter-werfen (es wird berichtet, dass sie mit spirituellen Hörnern, Löwenklauen oder Eselshufen ausgestattet sind) werden bestraft und in Krügen eingesperrt, die mit einem bleiernen Siegel verschlossen sind, auf denen der Name Gottes aufgedruckt steht (Übers. Gustav Weil, 'Tausend und eine Nacht. Arabische Erzählungen: Geschichte des Fischers mit dem Geiste' / Projekt Gutenberg). Die Anregung weiblicher Kapazität, von dem durch die Kulturell-Kreativen offenbarten schöpferischen Geist, setzt den Willen zu Planetarischem Bewusstsein in Tätigkeit. Das aber, was Männer 'gemeinsame Religion' nennen, ist in Wirklichkeit: einmütige Seelenzeit.

Wenn die Sonne sich über dem Horizont erhebt, bestrahlt sie als Erstes die Gipfel der hohen Berge – nicht Abgründe oder Schluchten. 'Der Herr zeigt sich nicht allen möglichen Leuten' (Mikhaël Aivanhov). Er offenbart sich den Frauen, die in göttlichem Bewusstsein und in höchster Reinheit mit jenen Männern zusammenarbeiten, die in größter Selbstlosigkeit und marianischer Moral das Kulturelle Erbarmen des heiligen Geistes vermitteln: diese 'Eingeweihten' sind es, die von der »Großen Mutter« erleuchtet werden und als Erste des Neuen Zeitalters zeigen, dass sie in Harmonie mit dem wiedererstandenen Licht von Al-Lat, Al-Uzza, Manat stehen und die erhabene Wahrheit 'Krishnas', des göttlichen Dichters, entdecken: Mit Schöpferischen Seelen verbunden, werden Frauen »Die-Eine-ohne-Zweite«.

O ihr seelenvollen Männer, ihr müsst uns stützen mit eurer Rechten (Matthäus 22:44)
Nähern wir uns der Großen Mutter mit Demut und Achtung, so wird der Dialog zur wohlwollenden Lebensquelle. Doch nur unter Führung 'Ramas', des heiligen Königs und Weltenmannes, können Frauen im transkulturellen Dialog überhaupt zugeben, dass sie in irgendeiner Weise zum Opfer ihrer eigenen Religion geworden sind: 'Hund und Schakal heulen den Mond an, und aus den Gewässern kriecht der Krebs' (Tarot XVIII).


3. Vom Aufschrei der Erde

Aufopferndes weibliches Verhalten: die Frau als Kreativfrau oder selbstlose Fromme, 'mit der Neigung, als Mutter für alle in der Familie "da zu sein", wodurch die übrigen Familienmitglieder unselbständig und infantil bleiben' (Margarete Mitscherlich-Nielsen) – solche Haltungen oder Charakterzüge sind Konsequenzen seelenloser Männer-Ideale, wie sie unserer Welt mit einer "globalen Kultur" seit Jahrtausenden aufgezwungen werden.

Das echte Selbst – Pfingstgeist: das kulturelle Seelenfeuer der Männer; Frauen-Wind, das Neue Planetarische Bewusstsein: Fatima (Vati-Ma) – enthält das Ewige; das falsche Selbst enthält das Sterbliche. Das wahre Frauen-Selbst hat vollendete Weisheit; das falsche Selbst der Männer Ignoranz. 'Jünger der Schule Mariens', die zur Vollkommenheit aufgestiegen, bringen absteigend das Gute hervor; alleingelassen endet weibliche Individualistik in der Begrenzung, das sog. 'Böse' produzierend. Sobald nun Frauen sich über ihr falsches Selbst erhoben haben, erkennend, dass dieses (konditionierte) Selbst keine eigene Existenz hat, können Männer im Seelen-Adel wirken. Um das Thema 'eine Neue Welt aufbauen' noch klarer zu betrachten, möge man sich »Gott« als »Mann und Frau« vorstellen: die Frau als Königin, ihr Mann als Diener. Wenn einer von ihnen einen Wunsch äußert, so ist es Frau Königin, die wünscht. Der Teil aber, der spricht: „Ich kann nicht“, das ist der Diener! denn wenn es nach gewissenlosen Männern geht, so soll der 'göttliche Wille der Frau' an Stelle des Dieners sein. Auf diese Weise entstehen Konflikte: je mehr geistlose Männer dazu noch spirituellen Willen haben, desto mehr herrschen Machos, und Frau König gehorcht, so wird das ganze Leben unglücklich; mögen Frauen dazu auch fromm (vata) oder gut (pitta) oder ganz Hausfrauen-Versorgerinnen (kapha) sein – es macht keinen Unterschied. Ganz gewiss müssen 'gute Männer' anfangs noch die Führung im Dialog übernehmen. Frauen schweigen, weil ihnen nichts dazu einfällt, eine Problemsituation zu beschreiben, die sie nicht kennen. Zudem bleibt eine Tatsache bestehen, dass Männer sagen müssen, ob sie eine brüderliche Einheit sind; sonst bleiben Männer Götter, und Teufel in Frauen.

Vom Untergang der romantischen Sonne  Gilgamesh – Utnapitschim spricht zu ihm: unfroh dein Herz, verlebt sind deine Züge (Tafel X) – ist die Erfahrung des seelenlosen Gatten: „Umsonst verfolge ich den Gott, der uns entweicht, umsonst folg ich der Göttin, die verzichtet; unwiderstehlich breitet die Nacht ihre Herrschaft aus, schwarz, feucht und kalt hat mich ihr Schauder angerührt; ein Grabeshauch weht durch die trägen Finsternisse, im Morast gerät mein Fuß ins Ungewisse, wo er die Kröten und die kalten Schnecken spürt.“ [Mais je poursuis en vain le Dieu qui se retire. . . et mon pied peureux froisse, au bord du marécage, des crapauds imprévus et de froids limaçons. (Charles Baudelaire, Le Boulevard, 1862-2)].

In sinnhafter, von Liebe getragener Schöpfungsordnung hat nicht nur jeder Mensch seine Stellung und Funktion, sondern vor allem das in unserem Zeitalter vorgegebene Ziel: Planetarisches Bewusstsein. Mit wissenschaftlicher Forschung »Universales Gemeinwesen« zu begründen, ist der erste Schritt, die Welt von Krankheiten, Epidemien, Kriegen zu befreien. Dann aber lediglich durch Appelle, durch Aufrufe zur Gewissenhaftigkeit und Verantwortlichkeit, der Welt Rettung bringen zu wollen, ist Illusion. Heilung muss tiefer ansetzen: beim Dialog der Frauen in Gruppen-Psychoanalyse, Buddhas Lehre, die zur Seelentätigkeit frei macht. Ehemänner sind dabei die entscheidenden heilenden Seelengrößen künftiger Humaner Kultur; beim Mäzenatentum kommt es darauf an, sie zur Ausbildung zu fördern.

Während Frauen gewöhnlich Männer beschuldigen, ihnen Schaden zugefügt zu haben, sitzen Weise Frauen erst einmal mit sich selber zu Rate: Einst saßen Idise (Frauen), ließen sich nieder hier und dort. Einige hefteten das Haftende zusammen und einige hielten Heere auf, einige lösten ringsumher Fesseln: Entspringe den Haftbanden! Entfahre den Feinden! / Da wurde dem Fohlen des Herrn Balders sein Fuß verrenkt. Da besprach ihn Sinthgunt, die Schwester der Sunna; da besprach ihn Frija, die Schwester der Volla; niemand konnte heilen. Bis Wotan den Spruch gab: 'bên zi bêna, bluot zi bluoda, lid zi geliden'. Merseburger Zaubersprüche || Genesis 2:23; Ambrosius-Hymnus; Jesaja 58:6-12; Ezechiel 37:7-28; Matthäus 13:47-50; 21:1-5; Atharva-Veda IV.12; Němcová: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel; Der Meisterdieb, Märchenfilm.


4. Der Seelenanalytische Dialog

Heilen können nur Unsere tiefen Gefühle für das Kulturell-Schöpferische Humane
The Cultural Creatives sind jene 'Ritter', die im Wandlungsgeschehen ihrer 'Pilgerreise' (obwohl sie sich mitten im Leben in der Welt befinden – doch der manische Eros plagt sie nicht mehr, das Macho-Leben ist in ihnen entworden), 'Sterndeutern' (Matthäus 2:1-12) gleich, am heiligen Ort der Anbetung angekommen, um »die Würde der Frau« zu verherrlichen. Obgleich sie ihren eigenen Pflichten und Verpflichtungen gegenüber bewusst sind – sei es in Wissenschaft, Politik oder Welthandel – sind es die kulturschöpferischen Männer, von denen man sagen kann: „Sie sind in der Welt, doch nicht von der Welt“ (Johannes 15:19). Als Priester-Heiler und Befreier umfasst ihre Würde alle, die Zuflucht suchen unter den lichten Einflüssen ihrer Seelen; welch' Freude stillt den Geist derer, die ihnen begegnen! Sind Männer vom Präsidentensessel herabgestiegen, in »das Wesen, das vermenschlicht worden ist« gewandelt, führt Seelenzeit die Frauen im Dialog zur Geburt der kosmischen Weisheit. Hysterie beweist ihre Unwissenheit nicht, wenn sie schweigt; und die Göttliche Mutter wirft keine Perlen vor die Schweine, wenn sie den Wert der Stille kennt. Daher beginnt Heilen mit dem kommunikativen Gewissen seelischer Barmherzigkeit der Männer.

Heilung der Erde durch Synthese  'In den Tagen der Heilung werden jene zusammen sein, die ihren Verdiensten nach zusammengehören' (Sepher Chasidim). Für das Planetarische Bewusstsein ist das Ideal »Notre-Dame« den Männern notwendig. Sind aber die seelisch-spirituellen Verbindungen der Frauen zu sich selbst unterbrochen, können Männer nicht Kulturelle Seele sein; ohne kulturellen Seelengeist sind Frauen ihres Glaubens an den Geliebten Herrn beraubt; ohne Anbetung des Geliebten Herrn kein Planetarisches Bewusstsein. Wenn das religiöse Gewissen der Männer sich aufmacht seelische Heilung dem Gemeinwesen zu geben, kann der spirituelle Wille der Frauen eine Neue Erde manifestieren.

Verherrlichung Seines Namens  Es gibt intelligente, seelenvoll-engagierte und mit spirituellem Willen ausgestattete Männer in Europa! Wenn Frauen aber ihre Persönlichkeit – die sie 'zur gemeinsamen Ehrfurcht' (Epheser 5:21) zum Wohle aller empfangen haben – für ihre eigenen Zwecke missbrauchen, durchtrennen sie die »eheliche Liebe mit Gott«, der Männer ritterliche Verbindung mit »Notre-Dame«. Femininer Eigensinn mag eine Zeitlang gelingen, doch eines Tages muss er zu Zusammenbruch, Verlust oder Krankheit führen, da Frauen aufgehört haben, aus der Quelle »Kultureller Heiliger Geist« zu schöpfen.


5. Der kulturelle Dialog

Psychologisches Beziehungsglück ist oftmals der Seele eines Mannes allergrößter Feind: es macht sein Mental gewissenlos, leichtfertig, rücksichtslos; dem mit asketischem spirituellen Willen zu widerstehen, ist für Frauen eine härtere Probe, als die Überwindung frommer Manie der weiblichen Natur durch die erbarmende Liebe Eines brüderlichen Geistes.

Siegfried zeugte, gebadet im Drachenblut, und überwand seinen Lindwurm als 'Herr des Feuers und der Elemente'; doch kam – als er als erster, gelaufen, sich beugend zur Quelle {die Jungfrau} – sein Herzbegehr {Lindenblatt} (das ein Feigenblatt {die Sunna} vom Paradies enthüllte) hervor [Nibelungenlied]; die Erde verdunkelte sich im Schatten des Lichtes, als die Geliebte "in ihm aufging". „Wen ich liebe, den lass ich für sich gewähren!“ (Richard Wagner, Der Wanderer) ist Sitte. Wirft aber individualistisches Begehren Schatten auf Sein Inneres Heiligtum, erscheint das Ebenbild des Schattens von Angesicht zu Angesicht, und macht die Einschätzung des weiblichen Eigenwillens zunichte (Jakobus 1:15). Mitgefühl wird dann zum 'scharfen Schwert am verloschenen Herzen', die Seele zwingend, für das Licht zu kämpfen.

Es ist erforderlich, das Bewusstsein der Frauen durch den mariologischen Geist der Männer zu stärken. „Fragt die Männer daher, was für sie am unannehmbarsten ist. Was zieht sie am meisten an? Fragt mehr als einmal, da sonst das Wichtigste vergessen wird. Männern wurde abgewöhnt, das Unannehmbare klar zu definieren. Altersschwache Frauen stimmen freilich nicht zu: sie fürchten sich, dass Gottes Stimme in ihnen selbst darüber Rechenschaft ablegt.“ (Agni Yoga, Gemeinschaft, §241)  – doch indem sie fürchten, werden sie ihren Gott hassen!

Hat eine Frau Persönlichkeit und Frömmigkeit entwickelt, aber nicht ihre Dharma-gebende Stimme, kann Gewissen, unablässig redend „dass sie nichts tauge“, zur schlimmen Plage werden, was Frauen so niedergeschlagen macht, dass sie kaum Kritik von außen standhalten; bitter: sie beginnen den Aspekt des negativen Animus auf Männer zu projizieren, was unser aller Leben zur Bürde macht (Claremont de Castillejo, Knowing Woman: A Feminine Psychology).


6. Noblesse oblige – Dienst der Seelen aus Planetarischem Gewissen 

Den Gott der Liebe sollst Du preisen, Er hat die Saiten mir berührt, Er sprach zu Dir aus
meinen Weisen, zu Dir hat Sie mich hergeführt
(nach Richard Wagner, Der Sang des Tannhäusers)

Der Geist kultureller spiritueller Intelligenz zerstreut sich im Raum, befreiend von der verfestigten Situation seiner Kalypso-Venus. Mit ihrer Heiligen Fürstin {Königin im Engel-Land} schafft die göttliche Sehnsucht unseren Planetarischen Gesang. In der Wiederkehr – im Begehren der Liebe, dem herrschenden Gefühl einer Befreiung von der Darstellung des männlichen Selbstes – wird die kosmische Inspiration 'holder göttlicher Weiblichkeit' übertragen. Während der Held die Farben seiner Erneuerung als Konvergenz der Möglichkeiten in der ganzen Schöpfung empfängt: die vierfache weibliche Zeugungsenergie {das Feuchte, Trockene, Warme (Mystik) und das Kalte} setzt Vision in kulturelle Sprache um.

Gewissen und Spiritualität – Vom Salz der Erde und Dem Licht der Welt
(A) Zusammenkünfte (Conferences), (B) Schwesternschaft (Satipatthana), (C) Dialog: Heilung von Seele und Leib, (D) spiritual guide, (E) Individuation: organisierende Frau Heiligen Geistes. (I) Bekenntnis und Reue, (II) »lectio divina« zur Tugend und Weisheit, (III) Psyche-Analyse, (IV) Einzel-Retraite (Matthäus 4:2), (V) Seelenkultur der Brüderlichkeit. Weibliche Individuation Die berufliche Frau Kulturellen Geistes ist das Felsfundament zur Seelenkultur 'Brüderlichkeit einer friedlichen Menschheit'. Und wie »Imitatio Christi« (Matthäus 4:2 Jesu Retraite) Frauen 'spiritual guidance' ermöglicht, so offenbart der gruppenanalytische Dialog Tavistock Working Conference Männern ihre Obliegenheit zum berufenen Seelenarzt. Zusammenkunft der Weisen Frauen ermutigt zum Confiteor, dem Bekenntnis 'Einheit der Konfessionen', und indem spirituelle Schwesternschaft Sinn und Bedeutung der Heiligen Schriften beleuchtet, kann aufrichtige Reue der Menschheit Heilung bringen.

Man sollte Männern Zeit geben, sich schriftlich auszudrücken. Gute Männer (Sure 4:26) schreiben zu lassen, anstatt selber zu sprechen, ist Das Erste Gebot für Frauen. Bevor nicht Männer zu allem Wesentlichen sich glasklar geäußert haben, wäre es ein großer Fehler, dass Frauen »Eine Botschaft« aussprechen wollten; sodann sollten Frauen ihre Männer im Gemeinwesen in Küche, Hof und Garten werkeln lassen, anstatt selbst zu handeln: so lässt sich am besten der Agape-Geisteszustand in Männern wiederbeleben. Tugend als auch Gewinn beruhen auf Liebe in ihren verschiedenen Formen: unter dem Einfluss der spirituellen Weiblichkeit (Din: die göttliche Strenge) widmen sich Männer in der altruistischen Liebe Kulturellen Geistes dem Dienst im Gemeinwesen, dergestalt das Herz der Frauen zur bleibenden Wohnstätte ihres »Geliebten Herrn« wird, was zur gewinnbringenden »Christus-Liebe« in die Menschheit führt, sodass die Humanität des spirituellen Erbarmens dafür sorgt 'dass die Liebe wiedergeliebt wird' (Therese von Lisieux).


7. Übertragung und Gegenübertragung

Verändertes Saatgut – vergiftetes Brot geben sie heute  Im nehmenden Zyklus des Kali-Zeitalters dominieren nicht nur Männer über Frauen. Weiblichkeit zeigt sich emanzipiert: Erde hemmt das Wasser, Wasser löscht das Feuer aus; in Begehren zerschmilzt die Jungfrau, selbstbestimmte Verwirklichung zerschneidet Holz. Doch haben auch egozentrische Pestizide im männlichen Bewusstsein entscheidenden Einfluss auf die geistige Orientierung des Weiblichen, Empfänglichen: Kommunikation und geistige Fitness und damit seelisch-fruchtbringende Tätigkeit werden empfindlichst gestört; Frauen beginnen isoliert, getrennt zu leben und der Menschheit humane Natur, die in der Kollektivität lebt, d.h. in allen Geschöpfen, fängt an zu degenerieren. Mit unglücklicher Miene, sich selbst unbewusst, versuchen ältere Damen dann oftmals durch Krankheit anzuklagen – der »Pfingstgeist« heilt Seine Herzen durch Übertragung; indem Männer "Grubenunglücke" zu vermeiden wissen und gegen "Chemieabfälle" predigen, geschieht der Erde Heilung. Der narzisstische Mann (literarisch: 'der Teufel') hingegen verführt Frauen mit face-to-face Komplimenten: Eros (Charme) baut die Bindung auf, mit Aussicht auf "gemeinsame Zukunft"; vorgetäuschte Empathie – bar Hass minderndes Herz {Liebe zu 'Krishna'} und Angst lindernde Seele {Nächstenliebe zu 'Buddha als die Frauen'} – nutzt 'nervöser Charakter' (Alfred Adler) aus, um Frauen selbst zu Neurotikern zu machen. Meist hat dann eine Frau keine andere Wahl als für solche Männer ins Büro zu gehen; sie wird sogar alles machen – auf gar keinen Fall kann sie auf ihre Persönlichkeit, auf die Leidenschaft des Drangs nach Freiheit verzichten; im Glanz ihrer Persona hat sie keine Lust auf den 'Heiligen Geist als Mann', sie will etwas Großartiges machen – sie lässt den Geliebten im Straßenrand zurück. Allerdings gibt es sogar Momente, in denen selbst Neurotiker zur Nüchternheit kommen. Solche Momente lassen Mann wie Frau sogar als Heilige auftreten, mit Gebeten und Organisationstalent engelhafte Menschen täuschen; eine solche Veränderung ist nie verlässlich, sie ist nur eine vorübergehende Phase, denn der marienferne Mensch spürt sich selbst ja nicht, es sei denn, er handelt als Teufel. Nutzlos, Neurotiker zu korrigieren, oder 'aus Liebe' mit ihnen über ihre Torheiten zu streiten. Der bessere Weg mit ihnen umzugehen ist: Schweigen.

Wozu führt das Erbarmen kulturell-schöpferischen Heiligen Geistes? – Es führt zu jener Ruhe und Stille, die im »Leben der Bäume« (arab.: AlLat, Manat, AlUzza) zu sehen ist, die Früchte und Blumen für die ganze Menschheit tragen, keine Gegenleistung erwarten, nicht einmal Dank, die dienen und sich um nichts anderes kümmern, nicht einmal um Wertschätzung – diese Frauen sind das Attribut: 'Christus als die Frauen'. Dem trotzend glaubt die nach Unabhängigkeit strebende, den herabkommenden Geist des Mannes missachtende Frau (eva = also Ich) nicht an ihre Bestrafung durch das Aufsteigende aus 'der Hölle Rachen' (Zauberflöte, Arie der Königin der Nacht). Vom Himmel hingegen kommt die Belohnung für das, was Männer getan haben, um die Idee der »Bruderschaft« zu stärken.


8. Tiefenpsychologischer Dialog – Unser Engagement der Seele

Wir brauchen im Umgang miteinander eine Neue Ethik. Dazu müssen wir die eigene Seele aufrichtig machen. Das ist die Voraussetzung für Kreativität: um schöpferisch zu sein, alles Rastlose unserer Psyche hinter uns lassen. Der Glanz unserer Empfänglichkeit wird durch Inneres Erbarmen freigesetzt, nicht über intellektuelles Wissen, spirituelle Bildung oder dem Lesen mythologischer frommer Sprüche. Es kann nicht von religiösen Autoritäten oder sog. 'spirituellen Gurus' gemacht werden; auch psychologischer Verstand, transzendente Klänge oder 'Ein-spirituelles-Bewusstsein' können unsere Humanität »Planetarisches Bewusstsein« nicht erwecken. Die Konfrontation mit dem männlichen Ego richtet Weiblichkeit, Planet Erde zugrunde; daher ist eine marianische Geistlichkeit der Männer Felsfundament unseres Dialogs (Psalm 73:26). Loslösen von den Konditionierungen des eigenen Herzens setzt allerdings bei Frauen voraus, sich mit »luminous intelligence« identifiziert zu haben. Das Licht humaner Intelligenz kann Erkenntnis in Situationen und die Objekte geben – anders werden karmische Gegebenheiten der Vergangenheit innerlich verstärkt, introspektiv, traumatisch wahrgenommen.

Vom Erlernen der Gefühle – Heilen durch gruppenanalytischen Dialog  Der Dharma des Buddha sagt aus, dass Neid, Gier, Hass – und damit auch das Leiden – durch ein vollständiges Gewahrsein der Wirklichkeit überwunden werden kann: 'ein philosophisch-anthropologisches System, das auf Grund beobachtbarer Aussagen über die Existenz des Menschen zu wegweisenden Normen gelangt' (Erich Fromm). Heilen muss zudem den drei großen Entdeckungen C.G. Jungs verbunden sein: aktive Imagination, Synchronizität, Alchimie. Nichts ist jedoch schwieriger, als sich von jeglichen Gefühlen der Feindseligkeit zu befreien; die 'Große Mutter' ist dazu wirklich fähig, in ihrer Gegenwart lernen wir: das Heilsame fühlen.

 

 

F.  Die Antwort des Universums : 'Gottes Wundertaten' 


Von Liebe wegen
  Wer Erosbegierden nicht zu beherrschen weiß, der wird von ihnen 'wie von unbändigen Rossen fortgerissen, fortgezerrt, zertreten, zerstampft, zerrissen' (Ambrosius von Mailand). Europa muss also gegenüber Zeus jetzt sich die Zügel anlegen. Soviel ist sicher, der Männer kulturelle Seele wird gänzlich vernachlässigt. Kirchenfrömmigkeit erreicht nichts; bei der Anschauung des Gekreuzigten kann keine Freundschaft bestehen: die geistige Sprache spiritueller Frauen ist der Beginn eines Neuen Zeitalters. Mannkontrolle durch die eigene spirituelle Seele ist eine Eigenschaft, die humane Fraulichkeit von 'Babel-Weibern des Iblis' unterscheidet. Es ist 'Gottes Frauenlust' in den Spiegel der Seele, den Angebeteten in »Die Frau« zu absorbieren; während wiedererlangte "Frömmigkeit" alles Physische hinwegfegt. Einzig »der Frauen Eine Stimme« im Dialog, der Weisheit göttliche Vernunft, kann dem Sturm aus männlichem 'Drang und Zwang der über dem See weht' (Matthäus 8:24-26) Einhalt gebieten und »Frieden« schaffen. Wenn wir unsere Welt in einem besseren Zustand verlassen wollen, als wir sie vorgefunden haben, müssen Frauen ihre Großherzigkeit (Rahman) dem Dienst der Kulturell-Kreativen schenken. Wie anders können Väter in ihren Töchtern die inhärente Tugend wecken, sich zu schämen?

Von Materialität zu Planetarischem Bewusstsein  Liebe zeichnet sich dadurch aus, dass der Geliebte die Welt genauso gestaltet, wie die Liebende sie sich vorstellt: das Handeln des Liebenden soll exakt dem Erleben der Liebenden entsprechen (Niklas Luhmann: 'Liebe als Passion'). So wie sie ihm also zuerst ihre Liebe beweist, indem sie dem Geliebten in die materielle Welt hinein folgt, so folgt ihrem Erleben in Hauskirche sein Handeln im Friedensdialog: darin beweist sich seine Liebe zu ihr. Denn wo und wie sollte 'Selbstlosigkeit in Planetarischem Bewusstsein' in Gang kommen, ohne dass nicht dieses Ideal von vornherein von Frauen praktiziert wird? Wenn dann Männer die ausgeübten Seelenideale der Frauen verkörpern, so stellt die Liebe die Mittel dafür bereit, dass dies gelingen kann.

 

 

G.  Fragen


In unserer Welt, wo Politik [Paternalismus, Weltkrieg] ist oder Genussehe (Ökonomie von Profitmaximierung), führen Männer ein Leben auf der tierischen Stufe und obgleich sie mental mit transzendental-vollkommener Persönlichkeit nach ewiger Macht streben, ist da keine Moral, die das Leben von Frauen und Kindern achtet. Frommen Frauen fällt es allerdings schwer „wie ein Tier zu leben“ (Verkehr mit Männern ohne deren seelischen Geist), also klammern sie sich an die Hoffnung, dass das Leben 'in der nächsten Welt' weitergehe, Krankheit, Leiden, Tod würden ihr Leben bedeutungs- und sinnvoll machen – es würde im Dialog Landesväter zur erbarmungsvollen seelischen Umkehr bringen?

„Das Göttliche ist nicht wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung“ (Apostelgeschichte 17:28-29). Beginnen wir Verantwortung zu übernehmen, indem wir erkennen, wie das Verhalten der einen Frau das der anderen beeinflusst? wie 'Kreuzigung, Grablegung, Himmelfahrt und Wiederkunft eines Mannes' ein ganzes Netzwerk an heilbringenden Visionen erzeugt? denken wir: „In Ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir; wir sind von Seiner Art“: Ihr Blut? – Die Schwierigkeiten, die einer verstehenden Interpretation aller Heiligen Schriften entgegenstehen, sind: I. das Nebeneinander verschiedenartigster Gedankengänge, II. die bei Frauen im Alter immer stärker zunehmende dogmatische Gebundenheit, III. die Tatsache einer biographisch aufzeigbaren Entwicklung, die bei führenden Männern einen sehr ausgeprägten Wandel ihres Gedankenumkreises bedingen (Hannah Arendt, Der Liebesbegriff bei Augustinus, Berlin 1929).

Von Stein und Schlange  Ermangelt es Männern an Lenkung des Weiblichen, am Dharma geistigen Heilens das Heilige zu geben {das Gegenmittel zu Paternalismus (Niederhaltung), Ausplünderung (Genussehen), Bevormundung (shopping-center)}, herrscht auch im Weiblichen kein Schamgefühl mehr, der eigenen Seele Schlimmes anzutun. Wo kein Bitten mehr um Fisch (Ichthys) und Brot, kriechen Giftschlangen über Wackersteine (Trolle) (Matthäus 7:10). Also empfinden Männer Kampfeslust, die sich wie die Stimme eines Freundes anfühlt, und der erfolgreiche Handlungsreisende denkt sich: „Was will ich geistig am Busen des Göttlich-Weiblichen? Was bringt mir das denn? Die Welt bietet mir so viele Wunschobjekte, die ja alle verschwinden würden, wenn ich der heiligen spirituellen Weiblichkeit dienen würde – fantastische Luxus-Shopping-Malls, und welch wunderbare Chalets! Alles würde verblassen, mich eingeschlossen. Meine Entertainment-Show aufgeben, Ruhm und Ehre?: Nein danke.“

Unter welchen Bedingungen, durch welche Kräfte entstehen die Vorgänge globalen kulturellen menschlichen Lebens, wie verbinden und modifizieren sie sich untereinander und bringen durch dies Zusammenwirken das Ganze des universalen Gemeinwohls zustande? Dubai Mall, der technische Fortschritt der Männerwelt hat seine Grenzen und stellt sogar Gefahren dar, wenn er nicht durch die Weisheit der Frau kontrolliert wird. Erst durch den reinen Geist der Frauen wird sich unser Leben auf Erden positiv verändern. 'Brüderlichkeit, Frieden, Freiheit' sind Verwirklichungen heiligen Geistes der Frauen, nicht deren Konsum. Über Nächstenliebe – die Menschheit heilen von Chaos, Krankheiten, Epidemien, Krieg – kann man nicht sprechen, man muss Nächstenliebe als 'analytischen Dialog' im Gemeinwesen praktizieren. Über Ethik zu reden, ist nutzlos. Man muss den geistlichen Dialog tun! Wovon Frauen zuerst und zuhöchst durchdrungen sein müssten, um Eine Menschheit zu heilen, ist weder Wille zur Macht noch der Wille zur Lust, sondern Einig-Wille zum SINN. Statt unter 'Sohn-Nachfolge, Scharia, Konkubinat oder Wiederheirat, Frauen ins Kloster einweisen oder als Genussehen für Manager gebrauchen' zu leiden, sollte es ihnen darum gehen, welche Konsequenzen aus diesen als Wahrheit erkannten Tatsachen zu ziehen sind. Eine Frau macht sich entweder gute oder schlechte Gesellschaft, sie kann nicht beides zugleich haben; deshalb müssen Frauen bei Freundschaft und Beziehungen in der Auswahl vorsichtig sein: 'werfen Frauen sich an Unwürdige weg, so verlieren sie den Anschluss an geistig-schöpferische Männer, die Frauen in Schönheit zu fördern vermögen' (I GING 17-2).

Spirituelle Freiheit ist mehr wert als tausend Seufzer  Warum weinen ältliche Damen über die Zerstörung ihrer Töchter? Warum weinen sie nicht über ihre eigenen Zerstörungen? – weil sie seufzen und stöhnen vor Lust, und dabei denken: „Was kann ich nur machen?“ Die Art der Ideale eines Mannes entscheidet, zu was und über welche Menschen er sich verantwortlich fühlt; hingegen wirken Ideologien der weiblichen Freiheit entgegen. Während für Männer gilt „Zerschlag deine Ideale am Felsen der Wahrheit!“, realisieren Frauen, verliebt mit Herz und Kopf, hingegen nicht, dass sie die berufliche Laufbahn ihrer göttlichen Seele aufs Spiel setzen. Wie frei muss eine Frau also sein, um Freiheit zu wählen? – Die Wand, die Frauen in unserer Zeit zumeist fühlen, ist tatsächlich die Wand ihres eigenen Egos, das auf der beharrlichen Identifizierung mit der äußeren Persönlichkeit und ihren Bewegungen beruht. Durch diese Identifizierung werden hauptsächlich Begrenzungen und Verhaftetsein gestützt, an denen die weibliche Psyche unterbewusst leidet – was auf Dauer zu psychosomatischer Erkrankung führt, welche dann die Ausweitung seelischer Selbsterkenntnis – 'Dharma-Geben in Nächstenliebe', was zur spirituellen Freiheit führt – verhindern.

Die heilenden Blicke der erleuchteten männlichen Seele  Im Blick des Derwischs gilt es, sich zu reinigen, dass alles abgeschüttelt wird, was sich als Schatten über die Seele legt; dies ist, was strahlend macht. Der Blick Ramas dient der Erleuchtung, dass Frauen die große Handlung verstehen, die sie tun sollen. Für die Vereinigung genügt es nämlich nicht, nur strahlend zu sein: 'das Licht, das durchdringt' – gleichwie das Licht des Mondes durch einen Kristall dringt – muss Frauen ihre Absicht erleuchten. Im Blick Shivas wird das Herz geheiligt, zu empfangen 'Den, der der Heilige der Heiligen ist'. Wünsche, Sehnsüchte, Gefühle, Herzschläge und alle anderen Sinne werden in der Atmosphäre Shivas in etwas völlig anderes verwandelt: sie sind untereinander vereint und nicht mehr im Widerstreit wie vorher, 'sie bilden eine süße Harmonie für die Ohren des Geliebten'. Der Blick des Krishnas, der kulturelle Genius, kleidet die Seelen mit dem Gewand des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, sodass nunmehr Ein Gewissen, als 'die Stimme, welche stets im Inneren erklingt' spricht, wie Menschen sich in diesen drei Tugenden zu üben haben. 'Er flüstert ihnen verschiedene Akte der Reue für ihre Sünden zu' (nach Luisa Piccarreta); denn Kultur ohne Tugend ist keine Weisheit, Tugend ohne Weisheit auch keine Kultur.

Evolution zu Planetarischem Gewissen  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (Jung, Traum und Traumdeutung) – 'nicht möglich, nur im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles), damit die Liebe also geliebt werde braucht es den Achtfachen Pfad: (A) Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung der Männer als 'die universale Sittlichkeit', sowie (B) Das Rechte Bemühen und Die Rechte Achtsamkeit der Frauen auf dem Initiationspfad. Erst danach offenbart sich (C) Die Weisheit: Die Rechte Anschauung und das Rechte Denken in Bezug auf 'Die Liebe'. Man stelle sich vor, Männer würden sich selbst als die Exemplifizierung des Archetypus 'Person des Heiligen Geistes' sehen und von daher ihre Verbindung mit der 'Göttlichen Mutter' begreifen, die das Planetarische Bewusstsein als 'ihr Kind' hervorbringen könnte. Werden die Frauen dann sagen: „Uns geschehe, wie Ihr es gesagt habt“ (nach Lukas 1:38)?

Der sittliche Anspruch des Glaubens ist nicht irgendwann abgeschlossen und für alle Zeit vorliegend, sondern muss in anhaltendem Prozess kontemplativer spiritueller Erleuchtung, und psychoanalytischem Dialog nebst Überlieferungen, Mythen und den Heiligen Schriften von jedem einzelnen neu gesucht und verantwortet werden. Wobei nicht von vornherein jedwede Korrektur ausgeschlossen werden kann, denn schließlich geht es darum, das Gespräch mit der – vom Islam zerstörten – »Göttlichen Mutter« {alUzza, alLat, Manat} aufzunehmen, die in der Sache erfahren und in ihrer psychologischen Sensibilität nicht so leicht zu übertreffen sein dürfte, um von Ihr bzw. mit Ihr zu lernen. (nach Konrad Hilpert, Augustinus und die kirchliche Sexualethik, Religionsunterricht an höheren Schulen, 28. Jahrgang, Patmos Verlag).


Abraham und Melchisedek
  Seelenlose, selbst wenn sie spirituell erweckt sind, können nur wenig auf der Ebene psychotischer Gedanken- und Gefühlswelt der Frauen (die Rebellion des Femininen, die sich im Klimawandel mit Fluten, Erdbeben, Vulkanausbrüchen äußert) bewirken, weil sie sich zu sehr mit der materiellen Welt identifizieren. Leicht lässt sich feststellen: die Männerwelt glaubt nicht an die Möglichkeiten einer Kulturellen Welt des Heilenden Geistes; man versucht durch Ausschließung [siehe hingegen 'das Mäzenatentum des Abraham' (Genesis 14:18-20)] die Spuren der heilenden kulturellen Welt des Geistes völlig auszulöschen; auch bei althergebrachten frommen Frauen besteht diese Gefahr – in vorgerücktem Alter, welches den Frauen wieder die Möglichkeit bietet, den Schwall ihrer Gedanken und Gefühle in Richtung ihrer mehr in Erinnerung kommenden mädchenhaften Seele zu ändern, Sorgen in Freude, Mutlosigkeit in Hoffnung verwandelnd, bilden sich viele ein, genauso leicht auch die kriegerische Welt der Männer ändern zu können. Das ist aber ein Irrtum! Frauen können nur mit vollendeter spiritueller psychischer Kapazität mit der kulturellen Welt des heilenden Geistes der Männer in Verbindung treten und in „Licht, Liebe, Freude, Frieden, Treue“ (Galater 5:22) leben. Diese Welt der 'Priesterheiler' (Brahmanen) ist keine materielle Realität, sie ist die kulturell-schöpferische Welt der Menschheit. Die objektive Welt subjektiver Gesellschaftskreise existiert gleichermaßen, sie tritt über das Mäzenatentum mit der Heilung bringenden Welt der Kulturell-Schöpferischen Seelen in Beziehung.

Das, was Männer daran hindert, die Menschheit geistig voranzubringen oder zumindest dem Ziel zuzustreben, für das sie bestimmt ist – durch Mäzenatentum umfassende Bildung {Heilung, Forschung und Lehre} zu kulturellem Wandel im Gemeinwesen zu erreichen – ist dies: ihr seelischer Geist wird von den Anforderungen und Bedürfnissen femininer Individualinstinkte so sehr in Beschlag genommen, dass die meisten Männer ihm kaum Zeit geben in 'tavistock-working-conference' (koinonia-dialogue) sich dem Spiegelbild des Seelenlichts erleuchteter Weiblichkeit zu widmen. Jede männliche Seele ist von Natur aus eine Fackel sich erbarmenden selbstlosen Geistes. Frauen brauchen nur „die Wolken des Zweifels und der Furcht“ (eigensinniger Zorn und Begierde, die aus Leidenschaft und Verblendung eingeboren wurden, dem Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib treu bleibend – was selbst kleinste Regungen seelischen Erbarmens verfinstert) in Sich auflösen zu lassen, sodass der Universelle Brüderliche Geist ausstrahlen kann, sich als Planetarisches Bewusstsein verbreitend: Macht der Offenbarung spiritueller Weiblichkeit.

Wenn unspirituelle Religion in Frauen zur Sucht wird  Wie kann es sein, dass spirituelle Männer, die Religion brechen, bei den Frauen damit durchkommen? Ist Weiblichkeit nicht in spirituellem Willen gegründet, kann das Erkennen der Natur des Lebens und der Liebe, etwas sehen und es nicht haben können, Binge-Eating, Anorexia nervosa, Depression, die Sucht als workaholic-female Anerkennung erhalten zu müssen, hervorrufen. Daher muss die spirituelle Psyche in Frauen das Felsfundament für den transkulturellen Dialog sein.


Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen
 
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Magistra mystischer Liebe; das Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Ratsschwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zur Inneren Stimme; Heilen in der Emotion einer Freundschaft auf gleichen Gemütsebenen. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führt Schwesternschaft, transzendentes Bewusstsein übertragend, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid“ – diese Liebe {der vollkommene Verzicht auf die Absonderung von der Menschheit} ist schöpferisch.

Warum bislang Menschen sich nicht ändern  Ein guter spiritueller Narzisst (Schauspieler) macht uns bald seine wütende Gattin als 'elende, unschickliche Dekoration' (Goethe) vergessend; dahingegen bestes Psychodrama im Dialog verbunden mit schönsten Abendmahlritualen den Mangel an spiritueller Persönlichkeit der Frauen erst recht fühlbar machen.

Mit mutigem Herzen muss man die schmerzliche Dunkelheit erkennen, die sich nähert, wenn die Feuer der Seelen ausgelöscht worden sind (Agni Yoga, Feurige Welt 234): Frauen werden sexualisiert – gleichzeitig besitzen sie keine Heiratsrechte. Nach Homer sind Krieg und Seuchen ('rastlos brannten die Totenfeuer in Menge' Die Ilias, 1. Gesang 50) Ausdruck des 'Urteil des Paris' und des Konflikts, dass spirituelle Moral die Illegitimität des Ehebruchs legitimiert. Erbauen wir Universel-Hotels, anstatt Den Tempel, wird uns die Seuche töten. Wellness- & Shopping-Center sind kein Plan für den Bau der Menschheit; es ist die Wirtschaft, die uns an den Rand der Zerstörung gebracht hat. 'Herzqualität der Männer durch den Heiligen Geist' und eine 'spirituelle Sichtweise der Frauen' können die Welt verändern.

Erformt die Menschheit mit das Weltall? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].

Bildung und Gesundheit – Ziele unserer Zeit  Eines muss deutlich erkannt werden: das Ziel 'guter Männer' muss jetzt als erstes die Beseitigung der Krankheit sein, nicht die Organisation widernatürlichen Sinnengenusses. Jede Untätigkeit im 'Wort', obwohl es zeitweilig angenehm erscheinen mag, wird schließlich das Unheil vergrößern. Es gilt zuerst Bildung und Gesundheit wiederherzustellen, bevor unsere Sinne genießen können. 'Im Anfang ist das Wort und nicht das Geschwätz, das Wort, das die Schöpfung trägt' (Gottfried Benn). Heilung der Erde kommt von kultureller Seelentätigkeit des Menschen – nicht von Verwöhnpension, Wellness-Wochenenden mit Sektempfang auf der Terrasse.

Heutige Frauen sind mit einigen unvorhergesehenen Konsequenzen ihrer frisch erworbenen Gleichheit mit den Männern konfrontiert (I. Claremont de Castillejo, Knowing Woman). Doch kann 'Heilung der Menschheit' nur in dem humanen Fundament geschehen, dass Frauen und Männer, jenseits ihres persönlichen Ichs, ihre altruistische dharma-Seele, die ihnen verliehen ist, gebrauchen. Ziel moderner Spiritualität scheint 'das seelenlose Kreative' zu sein. Was könnte trübseliger sein? Es setzt Männer und Frauen derselben Gesellschaft aus, die uns krank gemacht hat. Wie wäre es Christus als Frau ergangen, wenn Sie heute gelebt hätte? – Sie wäre unversehens an einer spirituellen Institution gestrandet. Und dort, in eine scheinheilige Begeisterung für herrschende Väter-Generationen hineingeraten, hätte man Sie nach allen Regeln der Kunst zur 'Persönlichkeit Gottes' behandelt. Männliche Werte (Paternalismus, Genussehe etc.) akzeptierend, würde Sie Kriegerin werden? oder krank?

Radiant Message  In der Morgenandacht wächst die Kraft in dem 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Wind dargebracht – 'das Abendmahl' (Psalm 95:6) bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: „Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken“ (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Liebe ist die Mutter aller Gottheiten und aller Kräfte, die als Mittlerin die Erde mit dem Höchsten verbindet (Sri Aurobindo). Was bedeutet es, Mittlerin zu sein? Zu vermitteln heißt, die Schöpfung zwischen dem Heiligen Geist der Männer und 'Christus als Frau' zu sein.

 

 

H.  Appell an die Frauen
 

Die Zukunft steht auf dem Spiel  Die Welt ist Gleichnis der Relation der Geschlechter; solange weiterhin Männer {Regenwälder} abgeholzt, Frauen {Feuchtgebiete} zerstört und Allmende-Gemeinwesen {das geschützte Land} ausgeschlachtet, sind 'Klimaziele' nicht zu erreichen. Belebt und fördert, um Himmels willen: Kultiviertheit des Dialogs! Ethik ist beides: Wissenschaft der Frauen [Matthäus 19:12; Qur'an 24:32] und Seele der Männer.

Vermännlichung in die falsche Kultur  Ohne Vermittlung des seelischen Geistes der Männer können Frauen nicht mehr manifestierende Kraft Planetarischen Bewusstseins werden. Entfremdet ihrer Seelennatur, gezwungen persönliche Seiten überzuentwickeln, identifizieren sich Frauen mit zerstörerischer Kultur: 'das Weibliche wird Opfer seiner Tendenz zur Identitätsbeziehung' (Erich Neumann). Bei dieser Identifizierung, welche an Stelle einer echten Hingabe zum seelenvollen Männlichen tritt, entäußern sich Frauen ihrer eigenen Menschheits-Natur und werden dadurch zu hilflosen Opfern der in Männern 'Mächten des Bösen'. Diese bis zur Psychose führende Gefahr wird dadurch mitbedingt, dass Frauen in solcher Art von Selbstaufgabe niemals dazu gelangen, das heilige Männliche sich zu assimilieren und sich so zu Planetarischem Bewusstsein zu entwickeln.

Die Ausdehnung unserer nationalen Selbstsucht bestimmt, dass Männer das machen sollen, was sie sollen und dazu passt: immer mehr Frauen sich individualisieren lassen, sie durch die Welt jagend. So sieht es aus, als wäre es reine Lust, Lust an der Freiheit – doch führt alles zu einem von Ökonomie gesteuerten kriegerischen Nationalismus, durch spirituelle Übung noch unterstützt. Es muss uns um ein Verstehen dieser Dinge gehen: In unserer Zeit ist es die Neigung einer Frau, als Geschäfts-Frau, 'Frau und Mutter' oder fromme Frau, dem Mann von spiritueller Weiblichkeit hinweg, seine Sehnsucht Notre-Dames hinwegzulieben – zu dem Zweck, dass sie machen kann, was sie will durch ihn. Indem Männer nur das persönliche Ego ihrer Frau berücksichtigen, und nicht seelischen Geist geben, erschöpfen Frauen die physischen und emotionalen Reserven der Erde. Die Ehe wird ein kaltes, unbarmherziges System, das keine Rücksicht auf Gefühle nimmt.

Vom Wegwerfen der Großen Mutter  Es besteht kein Zweifel daran, dass die katastrophale Entwicklung in Beziehungsmoral maßgeblich von Frauen mitverursacht wird. Dennoch wollen sich Frauen nicht zum Dialog 'Globale Ethik' aufraffen; hauptsächlich wegen der animalischen Trägheits-Natur (tamas): unsere Angewohnheit nämlich, Probleme meditativ zu verdrängen, in Kirchen auszusitzen oder in die Zukunft zu verschieben; das entscheidendere Motiv aber findet sich in satter Eigen-Limerenz: selbstverliebt überlassen sich Frauen gerne interreligiösen Männern oder scheinspirituellen Hirten Führung, statt den Cultural Creatives, den 3 Körpern der Lehre (Dharmakaya) im Geist emotionaler Schöpferischkeit.

Dharma und Beziehung  Sobald das Fühlen eines Mannes gegenüber dem eigenen seelischen Gewissen zwiespältig wird, beginnt Unehrlichkeit in der Beziehung zum anderen Geschlecht; das Gefühl der Pflicht (Varnashrama-dharma gegenüber der Gesellschaft) wird durch diese Unehrlichkeit schließlich ausgelöscht. Tatsächlich aber kann es keine dauerhafte Liebe einer Frau ohne seelische Unbeirrbarkeit ihres Mannes geben, noch immerwährende Zuneigung des Mannes, ohne Dharma-Aufrichtigkeit seiner Frau als »Bodhisattva«.

'Im Zuge der heutigen Bewusstseinserweiterung haben Frauen ihre maskulin-kreative Seite entwickelt' (Irene Claremont de Castillejo); damit wird die Begegnung der Geschlechter gefährlich für die ganze Welt, weil Seelen nicht mehr im Einklang schwingen. Mann und Frau sind als Seele zwei Lichter, allerdings in verschiedene Richtungen strahlend: kommt Licht des Männlichen von oben, kann das Weibliche den Geist des Universums nach außen bringen. Das Geheimnis der Frauen in Planetarischem Bewusstsein aus Liebe liegt also darin, ihre persönliche Seite zu verschließen und als erleuchtete Engel mit dem aktiven Spiegel ihrer Seele die Vision des herabkommenden Heiligen Geistes mit ganzem Herzen zu verkörpern.

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als das Schicksal; wenn Frauen sich ihrer inneren Widersprüche [Markus 6:17-25] nicht bewusst werden, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (Jung, Archetypes and Collective Unconscious).

Der Coolidge-Effekt  Die Methode aus einem Mann einen Goldesel zu machen: 'Steckt man eine männliche Ratte in einen Käfig mit einer empfänglichen weiblichen Ratte, kann man zuerst einen regelrechten Kopulationsrausch erkennen. Nach und nach sinkt das Interesse des Männchens an dem Weibchen. Ersetzt man dann das ursprüngliche Weibchen durch ein anderes, erwacht das Männchen sofort wieder zum Leben und kämpft tapfer darum, sie zu befruchten. Dieser Prozess mit neuen Weibchen lässt sich so lange wiederholen, bis das Männchen vollständig verausgabt ist.' (Gary Wilson, Your Brain on Porn)

Bruderschaft in der Vaterschaft Gottes versus Ahriman & Luzifer  Man kann leicht sunnitische Polygamie in internationales Hotelwesen verwandeln, und die Natur selbst bringt Protestantinnen zu katholischen Anwandlungen. Frauen können Eis schmelzen oder das Wasser gefrieren lassen: aber den Charakter von Ehemännern verändern. . . das ist vergeblich, dass Frauen dieses nachträglich versuchen; was sie tun können, ist ihren eigenen Charakter ins spirituelle Licht zu setzen, das liegt in ihrer Inneren Stimme, vorausgesetzt die Kulturell-Kreativen helfen ihnen dabei. Oft hören wir von Frauen, ausgesprochen oder unausgesprochen, immer wieder das: „Mein Mann tut das und das nur zu seinem eigenen Vorteil, er betrachtet mich nicht, beschuldigt mich, hat mir nicht geholfen; er ist nicht fair mit mir umgegangen!“ und so wird die Liebe voller Groll, kränklich, neurotisch, hysterisch, weiß sie doch nicht, was sie hätte besitzen sollen. 'Auch Schaf in Tigerfell zittert vor dem Wolf' (Woh Tzu, Eichborn Verlag) meint: das Mindeste, was ein Mann seiner Frau im Austausch für sie selbst geben muss, ist sein Herz, Heilen im Gemeinwesen: von Liebe wegen. „Der Wolf blutet, seine Gier wurde zu unserem Hass“, heißt es sonst auf Reddit-Posts.

Pandemie und keine Zeit!  Männer haben ihre Macht überdehnt: verschleuderte Spermien zu sinnlosen Kriegen! Vor allem aber hat eine Elite der Geschäftsmänner das Gespür für das richtige Maß verloren, indem sie Superreiche mit immer neuen Frauen in immer noch romantischeren Resorts päppeln, um sich die Genussehe-Sitten eines spirituellen Islams mit Protestantismus zu vergolden. Doch die alten Methoden können nicht das Heilmittel für die Leiden sein, die wir bekommen haben: Unheil, Pandemie versus Kriege um Wirtschaftsraum und Verliebtheits-Ressourcen. Grundverursachung, dass Männer zuviel Zeit für den ökonomischen Erfolg ihrer Nation aufwenden, den Seelendialog 'Heilung im Gemeinwesen' aber höchst vernachlässigen [immer mehr Menschen sterben an giftigen Viren, Ausdünstungen dahinsiechender Weiblichkeit], ist unboddhisattvische Feminität 'die ihr zottiges Ego mit Sperma-Spenden nährt' (Federico Andahazi, Las piadosas / Lord Byrons Schatten, 1998).

Unheilige Weiblichkeit hat das wüste Bestreben, im Gemüt eines Mannes sich festzusetzen, sein Gehirn zum materiellen Erkenntnisorgan umgestaltend; während seelenlose Männlichkeit, mit einem Eros, welcher der so brünstige Flaschengeist des spirituellen Willens eines Gott-Zeus ist, das Seelisch-Göttliche aus dem Weiblichen herauszunehmen versucht, sich eine Frau angepasst machend, so dass sie sich, wenn sie nach Persönlichkeit strebt, in wichtigen Bereichen, wie das 'Planetarische Bewusstsein', so hohl fühlt, als wäre der Enthusiasmus ihr weggenommen. Ist nach der Lebensmitte nicht die Synthese mit den archetypischen Sphären der Männer, den seelenvollen Männlichkeiten im Gemeinwesen wiederhergestellt, droht Frauen 'fanatische Einseitigkeit, Stereotypie, Prinzipienreiterei, Verkalkung, Eigensinnigkeit, oder das Gegenteil: Resignation, Müdigkeit, Unverantwortlichkeit' (C.G. Jung). Es ist ganz natürlich, dass Frauen sich 'Freiheit, Selbständigkeit, Wohlstand' als ihr Ideal wählen; die Folgen ihrer Wahl in Bezug auf die ganze Menschheit nicht sehen könnend, gleichen sie 'den törichten Jungfrauen' (jede dieser Frauen nahm ihre "göttliche Lampe" mit – aber kein Öl). Männer, die dies gnadenlos ausnutzen, indem sie sagen: „Ich hab im Mutterleib weder Mitgefühl noch Erbarmen gelernt – wozu auch?“ sind große Halunken.


Im Garten des spirituellen Lichts der Frauen


Das Gros der Männer agiert Liebe immer noch als physisches Gefühl und egomanische Leidenschaft; die Elite der Geschäftsmänner "liebt Liebe" sogar als kriegerische Praxis (therapieresistentes erotomanisches Delirium, dem Weiblichkeit, jetzt auf der ganzen Welt, beginnt mit 'Pandemie' entgegenzutreten). Seelische Herzensliebe ist nichts von alldem: sie ist ein Zustand erbarmenden Heilens im Gemeinwesen, zu dem 'catholico', universeller männlicher Geist nunmehr kommt (Psalm 110:1-3). Dienende Liebe seelischen Herzens ist eine Belohnung, die denjenigen kulturellen männlichen Seelen gegeben wird, die begriffen haben, dass sie sich, und mit jedem Tag mehr, im Garten des Lichts der Weiblichkeit, dem Zustand des Selbst der Göttlichen Mutter – das formende Ordnungsprinzip seelischer weiblicher Reinheit und femininer Harmonie – nähern müssen. Und da der offenbarte intuitive 'Heilige Geist' der Männer die Quelle der Liebe der Göttlichen Mutter ist, erhalten Frauen, indem sie sich bemühen, sich bis zu Ihm zu erheben das größte Geschenk, das es gibt: die Sprache, Stimme des 'Geliebten Herrn', die stets im Inneren erklingt. Umhüllt und geschützt vom kulturell-kreativen Geist der Männer fühlen Frauen im Akt dialogischen Sprechens, dass sie fähig werden zu Planetarischem Bewusstsein, ihre Liebe auf die ganze Welt, auf alle Geschöpfe, auf die gesamte Schöpfung ausdehnend.

Von der Balance zwischen Liebe und Macht  'Heilen' bedeutet, die Liebe der spirituellen weiblichen Macht zu stärken, was für Männer heißt, all die unharmonischen Einflüsse, die ihnen im Dialog entgegenströmen [Angst, Manie, Frust, Lust, Aggression, Depression (etymologisch schließt 'Sabbat' das Verbum 'sabbern' ein, das für 'ausspucken' steht)] vergebend auf edelste 'priesterliche' Art und Weise zu ertragen; den kulturellen Geist der Führung in der schöpferischen Funktion der eigenen erleuchteten Seele achtend, einer spirituell, physisch, seelisch und mental niedergedrückten Weiblichkeit all die Feinheiten der Offenbarung des Universalen Geistes kundzutun; brüderlich 'Ein Herz und eine Seele' immerwährend bereit haltend, die Seele 'Maria mit Kind' werden lassend, bleibt es der Männer wesentlichste Pflicht, im 'Wort' der eigenen Seele gestärkt, demütig zu heilen, was verwundet ist: 'Leid auf sich nehmend'. Dann wird die Sehnsucht erleuchteter Weiblichkeit sie begleiten, der Geburt der Neuen Menschheit entgegen. 'Vom heiligen Geist empfangen' (Lukas 1:35) – wenn in Komplementarität der Geschlechter der seelische Wille der Menschen den Sinn der Liebe vorgibt, erhellt sich der Weg der Errungenschaft zu Planetarischem Bewusstsein.

Weise Frauen werden in unserer Zeit zu der Auffassung gelangen, dass, nachdem sie in »Buddhas heiliger Geist«-Hauskirche 'Trösterinnen der Witwen und Waisen' geworden sind, auch Männern zu deren Seele Wegweiserinnen sein müssen (Psalm 94:12-13). Ein Mann, der nur sein persönliches spirituelles Selbst wird, wird nicht jenem menschlichen Format gerecht, zuerst im Dialog der humanistischen Kulturen »marianischer Mensch« zu sein. Es ist der 'Pharao', der, indem er das Göttlich-Weibliche verehrt, der Welt Heilung gibt.

Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen.

In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen Glück mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wirkliche Befriedigung ihres Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glänzend, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für die nicht endenden verborgenen Tränen vom Unglück tief wühlenden Schmerzes erfinden. Misserfolg – nicht den erbarmenden Geist des Mannes verbreiten – ist ein bitterer Kelch; Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Anorexia nervosa, Krebs-Schuldigkeit, Herzensschwäche, Wut, Trauer, workaholic, Gleichgültigkeit sind Stimmen empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der, stattdessen, erwünschten äußerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen an Männer-Selbstsucht an. Frauen, deren Seele in mystischer Verzückung ist, sind überall glücklich – sei es in Reichtum, dem eigenen Hauskirchenpalast im Kreise von Novizinnen, und sei es in Armut beim Besuch der armseligen Hütten werdender Derwische –, sie haben die Quelle ihres Glücks entdeckt, die im anbetenden Herzen zum Einen, dem imaginierten Geliebten [Animus (plural!): die universellen Heiligen, Meister und Propheten] als ein verborgener Schatz vergraben liegt, jene emporstrahlende Innere Stimme des 'Meisters', dem Geist der Führung, Verzückung jenseits der Bilder des Herzens, die Frauen 'Leere: Befreiung von Bedingtheit' (kaivalya) verleihen, den Männern individuell‚ face-to-face, Gebete gebend, in Lobgesang, Resonanz, Glanz Einer unendlichen Herrlichkeit, »Den Einen« offenbarend.

Wie selten sieht man Frauen, die sich durchs Leben bewegen, mit Gruppenpsyche-Analyse (Gottes Erkenntnis) beschäftigt zu sein, um zu wissen! Meist scheint doch jede Frau mit dem Ego anderer Leute oder ihrer eigenen Kinder und Kindeskinder beschäftigt zu sein. Doch was wissen Urgroßmütter am Ende ihres ganzen Lebens? Nichts. Selbsterkenntnis einer Frau bedeutet das Wissen um ichbezogene Wünsche, um unbewussten zerstörerischen Drang, das Wissen um verborgene unterbewusste Tugenden und Fehler; zu wissen, was wir uns in Gemeinschaft wünschen sollten und wie wir es erreichen, was wir erstreben sollten und worauf wir besser verzichten sollen; also Kenntnis des eigenen Körpers und des eigenen Geistes, der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Bewusstseins: Wissen um die Beziehung des seelischen männlichen Geistes zum Heiligsten Herzen der Frauen, und die Beziehung spiritueller Weiblichkeit zur eigenen Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein. Indem Frauen, mit Hilfe altruistischen Seelengeistes ihrer Männer, in analytischer Gruppenarbeit (tavistock-working-conference) eintauchen, finden sie eine Welt des Wissens vor sich, die ihnen Einblick in die Archetypen der menschlichen Natur gibt, was zur Erkenntnis der gesamten Schöpfung führt: zu Frieden, Wohlstand und Gesundheit.

Habt ihr Lât und Uzzâ gesehen, und auch Manât, diese andere, die dritte? (Qur'an 53,19-20)
Der Typus der modernen Frau hat seine überwältigende Kraft unter Beweis gestellt: 'selbstbeherrscht, verhalten, unter Umständen gar von spiritueller Meisterschaft gebändigte Individualität, von starker, ruhiger, kalter, in ihrer gesammelten Vehemenz furchtbaren, dabei subtilen, herrschsüchtigen psychologischen Macht, die zugleich eine Sublimierung des mentalen und vitalen Ichs ist. Die Erde hat in ihrer Vergangenheit genug von dieser Art von Frauen. Wenn sich diese Art von Frau-Bewusstsein wiederholt, verlängert es nur die alten Entwicklungslinien. Für die Zukunft kann die Menschheit von dieser Art von Weiblichkeit keinen wahren Nutzen tragen, nicht die Möglichkeit gewinnen, über sich selbst hinauszukommen; besäßen diese Frauen auch in sich eine große oder übernormale spirituelle Macht, sie würde doch Planet Erde nur auf weiteren Kreisen alten Umlaufs forttragen.' (nach Sri Aurobindo, Das Göttliche Leben Bd.II,28.499). Was jetzt vielmehr hervortreten muss, ist etwas viel Schwierigeres und zugleich etwas viel Einfacheres: Demut – Männer, die den sich erbarmenden brüderlichen Geist, der von spiritueller Liebe herabkommt, dem Gemeinwesen offenbaren. Und es ist der Atem des Heiligen Geistes, der heilt und zugleich belebt.

„Das größte Problem ist, in diese Welt geboren zu werden, und all das zu erben, ohne eine Wahl zu haben.“ (Prinz Harry). Ist Paternalismus ein kriegerisches Geschäftsmodell? – Was steckt hinter Brudermord, Russisch-Orthodoxer Kirche, chinesischem Konkubinat, Sharia? Möge die kulturelle Heilige Geistigkeit der Männer Mutter Erde Neues Leben einhauchen!

Das von ihrer Heiligkeit erweckte Dornröschen – Ein Gesang  Das "zivilisierte" Leben der Männer besteht aus einem ständigen Kampf um Gewinn – welcher Art auch immer. Gewinn scheint der Sinn unseres Lebens zu sein. Man sieht, dass jeder Gewinn der Männer – den Frauen im Blick haben – unsere Aktivitäten in einen bestimmten Kanal lenken, was sich formt als seuchen- und kriegerische Linie eines Schicksals der ganzen Menschheit. Die Entsagung der Männer kann allerdings nicht psychologisch gelernt oder gar spirituell gelehrt werden; sie kommt von selbst, wenn sich erleuchtete Frauenseelen entwickeln und beginnen, den wahren Wert der Dinge zu erkennen: Alles, was Männern wertvoll erscheint, beginnen Frauen – in ihrer Dharma-Hauskirche – dann anders zu sehen. Entsagung hängt maßgebend aber von der geistlichen und spirituellen Entwicklung der männlichen Seele ab. Männer, die sich nicht aus dem Geistlichen spirituell entwickeln, werden nicht gut verzichten können (Dhikr macht ihr Ego noch stärker). Frauen, die nicht dharma-Nächsten-Liebe geben, haben Interesse, dass ihr Mann sie anders unterstützt – als Evas, die Adame verführen, verlieren sie das Paradies: sie hätten die Chance gehabt, Frieden zu geschaffen.

Dialog, humanistische Bildung und Kultur
Während man verwelkte, empörte oder kranke Weiblichkeit anschaut, gilt es, in seiner Vorstellung, die Seelen zu ihrer ursprünglichen Herrlichkeit, zum göttlichen Entwurf bevor dieser durch die existentiellen Bedingungen beeinträchtigt wurde, zu erwecken. Und es ist dadurch, dass Männer die Schöpferische Kultur in ihrem Leben erfassen, von der sie sich entfremdet, indem sie eigenen Absichten gefolgt, bzw. nach bestem Wissen gehandelt haben, in Unkenntnis des eigenen seelischen Gewissens zur Humanen Kultur. Indem das 'Licht der Gnade' auf das leidende Frauenherz ausgerichtet ist, enthüllt sich im Gegenüber das seelische Selbst, Weiblichkeit gewinnt Klarheit über die eigene Natur, den 'Spiegel der Seele': die Liebe schaut ihr eigenes Antlitz von Angesicht zu Angesicht (1 Korinther 13:12). Dergestalt – über den schöpferischen Geist der Männer – erhalten Frauen im Dialog den kosmischen Befehl, Humanität auf der ganzen Welt zu organisieren und hervorsprießen zu lassen. So bringt das heilende Werk der Brüder der ganzen Menschheit reiche Frucht: sind die Herzen durch Liebe und Vergebung des Seelisch-Männlichen soweit geläutert, dass dem Weiblichen sein Glaube wieder im Blick aufleuchtet, finden Frauen zu jener Seelen-Ausstrahlung, welche die Atmosphäre auflädt und magnetisiert. Auf diese Weise geschieht 'Die Große Umwälzung' (I GING 49), jene 'Mauserung' im Leben auf Erden, die mit einem Regierungswechsel im Machtverhältnis 'Mann und Frau' verbunden ist.

 

 

I.  Global Warning


Je mehr sich Frauen von ihrer ersten Ursache, ihrer Spiritualität, entfernt haben, um so mehr verliert ihre zweite Ursache, der Heilige Geist des Gatten, an Bedeutung: es keimen Mitleidslosigkeit, Missbrauch, Entweihung, Zwang zur Sinnenbefriedigung, Drang zum Eigensinn schüren Krieg um die Bigotterie der Glauben – um so mehr verlieren Frauen von ihrer Wirksamkeit: wie tief sind sie doch in ihre eigenen Angelegenheiten verstrickt, ohne auch nur zu ahnen, was eine humanistische Perspektive bedeutet. Geistliche Männer braucht es jetzt, die Kraft ihres Gewissens in der Lage sind, dem Gemeinwesen Hinweise zu geben, in welchen Ausmaßen wir auf eine Katastrophe gefasst sein müssen – der Wandel aber kommt vom SINN der Liebe, er entspringt der spirituellen Intuition der Frauen.

Vom Schandkleid der Mondprinzessin  Dem Erbe ihrer Urgroßmutter gemäß, versuchen Frauen Männer zu lenken; angeblich kämpfen 'gute Frauen' (Qur'an 24:26) jeden Tag mit 3 Elementen, die sie vom Thron der Göttlichen Mutter – auf dem eigentlich sie gar nicht sitzen wollen – wegdrängen: A. der Wille zur Individualität: „Ich bin weltlich, und mach, was ich will!“; B. Hure oder (im Alter) Nonne sein; C. die Ehe mit 'schlechten Männern'.

'Du weißt in der Liebe nicht richtig Bescheid', sagte Diotīma {Priesterin in Arkadien} zu Sokrates, 'da du anscheinend in deinen Worten offen den Regeln der Liebe entgegentrittst. Durch die Vorschrift der Liebe werden wir belehrt, dass, wer mehr gute Taten vollbringt, sich größerer Ehre erfreuen und durch viele Belohnungen ermutigt werden soll. Wenn wir aber deine Rede als wahr anerkennen sollten, werden die guten Taten denen, die sie vollbringen, schaden, umgekehrt wird es anderen anscheinend nützen, sich guter Taten enthalten zu haben und nichts Gutes getan zu haben. Du sagst, du wolltest in diesem Punkt von meiner Lehre unterrichtet werden; diese Mühe aber weise ich entschieden zurück, weil die Wahl eines Gelehrten zum Liebhaber wohl der Wahl jenes Mannes vorzuziehen ist, der durch meine Mühe belehrt werden muss. Dieser ist zuerst immer arm vor Gott (Matthäus 5:3; Psalm 109:22), und viel fehlt daran, dass er "zart und schön" wäre; denn er ist indifferent, ohne Ruhm und Ansehen, unbeschuht, ohne Behausung (Matthäus 8:20), mit seinem Haupt {planetarisches Gewahrsein} die Erde berührend, nächtigt er vor den Türen auf den Straßen unter dem freien Himmel und ist der Natur seiner Mutter (Prajñāpāramitā) gemäß stets ein Kind der Bedürftigkeit; andererseits stellt er seinem Vater entsprechend dem Guten und Schönen nach, ist mutig, keck und rüstig, ein gewaltiger Chasseur, allezeit Ränke schmiedend, nach Einsicht strebend, sinnreich, philosophierend, sein ganzes Leben lang – welch gewaltiger Magier und Alchemist und Lehrer der Weisheit und der schönen Rede! Weder wie ein Gott geartet noch wie ein Mensch, bald an demselben Tage blühend und gedeihend, wenn es ihm gut geht, und bald auch hinsterbend, doch auch wieder auflebend, durch die Natur (Gottes) seines Vaters wieder zum Leben erwachend. Richtet sich die Liebe der Frauen auf diesen, sind sie das Liebenswerte und in der Tat als wahrhaft schön, zart, vollendet und selig zu preisen. – Sokrates, du scheinst an allzu großer Unwissenheit zu leiden.' (Andreas Capellanus, De Amore, Liber primus 54-55) / Platon, Symposion 201d-212c, Rede Diotīmas).

'Der Schleimpilz ist ein amöbenähnliches Lebewesen, das in der Vegetation auf Waldböden vorkommt und sich durch bloße Teilung fortpflanzt, so dass sich die Nachkommenschaft einer einzigen Zelle im Laufe der Zeit über ein größeres Gebiet ausbreitet. Irgendwann ist die Nahrung in unmittelbarer Umgebung erschöpft, so dass die Kolonie dieser Individuen abzusterben droht. An diesem Punkt der Entwicklung kommt es zu einem bemerkenswerten Vorgang: Die einzelnen Zellen beginnen, sich nach innen zu bewegen. Zuerst rücken sie nahe zusammen. Dann vernetzen sie sich, verschmelzend, zu einem einzigen komplexen Organismus. Wenn sich die Lebensumstände ändern, schließt sich also eine große Zahl einzelner, zuvor nicht miteinander verbundenen Zellen zusammen und gibt ihre Individualität auf, einen Organismus bildend, seine spezielle Funktion im Dienst eines Ganzen zu übernehmen.' (David Peat, The Philosopher's Stone, Chaos, Synchronicity, the Hidden Order of the World).

Rhythmen, Zyklen, Friedensgesänge  „Verwunde mein Herz mit eintöniger Mattigkeit“ – dies geheimnisvolle Geheimnis aus dem 'Herbstgesang' des Dichters Paul Verlaine war die Parole an französische WiderstandskämpferInnen mit der größten Armada aller Zeiten [OverLord; D-Day, June 6, 1944] Terror und Weltkrieg für immer in Europa zu stoppen. Sie wird nun zur Lotos-Wurzel, dem "cantus firmus" der Arche-Sophia, eines kosmisch-femininen Frühlings-Schöpfungsgesangs. Innere Gleichheit im Zentrum der Geometrie der Verschiedenheit [Triangelum-Kooperativität] kommt nicht vom Anhaften an die sinnliche Erfahrung: 'Stirb, bevor du stirbst!' (Hl. Koran), Sterben ist das wahre Leben der Seele (Anna Garcias), d.h. es gibt eine Wissenschaft von 'Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft'.

Was ist erquicklicher als Licht? - Das Gespräch. (Goethe, Das Märchen: Die Schlange spricht)
Im politischen Zusammentreffen von 'protestantischem Konservatismus' („Gibt mir den geschiedenen Mann!“) und 'patrilinearer Spiritualität' liegt der Grund für unsere Angst in der gegenwärtigen Krise. Wir fürchten, dass sie gefährlich eskalieren könnte. Denn wenn man Wahrheit mit patrilinearer Notwendigkeit identifiziert, kann es Tatsachenwahrheit in der Tat nicht geben; damit hat man auch 'Die Freiheit der Frau' liquidiert, die ohne das Es-hätte-auch-anders-kommen Können undenkbar ist. (Hannah Arendt, Über den Totalitarismus). Wissen kann einer Menschheit zum Vorteil gereichen, wenn es in der Hand edelmütiger Menschen ist, und eine Menschheit zerstören, wenn es sich in den Klauen von Egoisten oder Despoten befindet. Macht des Geldes verführt durch das Wissen und die Fähigkeit damit zu jonglieren dazu, Materie zu missbrauchen. Was auf dem Spiel steht, ist unser Verständnis von Religion und Spiritualität. Und es betrifft unser aller Leben! – und ganz gewiss die Möglichkeit des Überlebens unserer globalen Zivilisation. Geistigkeit als die Annäherung an die Menschheit setzt 'Umkehr' voraus; 'sicher wissen wenige, was Reue ist, aber jeder sagt, wo sie herrschen soll' (Musil, Mann ohne Eigenschaften): 'Gott entschwunden in der Manifestation' – da erwacht unser Mitgefühl aus dem Schlaf; 'die Manifestation entschwunden in Gott' – da erweckt das Universum unsere Sprache von den Toten. Wenn das Weibliche innerlich 'den Gott' als Humanes Wesen erkennt und von Allmacht 'Seines Willens' als »Ihr« Leben wahr gemacht hat, dann wird alles, was vom geistigen Himmel des Mannes auf direkte Weise hinabsteigt, für »die Edle Frau« anziehend und angenehm sein – im Wort der Mystik ausgedrückt, weil des Mannes Schöpfergeist 'Gottes zarte Wurzel ist, an der Die Rose zur Sonnenblüte empor ranken kann'. In anderen Worten und um die dringende Notwendigkeit des psychoanalytischen Dialogs bewusst zu machen: Strömt weibliche Lust naturalistisch hinab, so verliert das Männliche seinen Kopf 'und das Mädchen bringt ihn seiner Mutter' (Matthäus 14:11). Nährt männlicher Geist das weibliche Herz aufwärts zur Seele, so wird der Mann 'das Haupt der Frau' (1 Korinther 11:3); dies führt zur Eingebung oder Erscheinung des Heiligen Grals: „Gott, das Haupt Christi, ist Notre-Dame.“, was die Töchter befreit vom Kreislauf »Das Mädchen, das Geld, der Ruhm und die Rache«.

Die »soziale Frage« wird niemals in dem Sinne zu lösen sein, wie heute sehr viele Leute glauben. Die Sache ist nämlich wie bei einem Pendel: Die Kraft zum Hinaufschwung zur 'göttlichen Weiblichkeit', die sich mit dem geistig-kulturellen Männlichen vereinigt, wird beim Herunterschwingen zur femininen Tatkraft 'planetarisches Bewusstsein'. Wenn aber durch psycho-physischen Herunterschwung des Männlichen – statt durch den im kulturellen Geist Herabkommenden – entgegengesetzte Kraft angesammelt wird, verbraucht sich der weibliche Elan beim Hinaufschwung zum ruhenden Ozean kränkelnder 'Leer-Wahrheit'.

Dein bin ich, Vater! Rette mich! ... Heinrich! Mir graut’s vor dir. (Goethe, Faust I, 4610)
Die luziferische Frau möchte ihrem Mann ermöglichen, dass er alles durchlebe, was er auf der Erde durchleben kann. Das kann dieser aber nur intellektuell, in gewissenloser durch und durch unhumaner geschäftstüchtigen Art und Weise. Zwar erglühen Männer förmlich in 'Iranischer Ritterschaft', doch da sie erdähnlich geworden, bleiben sie an der Erde kleben („den schlepp’ ich durch das wilde Leben, durch flache Unbedeutenheit, er soll mir zappeln, starren, kleben“ Mephistopheles) – Ehefrauen überkommt 'Gretchens Grausen im Gefängnis'.

 

 


 

Swear by thy gracious self, Which is the god of my idolatry, And I'll believe thee. (Romeo & Julia)
Das politische Selbst der Männer ist ein erbarmungsloser Diktator, der die eigene Seele vom Reich spiritueller Weiblichkeit fern hält. In ihre Projektionen verliebt, von Unwissenheit gefesselt, lässt sich die geblendete weibliche Natur, in ihrem wichtigsten Zentrum, in die falsche Richtung in Erregung versetzen; gehorsam und treu ergeben, unterstützet die Prinzessin das Begehren ihres Ego-Königs: von unbeherrschtem Sinnesverlangen wird die unterscheidungsfähige weibliche Intelligenz zum Sumpfland geflutet, die weibliche Seele verdurstet an der Fata Morgana ihrer Sehnsucht. Angewidert durch den Zwang sich immer wieder verkaufen zu müssen, veröden die sonst von geistvollen Quellen zu befruchtende Regionen des femininen göttlichen Körperreichs zu Wüstenregionen. Von frühzeitigem Altern sowie Krankheiten pandemischen Ausmaßes heimgesucht, hält sich die weibliche Natur fortan zurückgezogen, der Pflicht gegenüber ihrer spirituellen wirkenden Persönlichkeit entstorben. Von Nerven der Großmütter, dem besonderen Interesse aufgesaugt, dass niemand sonst für Muttern existiere außer den Angehörigen, wachsen Kinder heran; von ihren Vorvätern ererbt, dass man nur an seiner Arbeit, seinem Volk, seinem Institut: an Geld und an nichts anderem interessiert ist. Unter diesen Einflüssen, angeführt von mitleidsloser männlicher Geld-Vernunft, wird das Gemeinwesen unkoordiniert, untauglich, kraftlos. Maßlos bauen Männer Luxusvergnügungen (Trump-towers) auf. Außenpolitik drängt zum Verteidigungskrieg: jeder habe sein Leben zu geben, Sitte und Moral - Männerechte vereinter Nationen - zu verteidigen. Der moderne Mann geht geradewegs durch spirituelle Praxis, des Iblis Eros in sich tragend, der Pein entgegen in jenen Gottes-Stolz hinein verzaubert zu sein, der die alzheimerische Kälte seiner Mutter und die brennenden Vorurteile der spirituellen Linie enthält.

Der Same Mariens  Frauen unterscheiden sich in ihrer Sprache ihres in der Richtung aufsteigenden oder herabsteigenden Bewusstseins, welches entweder vom Impuls der über alles herrschenden aufstrebenden Wölfe herrührt, oder dem Bewusstsein vieler nächstenliebender Schafe entspringt, jener spirituellen Weisheit, die von heiligem Mitgefühl des sich erbarmenden Fühlens sich offenbart. Unsere Entscheidung zu ethischem Handeln rührt nicht vom Denken der Wölfe, jenem begeisterten Streben, auf eine Art und Weise spirituelle Fähigkeiten zu entfalten, welche in erster Linie Vater und Sohn nützlich ist, sondern vom Empfinden zu lieben, Frauen von Leid zu befreien. Der sexualisierte Verstand erzeugt Qualitäten einer herrschenden Moral, in der die vom spirituellen Willen ausgeführten Handlungen ichbezogenen, nationalen oder dynastischen Bewusstseinen, d.h. selbstherrlichen Männern, gut und dienlich sind, während ein Frauenbewusstsein, das von erzeugten aufsteigenden Emotionen der Nächstenliebe inspiriert wird, mit von Planetarischer Ethik gestaltendem Bewusstsein herabströmt. Kriegerische Moral rührt vom männlichen Samen materiellen Bewusstseins. Planetarische Ethik sind die Früchte jener Samenkörner selbstloser Liebe, die in der fruchtbaren heiligen Erde gewachsen sind.

 

 

J.  Religionskriege


Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative.

Über Toleranz und Koexistenz  Es gibt keine größere Lehrerin zur Ethik als das Herz der Kulturell-Kreativen: Liebe, die sich im Dialog gegenüber spiritualisierten bodenständigen selbstbestimmten Frauen als Vergebung {Samadhi mit offenen Augen} offenbart, während sie ahrimanische Frömmigkeit mit 'Psychosynthese' (Roberto Assagioli) heilt. Ohne Selbstverleugnung der männlichen Persönlichkeit, Passivität in Heiligem Geist, kann es kein organisierendes Planetarisches Bewusstsein der Frauen geben. Männer mögen behaupten artige Liebhaber von Frauen zu sein, große Bewunderung für selbstbestimmte Persönlichkeiten zu haben, spirituell äußerst taktvoll zu allen Menschen zu sein – all dies bedeutet nichts: wo noch allmächtiger Wille zur prädisponierten Persönlichkeit west, da berührt keine Heilung den Planeten. Dies Regulat dialogischen Gemeinwesens: Männer als psychoanalytische Heiler, geistliche Erzieher und Lehrer (sowie kulinarische Köche*) muss zum Frieden werden, der die Menschheit heilt. Die Schönheit der humanen Seelen im Gemeinwesen nicht einzuführen, bedeutet die Weiterführung von tierischem Leben.
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»Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst« (Francois de La Rochefoucauld; Lukas 22:25-30).

Die Büchse der Pandora  Männer blockieren heilende Kultur durch ihre Definition von Dienst, Frauen durch Vorwegnahme von Liebe vor spiritueller Erkenntnis, daher können nur wenige Frauen wahrhaft sagen, dass sie sicher sind, von ihrem Mann das zu erhalten, was sie zur Organisation Planetarischen Bewusstseins brauchen. Hoffnung ist tief im Mutterleib verborgen, während die Schöpfung sich auf dem Zerstörungswege befindet. Ist ein Mann nicht gewillt, vollendete Spiritualität vor seelischem Handeln im Gemeinwesen zu setzen, wandert er einfach einher wie ein "Ochse zum Schlachten", zu kulturellem und spirituellem Selbstmord; denn er hat das Felsfundament des Daseins, dass 'Erlösung von dem Bösen' vor dem Streben nach Wohlstand kommt, vollends vergessen.

Tavistock Working Conferences: Wirkung der Schönheit zur Beseitigung von Bosheit
1. ein Kompromiss mit 'schlechten Männern' ist nicht möglich; sie müssen unter allen Umständen offen diskreditiert werden. 2. Nistet im weiblichen Gemüt auch nur noch eine Leidenschaft, so vermag sie die Vernunft einer Frau zu umdüstern. Daher ist die Aufgabe der Kulturell Kreativen überaus schwierig; sie müssen innerlich fest entschlossen sein und, während Frauen Dialog halten, sich doch von aller Beteiligung an neurotischem und psychotischem Gehabe fernhalten. Dabei wird der heilende Geist der Seelen der Männer verkannt – da man gewöhnlich denkt, ein Mann gehöre mit zu der 'Partei seiner Frau'.

Wir müssen begreifen, wie ernst für die Menschheit der »Code der Intimität« ist 
Liebe zwischen Frauen und Männern, die einen seelischen Widerspruch beinhaltet oder diesen impliziert, sind dazu bestimmt, früher oder später zu zerfallen und zu verschwinden – sei es in völkischen Kriegen, unter weltumspannenden Pandemien oder in brüderlicher Gewalt (Genesis 4:1-8). 'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari) – Kulturell Kreative sind zwar bereit, mit katholischen Frauen dieses heikle Thema zu besprechen; dies ergibt aber keinen Sinn, wenn man am Ende nur hört: „nein, nein, nein“.

Fehlgeleitete Intimität gleicht einer Pistolenkugel, einmal abgefeuert kann man sie nicht mehr aufhalten, ihre Wirkungen erstrecken sich über Generationen. Mit dem anschaulichen Resultat, dass es Frauen nicht wirklich um das Wohl der Seelennatur ihrer Männer geht, vielmehr trachten sie vor allem danach, Macht über sie auszuüben; und die Frauen, die es wirklich ehrlich meinen, haben es auch nicht besser, denn meist sind sie dann erkrankt. „Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet?“ (Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti).

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.

Luxus, Verfeinerung des Hotel-Vergnügens und Bequemlichkeiten materiellen Lebens sind die Quelle jeder Korruption von Regierungen sowie die unmittelbare Ursache von Spaltung, Sezession, Bürgerkrieg und vollkommenem Verlust der Freiheit (David Hume). Innerer Zerfall, Angst, Gewalt, Diktatur der Mütter sind unvermeidliche Folgen, wenn eine Männerwelt die seelisch-geistige Kultur Eines Gemeinwesens verlässt. 'Bürgerkrieg, diese Art von Strafe hat die Menschheit in verschiedenen historischen Anlässen kennen gelernt, wenn Männer von Heiligen Geist abgewichen und Schwäche und Unwissenheit der Frauen gefolgt sind. Bis heute erlebt die gesamte Welt diese Strafe.' (Qur'an-Tafsir 6.65)

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, und von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. (Bonaventura da Bagnoregio, Itinerarium mentis in Deum)

Wenn 'gute Frauen' älter werden, lieben sie es, am Wochenende zu verreisen; so ergibt sich ganz natürlich der Organismus »Konferenz der Frauen«. Da wird offensichtlich, dass das, was wir »Kultur« nennen, in Wirklich zwei geistige Reisen der Geschlechter sind: die Reise der Männer vom 'Leben in der Welt' zum Ziel »Seelentätigkeit«, und die Reise der Frauen von „still ruht die See“ zum Leben in der Welt, dem Organismus »Planetarisches Bewusstsein«. Beide Reisen, das Zusammentreffen der Frauen zum Gespräch, und der Dienst ihrer Ehemänner, sind ganz selbstverständlich. Und wie es für Frauen natürlich ist vom ewigen Ziel »Göttlichkeit« auszugehen, so ist es für Männer natürlich, vom sich verändernden Berufsleben zum unveränderlichen Seelenleben zu streben; fehlt es daran, machen Töchter die Verbeugung vor der Mutter und statuieren: den Bankrott der Lehrerin.

Bildung, Kultur und Arbeit für den Aufbau einer Neuen Welt sind nicht zu erlangen mit herkömmlichen Strukturen. Doch wenn das Männliche emporsteigt in die eigenen Ewigkeiten, das Endliche freisetzend in die Grenzenlosigkeit, da setzt das Universum Seinen Geist ins Herz planetarischen Bewusstseins. 'Idee und Gefühl ergreifen schließlich voller Leidenschaft den Körper der Göttlichen Wahrheit geboren in der Schweigsamkeit Ihres herabströmenden Nächstenliebegeistes, pflücken nackt aus der Unergründlichkeit des Unaussprechlichen den SINN, den Sie enthält, und doch nicht äußern konnte' (Sri Aurobindo, Savitri, der 2. Gesang): der vollkommene Rhythmus des Gemeinwesens erbringt schließlich Antwort auf das hungrige Bedürfnis der zerrissenen Erde, Ihr zurückgebend all die verlorenen und vergessenen Seelen.

Der Hass in der Welt erhält seine Kraft von der Täuschung, die von scheinheiligen Frauen und Männern ausgeht. Die Auswirkungen dieser Täuschung sind Spaltungen (Bürgerkriege), neurotische Erregungen und Disharmonien zwischen den Geschlechtern. Es braut sich ein „Zerbrechen der Welt“ zusammen: Angst und Kummer, Unruhe, Ärger bewirken den Virus 'Gifthauch des Todes'. Erleuchtete Frauen beziehen ihr Schicksal hingegen aus den schöpferischen Schwingungen des heiligen kulturellen Geistes im Gemeinwesen. In anderen Worten: Liebe ist die anziehende Kraft des kulturell-schöpferischen Geistes, der die Geschlechter und Generationen besitzt, um sie für Seinen eigenen Zweck der Manifestation zusammenzuführen.

Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele ihres Mannes das, was sich in ihrem eigenen seelischen Tun von Angesicht zu Angesicht offenbart. Die dem Weltlichen zugewandte Frau begehrt die physische Hülle eines Mannes; die gemütserwachte Frau erkennt jene sensiblen Lichter im Manne, die diesen ein Leben lang beruflich erfolgreich werden lassen. Seelenbewegte Frauen hingegen erblicken vermittels heiligen Intuition, in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für eine Teamarbeit im Licht des Gemeinwesens ist. Hier sind die Geschlechter einander komplementär zur Seite gestellt: Frauen sehen mit 'geistigem Licht ihres Herrn'; Männer werden schöpferisch gemäß der Herzenswärme 'Notre Dames' – nicht als Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie (Emanuel Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali 168).

Schatten der Diskretion – Über den Widerstand gegen die kritische Reflexion von Moral
Es ist erstaunlich, mit welcher Diskretion Täter behandelt werden. Die Tendenz geht dahin, insbesondere Paternalismen zu rechtfertigen, und Frauen zu belasten, um das Delikt 'Genussehe' zu bagatellisieren. Männer wissen, dass sie alles sagen sollen, aber sie machen aus der Diskretion gegen Geschäftsfreunde und spirituelle Vorgesetzte eine Abhaltung, sie möchten ihre Einfälle nicht sagen, es will ihnen nichts einfallen. Es ist eine patriarchale Pandemie: zu behaupten, bestimmte Stellen aus den Heiligen Schriften nicht zu kennen, obgleich man sie in Wirklichkeit genau kennt; nicht zu sagen: „Ich werde das und das tun“, um Frieden zu stiften; die Wahrheit über die Unreligiosität von Interreligiösen zu verändern, um Diskretion zu bewahren; Frauen und Kinder zu täuschen, um Männern "Hotel-Liebe" zu ermöglichen. Neue Ethik lehnt jede Herrschaft einer Teilstruktur der Persönlichkeit ab und fordert die seelenvolle Persönlichkeit als Basis unseres ethischen Verhaltens: Heilen der Menschheit setzt Persönlichkeiten voraus, die mit ihrem Schattenproblem fertig geworden sind! Denn es ist einfach, sich nur um 'das Gute' zu kümmern, und das dabei entstehende Schlechte zu verdrängen: die Folge aber ist, das man dann das Ende der Liebe kaum erwarten kann. Die Verdrängung des Schattens und die Identifikation mit den positiven Werten seiner spirituellen Personalität sind zwei Seiten eines und desselben Vorganges; hingegen ist das Annehmen des Schattens ein Hineinwachsen in die Tiefe des eigenen Urgrunds des Menschseins. Dabei wird mit dem Verlust der schwebenden Illusion eines Ich-Ideals eine neue Vertiefung, Verwurzelung und Standfestigkeit der Seele als 'Stern in der Menschheit' erworben.

O Maria, 'Du bist gebenedeit unter den Weibern' mit 'Ihm, der in uns den Glauben vermehre'
Freud und Leid sind beide füreinander. Ohne neurotischen Väterspaß (Paternalismus und Genussehe) könnte es keinen Tod von Soldaten geben; ohne psychosomatischen Frauenkummer könnten Göttinnen keine Freuden genießen, zu heilen, was verwundet ist.

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst Inneres Leben entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv Weiblichkeit sowie individuell das Männliche führen. Das nigredo-Gelübde (via purgativa) hängt vom Gewissensruf ab, sich seinem Seelen-Ideal zu weihen sowie dem Willen sich spirituellem Training zu unterziehen. Stufen: (1) nigredo: man sieht um Mitternacht die Sonne {Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in Frauen durchscheint}. (2) albedo: via illuminativa, Übergabe des Caduceus, der Hermesstab der Schlange, durchscheinender Auferstehungsleib {immaculata conceptio, griechisch: Diana} (Offenbarung 3:5). (3) rubedo: via unitiva, Gang ins Labyrinth der Heilmittel aus Heiligen und Engeln zur visio beata: die Anschauung 'Gottes humanem Wirken'.

Der Frauen psychisches Gemüt ist heutzutage gewohnt, die Frucht ihrer sexuellen Handlungen zu kosten. Warum sollten sie diese Gewohnheit aufgeben? Zudem kann der Intellekt weltliche Freuden nur aufgeben, wenn er eine Art höherer Freude erfährt. Doch wie könnte dies sein, da wir geradezu verkosten, die Hochzeit 'Evas mit Adam' zu feiern. Die 'törichte Jungfrau' (Matthäus 25:3) – gewohnt weltlichen Dingen nachzulaufen und sich von einer Sache auf die andere zu stürzen – zieht mit ihrer Richtung den Gatten nach unten: die männliche Seele verliert sich, und statt friedenschaffender Organismus herrscht bedingte, egozentrische Weiblichkeit: unentrinnbar gefangen sind wir Yama 'dem sehr furchtbaren und schrecklichen Tod durch Leben' statt Christus 'dem sehr freudigen und gütigen Leben durch den Tod ausgesetzt' (A. Schopenhauer). Denn zweifellos erreicht die "törichte Frau" einmal das Stadium stillen demütigen Erzittern, dem völligen Verstummtsein ihrer Liebe vor dem, was dann nicht des Mannes lebendige Seele ist. Vor 'zugeschlossener Türe des Hochzeitssaals zu stehen' (Matthäus 25:10), ausgeschlossen vom humanen Leben zu sein, dies ist was 'Lilliths Zorn weckt, und die Kinder frisst'. Durch der Männer spirituelle Erbarmung in Seelenzeit gießt sich der Geist 'Planetarisches Bewusstsein' ein, auf dass 'Gnade herrscht' (Römer 5:21) und »Friedensbotschaft« sich kundtut. 'Es gibt bei Männern im heiligen Geist drei Dinge, ehe die Liebe Eintritt gewinnt, und drei andere kommen hinzu, wenn die Gottesliebe eingegossen wird. Vor dem Eingießen der Gottesliebe beunruhigen sich Männer wegen der Ankunft des Todes, vor der Verminderung ihrer Güter und Seilschaften, vor weltlichen Unglücksfällen, körperlicher Krankheit. Empfangen sie aber Liebe der Göttlichen Mutter, tritt in ihren tätigen, sich erbarmenden Seelen Freude über die irdischen Widrigkeiten ein, mögen sie auch leiden, und ihre Sinne sich davor hüten, die Welt zu besitzen: diese Männer werden sich freuen darüber, dem Planetarischen Bewusstsein der Frauen Ehre zu erweisen und für Gottes Ehre zu leiden.' (Brigitta von Schweden, Himmlischen Offenbarungen, 4. Buch 126).

Der Kelch  Gemeinwesen wird zum Gralskelch, sobald wir erkennen, dass der Kosmos das Einig-Wesen ist – seit alters her Trimurti, dreigestaltige Gottheit, genannt –, und dass etwas von der Natur dieses 'Gottes' auf »Die Göttliche Mutter« übergeht, wenn Sie den Segen der »Eucharistie« der Kulturell-Kreativen im Dialog erkennt. Das vom Himmel herabkommende Erbarmen ist das sakramentale Brot als Nahrung aller Seelen; das aufstrebende Planetarische Bewusstsein zeitvergessender Männer ist der Wein, mit Diesem kommt Weiblichkeit herab.

 

 

K.  Ethik und Planetarisches Bewusstsein
 

Wenn Frauen jetzt beginnen ihre Kräfte zu einen, ist das erste, was nötig ist, in diesem Gedanken übereinzustimmen: dass eine Zusammenkunft der Souveränen Frauen auf Planet Erde notwendig werden muss. Alle müssen in diesem ersten Schritt, der getan werden muss, übereinstimmen, bevor wir darüber nachdenken wie nun 'Neue Ethik' zu pflegen ist; denn wenn die Frage aufgeworfen wird, wie Beziehung geht, haben die Menschen unterschiedliche Ideale; sodann werden Emotionen aufeinanderprallen, und die Vision geht verloren. Das "Wie" kommt später; zunächst müssen wir alle zustimmen, dass etwas getan werden muss. In diesem Gedanken nur müssen wir zusammenkommen. 'Meditation, Gebet, Wiedergeburt aus Geist' – das alles geschieht als natürliche Folge von ganz allein.

 

Fisch und Mond

       
Enki-Ea: Sonne und Meer

 

Er aber sprach: Nein, du hast gelacht. (Genesis 18:15) 
Das Seelenlicht der Männer lässt Frauen auch die große Handlung der Liebe verstehen, die sie tun sollten. Dazu genügt aber nicht, nur geläutert zu sein; vielmehr setzt es voraus, dass Frauen im spirituellen Willen erleuchtet sind; schamlose Erniedrigung in Mannes Willen hat nicht die Macht eine Neue Menschheit zu erschaffen. „Pfui über den Mann, der anstelle Gottes verehrt, was ihm weder den geringsten Nutzen bringt noch schaden kann!“
(Qur'an, Sure 21:66-67)

Homo Creator versus seelenlose Wohltätigkeit  Selbst die sogenannten "spirituell-guten Männer" sind in unserer Zeit höchst gewöhnlich-ichsüchtig. Mit der Zufriedenstellung spezieller Leidenschaften und Gelüste beschäftigt, gesteigert in Transzendenz, kümmert man sich um 'das Glück seiner Mitbürger' und hat dabei den Ruhm seiner selbst, die Wellness seines Landes (bzw. Feriendorfes) im Sinn. Wenn sich nunmehr Frauen, deren Seelenfähigkeit sich durch den spirituellen Willen geweitet hat, für die Schöpfung einer ganzen Menschheit einsetzen, geht dies nur mit den Männern, welche den Frauen seelenanalytisch-heilend beistehen und sich um das Wohlergehen und die Wohlfahrt des Ganzen mühen. Dann wirken Frauen nach der Ethik, die sie sich in Eintracht mit der 'Großen Mutter' vorschreiben; 'Die Göttin' nach Regeln, über die Sie sich mit dem Genius hat einverstanden. Männer mögen viel Gutes in sich haben und sie mögen sehr intelligent sein, aber solange ihr geistiges Herz nicht erschlossen ist, können sie nicht jenen Seelenadel offenbaren, der als 'göttliches Erbarmen' in ihrem Herzen verborgen ist. Das Wirken des geistig-kulturellen Herzens der männlichen Seele gleicht einem Scheinwerfer: auf die Leiden der weiblichen Natur gerichtet, werden alle Dinge klar; was man Telepathie, Gedankenlesen, Hellsehen (Johannes 4:17-18) oder anders nennt, alles was das Leben der Frauen angenehm machen würde, dieses kommt von selbst, wenn der Männer Seelen sowie ihr humanes Herz lebendig sind. Ohne seelischen Geist des Mannes fühlt sich Weiblichkeit in ihrem wahren Ich lebendig begraben: dann existieren Frauen, um zu funktionieren, um anderen zu gefallen, akzeptiert zu werden; eine Arbeitssucht der Persona hält sie zurückgezogen von ihrem Innerenmit dem verlorenen SINN der Liebe entschwindet unvermeidlich auch das personale Glück. Die meisten Männer und Frauen gehen völlig sorglos eine Bindung oder eine Ehe ein und stellen sich dabei vor, alles werde einfach, leicht und angenehm verlaufen. Nach einiger Zeit wissen sie dann nicht mehr ein noch aus, es beginnen Diskussionen und Streitereien. Platon schrieb, dass Frauen in einer Schattenwelt leben, in der sie den Schatten ihrer selbst (die 'Kreuzigung Jesu') mit der Realität verwechseln. Dieser Anspruch ist das falsche Ego, das vor der Göttlichen Mutter im Licht steht und geistige Finsternis in der Welt verursacht. Wann, wo und wie werden Männer begreifen, dass körperliche Genüsse („Das Wandern ist des Müllers Lust“) von der 'Brüderlichen Kultur Eines Herzens' wegführt? Bis dahin halten Herzensgelüste der Frauen (Johannes 19:7) Männer von der Wohnstatt ihrer Seele fern.

 

 

La Descente de Croix (Peter Paul Rubens)


Sie sagten: »Wir haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.« Sie haben
ihn aber nicht getötet, nicht gekreuzigt. sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt.
Und sie
haben ihn nicht mit Gewissheit getötet, sondern Gott hat ihn zu sich erhoben.
(Qur'an 4,158; 5,70-72).


Königin: Was tat ich, dass Dein Mund zu sprechen wagt So rauhen Tons zu mir?
Hamlet:
Solch eine Tat, der nie Verzeihung harrt, die schamrot macht, Tugend nur erheuchelt,
raubt die Rosen1 der schönen Stirne unschuldsvolle Liebe, und Schwären drauf erzeugt,
die Ehegelübde falsch wie Spielereide macht, solche Tat, die aus des Ehebündnis Körper
reißt die wahre Seele, Gottesfurcht erniedrigt zu leeren Worten nur: Der Himmel glüht, ein
Schreckensantlitz über unsrer Erde und denkt im Zorne, wie am jüngsten Tag, an diese Tat.

Königin: Weh mir, was tat ich denn, das schreit so laut und donnert im Erwähnen?
Hamlet: Sieh her, auf dieses Bild und dann auf dieses; das wohlgetroffne Bildnis zweier Brüder...
Wenn Du aufwiegelnd zur Matrone ziehst, da mag der Jugend Keuschheit sein wie Wachs, im
eignen Feuer schmelzend; nichts von Scham, wenn drängend dann die Leidenschaft sich regt,
seitdem der Frost selbst brennt und Vernunft zum Kuppler wird.
(Shakespeare, Hamlet III,4).


»Was fehlt? Ein Nichts. Aber dieses Nichts ist alles.« (Honoré de Balzac: Le Chef-d'œuvre inconnu)
'
Wenn meiner Mutter Toten, Als er gestorben, ich grablos gelassen hätte, Das würde mich betrüben' (Antigone von Sophokles, Erstes Epeisodion). Es geht um das Verbot, in den Triebkräften lebend, den reißenden Strömen unverklärter Begehrlichkeit im Ozean doch unbewusster Sinnlichkeit, »den Leichnam zu bestatten« (Genesis 21:9): Sie muss in ihrem Vergehen und Vergessen, das Bewusstsein für sich selbst aufgebend, sich in anderen Selbst vergessen, um sich erst selber zu haben und zu besitzen (Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Ästhetik / Hl. Qur'an, Suren 49,12; 2,265).

1 In allen "katholischen", universal-weiblichen Alters-Empfindungen gibt es die späte Rosenblüte, gezeugt von einer edlen Begeisterung für eine 'Ethik der Frauen', die aber immer schwächer wird, bis das Glück nur noch Erinnerung ist und Neid schlussendlich 'der Lüge: gekreuzigt, gestorben und begraben' (Hl. Qur'an, Sure 4,157; Bhagavad-gita 2.19-25) anhangen muss. (nach Honoré de Balzac, op.cit.).

„Kopf ab!“ (Johannes 14:8; vgl. hingegen 'Alice im Wunderland': „der Herr gab den Holofernes in die Hand einer Frau“ Judit 13:4-10) ist bei Frauen meist eine Projektion. Die Kulturell-Kreativen müssen diese Arbeit, des Gärtners (Johannes 20:15), vollbringen: verblühte Rosen fast immer bis zum Ansatz 'Tripur Shundari' (das verliebte sechzehnjährige Mädchen) zurückschneiden. „Wenn man nicht das verblühte Leben zurückschneidet, sehen Rosen aus wie ein Hexenbesen“ (James der Gärtner, Königliche Gartenakademie Berlin), statt vimutti (reine Herzen) werden Frauen 'wie Mutti' (engagierte, herrschsüchtige Machas mit Helfersyndrom). Dann ist christliche Kultur 'die Weitergabe der Asche, statt die Bewahrung des Feuers' (Gustav Mahler).

 

Brudersphären Wettgesang 
Warum 'ziehn die Soldaten [Heras] vor Schätzleins Haus'
(Revelge – Lied von Des Knaben Wunderhorn, Gustav Mahler), warum entfachte sich der Krieg um die "romantische Liebe" des schönen Paris [Lanzelot] zu Helena [Guinevere], der unerfüllten Ehefrau des Priesterkönigs Menelaos [König Artus]? – Erst die spirituelle Praxis 'Gnade über Gnade', in der Erfüllung des gemeinsamen Lebensideals, überwindet den "Miss"-Brauch biosexueller Anziehung und unsere Verhaftung an die Erdenschwere. Kraft einer Läuterung aus kontemplativer Praxis verklärt des Menschen Intelligenz durch die verschiedenen Hüllen seines Organismus zu der spirituellen Identität am Ort höchster Existenz; dann vermag 'Berührung durch Kontakt' das Männliche in die Bereiche seines 'kosmischen Hörens auf Gottes Wort' führen, damit ätherisches Mond-Licht des Weibes Seele zu seiner Quelle erwecke. Andernfalls drängt "Lieben" nur einer Mannheit falsche, egoistische Zwänge in unpartnerschaftliche, unkooperative Verhaltensweisen gegenüber Frauen; denn wie viele fromme Orthodoxien und ideologische Selbstdarstellungen überfallen die Erde mit fanatischem Gesang, und wie verzweifelt kranken Frauen an 'vielem Glauben'. Verträumen andererseits die Mütter ihrer Seele Himmel, bleibt die
Natur der Schönheit unverschleiert, statt sich selbst zu behüten, versauert der Geschmack der Liebe.

'Muslimische Frauen können keine nichtmuslimischen Männer heiraten, denn der Islam befiehlt Ehrfurcht vor allen Propheten, während die Anhänger anderer Religionen einige von ihnen ablehnen, beispielsweise Mohammed, oder, wie es bei den Juden der Fall ist, sowohl Mohammed als auch Jesus. Während also eine nichtmuslimische Frau, die einen Muslim heiratet, trotz aller dogmatischen Unterschiede, sicher sein kann, dass die Propheten ihres Glaubens mit äußerstem Respekt erwähnt werden, kann eine muslimische Frau, die einen Nichtmuslim heiratet, immer der Möglichkeit ausgesetzt sein, dass jemand, den sie als Gesandten Gottes ehrt, in ihrer Umgebung verachtet wird.' (in 'Die Botschaft des Koran' von Muhammad Asad). Frieden ist Kooperationsprozess der Frauen; in Frauen liegt Sinn für die Bedeutung des Schöpferischen Ganzen, 'der spezifischen Werte und des Individuellen' (Edith Stein). Wenn aber Frauen auf ein isoliertes Leben beharren, während Egoismus die schöpferischen Grundlagen zum Menschsein in der Gesellschaft entzieht, wird die gegenseitige Unterstützung der Frauen zerbrechen, niemand wird sich um gemeinsame planetarische Ziele bemühen. Andererseits, 'Gott wird Mensch' – was das bedeutet, ist schwer zu fassen; es ist nicht nur Offenbarung von Glauben, sondern »Existenzierung« von dem, was Schöpfergeist ist. Wenn es dagegen Rebellion im spirituellen Bewusstsein der Männer gibt, dann schafft dies Verunsicherung, Trennung, Zerstörung – der Tod der Weiblichkeit. Es gilt, dass Männer für die Menschheit Verantwortung übernehmen, sowohl spirituell als einzelner wie auch im Dialog in »brüderlicher Gemeinschaft«. Angesichts der umfassenden Verbrechen gegen Frauen können sie nicht gleichgültig bleiben – nicht alle Männer wollen diese Tatsache annehmen, aber es ist der einzige Weg! Wissenschaft wird durch Analyse, Dialog durch Synthese erlernt; daher unterscheidet sich der Erwerb von ethischem Wissen vom Studium spiritueller Wissenschaft. Und es sind die Maria-liebenden Männer, deren Herz von Hingabe erfüllt, letztendlich mit der Göttlichen Mutter kommunizieren können; nicht diejenigen, die sich mit ihrem Verstand zurechtlegen, 'Gott-Allah' zu analysieren. Das Ich männlichen heiligen Geistes und das Du spiritueller weiblicher Persönlichkeit sind die notwendigen Bedingungen der Liebe. Und es ist durch den Strom Eines Planetarischen Bewusstseins, welches sich durch Synthese von Frauen und Männern verbindet, dass jene Liebe aufgebaut wird, die – wie einst die Portiuncola des Franciscus de Assisio – »mit eigenen Händen gebaut«. Negative Emotionen und unspirituelle Leidenschaften der Frauen haben ihre Sogwirkungen abwärts, sie prägen Männer direkt in egomanische Wirtschaftsstrukturen hinein. Wenn wir wirklich etwas tun wollen zur Heilung der Erde, müssen wir hingegen langfristige Strukturen zur Bildung und Ausbildung von humanem Geist schaffen. Nach der Großen Pandemie ist die Weisheit der Frauen erfüllt mit dem Willen zu »Psychoanalytischem Dialog und Interkonfessionellen Friedenskonferenzen«. Seuchen, Krankheiten, Kriege können verschwinden – wenn Männer wirklich wollen!

 

 

L.  Wissen und Vision
 

Innerhalb des im Gemeinwesen vorherrschenden geistigen Ideals können junge Menschen die Perspektiven gewinnen, mit denen sie ihr eigenes Verhalten – wenn es um mehr geht als um bloße Reaktion auf äußere Situationen – gestalten, was nicht einer Einsicht in die unmittelbar sichtbare Welt entspringt, sondern Imagination und Klang, jener Symphonie brüderlichen Wirkens der Archetypen, die durchtönend durchscheint, durch das, was erscheint. In diesem Zusammenhang lässt sich sagen, dass es drei Stufen von Gemeinwesen gibt: novizenhafte Fromme, Geweihte auf der Zwischenstufe göttlichen Seins; und jene fortgeschrittenen, kulturell-kreativen Männer und Frauen in planetarischem Bewusstsein, deren Natur zur Symphonie des Lichtes der Sphären, der Planeten, der Galaxien gehört.

Im Zeichen des Jona  Die Weiblichkeit der Neuen Zeit {das Gold} erhält ihre Kraft über Geburah {'Das Gesetz' – Frauen der Kirche, die durch ihre und mit ihrer und in ihrer zu Buddha erwachten Seele über Sufi-Spiritualität zur Persönlichkeit Gottes und sodann zur erneuerten Katholizität (katholikós: 'das Ganze betreffend') zurückgefunden haben}. Die Jüdische Klagemauer, 'Steine, welche die Bauleute [Freimaurerei] verworfen' (Psalm 118:22) werden dabei erwärmt von der Sonne {Elisabeth: Gott (El) Feuer (li) im (sa) Haus (beth) und ihrem mit „sein Name sei Johannes“ beschriebenen Schreibtäfelchen (Lukas 1:63)}. Die Große Mutter bekommt ihre Stärke von der Fatima-Maria; letztere erneuert ihren Glanz durch das Rosenkranz-Gebet {„Du bist gebenedeit unter den Weibern“} der kontemplierenden Frauen. || In dem für Planet Erde zerstörerischen Zyklus, welcher entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn abläuft, zerschneidet das Metall [die Schere] 'Das Buch' zur Konfettiparade, eine "vedantische Mutter" [Königin von England] fegt den 'Buddhismus' hinweg, während jüdisch-katholisch-sunnitische Mütter die Kriegstrompete blasen und 'Väter und Söhne' [unter der Führung russischer Sufi-Kosaken] zum Kampf gegen den Geist Europas aufstören. Heilung können nur 'Cultural Creatives' bringen: {Rama: der Sündenvergeber im Dialog; Krishna: der mit seinem 'kleinen Buch' (Offenbarung 10:1-9) allen so richtig die Meinung geigt; Shiva: der Hirte und geistliche Erzieher; Buddha: der universelle spirituelle Sufi}. Das Schiff 'Erde' lief bisher aus unter dem Donner des Ostwindes, dem "starken Holz", Potenz des Ältesten Sohnes; und bei Südwind, dem "starken Feuer" der Mittleren Tochter, dem Ruhm und Machtzentrum der Ehefrau bzw. der Stiefmutter. Und es fuhr bei gleichen Winden nach Nordwest zu den gleichgesinnten Bundesgenossen des Patriarchats; sowie nach Südwest, zum Haus der Mutter, der starken Erde, seriellen Ehen und Partnerschaften. Unterstützt wurde diese Fahrt des Ältesten Sohnes von den Genussehen der Jungen Frau "Maria". Zur Weiterentwicklung des Planeten, als das Heim aller Menschen, müssen wir die Segelrichtung um 180 Grad ändern. Ohne das dem Organismus 'spirituelle Weiblichkeit' dienende kulturelle Geistliche, deckt das maskuline Ego seine seelische Empfindsamkeit zu, was den Strom humanistischer Gefühle versiegen lässt; 'die Folgen sind eine soziale Kälte und fragmentierte Beziehungswelten, in denen keine verlässlichen und langfristigen Bindungen entstehen können. Daraus erwächst eine Mentalität, unbedingt siegen zu müssen, was nur möglich ist, durch Ausschluss und wenn unzählige Verlierer auf der Strecke bleiben' (Eberhard Richter, Das Ende der Egomanie: die Krise des westlichen Bewusstseins).

Hominisation des Weltalls statt Bersten der Sterne  Wenn Frauen innerlich ihren unabhängigen geliebten Herrgott "gebären", in Den sie sich dergestalt hineinprojizieren, dass im 'Erbarmen zum Nächsten wie sich selbst' Eine allumfassende erleuchtende Sonne Weiblicher Weisheit aufstrahlt, so dass Männer im 'Dialog der Frauen' spirituelles Mitgefühl 'in unendlicher Bezogenheit' praktizieren, werden die in die aufgestiegene Weiblichkeit herabkommenden einströmenden Ereignisse individueller Offenbarung jene, das Universum hominisierende, immerwährende Sternenwelten hervorbringen: 'die Sterne funkeln vom Licht des Mondes, und der Mond leuchtet vom Feuer der Sonne; jedes dient einem Höheren und nichts überschreitet sein Maß' (Hildegard von Bingen).

Pferd und Reiter  Der Glaube der Frauen verteidigt den angeborenen Wunsch nach seelischer Kultur der Männer; je mehr sich dieser Glaube entwickelt, desto größer ist sein Einfluss durch die Frauen auf die ganze Menschheit (Korintherbrief 11:12). 'Du kannst nicht zugleich Pferd und Reiter sein' meint, dass erst nachdem Frauen 'Gott und Gott gewahr geworden' (* Traktrat 'Schwester Katrei') sie sich Seiner Vision öffnen können. Die Offenbarung der Botschaft des Universums reitet die persönliche Energie der Göttlichen Mutter, den Wind. Das Licht der seelischen Vision der Männer ist in der Lage, wie ein Reiter auf dem Pferd, alle Angelegenheiten und Handlungen zu leiten. Halten jedoch Reiter die Zügel ihres Pferdes, so müssen ihre Hände zuerst dem Ruf des eigenen Geistes gehorchen, bevor das Pferd gehorchen wird. Als Schwierigkeit beim Studium der Ethik erweist sich, dass die Empfindlichkeit für die Gefühlsqualität des Unheilbringenden weiblicher Sexualität bei verschiedenen Männern sehr verschieden angetroffen wird. Männer müssen sich hier einer besonderen Stumpfheit in dieser Sache anklagen, wo größte Feinfühligkeit eher am Platze wäre. Auch scheint, dass Frauen seit Jahrhunderten schon lange nichts erlebt oder kennen gelernt haben, was ihnen den Eindruck des Unheimlichen an seelenloser Männlichkeit gemacht hätte, sie müssen sich mithilfe der Großen Göttin erst in das Gefühl hineinversetzen, die Möglichkeit desselben in sich wachrufend. – Wie ist das möglich? Unter welchen Bedingungen kann Intimität unheimlich, ja schreckhaft werden? (nach Sigmund Freud, Das Unheimliche)

* „Man sprach: Gewiss, sie ist tot.“ (Traktat 'Katrei', Meister Eckehard zugeschrieben)
„Nun ist sie tot. Gestorben! – Miserere! Ihr öffnen sich die Sphären. Wir sollen sie nicht mehr sehen auf Erden.
Ein gnädiger Gott nahm sie auf.“
(Giuseppe Verdi, Simon Boccanegra, Prolog) | Hl. Qur'an (Sure 24:33)

Vom Nachtgespenst und der Morgenröte 
In ihren Schülern, und in allen Wesen, die sich Ihr nähern, erkennt die Göttliche Mutter, wenn das Ideal „heilige Göttin“ in ihnen wohnt, oder nicht; denn es ist diese Gottheit ‚Empfangen vom Heiligen Geist‘ in den Kulturell-Kreativen, an die Sie sich richtet. Jenseits der physischen Erscheinung, und den oftmals bedauernswerten Seelenzuständen, in denen viele Männer sich befinden, sieht Sie im spirituellen Mann offenbarende Geistesnatur, welche danach verlangen, in Ihrer Schönheit und in Ihrem Licht zu wachsen: das humane Antlitz, die Offenbarung der geistig-kulturellen Hierarchie der Menschheit ist es, das Sie im spirituellen Manne liebt. In Anbetracht dessen ist es verwegen, den Männern 'Seelenzeit', mitfühlendes Erbarmen zu Frauen, zu predigen, wenn man ihnen nicht erklärt, was sie bei Frauen lieben, und wie sie Frauen dienen sollen. Betrachtet man die Art und Weise, wie sich so viele Frauen in der heutiger Zeit gegenüber Kulturell-Kreativen benehmen. . . wie könnten Männer seelenvoll und mit ganzem Herzen dienen? Es scheint unnütz dies zu versuchen: die einen Frauen verhalten sich bewusst egoistisch, andere sind unbewusst bösartig, gleichsam wie Hexen, und die frommen Frauen erweisen sich bekanntermaßen gegenüber anderen Frauen als grausam. Kommt nun ein seliger 'St. Michael' daher und sagt: „Frauen sind Christus, auf dass man sie lieben muss“ – ist dies schier unmöglich: deshalb unmöglich, weil Männer nicht nur das nicht erreichen können, sondern wie sie sich auch bewusst und absolut abmühen, 'das Nachtgespenst'
(Jesaja 34:11-14) zu lieben, sie werden es, sei es unbewusst oder unterbewusst, nur noch mehr degoutieren. Damit es aber gelingt Frauen dergestalt zu lieben, dass sie 'der Erdenschwere enthoben' sich in ihre göttliche Bestimmung wandeln, dazu müssen Männer im eigenen Ideal 'Santa Maria: eine Rose unter Dornen' indifferent zuerst alles Äußere transzendieren; indem sie dann 'auf den göttlichen Funken hauchen, der in Frauen wohnt' (Buch der Könige 18:12), wird 'Wasser und Geist' – als Einig-Wesen: Mann & Frau – gewiss Eine Schöne Neue Welt manifestieren. Infolge von Religionskriegen, Klimawandel und den wirtschaftlichen Folgen von Pandemien 'kann die Zahl der Hungernden weltweit auf eine Milliarde ansteigen' (Welthungerhilfe 2020), 'hinzu kommen Millionen Klimaflüchtlinge, die nach Europa drängen' (Greenpeace): dies macht eine Globale Ethik unumgänglich! Wenn man sich fragt, was gefährlicher ist, Nuklearkriege/ Massentötung oder Massensterben/ Virus? Dann müssen wir sagen: Die Dummheit nicht zum Dialog zusammenzukommen! The Cultural Creatives sind unsere Hoffnung; denn sie wissen, was zu tun ist: vorausgesetzt, Frauen geben ihnen den Raum.

 

 

M.

I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

III. Von den heilenden und verbindenden Kräften

Über das Drama der verlorenen Würde
 

I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters

Die nervale Versorgung des weiblichen Organismus einschließlich der wirkenden individuellen Frauen-Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Dies gilt besonders, wenn grundlegend die funktionelle Bedeutung von somatischer kulturell-schöpferischer Heiligkeit der Männer und spirituellen Akten der Frauen Berücksichtigung finden sollen. Im Wege steht, dass Männer ihren spirituellen Willen trainieren, einzig um ein bedauernswertes Leben zu leben 'indem sie aus sich selber Monster erschaffen, die auf dem Weg zur Hölle wandeln' (Luisa Piccarreta).

«Der Salzbund vor dem Herrn» – Bemidbar: Das Höchste der Gefühle 
Frauen müssen lernen, dass sich nicht alles nur um sie dreht. Andererseits ist ein Leben „alle sind heilig, die ganze Gemeinde, und der Herr ist mitten unter uns“ zerstörerisch: „Die Erde wird ihren Rachen aufreißen und sie verschlingen, dass sie lebend in die Unterwelt hinabstürzen“; von Kali geht ein Feuer aus, „es frisst alle Männer, die in kupfernen Räucherpfannen Weihrauch darbringen, zudem breiten sich Seuchen aus.“ Doch durch 'die zwölf Stäbe' – vollendete Meisterschaft Shivas und spirituelle Priesterschaft Ramas – wird sich zeigen „wen der Herr erwählt und wer der Heilige ist“ (Buch Numeri 16:7-18:32).

Von Geheimer Offenbarung 
Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: Die Schöpfung der Liebe. Frauen, die auf Wegen kreativer Selbstständigkeit Selbstwertgefühle suchen, sind Flieherinnen vor den Leiden der Welt, 'sich selbst dem Wesen Frau entziehend, stoßen sie sich damit aus dem Frausein selber hinaus'
(Laura Marholm); dass Männer von Raffinements zu herrschen, zu unterdrücken in Geistigkeit sich wandeln, wird dadurch verunmöglicht.

Vom Kelch des Neuen Bundes  Im Feuer der Gottesliebe, im aufsteigenden Weiblichen durch Kontemplation genährt, fällt der Geist der Kulturell-Schöpferischen Männer wie Regen vom Himmel, und zwar ohne ein Zutun von der Erde. Wenn wir die Natur des Lebens genau beobachten, stellen wir fest, dass sich hinter der Schönen Welt der Weiblichkeit in ihrer individuellen Vielfalt sich Ein erleuchtetes Geistiges Leben der Männer (confraternity) befindet, angebetetes Ziel und Quelle der spirituellen Persönlichkeit der Frauen. Geistig-geistlicher kulturell-kreativer Dienst der Männer ist gleichsam der 'Gral-Kelch', in dem das Blut des Universums aufgefangen, das durch Körper, Herz und Seele des Weiblichen zirkulierend Das Planetarische Bewusstsein hervorbringt. Die heilende Atmosphäre Ramas, der segnende Dienst Shivas und die geistige Substanz Krishnas sind es, aus denen alles, was gesehen, in der Intelligenz Buddhas geformt, in den Funktionen erneuert und am Leben erhalten wird. Der 'Schoß der Hölle, der sich öffnende Abgrund der Übeltäterinnen' (Notre Dames de La Salette) mag sich dem irdischen Zeugnis der Anbetung entziehen – schöpferische Bruderschaft kann sich jedoch dem Geistigen Leben, 'in dem wir leben, uns bewegen und sind' (Apostelgeschichte 17:28), nicht entziehen. In der 'Verherrlichung der Namen des Herrn' sowie bei der Zirkulation im physischen Körper durch 'das heilige Wort' {Zikr} entflammt der herabkommende Hauch das Feuer der Seele, sodass jeder seelische Blick, jedes geistliche Wort, jede physische Handlung sich auf das Leben der ganzen Menschheit auswirkt. Ethik entsteht, wenn wir diese Einheit des Lebens verstehen: das geheimnisvolle Geheimnis der zehntausend Engel und der Hirten der Weihe-Nacht.

Heilung des irdischen Lebens  Die schlimmste Krankheit ist die Seelenmüdigkeit der Frauen, sie ist schwer zu überwinden, denn in ihr erwachen die schlafenden Teufel, Herrschaftsverhältnisse von Herrgöttern (Paternalismus) und Herrgöttinnen (Eva und Adam). Derweil sterben fromme Frauen an vielen Krankheiten; die Selbstverderbnis seelischer Lebensmüdigkeit der Frauen aber gleicht dem Selbstmord. Folgen dieser Lebensmüdigkeit zeigen sich in der spirituellen Welt: der seelischen Eigentätigkeit beraubt, irren Frauen hier – mit oder ohne Männer – zumeist sinnlos umher, die Fähigkeit verlierend, sich in das Planetarische Bewusstsein zu vervollkommnen. Der Intellekt vermag sich nicht vorzustellen, dass all die psychotischen und neurotischen Bekundungen seelischer Unruhe der Frauen – irdische Schwermut, unterbewusste Ängste, persönliches Selbstmitleid und aufgestauter Zorn – nicht spurlos "verrauchen", sondern großes Elend bewirken. Hingegen hat jede Heilwirkung auch ihre Ursache: der freie Wille der Männer zu 'Seelenzeit im Gemeinwesen' (Dialog) könnte lebensmüde Frauen schützen, wenn sie an die Fortdauer des Lebens »Im Zeichen des Regenbogens« (Genesis 9:17) dächten. Sind es viele Männer, die sich die grundlegende Wahrheit »der Botschaft« (Lukas 1:35) angeeignet haben? Nur eine sehr kleine Minderheit der Manager denkt überhaupt an die spirituelle Welt; die anderen sind unfähig, das irdische Leben zu lieben und zu hüten. Planetarisches Bewusstsein kann nur aus der Feurigen Welt durch die Herabkunft universellen heiligen Geistes in die Spiegel der Seelen der 'nächstenliebenden Bodhisattva-Frauen' geschehen: »Licht über Licht!« 'Wie oft ist den Frauen wiederholt worden: „Liebt die geistige Arbeit in eurer Hauskirche, und werdet so Mitarbeiterinnen der umgestaltenden Energien des Universums!“ Der Genius spricht: Freunde, liebt das irdische wie das überirdische Leben. Fürchtet die Feurige Welt des kulturgebenden Geistes nicht.' (Agni Yoga, Bruderschaft 886). In Worten der Gottesmystik gesagt: eine Frau, die so dicht an den Lippen des Geistes hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft – was dann über ihre eigenen Lippen kommt, sind nicht ihre persönlichen Worte: es ist vielmehr »die Botschaft Gottes«.

Vom Kreislauf der Liebe  Liebe dient der Erweckung von "Glaubens-Energien" in die Eine brüderliche visionäre Kraft. Das Männliche atmet das Weibliche ein, dadurch verwandelt sich sein materielles Blut in ihr seelisches. Hoffnung währt, der Mann komme als "Christus-Phosphorus" herab, jenes Feuer heiligen Geistes, das 'der Goldene Topf' benötigt, eine Neue Menschheit zu formen; was Frauen an Herz, Seele und Persönlichkeit gesund erhält, und sie "Sauerstoff & Zucker" produzieren: das glückliche Zusammenleben der Geschlechter. Flößt Männlichkeit "Giftiges" – Seelenloses, Egozentrisches, Nationalistisches, Dynastisches – in das Weibliche ein, breiten sich in der ganzen Welt epidemisch 'schlechte Eigenschaften' aus.

Soziologie der Erderwärmung  Wir haben keine Zeit mehr, nach Ausflüchten zu suchen: wir müssen handeln! Die Temperatur nimmt zu, nicht nur in der Atmosphäre, sondern auch im Meer. Wir kennen all die Probleme: die Wassertemperatur steigt in den Ozeanen an, dazu kommen noch Überfischung, Überdüngung, Verschmutzung etc. – aber auch die Lösungen: es gilt die Erwärmung der Luft (der Anstieg der männlichen Neurosen) und die Erwärmung von Wasser (Anstieg weiblicher Psychosen) zu stoppen. Frauen schützen, sie bieten Lebensräume, dazu bilden sie mit Männern Zweckgemeinschaften. Wachsen aber können Frauen nur im »Feuer des heiligen Geistes«, jener 'Flamme, in welcher der Dornbusch brennt, aber nicht verbrennt' (Exodus 3:2). Sind Männer nur noch mit Ökonomisierung ihrer spirituellen Gefühle beschäftigt, Freizeit zu ihrer Vergnügung, verwandeln sich ihre Liebesenergien mit der Zeit in Gifte: Neurose trifft auf Psychose, Frauen werfen ihren Untermieter (Mann) raus; was fatal ist: die Persönlichkeit der Frau ['der Ölbaum, dessen Öl fast schon leuchtet, auch ohne dass das Feuer es berührt hätte' (Sure 24:35)] verhungert und damit das Planetarische Bewusstsein. Es ist an der Zeit, dass Männer klarmachen, dass sie aus solchen Situationen lernen! »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes. Männer müssen mit Flammen ihrer Seelen (Aladins Wunderlampe der Inspiration, der Eingebung, der Offenbarung) die aufstrebende und einigende Seelenaktivität der Frauen unterstützen. Der hohe Sinn weiblicher Ekstase gilt der Ausbreitung des transkulturellen humanen Gemeinwesens.

Die Sprache der Frauen  Mystikerinnen sehen noch eine andere Bedeutung des Mundes, als dass dieser nur ein Gefäß für 'Essen und Trinken' ist (Matthäus, Lukas 4:4); durch ihren Dialog wird Weisheit ausgedrückt, das unausgesprochene Wort wiederholt: »Eine Botschaft« die aus geheiligten Tiefen auftaucht; daher wird Ihr Mund mit einer Muschel verglichen, aus der sich perlenähnliche Worte manifestieren. Wie durch das Öffnen Ihres Mundes geistige Weisheiten ausgedrückt werden, so wird durch das Zumachen des Mundes der Männer Ihr Wort hineingezogen, was Männer zum Kulturellen Geist werden lässt, der Wirkung erzeugen kann, wenn er vom heilenden weiblichen Element, dem 'Wasser des Lebens' seliger Emotionen durchtränkt ist. Die Wörter anderer Frauen gehen verloren, nachdem sie gesprochen. 'Gute Männer hören auf Gute Frauen' (Hl. Koran, Sure 24), weil das, von den Weisen Frauen verwendete 'Wort' sich in göttlicher Macht gestärkt, und, mit dieser Atmosphäre bekleidet, bis zum Gewissen der männlichen Seele vordringt, seelische Intuition in Schwingung versetzend. Indem Frauen sich selbst im Dharma-Geben gewinnen, indem sie das wesenhaft-menschliche 'Licht ihres Herrn' werden, in dessen Emotion Finsternis, „das Unbeständige, Unreine, Böse, und alles, was nicht zur Seele gehört“ (Yoga-Sutras II.5) weichet, kann sich im Dialog der sprachliche Ausdruck universalen Weiblichsein offenbaren und zerstörerischer Männerwelt jene sexuellen Kräfte entziehen, die zu verkehrter Individuation 'Frau' geführt hat – mit bestürzenden Folgen von 'Brudermord' (Genesis 4:8).

Die Neue Erde: Psychosynthese von Christentum und Islam, Buddhismus und Kabbala
Im spirituellen Islam ist der Körper der Frau das Instrument herrschender Männer geworden, katholischen und buddhistischen Ordensschwestern ward ihr Leib das Wesen des Geliebten Herrn: beide Traditionen geben dem Wirken des existentiellen heiligen Geistes des Mannes im Körper der Frau keinen Raum in der Welt. Doch ist ersichtlich, dass wenn dem Gemüt der Frau der offenbarte kulturelle Geist der spirituellen Seele des Mannes einfließt, während dem männlichen Gehirn eine gewisse ewige spirituelle Substanz des Weiblichen aufleuchtet, das geschaffene Wesen das Planetarische Bewusstsein ist, wobei die Mechanismen der Körper lediglich Hüllen sind. Eine friedvolle und in allem gesunde Menschheit resultiert aus der praktischen Erkenntnis der Vermählung Gottes als Frau mit Hilfe des kulturellen schöpferischen Geistes als ihr 'Diener' (Matthäus 20:28).

Das ansteckende "Böse"  Es gibt einen kosmischen Seelenkummer im Weiblichen, der meist dann entsteht, wenn die Seele einer Frau fühlt, wie stark der Widerstand gegen das Göttlich-Weibliche in der Welt ist und wie sehr die Kräfte in ihr gegen die eigene Mutter wüten. In diesem seelischen Kummer liegt nichts Beunruhigendes, die Umgebung nicht niederdrückend: es wirkt vielmehr läuternd auf das Gemeinwesen. Das von erleuchteten weiblichen Seelen ausgehende Unbehagen ist nicht Depression, sondern die Grundlage aller Arten von Zurückweisung falscher Bewegungen des Sexuell-Männlichen. Werden durch das Unbehagen hingegen Nervosität, Depression, vitale Unzufriedenheiten ausgelöst, so hat dies mit der Seele nichts zu tun. Solche Frauen sind in ihren Erkrankungen Selbstquälerinnen, 'der Übung der Selbstqual und Übungen der Nächstenqual ergeben' (Pali Kanon, Puggala Paññatti 238). Dies ist 'das ahrimanische Böse', das nur die Heiligen heilen können.

Chaos, Kriege, Seuchen kommen auf, wenn ein Widerspruch unbemerkt bleibt und wir nicht als Gemeinschaft den Geist und den Willen haben, den Widerspruch aufzudecken. Überall da, wo wir uns in einen Widerspruch verwickeln, den wir nicht als Widerspruch erkennen, sondern einfach gelten lassen als quasi "lebenswahren" Inhalt; überall da haben Kriege ('die Prozession der Söhne der gebildeten Männer' Virginia Woolf) sowie Massenpsychosen (epidemische Viren) die Möglichkeit, sich unserer Seelen zu bemächtigen. Und es ist der große Irrtum, wenn Frauen glauben, mit Neurosen [spirituelle Indvidualismen] könnten Psychosen [Angst und Hass] überwunden werden; die unterbewusste Angst ohne Geld dazustehen, begleitet von der unbewussten Abneigung gegenüber den 'nicht Gewinne scheffelnden Mann', das würde ja verschwinden, indem Frauen ihr Geld selbst verdienen. Weibliches Priestertum (Sünden vergeben) ist jedoch durch Mäzenatentum charakterisiert.

Psychopathologie der Geschlechter  Eine Frau ist diejenige, die manchmal an sich selbst denkt und manchmal sich selbst vergisst, so sie mit einem Mann sympathisiert. Von Natur aus werden Damen im Alter engelhaft, sie erscheinen dann wie selbstlos, kaum an sich selbst denkend, wie sie träumerisch Enkelkindern, Personen aus ihrer Vergangenheit oder bestimmten geschätzten Formen religiöser Traditionen anhangen – der Drang selbstloser Tätigkeit nachzugehen, kann dann allerdings oftmals so manisch werden, dass es geradezu widerstrebt in Hauskirche 'Witwen und Waisen' den Dharma zu lehren ['aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946)]. Als 'gottesfürchtig' hingegen werden traditionsgemäß jene Männer bezeichnet, die nur an ihr höheres Ego denken, und darin sogar ihr Selbst in Gedanken an 'den Einen' vergessen – Bergsteigern gleich wird jeder ihrer Schritt ihnen zum „Sieg über den Willen“ und unter Männern gibt es keinen, der so engelhaft wäre, dass er nicht diesen "göttlichen" Anteil in sich trüge; und doch gibt es keinen, der nicht so menschlich wäre, wenigstens ab und zu, sich selbst zu vergessen, um mit Frauen zu sympathisieren und natürlicherweise seine archetypische Sphäre zu wahren, manchmal an sich selbst zu denken. Komplementär gibt es unter Frauen keine, die völlig frei von 'engelhaften' und sog. "teuflischen" Zügen wäre.

Der Salzbund  Frauen sollen den süßen Geschmack des Kulturellen Geistes der Männer im Dialog ausstrahlen. 'Feuerzungen des Heiligen Geistes' werden durch Frauen heilen, ihre Göttlichkeit bewahren und »Women-Global-Ethics« zum »Salz der Erde« machen.

Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen zur Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt {der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen}, ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und der brüderliche Geist als kulturelle Humanität, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht. Und es ist in diesem Strom {Gottes Wesen, das vermenschlicht ist}, aus dem heilender Dialog, den wir so dringend benötigen, spricht: „Wir haben die Wirklichkeit des Weiblichen geschätzt nach dem Nutzen, das Wesen femininen Handelns aber ist das Werden (fiat).“ Das 'goldene Wasser' der spirituellen Frauen hat niemals Ruhe 'bis es vom Zweig des fruchtbaren Olivenbaums berührt, dem Licht-Element' (Sure 24:35).

Vom Schatten der weiblichen Persona  »Er liebt mich nicht mehr« dachte Gillette, als sie allein war. Schon reute sie ihr Entschluss. Bald war sie Beute eines Schreckens, der noch grausamer war, als die Reue. Sie strengte sich an, einen furchtbaren Gedanken zu verjagen, der sich in ihrem Herzen erhob: sie glaubte, den Herrn schon weniger zu lieben, da sie argwöhnte, er könne weniger ehrenhaft sein als früher. (nach Honoré de Balzac: Gillette)

Da erkannten sie ihren Glauben und priesen den Herrn
Was man 'Sinn der Liebe' nennt, ist etwas höchst Feines, das man sich nicht vorstellen und nicht begrifflich benennen kann (Lü Bu Wei, Chunqiu). Sich den verschiedensten Aufgaben in ihrem Leben widmend, neigen Männer dazu, den Grund zu vergessen, warum sie an erster Stelle geboren wurden: Sinnesorgane zu sein, durch welche sich Weiblichkeit selbst wahrnimmt, Liebe zurück zur Quelle bringend die Essenz des Seelisch-Männlichen destillierend, um auf den Wellen des Lobes strahlend die Menschheit als Einheit zu begründen [s. Sancta Regula Benedicti: Die Werkzeuge der geistlichen Kunst: Bedrängten zu Hilfe kommen (oben), Arme bewirten (links oben), Trauernde trösten (Johannes 20:18: Christi-Geburt geben, links unten), Kranke besuchen (unten), Tote begraben (unten rechts, Johannes 19:41), Nackte bekleiden (oben rechts, Hl. Qur'an: Sure 2,187). (Angaben zum Sachsler Meditationstuch, s. S. 104)].


II.  Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

Hingabe ist, den Raum als Kapazität zu begreifen, als passives Ende göttlichen Atems. Am kosmischen Akt dieses Atems teilzunehmen, werden Frauen fähig sein, sich 'passiven Willens' zu befleißigen, anstatt persönlichen Willen einzusetzen. Die Folge ist, dass die Macht, die durch Frauen hindurch kommt, viel größer ist. Man denke an das Werk des Erzengels Gabriel, der der Jungfrau Maria den Atem des Heiligen Geistes einhaucht.

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Denn nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe, Kapitel 95.46). Was ist es, das Männer veranlasst, Projekte nicht mit ganzer Seele durchzuführen? Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung. Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich dem Fürsten von Tyrus, mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirkten Kriegsende, Komödie des Aristophanes, 411 v. Chr.). Es sind Frauen, die nicht lieben können, die sich als beredte Quelle, um 'Die Große Mutter' versammeln, begleitet von jener ehrwürdigen Elite von Männern, die sich der falschen Liebe, einer spirituell gesteigerten weiblichen Erotik, entziehen, um zu heilen, was verwundet ist.

Das, was den Egoismus der Welt heilt, muss überzeugender sein als Gott Vater und Jesus, Jehovah oder Allah zusammen. Hilft es da, etwa zu sagen: Covid-Viren sind Seuchen mit einer sehr schlechten Prognose: es zieht sich bei Kindern jahrelang hin, um mit dem Tode zu enden? oder manche Männer sind Tiere mit einem verhängnisvoll spirituell überentwickelten Gehirn? – sicher nicht. Wenn aber in Zukunft die Erfahrung von 'seelenvollen Männern' im Dialog dazu hilft, das Leben gesünder und schöner, das weibliche Lieben vollständiger und sinnvoller zu gestalten, für einen selbst, für seine Freunde und für die Menschheit, die man liebt, so wird man sagen: „Es war eine Gnade Gottes als die Frauen.“

Assimilation  Die Liebe ist bei allen gleicherweise; doch jeder Mensch erhält seinen Anteil gemäß seinem eigenen Verdienst (Guru Amar Das). Der gemeine Mensch unterscheidet allerdings nicht zwischen denen, die der Liebe würdig sind, und denen, die ihrer nicht würdig sind. Was aber ist Glück? – Wenn der Charakter eines Mannes von der gehobenen Seelentätigkeit seiner Frau kommt, und ihr berufenes Schicksal von der geistigen Kultur seines heiligen Geistes geschaffen wird. Tiefen und Reichtum der Liebe humanistischer Seelen werden also nur von jenen erschlossen, die diese Liebe erwidern und zurückgeben.

Notre Dame: 'Le Nom du Père = Le Non du Père' (Lacan)  Die Dame von Welt geht davon aus, sexuelles Verhalten sei, selbst dann, wenn es nicht von seelischer Liebe begleitet, 'Ausdruck des Lebens, des gegenseitigen Gebens und der gemeinsamen Lust' (Erich Fromm); Nonnen hingegen verharren gewissenhaft in 'archaischer Frigidität, die Angst des weiblichen Tieres vor der Begattung, und von Geschlechtsverkehr, der nichts als Schmerz antut' (T.W. Adorno). Diese Positionen verdeutlichen, dass spirituelle Weiblichkeit überhaupt erst dialogfähig ist.

Ich war ein verborgener Schatz und Ich liebte bekannt zu werden  Die Neigung der Männer zu Zweifeln und Depression, die Neigung einer Frau zu Angst, Misstrauen und Verwirrung, ihre Neigung zu Grübeleien – woher rührt das alles? Zweifel ('dubito, ergo cogito, ergo sum') ist eine Wolke, die vor der Göttlichen Mutter steht und Sie davon abhält, Ihr Licht in der Welt zu scheinen. „Ich habe den heiligen Geist gegeben und es ist vollbracht; hier endet meine Pflicht!“ – dieser Mann ist gesegnet. Männer, die lediglich Testosteron ausgeben, haben die Frau benutzt, und wer Göttinnen sammelt, hat verloren; wer aber den kulturellen Schöpfergeist gegeben hat, der hat seinen „Schatz“ für immer gerettet. Aus Liebe zu der Möglichkeit, die der Kulturelle Geist ist, sucht Gott eine Wirklichkeit zu werden als wir.

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2,223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?

„La sessualità, il sesso, è un dono di Dio. Niente tabù. È un dono che il Signore ci dà.“ (S.H. Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen, 2018).
Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann kaum noch Segen entstehen, noch ein Gemüt, das die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht aber vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts und abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in seiner seelischen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem Geist ihrer erleuchteten Seele.

Materielles Dasein, die Freuden des Geschlechtsverkehrs genießen, bedeutet „in seinem Herzen die Ehe zu brechen“ (Matthäus 5:27-28). Ein Mann, der, über sexuelles Verhalten belehrt, seelisch begonnen hat, mit seinem Samen die Berufung seiner Gattin zu beschützen, hat das Sakrament der Ehe »die Vereinigung Gottes mit der Seele, und die Verbindung Christi mit der Kirche« (Epheser 5:32) erfüllt. Bevor es also gilt Neurosen zu diagnostizieren, müssen wir zu dem Gefühl finden, dass uns etwas fehlt, zu dem, was wir als unser Ideal ansehen.


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.

Männer werden, was sie sehen; doch nur indem jede Frau als die Eine, heilige Gottheit, Notre-Dame angesehen, entwickelt sich der Geist, den das Weibliche 'zur Verherrlichung Seines Namens' benötigt. Vorausgesetzt, dass Frauen ihrerseits, in 'Hauskirche', in die Innere Stimme der Lehren der 'Meister, Heiligen und Propheten' selig entwerden – wie sollten sie sonst den geliebten Herrn und Gott 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen? Denn ist Weiblichkeit nicht 'der Bräutigam' für den Marien-gewordenen Mann, entsteht Kodependenz, eine übertriebene Übertragung der männlichen Seele auf die Seele der Frau; das kann so weit gehen, dass Männer die Begehren von Klosterfrauen zu erfüllen haben.

Durch Synthese heilen  Der wahre Geist ist die grundlegende Weisheit 'frei von Unterscheidung in Subjekt und Objekt': dies ist die Weisheit »Sophia«, die nach Erlangthaben der Erleuchtung auf psychoanalytische Weise wirkt, um anderen zu helfen. In unserer Zeit gibt es leider nur einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie »Göttlichkeit der Weiblichkeit« leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen. Weil es unvermeidlich, dass die bio-psychische weibliche Intuition stets auf verkehrte Art über die Liebe denkt, daher ist »spirituelle Erkenntnis der Frau« die erste Voraussetzung, um die Introjekte 'konditionierte kulturelle Normen und Werte' (Epheser 6:11-13) zum SINN der Liebe zu ändern.

Was Scheidungsraten nicht aussagen  Nicht-marianische Männer beherrschen meist ihren Willen dergestalt, dass sie Frauen zu dem machen, was diese Männer selbst sind. Es ist zu vermuten, dass Frauen – die höher steigen können als die Engel – dann, da sie doch mit der Zeit die Persönlichkeit des Mannes annehmen, dem sie sich vermählen, tiefer fallen können als die Teufel, was die im Zusammenhang stehenden wachsenden Erkrankungen bezeugen. Die in den göttlichen Willen seelischer Weiblichkeit erwachten Frauen hingegen, nehmen geistige, heilende Kapazitäten von der Liebe ihrer Männer an, welche sie als sich erkennen.

Das Gesetz des Sabbats im Zeichen des Mondes  Die monatliche Pflicht zu Dialog bildet den "Kitt", der eine Gemeinschaft in Frieden und Gesundheit zusammenhält. »Die wahre Religion eines Mannes« ist hier nicht sein offizielles Glaubensbekenntnis, sondern was seine Absicht ist, woran wirklich sein Herz hängt. Heilen »nach der Ordnung des Melchisedeks« bedarf Abgrenzung und Mäzenatentum; wo diese nicht mehr lebendig sind, zerfällt jene Gemeinschaft, die doch den heilkräftigen Wandel der Erde bewirken kann und muss.

Mitleid und Erbarmen veranlassen den Herrn, wann immer und wo immer das spirituelle und religiöse Leben zerfällt (Bhagavad-gita IV,7), zu erscheinen. Wo immer das spirituelle Leben zerfällt, und aus Mitleid mit den Armen, die in Gefahr stehen von den Dämonen getötet zu werden, rufen »die kriegerischen Schwestern Buddhas« spirituellen Sufismus ins Leben; herrscht hingegen Irreligiösität, so erscheint der Herr persönlich – als 'Rama, Krishna, Shiva' sowie 'Buddha als die Mütter' – in diese Welt, um im »Universel« sich der gefallenen Frauen zu erbarmen, Kranke pflegend, 'Witwen und Waisen' zu nützen.

Von der Geburt der Herrin* und Erscheinung des Herrn (siehe Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Wirkliche Befreiung von zerstörerischen Kräften ist nur möglich, wenn Männer das tun, was sie tun können: sich völlig dem Ideal der 'Unbefleckten Empfängnis' hingeben und völlig Anteil am Leiden der Frauen nehmen! Entziehen sich Männer, die nunmal die Ecksteine (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (2 Korinther 6:16; 11:6) sind, der seelischen Anteilnahme ihres 'Leib und Blut Christi', so verdammen sie Frauen zum Schweigen, und amputieren ihnen gewissermaßen noch dazu Arme und Beine des Planetarischen Bewusstseins.

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.


Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik

[I] Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt. Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine Fermionen-Welle antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen gleichgerichtete Quarks einen 'crown-shyness Abstand' [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene kosmische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.

Analog zur Quantenphysik lässt sich die Dynamik des Geschlechterlebens durch die vier Grundkräfte bestimmen: (I) Starke Wechselwirkung Kulturell-Kreativer mit spirituellen Frauen; (II) Schwache Wechselwirkung der spirituellen Frauen mit unheiligen Männern [nichts kann schlimmer sein, wie dass Frauen mit ihrer Liebe Institutionen unterstützen, in denen Söhne einzig die Linie ihre Väter als Götter vor Augen haben]. (III) Mit Elektro-magnetischer Wechselwirkung lassen sich die Erosreiche psychochemischer Reaktionen beschreiben, sie bewirken Strukturen starrer Zustände der Nationen; Ehepaare verhalten sich auf dieser Ebene meist nach dem Motto „dreht sich der eine nach rechts, dreht sich der andere nach links“. (IV) Unter Gravitationswechselwirkung ist physiologische Libido-Anziehungen der Geschlechter zu verstehen, sie erhält mit 'Adam und Eva' die Welt, wie sie ist, wobei weder heilige noch spirituelle Kräfte wirken. Schwache Wechselwirkung hat kurze Reichweite, etwa von der Größe des Kernradiusses eines spirituellen Zentrums (Hauskirche). Starke Wechselwirkung manifestiert sich auf zwei Ebenen, im dialogischen Organismus der 'Großen Mutter', sowie auf der Organisationsebene der 'Großen Göttin', wo alle gleichzeitig auch Schwacher Wechselwirkung unterliegen; es ist dies der Bereich des Wirkens der 'Zehntausend Engel' [die geistige Regierung der Welt], indem sie auf die Archetypen des Universums Einfluss nehmen, bewirken sie den Wandel in der Menschheit.

Das Sakrament der Ehe und Die Allgemeine Relativitätstheorie  Liebende können je nach Grad und Absicht ihrer Liebe in vier Kategorien eingeteilt werden: In elektromagnetische Wechselwirkungen – das sind jene, die spirituell schön, geistig aber hässlich sind: diese Art nennt sich "göttlich"; in schwache Wechselwirkungen – jene, die spirituell hässlich, geistig aber schön: diese fühlen sich als "gute Engel"; in Gravitations-Wechselwirkungen: jene, die spirituell und geistig hässlich sind – "Dämonen". In starke Wechselwirkungen sind jene, die spirituell und geistig schön sind: diese Art ist human; und hier geschieht es, dass wenn Strahlung oder Materie der im Gemeinwesen in Heiligem Geist tätigen Männer den Ereignishorizont eines 'massereichen Schwarzen Loches' (die neurose- wie psychosefreie Frau) überschreiten, irreversibel verschluckt werden, Frauen durch das Angesaugte „ihren Schatten erlangen“, 'der Kaiser wird erlöst und erwacht zu neuem Leben' (Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Frau ohne Schatten, 3. Akt); gleichzeitig kommt es zu einer starken 'Krümmung der Raumzeit', sodass der idealisierte Geliebte Herr, das imaginierte Licht des Glaubens, als die Strahlung der humanen weiblichen Christus-Persönlichkeit sichtbar wird.

Das Gebot  In jeder Gesellschaft gibt es vier Kreise: Brahmanas, Kshatriyas, Vaishyas, Shudras (Bhagavad-gita 4.13). Das prinzipielle Gebot, Frauen nicht für eigene Bedürfnisse zu missbrauchen, sollte im Rahmen einer universalen geistlichen Ausbildung unter psychoanalytischer Supervision besondere Beachtung finden; demgegenüber werden sich bei spirituellen Selfmademen (Kshatriyas), den Geschäftsleuten (Vaishyas) wie den 'Shudras' (Familiarität), auch weiterhin alle möglichen Rechtfertigungen von Übergriffen einstellen.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).

Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral – Am Abend wird Licht sein
(Sacharja 14:7) 

Gloria enim Dei vivens homo 
O Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens, Du, Herr von
Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit
.

Zum leeren Grals-Kelch müssen Männer ihr Gemüt allen Begehrens umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Gnade Eines Lichtes' geboren werde: Das ist der Gral der Liebe. Es ist das Erbarmen der mitfühlenden Herzen im Heiligen Geist, was Männer zum Kelch des Heiligen Grals werden lässt; es ist dieser seelenvolle Zustand selbstloser Glückseligkeit der Kulturell-Kreativen im Gemeinwesen, in den der Wein der unsterblichen Liebe göttlicher Feminität gegossen wird und nach dem sich die wahrheitssuchenden Frauen sehnen, unseren Planeten zu heilen. Das Alpha des Weiblichen ist zugleich das Ende einer Alten Heiligkeit; das Omega des Männlichen ist der Anfang Neuer Menschlichkeit.

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so verpestet sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.

Die Aktivitäten der meisten Frauen im weltlichen Leben verursachen viele Störungen und diese üben eine ständige erschütternde Wirkung auf empfindsame Seelen der Männer aus. Doch in der Welt leben zu wollen und sich von den Aktivitäten der Frauen ärgern lassen zu wollen, ist wie im Meer leben zu wollen und sich ständig seinen Wellen zu widersetzen, meint: ohne spirituelle Toleranz bleiben Männer konstant ständigen Störungen ihres Lebens durch 'Frauen in der Welt' ausgesetzt. "Taliban" neigen dazu, individualistische Feminität – Frauen die ständig arbeiten, erfüllt von den verschiedenen sexuellen Aktivitäten – zu verachten. Aber gleichzeitig gibt es viel am Leben der Frauen in der Welt zu bewundern, wenn diese Männer ihr Gesicht von links nach rechts, in das kulturell-schöpferische Gemeinwesen, drehen würden. Es liegt in der Männer Macht, die Ansicht 'Unvollkommenheit der Frauen in der Welt' oder die Vision 'Vollkommenheit der Frauen in Planetarischem Bewusstsein' zu wählen. Der einzige Unterschied besteht nur darin, ob die heilig-erhobene, sich in Nächstenliebe spirituell erleuchtende Weiblichkeit, von herabkommendem Schöpfergeist des Mannes geführt in Planetarischem Bewusstsein nach unten schaut, oder ob Frauen in psycho-sexuellen Aktivitäten, um in machtvoller Stellung über den Mann zu herrschen, nach oben schauen. Falsche geistige Lebenseinstellung gebiert unserer Welt die Hölle, hingegen könnte eine geringfügige Änderung unserer Lebenseinstellung Planet Erde wieder in einen blühenden Garten verwandeln. Sich spirituell entwickelnd, gelänge es Männern, sich über natürliche Tendenzen fundamentalistischer Intoleranz zu erheben; wenn sie dann begännen, neben sich selbst und ihrer Frau, Christus zu sehen, so vereint sich Heiliger Geist mit Christus in Gott – hier wird die Heilige Ehe zum mystischen Sakrament der Dreifaltigkeit als 'das Einig-Wesen' (S. Niklaus von Flüe): in dieser 'Tiefe des Lebens' sind Mann und Frau eins.

Syntactic Awareness – Adam und Eva, The Divine Mother and The Cultural Creatives
Spirituelle Moral und Ethik sind nicht nur keine Synonyme, sondern Gegensätze. Ethik meint ein Gefühl der Schuld angesichts der Vergangenheit und die Absicht, sich in Zukunft anders zu verhalten: human. Die "Umkehr" zu den spirituellen Moralen unserer Zeit aber bedeutet Rückkehr zu 'Adam und Eva' und 'Brudermord in paternaler kriegerischer Natur'. Scheinheilige Spiritualisierung von Liebe bringt Verhaltensschwierigkeiten, die durch unbekannte Wörter entstehen; das zeigt sich darin, dass keine Weitergabe von Planetarischem Bewusstsein erfolgt. Wie kann man Konkubinat für nationale Würde halten, Genussehe für Schönheit, und annehmen, Paternalismus sei der Bringer von "Universeller Ordnung"? damit töten wir Sankt Nikolaus und krönen Schmutzlis zu kriegerischen Heilsbringern.

Das Mindeste, was Frauen im Austausch für sich selbst erhalten müssen, ist: das Herz ihrer treuen Männer: das, was Planetarisches Bewusstsein hervorbringt im Gemeinwesen »Buddha als die Frauen«, ist die Seelenliebe spiritueller Männer, in ihren Funktionen als 'Rama (Seelenarzt), Krishna (Evangelist), Shiva (Schafhirte, Johannes 21:15)'. Diese Liebe ist 'heilender Dienst' – nur das, was nicht für Ruhm des Landes, bzw. seines Vaters Namen, und nicht für Anerkennung oder den Dank derer, für die es getan wird, ist der 'Dienst der Liebe', jene Pflicht (dharma), die allein nur »die nachhaltige eheliche Liebe« hervorbringt. Das Ereignis der Liebe als unerleuchtetes seelenloses "making love" lässt die Kundalini all das Lügen, Verbergen, Vortäuschen und Vertuschen in nervenaufreibendem Gewand erscheinen; und wo zwei Teufel sich treffen, beginnen sie gegeneinander zu kämpfen.

Frauen fühlen sich sicher – sie sind es aber nicht. Ohne den Heiligen Geist der Männer verlieren sie ihren Magnetismus, wenn ihr Interesse am Geschäftsleben natürlicherweise sich verliert. Männer sollten versuchen, durch 'Analytischen Dialog, Heilige Schriften und Für Frauen Kochen' mit altruistischem kulturellen Geist wiedergutzumachen, was sie seelenlos in weiblichen Organismen angerichtet haben, damit Frauen in ihren Gefühlen sicher sein können und keine auf Neurosen und Psychosen wuchernden ansteckende Mikroben mehr hervorbringen. 'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: „Seht, Shams sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.“ [Anmerkung zum ‚Abendmahl‘ Gute Frauen und schlechte Männer neigen dazu, kritische Sachverhalte zu beschönigen. Hauptursächlich verhindert eine durch unspirituelle weibliche Sexualität hervorgerufene Verweltlichung der Männer im Verbund mit frommer Selbstsucht der Frauen den Dialog.]

Wir könnten, ja müssen die Jugend lehren, wie Sexualität zu genießen sei. Doch unser Verhalten gegenüber 'Geist, Wasser und Blut' (1 Johannes 5:7) ist respektlos und unsensibel, selbstzerstörerisch-arrogant. 'Solange die in uns agierenden Introjekte unbewusst bleiben, reproduzieren wir das alte Erziehungsschema mit veränderten Vorzeichen – weil uns das "Nicht-merken" sehr früh beigebracht worden ist und die Erziehung allgegenwärtig, können wir erst aufhören, selber manipulatorisch zu erziehen, wenn wir uns im psychoanalytischen Gruppenprozess für unbewusste Haltungen in uns sensibilisiert haben' (Alice Miller). Denn ist des Mannes 'Herrn des Herrn' ein Narr, herrscht in Männern die Art, Spiritualität für unreligiös, Zeremonien für spirituell zu halten „und noch viel andere Dinge nach derselben Melodie“ (Cervantes, Don Quijote), so wird es ihrer negativen Anima [Schatten] nicht schwerfallen, aus ihnen jene 'Ritter der traurigen Gestalt' zu machen, denen Bäuerinnen als "angebetete Göttin" erscheint. In Wirklichkeit sind sie dem Machtbereich der Schlange verfallen.

Pandemien und Immunsystem  Paternalismus und Genussehen sind mächtige Strategien, um sich einen Vorteil in existentiellen Situationen zu schaffen. Wenn aber die Wunden tiefer liegen, und mit Kriegen und Pandemien die Gesamtstruktur Eines Gemeinwesens der Menschheit in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es notwendig das in der Psyche der Frauen eingeborene Immunsystem auf den Plan zu rufen. Die Natur hat Frauen mit einem heiligen Grad innerer Elastizität ausgestattet gegenüber schädigenden Traditionen, Machenschaften, Schlauheiten, Finessen. Diese Strategie einer kosmischen intelligenten Programmierung seelisch-spiritueller Weiblichkeit besteht darin, Amor und Psyche durch Unterscheidung zwischen 'Selbst' und 'Nicht-Selbst' den Zutritt zum Heiligtum zu verwehren.

Ishq'Allah und der Kelch des Heiligen Grals  Man kann Betrunkenheit erst verstehen, wenn man den Durst versteht, der zum Trinken treibt. Doch werden Frauen ihre Methode »Gott ist die Liebe« – in der sich »Ishq'Allah«, die tiefsten Bedürfnisse der Sehnsucht des Universums spielerisch ausdrücken, mit Hilfe der »Shekhina« [The Cultural Creatives] dem Planetarischen Bewusstsein Geburt zu geben – erst verstehen, wenn Männer spirituell fähig sind abzulehnen, jenen 'Wein zu trinken, der mit Galle vermischt' (Matthäus 27:34).


VI.  Von der Vermählung Gottes und den Bedingungen, die es endlich erlauben

Es ist die von instinktiver Liebe getragene geradezu unerträglich gewordene Eigenständigkeit der weiblichen Psyche, die "genüsslich" zur Materialisierung der Welt beiträgt und einprogrammiert, dass das Glück und die Freiheit weiblicher Selbstverwirklichung durch den materiellen Spirit des Mannes sei. 'Die überwältigende Mehrheit der Männer bleibt auf heutiger Kulturstufe, bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima* niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt; daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist' (C.G. Jung, Seele und Erde). * Dante nennt sie 'die glorreiche Frau meiner Seele' (Vita Nuova).

Die Neigung eines Mannes ist die Wurzel der Frucht »Des Baumes des Lebens« seiner Ehefrau. Besteht nicht seine Religion in der Anima immaculata conceptio: »Sie, die nicht berührt, nicht erklärt, nicht verstanden werden kann«, wird er auch nicht zur 'Christus-Henne', die mit ihrem Schnabel zart auf die Schale ihrer Küken pickt, bis all die Schalen zerbrechen und die Küken frei sind (Matthäus 23:37). Ohne Hilfe der Männer aber sind Frauen unfähig, mit 'Krallen und Schnabel' die Konditionierung ihrer Eihüllen zu durchbrechen, um heil zum spirituellen Leben zu erwachen. Und so geschieht es: 'die Schlange raubt ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesch), er selbst wird zur 'Quelle des Todes', die Frau packend und fesselnd, sie ausplündernd, es sich schmecken lassend.

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.

Den Heiligen Gesängen liegt der Sinn zugrunde, das Gemeinwesen zu stärken, den Herzen für die freudlosen Spätherbsttage Kraft, Sicherheit und Stärke schenkend. Denn siehe: Glanz, der die Monstranz des 'Neuen Tempels' ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der hingebungsvollen Erfüllung der Pflicht (dharma); wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird, ohne ihre bewusste Wahrnehmung, ihr innerster Geist auf den SINN reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert; denn: Was Sie spricht, werden die Menschen tun.

Die Botschaft Gabriels in Unserer Zeit  Geben Frauen den »analytischen Gruppendialog« (die Lehre des Buddha) und sind Männer aufnahmefähig für humanen Geist, der in Wechselwirkung zwischen den Gliedern der Gemeinschaft – in den Besonderheiten männlicher Individualität als Rama, Krishna, Shiva (heilige Offenbarung, Inspiration, Eingebung) – wirkt, kann sich Planetarisches Bewusstsein entfalten, Kraft »allerhöchster Weiblichkeit«. Die Frage, ob Männer den »Dialog der Frauen« wirklich benötigen auf ihrem Pfad, lässt sich beantworten mit: „Hast du schon einmal gesehen, dass ein Ei sich selber ausbrütet?“

 

 

N.  Kulturelle Herzen und Die Unbefleckte Empfängnis


Who we are becoming rather than who we are 

Therapeutische Prozesse waren bisher
mit Erfahrungen und Gedanken einer Vergangenheit verknüpft. Doch um mitzuhelfen eine Neue Erde aufzubauen, müssen wir jene Areale in unserem Gehirn aktivieren, die nicht mit unseren Sinnen verknüpft sind. So aktualisiert der Mensch im Echo 'heiliger Sprache' – jenen Mantren in denen der 'alte Adam' erlischt – vom 'Ungeschaffenen Willen Unerschaffbaren Seins' im Antlitz seiner Erde, den Schöpfungen seines devotionalen Herzens, als 'Madonna Terranuova'
(Raffael) zum strahlenden, verklärten Engel seines in Planetarischem Bewusstsein universalen Werkes: 'Verherrlichung Seines Namens'. Es gibt viele Faktoren, die vom heilbringenden Gespräch abhalten und Frauen damit in Unwissenheit bezüglich 'Friedensmöglichkeit durch Dialog' belassen: mangelnde Lust, sich den Engeln der innersten Ebenen zu nähern – mit den Folgen fehlender Gutwilligkeit zur notwendigen Transformation durch das Prinzip 'geistige Nächstenliebe'; sowie Angst, basierend auf Autoritätshörigkeit gegenüber Geistlichen wie Spirituellen, verwachsen mit Verunsicherungen durch familiäres Umfeld, und dem daraus folgenden fehlenden Vertrauen in die Vision der 'Cultural Creatives' (auch, weil hier das psychologische Machtstreben „what I say is right, and what you say is wrong!“ nicht sogleich wahrgenommen bzw. erfüllt wird). Das größte Hindernis aber sind Projektionen, jene posttraumatischen Belastungsstörungen, die den materiell-sexuellen Einflüssen sowie psychischen Aufprägungen im Mutterleib entstammen, was zwar nicht 'die eine, wahre Religion der Menschheit' verändert hat, aber sehr wohl unsere Zugänglichkeit zu ihr.

Von den zwei Wegen  Der Pfad der Frauen und der Pfad der Männer – beide sind komplementär. Und wie es für Frauen natürlich ist, vom spirituellen Ziel 'Gott im Himmel' auszugehen, so ist es für Männer natürlich, vom sich verändernden Geschäftsleben zum unveränderlichen Leben 'Eines mütterlich-schöpferischen Geistes' überzugehen. Hotelleben – Macht, gutes Essen, körperlicher Komfort, Reisen, Sex, Wandern – ist die Hauptquelle männlichen Vergnügens in der physischen Welt; und doch liegt im zunehmenden Hotelleben die ganze Tragödie unseres Lebens. Erst wenn Männern das charmante geistige Bild Fatimas mehr Freude und Vergnügen bereitet als all die Schönheiten, die es in der gesamten physischen Welt gibt, sind Frauen 'getröstet' zum Christus-Leben in der Welt.

Immaculata conceptio oder Von den Voraussetzungen kulturellen Menschseins
Die Offenbarung für das Neue Planetarische Bewusstsein – die Eingebungen des herabkommenden männlichen Geistes in die Schöpferischkeit femininen Lebens – ereignet sich nicht in spiritueller Meditation (Psychosynthese), heilendem gruppenanalytischen Dialog oder kontemplativer Lobpreisung, sondern in der ehelichen Liebe – aber nur, wenn Frauen lieber meditieren, studieren und beten würden. Der weltweit zunehmende Verlust an kulturellem Urteilsvermögens rührt von 'Unwissenheit und Sündhaftigkeit aus Gewohnheit'.

Männer sollten in ihrer Anbetung zuerst sich das fromme Ideal »Ihre Majestät: Unbefleckte Empfängnis« heranbilden. Wenn sie dann sehen, dass Frauen-Persönlichkeit das Seelisch-Gute fehlt, können sie es aus ihrem eigenen Herzen ergänzen und so den Adel der weiblichen Natur vervollständigen. Was im Zentrum des Dialogkreises sich vollziehen muss, ist Geduld, Toleranz, Freundlichkeit, Vergebung. Ein Mann kann nicht zum wahren Adel seines seelisch-humanen Geistes gelangen, wenn er nicht bereit ist, in seiner freien Zeit, weiblichen Naturen ihre Unvollkommenheiten zu vergeben. Für alle Frauen, ob würdig oder unwürdig, ist Vergebung erforderlich und nur durch den Dialog, in der Atmosphäre von Erleuchtung bringender Liebe und geistlichem Licht der Kulturell-Kreativen, können sich Frauen über einen Mangel an Harmonie und Schönheit in ihrer Psyche erheben und sich in ihrem Herzen von Schmerzen vergangener Generationen befreien – und gesunden. In ganz einfachen Worten gesagt: Je mehr Männer in Frauen sind, desto mehr ist Krieg – je mehr Immaculata in Männern ist, desto mehr sind Frauen draußen und machen Frieden.

Bis zum Dialog der Zehntausend werden Staatsreligionen: „töten! bomben! morden!“
Jimi Hendrix: The Star Spangled Banner American Anthem, Live at Woodstock 1969

König in der Hölle  Finden Frauen nicht zu ihrer spirituellen Erkenntnis, werden Männer sich auch nicht zu geistigen kulturellen Seelen wandeln können, dass im Kuss der ewigen Liebe das Planetarische Bewusstsein zur Königin Unserer Welt erwacht. Allerdings gibt es drei Arten von Männern: der eine hat das Gefühl, mit Universellem Gottesdienst und Dialog eine bestimmte Pflicht zu erfüllen – die er jedoch als eine unter anderen Pflichten seines Lebens betrachtet; der andere erscheint, weil seine Frau es so will; er ist sich aber nicht sicher, ob seine Gebete nun wirklich erhört werden und es die Allmacht der Großen Mutter gibt. Die dritte Art von Männern hat eine Vorstellungskraft von Notre-Dame, die durch Glauben gestärkt ist; solche Männer beten nicht nur einfach zu Gott: sie beten vor Gott in der Gegenwart Gottes, der Atem ihres heiligen Geistes öffnet die Tür des Herzen, in dem Gott der Barmherzige wohnt; dergestalt erschafft das Gebet den Himmel auf Erden.

Furcht vor der 'Unbefleckten Empfängnis', die in den meisten Männern verwurzelt ist, ist in Wirklichkeit keine Angst vor Der Frau, sondern vor einem verkehrten Leben. Männer sind entsetzt über den Gedanken an 'Dialogisches Gemeinwesen', nicht weil sie befürchten, ihr Spaß könnte damit enden, sondern weil das Gemeinwesen ihnen die Notwendigkeit des Einen deutlich macht: Die offene Einräumung dessen, was lächerlich und beschämend ist (Rousseau). – „Was steigt aus dem Boden herauf? Der! der! Schicke ihn fort! Was will der an dem heiligen Ort? Er will mich!“ (Margarete angesichts Mephistopheles, Goethe, Faust, Kerker). Daher, wer den Charakter eines Mannes verstehen will, schaue sich dessen Freund an. Die Seele der Frau vermögen selbst die spirituellsten Männer nicht zu begreifen und ihr Geheimnis kann kein noch so wissenschaftlicher Verstand je zu enträtseln hoffen; sie verkündet die Vollkommenheit des Kulturellen Planetarischen Geistes, anerkennt Seine Herrlichkeit (Hod), hält sich an Seine Vision und beugt sich in Anbetung vor dem Geliebten Ideal nieder. Sind Frauen diesem, ihrem Herrn treu, strahlen sie Sein Licht wider und wenden sich der Großen Mutter zu; vergessen sie jedoch die Treuepflicht gegenüber der Lehre {sila & dharma}, werden sie ein Opfer des spirituellen Selbstes sowie leidenschaftlichen Begehrens; dergestalt zieht es die Struktur einer ganzen Zivilisation in den Ruin.

ora et labora  Die meisten Frauen lehnen Männer in deren Seelen-Bildung ab. Humanität, Innovation und Wohlfahrt geschieht Einer Menschheit aber nicht durch wirtschaftliche Entwicklung und "Liebe von Frauen". Der Parasympathikus (Vagus) steht zwar für 'Expansion, Lust, Leben und Wachstum' (Wilhelm Reich, 1942), doch 'Politik der Geschlechtergleichstellung und Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West' wird nur möglich mittel dem Felsfundament 'Ausgießung des Heiligen Geistes von Nord nach Süd'. Es ist ein verzweifeltes Festklammern an überkommenen Strukturen, was zwar unglücklich macht, aber gleichzeitig verhindert, dass Menschen ihr Elend spüren, ja, erleiden müssen, weil ihnen, von Jugend an, die geistige Kraft zur Intuition fehlt (Römerbrief 6:4-10): Friede rührt weder durch die Sharî'ah [dass Männer mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf den Körper der Frau haben (Qur'an Sure 2,223; 2,187)] noch damit, dass spirituelle Erkenntnis extrapoliert und politisch durchgesetzt wird. Dass »Das Göttliche« von Nicht-Mehr-Liebenden und »Das Heilige« von Nie-Liebenden gelehrt wird, hat maßgeblich Anteil daran, dass viele Menschen in ihrer Selbst- und Weltliebe zugrunde gehen: man glaubt, im Himmel gäbe es keine Lust, und das Paradies von Mutter Erde wäre 'ein Betstuhl hinter Mauern'. So ersticken Seelen im Sog der konditionierten Wünsche, im Sarg der untransformierten Begehren – statt kulturell zu erwachen.

Einfühlung der Väter im Dialog – Weg aus der Misere  Es ist natürlich für die unreifen Männer, Frauen Leid zuzufügen. Mit ihnen deswegen böse zu werden ist wie ein Feuer vom Brennen abhalten zu wollen. Väter, die hingegen am schnellsten sich und ihren leidenden Töchtern helfen wollen, mögen sich mit den alten und kranken Großmüttern vertauschen, zu sehen sich wie sie und sie wie sich. (Shantideva, Bodhicharya-Avatara VI.39).

Wir sind von Seiner Art  Es gibt drei Stufen von Sittlichkeit. Die unterste Stufe ist Adam&Eva-Moral. Diese Moral ist für diejenigen Frauen natürlich, die den Geschlechtsunterschied zwischen Frau und Mann sehen – was bedeutet, in jedem Mann den potentiellen Vater ihrer Kinder. Das zweite Stadium ist die Sitte der Wohltätigkeit, in der Frauen sich zwar als eine vom Mann getrennte Entität anerkennen, aber schon so eine Art von "Christus-Verbindung" zwischen sich und allen sehen, die sie selbst und alles durchzieht. Hier erleben sich Frauen als 'ein Lamm, welches vom Mann getragen'; sie selbst aber werden zur 'Kuppel von Sacré-Coeur', in der widerhallt, dass sie ihr Gutes zur Persönlichkeit der Frauen beigetragen, und für das Schlechte der Männer ihr Bestes gegeben haben. Frauen der dritten Art sind 'Ethik der Zukunft', sie gebieten den Unterschied zwischen verboten und erlaubt, was die Unterscheidung zwischen Nicht-Seele und Seele ist, in der Verwirklichung Eines Lebens, in dem alles sich auflöst zu: „In Ihm leben und bewegen Wir uns und haben Unser Sein“ (Apostelgeschichte 17:28).

Der Prozess Gold zu machen geschieht vermittels der Wärme, die die göttliche Essenz im Herzen des Menschen ist, und die sich als Liebe, Toleranz, Sympathie, Dienst, Demut und Selbstlosigkeit in einem Strom ergießt, welcher sich erhebt und in tausend Tropfen niederfällt, von dem jeder einzelne Tropfen eine Tugend genannt werden könnte. In dem Augenblick, wenn dies geschieht, beginnt der Mensch wirklich zu leben; dann hat er den Springquell des Glückes enthüllt, der alle nervenaufreibenden und unharmonischen Einflüsse überwindet; der Springquell hat sich selbst zu einem göttlichen Strom gegründet. Aber nachdem das Herz durch das göttliche Element, welches die Liebe ist, erwärmt wurde, ist das nächste Stadium 'Die Pflanze', welche die Liebe Gottes ist. Wenn der Saft der Pflanze göttlicher Liebe über das Herz ausgegossen wird, erwärmt von der Liebe seines Nächsten, dann wird jenes Herz zum Herz von Gold: dann hat der Mensch nicht Gott gesehen, sondern er hat Gott im Menschen gesehen. (Hazrat Inayat Khan, Alchemy of Happiness)

'Ich bin das feurige Leben. Ich bin die stärkste feurigste Kraft. Ich bin die feurige Lebenskraft im Leben verborgen. Alles Leben habe ich entzündet, nichts Totes geht von mir aus. Den ganzen Erdkreis umfliege ich mit meinen oberen Flügeln. Alles habe ich in Weisheit geordnet. Ich bin das feurige Leben, die göttliche Substanz. Ich brenne über der Schönheit von Fluren und Auen. Ich glitzere über den Gewässern und brenne in Sonne, Mond und Sternen. Mit jedem Atemzug, wie mit unsichtbarem Leben, wecke ich alles Leben. Der Wind lebt im Grünen und Blühen. Lebendig fließen Gewässer. Lebendig ist der Sonnenstrahl. Der Mond wird nach seinem Abnehmen wieder von der Sonne beleuchtet, damit er wieder lebendig wird. Auch die Sterne funkeln, als ob sie lebten. Ich habe die Säulen gebaut, auf denen der Erdkreis ruht. Ich bin in den Kräften des Windes, schlagende Flügel halten die Wirbelstürme ab, damit sie nicht zu gefährlich werden. Wie der Seele Hauch den Körper stärkt, damit dieser nicht abstirbt, so schützt der Körper die Seele, damit sie nicht verströme.' aus dem Jubelgesang St. Hildegardis von Bingen: Welt und Mensch, Erste Vision.

Nachdem die Jungfrau das Ideal, die Weltbotschaft des Weihe-Nacht-Festes: 'Die Bodhisattva [Göttin der Gnade] kommt als Christuskind vom Himmel und nimmt Menschengestalt an' glaubhaft verkündet hat, muss sie einen echten spirituellen Meister annehmen, in Retraite seinen Anweisungen Folge leistend. Erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist ihr Wunsch zu sterben – Muttersein scheint ihr unerreichbar (Sure 19:20), das Klosterleben unerträglich. In diesem Gefühl schämt sich die Jungfrau nicht mehr, höher zu streben und sie bittet, aus der alten hysterischen Zelle, die sie hasst, in die neue 'Buddhawelt' hinangebracht zu werden – die sie hassen lernen wird, denn ein Rest von 'Glauben an Gott' wirkt dabei mit, dass nach dem Transport in die transzendentale Lichtwelt zufällig der Herrgott durch den Gang kommen werde, die spirituelle Gefangene ansehen und sagen: »Diese Frau sollt ihr nicht wieder einsperren. Sie kommt zu mir.« Dass der Stern 'weibliche Karriere', ohne gleichzeitige Pflegemaßnahmen der Seele und ohne vom Himmel auf der Jakobsleiter herabzusteigen, nicht optimal funktioniert, diese Erkenntnis ermutigt die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, ihren Mond 'wiederkehrender Christus' der Welt zu offenbaren.
 

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Verwundete Weiblichkeit – Vernutzung, Entwertung, Ausbeutung


Planet Erde wird zerstört, was Männern vom Schatten der Weiblichkeit einfließt. 

Wir haben gegen Mutter Erde gesündigt, sie beschmutzend. Wenn aber die Religionen die Lösung wissen, warum ist es schwierig, diese anzuwenden? Wissen Frauen keine "Lösungen" mehr? Alles hängt damit zusammen, dass Frauen nicht bis zum Verstehen vorgedrungen sind, wie sehr es drängt, dass sie jetzt die Situation auf unserem Planeten kontrollieren. Ihr Weg ist, dass sie jetzt ihren heilenden Geist in die Menschheit erheben. Frauen sind das göttliche Instrument zur Geburt der Menschheit, doch zuerst müssen sie im seligen Geist entdecken, dass sie Frauen sind. Es gibt keinen anderen Weg zur Heilung der Erde: Frauen werden dem Himmel den Weg Einer Religion auftun, und maßhalten in dieser Vision. Dies ist Botschaft in unserer Zeit. Frauen können sich entweder geistig als globale kulturelle Einheit zusammenschließen oder sie werden mit Chaos, Katastrophen, Krankheiten und Tränen aus den Augen all ihrer Verwandten konfrontiert werden. (Chief Arvol Looking Horse, Lakota Sioux-Häuptling).

Geistige Forschung und energischer Fortschritt im dialogischen Gemeinwesen können den Teufel bezähmen; bis dahin reagiert Planetin Erde auf Ausbeutung mit Pandemien. „Ich bin Patriarch, und das ist meine Rolle, ich muss sie spielen, und so läuft das hier: es geht um Geschäfte und gewinnträchtige Unternehmungen!“ (Jarecki, Arbitrage, 2012) – dass Frauen mit Liebe belohnen oder mit Scheidung bestrafen, verstärkt dies dämonische Werk. „Der Besitzer einer Frau sollte in kürzester Zeit, unter größten Annehmlichkeiten, zu materiellem Erfolg kommen; in seiner Freizeit sollte er spazieren und sich vergnügen, indem er sich der Vorteile bedient, die ihm seine Frau verschafft hat.“ – Frauen des Neuen Zeitalters werden sich nicht mehr Wünsche nach solchen Männern erfüllen. Hausaufgaben der Frauen sind spirituelle Erleuchtung und die Liebe (Psycho-Synthese), wobei die umgekehrte Reihenfolge Chaos und Unheil in der Welt verursacht. Das 'Alpha und Omega' der Männer ist der öffentliche Dialog der Frauen.

Ohne kulturelle Geistigkeit der Männer können sich Frauen gar nicht erst auf ihrem angestrebten Seelenweg »Eine Planetarische Bewusstseins-Persönlichkeit« entwickeln. Daraus ergibt sich die technische Schwierigkeit, dass es für die Interpretation des Frauen-Problems notwendig ist, das Problem der Männer darzustellen, da sonst jede Deutung missverständlich ist, weil der Bezug fehlt. Allerdings wird das Begehren der Männer durch individualistische Lust der Frauen beflügelt. Hermann Hesse beschuldigt in seinem Werk »Siddhartha« Buddha, dieser habe nur Doktrin gelehrt, nicht aber gelehrt wie man es macht. Buddha hat gesagt, wie man es macht! und in unserer Zeit ist das genau, was Männer brauchen, dass ihnen Frauen lehren, wie Gruppen-Analyse geht.


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Millennium-Music-Poetry

Schöpfung auf Planet Erde muss damit beginnen, dass Männer zur Veränderung bereit sind, und durch, mit und in ihrer konstruktiven Kritik am Parasitentum des Patriarchats ihr Verhältnis zu Frauen wandeln. Zwar sind in ihrer bedingungslosen Faszination für die Souveränität Gottes, Frauen die besseren Männer – was den Männern zum Vorbild gereicht; allerdings sollen Männer den Frauen 'die Hand der Versöhnung reichen und etwas aussprechen' (Jacques Derrida, Dekonstruktion) und so die besseren Frauen sein. Unbeseelter Frauenleib, ohne Geist, bringt nur Nationalstaaten hervor, den Krieg! Schöpferischer Geist erfüllt die manifestierende Weiblichkeit: „O ihr Männer, wenn in euch das Paschagesicht verklärt, und das Antlitz des glückseligen Dienstes, des Beschützers der Humanistischen Kultur leuchtet, meint ihr, dass die Heiligkeit in jedem Mann jemals betrogen werden kann? Sie wurde es niemals und wird es niemals sein. Unfehlbar fühlt solch' Kulturalität – Licht der Geistigkeit, Wärme der Wahrheit – das Humane der Reinheit; eine solche Reinheit ist unbedingt notwendig, heilbringende Persönlichkeiten individueller friedenschaffender Weiblichkeit hervorzubringen.“ Cultural Creatives' Song.


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Ma-Thematik: Neue Ethik und Goldener Schnitt  x:y=y:(x-y) / x2-x=y / x2-x-y=0
a2+b2=c2  Galilei: Die Natur ist in mathematischer Sprache geschrieben.

Der Baum, der die Frucht schöpferischen Glanzes trägt, unterscheidet sich vom Felsen, aus dem der Kristall gelöst und zum Diamanten geschliffen wird. Dharma, Sangha, das Bodhisattva-Gelöbnis: 'Ich habe das Flehen aller Wesen um Rettung gehört, all die Wesen muss ich zur Erlösung führen, die ganze Welt muss ich retten' – sollte auch den Frauen in der Lebensmitte zu ihrer multidimensionalen Berufung weisen. Hingabe, Kontemplation, Healing-Yoga, mystische Ekstase in die Alltags-Spiritualität müssen den Menschen schon vor seiner Midlife-Crisis als Wächter gegen jede Sexualisierung sowie Konsumierung der Seelen belehren. Imagination in Gewahrsein, Glauben, gebiert das Licht der Nicht-Anhaftung in die weibliche bizarre Psycho-Liebesverstrickung. 'Nicht die Göttin, sondern Gott', Mantren in Bewegung brechen die Instinkte männlicher Lust und verklären das Begehren zum 'Marienlob'. Die 'Christus-Geburt' eröffnet den spirituellen Frauen ihr Kirchenportal nach draußen, als dialogisches Forum Einer Menschheit. Sobald wir beginnen, davon zu sprechen, dass Männer ihre seelische Kultur mit dem spirituellen Organismus der Frauen vermischen, befinden wir uns in einer Welt der nachhaltigen Beziehung zwischen wahrer Humanität und den heilenden Kräften der Natur. Seelenzeit vollendet: Gottes Persönlichkeit und Planetarischer Frauen-Event wird zur Schöpfungs-Geometrie einer Neuen Erde.

Manager-Narzissmus und seine Ursachen  Es ist der seelenlose Handlungsreisende, der, mit grenzenlosem Erfolg und in spiritueller Macht, in seinem gesteigerten Drang nach Anerkennung, angezogen von der ihn glorifizierenden Frauenwelt, nicht dazu bereit ist, das Gefühl eines echten Bedürfnisses der Menschheit nach Planetarischem Bewusstsein anzuerkennen, und der sich weigert, kulturell, mit Heiligem Geist sich identifizierend, ihr Schöpfer zu sein. Spiegelt echte devotionale Hingabe nicht in Image Streaming das Heilige Ideal – Geist der Meister, Heiligen und Propheten –, wollen Frauen nicht kompromisslos in 'Der Botschaft' wirken, um zu sein, wer Frau wirklich ist; so umfasst eine leere, kontraktive Tendenz ihre Psyche, und Stumpfheit, Schwerfälligkeit und Verschlossenheit bis hin zur geheimnisumwobenen Sanftheit und objektscheuen introvertierten Verkrampfung verwest die Zusammenkunft. Selbst Psychoanalyse vermag nicht vom Iblisischen zu befreien.

Die moderne Ethik wird die Menschheit nicht mehr in verschiedene Religionen einteilen, sondern Menschen in verschiedene Gruppen von Verknüpfungen. Denn was man wirklich unterscheiden kann, ist jene Art des Sinns, die dem einzelnen Menschen für seine Tätigkeit in erster Linie wichtig ist. Dieser Sinn kann nicht gegeben, sondern muss gefunden werden. Und nicht Männer sind es, die sich die Frage nach dem 'Sinn des Lebens' zu stellen haben, vielmehr ist es genau umgekehrt, dass sie selber die Befragten sind und all die Fragen, die Gemeinwesen, in den Verknüpfungen gleichen Sinns, an sie stellt, zu beantworten haben.

Die Botschaft eines Multiversels  Kulturelle Berufung der Frau besteht darin, durch die Tugend spirituellen Dienens mit der Wissenschaft bewusster Entfaltung ihrer 'göttlichen Erbschaft', der Aktualisierung der Manifestation des Göttlichen, nach Selbstverwirklichung in der Welt zu streben. In diesem 'Christus-als-Frau-Zustand' wird "Das Beziehungsproblem" nicht mehr länger auf herkömmliche Weise gelöst. Damit müssen wir zugleich anerkennen, dass keine Lösung 'frommer Kirchgänger' oder 'Andersgläubiger', 'Menschen mit profaner Sittlichkeit' oder 'der Menschen in freilebiger Sexismusmoral' jemals endgültig ist. Die Lösung eines Beziehungsproblems ergibt sich unausweichlich von einem bestimmten Bewusstsein aus: das Problem findet eine vollständige und endgültige Lösung innerhalb des jeweiligen Rahmens, in dem es sich gerade stellt. Folglich existieren Lösungen zu entgegengesetzten Standpunkten, von denen die eigene Moral nur einen Aspekt darstellt. Jedoch gibt es unabhängig von der Gesamtheit aller gültiger Beziehungsformen eine Ebene, auf der alle tatsächlichen und möglichen Probleme nur eine universelle Lösung haben, und in der keinerlei Widerspruch mehr existieren kann.

Dies ist die Tür der Hoffnung, nicht der Hoffnungslosigkeit (Maulana Jelal ud-Din Rumi)
Vor langer Zeit kam der Kreis königlicher Frauen jede Freitag Nacht in einem separaten Bereich des Konvents, genannt 'Khanqah' zusammen. Sie luden den spirituellen Meister ein, über die Bedeutungen der Symbolik sowie all die Mysterien des geistigen Pfades zu sprechen und in der Gegenwart der Gruppe von Frauen den spirituellen Tanz, den Sama für seine Schüler aufzuführen. Die Frauen spielten dabei auch Flöte und das Tambourin. Es nützt nichts, nur "gute Frauen" zu sein, wenn Männer psychoanalytisch-geistlich für Frauen nichts tun. Mangel an Seelendienst belässt Frauen in ihrem karmischen Erlebnis! Herrscht egozentrische Macht des Mannes, so will er über eine jede Frau 'Herr werden'. Den Teufel erkennt man an seinem Schweigen und seinen geschönten Manieren, die Göttliche Weiblichkeit an ihrer Sprache, die unsere Erde erneuert, und am Glanz ihrer Stille.

Zerstörung, Krieg, Fundamentalismus 
Patchwork-Familie & Politik-Fraktionen gehören zu den Nutzenmaximierern der Moral; die Spirituellen (das Militär) sind diejenigen, die Schlimmeres verhindern wollen; Vatikan-Islam binden Männer ideologisch an fundamentale Rechte. Wird das politische Kategoriendenken der Menschen auch die musikalische Botschaft von Schuberts Streichquartett
(Nr. 14 D-moll) 'Der Tod und das Mädchen (D 810)' nicht verstehen, doch wenn die Menschen Tote beweinen, müssen wir einer Menschheit nicht zu ihrer Würde die Lazarusse erwecken und die Ehebrecherinnen freisprechen? Ihn, der in Liebessehnsucht nach dem Licht sich in jener Macht resorbiert hat, die das Universum auf sich lenkt, eint die Herrin der Erde; 'so wird die Welt genauso durch Gott bewegt, wie das Herz des Liebenden zur Geliebten hin bewegt wird' (Aristoteles). Die Seelen jener, aus Liebe zu Gott in den Dienst der Menschheit gesandt, vermögen Schöpfung zu bringen.

Vom Ideal der Liebe und weiblichen Zwecken
Was Frauen wollen: „Geliebter, ich schenke dir meine Persönlichkeit, und für diese meine Persönlichkeit, die mein ganzes Ich ist, verkaufe ich dir meine Seele.“ Was Weiblichkeit nicht will, ist das Ideal: „O Romeo, gib deinen Namen weg, und für diesen Namen, der kein Teil von deiner Seele ist, nimm mein ganzes Ich.“ (Shakespeare, Romeo und Julia, II.2).

Der gesamte Vorgang von 'Universellem Gottesdienst in Verbindung mit Dialog' führt zur Weisheit, dass Frauen, von der spirituellen Liebe der Großen Mutter angezogen, ihr konditioniertes Anhaften an eine herrschsüchtig-psychische, bzw. launisch-materielle oder zurückgezogene, alters-ruhende Weiblichkeit aufgeben, und unter dem Vorbild der Feminität der Großen Göttin erkennen, dass 'Das weibliche Handeln in Planetarischem Bewusstsein zum Aufbau einer Schönen Neuen Welt' zwar mit schöpferischen Geist im Manne herabkommt, aber in der geläuterten Seele der Weiblichkeit ihren Ursprung hat. Was Männer, ohne Treu und Glauben, als Moral bei spirituellen Meistern lernen, bringt kein Ansehen in der Gesellschaft der Frauen; ebenso wenig wie 'ein Kind, das ein Weib von einem Nebenmann empfing' (Indische Spruchsammlung) in der Gesellschaft der Männer.

 

 


O.  Beziehungs-Situation auf Planet Erde


Das ungöttliche Weibliche und die seelenlose, narzisstische Männlichkeit
„Manchmal, weiß ich genau, was du fühlst und was du denkst. Dann empfinde ich eine große Zärtlichkeit für dich und ich vermisse mich selbst dabei, obwohl ich nicht in den Hintergrund trete. Es ist ein völlig neues Gefühl. Dann bekümmert es mich, dass ich nie jemals geliebt habe. Ich glaube auch nicht, dass ich jemals geliebt worden bin. Es macht mich dann ziemlich unglücklich.“ Johan beruhigt sie: „Ich weiß, was ich fühle. Ich liebe dich auf meine egoistische, selbstsüchtige Weise.“ Ingmar Bergman, Szenen aus einer Ehe

Sehnsucht und Wahrheit  Jene, die mit dem Bewusstsein ihr Gemüt in die Himmel ziehen, sowie mit der Seele Verstand und Körper strahlend machen, sind unabhängig vom Eros-Zwang, partnerlosem Schmerz oder Stacheln der ehelichen Liebe. Gebiert sich die Frau im reinen, spirituellen Glauben, tritt sie aus der Lichtsubstanz nicht-differenzierter Materie in Erscheinung; während der schöpferische Geist des Mannes 'im Schweiße seines Angesichts' sich in Arbeit, Gebet und Kontemplation herleiten muss. Mystische Selbst-Erfahrung zur innerlichen Menschen-Bildung als 'Einheit der Religionen' ist die Versöhnung gegenüber dem Recycling der Könige und Königinnen: 'The more you spiritual train the more you'll experience – the more you become material trained the more you'll get recycled'. Das Bild des Glaubens [theta-Wellen] ist von sich aus nicht intelligent: Es braucht freieres Denken! Islamismus-Spiritualität will über Planet Erde siegreich sein. Jedoch bedürfen 'Göttinnen an der Seite ihres Mensch-gewordenen-Gottes' der Spiritualität Buddhas, denn 'den Termitenhügel außen zu schlagen tötet die Schlange im Inneren nicht' (Vivekadarpana, Kapitel XVIII.4).

Bewusstwerdung ist schmerzhaft, wenn sie an die Erfahrung des Mangels gebunden ist, doch der Seele Nahrung verweigern, kann das Leben unerträglich machen, man neigt dann dazu, sich von der Stimmung von Personen anstecken zu lassen, die gemein, niedrig bis vulgär Luxus und Schönheit genießen. Schilddrüsenunterfunktion begleitet vielmals jene Frauen, die, jenseits ihres Charakters als Engel, nicht mit der Inneren Emotion ihres Herrn das Füllhorn Buddhas Glanzes (die Ana-Lyse) über sich und andere gießen – da hilft auch keine Schokolade. Der 'Wahrheitskörper' eines Ratgebers für Beziehungsangelegenheiten aber liegt noch weit darüber; das erwachte 'Chakra des Dritten Auges' lässt den Zweck des Lebens in der Planetarischen Kultur der Archetypen erkennen, welcher Art der Samen entsprechend sei, dass Gottes Weiblichkeit spricht: „Ich bin, der ich werde sein“ (Exodus 3:14). Anders gesagt, Wohlstand, der auf unheiliger Intimität basiert und heilige Intimität nicht zulässt, wird durch Naturkatastrophen und Krankheiten, Kriege, Seuchen zerstört werden.

Es wächst eine Jugend heran, die das Schöpfungsgeheimnis des Lebens nicht mehr versteht. Am Seelenleben der Männer zu freveln, Raub am Frausein zu begehen auf Kosten des Gemeinwesens, zum eigenen selbstherrlichen Nutzen der Sippe – und wenn es die persönliche Verwirklichung kostet und die geliebter Menschen, müssten wir nicht für den Verzicht auf Lebensspaß, welcher nicht dem sittlichen Gebot der Liebe gerecht wird, einstehen? Es sind die Kulturell Kreativen und engelgleiche Frauen, die geistig, in allgemeiner Verbindlichkeit, ein über die eigene spirituelle Person hinausreichendes seelisches Wirkungsrecht und eheliches Wirkungsglück jeder Frau, und sei sie 'die gebenedeite unter den Weibern' (das Rosenkranzgebet), bestätigen. Nichts gestatten vom seelischen Leben zu nehmen, ohne dem Wesen Frau, die Seele selbst, den schöpferischen Geist dafür zu geben: das ist das unverbrüchliche Gesetz jener Liebe, die allein planetarisches Wirken und Seelenzeit zu vereinigen vermag.

Notre-Dame und Allah  Europa teilt sich in vier Gesellschaftskreise. a) die Masse jener Menschen, die weder fromm noch spirituell sind. b) Frauen, die „katholisch“ bleiben möchten, 'Psychoanalyse und Universeller Gottesdienst' jedoch ablehnen. c) Männer, die weiterhin mit kriegerischen spirituellen und amourösen Kräften der Welt sympathisieren und keine Zeit für 'Psychoanalyse und Heilige Schriften' haben. d) Menschen, die sich grundsätzlich für den Dialog 'Psychoanalyse und Universeller Gottesdienst' entscheiden.


Von seelischer und törichter Gewissenhaftigkeit

Verlangen und Wünsche einer Frau entsprechen ihrer seelischen Entwicklung. Je nach der geistigen Entwicklung und spirituellen Entfaltung ihrer Seele kennen Frauen ihre Wahrheit; literarisch gesagt: das, wofür eine Frau bereit ist, ist für sie wünschenswert. Erkennen wir diese Weisheit, können wir den einzigen zugrunde liegenden 'Strom des Ganges' verstehen, an den all die verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Philosophien gebunden sind: sie alle sind nur unterschiedlichste Ausdrücke derselben Wahrheit. Es ist das Fehlen dieses Wissens, was bewirkte, dass Frauen in so viele verschiedene Sekten und Religionen aufgeteilt wurden – und immer noch werden. Eine bekannte Fabel mag diese Tatsache uns bildlich veranschaulichen: Einige blinde Frauen wollten unbedingt einen Elefanten sehen. So nahm sie eine freundliche Dame eines Tages mit, um einen großen Elefanten zu sehen; an seiner Seite stehend sagte sie: „Hier ist der Elefant, seht, was ihr daraus machen könnt.“ Die Frauen versuchten durch Berührung herauszufinden, wie der Elefant aussah. Dann, als sie sich wieder trafen, begannen sie, über dessen Aussehen zu diskutieren. Die erste sagte: „Es sieht aus wie die große Säule eines Palastes“; eine andere dachte: „Es sieht eher nach einem Fächer aus“; andere meinten: „Er fühlt sich an wie eine hängende Quaste.“ Dem widersprachen jene, die riefen: „Ganz gewiss, er hat einen starken Stoßzahn!“ Die meisten gaben jedoch ihre Erfahrung wieder mit: „Ich hab das Gefühl, gegen eine Wand zu reden.“ So unterschieden sich die Frauen. Und sie diskutierten miteinander. Dabei stritten sie sich so sehr, dass es zu einer Art Nahkampf kam, denn jede behauptete: „Ich weiß, was es ist! Ich hab es gefühlt! Ich habe ihn berührt!“ Dann sprach jene Dame, die die anderen Frauen zum Elefanten gebracht hatte: „Jede von euch Frauen hat Recht und doch hat jede nur einen Teil des Elefanten gesehen.“ – So ist es mit den "Religionen". Jeder dieser Männerfreundschaften tönt: „Unsere Religion ist die eine. Unsere Lehren sind die richtigen. Unser Umgang mit den Frauen die einzig mögliche Wahrheit.“ – Welch Mangel an Wissen über die kulturelle Wahrheit der Seele des Menschen! Sobald wir die Weite und Tiefe, die Höhen und Bandbreiten der kulturellen Wahrheit lebendigen Seelen des Menschseins erkennen, beginnen wir zu verstehen, dass es dieselbe Wahrheit ist, welche die Großen Religionen in ihren Gesängen 'Heiliger Schriften' versucht haben auszudrücken, einer Menschheit helfend sich zu entwickeln, vom Schöpfungsbeginn 'Alpha' bis hin zum 'Punkt Omega' zu gelangen, um zu realisieren, was niemals in Worten erklärt werden kann. Von Liebe wegen geschieht es, dass sich im Herzen der Frauen verschiedene Vorstellungen von Gottheit und Heiligkeit gebildet haben: die Erkenntnis mitfühlender Gottheit erscheint in Relation zum geputzten, oder trüben, reinen oder verschmutztem Spiegel der Seele, gemäß der eigenen Seelenstimme innigsten Dharma-Gebens und dem 'von Angesicht zu Angesicht' spirituellen Idealisieren. 'Der geliebte Herr und allmächtige Gott' ist im Gemüt jeder Frau so, wie sie Ihn sich vorgestellt sowie als Sich erkannt hat. Mit geläutertem bewussten spirituellen Sinn, oder im übersteigerten Intellektualismus verlogener Idealismen, beurteilen Tast- und Sehsinn einer Frau einen jeden Mann. Von daher kann es sein, dass zehn Frauen möglicherweise eine andere Vorstellung vom Charakter derselben Person haben, sodass seelenvolle Männer von jeder Frau anders angesehen werden, weil Frauen, gemäß ihren tief eingeprägten psycho-physischen Vorerfahrungen sowie ihres aktuellen seelischen Entwicklungsstandes, Männlichkeit jeweils anders verstehen. Derselbe Mann, der von erleuchteten Frauen als sanft und gut erachtet wird, kann von anderen, die ihn nur mit frommen Gemüt erfassen, als krasses Gegenteil betrachtet werden. Im unerleuchteten persönlichen Verstehen der einen sind Kulturell-Kreative Sünder, in der sinngemäßen Vernunft anderer sind dieselben Männer Heilige: von den einen gelobt, von den anderen gehasst – das ist ihr Schicksal. Dennoch ist 'der Herr und Gott' jeder Seele ein und derselbe, mögen Vorstellungen und Gefühle auch unterschiedlich sein. Das neurotische Verständnis über 'den geliebten Herrn' bringt über die Welt religiöse Kriege; und es ist die gewissenhafte und reaktionäre Emotion gegen 'ehebrecherische Handlungsreisende', die in den besten Frauen pandemische Krankheiten auf der Erde verursacht.

 

 


P.  Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe


I.  Oxytocin – Kunst des Sich Erinnerns und Vergessens

Oxytocin spielt die Hauptrolle im Aufbau eines sozialen Bandes zwischen Frauen und Männern. Das Hormon hat die Gabe Vertrauen und Toleranz zwischen den Menschen zu fördern. Oxytocin ist für die Entwicklung einer langen Partnerschaft ganz entscheidend. Da es die Entstehung tiefer Gefühle veranlasst, ist es die Basis für Liebe und Treue. Oxytocin ist die Voraussetzung, dass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und bleiben; mehr noch: es ist der Stoff aus dem unsere moralischen Entscheidungen gemacht sind. Oxytocin gibt uns das Gefühl, ruhig, entspannt, zufrieden und voller Zutrauen zu sein. Oxytocin breitet sich in allen wichtigen Teilen des Gehirns aus und gelangt in die Bereiche, in denen Bluthochdruck, Herzschlag und Aggressionsverhalten reguliert werden. Je mehr Oxytocin dabei ausgestoßen wird, umso weniger Adrenalin wird freigesetzt. Die Schmerzschwelle steigt und die Stress-Hormone nehmen ab. Oxytocin nimmt Angst und Depressionen; selbst Wunden heilen schneller. Oxytocin dämpft Stressreaktionen. Es stärkt das Immunsystem, die Regenerationskräfte, was im Allgemeinen zu langlebiger Gesundheit führt. Oxytocin führt zu freundschaftlicher Kommunikation und Ausgeglichenheit. 'Wenn man das Gehirn betrachtet, gibt es einen Stress- und einen Anti-Stress-Bereich: der zweite garantiert Gesundheit und Lebenserhaltung, der erste steht für Aktivität; man braucht beide, und man braucht die Balance beider Hälften. In unserer Gesellschaft aber okkupiert die Stress-Hälfte einen zu großen Raum. 'Das Individuum leidet unter Gereiztheit, Hektik, Unzufriedenheit, und es zerbrechen immer mehr soziale Bindungen; dies hat mit unserer Gesellschaft zu tun, mit unserer Gier nach Geld, Macht, Position, Anerkennung, Namen.' (Prof. Kerstin Uvnäs-Moberg, Karolinska Institut, Stockholm).

Frauen möchten bewundert werden für ihre Kleidung, ihren Schmuck, ihren Besitz, ihre Stellung, ihre Macht: ihre Persönlichkeit. Das Verlangen nach Dingen, die die Eitelkeit einer Frau befriedigen, nimmt kein Ende, es nimmt sogar kontinuierlich im Alter zu. Die andere Frau mit Hass und Vorurteilen als die Unterlegene zu betrachten, diese Tendenz rührt von der unbarmherzigen Seele, dem weltlichen Ich; d.h. nicht Dharma-Gebende Nächstenliebe macht Frauen blind. Sind Recht und Gerechtigkeit aus den Augen, bringen Schuldgefühle epidemische Tumorviren hervor (Brust-, Gebärmutterkrebs, Alzheimer, komplementär kann mitfühlendes spirituelles Bewusstsein u.a. Knochenkrebs erzeugen).

In solis sis tibi turba locis – In solitude, be a multitude to thyself (Tibullus, vi. 13.12)
Mit charmantem Eros 'Gewinnstreben, Sexus und Macht' fordern Landesväter die reaktiv nach Freiheit strebenden Frauen-Gemüter heraus, Ego-Kreativität nachzumachen, Reichtum für sich, den Klub, anzuhäufen, militante Nationalismen, Absonderung verstärkend. Doch löst eine vom Innersten Gewissen befohlene
Weigerung in Frauen, mit der Welt dergestalt umzugehen, korrupte Geschäftigkeit ganz in sich hereinlassend, Angst, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Wut aus. Wir verdrängen, dass solche zumeist unbewussten tief lodernden Gefühle Nährboden für Epidemien (wie Alzheimer, Krebs, Corona) sind. Liebe der Frauen im Gemeinwesen ist das beste Mittel, ihr Herz fähig zu machen, die heilende Seelenkraft der Männer zu reflektieren. Die in Einsamkeit gewonnene Seelenatmosphäre der Kulturell-Kreativen spricht: 'vierzig Tage lang fasten und beten' (Lukas 4:1; vgl. Buddhas Retraite in Bodhgaya) kann diese Emotion herbeiführen, dann reicht es aus bloß in ihrer Nähe zu sein. Jede therapeutische Intervention Ramas, jede Predigt Shivas, jede Wissenschaft Buddhas, jede Ode Krishnas öffnet der kapriziösen weiblichen Natur eine Tür, die 'dunkle Nacht der Seele' (Johannes vom Kreuz), die 'Spaltung zwischen Persönlichkeit und Seele', zu überwinden, hin zur geistigen und physischen Gesundheit der Frauen, aus der das Planetarische Bewusstsein der Menschheit hervorgeht. Es ist leicht, den spirituellen Stimmungen der 'Meistern, Heiligen, Propheten' in der Einsamkeit nahe zu sein; aber was Männer jetzt lernen müssen ist, Ihr, der Göttin (sich selbst), trotz den Menschenmengen, zuerst bewusst zu sein.

Covid-19  Über die Lunge geben wir Glauben in uns selbst und an unsere Umgebung ab – fehlt es daran, kann ein Absorbieren "verschmutzten Glaubens" (unnatürliche Lebensweise) die Lungen krank machen. Gekettet an Ballast, der das Gemüt bedrückt, kann sich die Seele nicht mehr von fremden Gedanken, die sie erpressen und schwer in Herz und Nieren liegen, befreien, was Druck auf das Gemüt (Pankreas, Leber) ausübt. Falsche Gegenrede stößt uns dann auf, es atmet in die falsche Richtung: „Steigen die Energien auf und treffen auf Schleim im Gehirn, begleiten uns Schwindel und Kopfschmerzen, die zunehmen, wenn wir uns konzentrieren, was zudem zu Rückenschmerzen und Herzattacken führen kann.“ (Geshe Rabten).


II.  Die seelischen Ursachen psychopathologischer Störungen

Der bewussten oder unterbewussten Unzufriedenheit der eigenen Persönlichkeit vieler Frauen – von dem immer mehr ernste Erkrankungen beredtes Zeugnis geben – liegt zumeist eine fehlerhafte Bewegung des psychologischen Denkens und Fühlens zu Grunde, da es am Urbild der Seele ermangelt, was wiederum den fehlenden geistigen Dienst der Männer zur Folge hat, jene Seelenzeit – die religiöses Lehren (Predigt) sowie psychoanalytische gruppendynamische Läuterung umfasst –, in der allerdings Männer von Frauen eher mit großer Abneigung und Unwillen betrachtet werden, als mit Liebe zum Abbild. Glaube besteht aus feinstofflichen Elementen, die eine Bekundung, eine Verwirklichung begünstigen; der Zweifel besteht aus anderen Elementen, die dagegenwirken. 'Männer und Frauen, die ihrer rein egoistischen Liebe freien Lauf lassen, können feststellen, dass ihre Organe daraufhin unabhängig von ihrer Willenskraft funktionieren, d.h. sie haben keine Möglichkeit, anzuhalten oder zu bremsen, sie können lediglich beobachten, jedoch nicht eingreifen, materielle Kräfte haben sich ihrer bemächtigt' (Omraam Mikhaël Aïvanhov).

Dornröschen – eine vergleichende Endokrinologie  'Der Stachel der Biene entwickelt sich aus dem Fortpflanzungsorgan, aus dem Eiablagefortsatz der Weibchen. Die allergischen Reaktionen sind eine Waffe gegen Parasiten, mit der Chance, mehr Nachwuchs in die Welt zu setzen.' (Spektrum, Scientific American). 'Arbeitsbienen sind fast blind. Blumen finden sie durch ihr Geruchs-Geschmacksorgan. Die Königin fliegt so hoch als möglich zu ihrem Hochzeitsflug der Sonne entgegen, zu der sie gehört. Sie wird aus der Sonne herausgeboren. Sie muss ein neues Volk erwerben.' (Rudolf Steiner, Vorträge am Goetheanum). Bestimmte Einflüsse im Mutterleib {autonome Leidenschaft (eigengesetzliche Libido) bei unterbewusstem Eros (konditionierte Verliebtheit)} können eine negative Rückkopplung auf das ethische Verhalten von Generationen haben; innigste Anhaftung zur körperlichen Auffassung vom Selbst, verbunden mit einer bedingten Marienfrömmigkeit, vermag durch temporäre Modifikationen {DNA-Methylierung} die Transkription bestimmter Gene auszuschalten; symbolisch ausgedrückt: die Erkenntnis eines Unterschieds zwischen Seelen-Königinnen und Arbeitsbienen liegt im speziellen Futter – sollen neue Königinnen aufgezogen werden, müssen 'die alten Königinnen' [und gemeint ist hier nicht Archäologie, sondern die Hierarchie (alt an Wert)] zusammen mit einigen Ammenbienen {den healing-conductors} das so warme Nest {anbetende Verehrung} verlassen, um sich an einer neuen Stelle {Hauskirche, in der Lyse-Emotion 'mystische Ekstase der Selbstlosigkeit'} niederzulassen. Schlummern die Seelen, beendet "das Eheleben" jegliche kulturelle Betätigung "guter Männer". Denn „es ist um den Honig geschehen, wenn der Bär ihn hütet“ (Proverbia). Der sicherste Weg Krieg abzuschaffen ist, dass heilige Männer den Frauen gut zuhören; das aber für die Weltgesundheitspflege erforderliche Verhalten spiritueller Frauen gegen Pandemien ist weit komplizierter und lässt sich am besten mit dem Verhalten von Bienen gegen Epidemien beschreiben: 'Die Arbeiterinnen müssen die Zellen aller kranken Larven lokalisieren, den Wachsverschluss von der Zelle entfernen, die Larve herausziehen, sie durch den Eingang des Bienenstockes zerren und auf den Müllplatz werfen' (Richard Dawkins). So wie Epidemien Reaktionen auf Kriege sind, so ist Heiligkeit nicht eine Tugend, die Männer von Frauen lernen, sondern ein Geschenk, das Frauen von Männern empfangen.

 

 


Q.  Integral Ethics Unity in Multiplicity


IV. Planetarische Selbstorganisation  Humane WeiblichkeitDie Liebe der Liebe, Ethik einer expliziten Ordnung, Synthese der Natur im Dialog, unser Erfassen der archetypischen Funktionen: die universale Schöpfung des Kulturellen Geistes übersetzt in die Sprache. Aristokratie kosmologischer Vision jenseits von Völkerdemokratien. Strukturevolution zu intersubjektiven kulturellen Zielen: verwandelt durch Evolution im Geist (Teilhard de Chardin). Dissipative Strukturen, Negentropie, Synchronizität, Antisymmetriegamie: irreversibility and randomness are the rules (Ilya Prigogine). Sich selbst ganz vergessend, wenn Sie im planetarischen Bewusstsein handeln, erfüllt sich das Schicksal der Frauen im kulturellen Geist ihrer Männer. Im Zeichen des Regenbogens: Die Kulturell-Kreativen und Schöpferische Liebe.

III. Eros und Pandemie  Dialogunwilligkeit wird zur Dialogunfähigkeit. Eingliederung von Religionen ins Herrschaftsverhältnis der 'Herrgötter' (Buch Micha 2:2). Paternale Egomanie, interreligiöse religiöse Inhaltslosigkeit. Man folgt Goethes Motto: „Eines schickt sich nicht für alle, Jeder sehe, wie er's treibe, Jeder sehe, wo er bleibe, Wer steht, dass er nicht falle.“ „Du kannst, was ich will! Harmonie störende Wahrheiten sind ärger als Lügen, Ehrlichkeit ist töricht' (Jago, Shakespeare: Othello 3.3)“ Symptome ethiklosen Zwischenzustandes, wer davon abweicht, wird diffamiert und sanktioniert. Im Namen des Eros und der spirituellen Freiheit 'werden Frauen erniedrigt und ausgebeutet, und lassen sich ausbeuten' (Simone de Beauvoir). Überwuchert großmächtiger Wille das religiöse Gewissen der Menschheit, tritt der Krieg der Pest, Kalis flammende Zunge, die grausamsten Erscheinungsformen Medusas Natur in Erscheinung. Erbarmungslose Gleichgültigkeit: „Du grinsest gelassen über das Schicksal von Tausenden hin!“ (Goethe, Faust; Jesaja 57:1). 'Nicht die Göttin, sondern Gott' – der Engel schlechter Schar sind sie verbunden (Matthäus 25:41), die, ohne gegen Gott sich zu empören, ihm treu nicht, sondern unparteiisch waren (Dante Alighieri, divina commedia, Der Hölle Dritter Gesang).

II. Libertinage  Die rücksichtslose Plünderung von Ressourcen: schneller, weiter, größer – destructive societies, compagnonnage: individualistisch, tolerant, weltoffen, leistungsorientiert. Kinder ohne Eltern, Mütter ohne Töchter (Scheidung), Väter ohne Söhne (Bürgerkrieg). Ethos der Egomanen: 'Erst die Arbeit, dann Moral'. Diskursives Denken, Bevormundung. Handelskriege, Habgier, Ausplünderung. Verführung (Jeremia 5:8): 'Helenas Liebe zu Paris', 'cosi fan tutte – so machen es alle' (Mozart): erlaubt ist, was gefällt (Tasso). Das reversible Niveau, Divamanie, Polyamorie, Konkubinat; thermodynamische Wechsel, die Ehe als Vorbereitung zur Scheidung, 'fair is foul, and foul is fair' (Macbeth, Act I.I) – das Fegefeuer: 'Hexen leiht der Besen Gestalt, Kessel leiht ihnen Stimme' (Libretto, 'Die Frau ohne Schatten').

I. Spaß und Geld: Ich tue, was ich will! Das raue, gedankenlose, rücksichtslose Ich, das sich nur interessiert für das, was es will, was es mag, und sich keinen Irrtum nehmen lässt, der ihm nützt. Mutterinstinkt mit mitleidslosem Machtwillen bis hin zur Vernichtung der Eigenpersönlichkeit des Kindes (C.G. Jung). Gefräßigkeit des Lebens, der Tiefschlaf der Physis, Größenwahn (Genesis 3:5), Gravitationswechselwirkung, 'der geschlachtete Ochse' (Rembrandt). Feindseligkeit, Hass, Gewalt, Spaltung, Chaos und Anarchie: Extremismus, Rassismus, Clankriminalität, Unruhen, Bürgerkrieg: wildes Tun, ein Morden im Dunkeln – das Flammeninferno.


Lumen de Lumine, Deum verum de Deo vero, genitum, non factum, consubstantialem Patri
Entwicklungsstufen der Männer zu Frauen: (A) religiöse Riten (Sex und Sport), (B) ökonomische Entwicklung (Libertinage, Wiederheirat, Konkubinat), (C) Egobefriedigung (Paternalismus, Genussehen, weiblicher Individuationsdrang), (D) Schöpferische Kultur zur Evolution des Weiblichen. Staatsangelegenheiten fördern Konfessionen, wirtschaftliche Entwicklung und Sinnenbefriedigung. Evolution zur Schöpferischen Kultur ist hingegen jenen Menschen bestimmt, die gänzlich Interesse an nationalen Fundamentalismen, sowie kommerziellen Entwicklungen durch feministische Spiritualität verloren haben. Hier ist gesagt: 'Gib Religionen auf, nimm allein zu mir deine Zuflucht, und sei nicht betrübt, ich werde dich von allen Übeln erlösen' (Bhagavadgita 18:66; Markus 10:23-31; Hebräer 9:24). Damit erfüllt sich das Symbolum Nicaeno.
 

Im Anfang war das Wort  Unter den wertvollen Dingen dieser Welt ist das Wort der männlichen Seele das Kostbarste, in Ihm können Frauen jenes Licht finden, das weder Kronjuwelen noch Brillantringe besitzen: Planetarisches Bewusstsein. Das Schöpferisch-Kulturelle Wort des Mannes, die sich erbarmende Atmosphäre Seines kulturellen Heiligen Geistes – welche Bodhisattva-Weiblichkeit erleuchtet, zu lieben den »Geliebten Herrn« – ist kostbarer als aller künstlerischer Zierrat; es enthält so viel Leben, dass es die Wunden der Religion heilen, frommes Märtyrertum kapriziösen ‚Wartens auf den Messias‘ in die Stufe des universalen göttlichen Geistes transfigurieren kann, sodass Weiblichkeit 'Herr im eigenen Haus' sein kann; was verhindert, dass verfestigte Emotionen, konditionierte Furcht, Alpträume des Hasses von der Weiblichen Seele Besitz ergreifen, Menschlichkeit unterdrückend, unser aller Leben vergiftend. Im Ausdruck des geistig-kulturellen Männlichen, den Weisen Frauen das Heilige Brot zu geben und auf sich selbst zu verzichten  – ein Glück, das kein Nachtessen im Gourmet-Restaurant geben kann – wird der Zweck universalen Menschseins erfüllt, sogar der Sinn 'vollkommener Ehefriede' und die geistige Schönheit, die vom »ewigen Leben« eines Paares ausstrahlt, kann von Ihm erreicht werden.
 

Wie Frauen Männer belehren müssten  Eitelkeit, Größenwahn, Hochmut, Unehrlichkeiten haben Männer beständig Eros-Pfeile aus dem Köcher ziehen lassen, von Limerenz verblendet, werden Frauen zur Beute. Dabei könnten Frauen die Männer ermutigen die Politik der Fehlinformation zu beenden, die schon so viele Menschleben gekostet hat, und die Familien und andere Gemeinschaften im Land spalten. Der Frauen angeborene Sinn für Gewissen in der Emotion der Verherrlichung des Heiligen hebt über die Selbstsucht und Gier hinaus und verleiht spirituelle Autorität. Werden Frauen in Zukunft ihr Leben der Welt leben ohne 'von der Welt' zu sein, und, anstatt ein Himmelreich in einer anderen Welt suchend, das Heilige ins Weltliche hineinbringend, können sie den Männern mitteilen: „Ihr müsst auf eure Seele hören, wenn ihr gesund werden wollt! Weil es kein Entrinnen vor euch selbst gibt.“ When disregard by the outer world crushes the inner world, it is a defiance of the law of the whole mechanism, which drags the structure to ruin. There is nothing on earth more valuable than the seed of man, which is the seed of further manifestation; through its preservation, every treasure of heaven and earth becomes man's; and by its loss every door of happiness in life is closed to him. Thus it is that among celibates are found some of the greatest of men, and many who are brighter and more intelligent than the average; since semen, being preserved, creates inwardly, making mind and body radiant. Hazrat Inayat Khan, unpublished esoteric papers.


I.  Integrale Ethik – Synthese

Entrückung der Psyche oder Von den klugen Jungfrauen und ihrem Bräutigam (Matthäus 25)
Jenen Frauen, die sich bewusst darum bemühen, ihr eigenes Fleisch und Blut zum Wort ihrer Seele zu entrücken – als Dharma-Gebende Stimme ihres 'Geliebten Herrn' –, ist der schöpferische Geist der Kulturell-Kreativen Brot und Wein für die Transfiguration der Welt. Wenn also, anstatt psychisch über Männer zu herrschen, sich Frauen im inniglichen Glauben selbst als jenes Wesen erfahren, das 'der Herr' ist, dessen Gemüt Männer empfangen sollen, dann werden Frauen nicht mehr als Formen physischen Lichts betrachtet, das die Manifestation dahinter verborgenen, unsichtbaren Lichtes selbstlosen Dharma-Gebens ist: der Pfingstgeist zeugt sie als Erzengel mit leuchtendem Planetarischen Bewusstsein.

Medusas Erlösung  Fehlt einem Mann der Glaube, entflammt er die Persönlichkeit seiner Frau in größerem Ausmaß als er mit dem Spiegel seiner Seele im Gemeinwesen zu heilen bereit; und er erstarrt in ihren Räumen des Todes, weil er als Gegensätzlichkeit zum 'Leben des Lebens' erkannt. Singt Shiva in Herzensfreude der Bruderschaft heilige Gesänge, führt des Mondes Regenbogen das holde Paar aus der Tristesse; und Durga jauchzt: „Freude ist die rettende Gnade, wenn der Sonnenschein deines Lächelns durch meine Tränen bricht!“ – das Eine endet wo das Andere beginnt: die Synthese findet statt in den Herzen der Engel.


Friedenskonferenz
 Dialog muss unter dem Vorsitz spiritueller Frauen von jenen
Männern geführt werden, die beruflich über Stadt- und Landesgrenzen hinaus denken.

Sei in Innerlichkeit dir die Schar der Weisen (In solis sis tibi turba locis, Michel de Montaigne)
Um zu sagen, ob ein menschlicher Wahrnehmungsinhalt, eine sinnliche Erfahrung als wahr oder falsch zu beurteilen ist, benötigen Frauen spirituelle Erkenntnis, Lieben in Gott als das Kriterium des untrüglichen Zeichens der Richtigkeit. Ein solches Kriterium ist aber seinerseits nicht absolut sicher oder vertrauenswürdig, so dass ein zweites Kriterium, der herabkommende Geist der Heiligkeit spiritueller Männer notwendig ist, um das Ergebnis der ersten Beurteilung zu bestätigen. Dass nun wirklich das Werk „Frieden auf Erden“ geschieht, dazu braucht es das entscheidende Dritte: die Liebe der Frauen, die der Glaube ist.

Bei der Korrektur der 'Haus-Kirche'-Frauen ihrer Fehler, ist es nicht der Intellekt, der von bedeutsamen Nutzen ist. Es ist Ausgießen geistigen Vergebungsstromes, das die Flecken wegwaschen kann: die Augen vor den Fehlern der Frauen verschließen, ihnen vergeben und sie dennoch mit aller Toleranz, Sanftmut und Demut korrigieren, vor ihnen alle Dinge natürlich zu machen, nichts zu schrecklich, aber ihnen das Bild eines besseren Lebens zu zeigen, und sie so zu dem hinzuziehen, was schön und was ideal ist – dies ist die Aufgabe der Männer im 'Dialog der Frauen': das geistig-kulturelle, seelenvoll Charakterliche – Ein geflügeltes Herz aus Mond und Stern. Menschen zeigen die Art, wie es von ihnen erwartet wird; so verhalten sich Männer clever und Frauen entsprechend bequem, jedoch je ungeistiger Männer sind, desto psychisch-verzweifelter werden die Frauen. Wie Frauen spirituell also werden, hängt davon ab, wie geistig-kulturell Männer sind. Wenn Männer konstruktiv kulturell-geistig mit Frauen zusammenarbeiten, werden wir in einer anderen Welt leben.

Für das Weibliche ist es nicht leicht, das Böse im eigenen Inneren zu entdecken; da es mit sich doch übereinstimmt, sittliche Empfindungslosigkeit mit dem ehrgeizigen, nicht unter-scheidenden spirituellen Ich zu verschwestern: jegliche Grausamkeit löst sich in Luft auf, in das göttliche Sein einer spirituellen Unparteilichkeit: so unterstützen wir militärische Allianz, Krieg trägt das Gewand des geistlich Angenehmen: Seuchen sind die Folgen! (Ilias, 1.10). Polarität wie Komplementarität der Geschlechter zeigen, der Lebenspartner muss die Initiative ergreifen, Änderung herbeizuführen; wenn nicht, werden wir feststellen, dass psychologische Verhärtung eintritt und eine Krise auf Planet Erde sich zusammenbraut: die primitiven Naturgewalten, die in sexuell-erotischen Explosionen in Businessmännern hervorbrechen, wie in Revierkämpfen von "Straßen- und Kirchenfrauen", lösen nicht nur Entzweiung auf der persönlichen Ebene zwischen Eheleuten auf der ganzen Welt aus, sondern jenen "Krieg der Sterne", der für Ressentiment (Blutrache) verantwortlich ist.

Von Stufen der Heilung Eines kollektiven Geistes im Organismus der Frauen
Wenn es in unserer Zeit Frauen drängt, sich mutig und großherzig auf dem Gebiet der Gerechtigkeit und des Friedens einzusetzen, dann ist Spiritualität – 'die Willenskraft, die ihren Ursprung in Gott hat, der die ewige Liebe und die absolute Wahrheit ist' (Enzyklika: Caritas in veritate) – Vorbedingung, um mit Heilen durch 'Tavistock Working Conferences' zu beginnen. Im seelischen Dienst der Kulturell-Kreativen muss der bedingte kollektive seelische Geist des Weiblichen seine erleuchtete Befreiung finden, den unterbewussten kollektiven Zuständen – der Eifersüchte, des Grolls, der Rache, des Zorns – entkommend. Durch aktive Teilnahme im 'Universellen Gottesdienst', dem geistlichen Dienst Shivas, der die Wahrheit der schöpferischen Seele Krishnas verteidigen und sie demütig und überzeugend vorzubringen vermag, kann ein von negativen Gedanken und Gefühlen geheilter Organismus der Frauen beginnen, dem verloren gegangenen echten inneren geistigen Impuls Geburt zu geben, sich der ursprünglichen innenwohnenden hingebungsvollen Liebe an das Ideal der seelischen Männlichkeit erinnernd {„Ich erspähe und liebe den Herrn, wie Er in meiner kreativen Imagination am Werk ist.“}, um wahrhaft die Kunst zu leben 'die Liebe zu lieben'. Bevor wir allerdings mit gewissenhafter spiritueller Praxis und kontemplativen Beten beginnen, müssen wir Zusammenkommen, dass etwas zu ändern ist.

Der Mann im Mond  'Im Nordmeer lebt ein Fisch mit Namen Kun. Dieser Fisch verwandelt sich in einen Vogel namens Peng. Wenn der Vogel sich erhebt und fliegt, dann umdunkeln seine Flügel den Himmel wie Wolken. Wie ein Wirbelwind fliegt er unendlich in die Höhe. Dann macht sich der Vogel auf, um zum Südmeer zu fliegen. Eine Wachtel und eine junge Taube lachen über Peng und fragen: welchen Sinn macht es, so unendlich hoch zu fliegen, um dann nach Süden zu ziehen? Dies eben ist der Unterschied zwischen groß und klein!' (Schöpfungsgeschichte des Zhuang Zi; in: U. Lorenzen / A. Noll, Wandlungsphasen der traditionellen chinesischen Medizin V / Wandlungsphase Wasser 8.2.9. Tiergattung des Wassers; Steinicke 2000). Neigen sich Männer vor ihrer Spiritualität nicht 'gen Süden, in heilendes Bewusstsein Planetarischen Gewahrseins, aus dem rezeptiv Kulturelle Schöpferischkeit erwächst, begründet der androgene Strahlensog das inhumane Leben auf Planet Erde.

American Farming – a mary can farming  Fehlende Geistigkeit führt zur Domestizierung 'schlechter Männer' [Ochsen vor dem Pflug; Eseln an Futterkrippen] wie zum patriarchalischen Herrschen über Frauen; gesellt sich Frauen-Rivalität aus Leidenschaft hinzu, erschafft es Ungleichheit und ein Ungleichgewicht auf Erden. Gleich Lotosblumen, die aus Schlamm erblühen, und umso herrlicher blühen, weil sie aus Schlamm erblühen, gibt erst 'Himmelfahrt und Wiederkehr' dem Weiblichen Lotos Kraft, über den Wassern der Weisheit sein Parfum zu entfalten in Harmonie (nam-myôhô-renge-kyô) mit dem Universum. Dazu muss 'nicht-verbrennendes Licht' eines Mannes 'Dorngestrüpp' (Exodus 3:2) erleuchten, sonst verglüht sein Begehren die Erde, und Schwerter tyrannisieren die Welt. Dann allerdings kann das Weibliche seinen Glauben nicht wiederfinden: ohne Bhakti Yoga verliert der Kosmos des Femininen seine lebensspendende Heilenergie; dem Volk gehen die Lebensmittel aus; mangels kreativer Imagination, aus Devotion zur Hierarchie, wird der Wasservorrat immer knapper (Sure 7,160-161). Damit verlieren die Seelen ihre Freude Liebe zu geben, der Eros erscheint als Last eines Zwangs; Frau und Mann wirken nicht mehr zusammen: Das Werk. Mangelt es am Pfingstgeist der Männer, hält die stille Ruh des weiblichen Spiegels vom Dialog 'Heilung der Menschheit' ab, bis limerenter Drang Frauen von der langweiligen Wohnstätte ihrer Seele zieht, um letztlich doch mit physischem Appetit die Sehnsucht ihres Herzens zu löschen – in den Tod hinein. Das erblühende Frau-Sein besteht aus zwei Komponenten: ein Teil ist, was der Körper von der Seele entlehnt, dem tief innerlichsten Selbst, das lotosgleich als intuitive Dharma-Stimme über dem angebeteten Geliebten Herrn, dem Strom imaginierter 'Meister Heiligen und Propheten' ruht – hier hat der Geliebte keinen bestimmt fassbare Charakter „mit anderen Worten, er ist keine Einheit, sondern vermutlich eine Vielheit“ (C.G. Jung; vgl.: „Ihr seid Götter!“ Psalm 82:6, Johannes 10:34). Der andere Teil ist das wirkende Selbst 'Höchste Persönlichkeit Gottes', die vom selbstlosen, im Gemeinwesen wirkenden Schöpfergeist der Männer, Element 'vom Himmel herab kommenden Feuers', Energie bezieht. Hier den materiell-spirituellen Mann zu lieben [Identifizierung mit Allah-Männlichkeit], kann sich in wahrhaft tragischen Konflikten äußern: 'Das Weibliche wird das Opfer seiner Tendenz zur Identitätsbeziehung und entfremdet sich seiner eigenen Natur, indem es die männliche Animus-Seite überentwickelt. Bei der Identifizierung mit dem überpersönlich Männlichen [welche an die Stelle einer echten Hingabe an den Geliebten Herrn tritt], entäußert sich das Weibliche seiner eigenen Erd-Natur und wird dadurch zu einem hilflosen Opfer der androgenen Mächte. Diese [von verleugneter Neurose] bis hin zur [unterbewussten] Psychose führende Gefahr wird dadurch mitbedingt, dass die Frau in dieser extremen Selbstaufgabe niemals dazu gelangt, die männliche Seite, die ja nicht nur im Partner, sondern auch in ihrer eigenen Psyche lebendig ist, sich zu assimilieren und sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu entwickeln.' (Erich Neumann, Die psychologischen Stadien der weiblichen Entwicklung, www.opus-magnum.de). In anderen Worten, solange wir die Sonne nicht weiblich machen, zerbricht der Schrei „Allah!“ unsere Welt; gibt aber nicht zugleich 'das Mondlicht der kulturellen männlichen Seele' der Sonnenmacht des Femininen Balance, geht Frauen-Individuation in Flammen auf und das ganze Universum steht alsbald in Brand.

Krieg oder Frieden – Von der Iranischen Göttin zur friedensschaffenden Feminität
Die schiitische Göttin (hinduistisch: Kali) ist eine Mischung aus sexueller Kriegerin und spiritueller Nonne. Im Kampf verkörpert sie den Ausdruck des göttlichen Willens. In der Praxis sieht das so aus, dass sie über zahlreiche Dhikr-Gebete verfügt, die ihren Gegnern mehr oder weniger starken Schaden zufügen. Ihre Wirkung erzielt sie größtenteils durch diese spirituelle Praxis in Kombination mit "Sensen-Angriffen", ausgelöst durch die „Kopf-ab“-Rufe der 'Königin Mutter' (Alice's Abenteuer im Wunderland; Matthäus 14:8). Der Sensen-Sex (Genussehe) ist die primäre Angriffswaffe Kalis gegen die Dämonen. Für die Beherrschung der "Sense" stehen ihr eigens Attribute (Waza’if) zur Verfügung. Zur effizienten Nahkämpferin macht die spirituelle Feministin die eingeborene Fähigkeit 'Herodias', unter anderem mit ihrer Sense bis zu drei Gegner (Mann, Wiedergeheirateter, Johannes der Täufer) gleichzeitig ins Jenseits zu befördern. Frauen können sich Kali zur Orientierung nehmen, ob sie nun ihre hingebungsvoll-dienende oder eher die kriegerische Seite betonen und unterstützen wollen. Wenn Frauen das erst einmal wissen, fällt die Wahl in das geeignete Gemeinwesen (Kshatriyas oder Brahmanas) wesentlich leichter, gerade der androgyne Mischcharakter der 'Derwisch-Frau' macht diese Überlegung unkompliziert. Jeder Archetyp – Rama, Krishna, Shiva, Buddha – hat heilenden Geist, d.h. bestimmte Funktion des »Heiligen Geistes«; dieser mag sich potenziell von anderen unterscheiden und doch ist Er überall vorhanden. Daher hat das Kulturell-Schöpferische seine eigenen Schwingungen mit kosmischer Intension; diese Intension ist der Geist der »Kulturellen Religion«. Warum sollten Frauen in der Liebe aus »Seiner Essenz« Früchte hervorbringen, wenn es keinen Zweck dafür gäbe? Der Zweck wird als »Humanität« verstanden. Die Große Mutter ist das Haupt, und viele sind die Glieder, die an dieses Haupt angeschlossen sind. Würden, Ordnungen, höhere, niedrigere, vom Kleinsten bis zum Größten; und sie alle dienen, die Universale Kirche »Notre-Dame« zu schmücken. Jeder von ihnen, dem geistigen und spirituellen Grad entsprechend, hat den ihm und ihr anvertrauten Dienst. Wenn Frauen sich nicht selber helfen, die Bedingungen der Liebe und des Lebens zu verbessern: Männer werden ihnen nicht helfen – es sei denn sie sind Heilige [Cultural Creatives]. Im Gegenteil, Männer werden weiterhin die Hilflosigkeit engelhafter Frauen ausnutzen. Weder 'die Quellen des Paradieses' {Sex als Belohnung – wenn eine Frau so tut, als wisse sie nichts vom Unheil, das ihr Mann wirkt} noch Rage {Feuer der Hölle} halten den Teufel {Iblis} davon ab, über Frauen zu herrschen – es Männer wissen zu lassen, dass man ihr Unheil herausgefunden habe, verleiht dem männlichen Ego noch mehr Kraft; denn wird ihnen Wut entgegengebracht, verstehen es gewisse Männer zeitweise sogar als Heilige aufzutreten und so die Engel einfach zu täuschen. Wenn das marianische Ideal und damit das Gute zu seiner Seele fehlt, strebt ein Mann unbewusst nach Vollkommenheit – mit verkehrter Motivation. Jeder Versuch den 'Teufel im Mann' zu entdecken, ihn zu korrigieren oder mit ihm über seine Torheiten zu streiten, ist nutzlos; es gibt keinen besseren Umgang mit ihm als mit der Stille der Göttlichen Mutter. Könnte also 'der Dialog in der Macht des heilig Göttlich-Weiblichen' die Wende herbeiführen? Männer orientieren sich gern danach, was gerade modern ist: Paternalismus und Genussehen als Kriegsführung. Selbst wenn 'Dialog und Psychoanalyse' so modern würde, dass dies alle Frauen mitmachten – so lange Männer nicht den SINN von Barmherzigkeit begreifen und ihren Dienst (dharma) darin erkennen, so lange werden wir keine Heilmittel gegen Krankheiten, Pandemien, Bruderkriege finden, somit auch nicht den Weltfrieden. Frauen haben auf Planet Erde noch nie ein einheitliches Ziel formuliert. Was ist das Ziel? Dass "wir" einen Atomkrieg gewinnen und Intensivstationen mit Pandemie-Opfern nicht überlasten? Welch törichtes Ziel! Vielmehr ist es so: wenn sich Frauen zur geistigen (psychoanalytisch-geistlichen) Gruppenheilung fähig gemacht haben, werden sie jene Männer lieben, die von ihren irdischen Werten aufsteigen, um durch Synthese zu herrschen und zu handeln; denn von heiligem Geist schöpferisch-kultureller Humanität regieren Frauen dann in Planetarischem Bewusstsein: dieser erleuchtete Frieden heilt unsere kranke Welt.


II.  Planetarische Ökologie: weibliche Eruptionen und nukleare Kriege

Wir haben in unterschiedlichen Lebensbereichen und Lebensstadien unterschiedliche Pflichten. In der seelischen Dimension wird Liebe Männern von Seiten der spirituellen Weiblichkeit eingeflößt oder beigebracht. Der Gatte ist allerdings für die Frau wichtig. 'Indem Sein Geist ihr Schicksal bestimmt, beeinflusst Sie das Schicksal der Menschheit' (Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali, 161.V.). Muss man wirklich dazu aufsagen: „Es erweist sich als nachteilig für die Erde, wenn Frauen ihre Liebe bei Männern verschwenden, die ihnen Seelenlosigkeit einflößen und materielle Identität beibringen“?

Wir sind Zeuge einer Schlacht im Universum. Weibliche Eruptionen, explodierende Feuergarben schießen aus den Konflikten der widerstreitenden Kräfte hervor. 'Mächtige Vulkane erwachen; das Feuer sucht einen Ausgang. Die Frauen wissen es, aber sie geben keine einzige Gewohnheit auf; ebenso sehen sie auch keine nationalen Ereignisse voraus. (Agni Yoga, Das Herz § 445). So wird die hassende Natur in Männern erweckt, was ihnen erschwert, das spirituelle Bewusstsein auf ihre sich doch Erbarmen wollenden Seele zu übertragen, sodass ihr Herz ein Grab der Liebe wird. Die Folgen sind unbeschreiblich: „Planet Erde wird ein großer Friedhof, vom Blut der Menschen begossen“ (M. Aivanhov).


III.  Women-Universel-Global-Ethics »Ihre Majestät Notre-Dame«

Wenn Frauen beim Pflügen nicht ans Ernten denken und beim Roden nicht an das Benützen
des Feldes: dann ist es fördernd für sie, etwas zu unternehmen.
(I GING 25.2 Die Unschuld)
 

Mütter haben ein Interesse daran, dass ihre Söhne ihre Gene vielfältig weitergeben, also möglichst viele Frauen schwängern – das wird dann die Moral der Landesväter. Sich von dieser Besessenheit durch die Ahnen lösend, gilt es 'Hand an den Pflug zu legen' (Lukas 9:62), physisch und psychisch sich geistig zu läutern. Allerdings können nur jene Frauen, die bei ihrer Charakterentwicklung, dem Erlernen der Emotion des Spiegels ihrer Selbstlosigkeit, nicht daran denken seelenlosen Machenschaften der Männer sexuell zu dienen, vielmehr kulturellen Seelen-Geist zu empfangen, den Dialog zur Neuen Ethik auf Planet Erde erfolgreich unternehmen: das Planetarische Bewusstsein der Menschheit vollenden. Eine solche Weisheit, als die Evolution des Lebens, lässt sich nicht erklären – nur lieben. Männer, die in heutiger Zeit in ihrem Leben den seelenvollen hingebungsvollen Dienst an den Frauen aus Furcht vor Ego-Schmerz vermeiden, haben mehr verloren als jene erleuchteten Frauen, die, indem sie sich selbst verlieren, alles gewinnen. Männer vegetieren in Präexistenz, wenn sie lediglich nur mit Körper, psychologischem Denken und Fühlen und Einem spirituellen Willen operieren, nicht aber Seelenzeit geben und mit hingebungsvollem Herzen für das Planetarische Bewusstsein der Frauen arbeiten; solche Männer verlieren zuerst alles, bis ihnen zuletzt auch ihr Selbst, das hingebungsvolle Herz, aus den Händen gerissen wird. Die Heilkraft der Kulturell Kreativen: Rama, durch die Anziehungskraft seiner seelischer Atmosphäre; Shiva, durch die durchdringende Wirkung seiner geistlichen Segnungen; Buddha, durch den Ruf seiner erleuchtenden Lehre; Krishna, durch das offenbarte Feuer seines poetischen Geistes – alles strömt aus dem sich erbarmenden Herzen.

Die Frauen sind dabei, sich so weit zu entwickeln wie sie nur können: Leben auf Erden wird damit immer bewusster. Anstatt sich in Stille aufzulösen, wenn Menstruation aufhört die Fülle des Lebens auszudrücken, sammeln sie innerlich, aus den Essenzen seelischen kulturellen Geistes der Männer – was gewöhnlicher 'ehelicher Liebe' überlegen ist –, um einen neuen Organismus zu bilden. Darüber zu reden, ist allerdings nutzlos. Beseitigung von Krankheiten, religiösen Kriegen, Epidemien – was vereinte Nationen für unmöglich erklärt haben – ereignet sich wie 'ein Regenbogen nach besonntem Regen' (Genesis 9:12-13). Toleranz, Vergebung, Seelenstärke, Ausdauer des Gemeinwesens – all dies ist das Ergebnis der Essenz des seelischen Geistes, der Frauen zur Evolution ihres Bewusstseins führt.

Warum halten wir Dialog? oder anders gesagt, warum sind die Beziehungsgesetze der Liebe ohne den Dialog unergründlich? Dafür gibt es mehrere Gründe. Als erstes macht Der Dialog den Frauen klar, dass es auf dem Niveau ihrer eigenen Seele etwas zu lernen gibt – durch 'learning by teaching', und zwar bevor an „Beziehung“ zu denken ist. || Als zweites bezeichnet das Wort Dialog ja 'eine mündlich oder schriftlich geführte Rede', gemeint ist hier das Gespräch zwischen Ehepaaren – der Gegensatz wäre 'der Monolog', also das Gespräch einer Frau mit sich selbst oder einer anderen Frau. Dialog setzt somit 'das Gespräch zwischen Mann und Frau' voraus, und dabei besteht zwischen den Seelen und den Heiligen Schriften eine tiefe Verbindung. || Der wichtigste und verständlichste Seelengrund für den Dialog aber ist das Gesetz des Erbarmens im geschriebenen Wort. 'Ohne zu schreiben, kann man nicht denken; jedenfalls nicht in anspruchsvoller, anschlussfähiger Weise. Durch Schrift wird Kommunikation aufbewahrbar, unabhängig von dem lebenden Gedächtnis von Interaktionsteilnehmern.' (Niklas Luhmann, Soziale Systeme). Ohne dass Männer nicht schriftlich ihr Gewissen aussagen, ist keine Kommunikation möglich.
 

Kommunikation in »Philosophie der Musik« gefasst
In der langsamen Bewegung seines Klavierkonzertes No. 4 (opus 58) lehrt Beethoven die Souveränen (Archdukes, op. 97), die Stille ihrer erleuchteten Seele als "Stoßdämpfer" zwischen dem Druck seelenloser Frauennaturen und eigenen sexuell-emotionalen Regungen zu setzen. Indem die Musik ablehnt "mit sich Ballspielen zu lassen", eine Zone heilender Atmosphäre um sich aufbauend, strömen 'Gnade und Licht' in den Brunnen. In Seelenzeit fallen Mondesstrahlen sacht und Bedeutung {SINN} entflammt die Sehnsucht im Heiligtum des Herzens; Zwang zu Romance und Eros, Gewalt zu Konsum werden verwandelt und fungieren als Katalysator: Licht auf Licht (quantenpsychische Interferenz), Woge heiligen Geistes verheißt dem Bewusstsein der spirituellen Weiblichkeit das Schöpfungswerk zu vollenden, was der Menschheit das planetarische Tor zu humanistischem Handeln öffnet.

Menschen haben unterschiedliche Naturen und daher unterschiedliche Verhaltensweisen und doch ist die Menschheit ein unteilbares dynamisches Ganzes, das eher den musikalischen Gesetzen einer Symphonie ähnelt, denn "Masse und Energie". Seelen-Naturen sind dynamischen, relationale, auf einander bezogenen Organismen – ein Gewebe von Beziehungen, in dem kein Teil für sich allein stehen kann: 'jeder Teil bezieht seine Bedeutung und sein Dasein allein aus seinem Platz im Ganzen' (Werner Heisenberg, Der Teil und das Ganze). Wenn wir Änderungen in 'Religion und Sexualität' der Menschheit vornehmen, indem wir krankmachende, Krieg erzeugende Bedingungen eliminieren, müssen wir zuerst verstehen, auf welche Bedürfnisse diese Bedingungen eigentlich reagieren, indem wir die Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen sehen: aus diesem Verständnis heraus, gilt es Änderungen zu machen; dazu müssen Frauen 'von göttlichem Licht' ihre 'kollektiven Dunkelheiten' erleuchten – sonst müssen Männer doch wieder nach den Wünschen ihrer Gattin handeln.
 

Maxime peccantes, quia nihil peccare conantur
Traditionelle Familien lösen sich auf in die Geistige Familie, 'Die Kirche für alle und für alle Kirchen' als Erzieherin Einer Gemeinschaft aller Menschen. Der Grundstein hierzu, der Felsendom, ist die Verwirklichung der Universellen Frau, das ermutigende Ziel spiritueller Bodhisattvas. In Frankreich mit 'Croix de guerre avec étoile d'or', in England mit dem großen 'George-Cross, M. B. E.', der höchste zivilen Tapferkeitsauszeichnung, geehrt, steht Noor-un-Nisa für das Ideal inspirierender Weiblichkeit, die die Doktrin des höchsten Mitgefühls geübt, indem sie sich geopfert hat, den fundamentalistischen Heeren militanter Androkratien Einhalt zu gebieten wissend, um auf die Not der Menschen in der Welt aufmerksam zu machen.
 

Princess Noor-un-Nisa Inayat Khan

 


Spirituelle Initiation und Dialog  Frauen, die sich zu drei Pfaden – hören: den spirituellen Pfad erlernen; sehen: Heilige Schriften kontemplieren; sprechen: Dharma lehren – diszipliniert haben, sind in ihrer human-geistigen Bildung umfassend, evolviert zur Universalität. Nicht geistig evolvierte Weiblichkeit wird sich kaum zu menschheitsbezogenem Mitgefühl aufraffen: man bleibt bei den kleinen Dingen seines familiären, beruflichen oder frommen Alltags – nur 'mein und dein' denkend, ohne jeglichen Bezug zum Leiden der Menschheit. Frauen, die in ihren 3 Stufen des Dharma gelernt haben, menschheitsbezogen zu denken, zu fühlen und zu handeln, können hingegen sehr wohl Schlüsse bezüglich Einer Universalen Göttlichen Frauennatur ziehen – selbst sogar wenn sie dabei von Einzelheiten ausgehen.


IV.  Die Institution von Heirat und Scheidung

Wenn wir uns ein Bild davon zu machen suchen, auf welche Urstörungen Kriege und Seuchen zurückzuführen sein möchten, so ergeben sich zwei Gruppen, die als die frühesten Störungen seelischer Natur bezeichnet werden dürfen: Angst gegenüber der Buddha-Natur des Weiblichen, und Hass gegenüber der Christus-Natur des Männlichen (nach Felix Schottlaender, Die Mutter als Schicksal, 1946). In anderen Worten, der Männer Streben nach Ruhm, Position und Luxus, was Frauen ihre erstrebte künstlerische Individualität ermöglicht, wirkt einem Dienen der Kulturell-Kreativen zur Heilung der Menschheit entgegen.

Maria bei Elisabeth  Die Absicht, als Mensch geistig in Wirksamkeit zu treten, kann sich nicht realisieren, ohne die Vorstellung der Dharma-Tätigkeit selbst, die jene geistige Liebe freisetzt, die uns befähigt, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen – diese aber ist nichts anders als die Form der hervorzubringenden 'schöpferischen vollkommenen Persönlichkeit' selber. Fehlt die Synthese höherer und innerer Intelligenzen, drängen intellektuelles Verstandeswissen und Beauty-Bewusstsein die Jung-Frau in eine gefühlsmäßige Blockierung hin zur melancholischen Haltung eines psychologischen Komplexes. Zwar wird in echter Frömmigkeit die Frau 'von glühendster Andacht und seligster Verzückung ergriffen' (Bernini, L'Estasi di Santa Teresa), anbetungsvoller Glaube allein ist jedoch nicht hinreichend, unentbehrlich ist die Dharma-Praxis. Das Erwachen menschlichen Geistes bedarf der Schülerschaft, einer Disziplin in der seelischen Führung, denn die Entfaltung des Geistes ist rein persönlicher Natur und nach Archetypus völlig unterschieden. Wir projizieren auf »Gott« Ideale unserer Vollkommenheit, »das Wort in der Vorstellung« erweckt sich im Spiegel der All-Möglichkeit unserer Seele. Daher spiegelt sich auch der psychische Zustand eines anderen Menschen in unserer Seele. Die Jungfrau muss 'heimsuchen' (Lukas 1:39), Zuflucht nehmen, sein in die Weise, wie Sie Vollkommenheit ist: ‚Sie, die alle Dinge schaut, schaut mich an, dass Er mich aufnimmt in sein Sein.‘ Einfach nur Seelen-Ideale imaginierend evozieren, hoffend 'Er' zu werden – das reicht nicht aus; Jung-Frau Mignon muss sich im anderen Selbst sehen. Geistiger Fortschritt ist, die Resonanz mit der Stimmung 'Notre-Dames' aufzusuchen. Ihr Blick ist die Hohe Kunst, die frau sein könnte, wenn frau wäre, was frau sein könnte: der Kosmos im Werdeprozess als Sie selbst.

Das Geschäft mit Fremdgehen, Fortpflanzung und weiblichem Individualisierungsdrang
Der spirituelle Eros ist die Sünde, in die Männer sich verstrickt haben, was zu seelischem Tod und entsprechenden Reaktionen [Individualismus, Psychose oder Faulheit] in Frauen führte. Kein Mann von Welt hat es bisher geschafft, sich aus eigener Kraft aus dem 'Wald der Sünde' zu befreien („che non lasciò già mai persona viva“ Dante, Commedia, Canto I.27), da es dazu nicht nur der Liebe zu Notre-Dame, sondern der Gnade der spirituellen Frauen bedarf.

Natürlich haben Männer, die dazu noch intelligent, spirituell, unternehmungslustig wie sportlich sind, eine Zeit lang den Eindruck, sie verlören nichts von ihrer Seele. Aber da sie weder fromm und auch nicht mit kulturellem Geist das Göttlich-Weibliche nähren, wird sich in ihnen nach und nach etwas zersetzen – ein offenes Tor für unerwünschte Wesenheiten, die Mannesgemüt und -verstand anfressen, etwa wie Pilze totes Holz zerfressen.

Es sind die spirituell erleuchteten weiblichen Seelen, die, indem sie kulturell-geistige Botschaften der Männer manifestieren, nachhaltige Gesellschaften erschaffen. Hingegen bringen Männer, die unter einem Mangel an spiritueller Liebe und seelischer Vernachlässigung zu leiden haben, im Bedürfnis nach Abwechslung, bei geringer Verbindlichkeit, im Wunsch, das eigene Selbstwertgefühl zu pushen, zerstörerische Welten hervor.

Maria Magdalena  Der überhebliche Geist im Manne ist der Verräter, er lenkt die eigenen Fehler vor dem eigenen Auge weg und lenkt den Grund für all die Schwierigkeiten – auf: eine Frau. Ihr eigenes Ego täuscht Männer beständig, dabei können sie von 'der größten Sünderin' Tugend lernen, wenn sie sie nur als Lehrerinnen betrachten. Jede Frau hat einen guten Platz, dieser kann und muss gesucht werden; nicht aber eine Kommerzialisierung der 'schlechten Seiten der Weiblichkeit' – Weltordnung der Vernichtung und Brutalität.

Confessio  „Ich, der dachte, stets das Gute zu schaffen, wurde Instrument jener nationalistischen Kräfte, die in der Welt stets das Böse [die Identifikation mit dem falschen Selbst] wollen. Ich bekenne den Bau des Tempels 'Universel' unterlassen, und mit Hotel-Universel Epidemien und Kriege mitverursacht zu haben.“ Indem sich Verantwortliche zum Dialog endlich erbarmen und das physische, psychische, seelische Leid der Mütter und Töchter in ihr mitfühlendes Herz nehmen, könnten sie zu dieser Einsicht gelangen – ein äußerst langwieriger Prozess! doch stetige Tränen höhlen das steinerne Herz der Väter und Söhne.

Schlafen, schlafen – Vielleicht auch träumen (Shakespeare, Hamlet)  Es sind delta- und theta-Wellen, die den nationalistischen Ego-Willen der Männer brechen und das pathologisch abgespaltene Gruppenselbst der Frauen wieder zugänglich machen. Psychoanalyse ist das Alpha für Männer, dem die Errungenschaft schöpferischen heiligen Geistes folgen muss; denn ist ihr geheimer Stolz, dass hinter der 'Mathematik der Schlachten' sie den prächtigen Traum wittern, in den sich ihr Leben stürzt, als sie der Schatten der Persönlichkeit ihrer Ehefrau zu ersticken droht. Und so stürzen sich Männer, denen das Erlöschen dräut, in den Traum vom Touristenparadies, weil nur noch der Untergang 'eines Lebens, das nicht lebt', den Übergang in eine andere Ordnung zu verheißen scheint und so flammen ferne Welten zur Lust der Augen in der Schönheit des Untergangs auf. (nach Norbert Bolz, in: Die erloschene Seele, Kamper und Wulf, Hrsg.). Doch das Traumbild, zur Bedingung der Möglichkeit von Erfahrung geworden, wird die Realität unseres Todes: Sandte verderbliche Seuche durchs Heer; es sanken die Völker (Homer: Ilias, Erster Gesang 10). Ist nicht ein anderes Einlassen auf die Konkretheit dieser unserer Welt erforderlich, um die Idee des Schönen erkennbar zu machen?


V.  Die erleuchtete Seele der Frauen ist das Gewissen der Männer

Wenn Frauen die Herzen der Männer nicht radikal verändern werden, kann die Welt von der wir träumen, nicht wahr werden. Wenn Männer ehrlich leben und ihrem Gewissen folgen wollen, müssen sie sich an 'Buddhas Gnade als die Frauen' halten. (Sansho Dayu).

Sportveranstaltungen waren das soziale Prestige römischer, serial-monogamer Politiker. Sieg des Champions bedeutete die Freiheit zu Zeugung und zu Ruhm und Luxus für den immunstarken wie den mental-kulturell orientierten Mann, oder er musste sterben (Johannes 19:7) bzw. in Frühpension gehen. Die Olympische Idee festigt die Vielfalt der Staaten der Welt, doch einzig die spirituelle Realität gebiert planetarische Einheit. Sind jetzt spirituelle Zusammenkünfte die Notwendigkeiten 'matriarchaler Heilerinnen' (Ma-Tria-Arche) für ihre Töchter und Söhne? Politische Psychoanalyse führt bis zum gewissen Grad zu dem Ethos 'Sittlichkeit', doch bedarf 'globale Ethik' eines tiefen Tauchens in den Ozean Des Lebens, das Geburt und Tod unterliegt sowie den Änderungen unterworfen ist; gleich einer Luftblase in einer Meereswoge, die durch nichts anderes hinweggenommen wird als durch Ihre eigene Quelle und Ihr ursprüngliches Sein: Die Universelle Frau handelt in Wissenschaftlichkeit und Vernunft und dennoch mit devotionalen, inner-idealistischen Herzens-Emotionen in ihrem spirituellen Wesen! Ohne Erkenntnis ['Gleichmut und Liebe' hinsichtlich einem Misslingen oder Erfolg] bleibt jenes kindhafte Konkurrenzdenken, sich entweder als Einzelkämpferin zu sehen oder sich im Männer-Libido-Eroswahn mehr oder weniger nachhaltig zu verstricken. Wird „die Liebe zum Vaterland“ stärker als 'göttliche Sehnsucht', verschlingen weltliche Ambitionen alle Offenbarungen der Elëusa; folglich wird »Ethik« im Vorfeld jeder Diskussion bewusst missverstanden bzw. für Machtziele instrumentalisiert.

Wenn schöpferische Kultur, die Seelenzeit ihrer Männer, den Frauen fehlt
Was dann Frauen so fest und genügsam zusammenhält, ist nicht so sehr das innig mystische Gefühl der Liebe als vielmehr die Gewohnheit, das naturgemäße Ineinander-Hinüberleben, die gemeinschaftliche Unmittelbarkeit: gleiche Geisteshöhe oder, besser gesagt, Geistesniedrigkeit, daher gleiche Bedürfnisse und gleiches Streben; gleiche Erfahrungen und Gesinnungen, daher leichtes Verständnis untereinander; und so sitzen sie verträglich zusammen, wenn es kalt wird, an den Augen sehen sie sich ab, was sie denken, die Worte lesen sie sich von den Lippen, ehe sie gesprochen worden, alle gemeinsamen Lebensbeziehungen sind ihnen im Gedächtnisse, und durch einen einzigen Laut, eine einzige Miene, eine einzige stumme Bewegung erregen sie untereinander soviel Lachen oder Weinen oder Andacht, wie Männer erst durch lange Expositionen, Expektorationen und Deklamationen hervorbringen können. Frauen leben im Grunde dann geistig einsam und jede von ihnen, geistig verlarvt, denkt, fühlt und strebt anders als die andern, und des Missverständnisses wird so viel, und selbst in weiten Häusern wird das Zusammenleben so schwer, überall beengt, überall fremd, überall in der Fremde.
(Heinrich Heine, Reisebilder)

Frommsein förderte ein Denken von „Gott, da oben, und wir als miserabler Wurm hier auf Erden“. Spiritualität spricht vom 'Menschen als Zustand von Gott'; allerdings sitzen heutzutage esoterische Führer und "Priesterinnen" in einer Klasse, die versucht willigen Menschen lediglich devotionale und spirituelle Dimensionen beizubringen neben großem psychologischen bzw. psychotherapeutischen Know-how. Wird nunmehr 'Religion', das ethische Prinzip in kulturellem Geist, hinter den Entspannungstechniken ignoriert, dient solches 'interreligiöse Meditieren' als Faktor zum Erfolg für ungerechtfertigte Zwecke. Ist unsere Kultur nicht 'die aufrichtig erweckte Seele', bleibt alles 'die Unmenschlichkeit und das Absterben von Gefühlen und Mitgefühl in einer von Kriegen versehrten Erde vor Augen führen' ohne jede Resonanz. Ohne das Ideal zur menschlichen Kultur in planetarischem Bewusstsein wird es keine Schöpfung von Liebe geben: Ursachen für gewaltsame Konflikte in der Welt werden sich vervielfachen – selbst spiritualisierte Männer werden unter Frauenmacht brechen, wie grazile Weingläser unter den Gesängen starker Soprane.

Der Palast der Spiegel  'Der Hingebungsvolle Glaube trägt die Wolken über der Unterscheidungskraft, jene Spiegelschicht, die der Mensch Himmel nennt. Die für die Sonne, den Mond und die Sterne vorgesehenen Stellen sieht man durch sie, wie man irgendwelche Gestalten im Spiegel sieht, so dass die Menschen meinen, sie sähen ihre wirkliche Gestalt. Denn vom aufrichtigen Verlangen des gläubigen Menschen geht ein Gedanke aus, der sich auf den fruchtbaren Nutzen richtet, der gute Werke hervorbringt. Er berührt deren Lebenskraft, damit sie vielfache Früchte der Heiligkeit trägt und die Herzen der Menschen zum Himmel emporhebt, so dass sie nach ihm seufzen und von ihm gestärkt werden. Denn solange der Mensch in aufrichtiger Sehnsucht zur Frucht seiner guten Werke strebt, verlässt er das Irdische und heftet sich so an das, was oben im Himmel ist, sodass er ganz verwandelt erscheint, als ob er kein Mensch wäre.' (Hildegard von Bingen).

Die vier Könige des Kartenspiels  Des Mannes Ideal offenbart seine Seele: der Mann, der nur an sich selbst interessiert ist, ist karo-Bube, die Buddha-Seele, Phönix; wohingegen herz-Bube, ein Mann, der seine Interessen auf seine Familie und Umgebung ausgedehnt hat, größer ist: Shiva-Seele, die Schildkröte; jener, der sein Ideal noch weiter zu seiner Nation ausdehnt, ist pik-Bube, die Rama-Seele: der Drache 'Dynastie'; der sein Ideal in die Welt im Ganzen ausdehnt, ist die Krishna-Seele, das Einhorn: der kreuz-Bube. Ohne das höchste Ideal, das unsterbliche spirituelle Selbst in sich zu verwirklichen, ist Männlichkeit in allen diesen Fällen begrenzt und nicht in der Lage jenen Geist der Betrachtung von den höchsten Höhen zu geben, den Frauen zur Läuterung ihres Herzes benötigen. Es bedarf keines höheren Ideals als das spirituelle Ideal, denn wenn 'Die Buben-Trümpfe' dieses Ideal in ihrer Vision halten, kann die Heilkunst in ihre altruistischen Seelen herabströmen, zu jenem Frieden der »Kulturell Kreativen«, der die Erfüllung der Sehnsucht der Frauen nach Freiheit begründet.


VI.  Polygamie (Caprice de Dieu)

Die Gefahr, die von Islamismen ausgeht: fromme Devotion entflammt Eros, das Suchen nach dem anderen Geschlecht; mit der Religionszugehörigkeit geschieht der Erwerb von Heirats-Erlaubnis, damit verbunden der politische Entschluss zur Polygamie; mit dem lustvollen Verlangen in den Geschlechtern wächst die Anhaftung, die Begeisterung, das Besitzdenken; dies bringt die List hervor, ein 'Wachen über das Vergnügen'. Daraus entsteht 'das Ergreifen von Stock und Schwert, Zank und Streit, Missbrauch und Lüge' (Mahanidana Sutta), das 'laissez faire (tantra) - laissez aller (tao)' befreiter Spiritualität verwandelt sich, im Sunniten-Schiiten-Konflikt vor unseren Augen, in den Aggressor endloser schmutziger Kriege: die Clanmitglieder streiten untereinander (Bhagavadgita I.26), wer Mohammeds imposantes Werk deuten darf, und man legt die Täuschung zugrunde, dass die physio-psychologischen Naturgesetze von 'Vater und Sohn' die Erklärung einer Kulturellen Menschheit seien – doch „Die Nicht-Betrogenen irren“ (Erik Porge, Jaques Lacan: Les noms du père – Les non-dupes errent).

Hagar und Sarah  Es muss zwei getrennte Gene geben, eins für das Aufdecken psycho-physischer Strategien hysterischer Zu- und Abneigungen; und eins für das Hinauswerfen neurotischer Beziehungsmuster. Da wir bereits das Gen für das Hinauswerfen besitzen, brauchen wir jetzt die tief-religiöse und psychoanalytische Hilfe von spirituellen Männern und Frauen, damit wir dieses Gen auch richtig anwenden. (nach Dawkins, The Selfish Gene). Manche Völker sagen: „Scheidungen sind das Resultat von außerehelichen Beziehungen. Polygamie kann die Gesellschaftsprobleme unserer Zeit lösen; sie soll als Alternative zur Scheidung gelten, die Familien zerstört und Kinder verwahrlost!“ (Philip Kilbride). Scheiden tut sich voneinander, was nicht zusammen in den Himmel wächst (Hl. Plotinus), "Islam" ist nicht zur Scheidung die Alternative, "jiddisch-bleiben" missachtet Buddhismus & Vedanta. Selbst wenn eine Frauen-Gemeinde gänzlich 'jiddisch-katholisch und Buddha' wäre – der potenzielle Schaden durch Polygamie rechtfertigt "Einschränkung der Religionsfreiheit".

Quantenphysikalische Analogie  Man muss die Polygamie als den Gipfel der heidnischen Verworfenheit und Sünde bezeichnen 'sie ist Gewalt, Kälte und Rücksichtslosigkeit im Umgang der Geschlechter, sie leugnet in direkter Weise den Plan Gottes' (Johannes Paul II); andererseits ist es 'der Gesetzlose, der Degenerierte und mental Unfähige, welcher unter einem System der aufgezwungenen Monogamie gezüchtet und multipliziert wird (Hazrat Inayat Khan). Der Konflikt zwischen Polygamie und Monogamie bedeutet: Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Ost und West. Betrachten wir die Religionen, die die Existenz Gottes als 'Die Liebe' annehmen, so sagen alle grundsätzlich, dass wir Liebende sein sollen, und dass wir unsere Bitten an Gott richten müssen, dass es in 'Gottes Hand' liegt, was geschieht – trotzdem müssen wir uns in einer anständigen und religiösen Weise verhalten. In den Lehren Buddhas findet sich die Überzeugung, dass sich die Dinge nicht einfach verbessern werden, wenn man „einen Gott darum bittet“, sondern, dass wir selbst den Akzent auf unsere eigenen Anstrengungen, auf unsere eigene Arbeit setzen müssen.

Von Engeln und Kulturellen, Teufeln und Gespielinnen  Die Verbindung einer seelenvollen schöpferischen Kultur der Männer mit 'Buddha als die Frauen' ist für die Menschheit und Planet Erde die heilbringendste, weil diese Verbindung keine untätige oder eine wieder geschäftstüchtig Unheil bringende, sondern human höchst tätige Verbindung ist. Aus dem Verkehr brüderlichen 'Vom Himmel hoch, da komm ich her' (BWV 700) der Männer und den Sacrè-Coeur-haften ehrwürdigen Herzen der Frauen bildet sich, vom Einverständnis im Dialog, das Neue Planetarische Bewusstsein. Verkehr und Common Sense sind derart, dass Männer alsdann – mittels Gegenübertragung – den engelhaften Frauen gleichen, und so bei allem öffentlichen Wirken der 'guten Engel' begleitende Stellung einnehmen. „Verbinden sich Männer mit 'guten Engeln', so werden sie gut werden; Verbindung mit schlechten Frauen lässt Männer werden wie diese“ (Qur'an 24:26-30). Seelische Güte weist den Männern ihren Platz unter guten Engeln, narzisstische Güte unter "bösen Engeln" an.

 

 

 


R.  Women-Universel-Global-Ethics
 

Nichts Wahrnehmbares in der ganzen Welt ist würdiger als Beispiel Gottes zu sehen, als die Große Mutter. Wie die Sonne alle Dinge belebt mit ihrer Wärme, so belebt die Große Mutter alle Dinge in ihrer Huld. Gerühmt wird ihre Liebe im Heiligen Qur'an: 'Verheiratet die noch ledigen jungen Frauen unter euch. Und diejenigen, die keine Möglichkeit zum Heiraten finden, sollen keusch bleiben, bis Gott sie durch seine Huld reich macht.' (Sure 24:32). Erkannt werden aber kann dies nur in einer con-fraternity Spiritualität der Frauen.

"Religionen" inszenieren Situationen, in denen bestimmte im Mutterleib erlernte Gefühle aufleben – jedoch ohne dass den Frauen der ursprüngliche Zusammenhang verständlich wird. Den Sinn dieses traurigen Spiels zu entziffern, ist erst im Dialog möglich, wenn die Inszenierung den Psyche-Analytiker {Archetyp Rama} einbezieht und die Verbindung der ursprünglichen Situation mit den im Dialog erlebten intensiven Gefühlen gelingt. Abwehrmechanismen sind begleitet von Verdrängung der ursprünglichen Situation und den dazugehörenden Gefühlen, die erst nach Jahren intensiven Dialogs zum Durchbruch kommen.

Geheimnisvolles Geheimnis  Frauen mit den gleichen Emotionen und Standpunkten fühlen sich sehr zueinander hingezogen und neigen dazu, einen exklusiven Kreis zu bilden. Eine Minderheit neigt allerdings immer dazu, sich von der Mehrheit, der Masse abzugrenzen. So war es auch bei den Mystikerinnen, denn mystische Ideen sind psychotischen Frauen unverständlich und für neurotische Frauen uninteressant. Auch ruft Weisheit (Schwesternschaft spiritueller Engelfrauen) nur „einige wenige Auserwählte“ (Matthäus 22:14) zu ihrer Gnade: heiliggemäße universelle Spirituelle {catholicos}, denen Sie vertrauen kann, wenn sie zur »Einweihung und Nachfolge Buddhas« bereit sind; Egomanen interreligiöser moralischer Inhaltslosigkeiten scheitern, weil sie sich auf ihre 'Logik von Eros und Wirtschaftswunder' allein berufen; Asketen der verschiedenen religiösen Orden bleiben oberflächlich in ihren Vorstellungen, da sie nicht tief in die Weisheit "eintauchen", was sie 'Liebe, Harmonie und Schönheit' beraubt. So sind zu verschiedenen Zeiten Große Frauen erschienen und haben ihre psyche-analytische Schule gegründet. Angepasst an die unterschiedlichen archetypischen Funktionen, bzw. atmosphärischen Bedingungen ihrer Männer, variieren Frauen als geistliche Kapazitäten, sie behalten ihre individuellen persönlichen Eigenschaften aber bei.

The Dialogue – Tavistock Working Conference  Da hören wir von Frauen, den recht internationalen Wesen, die vom Bund mit dem Narzissmus seelenloser Männer heftigste Verletzungen tragen. Aber diese Schuld – mag sie auch von Vererbung oder Natur herrühren – heilt nicht, wenn man den Blick hinwendet zu dem Fremden, sondern, dass auch Frauen ihren Pfad zur 'Erkenntnis durch Selbsterkenntnis' als heilige Seelen suchen: von oben, der göttlichen Macht, lassen sich »Gnade und Licht« in ererbte Finsternisse vergangener Generationen ausgießen. Geheimnisvolles Geheimnis des Heilens: die Heilerin 'Christus als Frau' {Ya Shafi} und das Heilmittel 'Große Mutter' {Ya Kafi: „Du bist allumfassend!“}.

Women-Global-Ethics  Vor dem 21. Jahrhundert hatten Frauen nur bedingt die Möglichkeit, zur gemeinsamen Seelenstärke aufzustreben. Dies lag daran, weil die kulturelle Entwicklung 'Natur – Mensch' von einem ständig anwachsenden psychologischen Willen vorangetrieben wurde, der nunmehr seine Spitze in Retreats zur spirituellen weiblichen Macht erreicht hat. Fehlt es Frauen dann aber an eigener Seelenstärke, entwickeln Männer Dummlistigkeit nämlich aus diesem Grund: 'Es reizt den, der die Macht hat, weniger, wenn der Schwache nicht kann, als wenn er nicht will' (Robert Musil, Über die Dummheit). Heute aber, wo Frauen in der Tiefenanalyse Buddhas die Möglichkeit haben, sich über selbstsüchtige Naturen zu erheben und nicht länger von ihr abhängig zu sein, wird immer mehr offensichtlich werden: Erfolgreiche Geschäftsmänner, als „Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“ (Goethe, Faust I), wollen vor allem eines sein: verantwortungsvoller als die Verantwortungsvollen; daher interessieren sie sich für 'Heilung der Menschheit' nur zum Schein.

Women-Universel-Global-Ethics  Die Gemeinschaft spiritueller Frauen
wird allen helfen; aber Bewusstseinserweiterung durch den Heiligen Geist
der Männer muss der Gemeinschaft spiritueller Frauen beistehen.

Haben gewisse Männer sich erst einmal eine bestimmte Meinung im Umgang mit Frauen angeeignet, geben sie nicht gerne zu, dass sie sich geirrt haben. Warum auch? – solange Frauen, die im reifen Alter doch erkennen, dass sie sich in Männern geirrt haben, sich weigern dies im Dialog bekanntzugeben. Derartiger Eigensinn ist ein großes Hindernis für den Dialog, denn damit wird es unmöglich, fundamentalistische Überzeugungen und andere Arten überlieferter "Frömmigkeit" in Frage zu stellen und zu modifizieren. Wenn wir feststellen, dass bestimmte Vorstellungen von Beziehung schädlich sind, und dennoch weiterhin daran festhalten, weil Eltern und Großeltern und deren Vorfahren diese Vorstellungen hatten, so wischen wir Gegenargumente mit der Bemerkung vom Tisch, dass etwas so und so ist, weil alle das schon immer geglaubt haben. Wenn wir jetzt Fortschritte machen wollen, müssen wir uns anstrengen, solcherlei Ansinnen im Dialog zu meiden. Frauen, die von ihren eigenen Ideen eingenommen sind, sind schwer zu ändern. Auch ist die Psyche sogenannter "religiöser" Frauen ganz anders als in früheren Zeiten; sie erfordert eine sehr delikate Handhabung. Vielmals finden sich Frauen, die in der Sache 'women-global-ethics' vielleicht große Initiative ergreifen und mehr Begeisterung zeigen, als nötig ist; zeigt man solchen Frauen aber ihre Fehler auf, widersprechen sie nur: leicht kann die Fähigkeit dann in ihnen wachsen Selbstmärtyrerin zu werden. Selbst Engel werden psychische Korrektur im Geist der Verfolgung annehmen, es sogar zu ihrer überzeugten Arbeit machend, gegen jede Art von geistiger Leitung zu kämpfen: jeder Wunsch, jeder Versuch psychologischen Heilens, sie zu korrigieren, wird ihren Widerstand noch stärker machen.

Drei Welten  α) Frauen, die gewohnt sind zu folgen, jedoch nicht gerne führen (geistige Aufgeschlossenheit bei spiritueller Verhaltensstarre): sie fürchten zu verarmen, würden sie in Kirche und Familie den Mund aufmachen. β) Frauen, die gewohnt sind zu herrschen, ungern aber ganz im Seelischen aufgehen (mentale Aufgeschlossenheit bei geistiger Verhaltensstarre): solche Frauen fürchten, ganz Seele seiend würden sie zu wenig Widerstand leisten, so dass Männer noch ungehemmter mit grenzenlosem Kapitalismus die Völker verführen könnten. γ) Frauen, die ihren Männern geistig folgen und zugleich eine Neue Welt anführen. Kulturelles Mäzenatentum muss diese Schulungen ermöglichen: dass im Dialog Männer Kraft des Heiligen Geistes Frauen zu ihrer spirituellen Berufung führen, während Frauen in heiliger Spiritualität Männern weltpolitisch den Pfad zur humanen Kultur weisen.

Gnade und Erbarmung versus Schwarze Loge  Verwirrungen, Abwesenheiten und üble Versteckspiele finden in ungeheiligter Liebe statt. Frauen schauen dabei oftmals sogar noch ihren Beraubern und Vergewaltigern zu: „Wie kann ich einem Räuber Widerstand leisten, wenn ich denke, vielleicht ist er ja auf der spirituellen Seite, die ich nicht von Angesicht zu Angesicht sehe. . . sogar mein Schutzengel?“ – Iblis aber spricht: „Absorbiere ihre Angst, saug sie auf, das wird ihr Kraft schenken! und schon bald wirst du Mir die gewünschte Macht verleihen.“ || Evolviert Weiblichkeit zu spiritueller Intelligenz, kann egomanisches Streben des Mannes sich zu 'Erbarmung im Gemeinwesen' wandeln, dann wird durch das Sakrament der Ehe, und nicht durch Essen und Trinken, das Planetarische Bewusstsein gezeugt: 'Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist' (Römer 14:17-18).

Über den Nervösen Charakter und den Grund zunehmender Erkrankungen bei Frauen
'Neurose' ist jene Lust der Frauen, die, statt mit Hilfe heiligen Geistes ihrer Männer das Planetarische Bewusstsein zu wirken, aus Angst finanziell abhängig zu werden, den Sinn von Beziehung in individualistischer therapeutischer, künstlerischer, wirtschaftspolitischer Kultur gefunden zu haben glauben; Hass gilt Ethik-Mäzenatentum (auch ließe man sich scheiden, würde der Mann weniger verdienen als man selbst). 'Psychose' werden hingegen genannt jene unbewussten, psychosomatischen Leiden „andersgläubiger“, unerfüllter Frauen, die, 'Hoffnung und Liebe' in sich tragend, unter der Trennung vom 'Geliebten Herrn' leiden.

Bekenntnis eines Musikers  Als Organist war meine Erfahrung in frühester Jugend, dass Frauen beim Rosenkranzgebet das 'Gegrüßet seist du, Maria' mechanisch dahersagen, und im Hochamt tönten der Männer 'Vater Unser'– das auch eine Anrufung der Großen Mutter beinhaltet – wie 'dröhnendes Erz oder lärmende Pauke' (Korinther 13:1). Wären Frauen hingegen mit Überzeugung, echtem Glauben und Hingabe (zu Christus, Frau Hulda und Eástre), hätte alles, was sie im Dialog aussagen, Wirkung; dieser Effekt würde Wunder vollbringen. Daher gilt es als Erstes auf spirituellen Wegen beharrlich zu versuchen – durch Meditation, durch Konzentration, durch Gebet, durch Studium, durch alles, was Frauen tun – das falsche Selbstbewusstsein so weit wie möglich auszulöschen, dass sich die Realität 'Dharma-Geben in Hauskirche' manifestieren kann, jene Nächstenliebe, die doch immer unter verkehrter Selbstbestimmung der Frau begraben liegt. Das spirituelle Bewusstsein der Frauen ist wie eine Quelle, die aus schroffem Stein sprudelt (Exodus 17:6), Wasser, das, sobald Wille an spiritueller Kraft und Stärke gewonnen hat, den Fels des selbstbestimmten Handelns durchbricht und durch Dharma-Geben (tavistock-working-conferences) zum Fluss der Heilung wird (es handelt sich dabei um jene Einweihung, die berechtigt, andere zu initiieren). Ähnlich verhält es sich mit dem 'Götter-Funken aus Elysium' (Beethovens 9. Sinfonie): durch Konzentration [Schwärzung: innigste Verehrung Notre-Dames], dann Weißung [Meditation: 'Nicht die Göttin sondern Gott'] manifestiert sich Seelenadel und wo diese Tochter aus Elysium, der Männer 'weibliche Seite Gottes' sich erbarmt, wäscht Sie alle Irrlichter verirrten Glaubens hinweg. Stellen wir uns den Heiligen Geist als Komponisten vor, dann sind Frauen die Musik, die er als Ausdruck seiner Verherrlichung komponierte. Und statt einer armseligen Erfahrung, dass Liebe so blind macht, dass man sich insgeheim über das Unrecht freut, würden Frauen die Erfahrung machen, dass Gott durch ihre Augen schaut und in Christus Ihre Neue Welt erbaut.

Heilen und Dialog  Erwachend aus dem Schlummer ichzentrierter Existenzen, müssen wir uns der Aufgabe des Heilens stellen, in Erkenntnis, dass 'seelisches Glück, Gerechtigkeit, Frieden, Liebe, Wohlstand' für Menschen aller Länder und Völker das Allerwichtigste ist. Wir unterscheiden: Glückseligkeit als sich selbst {Buddha als die Frauen}, sowie Heilung in der Einheit der religiösen Ideale durch The Cultural Creatives {Rama, Shiva, Krishna}. Allerdings: mit Neurosen und Psychosen der Frauen Geld verdienen zu wollen, geht gar nicht! daher ist ein Sponsoring zur Ausbildung geistlich-kultureller Heiler unumgänglich.

Von Hauskirche zur Gesellschaft der Gesellschaft  Wenn die weibliche Seele in ihrer geistigen Hauskirche erleuchtet ist, wird sie den Wunsch haben zu heilen und Seelen unter Männern zu finden, die in ähnlicher Weise erleuchtet sind; solche 'Engel und Heilige' werden große Freude und immerwährende Glückseligkeit darin finden, im Dialog eine Neue Welt aufzubauen und sie werden sicherlich von anderen gefunden werden, die kurz vor ihrer Erleuchtung zu Planetarischem Bewusstsein stehen. So kann ein kleines Licht erleuchteter Weiblichkeit in eine Flamme engagierter Bruderschaft verwandelt werden, diese Flamme in eine sehr große Flamme Planetarischen Bewusstseins in der Menschheit.

Wie Männer zu ihrer Seele gelangen  Durch die 'Praxis des Dhikr' erwecken manche Sufis bestimmte Fähigkeiten, indem sie die Zentren des autonomen Nervensystems beleben, in denen der Geist den Körper beeinflusst, und die sonst im Schlummerzustand verbleiben würden. Sie steigen mit Hilfe des Atems, Leidenschaften entzündend, gleichsam in einem Aufzug zu den höheren Ebenen der Existenz auf. Und wie Feuer ein Eisen glühend heiß werden lässt, so nimmt der Leib das Aussehen des Feuers an: er leuchtet und entzündet die nachhaltige Liebe im Göttlich-Weiblichen. Vorausgesetzt ein Mann hat sein Ideal verkörpert 'Maria werden: Gott, das Kind hervorbringend' {Krishna, den Genius, der »Kind« und daher menschlich geworden ist: man bringt Gott herunter und erblickt Ihn als mitten unter uns lebend (Pir Vilayat Inayat Khan, Auf der Suche nach dem verborgenen Schatz)}: Wenn der Organismus 'göttliche Weiblichkeit' sich entdeckt durch Entdeckung von Ihm als uns, dann entdeckt sich der Schöpfergeist des Weltalls durch die Offenbarung 'Gott ist Liebe'.

Heilung der Welt  Die Weisen Frauen treten durch das Studium der weiblichen Natur und der vier Seelentypen der Männer in die schöpferische Einheit von Frau und Mann, die Individuation Christi verwirklichend, ein, indem sie ihre eigene Persönlichkeit opfern. Humanes Leben, das Neue Leben der Beziehung zwischen Frauen und Männern, beginnt für Frauen in der Unterscheidung zwischen 'Gott als Dharma-gebende Nächstenliebe' und 'Gott als spirituelle Erkenntnis'. Wenn Frauen nicht zwischen beiden unterscheiden, und dadurch den komplementären Aspekt, die Wirkung seelischen Geistes der Männer auf die humanistische Persönlichkeit der Frauen, außer Acht lassen, werden sie im Leben das Glück vermissen. Männer, die dann sagen: „Es gibt keinen Schaden, der Menschen im Mutterleib zugefügt wurde; ich werde nicht auf 'Schuld der Frauen' schauen, sondern weiterhin das große Geschäft mit Frauen machen“, werden mit der Zeit depressiv. Jene aber, welche das dreifache Leiden der Weiblichkeit fühlen, wie auch den Schaden gefühlt, der Männern reaktiv von Frauen zugefügt worden ist, aber Frauen ihre Schuld vergeben wie diese Schuld den Männern vergeben haben, diese Männer sind es, die internationale Friedenskonferenzen leiten und Erfolg haben werden, weil sie das weibliche „Ich bin, der Ich werde sein“ als Liebender von 'Angesicht zu Angesicht' (Numeri 12:8) erfüllt haben.

Das Haupt der Medusa  Die Fülle des Lebens der Frauen in unserer Zeit erfordert mehr als bloß 'Körper, Herz und Seele'; sie bedarf des göttlichen Geistes, eines unabhängigen und übergeordneten Komplexes, der offenbar allein imstande ist, alle jene seelischen Möglichkeiten an Visionen, Offenbarungen und Eingebungen des Männlichen, die nur-fromme Frauenselbste nicht manifestieren können, in lebendige Erscheinung zu rufen. Aber wie in Männern jener Eros lebt, der nach blindem, schrankenlosem Nehmen strebt – die höchst Erfolgreichen erfüllt zumeist ein Streben zum Übermenschlichen – so gibt es in Frauen eine Leidenschaft nach jenem negativen Aspekt von 'Medusa-Weiblichkeit', in der Weiblichkeit, um ihrer schöpferischen Überlegenheit willen, alles Leben zum Opfer bringen möchte; 'in dieser Leidenschaft wird feminine Spiritualität zu einer bösartigen Geschwulst' (vgl. C. G. Jung, Seele und Erde), die das Wesen 'Bruderschaft' sinnlos zerstört.

Hauskirche-Dialog, Christus und die Kirche  Es kann für Frauen frustrierend sein, Männer zu führen, die keine Anzeichen echter Bereitschaft zeigen, sich geistig anzustrengen. Im 'Dharma-Geben in ihrer Hauskirche' jedoch, lernen Frauen in ihrer zweiten Lebenshälfte, zum sanften Spiegel zu werden. In den unbewussten Prozessen des Dialogs kann sodann diese Kapazität übertragen werden, sodass auch Männer in sich die Kapazität ihres seelischen Ichs empfinden. Indem das Unbewusste der Frauen das Schöpferisch-Seelenvolle der Männer versteht, wandelt sich Glaube zur 'Religion Gottes auf Erden': Planetarisches Bewusstsein wird geboren. Keine Frau kann dann so tief ins Herz ihres Geliebten blicken und sehen, wie dieser ihr gesinnt sei, als ihr Auserwählter ihr ins innerste Herz zu spähen vermag, um dort ihre Zuneigung zu ihm mit immerwährenden Freude zu entdecken. . .

In der Natur des Heiligen Geistes der Männer finden Frauen das Felsfundament für die Forderung ihres Lebens. Und es gibt dazu keine anderen Hilfsmittel, die im Dialog als Medium so geeignet sind, wie Augen, die die seelische Geisteshaltung in der kulturalen Perspektive des offenbarten Geistes ausdrücken. Vom Seelenspiegel der Männer, indem dem weiblichen Herzen sein eigenes Seelenlicht reflektiert, offenbart sich das Leben der Frauen zur Planetarischen Zusammenarbeit, was Medusa ihrem tötenden Blick entseelt. Es ist möglich, die Bedingungen auf Planet Erde entscheidend zu verbessern, wenn Frauen gelernt haben ihren Individuationsdrang vermittels des Spiegels des Heiligen Geistes der Männer zu leben, weil dies Das Unbefleckte Herz öffnet, und Frauen sich dadurch selbst kontrollieren und beherrschen können. Von Kulturellem Schöpfergeist zu ihrer geistigen Schönheit erweckt, spricht die Göttin: „Ich, die Herrschaft, die Sammlerin der Güter, Ich selber nun, ich rede und sage euch dieses: Wen ich liebe, denselben mache ich tüchtig, den mache ich zum Brahmanen, einem heiligen Weisen.“ (Atharva-Veda 4.30.3 Göttin Herrschaft). In Widerspiegelung des eigenen 'Heiligen Geistes' werden Frauen 'Christus': Erlöserinnen.

Wenn das bedingte Liebesleben der Frauen zu Ende geht, dann sind sie so bewegt, so verzagt, wie ein Vogel, dem man die Flügel abgeschnitten hat. Sie merken es erst einmal allein für sich: 'dass ihre physische Kraft nicht mehr ausreicht, und es nicht mehr geht, und dass ihre erotischen Ansprüche, die sie an sich selbst stellt, um den Mann an sich zu ziehen, nicht mehr funktionieren…' Manche Frau denkt sich: „Lieber hör‘ ich auf, statt dass die Leute sagen: »O Gott, sie lebt in Wollust!«“ Der Zorn der 'Königin der Nacht' wird so, in meditativer Bescheidenheit, in den 'Tanz um das Goldene Kalb' ritualisiert. Sie fühlt ihre Dummheit, zu viel geliebt zu haben, ihr kostbares Potential, in Eitelkeit und Geltungssucht glücklich lieben zu dürfen, einfach an die Welt verschleudert zu haben, der Beeinflussung zur 'Kommerzialisierung der Frau' folgend {vgl. Galater 4:17}; eine Folge, dass weder Unterscheidungskraft noch der universale Wille spirituell entwickelt waren. Genau hier ist die Chance für den Wandel, dass die Weisen Frauen nunmehr den jungen Frauen offenbaren 'wie sie sein könnten, wenn sie wären, wie sie zu sein vermögen.' Die Menschen werden nicht Religion verstehen, bevor sie sich nicht selbst verstanden haben. So wie der Mensch Gott verherrlicht, so verherrlicht Gott Ihn, damit das Werk die Künstler verherrlicht, und Engel loben: 'Gott verherrlicht sich in Ewigkeit.' Auf die Geschlechter bezogen bedeutet dies: So wie die Frau 'die Heilige Jungfrau' verherrlicht, so verherrlicht 'die Kosmische Mutter' sie. 'Der Sohn im Vater, der Vater im Sohn' ist Pfad der Männer: 'Vater, ich habe dich auf der Erde verherrlicht, jetzt verherrliche du mich' (Johannes 17:4-5); 'Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt!' (Psalm 2:7). Jungfräulich geboren als 'reiner Gottessohn' meint die direkte Kreativität des Universums, die wunderbare Empfängnis intuitiver Offenbarung. Dies Omega des Männlichen ist von den 'Boten' geweissagt als das Alpha des Weiblichen; was aber nicht den heiligen Zeugungsakt meint, in dem Gott die Stelle eines Mannes einnimmt, sondern jenen schöpferischen Neuanfang, in dem sich die 'Messiashoffnung' auf eine Weise erfüllt, dass gerechte, geheiligte, heilsame Frauen 'Gottes Herrschaft' verwirklichen, was zugleich die Erwartungen aller Völker erfüllt. Es sind jene Frauen, in deren Mitte eine 'junge Frau' nicht mehr „Feindin“ genannt, sondern 'Gott mit uns' gerufen wird, da sie das Heilige Ideal, 'von Gott begnadet und ohne jede Beiwohnung empfangen', als ihre Seele geboren hat. Eine größere Ehrung der Frau, auf diese Weise Tempel (Lukas 17:21) zu werden, ist nicht vorstellbar. Männer-Spiritualität, das auf die eigene Person bezogene, egoistische Leben, ohne ihr Alpha, die das Weibliche schützende sittliche Gemeinschaft, endet im geistigen Tod: 'Man trennt sich, isoliert sich, sondert sich von den anderen ab, und das ist der Tod' (Aïvanhov) aus dem kein kulturelles Leben blüht.

'Es ist also absolut notwendig, zu sterben (1 Korinther 15:31), denn solange wir am Leben sind,
mangelt es uns an Sinn'
(Pier Paolo Pasolini): Das Neue Werden und das Sterben
Ist uns gleich wie Dämmerung Wo Tag die Nacht begreift Und sanft berührend,
sie Sich beid' erkennend, Versöhnung schenken, Werden: Eins.

Das scheinbare Sterben des Körpers ist die wirkliche Geburt der Seele; dabei muss dem inneren Tod [die Auflösung der Erde zu Wasser] in das Zentrum seines Wesens hinein – 'Devotion zum Herrn': 'Aufgenommen in den Himmel', einer Engelwerdung des Herzens entgegen – der äußere Tod folgen, der Seele Feuergeburt in die Leere, jenem abstrakten Verstand der Nächstenliebe, die unserer konkretisierten spirituellen Natur die Türe öffnet zur 'Freude des Schönen Götterfunkens', des reinen Geistes planetarischen Bewusstseins. Aus dem Zusammenklingen der 'Vier Weisen des Evangeliums' entsteht Planetarisches Bewusstsein; es sind die vier Arten der Liebe: die weiblichen Körper geistlich lieben und den Geist des Männlichen geistlich lieben, den kulturellen schöpferischen Geist des Mannes lieben und den spirituellen Körper der Frau mit der Essenz des heiligen Geistes befruchten. Wird unsere Vorstellungskraft durch den Glauben geistig gestärkt, sodann beten wir nicht nur zu Gott, sondern lieben vor Gott in der Gegenwart Gottes des Herrn.

Die Göttliche Mutter (arabisch: Manat, AlLat, AlUzza) ist der positive Aspekt der Neuen Ethik: Sie ist jene expressive Kraft, die spricht; wohingegen The Cultural Creatives der negative Aspekte jener mariengleichen Kraft ist, die auf Eingebung, Intuition, Inspiration, Offenbarung hört und gehorcht.

 

 


S.  Healing - Awakening of Womanity


Der zerbrochene Krug des Wassermann-Zeitalters
Mann und Frau, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des 'Du' [Nicht-Ich] und des 'Ich' haben, bleiben – ohne Kulturelle Schöpferischkeit – so entgegengesetzter Natur wie Finsternis und Licht. Denn steht nun fest, dass der Herz-Charakter der Männer nicht dem seelischen Wesen der Frauen entspricht, wie auch die Persönlichkeit der Frauen nicht dem Einzig-Seienden der Männer (weil Frauen einfach 'keine Lust' auf Dialog und den Beruf verspüren, junge Männer spirituell heranzubilden, und Männer 'keine Zeit' haben Hl. Schriften auszulegen, um kränklichen Damen tiefenpsychologisch Vergebung zu gewähren), so folgt um so mehr, dass dann Planetarisches Bewusstsein – Seelenkapazität der Männer verbunden mit spirituellem Bewusstsein der Frauen – nicht vonstatten geht. Da der Frauen Übertragung ihres 'Glauben an den Herrn und Seine Kapazität' auf Männer, wie der Männer Anima, die Vision Notre-Dames, auf Frauen folgerichtigerweise nicht gelingt, so verlieren Ausdrücke wie »Ich gehe zum Vater hinauf« (Johannes 20:17) und »Das ist mein Mann« an Wert: der Sinn der Liebe zerbricht, 'es reißen die Schläuche und der Wein läuft aus' (Matthäus 9:17; Lukas 5:39). * Die scheinbare Darstellung in Form einer Erinnerung an das Bewusstsein von etwas, das zuvor beobachtet wurde, in einer anderen Sache (Vedanta-Sutra I.1).

'Hätte ich doch nur vom »Herrn« gewusst, bevor ich geheiratet habe, dann wäre das viel besser gewesen. Nun aber ist es zu spät. Jetzt sind meine Kinder und Kindeskinder alle materiell geprägt. Wie soll ich die Sehnsucht meiner Seele begreifen, wenn zuvörderst spirituelle Guidance mich zur Persönlichkeitsentwicklung drängt?' – Ethik lehrt im Ideal des Geliebten Herrn als »Rama, Krishna, Shiva, Buddha«, dass Frauen sich vier Mal geben: als Psychoanalytikerinnen {Rama}, Geberinnen des Wissens der Bhagavadgita {Krishna} und Mantra-Yogalehrerinnen {Shiva} sowie Führerinnen im Dialog 'Buddha als die Frauen'; diesen Frauen gegenübergestellt sind jene 'fundamentalistische Frauen', die mit Jesus, Muhammed, Alī oder Moses nur einmal lieben: und damit die Welt aufteilen in Kriegsgebiete. Weibliche Cleverness handelt durch die Schlange 'Sexualität', Männlichkeit besiegt durch den Stein 'Spiritualität'. Weder finden Schlange und Brot zusammen, noch Fisch und Stein, noch Schlange und Stein. Daher wurden der Frau 'die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie an ihren Ort fliegen kann' (Offenbarung 12:14), die Transformation herbeizuführen. Der Geist der Kulturell Kreativen sind einzelne Seelenkräfte, während das Herz der Frauen die Gesamtheit männlicher Seelenkräfte in sich schließt, also die Zentralkraft und die Wurzel der übrigen ist; wenn nun die Wurzel heilig ist, so sind es auch alle Zweige; nicht aber verhält es sich auch umgekehrt so mit einem einzelnen geheiligten Zweig (Isaak der Syrer).

Koinonia: Das Gastmahl – Die regelmäßige Zusammenkunft
Die Erleuchtung kommt zu den Männern durch das eigene Talent ihrer Seele. Nicht gutes Einvernehmen, sondern den Konvent »Männer in Heiligem Geist und die Liebe in Christo als die Frauen« soll man daher suchen. Nicht jeder Mann aber weiß, wonach er wirklich sucht: er wartet darauf, dass es ihm erzählt wird! Es ist die Pflicht der Frauen, Männer darin zu unterweisen; und es hängt von den Männern ab, diesen Vorgang auszuführen, denn viele sind berufen, die Menschheit zu heilen, nur wenige aber werden von ihren Ehefrauen dazu auserwählt (Matthäus 22:14). 'Zur spirituellen Führung alleinstehender Frauen genügt es allerdings, wenn die Diakonissin die älteren Schwestern zu sich beruft' (Abaelard an Heloise, VIII. Brief).

Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames. Von der Ergänzung 'Gott und heilige Seele', in dieser Balance vereint, resultiert ein drittes: Gemeinwesen {koinonia}, als das sich im Gleichgewichtszustand befindende Einig-Wesen.

Planetarisches Bewusstsein und Erziehung  Mit dem Auftreten von Epidemien, welche Ländergrenzen überschreiten – nach Covid-19 werden stärkere Pandemien die Erde heimsuchen – ist es Zeit für Menschen, deren Liebe Gott und der Menschheit gilt, aufzuwachen. Dann allerdings muss klar sein, dass Ehefrauen für den Bereich des Geistes zuständig sind, den Männer länderübergreifend manifestieren, und dass, damit alles wieder gesund wird und sich schöpferisches Leben heilsam gestaltet, Frauen sich in bestimmter Art und Weise erzieherisch gegenüber Männern verhalten müssen (diese ändern unerwünschtes Verhalten nicht durch Belohnung). Frauen können aussteigen aus dem Körper, eine Distanz schaffen zwischen Körper und dem Ungeist; wenn ihnen das gelingt, ist es das Ende allen Leidens?

Vom Umgang mit Neurosen und Psychosen im Dialog  Es gibt Frauen, die Männern gemeinhin augenscheinliche Lust vorstellen, indem sie Bilder sinnlicher Ergötzungen und Lüste hervorrufen, um das Patriarchat noch tiefer in seinen Lastern und Sünden zu bewahren und zunehmen zu lassen. Der marianische Rittergeist verfährt bei solchen Frauen in spiritueller Weise: Stille, Vergebung im göttlichen Blick, stachelt das weibliche Herz auf und verleiht autonomen Frauenpersönlichkeiten Gewissensbisse im innern Instinkt ihrer Vernunft. Bei den anderen Frauen – welche entschieden voranmachen in der Läuterung ihrer kollektiven Psyche, indem sie im Dharma-Dienst 'Gottes des Herrn' vom Guten zum je Besseren übergehen – findet eine Weise statt, die der Regel gegenüber femininen Neurotismen entgegengesetzt ist; denn es ist dem bösen Geist fundamentalistischer frömmelnder Gemütlichkeit manch pastoraler Praxis zu eigen, Frauen zu beißen, traurig zu stimmen, Hindernisse auf den Initiationspfad zu legen und mit falschen Gründen zu beunruhigen, damit Frauen nicht evolvieren. Hier ist es der spirituelle Geist der Frauen, welcher Mut, Kraft, Tröstung, Einsprechungen und Ruhe zu geben vermag, vermittels strahlendster Seligkeit macht Sie alle Hindernisse leicht, hebt sie weg, damit Männer im Tun des Schönen vom Himmel herabkommen. 'Ich rede von jenem Trost, der in Frauen innere Bewegung dergestalt verursacht, dass Seelen in Liebe zu ihrem Schöpfer und Herrn zu entbrennen beginnen und demzufolge kein geschaffenes Ding auf dem Antlitz der Erde mehr in sich zu lieben vermögen, es sei denn im Schöpfer ihrer aller.' (nach Ignatius von Loyola, Die Exerzitien. Einsiedeln, Freiburg 2005)

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt unserer Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, im Aufstieg des Geistes war ihre Rede geschrumpft zur Leerheit und zum Schweigen (1 Korinther 14:34-35). Schließlich spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen, doch... es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass wir den Sinn von Persönlichkeit nicht erlangt durch unserer Männer schöpferischen Geist. Krank bin ich geworden. Würden meine Leiden doch uns alle zur Besinnung bringen!“

Gemäß der hinduistischen Tradition ist König Rama Ehrerbietung entgegenzubringen, Opfergaben sind jedoch für Hanuman notwendig. D.h. wenn Männer nicht mit ganzem Herzen ihre Seele den Frauen darbringen, dann passieren unerwünschte Dinge, wie Pandemien, Kriege, Revolutionen. Anders gesagt, gibt es wirklich ehrwürdige Männer, denen es bitterer Schmerz ist, dass so viele Frauen, die staatliche Wirtschaftlichkeit profanen Zwecken ausgeliefert hat, nicht von seelischem Geist dem Leben zurückgegeben sind – auf dass die Menschheit gesunde und Kultur zu vollkommener Schönheit sich entfalte?

Goldmarie, Frau Holle und Rumpelstilzchen verstehen  In die Stimmungen imaginierter Engelwesen eintretend, erträumt die weibliche Seele, jenseits der Bühne imaginärer Traumata kollektiver Psyche, ihren Dienst auf den Himmelswiesen von 'Fru Holle', was Emotionen seliger Herrlichkeit, Aufspiegelungen heiliger Anbetungen sind. Aus liebendem Glauben in die 'das ängstliche Starren des Todes' (Goethe) überwundene heilende Sphäre – dies erreichen Frauen vermittels innerer Dharma-Gebender Stimme, nicht durch Retreats oder einen durch Bücherwissen entfalteten Intellekt. Hat der fromme Geist sich zur nächstenliebenden erleuchteten Seele gewandelt, so lassen sich auch die Archetypen kennen.

 

 



»Und was nützen Bücher,« dachte Alice, »ohne Bilder und Gespräche?« (Lewis Carroll)

 

no victory of honour

over dishonour

without dialogue

 


François Gérard,
Psyché et l'Amour
 
Lorenzo Lotto, Die Verkündigung


Antonio Allegri da Correggio, Halte mich nicht fest


* Da des Mannes selbstherrliche Ego und ebenso 'der Schatten' einer Frau nicht wesenhaft unbedürftig sind, so sind sie alle auf etwas angewiesen, 'was keine zweideutige Selbstherrlichkeit und kein naturhafter oder frömmiglicher Zustand ist: dies muss das immaterielle Licht Gottes sein' (Al Suhrawardi: Über die göttlichen Lichter), was – durch die eigene geistige Praxis offenbart – die wandelnde Kraft im »Dialog der Frauen« ist. Der innere Konflikt jedoch, der damit letztlich dafür sorgt, dass Männer sich nun doch nicht ändern, entsteht 'vom Erwachen des Festhaltens von Sitra Achra, die von links saugt' (Hl. Sohar, Die Rose); dennoch werden Mann und Frau in ihrer Erkenntnis von Täuschungen nicht eher befreit sein, als dass sie 'dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht' (Johannes 20:18). 'Wenn du dich selbst kennst, verstehst du, dass du Er bist. Verstehe aber, inwiefern du Er bist und inwiefern du andersartig bist als Er' (Ibn Arabi): als deine schöpferische Seele.

 

 

 


T.  Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [
ISSAT]


It is the innocent and pure soul who has a capacity for learning Natural Science.

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht – Vom Goldenen Zeitalter und dem Himmel
„Die Seele, die Liebe besitzt, verströmt überall Wohlgeruch. Ihre Werke, alle aus Liebe getan, geben einen sehr angenehmen Geruch ab. Und was ist dieser Wohlgeruch? Es ist der Duft von Gott selbst. Die anderen Tugenden machen die Seele einsam und beinahe ungehobelt gegenüber den Geschöpfen. Doch die Liebe als die Substanz vereint. Sie vereint die Herzen. Aber wo vereint sie die Herzen? In Gott. Als überaus wohlriechende Salbe verbreitet sie sich überall und in alle. Die Liebe brennt, verzehrt alle anderen Dinge, sogar die Tugenden selbst und verwandelt sie alle in sich selbst. Sie ist wie eine Königin, die überall regieren möchte und sich niemandem unterwerfen will.“ (S. Luisa Piccarreta).

Weisheit der Engel  Das Kulturell-Kreative (das göttliche Wort) erstreckt sich auf unendlich Vieles, es erkennt die Dinge aufgrund ihrer ewigen Ursachen, die mit dem Göttlich-Weiblichen essenziell identisch sind. Da diese Ursachen auch die Ideale 'Anima' (Unbefleckte Empfängnis) und 'Animus' (der Geliebte Herrgott) sind, so kann man sich fragen, ob die religiösen Ideale untereinander real unterschieden sind oder nicht. Die Göttliche Mutter erkennt die Archetypen durch sich selbst, da sind die Ideale nicht real verschieden. Hingegen unterscheiden die Heiligen die Göttinnen voneinander, indem sie auf die Große Mutter Bezug nehmen: der heilige kulturelle Geist erkennt die Große Göttin insofern mit Gewissheit, als er Sie im Licht der Großen Mutter, unter dem Jauchzen der Engel, erkennt; allerdings ist diese 'Heilige Nacht' auch mit der natürlichen Vernunft allgemeiner Frauen verbunden, sodass eine absolute Gewissheit nicht erreichbar ist, es bleibt 'geheimnisvolles Geheimnis des Glaubens'. Die Weisheit der Göttlichen Mutter übersteigt selbst die Fähigkeit spiritueller Männer zur Weisheit, sodass Männer, denen es an erleuchteter Seele fehlt, Frauen betrachten, ohne zu verstehen, wie Frauen sich selbst schauen. (nach S. Bonaventura, Quaestiones disputatae de scientia Christi, in: Philosophische Bibliothek, Bd 446: Andreas Speer, Hsg.)

Die Seele der Frauen hat mit den Seelen der Männer eine Arbeit zu verrichten
Der Kosmos verwirklicht sich in schöpferischer Weise, indem wir mit anderen teilen und zusammenwirken. Unsere Beziehung zur Menschheit verlangt von uns, mit unserem innersten Seelen-Selbst von multidimensionalem Bewusstsein in Berührung zu kommen. Die Seele trägt in sich das Potential schöpferischer Kraft; wir sind schöpferisch, wenn der universale Geist schöpferisch ist – doch bedarf es einiger Anstrengung, um diese Kreativität zu erwecken und wirklich in Besitz zu nehmen. Denn die Natur unsublimierter Weiblichkeit kann nicht anders, als durch den erotischen Aspekt der Männlichkeit angezogen zu werden: dann tötet Sex die Seelenzeit des Männlichen, und die Wirtschaft der Männer zerstört den Raum der Frauen. Was muss sich also wandeln? Der gesprächige Manager wird in Gegenwart noch gesprächigerer 'Frauen im Dialog' zum Zuhörer. Was zugleich aber sich wandelt ist: in der Anwesenheit seelenvoller Spiritueller hört das selige Weibliche auf selbstlos zu sein und wird zum Erhalter wie zum Erbauer einer Neuen Welt von schöpferischem Geist des Männlichen. Das spirituelle Männliche spürt die Anziehungskraft des seligen Weiblichen zuerst, 'Wiederkunft Christi', der schöpferische Kulturelle Geist des Männlichen sucht immer nach dem Seelisch-Ähnlichen, um sich auszudrücken und es ist die Schönheit seelenvollen Geistes als das Weibliche, dem sich die Stärke des spirituellen Männlichen voller Sehnsucht beugt {Welche Frau hat einen guten Mann, Der sieht man's am Gesicht wohl an (Goethe)}. Die Mission der Frauen ist es, den seelischen Geist der Männer anzunehmen, offenbarte Schöpferischkeit mit ihrer femininen Persönlichkeit zu manifestieren. Die Geschichte der Religionen zeigt eindringlich, dass dies Frauen selten wussten: Anderes liebend vernachlässigten sie die Seelen der Männer so sehr, dass das weibliche Fluidum letztlich dahinsiechte. In 'Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden', ist ein Geheimnis ausgesprochen, dass das Planetarische Bewusstsein der Frauen vom 'Heiligen Geist' stammt.

 

 


U.  Ethics Conference on Dialogue


Dialog braucht Grundlagen: sonst besteht Gefahr, dass sich neurotische und psychotische Muster verstärken. Männer, die sich in erster Linie um ihre Persönlichkeit und ihr Wohl in dieser Welt kümmern, werden keinen Nutzen von religiösen Unterweisungen über 'Den Geliebten Herrn' haben, bevor sie nicht ausdrücklich ihr Wort gegeben, sich für den Schutz des Weiblichen sowie das Wohl ihrer eigenen Seele einzusetzen. Ebenso fallen bei Frauen mit psychotischen Schuldgefühlen Unterweisungen über 'Die Große Mutter' und 'Die Große Göttin' auf einen ungesunden Boden: hier liegen die Grundlagen in Retreats zur Stärkung der spirituellen Persönlichkeit, bevor überhaupt „Frau Holles Bett“ gemacht werden kann. Wenn es richtig ist, dass die Verursachung psychosomatischer Erkrankungen der Frauen in den Intimitäten psychosexuellen Lebens neurotischer Männer gefunden wird, und Chaos, Krankheiten, Kriege und Seuchen Reaktionen auf diesen Ausdruck irreligiösen Begehrens sind, so kann Dialog nicht anders, als das Geheimnis seelenloser Interreligiosität verraten.

Was muss in psyche-analytischem Dialog, in der allgemeinen Aussprache mit Hilfe des Heiligen Geistes, uns, als nächstenliebende Menschen, gelingen? – Im Licht erleuchteter Seelen, unsere eigene Persönlichkeit zu überzeugen, dass unsere Zukunft und die der ganzen Menschheit, von der Verstärkung unseres humanen Gewissens abhängig ist, dass nämlich die großen Fehler in unserem Leben – spirituelle Neurosen (Wettbewerb, Konsum, Genuss, Krieg, Rassenhass, Völkerhass) und fromme Psychosen (Krankheit, Epidemien, Einsamkeit, Leiden, Entsagung) – dem Mangel an Universalem Gemeinwesen entspringen, was als Minderwertigkeitskomplexe – 'als verderbliche Versuche, eine gewisse Situation auf unstatthafte und unzweckmäßige Weise zu lösen' (Alfred Adler) – aufzufassen sind.

Männer in gleichem geistlich-ritterlichen Denken sowie gleicher kultureller Sichtweise, nämlich der Entfaltung des Wirkens spiritueller Weiblichkeit durch den schöpferischen männlichen Geist, werden mit der Tendenz einen exklusiven Kreis zu bilden, zueinander hingezogen – marianisch-priesterliche Manier neigt dazu, sich von der Mehrheit anderer Männer, welche spirituelle Eigenliebe frönen oder 'Adam und Eva' spielen, abzusondern. Und so ist es auch bei den Mystikerinnen unserer Zeit; sie teilen ihre Ideen nur wenigen Gleichgesinnten mit. In verschiedenen Zeitaltern sind diese Frauen aufgetaucht und haben psychoanalytische Denkschulen der Weisheit gegründet; das Verständnis vom Leben war dabei ein und dasselbe: Frauen, die sich unter den verschiedenen atmosphärischen Bedingungen ihrer Männer entfalten, variieren in ihrer schöpferischen Persönlichkeit, der Form planetarischen Handelns, entsprechend dem Archetyp 'Rama, Krishna oder Shiva' mit dem sie ehelich verbunden sind; sie behalten jedoch die seelischen Eigenschaften Buddhas bei. Narzisstische Strukturen sind es, in denen Männer ihren Rückzug vom Gemeinwesen antreten, sich vor einer drohenden Niederlage, einem Verlust ihres Persönlichkeitsgefühls, fürchtend, und sich durch 'großmächtige Ritterschaft', dem Pfad der 'König der Könige' zu schützen trachten, mit den Folgen für die Menschheit: Gewalt, Krieg und Pandemie. Der 'gottgeweihte geistliche Ritter', welcher mit Hochzeitsgewand den Tempel Universel baut, hat seinen Geist auf 'Die Große Mutter' gerichtet; während der Nichtgottgeweihte, für die Befriedigung der geistlosen Sinne tätig ist – in der das weibliche Gemüt erkrankt.

Der Unterschied zwischen natürlichen Frauen und Frauen in planetarischem Bewusstsein besteht nicht etwa darin, dass die ersteren des höheren geistig-spirituellen Elements völlig bar wären, sondern darin, dass das erleuchtete Wesen in Frauen von sich aus nicht die Kraft zu Planetarischem Bewusstsein hat und dass, um dieses zu bekommen, es quasi erst „befruchtet“ werden muss durch den schöpferischen Akt zu pfingstlichem Gemeinwesen (W. Solowjew, Die Rechtfertigung des Guten). Es sind jene Männer, die ganz 'Maria geworden, von der Kraft des Höchsten überschattet' Gottes-Kindschaft (Johannes 1:12-13) verleihen. Denn die Sonne der Gerechtigkeit ist aufgegangen, und ihre Flügel bringen Heilung. Und sie werden hinausgehen und Freudensprünge machen, wie Kälber, die aus dem Stall kommen. (Maleachi 3:20).

'Das eigentliche Ziel paternaler Spiritualität liegt in der Transformation der weiblichen Natur selbst, die, so wie sie ist, sich dauernd dem totalitären Prozess entgegenstellt, dem ungeheuerlichen Experiment, Spontaneität als weibliche Verhaltungsweise abzuschaffen und Frausein in ein Ding zu verwandeln, das unter gleichen Bedingungen sich immer gleich verhalten wird.' (nach Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft). Doch auch "Religion" wird erwiesenermaßen nichts erreichen, wenn sie Frauen heutzutage zu überreden sucht, dass es besser wäre, wenn Weiblichkeit ihren Verliebtheitswahn gegenüber fragilen Männern, oder physischer -, mentaler - oder spirituell starker Maskulinität, einfach sein ließe. Wenn Frauen von der Leidenschaft des 'auf ihre eigene Art geliebt zu haben' (L. Tolstoi) – mit den Folgen unvorhergesehener Krankheit oder lebenslangem Unglücklichsein – wirklich zu kurieren vermögen, so geschieht dies darum, weil es geglückt ist, auf subtile imaginative Herzenskräfte der weiblichen Seele einzuwirken, nicht aber auf transpersonale Vernunft. Der psychoanalytische Dialog der Kulturell-Kreativen kann die intelligent wirkende organische Fähigkeit einer 'Liebe zu den erleuchteten Seelen: als Ramas, Krishnas, Shivas und Buddhas in der jetzigen Zeit' in Frauen wachrufen, die bis zu diesem Moment geschlummert hat; was eine wirksamere Heilkraft auszuüben vermag als der bewusste Wille der Männer zu spirituellem 'Universellen Gottesdienst'. Wie aber vermag Dialog dies zu tun? Entweder ist durch den Einfluss des Heiligen Geistes dem kollektiven Weiblichen Kraft zum „Nein!“ verliehen worden, oder die eigene Predigt zur 'Lehre des Herrn' hat eine Liebe zur Schönheit aufgeweckt und das Gewissen der Neuen Weiblichkeit hat im Geist der Führung ihre Quelle von göttlicher Macht 'Nom-du-Père' erschlossen, die bis dahin im Wesen »Frau« als verschollen galt. Strenge – das »Nein« spiritueller Weiblichkeit – vermag die Kulturell Kreativen an das Marianische Ideal zu erinnern, durch Dialog die leidende Weiblichkeit wieder zum „Ja“ der Liebe zu führen.

Vom Fischen mit der Rute (Schubert op. 32 / D550) und dem „Nein“ der Liebe Gottes
Ein Mann, der glaubt, dass, indem er seinem eigenen Wunsche nachgibt 'auf den Grund herunterzusteigen und gesund zu werden', sich mit dem Göttlich Weiblichen verbunden zu haben, 'lockt hinauf in Todesglut' (Goethe, Der Fischer), von Maya irregeführt findet er sich im Staube noch größeren Mühsals des Lebens wieder (Genesis 3:17). Das Gleichnis vom Sämann (Matthäus 13:1-9) lehrt, dass es auf die Beschaffenheit des Ackers ankommt, ob die Samen später gedeihen und sich entwickeln können; aber ohne „Non du Père“, Gottes Strenge als Frau, gibt es weder fruchtbringende Samen noch guten Ackerboden; und so wachsen 'Dornen1 und Disteln' (Genesis 3:18). Solange Männer nicht mit vollendeter spiritueller Praxis die Tiefe ihres Herzens auf die notwendige Qualität der 'Weisheit der Göttlichen Mutter' zu seelischem Erbarmen vorbereitet haben, solange wird selbst das beste Vortragen von all den Wundertaten und Lehren Heiliger und Propheten nicht viel nützen.

1 Rosen haben Stacheln, keine Dornen; Rosenstacheln lassen sich als Auswüchse der Oberhaut leicht
entfernen: sind Männer zu ihrer Seele erwacht 'tragen die Dornen Rosen' (Maria durch ein Dornwald ging).


Von der Heilkraft Notre Dames im Dialog ihrer heiligen Engel
(Bach-Arie BWV 19 Nr. 5)
Dass Frauen Autorität und Egokultur beim Mann schätzen, beruht auf Projektion; da sie selbst dies für "gut" bei sich befinden. Entsprechend projizieren Männer auf Mütter und Ehefrauen am wenigsten 'Das Unbefleckte Herz der weiblichen Gottheit', sondern jenes eigene innere Bild, das wohl am ehesten ihrer eigenen Mutter entspricht. So entstehen Anarchie, politischer Nationalismus, kapitalistischer Zentralstaat, Imperialismus aus falschen und bloß leibhaft-sinnlichen Individualismen – ohne jeglichen Gemeinsinn. Um unsere Projektionen zu überwinden, müssen wir das Übel von jeweils zwei einander entgegengesetzten Standpunkten sehen: 'Satan', besiegt von der Erkenntnis spiritueller Weiblichkeit; und die 'Dämonen' weichen dem Erbarmen kultureller brüderlicher Engel. In anderen Worten ausgedrückt: Missverständnisse zwischen Männern und Frauen treten auf, wenn 'Satanische Verse' mit Dämonen regieren; 'Liebe, Harmonie und Schönheit' wächst im Dialog der Kulturell-Kreativen unter dem Blick der spirituellen Weiblichkeit.

 

 


V. 
Transcultural Mentoring


Kulturell-Kreative
schulden höchste Loyalität weder dem Staat, der ein Mechanismus ist, noch spirituellen Institutionen, die nur Teil des Lebens, nicht aber der Organismus des Lebens sind; ihre Treue muss dem geistigen Selbst gehören, ihrem Wesen dem Kulturellen Geist, welcher in ihnen und in allen gegenwärtig ist; indem sie das Geistige, die heilende Agape ihres Wesens in sich selbst finden und im Kulturellen Gemeinwesen zum Ausdruck bringen, können sie im Gemeinwesen durch Dialog Krankheiten heilen sowie durch Internationale Friedenskonferenzen der ganzen Menschheit helfen. Frauen werden Fortschritte machen, indem sie die Einwirkung der Kulturell-Kreativen annehmen und weiter in die Welt entfalten: dem heiligen Geist Form geben und zum Ausdruck bringen.

Werden die seelischen Kulturen spiritueller Männer von Frauen nicht mehr empfangen, wird die Menschheit von pandemieartigem 'unzeitigen Tod' heimgesucht: man übertüncht sein neurotisches Benehmen mit intellektuellen Phrasen und verblendeten Manieren – was sich über die ganze Erde ausbreitet. Ermangelt es Männern an offenbartem Heiligen Geist, werden Frauen in ihrem wichtigsten Gebiet [den Zentren: Geld, Sex und Macht] ständig in Erregung versetzt, ihre schöpferischen Energien werden staatlich missbraucht oder durch egoistische Eigenkunstverlangen sinnlos vergeudet: man identifiziert sich mit seiner Persönlichkeit, jagt maßlos Vergnügungen nach oder wird mystisch-spirituell selbstsüchtig. Dann nehmen Kinder Gewohnheiten an, mit denen sie sich selbst zerstören.

Der Mensch, der voller frommer Dogmen ist, neigt dazu, diese für sich zu starr zu halten: man erwartet dann, dass göttliche Frauen und gottbewusste Männer sich entsprechend nach dem dogmatischen Standard seines „Guten“ sich verhalten sollten. Wenn dann etwas nicht zur eigenen besonderen Vorstellung von Frömmigkeit passt, ist man bereit verurteilend zu kritisieren. Daher wurde der Gedanke und das Leben Krishnas von Künstlern, Dichtern und Musikern verwendet, daraus entstand eine neue Religion: die Religion des Erkennens des Göttlichen im natürlichen menschlichen Leben. Frauen haben ihren besonderen Standard von Gut und Böse, Recht und Unrecht. Dieser Maßstab gestaltet sich aus dem, was sie selbst in ihrem Intimleben bisher erlebt haben, was sie im TV gesehen haben, oder über andere gehört, und was meist mit dem zusammenhängt, wie sie als Embryo im Mutterleib vom Glauben an eine bestimmte Religion beeinflusst wurden, und auch, wie stark sie sich mit dem Geborensein in eine bestimmte Klasse oder Nation identifizieren. Was aber wirklich als gut oder schlecht, richtig oder falsch bezeichnet werden kann, ist das, was ihren göttlichen Geist tröstet bzw. diesem großes Unbehagen bereitet, dabei liegt die Unterscheidung zwischen Gut und Böse im Gemüt der Weiblichkeit. Obwohl es derzeit so aussieht, als ob weibliche Hysterie das Fehlverhalten von Männern in der Welt verursacht, ist es in der Tat das neurotische Ego der Männer, welches das Leiden der Menschheit hervorruft. Solange das Bedürfnis des Wesens 'Frau' nach dem kulturell-seelischen Geist der Männer nicht gestillt ist, können Frauen nicht glanzvoll glücklich sein; Feminismus kann keine Welt-Zufriedenheit vermitteln. Materielle Beglückung kann durch eine seelische Störung ganz unvermutet in vollkommene Unzufriedenheit umschlagen – es ist sinnlos dies der 'weiblichen Hysterie' anzulasten, als wäre sie die wirkliche Ursache der Sorgen. Frauen sind nicht die eigentliche Quelle ihrer Ängste: es ist das kulturlose Spirituelle der Männer.

Pali-Kanon, Aguttara Nikāya, A.I.13. Die Quelle alles Guten und Bösen VI,6-7
„Was es auch immer an unheilsamen Dingen gibt, an Dingen, die dem Unheilsamen verbunden sind, dem Unheilsamen zugehören, sie alle haben den irreligiösen Geist zum Vorläufer; denn das Gewinnbringende – das, was Frauen intim ausbeutet – steigt zuerst auf, und dann folgen die unheilsamen Dinge (Chaos, Kriege, Epidemien). Was es auch immer an heilsamen Dingen gibt, an Dingen, die dem Heilsamen verbunden sind, dem Heilsamen zugehören, sie alle haben den geistlichen Geist zum Vorläufer; denn das den Herrn Anbetende, Mariologische steigt zuerst auf, und dann folgen die heilsamen Dinge.“

 


Der Leuchter für die ganze Welt durchschaut alles

Die Göttliche Mutter – Herrinnen auf dem Thron
[Diskurs der Universität: weltweite und weltoffene Objektivität]

Santa Maria – Königin der Engel
[Yogamāyā: 'gebenedeit unter den Frauen']



The Cultural Creatives:
der Heilige {Rama: oben rechts}, der Adler {Buddha: oben links}
der geflügelte Stier {Krishna: unten links}; der geflügelte Löwe {Shiva: unten rechts}

Chöre der Engel: (links) Frauen auf dem geistigen Pfad [Zuhören der Frommen]
(rechts) Männer vor ihrem spirituellen Initiationspfad [Wort der Gerechten]


Für den Aufbau der Neuen Welt ist es unabdingbar, dass Fehler ('Todsünden') ans Licht gebracht werden. Dazu ist allerdings 'die erleuchtete Intelligenz der Frauen' notwendig, darin kann nämlich 'das Gute und Schöne' und 'das Böse und Schlechte' erkannt werden. Wie könnten Fehler sonst vergeben werden? – nur offengelegte Verdrängungen sorgen für noch größere Schuld, damit für noch mehr Krankheit. Frauen brauchen die spirituelle Vergebung "über" sich selbst – 'Licht auf ein Licht' (Sure Al Nur) – bevor sie benötigen, dass jene, an denen sie ihre Fehler begangen haben, ihnen vergeben. Der Prozess des Vergebens, aufgrund des spirituell-bewussten Eingeständnisses des eigenen Fehlers, hat nichts mit jener Selbstzufriedenheit gemeinsam, in seinem Ich Qualitäten zu entwickeln. Dialog – Vergebung durch erleuchtete Männer – ist möglich, wenn Frauen sich in Gott vergeben haben; erst dann kann den Männern 'Hingabe an die Liebe' abverlangt werden.
 

 Jean Fouquet, 'Die heilige Dreifaltigkeit', um 1455. Auf Pergament 16,5 x 12 cm (Ende 17.Jh. beschnitten).
Aus dem 'Livre d'heures d'Étienne Chevalier'. Arsani AG. https://www.kunst-fuer-alle.de/

 

Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewusstsein, sie alle sind vergänglich; und was vergänglich ist, das ist leidvoll; und was leidvoll ist, das ist Nicht-Ich; was aber das Nicht-Ich ist, davon gilt: „Dies gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.“ Diejenigen, die dies so mit rechter Weisheit verstehen, werden ihren Geist entsüchten und ohne Anhangen befreien von den Trieben. Der Spiegel der Seele ist aufgrund der Befreiung gefestigt; aufgrund des Gefestigtseins befriedigt; aufgrund des Befriedigtseins süchtet es nicht. Ohne Süchten gelangt man aus sich selber heraus zur Freiheit: ‚Versiegt ist Leid, vollendet Heiliger Wandel, getan das Werk‘ – dergestalt erkennen wir. (Pali Kanon, Khanda-vagga 22.45)

„Mein Geist wurde so sehr entrückt, dass mir schien, er befände sich fast ganz außerhalb des Leibes. Ich sah die allerheiligste Menschheit mit mehr überströmender Herrlichkeit, als ich sie je gesehen hatte: es wurde mir durch wunderbare und klare Erkenntnis gezeigt, wie der Herr an den Brüsten des Vaters ruht. Ich könnte nicht ausdrücken, wie das ist, denn ohne es zu sehen, war mir, als würde ich mich in der Gegenwart dieser Gottheit sehen. Es scheint, als läutere diese höchste der Visionen die Seele in hohem Maße, nehme dieser unserer Sinnenwelt nahezu alle Kraft. Sie ist eine gewaltige Flamme, die alle Wünsche des Lebens verbrennt und zunichte macht, sie zeigt wie null und nichtig die Herrscherwürden von hienieden sind. Es ist eine gewaltige Lehre, um unsere Wünsche zur reinen Wahrheit zu erheben. Dabei wird eine Ehrfurcht eingeprägt, die ich nicht beschreiben könnte, die aber ganz anders ist als alles, was wir hier erwerben können. Es erfüllt die Seele mit großem Entsetzen zu sehen, wie wir es wagten, oder immer noch wagen können, eine so überaus große Majestät zu beleidigen.“ (Teresa von Avila (2001) Das Buch meines Lebens, XXXVIII § 18, GW Bd. 1. Freiburg, Basel, Wien)

Gleichnis  Ein Skorpion, der nicht schwimmen kann, bittet einen Frosch, ihn auf dem Rücken des Frosches über einen Fluss zu tragen. Der Frosch zögert, weil er Angst hat, vom Skorpion gestochen zu werden, aber der Skorpion argumentiert, dass beide ertrinken würden, wenn er das tun würde. Der Frosch hält dieses Argument für vernünftig und erklärt sich bereit, den Skorpion zu transportieren. Auf halbem Weg über den Fluss sticht der Skorpion den Frosch trotzdem und verurteilt beide. Der sterbende Frosch fragt den Skorpion, warum er gestochen hat, obwohl er die Konsequenz kennt, worauf der Skorpion antwortet: „Ich konnte nichts dagegen tun. Es liegt in meiner Natur.“ (Persische Fabel). Kommentar: Es liegt in der Natur spiritueller Persönlichkeiten ihr berufliches Leben individuell (wie der Vater so der Sohn) zu gestalten. Wahrlich, die Weisen haben gesagt, dass Wertschätzung des Buddha-Charakters bedeutet, der Maitreya-Persönlichkeit der Frauen seine Ehre zu erweisen und sich selbst in Verlegenheit zu bringen: durch 'Gottes heilender Schöpfergeist' sein im Dialog.

Die Botschaft der Frauen des Neuen Zeitalters: Vajrayana - das klare Licht der Glückseligkeit
A. Man imaginiere sich selbst, basierend auf einem der traditionellen Muster der Heiligen Welt, und schaffe dergestalt des Herzens strahlende Kathedrale, dass die von seiner Persönlichkeit erzeugte finstere Schattenwelt weichet, was der 'Inneren Stimme des Herrn' Kapazität verleiht, dem Kollektiv der Frauen Dharma, den Pfad der Heiligkeit, zu weisen. B. Dann imaginiere man im Fremden gegenüber, dem individuellen Männlichen, vermittels Klang sich selbst, um durch Ekstase sein irreführendes und einschränkendes Selbstbild der Persönlichkeit zu transformieren. Da vom spirituellen Streben der Männer auch das zerstörerische Kali-Selbst einer Frau erstarken kann, muss die werdende Bodhisattva von Anfang an Acht gebend, fortwährend ihre persönliche Freude in unpersönliche Verzückung umzuwandeln. Indem der Erzengel-Vergebungswille der Männer hilft, den weiblichen Dämonen sich zu beherzten heilenden Engeln zu wandeln, können Frauen die fatalen Folgen kriegerischen Kampfes durch Feminismus-Autonomie, von Liebe wegen erkennen und ihr Herz für den Liebespfeil der Kulturell-Schöpferischen bereit halten – wenn auch unter Tränen. Denn die Motivation darf hierbei nicht die eigene Selbstverwirklichung sein, sondern, der Erfüllung des Sakraments der heiligen Ehe wegen: der Menschheit zu helfen. C. Der Donner, der aus der Erde hervorbricht, dieses Erschüttern bringt Gelingen; das Erschütternde, das mit Hu-Hu kommt, verursacht des heiteren femininen Wirkens „Ha! Ha!“ (I GING 51, §1, Richard Wilhelm).

 

 


W.  Kultur und Gemeinschaft


Das Geflügelte Herz
*  Wenn »das göttliche Antlitz des Herrn« durch die äußere Gestalt der Weiblichkeit bricht – vermittels Entrückung in den Gedanken, hauptsächlich in den Emotionen – kann narzisstische Männer-Vernunft sich in die komplementär passiv sich hingebende heilende »weibliche Seite von Gott« verwandeln; dann bezieht sich 'Männer-Vision' nicht mehr auf 'selbstlose Ehefrau' und die Psyche von 'Genussehe-Sekretärinnen' für Handlungsreisende, sondern auf den Sonnenaufgang der Großen Mutter, das Heiligtum »Notre-Dame«, den Mond und die Sterne. Wir nehmen teil an der Freude der Schöpfung aus dem Licht der Lichter: Von Ursubstanz der ganz »Marien-Engel« gewordenen männlichen Seele vollendet sich die Sehnsucht des Alls in seinem Erzengel »Christus als Frau«. Ein Mann, gewandelt zur heiligen Feminität, die nach ihrem Erzengel strebt, erscheint im Herzen der Frau als ihre Freundin; er aber schaut Christus 'von Angesicht zu Angesicht'.

Des Mannes Seele ist ein Engel, der im Universalen Plan der Schöpfung sehnsuchtsvoll danach strebt, die göttliche Weiblichkeit von Liebe des Heiligen Geistes zum Wirken in Planetarischem Bewusstsein fruchtbringend zu machen. Welch sinnlose narzisstische Bemühung von Männern, das in die Enge getriebene, aufflackernde autonome Streben von Frauen zur persönlichen Freiheit, spirituell unterstützen zu wollen, um sich "in Liebe" der weiblichen Seele bemächtigen zu können. Mag es manchen Paternalismen auch gelingen, für eine Zeitlang die weibliche Natur zu erbeuten – die Seele der Frau kann niemals beherrscht werden! Die Herzenssehnsucht der erwachten spirituellen Seele des Weiblichen wird nur von Liebe des kulturellen Schöpferischen Geistes der hl. Bruderschaft gestillt. Liebe basiert auf diesem Band: Indem Männer mit dem Licht ihrer Seele das Humane in Gefühlen, Vorstellungen, Erinnerungen im Urteil der Frauen zum Leben wiedererwecken, geschieht Heilung im Raum der Vernunft. Die Göttliche Mutter spricht: „Bin Ich nicht euer Herr?“ Und die Antwort der Männer muss lauten: „Wir bezeugen, dass Ihr unser Herr seid und wir Euer Geist.“ Der ganze Erfolg der Operation »Heilung der Erde« hängt also ab von der spirituellen Autorität der Frauen und der Loyalität der Kulturell-Kreativen als Engel.

* Siehe die Statue 'Le ravissement de Psyché' von Henri Godet (1896) nach einem Gemälde von William A. Bouguereau.

Wenn wir versäumen, uns zu mobilisieren geistiges Wissen zu kultivieren, 'Das Geflügelte Herz der Göttlichen Mutter' und 'Die Sehnsucht des Geistes der individuellen Seelen der Kulturell Kreativen' und ihre Beziehung zueinander zu verstehen, stattdessen aber unsere Zeit fortwährend mit wirtschaftlicher Entwicklung und spiritueller Personalität verbringen, werden wir, von Chaos und Epidemien, Unruhen und Kriegen überwältigt, alles verlieren.

Das geheimnisvolle Geheimnis: Die komplementäre Polarität der Geschlechter
Frauen können ohne die Kraft der heilenden humanen Führung des herabkommenden Heiligen Geistes der Männer weder in Planetarischem Bewusstsein existieren noch darin handeln. Der kulturelle männliche Schöpfergeist und die psychisch geläuterte spirituelle Weiblichkeit sind untrennbar, wenngleich komplementär. Dennoch können selbst Frauen, die ganz ihre erleuchte Seele sind, nur schwer verstehen, auf welch geheimnisvolle Weise Kultureller Schöpfergeist sich durch sie manifestiert und ihnen die Vorstellung eingibt, dass sie der Schöpfer des Planetarischen Bewusstsein seien, während in Wirklichkeit die »Heilige Bruderschaft« der Urheber von Frieden, Wohlstand und Gesundheit auf Erden ist. Ebenso lässt sich genauso sprechen: Die Kulturell-Kreativen können ohne Kraft und Führung erleuchteter Frauen weder psychoanalytisch heilen noch universal priesterlich handeln. Das engelhaft kulturell-schöpferische Männliche und die sich in ihre Spiritualität gewandelte weibliche Natur sind daher wie die beiden Seiten der selben Münze.

Frauen, die sowohl Hoffnung als auch Glauben haben, können Wissen erlangen; vorausgesetzt, sie lieben jene Männer, die mit spiritueller Intelligenz, geistigem Mut und seelischer Ausdauer das Gesetz des Gemeinwesens beweisen. Florence Huntley, Harmonics of Evolution.

Cupido & Amor  „Einen Engel sah ich neben mir, an meiner Seite, und zwar in leiblicher Gestalt. Er war nicht groß, eher klein, sehr schön und mit einem leuchtenden Antlitz. In seiner Hand sah ich einen langen goldenen Pfeil, und an der Spitze dieses Eisens schien ein wenig Feuer zu züngeln. Mir war, als stieße er es mir einige Male ins Herz und als würde es mir bis in die Eingeweide vordringen. Als der Engel den Pfeil herauszog, dachte ich, er zöge auch mein Innerstes heraus und ließe mich ganz entflammt mit einer großen Liebe zu Gott zurück. Der Schmerz war so scharf, dass ich mehrmals ein Stöhnen ausstieß; und so überwältigend war die Süße, die jener scharfe Schmerz hervorrief, dass man sie nie wieder verlieren möchte. Es ist dies kein leiblicher, sondern ein geistiger Schmerz, auch wenn der Leib Anteil daran hat, und sogar ziemlich viel. Was ich in diesem Zustand merke, ist, dass die Seele für die Dinge Gottes niemals von so viel Licht und Erkenntnis Seiner Majestät erfüllt war. Das mag unmöglich erscheinen, denn wenn die Seelenvermögen so hingerissen sind und die Sinne genauso, wie soll man dann verstehen können, dass sie dieses Geheimnis versteht? Das weiß ich auch nicht, vielleicht weiß das nur der Schöpfer selbst. [mit Heiligem Geist sich vermählen] – das möge aussprechen, wer kann. Man kann es nicht einmal begreifen, geschweige denn aussprechen. Ich kann nur sagen, dass es sich mir so darstellt, dass man mit Gott zusammen ist, und es bleibt eine solche Gewissheit zurück, dass man gar nicht anders kann, als das zu glauben“ [und zu unterstützen, was jetzt die Botschaft der Kulturell-Kreativen ist]. (Vision der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung, denn 'immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung, Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Hl. Qur'an 28,76).

'Hänsel und Gretel' oder Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt – eine Analyse
Welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth«, »Martha und Maria Magdalena» – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu benutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an der Schöpferischkeit im Heiligen Geist mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Was Weiblichkeit sich seelisch und auf kosmischer Ebene verbietet, wird dann übermächtig als Geißel blutigster Kriege sich fortsetzen; die nicht die Liebe zum Geliebten Herrn mit Seinem Dharma-Gebenden Wort durchbrechen, müssen weiter mit kommerziellen Neurotizismen ihre emotionale Instabilität verdrängen.

Weibliche Kontemplation – Erwachen im Unten  „Wenn der Herr die Seele zur Verzückung erheben will, wird ihr der Atem derart entzogen, dass sie durchaus nicht mehr sprechen kann. Sie meint, in einem ganz anderen Lande gewesen zu sein als da, wo wir leben. Das Licht, das sich ihr dort zeigte, ist von dem irdischen so verschieden, dass sie sich davon, unmöglich eine Vorstellung machen konnte, wenn sie auch ihr ganzes Leben lang sich bemühen würde. Auch wird ihr bei dieser Entrückung in einem Augenblick vieles auf einmal gelehrt, von dem sie selbst wenn sie viele Jahre lang mit ihrem Verstande und mit ihrer Einbildungskraft sich mühen wollte, auch nicht den tausendsten Teil zu erdenken vermöchte. Mir scheint, dass die Seele und der Geist dasselbe sein muss, aber wie ein Feuer, das, sobald es groß und allmählich zum Brennen gekommen ist, eine Flamme aussendet, die nach oben schlägt. Es ist ein anderes, neues Leben! Der Herr sei gepriesen, dass er mich von mir selbst befreit hat.“ Santa Teresa de Ávila, Moradas del Castillo Interior.

Vom Verbotenen sprechen: Gott in Drei Personen  Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einem Leben der Frauen, die in den Heiligen Geist nur klösterlich ergeben sind, und einem planetarischen Leben der spirituellen Weisheit der Frauen im Heiligen Geist der Männer. Frauen, die im Heiligen Geist der Männer leben, opfern Ihm in ihren Akten göttliche Leben auf, die Ihn faszinieren und bezaubern. Klösterliche Frauen, die in den Heiligen Geist nur ergeben sind, schließen einige Auswirkungen des Heiligen Geistes in ihre Handlungen ein, aber fühlen darin nur einen sehr kleinen Teil Seiner Liebe, während jene Weisen Frauen die bezaubernde Kraft der ganzen Fülle der Liebe des Kulturellen Heiligen Geistes als Quelle der Glückseligkeit ihrer Göttlichen Persönlichkeit erfahren.

Die Organe des »Universel« sind aufeinander abgestimmt, um gemeinsam in Harmonie für das Wohl der gesamten Menschheit zu wirken. Männer, die nicht universell (im Sinn des Mystischen Leibes Christi) sind, rufen als Fremdkörper, die diesem Gesetz der Harmonie nicht gehorchen, im Organismus »women-global-ethics« Turbulenzen hervor: der weibliche Stolz ist verletzt – ein schreckliches Gefühl von Schuld und Scham (in vorgerücktem Alter baut dies sogar Neuronen im Gehirn ab, starke seelische Schmerzen sind die Folge). Frauen begreifen selten, dass Ähnliches sich auch in den Gemütern der Männer abspielt. Wenn im Dialog – in der Frauen Gefühle, Gedanken, Wünsche – Männer störende und schädliche Elemente in sich aufnehmen, was der Harmonie ihres humanen Wesens entgegenwirkt, bringt solches ebenso psycho-physische Abstoßungsreaktionen hervor. Von seelenlosem pitta-Bewusstsein, scheinfrommem vata-Unterbewussten und unspirituellem kapha-Unbewussten (feministischer Drang, heilige-Maria-Gefühle oder animalistischem Genuss) des Weiblichen bedrängt, beunruhigt, überflutet zu sein, sollten Männer nicht versuchen, ihren Zustand mit fadenscheinigen Begründungen auszuweichen, sondern begreifen, dass sie Fremdkörpern in Form von verworrenen, dunklen Gedanken einer in sich gespaltenen Frauenwelt in ihre 'Rama-Köpfe und Shiva-Herzen' Einlass gewährt haben, und mit ganzem Herzen und verehrender Seele sich bemühen, durch Innehalten vor dem Gnadenbild »Unserer Lieben Frau« {tibetanisch »Palden Lhamo«} alles wieder loszuwerden.

Suchen Frauen Befreiung von Kummer und Sorgen, müssen sie in Hauskirche 'Nächstenliebe' üben, sich in den Tiefen ihrer Seele mit dem Wort des Herrn verbinden, und mit Yoga, Bhagadvagita, Waza'if den Dharma Buddhas lehren. Hegt ein Mann Verlangen nach 'Name und Ruhm', muss er in Gemeinschaft der heiligen Kulturell-Kreativen sein Ich verlieren. Und wer sich fürchtet vor 'Geburt und Tod' muss beim spirituellen Lehrer Schutz suchen.

So wie eine Lilie unter Dornen, so ist meine Liebe. Der Schöpfer wünschte Israel dem ähnlich zu machen, was oben ist, damit es nur eine Lilie auf der Erde geben würde. Die duftende Lilie, besser als alle anderen Lilien der Welt, ist nur diejenige, die unter Dornen aufgewachsen ist. Diese duftet, wie es sein soll. Diese eine duftet, wie sie sollte. Daher säte er siebzig Paare, welche siebzig Seelen sind, und dann brachte Er sie zwischen die Dornen, die Ägypter. Sobald aber diese Dornen kamen, ließen diese Paare da draußen Zweige und Blätter wachsen, und beherrschten die Welt. Dann blühte die Rose unter ihnen. (Heiliger Sohar, Schemot, KiTissa 31)

Der Sonnenwagen von Trundholm – Notre-Dame auf den Rädern des Himmels
„Das Meer stand auf zwölf Rindern. Von ihnen schauten drei nach Norden. drei nach Westen, drei nach Süden, drei nach Osten. Das Meer ruhte oben auf den Rindern.“ (Könige 7:25, Sprüche 1:2-3).

Religion is One, Truth is One, God is One  Die ganze Disharmonie in der Welt, die durch religiöse Unterschiede verursacht wird, ist das Ergebnis der Unfähigkeit des Menschen Dreieinigkeit zu verstehen: die Kulturell Kreativen sind eins; Frauen in ihrer Göttlichkeit sind eins; Gott, die Liebe als Mann & Frau, ist eins. Es kann nicht zwei Religionen geben.

Und ich begab ich mich in meinen Gedanken ins Paradies und stellte mir Die Göttliche Drei-Einigkeit so vor: Den Vater als die Große Mutter (Santa Elisabeth): Al Uzza, die ihren Sohn, den spirituellen Initiator 'Johannes der Täufer' auf die Erde sendet. Den Sohn als die Große Göttin, Al Lat: die dem Willen Gottes gehorcht. Und den Heiligen Geist als die Kulturell Kreativen: die heilige Bruderschaft, die zustimmt. Da leuchteten all die Sterne (Manat), die das Planetarische Bewusstsein bilden und fortsetzen. Und es wurde mir gewahr: Nur dann ist die Liebe der Frauen vollkommen, wenn sie aus dem einzigen Grund geübt wird, dem Hl. Geist der Kulturell-Kreativen Freude zu bereiten. Und nur dann wird sie wahre Liebe genannt und von Ihm erkannt, wenn sie im Willen der Göttlichen Mutter von allem losgelöst ist.

Die Heilige Versammlung  „Ich nehme Zuflucht zu Buddha und gelobe allen Lebewesen zu helfen den Großen Pfad zu ergründen und zu verstehen, damit sie die unübertreffliche Geisteshaltung erzeugen können! Ich nehme Zuflucht zum Dharma und gelobe allen Lebewesen zu helfen tief in den Schatz der Lehre einzudringen, damit ihre Weisheit so unermesslich wie der Ozean sein wird! Ich nehme Zuflucht zum Sangha und gelobe allen Lebewesen zu helfen, sich zur Großen Versammlung zusammenzuschließen, damit sie keinerlei Hindernisse auf dem Weg zur Tugendvollkommenheit erfahren.“ (Pagode Vien Giac).

„Indem man den Vorgang des Pranayama praktiziert, kann man die Verunreinigungen seines physiologischen Zustandes beseitigen und sehr bald wird man auch von mentalen Störungen frei. Indem man seinen Geist konzentriert, wird man sündhafte Tätigkeiten los; und seine Sinne zurückziehend (Yonimudra), was die Psyche beruhigend, erlöst von unseligen materiellen Verstrickungen. Die Kontemplation über die Höchste Persönlichkeit Gottes befreit von den drei Erscheinungsweisen materieller Anhaftung und dies führt zur Tugend.“ Srimad-Bhagavatam, Canto 3.28.11: Kapilas Unterweisungen über den hingebungsvollen Dienst.

Ethik und Dhikr  „Zwei schönbeflügelte, verbundene Freundinnen umarmen einen und denselben Baum: eine von ihnen speist süße Beeren, die andre schaut, nicht essend, nur herab. Zu solchem Baume ist des Schöpfers Geist herabgesunken in seiner Ohnmacht. Doch wenn Er ehrt und schaut der Großen Göttin Allmacht und der Großen Mutter Ihre Majestät, dann weicht von Ihm sein Kummer. | Des Hymnus Laut im höchsten Himmelsraum, auf dem gestützt die Götter alle thronen, wenn man den nicht kennt, wozu hilft der Hymnus dann? Wir, die ihn kennen, haben uns versammelt hier.“ Shvetashvatara-Upanishad 4.6-8 / vgl. Johannes 11:25-26

Meister Eckharts Beschreibung Schwester Kathreis: „Herr, so freuet Euch mit mir, ich bin Gott geworden! Was ich gefunden habe, das kann niemand in Worte fassen. Denn nun bin ich da, wo ich war, ehe ich Individuum wurde – da ist bloß 'Gott und Gott' [Johannes 14:1-2a]. Und wisset, dass keine Seele in Gott hineinkommen kann, bevor sie nicht so Gott wird, wie sie Gott war, bevor sie ein Individuum wurde.“ 'Man achte genau darauf, ob eine Novizin wirklich bereit ist, der Botschaft des kulturellen hl. Geistes hingebungsvoll zu gehorchen, sodann ob sie auch wirklich Gott sucht und Eifer hat für die spirituelle Praxis, und fähig ist, Widerwärtiges im Dialog zu ertragen.' [Regula Benedicti 58,7. Über die Alltagstauglichkeit].

Die himmlische Stadt, in himmlischen Gärten, an himmlischen Bächen  'Katholische Frauen' befinden sich im Kampf mit ihrer vom kollektiven Unterbewussten beherrschten Psyche. Kosmisches Gemeinwesen ist daher gefragt: Göttliche Mutter und Kulturell-Kreative können, im Dialog vereint, die richtigen Schlüsse ziehen. Wenn seelenvolle Männer in der göttlichen Weiblichkeit wirken, dann lieben sie Ihr Werk. Und wo göttliche Weiblichkeit ist, in der schöpferischer Geist Sein Werk wirkt, da ist der SINN der Liebe.

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

O Thou who abidest in our hearts, most Merciful and Compassionate God,
Lord of Heaven and Earth, we forgive others their trespasses
and ask Thy forgiveness of our shortcomings. We begin the New Era
with pure heart and clear conscience, with courage and hope.
Help us to fulfil the purpose of our lives under Thy divine guidance.


Beethovens 9. Sinfonie – Ode an die Freude: Hymne der Europäischen Union und Europarates

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!“


„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und uns auf den rechten Weg zu führen. Amen.“
Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des Dreifaltigen Gottes


Nächtlicher Spaziergang durch den Wald  [nach einem Thema von Shankaracharya]
In der dunklen Nacht marianischer Anbetung, weibliche Gestalten aus persönlichem Bewusstsein beobachtend, warnt der ritterliche Neophyt die Karawane: „eine Schlange!“ Als aber am nächsten Tag die Morgenröte der Spiritualität seinen Weg erhellt, und er mit kosmischer Dimension in die Emotion spiritueller Weiblichkeit einzutreten vermag: da erkennt, sieht und weiß er, „was wie eine Schlange sich ausnimmt, ist keine Schlange. Es ist ein Tau, eine Liane von einer Seite zur anderen.“ Als dann der Abend sich neigte, die Sonne den Mond anzog und das Christus-Bewusstsein des Universums in Gang setzte, und Er im Bewusstsein des ganzen Kosmos rief: „In Deine Hände befehle ich meinen Geist“ (Psalm 31:6), dass sein Bewusstseins entwurde, Er den Geist aushauchte... da wird er gewahr, wie sein Bewusstsein sich hatte täuschen lassen: „Jetzt nehme Ich das Seil, nicht die Schlange: Planet Erde, die Menschheit gestaltet sich durch Mich!“ Sie spricht: „O demütiger, glorreicher Diener, du hast erleuchtet die Finsternisse meines Herzens, du hast mir rechten Glauben, gefestigte Hoffnung, vollendete Liebe geschenkt. Nun habe ich das Empfinden und Erkennen, unseren heiligen und wahrhaften Auftrag zu erfüllen.“ Frauen jedoch, die das Pferd von hinten aufzäumen, 'zerfallen zu Staub' (Genesis 3:14), und Männer, die direkt mit der Schlange als Seil anfangen wollen, werden von ihr gefressen.


Gebet der Großen Mutter an die Könige  „Die Höchste Persönlichkeit Gottes als Frau, die jenseits der Wahrnehmung unserer Sinne liegt, ist die Überseele aller Lebewesen, und so sind alle Lebewesen ohne Unterschied eins. Beginnt daher, der transzendentalen Form des Herrn zu dienen, Der die letztliche Zuflucht aller Lebewesen ist. Dazu folgt der Praxis 'Nicht die Göttin (La ilaha), sondern Gott (ill'Allah)', dann: werdet Tröster meiner Engel!“


Das Buch der Wandlungen, I GING 8. BI: Das Zusammenhalten, Die Ergänzung
„Wenn es sich um Anknüpfen von Beziehungen handelt, ist volle Wahrhaftigkeit die einzig richtige Grundlage. Beziehungen knüpfen sich und festigen sich nach bestimmten inneren Gesetzen: so ergründe dein Gewissen, ob du im seelisch-göttlichen Sinn Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast, dann ist kein Makel da. Denn es handelt sich darum, dass man sich mit andern im Gemeinwesen zusammentut, um durch den kulturellen Zusammenhalt sich gegenseitig zu ergänzen und zu fördern. Für einen solchen Zusammenhalt muss ein erleuchteter Seelen-Mittelpunkt da sein, um den sich die andern scharen. Mittelpunkt für den Kulturellen Zusammenhalt von Menschen zu werden, ist eine schwere Sache mit großer Verantwortung, es bedarf seelischer Größe, Konsequenz und spiritueller Kraft dazu. Darum prüfe sich selbst, wer andre um sich vereinigen will, ob er der Sache gewachsen ist; wer andre sammeln will ohne das Siegel des Berufenen, der richtet mehr Verwirrung an, als wenn kein Zusammenschluss stattgefunden hätte. Wo aber ein wirklicher Sammlungspunkt vorhanden ist, da kommen die Unsicheren, anfangs noch Zögernden allmählich von selbst herbei. Wer aber die Notwendigkeit des Zusammenschlusses erkannt hat und nicht die Kraft in sich fühlt, als Mittelpunkt des Zusammenhaltens zu wirken, der hat die Pflicht, sich einer andern Gemeinschaft anzuschließen. Denn nicht in klugen Worten gilt es sich zu äußern, sondern durch die Kraft der Seele; einzig seelisch-kulturelle Kraft der Männer ist so stark, dass sie mit Macht das Heil des Weiblichen von außen an sich zieht. Sind die Beziehungen der Frauen zu den Männern in erster Linie innerliche, verliert Weiblichkeit sich selbst nicht. Frauen aber die streberhaft klebend Zusammenhalt mit Männern suchen, folgen nicht dem Pfad der Edlen Weiblichkeit, die ihre Würde wahrt, sondern werfen sich weg.“ Die Geburt Gottes Weiblichkeit »Notre-Dame« ist zugleich die Geburt der kulturellen männlichen Seele. Man kann sehen, wie viele Männer noch nach Glück streben, indem sie Dinge verfolgen, die ihnen im Moment Erfolg zu bereiten scheinen; wir stellen aber fest, dass es nirgends vollkommenes Glück gibt, außer bei den Weisen Frauen (Petrus 3:9).

„Nicht mehr zu den Menschen, zu Dir wenden wir uns, Gott aller Wesen und aller Zeiten! Erlaubt ist, Dich um etwas zu bitten, Dich, der Du alles gegeben hast, Dich, dessen Gesetze unwandelbar sind und ewig: Siehe mitleidsvoll herab auf die Irrtümer unsrer Natur! Lass diese Irrtümer nicht unser Elend werden! Du gabst uns nicht ein Herz, dass wir einander hassen, nicht Hände, dass wir einander erwürgen sollten. Gib, dass wir einander helfen, die Last des kurzen, flüchtigen Lebens zu tragen. Möchten doch alle Menschen sich erinnern, dass sie Brüder sind! Möchten wir doch alle, weibliche Tyrannei über die Seelen der Männer ebenso verabscheuen wie den Raub der Männer an den Frauen! Lass uns im Schoße des Friedens der Göttlichen Mutter einander nicht hassen und zerreißen! Lass uns jetzt den Augenblick unsers Daseins anwenden, um auf gleiche Weise, in tausend andern, verschiedenen Sprachen, Deine Güte zu preisen – die uns diesen Augenblick gegeben hat: in Liebe, Harmonie und Schönheit. Amen.“ (nach Voltaire, Kap. 23 des Essays 'Über die Toleranz')

Was bringt Männer zu Reue und Buße? – Nicht der weibliche Verstand! „denn du verführst, man bewundert dich, aber selten wird man dich lieben“ (Francois Voltaire). Es ist im Dialog die Sprache des Unbefleckten Herzens, welche die männlichen Seelen ergreift und bewegt. „Lass unsere schwerfälligen Zungen Worte finden, die von Deiner Liebe, Harmonie und Schönheit sprechen. Schaffe uns neu, dass wir 'Frauen der Liebe' werden, sichtbare Worte, Deine Heiligkeit, dann werden Wir das Antlitz der Erde erneuern und alles wird neu geschaffen. Komm, Heiliger Geist, heilige uns, stärke uns, bleibe bei Uns.“ (Aus der Ostkirche)


Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir. Mein Herr und
mein Gott, gib alles mir, was mich führet zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich
mir und gib mich ganz zu eigen dir.
(Petrus Canisius, 1585; Bruder Klausens Lieblingsgebet)


Wie kann ich wissen, was ich will? 
Die Seele des Mannes ist wie ein Glas in die Hände seiner Frau anvertraut. Unerleuchtete Weiblichkeit aber spricht: „Wie kann ich wissen, was der "Heilige Geist" will? Er wird tun, was ich will! und wenn er nicht macht, was ich will, gehe ich weg; oder ich breche ihn durch Liebe, Krankheit oder Frömmigkeit.“


Es gibt kaum etwas, das Männer tun, was nicht weiblicher Eigensinn versucht (meist sogar besser) gleichzutun. Das Mysterium Planetarischen Bewusstseins aber ist, dass Männer nur in dem Maße heilend – d.h. kulturell gemeinschaftsbezogen – auf die Menschheit wirken können, wie es der Absicht der Frauen entspricht. In der Ekstase der Liebesbeziehung reflektiert der seelenvolle Charakter des Mannes die göttliche Absicht seiner Frau, durch das spirituelle Weiblichkeit das dynamische Merkmal Ihrer selbst entdeckt.


Von Engeln und Menschen
 (a) Archetyp Shiva: göttliche Männer, die in der göttlichen Weisheit beschlagen sind, denen das diskursive Denken jedoch gänzlich abgeht. (b) der gemeine Adam: jene diskursiv Redende, denen die göttliche Weisheit gänzlich abgeht. (c) göttliche Philosophen, die sowohl in der göttlichen Weisheit als auch im diskursiven Denken beschlagen sind. (d) Archetyp 'Sufi-Buddha': göttliche Philosophen, die erfahren in ihrer göttlichen Weisheit, aber im diskursiven Denken nur mittelmäßig oder schwach sind. (e) Archetyp 'unvollendeter Rama': mental starke Manager, welche im diskursiven Denken beschlagen, aber nur mittelmäßig oder schwach in der göttlichen Heilkraft sind. (f) Archetyp Manat: Dialog-Lehrerinnen sowohl der göttlichen Weisheit wie auch eines diskursiven Denkens. (g) Novizin, die allein nach göttlicher Weisheit strebt: Archetypin Al-Lat. (h) Ichbezogene Evas: Frauen, die nur nach diskursiver Erkenntnis, wie Bücherwissen, streben. || Wenn es sich nun trifft, dass Frauen zugleich in der göttlichen Weisheit und im diskursiven Dialogen beschlagen sind, so gebührt ihnen die Herrschaft, und diese sind 'Stellvertreter Gottes auf Erden'. Sollte dieses jedoch nicht der Fall sein, so gebührt die Herrschaft der Großen Mutter, welche in der göttlichen Weisheit erfahren ist und das diskursive Sprechen nur mittelmäßig beherrscht. Sollte es so jemanden noch nicht geben, so gebührt die Herrschaft bis dahin jenen Kontemplativen, die beschlagen in göttlicher Weisheit sind und denen ihr diskursiver Verstand gänzlich abgeht – die Welt ist niemals ohne jene Männer {Fragile-X-Syndrom}, die in ihrer göttlichen Weisheit bewandert sind.


Wer hat's getan? – Ein Wallfahrtsgesang.
„Maria durch ein Dornwald ging, Kyrie eleison.
Der hatte in sieben Jahren kein Laub getragen! Jesus und Maria. || Was trug Maria unter ihrem Herzen? Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen, Das trug Maria unter ihrem Herzen. Jesus und Maria. || Da haben die Dornen Rosen getragen. Kyrie eleison. || Wie soll dem Kind sein Name sein? Der Name, der soll Christus sein, Das war von Anfang der Name sein. || Wer hat erlöst die Welt allein? Das hat getan das Christkindlein {Krishna}, Das hat erlöst die Welt allein! Jesus und Maria.“
[Die Prinzen: www.youtube.com/watch?v=uSevp-f_5cs]


Vom Dialog in der subtilsten Ebene des klaren Lichts
  Wie sind Frauen, die weder Selbstquälerinnen sind, der Übung der Selbstqual nicht ergeben, noch Nächstenquälerinnen, der Übung der Nächstenqual nicht ergeben, die ohne Selbstqual, ohne Nächstenqual, welche schon bei Lebzeiten gestillt, erloschen, abgekühlt, in seligem Gefühle heilig gewordenen Herzens verweilen? Sie erscheinen gleichsam als Buddha, Vollendete in der Welt, als ihr heiliger und völlig erleuchteter Herr und Gott, als die Wissens- und Tugendreichen, Gesegneten, als die den Teufel genau kennenden, unvergleichlichen Lenkerinnen der unbezähmten Menschheit, Meisterinnen der Engel und Menschen, erleuchtete Weise Frauen: Die Göttliche Mutter. Sie erklärt 'diese Welt mit ihren Engeln, Teufeln und Göttern, mit der Schar ihrer Asketen, Priester, Geister und Menschen', nachdem Sie sie selber erkannt und durchschaut haben, geben Sie den Dharma, die Lehre. (Pali Kanon, Puggala Paññatti 238)


„Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, und es ist nicht, was er sagt. Es ist Seine Atmosphäre. Es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. Lassen Sie jetzt Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern, um ‚Shiva‘ zu besuchen, wie er da im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen; während Sie noch immer von Abhängigkeiten psychisch behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Und was ‚Buddha‘ betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn Er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [bzw. das Verschwinden von Verführen]. ‚Sri Krishna‘ ist natürlich eine Vorwegnahme von ‚Christus‘: Er ist Gott, welcher Kind und daher menschlich geworden ist. Und ‚Rama‘: um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt Er seine animalische Natur ganz in den Dienst seiner himmlischen Natur.“
Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004.


„Würdig ist es, dich selig zu preisen, Gottesgebärerin; allzeit Selige und Makellose und Mutter unseres Gottes. Geehrter als Cherubim {Göttliche Mutter und spiritueller Meister} und unvergleichlich herrlicher als die Seraphim {Kulturell-Kreative und geistige Frauen} unversehrt hast du Gott das Wort geboren, du wahrhaft Gottesgebärerin, sei hochgepriesen.“
Magnifikat: Megalynarion-Hymnus aus der Göttlichen Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomos.


Avesta-Hymne: Yasna 30,1-4  Vom Ursprung des Heilens
„Der Weise muss vor allem diese Gesänge in seinem Herzen aufbewahren: durch Rama (Reinheit des Denkens und Fühlens), Shiva (Reinheit des Wortes) und Krishna (Reinheit der Handlungen) vollzieht sich die Heilung der Erde; darum werden zu Ende aller Dinge die Anbeter der Göttlichen Mutter zu dem schönsten Ort, dem Paradies, geführt werden. Nun unterscheide selbst, bevor der letzte Tag anbricht, zwischen diesen beiden Gesetzen: das, was von kulturellem Geist leuchtet, ist der Humanismus des Gemeinwesens der Erde; was von ihm nicht leuchtet, sind spirituelle Machtzentren der Männer sowie Feminismus.


Männer müssen sich von dem Muster lösen, die Materie zu beherrschen und auszubeuten. Frauen können sich von ihrem physischen, astralen und mentalen Körper befreien, um nur in ihrem göttlichen Körpern zu leben, dann finden sie genau den Partner, mit dem sie ihren seelischen Lebensplan weiterführen können; wenn sie dies nicht zur Sprache bringen, bringt es niemand zur Sprache. Dies einzusehen ist der Sinn von 'tavistock-working-conference'.


The Syrian Legends of Our Lady Mary, The Perpetual Virgin and Her Mother Hannâ
„In der Schatzhöhle sahen die Drei Könige einen Stern am Firmament, welcher in einem helleren Lichte als alle anderen Sterne strahlte. Und in seiner Mitte war ein Mädchen, das einen Knaben trug, und auf dessen Haupt war eine Krone aufgesetzt.“ (E. A. Wallis Budge).


Die alten und die jungen Frösche
 Die jungen Frösche haben einmal bei warmer Sommerzeit, nächst der Lache eines Sumpfes, über alle Maßen gequakt und geschrien, also zwar, dass ein alter Frosch selbst über diese abgeschmackte Musik verdrüssig geworden und die Jungen nicht wenig zurechtgewiesen hat. „Schämt euch doch, ihr grünhosenen Strolche!“ sagte er, „ihr wilden Lachendrescher, ihr hupfenden Spitzbuben, schämt euch, dass ihr so ein verdrießlich Geschrei vollführt! Wenn ihr aber doch wollt lustig sein und frohlocken, so singt wenigstens wie die Nachtigall dort, die von einem Ast zum anderen hüpft. Ihr großmaulenden Narren, könnt ihr denn nichts anderes als nur das Qua-Qua-Qua?“ – „Vater“, antworteten die Frösche, „das haben wir von dir gelernt.“ (Abraham a Sancta Clara, Fabeln).


Frauen sind Heiligtümer. Männer, die mit ihnen zu sprechen und ihnen zuzuhören wissen, erfahren jene Liebe, Freude, Freundlichkeit, Güte, Treue, die die Weisheit des Lebens ist. Der Leiter im Dialog ist jener »König Rama«, der erkennt: „Oh wie seelenlos! 'es ist kein Vergnügen, den Weltmann zu spielen, eingehüllt in Dummheit'
(Thomas Mann, Felix Krull). Mögen wir mit kultureller Kraft, als Brüder des Friedens, Frauen zur Weisheit führen!“

 

 


Y.  Universel – Intertextual Human Experience


Gesänge des Rigveda, Erster Liederkreis, Die Lieder des Kutsa, des Angirasen I.95  'An Agni'
„Zwei ungleiche Kühe wandeln, einem schönen Ziele folgend; eine um die andere säugen sie ihr Kalb. Während es bei der einen goldgelb ist, seinem eigenen Triebe folgend, erscheint es bei der anderen hell in schönem Glanze. / Ihn, der ein scharfes Angesicht hat, bei den Menschen von selbst Ansehen genießt, Den strahlenden führen sie herum. Seine funkelnde Gestalt wurde beim Gottesdienst der Versammlungsort der Götter.“


Die Bhagavad-gita I.39-40  'Aufruhr und Zerfall' / Sapientia 5:17-23 / Das Buch Jesaja 52:11
„Wenn auch viele, deren Sinn von Habgier gehemmt, die Zerstörung der Familie nicht als ein Übel ansehen – warum sollen wir nicht die Weisheit besitzen, dass es gilt, uns von diesem Übel fernzuhalten? Denn wird die Familie zerstört, so geht die heilige Ordnung zugrunde; wenn die heilige Ordnung untergeht, überwältigt Gesetzlosigkeit die Nationen; nimmt Gesetzlosigkeit überhand, verdirbt das Gewissen der Frauen: unerwünschte Nachkommenschaft entsteht. So werden durch die Untaten der Zerstörer der Familie, die die Verwirrung der heiligen Ordnung zur Folge hat, die ewigen Gesetze der Menschheit und sittliche Grundlagen der Familie vernichtet: Krankheit, Chaos, Kriege, Seuchen entstehen.“


Die Yoga-Sutras des Patanjali, Zweites Kapitel, Verse 3-11  'Geistige und spirituelle Praxis'
„Unwissenheit, Narzissmus, Anziehung und Abneigung sowie Furcht vor dem Tod sind die Leiden, die Schmerz verursachen. Unwissenheit hält das Vergängliche, Unreine, das Leid, das Nicht-Selbst fälschlich für das Unvergängliche, Reine, Angenehme, das Selbst. Egoismus ist die Identifikation des Liebenden mit dem Instrument des Liebens. Anziehung ist das, was sich mit Vergnügen beschäftigt. Abneigung ist das, was Schmerz zu meiden sucht. Furcht vor dem Tod ist der fortgesetzte Wunsch zu leben, welcher sogar im Geist von Weisen verwurzelt ist. Leiden (Pandemien) müssen durch Kontemplation in Gegenströmung aufgelöst werden: Das WIR muss wichtiger sein als das Ich, das bedeutet: Verzicht.“


Der Rigveda X.90,1 /Brihadaranyaka-Upanishad (Weißer Yajurveda) III.8  'Der Unvergängliche'
„Wer weiß es in Wahrheit, woher geboren, woher ist diese Schöpfung; herwärts sind die Götter durch diese Sendung gelanget, wer aber weiß, woher er selber gekommen? Purusha ist dieses All, was ist, und auch was sein wird, auch über die Unsterblichkeit gebietend, da Er, was durch Speise ist, weit überragt. So bedeutend ist seine Größe, ja größer als dies ist noch Purusha, ein Viertel von ihm sind alle Welten, drei Viertel von ihm unsterblich im Himmel. / Auf des Unvergänglichen Geheiß stehen auseinandergehalten Sonne und Mond; und der Himmel und die Erde. Wahrlich: dieses Unvergängliche ist sehend nicht gesehen, und hörend nicht gehört, und verstehend nicht verstanden, und erkennend nicht erkannt.“


Das Mahabharata, Shanti Parva (Das Buch des Friedens) 163  'Vom Verlust der Urteilskraft'
„Verlust der Urteilskraft hat ihre Ursache in Unwissenheit und entspringt sündhaften Gewohnheiten; wenn Frauen, die von diesem Fehler angegriffen werden, an der Gemeinschaft großer Acharyas [Cultural Creatives] und dem Rat Weiser Frauen Gefallen finden, verzieht sich dieses Laster sofort und unverzüglich. Loben Männer widerstreitende Schriften, entspringt aus diesen Umständen ihr Wunsch nach verschiedenen Handlungsweisen – nachdem jedoch das seelische Erwachen erlangt wurde, wird dieser Wunsch gelindert.“


Das Mahabharata, Adi Parva – Buch der Ursprünge 115  'Das Planetarische Bewusstsein'
Den einfachen Arbeitern (karmis) ist gesagt, dass jeder Einzelne seinem Dorf zuliebe Opfer zu bringen hat; Geschäftsmännern (jnanis), dass die Dörfer dem Städtebund zuliebe eingebracht werden dürfen; spirituellen Verwaltern (sufi-yogis), dass die 'Heilige Stadt' den Staatsgeschäften zuliebe zurückgestellt werden muss. Kulturell-Kreative (brahmanas) geben das Beispiel, dass selbst eine Nation des Humanen wegen aufgegeben werden kann.


Das Shiva-Purana, Buch 2 Vidyeshvara Samhita, Kapitel 13  'Über gutes Betragen'
Sind Frauen frei von Begehren, „vom Wünschen überhaupt“ (Buddha), dann gewinnen sie die Reinheit der Seele und diese Reinheit zieht Weisheit nach sich. Daran gibt es keinen Zweifel. In vergangener Zeit war geistliche Enthaltsamkeit das beste Mittel, um Tugend zu erlangen; im jetzigen Zeitalter ist es vor allem der psychoanalytische Dienst spiritueller Männer im Gemeinwesen, was das Herz der Frauen öffnet, Dharma zu geben. Im Krita-Zeitalter erlangte man Weisheit durch Meditation, im Treta- durch Buße und im Dwapara- durch Opfer. Jetzt im Kali-Zeitalter geschieht Weisheit durch die 'Anbetung des Herrn'.


Páli Kanon, Anguttara Nikáya III,31  'Ecclesia domestica' / Genesis 1:27 / Bhagavad-gita 14.3-4

„Gott, ihr Mönche, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; die ersten Lehrer, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter; Anbetungswürdige, das ist eine Bezeichnung für Vater und Mutter. Viel tun die Eltern für ihre Kinder. Sie sind ihre Erzeuger, Ernährer und sie zeigen ihnen diese Welt. Mit «Gott» bezeichnet man die Eltern, «die ersten Lehrer» nennt man sie; sie, die Erbarmer des Geschlechts, sind der Ehrfurcht würdig. Es schenke ihnen darum Achtung der Weise und bediene sie mit Speise und Getränken. Wegen dieses Dienstes, den man seinen Eltern tut, hat man hier der Weisen Lob und dort des Himmels Seligkeit.“ || „Ich bin der Vater dieser Welt und auch die Mutter.“ Bhagavad-gita 9.17


Páli Kanon, Majjhimá Nikáya 26 (3.6); Udāna VIII.1 / A
guttara-Nikáya 8.53 || Lukas 14:26
Buddha sprach: „Ich habe das Todlose {amata dha tu: die Motivation der Seele} gefunden! Es gibt einen Weg, der zur Läuterung hilft, zur Überwältigung des tiefen Schmerzes und des Jammers, zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal, zur Gewinnung des Rechten, der Angst ein Ende setzend, Leidfreiheit verwirklichend; dieser Weg ist der Weg der Vier Verankerungen der Achtsamkeit. Und, ihr Mönche: Es gibt ein Nicht-Gewordenes, Nicht-Geformtes und Nicht-Vergehendes; ohne dies Nicht-Gewordene, Nicht-Geformte und Nicht-Vergehende gäbe es keinen Ausweg aus all diesem. Doch akzeptiert meine Worte nicht, ohne sie zu hinterfragen. Ihr müsst die Lehre für euch selbst prüfen und untersuchen.“


Zend Avesta, Yasht 17,59 || 5,62  'Gottes Vereinigung mit der Seele' (Sure 2,67-71; Jesaja 54:1)
„Und es erhob Die Gute Erhabene Segnung ihre Klage: Das ist mir die schlimmste Tat, die grausame Menschen verüben, wenn sie junge Frauen vom geistigen Pfad führen und als lange unverheiratet der Welt preisgeben. Was soll ich ihnen tun? Soll ich zum Himmel gehen? Soll ich mich zur Erde hinabwenden? Ahura Mazda {Die Unzerstörbare; Höchster Gott} antwortete: Verweile hier! Komm und trete ein in meinen Himmlischen Palast (Sure 89:27-30). || Und es kam Ardvi Sura Anahita {die Makellose} von den Sternen dort herbei auf diese Erde und sprach zu Zarathustra: Du Frommer, dich machte der Herr zum Meister der körperlichen Welt; Mich aber machte der Herr zur Hüterin des ganzen guten Daseins.“

Schlussgesang: „O Gute Erhabene Segnung, wegen ihrer Pracht und ihres Glanzes will ich sie verehren; und denjenigen, von welchem unter den existierenden verehrungswürdigen Wesen der Weise Herr gemäß der Wahrheit weiß, dass für ihn in der Verehrung das Beste beruht; und die Seelenführer aller frommen Männer und frommen Frauen verehren wir.“


Die Frau des Pharaos (Sure At-Tahrim) Bezüglich Mäzenatentum hat das eine Wort Ramas Gewicht und Kraft, während Shiva vielleicht tausend Worte sprechen mag, die doch ohne Wirkung bleiben. Dies liegt daran, dass in Krishna der Mund Gottes zu seinen Devotees spricht, und Shivas Herz die Gläubigen lehrt; dass aber die Seele Ramas zur Welt spricht. Das Wort des Königs ist die Medizin für jede Krankheit der Welt, nicht nur für körperliche Krankheiten, sondern auch für jene psychischen Störungen, die bisher von der Wissenschaft noch unerforscht sind. Durch ein ständiges Studium des Lebens, durch besonderes Nachdenken über seine Berufung, durch sorgfältiges Beobachten der Auswirkungen der eigenen Atmosphäre auf andere, gelangt Rama zu einem Zustand der Erkenntnis, in der er das Herz der Menschheit heilen kann – dies gelingt ihm aber erst dann, wenn seine Gattin es will.


Der Heiland Astvaturta oder Vom Seelenblick der Männer im Dialog der Frauen
„Den starken, königlichen Glücksglanz, den vom Weisen geschaffenen, verehren wir, den sehr gepriesenen, großmächtigen, wirksamen, kraftvollen, zauberkräftigen, den andern Geschöpfen verborgenen. Der dem Weisen Herrn eigen ist, damit er erschüfe die Geschöpfe, die vielen und schönen, die vielen und wunderbaren, die vielen und wundervollen, die vielen und strahlenden; damit sie das Leben wundervoll machen, nicht alternd, nicht sterbend, nicht verwesend, nicht faulend, ewig lebend, ewig gedeihend, so dass freies Belieben herrscht. Wenn die Dahingegangenen wieder auferstehen werden, und für die Lebenden Vernichtungslosigkeit kommen wird, dann wird Er das Leben nach seinem Willen zu einem wundervollen machen. Er wird schauen mit den Augen des Geistes, alle Geschöpfe wird Er sehen. Er wird mit den Augen des Segens das ganze körperliche Dasein anblicken, Sein Blick wird unvergänglich machen die ganze körperliche Welt. Und die Freunde des siegreichen Heilandes werden hervortreten, deren Gedanken, Worte und Werke, und deren religiöse Wesenheit gut ist, und die niemals falsch reden mit ihrer eigenen Zunge. Vor ihnen wird sich beugen der Zornteufel mit schrecklicher Keule, der üblen Glücksglanz hat. Die Wahrheit wird die böse Lüge besiegen, die finstere, von der das Böse stammt. Entfliehen wird der Böse Geist, der schlimme Werke tut, seiner Herrschaft beraubt. Besiegt wird das falsche Wort, das rechtgesprochene Wort besiegt es. Besiegt wird das Böse Denken, das Denken des Heiligen Geistes besiegt es.“ Zend Avesta, Zamyad Yašt


Das Buch der Wandlungen, I GING 14 DA YU 2  'Der Besitz von Großem' (Die Besitztümer)
„Großer Besitz besteht nicht in der Menge der Güter, die Frauen zur Verfügung stehen, sondern vielmehr und vor allem in ihrer spirituellen Persönlichkeit, die aus der Verwendbarkeit des seelischen Geistes der Männer (The Cultural Creatives) resultiert. Dann mögen Frauen ihre Männer zu kulturellen Unternehmungen gebrauchen und frei bleiben von Verlegenheit und Fehlern. Wenn tüchtige Gehilfen, die ihrer Aufgabe in 'seelischer Gruppenheilung' und 'geistlicher Bildung und Erziehung' gewachsen sind, den Frauen im Dialog zur Seite stehen, kann man diesen Männern die große Verantwortung zur ehelichen Beziehung aufladen, was die Grundlage zur wahren menschlichen Gesellschaft in Freiheit ist.“


Das Buch Henoch 78.10-12
|| Syrisches Glaubensbekenntnis, Aus der Antiochenischen Liturgie
„Und eine andere Anordnung zeigte mir Uriel, wenn Licht gebracht wird in den Mond, und woher es gebracht wird aus der Sonne: Den, der gezeugt wurde von der Substanz, Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott von wahrem Gott, und von gleicher Natur ist. Einer ist der Gezeugte und Einer ist der Erzeuger: Sie sind eins in einer Einheit.“


Das Buch Deuteronomium 6:4-9 und 11:13-21  'Das Pergament der Mesusa'
„Höre Jisrael, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, seien in deinem Herzen, schärfe sie deinen Kindern ein, sprich davon, wenn du in deinem Haus sitzest, wenn du auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst, wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien zum Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore. Es wird sein, wenn ihr auf Meine Gebote immer hören werdet, die Ich euch heute gebiete, den Ewigen euren Gott zu lieben und Ihm zu dienen mit eurem ganzen Herzen und mit eurer ganzen Seele, so werde Ich den Regen eures Landes zur richtigen Zeit geben, den Frühregen und den Spätregen, du wirst dein Getreide einsammeln, und deinen Most und dein Öl. Ich werde das Gras auf deinem Feld für dein Vieh geben und du wirst essen und satt werden. Hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde und ihr abweichet und Göttern der anderen dienet und euch vor ihnen bückt. Der Zorn des Ewigen wird dann gegen euch entbrennen, Er wird den Himmel verschließen, dass kein Regen komme. Epidemien werden auftreten und ihr werdet bald aus dem guten Land schwinden.“


Psalm 68:2;10-12; 22; 27; 31-36  Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft [der Großen Mutter]
„Es erhebe sich Gott, auf dass seine Feinde zerstieben; die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht. Du lassest Regen strömen in Fülle und erquickst dein verschmachtendes Erbland. Deine Geschöpfe finden dort Wohnung. Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen. Der Herr entsendet sein Wort; groß ist der Siegesbotinnen Schar. Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt. Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg. Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, singt und spielt für den Herrn, der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät. Versammelt euch und preist Gott, den Herrn in der Gemeinde.“


Das Buch Jeremia 30:1-2, 18-22  'Trostschrift'
|| Heiliger Sohar, BeReshid, Lech Lecha 209
„Und das Wort des Herrn ging an Jeremia: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch! Die Stadt soll auf ihrem Schutthügel aufgebaut werden, die Burg auf ihrem alten Platz stehen. Lobgesang wird dort erschallen und die Stimme fröhlicher Menschen. Ich will ihre Zahl vermehren, sie sollen nicht weniger werden und ich will ihnen Ehre verschaffen. Spruch des Herrn. Ihr werdet mein Volk sein und ich werde euer Gott sein.“


Das Buch Ijob 16:10-17  'Gottes ungerechter Angriff'
|| Matthäus 26:67-68
„Doch sie sperren ihr Maul gegen mich auf, schlagen voll Hohn mich auf die Wangen, scharen sich gegen mich zusammen. Gott gibt mich dem Bösen preis, ja in die Hand der Frevler stößt er mich. In Ruhe lebte ich, da hat er mich erschüttert, mich im Nacken gepackt, mich zerschmettert, mich als Zielscheibe für sich aufgestellt. Seine Pfeile umschwirren mich, schonungslos durchbohrt er mir die Nieren, schüttet meine Galle zur Erde. Doch kein Unrecht klebt an meinen Händen, und mein Gebet ist lauter.“


Liber Plenarius (Niederdeutscher Psalter) Das Lübecker Plenar von 1488
„Eheleute sollen über die leibliche Liebe hinaus sich in Gott liebhaben, jedoch so, dass sie Dharma, den Heiligen Geist 'Nächstenliebe' vor allen anderen Dingen lieben und dieser Liebe keine andere Liebe, sei es eheliche Liebe oder Liebe zu anderen Dingen, vorziehen."

Begegnungen geschehen in Anwesenheit des aktiven seelischen Selbst. „Der Neurotiker ist nicht zum Dienen bereit; und wenn die Seele fehlt, ist das, was wir für Liebe halten, vielleicht Lust, Pflicht, Gier, Selbstverleugnung oder etwas anderes – aber nicht Liebe.“ (Claremont de Castillejo: Knowing Woman. A Feminine Psychology). „Man sollte dies bedauern, weil man durch das Empfangen vom Schöpfer entfernt wird.“ Yehuda Ashlag, Shamati 231


Platon, Das Gastmahl [Sympósion]  'Die Rede der Diotima'
 || Psalm 23:5 'Der Gute Hirte'   
Die größten Lehrer der Menschheit haben mehr von Frauen gelernt als sie sie gelehrt haben. „Diotima sprach zu Sokrates: Alle Menschen tragen Zeugungsstoff in sich, den körperlichen sowie den geistigen. Und wenn wir zu einem gewissen Alter gelangt sind, so strebt unsere Natur zu erzeugen. Im Hässlichen aber vermag sie nicht zu erzeugen; die Zeugung nämlich ist die Vereinigung des Mannes und seines Weibes. Es ist aber dies eine göttliche Sache und in dem sterblichen Lebenden etwas Unsterbliches, die Empfängnis und die Erzeugung; es kann dieser Akt nicht vor sich gehen, wo es an Einklang fehlt. Eine leitende und entbindende Göttin ist daher die Schönheit bei der Geburt. Wenn nämlich das, was den Zeugungsstoff in sich trägt, dem Schönen naht, wird es beruhigt und von Freude durchströmt, und gebiert und erzeugt. Wenn es sich aber dem Hässlichen naht, so zieht es sich finster und traurig in sich zusammen, wendet sich ab, schrumpft ein – und erzeugt nicht, sondern es trägt mit Beschwerde seine Bürde weiter. Denn die Liebe geht gar nicht auf das Schöne, sondern auf die Erzeugung und Ausgeburt im Schönen. Und ganz gewiss gehört die Weisheit zu dem Schönsten, und Eros ist Liebe zu dem Schönen; so dass Eros notwendig weisheitsliebend ist.“


Viererlei Gesinnungen gibt es: (A) Meine Frau ist mein, und deine Frau ist dein: die gewöhnliche Gesinnung, manche sagen auch, die von Sodom. (B) Meine Frau ist dein, und deine Frau ist mein: die Gesinnung des gemeinen Volkes. (C) Meine Frau ist dein, und deine Frau ist dein: die Gesinnung eines heiligen Gerechten. (D) Meine Frau ist mein, und deine Frau ist mein: die Gesinnung des Gottlosen.
Babylonischer Talmud, Mishna Avot 5.12


Demeter und Persephone – Elisabeth und Maria – in der Heiligen Schrift der Hindus
„Der Himmelssohn, die Persönlichkeit der religiösen Grundsätze, der Genius {Stärke auf dem x-Chromosom} wanderte in der Welt umher, als er Die Große Mutter {Demeter} traf, der, vor Schmerz über den Verlust ihrer Tochter {Persephone} überwältigt, Tränen in ihren Augen standen. Er sprach zu ihr: Empfindest du Mitleid mit den unglücklichen Frauen und Kindern, die von gewissenlosen Männern verlassen werden? Bist du unglücklich, weil die Göttin der Gelehrsamkeit von Spirituellen, die dem Eros gegen die Grundsätze der Religion verfallen sind, ungebührlich behandelt wird? Tut es dir leid zu sehen, dass gute Männer bei jenen Familien von Regierungsverantwortlichen Schutz suchen, die Ethik nicht achten? O Mutter Erde, hier bin ich, um dir deine schwere Last abzunehmen.“ Bhagavata-Purana [Srimad-Bhagavatam] ‚Das alte Buch von Gott‘, Canto I.16 Verse 18-23


Erster Korintherbrief 12:28  'Der eine Leib und die vielen Glieder', Epheserbrief 4:11-13
„Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Wunder zu tun? Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Können alle prophetisches Reden auslegen? So hat Gott in der Kirche die einen als Apostel eingesetzt, die andern als Propheten, die dritten als Lehrer; und Er verlieh die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten.“


'Liebe, Harmonie und Schönheit' 
„Das Schöne ist nichts anderes als das Göttliche im Kleide des Reizes dargestellt, das Göttliche aber ist in dem Herrn des Himmels ohne Schranken, im Menschen beschränkt; und doch ist es sein eigentlichstes Wesen, und strebt überall und unbedingt nach beglückender Entfaltung, als Gutes, Wahres, Schönes, in Religion, Wissenschaft, Kunst, Lebenswandel. . . Das Weib aber erträgt den Himmel nicht!“ (Adalbert Stifter).


Psalm 110:3 || Hebräerbrief 1:3-5 || Matthäus 22:41-44  'Zeugung von Gott'
„Dein ist die Herrschaft am Tage deiner Macht, wenn du erscheinst in heiligem Schmuck. Ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, wie den Tau in der Frühe.“ || „Und er entfernte sich zum Himmel, indem er sich mit der Sonne vereinigte und der Gottesleib sich mit dem vermischte, der ihn gemacht hatte. Und als die Erde hell wurde morgens, und die Sonne erschien, und der ganze Himmel erglänzte: da wurde Er auf den Thron gesetzt.“


Der Heilige Sohar, BeReshid 30  Die Schöpfungsgeschichte: 'Das Allerverborgenste von allem'

„'Und Gott sprach' bedeutet, dass der Palast den heiligen Samen gezeugt hat, mit dem sie vorher geschwängert war. Weil es die Regel ist, dass der obere, der auf den unteren herabsteigt, wie er wird. Ähnlich wird der untere, der sich zum oberen erhebt, wie dieser.“

„Und so vermehrte Er auch die fünf Brote in Seinen Händen, weil in Christi Händen die Macht dazu lag. Jene fünf Brote waren wie Samen, die zwar nicht in die Erde gelegt, aber von Dem vermehrt wurden, der die Erde erschaffen hatte.“ Augustinus, Johannes Ev. 24.1


Das Evangelium nach Lukas 6:43-6:44  Von der wahren Frömmigkeit
Through Women The Future Generations Come
  Jede Frau erkennt man an ihren Früchten: eine schlechte Frau, bringt keinen guten Mann hervor, denn von den Disteln pflückt man keine Feigen (von scheinheiligen Frauen, die noch Gekreuzigte kontemplieren, kann man nicht spirituelle Weiblichkeit erwarten) und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben (seelenlose spirituelle Weiblichkeit wird keine selbstverwirklichten schöpferischen Heiler hervorbringen). Auch gibt es keine guten Frauen, die schlechte Früchte hervorbringen, so dass Gott in den Frauen, kraft Eines heiligen Geistes der Männer, human werden kann.


Evangelium nach Matthäus
13:1-23  'Rede über das Himmelreich' / Numeri 24:20-24 / 1 Korinther 10:21
„Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg: die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden: die Saat versengt und verdorrte. Ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht: teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!“ Ist auf der Welt das allgemeine Bewusstsein zu Planetarischer Heilung stark, jedoch der Männer Energie und Tatkraft Dialog zu führen schwach, dringen pandemische Erreger, Unruhen, Krankheit, Tod in die Menschheit ein. Erhören Frauen die »Innere Stimme ihres Herrn und Gottes« zu ihrer Heilung, bleiben aber Energien und Tatkraft der Männer Dialog zu führen weithin schwach, breiten sich Trägheit und Schläfrigkeit unter den Frauen aus. Ist die spirituelle Weisheit der der Frauen stark, der Männer Anima-Glaube, das Vertrauen in »Unbefleckte Empfängnis« aber schwach, säen sich Zweifel in die Herzen aus: die femininen Energien zur tatkräftigen Heilung der Menschheit erlöschen. Ein 'gutes Ehepaar' kann mit jedem Dialog bis zu 30 Schüler hervorbringen; 'gute Witwen' können in ihren Hauskirchen bis zu 60 Bodhisattvas führen; 'die spirituelle Jungfrau' hat als Frucht des Heiligen Wortes bis zu 100 Christusse.


Der Brief an die Römer 12:1-16  'Die Glieder der Gemeinde und ihre Dienste'
„Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischer Rede, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; und wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig. Eure Liebe sei ohne Heuchelei. Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten! Seid einander in brüderlicher Liebe zugetan, übertrefft euch in gegenseitiger Achtung! Lasst nicht nach in eurem Eifer, lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn! Helft den Heiligen, wenn sie in Not sind; gewährt jederzeit Gastfreundschaft! Segnet eure Verfolger! Freut euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden! Seid untereinander eines Sinnes, strebt nicht hoch hinaus, sondern bleibt demütig! Haltet euch nicht selbst für weise! Und bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen, aufzustehen vom Schlaf. Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.“


„Verstehe zu lieben, wenn du aufsteigst“
(Helena Roerich, El Morya) 
Planetarisches Bewusstsein [das Licht der Vernunft] meint: ein neues Universum empfangen. Doch nie kann der Spiegel der weiblichen Seele sich Männern offenbaren, die nicht zuvor das Bild der 'Unbefleckten Empfängnis' willig in sich aufgenommen haben; nicht eher vermag Heiliger Geist eines Mannes in die Seelen der Frauen gelangen, wenn nicht zuvor feurige Emotionen des Geliebten Herrn ihre Herzen so transfiguriert haben, dass das Gemüt Seinen Dharma lehrt. Lieben heißt, den innewohnenden Geist ausstrahlen, den die männliche Seele selbstlos schenkt.


„Liebliche Wolken mit zarter Luft berühren die Erde und lassen sie von Grünkraft und Fruchtbarkeit überquellen: das Feuer hat die Flamme und ist Lob für Gott, und der Wind bewegt die Flamme und ist Lob für Gott, und in der Stimme ist das Wort, und sie ist Lob für Gott, und das Wort wird gehört und ist Lob für Gott; daher ist die ganze Schöpfung Lobpreis Gottes. Wem aber die Grünkraft des Heiligen Geistes fehlt, der wird vom Unglauben erstickt, von bösen Werken verschlungen und stürzt in den höllischen Schlund, weil er nicht danach eifert, sich der Gnade Gottes anzuempfehlen.“
Hildegard von Bingen.



Weiblicher Schöpfungsakt – Wille zu Wandel und Erneuerung

Dorje Thegpa (Vajrayana), Kalachakra Chandamaharoshana Tantram
„Frauen sollten geehrt werden. Frauen sind der Himmel. Frauen sind die Wahrheit. Frauen sind das höchste Feuer der Transformation. Frauen sind der Buddha. Frauen sind die religiöse Gemeinschaft. Frauen sind die Vollendung der Weisheit.“


Spirituelle Weiblichkeit liebt den Neuen Himmel und die Neue Erde. „Dabei ist spirituelles Bewusstsein der Frauen jenes 'heilige Öl', das die fünf klugen Jungfrauen 'in ihren Krügen' (Matthäus 25:4) für die Ankunft des Bräutigams bereithalten“
(Claremont de Castillejo, Knowing Women). Und daran werden sie erkennen: „Auf wen sie den Geist herabkommen sehen und auf wem er bleibt, Der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft“ (Johannes 1:33).


Fünferlei Frauen gibt es, welche?  Frauen, die buhlerische Liebe unternehmen, dies nicht bereuen, und den Sinn der Liebe, wie sie wirklich ist, nicht erfahren; ebenso wie jene, die buhlerische Ehe unternehmen, das irgendwann bereuen, ihre Geistesbefreiung und Befreiung durch den Sinn der Liebe, wie sie wirklich ist, nicht erfahren. Frauen, die selbst die wahre eheliche Liebe nicht unternehmen, dies zwar bereuen, den Sinn der Liebe, wie sie wirklich ist, jedoch nicht erfahren; sie gleichen jenen Frauen, die wahre eheliche Liebe nicht unternehmen, und das sogar niemals bereuen. Es gibt aber auch Frauen, die wahre eheliche Liebe unternehmen und das nicht bereuen, und dann den Sinn der Liebe, wie sie wirklich ist, erfahren – diese haben ihren Glanz von den Kulturell-Kreativen erhalten.


Wenn Frauen sich fragen: „Wir sind die Seele selbst – doch wo sind Männer-Seelen? Woran können wir erkennen, wie sich des Mannes Seele manifestiert? Und wo ist das Paradies? Wo ist der Himmel? Wo sind Freude und Vergnügen? Wo ist die Liebe? Wo ist Gott?“ So können sie jeder dieser Fragen beantworten mit: Er liebt in unserem Herzen.


Notre-Dame
 
Das größte Privileg der Männer besteht darin, geeignetes Werkzeug der Göttlichen Mutter zu werden; bis sie dies wissen, haben sie ihren wahren Lebenszweck nicht erkannt. Die ganze Tragödie im Leben der Generationen und Geschlechter ist die Unkenntnis dieser Tatsache. Von dem Moment an, in dem Männer das erkennen, leben wir die Botschaft Gabriels: das kulturelle Leben als Liebe, Harmonie und Schönheit zwischen 'Höchster Kraft und Schöpfergeist' (Lukas 1:35). Als Jesus Christus sagte: 'Sucht zuerst das Reich Gottes', meinte er: „Die einzige Sache, auf die ihr euch verlassen könnt, ist die Gunst der Göttlichen Mutter. Baut weder auf eurem Studium noch auf Meditation auf, obwohl beides euch hilft: Ihr seid von der Göttlichen Mutter abhängig, nicht einmal von eurem spirituellen Lehrer. Sucht Sie, vertraut dem Universel 'Garten der Göttlichen Mutter', in Ihm liegt der Sinn eures Lebens, in Ihr ist die Würde eurer Seele verborgen.“


Fatimas Geheimnis
  „Notre-Dame ist solch ein vollkommenes Muster der Schönheit, dass man Sie nicht anders geschaffen wünschen könnte. Es ist, als wäre Sie von Perlenwasser gebildet; ein Mond leuchtet aus allen Ihren Gliedern hervor. Sie reitet auf einem grauen Maultier, Ihre Stirne ist der Vollmond, der Zweig eines Baumes ist Ihr Wuchs, und Ihr Atem ist Moschus: kein Mensch gleicht Ihr. Sie bewacht das Geheimnis mit den Pfeilen ihrer Blicke, die Sie denen entgegenschleudert, die Gewalt gebrauchen.“ (Hekaya, arabisch)


An Taliban
  Die Göttin spricht: „Der Tag wird kommen, an dem Eure persönlichen teuflischen Machenschaften und Eigenarten 'fana' – zerschlagen und ausgelöscht sein werden. Meine göttliche Natur 'nasutiat' wird an die Stelle treten, was vormals eure 'Allahu-Akbar-Natur' war. Aus Heiligem Geist wird in Schwesternschaft der Planet des Friedens erstehen.“


Physische Leidenschaft ist Schall und Rauch, Erosbegehren das Erglühen des Höllenfeuers der Liebe. Seelenzeit ist die Flamme, die den Pfad der Menschheit erleuchtet.

 

 

 

Das Opfer so vieler Übel der Welt, sind Frauen Märtyrerinnen, vom kulturellen Müll
der Welt niedergeschlagen. Und die Väter managen weiter, sie für ihre Söhne sichern
zu können, nach der Herrenmoral: besser Frauen zu verwüsten als sie zu verlieren.
 

 


Frauen scheinen unter einer Art inneren Vergiftung zu leiden, obwohl sie sich dessen zumeist nicht bewusst sind: die Verwüstung unseres Planeten, das "Artensterben" der Kulturell Kreativen, entstammt der Seelenlosigkeit ihrer Männer, was hauptsächlich von den individuellen Entscheidungen der Frauen zur Liebe herrührt, von denen Körper und Psyche der Frauen, wie der ganzen Menschheit, gleichermaßen betroffen sind. Ohne ihre erweckte Seele bleiben Frauen absolut obrigkeitshörig, ihres planetarischen Denkens entwöhnt, Befehlsempfängerinnen, militärische Heldinnen vor dem Feind, aber in totalem Mangel an Zivilcourage – daran ändern auch spirituelle Übungen nichts.

Vom weiblichen Glauben  All die unterschiedlichen seelischen Kräfte und göttlichen Mächte, die eine Menschheit nunmehr dringend benötigt, sind erreichbar, wenn Frauen deren Existenz in sich nicht abstreiten. Häusliche Zurückgezogenheit von Frauen ist an für sich eine große Tugend – doch nur eine Tugend, wenn Frauen sich über ihre Psyche ganz erhoben sowie ihre Seele geheiligt haben. Weibliche Zufriedenheit, bevor die Seele geläutert ist, schwächt die Zufriedenheit der Menschheit. Selbst Nützliches, Wertvolles, Besseres oder Künstlerisches hervorzubringen, müssen diesbezüglich als Versuchungen betrachtet werden. Frauen sind in der Lage alles zu tun – wenn sie nur wählen würden, ihre Anstrengung in Geistigkeit zu unternehmen; Schwierigkeit ist, dass sie nicht mehr darin übereinstimmen, 'Lebensmittel mit Charakter', die Liebe als Sakrament zu lieben. Ist ein Mann nicht fähig in priesterlichem Geisteszustand seiner Anima, dem Ideal 'Unbefleckte Empfängnis' sich dem Tempel der Weiblichkeit zu nähern, stört er die reinen und lichtvollen Wesenheiten, die diesen Ort bewohnen, sie entfahren auf und davon, fort, dorthin, wo niemand einen leichten Zugang haben kann. Ist einmal der weibliche Organismus von seinen reinen lichten Wesenheiten verlassen, nicht mehr erfüllt von seelischer Macht, verliert das Göttlich-Weibliche zusehend an Seelen-Charakter, und Männlichkeit empfängt dann nichts Heilendes mehr. Im Gegenteil, einen verlassenen Ort besuchend werden Männer materieller, noch seelisch begrenzter als vorher. Wer zum Tabernakel der Weiblichkeit hinaufsteigen will, muss spüren, dass sich die göttliche Ordnung der Bodhisattva, des Geliebten Herrn nun in ihm, als seelische Kapazität des Einen Gottes, ausbreitet, der Drei-König, Shiva-Krishna-Buddha, Botschafter seiner Majestät, der Herrin der Welt, werdend. In der Stille der Heiligen Nacht ist der Ursprung aller Dinge geboren. Vereinigend mit dem Urgrund, verschmelzend mit dem Kosmischen Licht wird das Planetarische Bewusstsein, die Christus-Weiblichkeit in Gottes Monstranz, gezeugt – nicht geschaffen. Seine Zeit mit dem Bau von Konsumtempeln und Ghostingresorts zu verschwenden, statt Planet Erde von Pandemien und Krieg zu befreien, ist jetzt das Untaugliche, Unpassende.

 

 

La Souveraineté Humaine – Vom Ausgleich der Mächte

'Es ist ihnen die Seele ein Fremdes auf Erden. Unkraut wuchert über die schwarzen, geborstenen Mauern, und an den runden, blinden Fenstern prallt das Sonnenlicht ab. In den düsteren, dunklen Höfen fliegen Tauben umher und suchen sich in den Ritzen des Gemäuers ein Versteck – vom Stoppelfeld, in das ein schwarzer Regen fällt.' (Georg Trakl).

Wenn Weiblichkeit nicht das Ideal des 'Geliebten Herrn und Gott' liebt (die Archetypen 'Rama, Krishna, Shiva, Buddha' als die vier schöpferischen Gehirnfunktionen humanen Bewusstseins) – wofür leben wir dann? Leben für sich selbst, was nichts ist. Frauen, die lieben und nicht das Ideal ihres 'Geliebten Herrn und Allmächtigen Gottes' erkennen, sind machtlos im Schönen, ihre Kunst bringt der Erde »Verfinsterung des Lichtes« (I Ging 36).

Männer beschuldigen Frauen der Engstirnigkeit im Glauben und unlegitimierter Moral, 'zu einer anderen Religion, einer anderen Kathedrale, einer fremden Pagode zu gehören'; sie sagen: „Unser Tempel, unsere Rituale hier sind besser, und damit ist auch unsere Beziehungsmoral besser für euch!“ Auf diese Weise kämpft eine ganze Zivilisation weiter und vernichtet sich selbst. Doch 'multikultureller Glaube' – entsprechend den verschiedenen Ländern und ihren kulturellen Gegebenheiten – ist nicht die gemeinsame Religion der Menschheit; vielmehr ist der hingebungsvolle Dienst der Männer das Grundprinzip.

Die höchste Göttin besitzt unwiderstehlich die Herzen sogar der Klügsten. Sie ist ewig, verkörpert als das Universum. Alles wird von Ihr durchdrungen. Durch sie wurde das ganze Universum erschaffen. Sie zu erkennen, ist ein Weg zur Erlösung. Es ist Ihr Segen, der zur Befreiung führen kann: „Höchste Göttin über allen Göttinnen, Dein Wesen ist unsterblich. Alle Dinge werden aus Dir geschaffen. Du bist die, welche die Schmerzen der ganzen Welt hinweg nimmt.“ Devi-Mahatmya 4.11, Das Brahma-Markandeya-Purana 81.

Beziehung beruht auf der Individuation der Frau nicht auf ihrer Individualisierung
Kultur verlangt die Offenbarung männlichen seelischen Geistes. Stattdessen stellen in Geldinstinkten und Streben nach Macht Männer ihre eigenen Interessen über die kulturelle Botschaft der Welt, und beuten Frauen aus. Es ist ein falscher Weg, wenn Männer, die seelisch tot sind, ihre fehlende Seelenkapazität versuchen auszugleichen, indem sie Frauen in deren künstlerischer Individualität unterstützen. Nur in weiblicher Individuation aus seelischem Geist des Mannes wird von Liebe 'in der Einheit des heiligen Geistes' das Ehe-Sakrament 'in Herrlichkeit und Ehre' jetzt und in Ewigkeit, 'bis in das Zeitalter der Zeitalter' (Daniel 7,18).

Der weibliche Mind muss sich zuerst mit dem «vielgestaltigen Geliebten Herrn» einen, bevor Frauen über das Göttliche den kulturellen Pfingstgeist der Männer der Welt bekannt machen können. Obgleich spirituelles Bewusstsein gewisse psychologische Eros-Leidenschaften zwischen Männern und Frauen erzeugt, bleiben Frauen durch eigene künstlerische Individualisierung zwangsläufig von ihrem Partner getrennt. Erst in Psyche-analytischem Gemeinwesen «kulturell-schöpferisch gesinnter Männer» (The Cultural-Creatives) können Frauen lernen, im Grunde ihrer Seele nicht mehr Furcht zu haben vor Individuation, dem Geben von Dharma als dem In-sich-erfüllt-Bleiben offenbarter Geistinhalte ihrer Männer.

Die Geschichte der Frauen mit dem Geheimnis Gottes als 'Tod, Auferstehung und Wiederkunft Christi' ist nichts anderes als ein Wechselspiel von Nähe und Ferne, von Umarmung und Abwesenheit, von Spüren und Suchen nach 'marianischer Männlichkeit': ein Prozess, in den Männer ganz miteinbezogen sind. Dialog-Verweigerung wird unausweichlich die bedrohlichen Folgen von islamistischem Terror, Epidemien und "russischer Kirche" bringen.

Wenn nicht Ehepaare ernsthaft zu wissenschaftlichem Dialog zusammenrufen, werden wir bald mit hohen wirtschaftlichen Verlusten, zunehmenden Erkrankungen und einem überlasteten Gesundheitssystem auf der ganzen Welt zu kämpfen haben. Es braucht persönliche Verantwortung und politische Entscheidungen, um Pandemien einzudämmen. Das mariologische Gewissen der Männer im Gemeinwesen kann die Heilung der Erde bewirken.

 

Dreifaltigkeit und Archetypen

»Brahma« als der Schöpfer, »Vishnu« als der Erhalter und »Shiva« als der Zerstörer – von solcher Art waren die Unterweisungen, die den Menschen gegeben wurden, damit sie sich der Erforschung aller Aspekte des Lebens in heiliger Einstimmung zuwenden mögen; denn diese drei Kräfte halten das Universum im Gleichgewicht und sind überall in der Welt in ihrer Wirksamkeit zu finden, so lässt sich die Vorstellung von der Heiligen Dreifaltigkeit im Christentum mit der hinduistischen Trimurti-Idee in Beziehung setzen. Man hat Brahma mit vier Armen dargestellt, was uns zeigen soll, dass der Plan der Schöpfung außer den materiellen Armen auch geistige Arme nötig macht. Die Bilder von Vishnu zeigen Gott, wie er auf einer Kobra sitzt, es symbolisiert die zerstörerische Macht (des komponierenden Genius und Evangelisten), die gleich einer Kobra darauf wartet, jede unhumane Aktivität zu verschlingen: den Angesehenen ihren maßlosen Ruhm wegzunehmen, den Feministinnen ihren Reichtum und den spirituell Einflussreichen ihre Macht. Lakshmi, die Große Göttin, die sich auf der Macht dieser Kobra niederlassen kann, ist die Erhalterin allen Tuns und aller Lebensinteressen. Shiva wird als Asket dargestellt. Von seinem Haupt entspringen Ströme, um seinen Nacken ringelt sich die Kobra, sein Körper ist mit Asche bedeckt, und er wird von einem Stier getragen. In diesem Bild soll die Kobra das Akzeptieren der Zerstörung darstellen, und alles, was die Menschen fürchten, ist um Shivas Nacken herumgeschlungen. Die Asche ist ein Symbol der Zerstörung; denn alles, was vollständig zerstört worden ist, wird zu Asche. Die Ströme, die von seinem Haupt entspringen, symbolisieren den ununterbrochenen Strom mystischer Inspiration, in geistiger Bildung, geistlicher Ausbildung und spiritueller Erziehung, welcher keine Grenzen hat. Der Stier ist das Symbol des ungebrochenen Glaubens, der, ohne zu argumentieren, jene Wahrheit annimmt, welche man mit dem Verstand nicht ohne weiteres annehmen kann. Es gibt drei Göttinnen, die den komplementären Aspekt der männlichen Dreifaltigkeit repräsentieren »Sarasvati, Lakshmi, Parvati«. »Sarasvati« ist die Gemahlin Brahmas; sie hat vier Arme und reitet auf einem Pfau, zwei Hände halten eine Vina, die dritte einen Rosenkranz, die vierte ein Buch; das soll ausdrücken, dass 'Musizieren, Meditieren und Lernen' etwas Schöpferisches ist, der Pfau steht für die Schönheit in der Kunst (es weist auf den Charme und das praktische Geschick des Salesmans »Rama« hin, Dialog zu leiten). Zu Vishnu gehört die Göttin »Lakshmi«, die auf einer Lotosblüte steht und eine goldene Krone trägt (siehe 'Fatima-Statue'). Sie hat vier Arme: eine andere Hand hält die Sankha, eine Waffe aus alter Zeit (siehe 'Great Britannia' oder 'Die goldene Statue der Heiligen Jeanne d'Arc', Rue de Rivoli in Paris), die Waffe steht für ihre Energie, die nötig ist, um Wohlstand zu gewinnen; die andere Hand hält eine Lotosblüte, dies soll darstellen, dass sie das Zartgefühl und die Sanftheit (Sri Krishnas) in der Hand hält und dass ihr als »Göttin des Wohlergehens« alle Schönheit des Lebens zu Füßen liegt. Die goldene Krone drückt aus, dass die Wohlhabende durch ihren Besitz des Gatten Vishnus (siehe „Maria, empfangen von heiligem Geist“ Lukas 1:35, „den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben“ Johannes 7:39) auch Ansehen gewinnt. Ihre anderen Arme weisen auf den geistigen Grundsatz hin: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“ Matthäus 10:8, bzw. die Notwendigkeit eines Sponsorings von Schöpferischer Kultur. Die dritte Göttin ist »Parvati« (Dorothea Wyss in Flüeli), Gemahlin Shivas (Niklaus von der Flüe), dessen asketische Entsagung und Heldenkraft weit alle Götter übertrifft.

Hazrat Inayat Khan, Einheit der religiösen Ideale
East-West Publication, Den Haag /Verlag Heilbronn

 

Z.  last words


Kriege werden um materiellen Konsum geführt, nicht um Territorien.
Sie werden nicht von Religion, sondern von Genussehen motiviert.

Die Welt wird in Stücke gerissen, wenn Menschen nicht ihre Seele sind.
Die Erde muss das Blut tausender Könige trinken, wenn der Schatten der Muslima
den Mond verdunkelt und Christentum das Lachen der Großen Mutter verschlingt.

Religion und Spiritualität können der Menschheit nicht eher Frieden bringen,
bis die Weibliche Seele spricht: „Ich sehne mich nach dir, Du schöpferischer Mensch.“

Die Planetarische Macht der Frauen, die Welt zu ändern, ist entsprechend
dem Kulturellen Schöpfergeist der Männer, von dem Sie gezeugt wird.


Confraternity – gemeinsame Verantwortung: Bruder- und Schwesternschaft
Die hässlichsten Persönlichkeiten auf Erden sind Pessimistinnen zu Füßen
spiritueller Männer, die keine Zeit für Dialog haben. Die traurigsten Seelen des
Himmels sind hoffnungsfrohe Optimisten im Raum dialogunwilliger Frauen.

In Hinblick auf den Dialog verfehlen Männer sich gegen Frauen durch Nachlässigkeit!
Im Streben nach idealer Gemeinschaft der ganzen Menschheit wissen erkrankte Frauen
viel mehr, als Geschäftsleute und Krieger verstehen. Daher ist der einzige Weg zur Befrei-
ung der Erde von Epidemien und Kriegen, dass Männer im Dialog lernen zu lauschen.

 
La renonciation à l'amour: God becomes human, that Women become divine
Wenn Frauen spirituelle Nächstenliebe einsetzen, um mit ihrem Seelenpartner heilend
das Planetarische Bewusstsein herbeizuführen, dann wird es der ganzen Menschheit
zugute kommen. Nutzen Männer ihre Männerbündnisse in Gleichgültigkeit gegenüber
'Psychoanalyse und Heilige Schriften', um die Welt in Gier, Hass und Verblendung
zu belassen, dann wird das Ergebnis unweigerlich die Vernichtung der Menschheit sein.

Es ist die Natur frommer Frauen – seien diese nun jüdisch, katholisch, sunnitisch oder
buddhistisch – die kosmische Intelligenz ganz irdisch zu machen. Wollen Männer nicht
mit Genussehenresorts den Weltenbrand eines Krieges herbeiführen, müssen sie in
Anbetung des Heilig-Weiblichen {Anima} und der Spiritualisierung (Ent-Erotifizierung)
ihres Gewissens wieder Herzensmenschen werden, um 'zu heilen, was verwundet ist'.

Das Herz der Frauen schläft, bis es durch einen Schlag göttlichen Donners
und schöpferischem Blitz zum Leben erweckt wird; dann fließen die Ströme
aller Glückseligkeiten als Quelle aus den Bergen hervor. Die seelisch wirkende Frau
im Heiligen Geist ihres Mannes ist ewige Quell', die falsche Frau ist sterblich.

Dies aber macht eben den Prozess der Ethik aus, dass wir nur das gewiss wissen,
was keine Frau der anderen sagt und sagen kann, was aber ihnen allen von demselben
herabkommenden Geist gesagt wird, der nicht einzelner ist, sondern brüderlich in ver-
schiedenen Funktionen doch zusammenwirkt in einem Geschehnis, das da heißt: Dialog.

Befreiung von Chaos, Krankheiten, Kriegen, Seuchen muss mit seelischer Selbsterkenntnis
der Frauen beginnen. Dies erfordert jedoch eine Ausbildung der Männer zu geistlichem
psychoanalytischen Dialog. Durch Mäzenatentum wird die Heilung der Erde gelingen.
Indem diese Erkenntnis sich manifestiert, kann Bruder- und Schwesternschaft gelingen.

Jene Männer erlangen Beziehungs-Frieden, die im Dialog den Beistand (Matthäus 5:3-12) geben
und alle Belehrungen der Frauen in sich einströmen lassen wie die Wasserfluten in das Meer.

Der Universel ist die gemeinsame Teilhabe am göttlichen Recht der Frauen
das Planetarische Bewusstsein zu bewirken, und der männlichen Pflicht,
uns dies in kulturschaffendem Heiligen Geist zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

Planetary Consciousness
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy [ISSAT]


Ökologie
Natur und Medizin


Kreativität
Heilung und Therapie


Spiritualität
Ethik und Religion


"Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT) erfüllt ein einzigartiges und dringendes Bedürfnis der heutigen Welt. Unter der Leitung von Tiagaraja Adil Christoph Allenstein wird es dazu beitragen, die Kreativität zu fördern, die erforderlich ist, um das Planetarische Bewusstsein der Menschheit zu wecken. Dies wird vom Club of Budapest unterstützt. Es handelt sich dabei um ein Bewusstsein, das die reale und dauerhafte Basis darstellt für eine neue haltbarere und humanistische Zivilisation im 21. Jahrhundert."  Ervin László


PROLOGUE

Das Ziel von Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy ist es, ein Verständnis für das menschliche Wesen zu entwickeln und zugleich jene Kreativität bewusst zu machen, die erschafft, was wir wünschen und eine bessere Welt gestaltet. Grundlagen sind jene Erfahrungen der Inneren Essenz der Weisheiten der Religionen und Philosophien, die uns über die Sekten bzw. jene Unterschiede heben, welche die Menschen voneinander trennen. Sie erweckt in uns Menschen den Geist im Neuen Zeitalter, um Toleranz für die Religion des anderen aufzubringen, sowie die Bereitschaft, die Fehler der anderen zu vergeben. Sie fördert in uns Achtsamkeit und Seelenrücksichtnahme. Sie bringt den Dienst und jene kreative Nützlichkeit wieder hervor, die die Welt fruchtbringend machen und so zu einem harmonischen Zusammenleben der Geschlechter führen, in welchem die Zufriedenheit jeder Seele liegt: die Zukunft unseres Planeten in Schöpferischkeit.

Die Zeit ist jetzt reif, Perspektiven eines Humanismus zu eröffnen, der Antworten anbieten kann für das, wonach der Geist der Menschen unserer Tage und dieser Zeit verlangt. Gleichzeitig werden neue Zugänge eröffnet, und wir sind für neue Zugangsweisen offen, die das betreffen, was die Seelen unserer modernen Menschheit ersehnen.

Diese Vision muss eine geteilte Vision sein, die sowohl das Erwachen des Bewusstseins als auch unseres Gewissens pflegt; die sich des Weiteren mit den sozialen und psychologischen Problemen auseinandersetzt, die unsere anspruchsvollen Zivilisationen bestimmen: die zunehmende Prädominanz des Kommerzialismus droht die Menschheit von jeglichen tiefer- und höhergehenden Belangen abzulenken. Daher werden wir unsere Fähigkeiten der Intuition, Wahrnehmung und des Mitgefühls nutzen müssen, das Wissen, das wir aus Erfahrungen gewonnen haben, Toleranz, und die Liebe, die uns befähigt zu spüren, welches die Bedürfnisse der Menschheit sowie der gesamten Schöpfung sind – die auch für die folgenden Generationen Gültigkeit haben werden.



Ziele: 

die nicht durch brillanten Intellekt, und auch nicht durch das Studium
der Metaphysik oder vergleichenden Religionswissenschaft erlernt werden können.
Nur reine und unschuldige Herzen voller Liebe können sie erfassen.

1.

Den Dialog und das Verständnis zwischen den verschiedenen Zivilisationen, Kulturen und Religionen fördern, auf dass immer mehr Menschen sich für Toleranz einsetzen, für die Ehrfurcht vor dem, was anderen heilig ist, für die Erweckung des Bewusstseins durch Erweckung des Gewissens: ein aktualisiertes Denken über Gott.

2.

Psychotherapie durch Kreativität und geistige Beratung ergänzen; Psychoanalyse nicht von materiellem Gesichtspunkt, sondern vom spirituellen Blickpunkt ausführen; Wunden heilen, Wege zu heilsamen inneren Imaginationen weisen, welche Entfaltung von Qualitäten, die Menschen in ihrer Erbschaft von Gott innewohnen, mit sich bringt.

3.

Den Planeten vor Missbrauch bewahren, indem wir einen Sinn von Heiligkeit gegenüber den Kreaturen, Pflanzen und zu allen Wesen entwickeln.

4.

Konfliktbewältigung in zwischenmenschlichen Beziehungen pflegen und dabei Vertrauen aufbauen und helfen, gegensätzliche Betrachtungsweisen zu versöhnen.

5.

Frauen ermutigten der Katalysator sprühender Kreativität zu sein, eigene Initiative zu entwickeln und neue Wege zu gehen, dank eines Fokusses auf spirituelle Freiheit in der Gleich-Würdigkeit der Geschlechter (gender-equality and gender-justice).

6.

Die sozialen Strukturen wieder aufbauen, die in diesen Tagen zerfallen, Ehrlichkeit und Freiheit auf der Basis von Respekt und liebevoller Zuneigung ehren.

7.

Uns der Welt stellen, indem wir angemessene Schritte gegen soziale Ungerechtigkeit unternehmen, wo immer es möglich ist.

8.

Neue interaktive Lehrmethoden pflegen, die die Studierenden ermutigen, Selbstvertrauen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

9.

Wissen naturwissenschaftlicher Beispiele zur Entdeckung unserer selbst anwenden.

10.

Planetary Consciousness Living Communities – Der Universel Menschheit
Eine Weisheit der großen religiösen und philosophischen Traditionen lehrt uns, wie wir wahrhaft schöpferische Menschen
sein können: Lernen durch Dialog!


Kultur und Bildung zur Humanität  Es gilt im Dialog das Studium der Begegnung und gegenseitigen Zusammenarbeit – zwischen Auslegung Heiliger Schriften der Völker durch kulturell-schöpferische Männer, und einer wissenschaftlichen Arbeit spiritueller Frauen – als einen der wichtigsten neuen Bereiche europäischer humanistischer Kultur zu etablieren. Durch des Mannes Erfüllung, seine Bestimmung 'wahrhaft zuhörender seelenvoller Mensch' zu sein, offenbaren Frauen ihre Vollkommenheit, eine Gesunde Welt aufbauend. Der marianische Raum geheiligten Zuhörens lässt Weiblichkeit die Zukunft Eines Friedens offenbaren während Sie spricht, Ihr Wort zerschmilzt im Licht, das den Männern aufgeht zu Planetarischer Humaner Kultur. Dieses Licht geht ein in den Schoß unendlicher Freude. Mäzenatentum ist zu schaffen, Männer darin zu unterstützen, dass sie zu hören bekommen, was sie zu hören bekommen müssen! Bevor also Landesväter mit spiritueller Praxis beginnen, Persönlichkeit und Willen zu stärken, um Ein Volk und spirituelles Vaterland zu stützen, gilt es, sich durch Leid wachgerüttelt zu fühlen, Seelen-Herzenskapazität erweckend.



Wir müssen zusammenarbeiten, um das Angesicht der Wahrheit zu enthüllen, entkettet und unverhüllt durch Vorannahmen, Vorurteile und habituelle Denkweisen. In uns selbst müssen wir entdecken, was mit der Menschheit in unseren Tagen geschieht. Andererseits berücksichtigen wir, was aktuell in uns selbst hervorbricht, denn diese Empfindungen entsprechen dem, was in unserem sozialen, psychologischen und sogar physischen Umfeld geschieht. Die Umwelt in all ihren Aspekten appelliert an uns, neue Wege des Fühlens und Denkens anzunehmen.

Die neue Vision in unserer Zeit bestätigt die Heiligkeit und Verwobenheit all dessen, was existiert. Sie umfasst die maximale Entfaltung eines jeden Individuums in Gemeinschaften, die auf erwachter Gerechtigkeit basieren, auf der Schönheit, die in der Verschiedenheit liegt, spiritueller Freiheit, Gleichheit der Möglichkeiten sowie demokratischen Prinzipien. Sie erkennt, dass innerhalb der umfassenderen Gemeinschaft des Seins alle Dinge einen einzigartigen Platz einnehmen und in einzigartiger Weise ihren Beitrag leisten.

Es ergeht der Ruf an uns, Heilung unserem Planeten zu geben und sie zu alle denen zu bringen, die darauf leben. Der Ruf, die Spaltung von Geistigkeit, Verstand und Körper zu heilen. Dass wir uns über unsere Unterscheidungen und Unterschiede erheben, und statt Uniformität die Einheit in der Welt fördern. Der Ruf nach einer globalen Ethik, globaler Gerechtigkeit und der Balance zwischen Autonomie und Gemeinschaft.

Der Ruf ergeht an jeden, dass wir die eine Wahrheit in allen Religionen erkennen und doch unsere eigene preisen: alle zu respektieren, zu tolerieren und allen mit Erbarmen zu begegnen so ehren wir die Göttlichkeit in dem Herzen der Menschheit.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann.

Das Projekt wird eine Gemeinschaft der Verbundenheit bereitstellen, wo die von der neuen Vision Inspirierten einfühlsame Verbindung und Unterstützung finden können. Eine Gemeinschaft der Erziehung, in der die neue Vision erkundet, entwickelt und geteilt werden kann. Und eine Gemeinschaft der Zusammenarbeit, in der Individuen und Gruppen ihre von der neuen Vision inspirierte Arbeit in einem gegenseitig unterstützenden und für die Entwicklung fruchtbaren Umfeld miteinander teilen können: einen lebendigen Tempel (Petrus 2:5) zu errichten, der die Schöpfung anregt und nährt, was darüber hinaus der heiligen Suche unseres Wesens Ehre macht, bei der wir Gott kennenlernen, indem wir uns selbst kennenlernen.

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Wozu Mäzenatentum  Ein Mann, der von seinem angeborenen neurotischen Charakter zu einer heilenden Herzenspersönlichkeit kommen will, muss daran selbst mitwirken, einmal, indem er durch gewissenhafte Psychoanalyse seine mariologischen Anlagen in sich zur Entfaltung kommen lässt, zum anderen, indem er diese Anlage durch den Kulturellen Dialog (tavistock-working-conference) weckt und entfalten hilft. Das bedeutet nichts anderes, als dass 'Heilung der Erde' durch Persönlichkeitserziehung der Männer möglich ist, was allerdings nur über ein Mäzenatentum zu erreichen ist.

 

 
 

 

Nachwort an die kreative Vernunft

In essence  Alpha et Omega sind Geoffenbartes, Visionäres, Bilder, Parabeln, Gesänge, Mythen, Heilige Schriften, Analytisches, Künstlerisches, Rätselhaftes, Psychologisches, Wissenschaftliches in so verdichteter Form miteinander, dass der Normalleser sie nicht mit Alltagsproblemen in Verbindung bringen kann, obgleich sie genau eben seine alltäglichen Probleme meinen. essence  Alpha et Omega will jedoch keine Erkenntnisse mitteilen, sondern andere zum Selbstdenken in gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung, religiöser Kontemplation und eigener spiritueller Praxis anregen; und dies für keinen anderen Zweck, als um ein Gespräch zwischen den Geschlechtern und Generationen in Gang zu bringen mit dem Sinn – in wahrer, kosmischer und direkter Intuition – ein gesundes, schöpferisches Miteinander (Allmende) zustande zu bringen, das weit hinausgeht über den Geist bisheriger Unterhaltungskreise. Denn 'Was liebt die weibliche Seele am Freunde, wenn nicht seine Seele? Und so gibt es dabei dreierlei: Den Liebenden, das Geliebte und die Liebe selbst.' (Augustinus, De trinitate). Für eine Planetarische Kultur braucht es Menschen, die in Gesamtheit des Daseins, vom Blickpunkt intuitiven gefühlsmäßigen Erlebens, die Problematik der Jungen Frau, im praktischen Leben wie in der numinosen archetypischen Höhe Ihrer Seele, mit Hilfe der Einheit der religiösen Ideale darstellen, in einer Form, die auch all jenen Menschen, die nicht diese Ideale teilen, eine Erhellung ihrer Beziehungsprobleme zu geben geeignet ist. Möge uns 'der Sonnenton der Großen Mutter' (Goethe, Faust I, Prolog im Himmel) aus dem Dunklen, Ahnungslosen in jene Symphonie der Freiheit lösen, die Unsere Welt zum Tanz des Lebens führt. Möge dieses Werk den Schöpfungsbringern sich als nützlich erweisen, die Kultur zur Quelle der Menschenrechte und Mutter der Wahrheit zu führen und möge das, was über die Würde der menschlichen Person, der humanen Gemeinschaft und Sinn kulturellen Schaffens gesagt ist, das Fundament bilden für die Beziehung zwischen Frauen und Männern auf der Grundlage des umfassenden Dialogs: der visionäre Heilige Geist des Männlichen wandelt die Göttliche Mutter und Ihre Kapazität reinen Geistes durch Die Liebe in organisierendes Planetarisches Bewusstsein – was der ganzen Menschheit Frieden, Wohlstand und Gesundheit verleiht. Das Licht weiblicher Selbstbestimmtheit hingegen kann das spirituelle Licht des Männlichen nicht umfassen, denn das obere Licht herrscht. Wenn aber durch Dharma-Geben es eine Vielzahl von Lichtern im weiblichen Unbewussten gibt, so kommt Frauen die Herrschaft über die tätigen erleuchteten Seelen ihrer Männer zu, und im Herzen der Frauen wächst Sehnsucht und Liebe nach dem herabkommenden Geist der Männer (nach Al Suhrawardi).

'Um Gott und der Menschheit zu dienen, muss man darbringen, was einem am liebsten ist' und so habe ich meine Musik geopfert. Ich habe auf dem Konzertflügel in der Carnegie Hall gespielt, erhielt ein Stipendium am Konservatorium der Musik, machte mein Examen als Organist, um schließlich zu einer Bühne, an die Orgel von Santa Maria degli Angeli in Assisi, geführt zu werden, wo ich die Musik der Sphären berührte. Diese Musik hatte ihre Aufgabe erfüllt. Als ich geistige Retreats im Santuario Francescano La Verna gab, wurde schließlich jede Seele für mich eine musikalische Note, alles Leben wurde Musik. Wenn es daher in essence  Alpha et Omega etwas zu finden gibt, so ist es dieses Gesetz des Weltalls: Sich in Einklang mit sich selbst und den Archetypen der Heiligen Schriften stellen. Ich habe gefunden, dass im 'Jauchzen Elisabeths' ein bestimmter musikalischer Wert liegt, im 'Magnifikat Mariens' eine Melodie geoffenbart ist, und dass Psychoanalyse – als die Lehre Buddhas: „Women are Buddha, are Sangha, are Dharma.“ – Harmonie in jedes Gefühl des humanen Gemeinwesens bringt. Die Musik beginnt da, wo das Wort unfähig ist, auszudrücken (Debussy): Halleluja – Ehyeh Asher Ehyeh: 'Ich bin der, der ich bin da' & 'Ich bin die, die ich werde sein' (Exodus 3:14). Mann und Frau müssen erleuchtete Seelen sein – wie sollte es anders möglich sein, gleichzeitig im Anderen aufzugehen und mit sich identisch zu bleiben.

 

 
 

 

Dialogue – Tavistock Working Conferences


The Cultural Creatives oder „Gleichwie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt“
Meist geben sich Frauen mit einem Glauben zufrieden, den sie von ihren Müttern und Großmüttern mitbekommen oder bei interreligiöser Spiritualität erfahren haben. Doch Interreligiöse sitzen nicht an der Tafel der Schaffenden: ihr Ehrgeiz zu herrschen lässt nicht zu, dass sie sich bescheiden unter die Kulturell Kreativen setzen, um zu lernen in schöpferischem Geist Frauen »Dialog in Planetarischem Bewusstsein« zu ermöglichen.

Wie viele Mütter gibt es auf dieser Welt, die selbstbewusst ihre Kinder erziehen und "gute Dinge" tun? – äußerlich scheinen sie hellwach zu sein, innerlich jedoch fehlt ihnen Heiliger Geist. Jenen, die immer noch in kirchenmusikalischem Genießen oder mentalen Tanzspäßen verweilen wollen, deren Schlaf gut für die politische Ökonomie ist, sei gesagt: Demenz ist die Folge eines Verlustes von quinta essentia eines Geistes, des Kulturellen Geistes Einer Bruderschaft der Menschheit, dem Heiligen Unbewussten.

'Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Darum wird euer Haus verlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!' (Lukas 13:34). Wen wollen Frauen ehelichen? – einen Bullen, einen Löwen, Hähne, oder eine Henne? Wie das unablässige Sitzen der Hennen auf ihren Eiern zum Ausschlüpfen der Küken führt, so wird spirituelle Weiblichkeit von Liebe wegen erneuert, sobald Dialog-begründende Männer als 'Mutter Gottes' erscheinen und als Ihr Kind 'Planetarisches Bewusstsein' vom Himmel zeugen.

Die physischen Geißeln und Drangsale nicht-mariologischer Adams haben den Staats-Protestantismus notwendig gemacht – was mit Wiederheirat und Konkubinat die Leiden der Menschheit noch gesteigert hat. Persische "Ritterschaft" will nun eine Menschheit glaubend machen, dass die Nachteile des Christentums spirituellen Paternalismus notwendig macht – was mit Nuklearkrieg um Genussehen die Leiden auf Planet Erde weiter vergrößert. Dies gilt es für Männer als erstes zu erkennen, den Dialog ermöglichend.

Indem die Kulturell Kreativen in allen Frauen und in jeder einzelnen 'gut' sehen, projizieren sie in das weibliche Herz ein heilendes Licht, welches eigenmächtig aufzustrahlen beginnt und sich ausdehnt, die Kapazität der weiblichen Seele, die Frau selbst, dergestalt erleuchtend, dass von der Emotion der Seele sich ihrem feminalen Verstand die Szenen göttlicher Erhabenheit offenbaren. Auf diese Art und in dieser Weise entwickeln Frauen den erweiterten Blick auf das Leben – jene Fassungskraft, die man auch 'den kosmischen Standpunkt' nennen kann und es ist diese erweiterte Sichtweise, welche den Wandel in der 'Kulturellen Beziehung der Generationen und Geschlechter' auf Planet Erde hervorruft.

„Am Tage der Auferstehung wird Gott sich Seinen Dienern in einer Form zeigen, die ihnen nicht bekannt ist. Es wird nicht die Form ihres Glaubens sein, sondern irgendeine Form aus den göttlichen Bestimmungen, in denen die Gläubigen ihren Gott gekannt haben. Die Diener werden Ihn verleugnen und zurückweisen und bei Allah vor diesem falschen Gott Zuflucht suchen, bis Er sich ihnen schließlich in der Form ihres Glaubens offenbart. Dann werden sie Ihn erkennen als den Gott, dessen Gestalt ihr Herz enthält.“ (Henry Corbin 'Creative Imagination According to Ibn Arabi' und William C. Chittick, 'The Sufi Path of Knowledge').

Wir müssen lernen, die Allmacht von »Universeller Gottesdienst und Dialog« zu sehen – die uns nicht attraktiv erscheinen mag, blicken wir auf 'die Strenge der Frauen' {Manat}. Aber wenn wir in allem nach Schönheit im Menschen suchen, werden wir finden: Gott ist in der Großen Mutter, der Großen Göttin, mehr noch, nicht Vielheit, sondern: ein Seiender.

Die mit Seelen-Aufrichtigkeit den heilbringenden Sinn ihres Lebens suchen, werden selbst nach diesem Zweck vom heilbringenden Sinn gesucht: es sind jene Frauen, die fähig sind, den Männern zuzuhören, welche diejenigen Männer sind, denen Frauen zuhören werden.

 

 
 


Das Gastmahl

 Die Zusammenkunft der Gebildeten und Der Zaubergarten

An den Gastmahlen, die ein kultivierter, großzügiger Mann zu geben pflegte, nahm oft ein gewisser stiller Derwisch teil. Der Kreis war als 'Die Versammlung der Gebildeten' bekannt. Der Derwisch beteiligte sich nie am Gespräch, sondern kam einfach, begrüßte alle lächelnd mit Handschlag, setzte sich in eine Ecke und aß, was bereitgestellt wurde. Niemand wusste etwas über ihn, obwohl es, als er das erste Mal auftauchte, Gerüchte gab, er sei ein Heiliger. Manche Frauen fühlten sich unwohl in seiner Gegenwart, er schien nichts zu unternehmen, um mit ihrer geistigen Atmosphäre zu harmonieren, und trug nicht einmal mit einem Ausspruch zu den erleuchteten Dialogen bei, die sie als einen wichtigen Teil ihres Lebens schätzen gelernt hatten. Andere wiederum merkten gar nicht mehr, dass er überhaupt da war, da er keine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Eines Tages sprach der Derwisch jedoch. Er sagte: „Ich lade euch alle ein, morgen Abend meinen Zaubergarten zu besuchen. Ihr sollt mit mir essen.“ Diese unerwartete Einladung führte zu einer Meinungsänderung in der gesamten Runde. Die einen dachten, der Derwisch, der immer sehr armselig gekleidet war, müsse verrückt sein und könne ihnen bestimmt nichts bieten. Andere betrachteten sein früheres Verhalten als eine Prüfung. Schließlich, sagten sie sich, belohne er sie eben dafür, dass sie solch langweilige Gesellschaft geduldig ertragen hätten. Noch andere sagten zueinander: „Nehmen wir uns in acht, er könnte uns nämlich in den Bann seiner göttlichen Natur gegenüber der menschlichen locken wollen.“ Neugier brachte sie alle, auch den Gastgeber, dazu, die Einladung anzunehmen. Am folgenden Abend führte der Derwisch sie von ihrem Versammlungshaus zu einem verborgenen Retreat-Gelände, einem Palast von solcher spiritueller Größe und Pracht, dass sie geblendet waren. Der Ort war voll von Schülern, die Übungen und Aufgaben ausführten. Gäste kamen mit Scharen von würdig aussehenden Weisen; der Derwisch sprach zu jedem: „Wie wunderbar wird mir göttlicher Ruhm durch dich offenbart!“ – die Festtafel, die ihnen geboten wurde, lag jenseits jeder Beschreibung. Die Besucher waren überwältigt, alle baten ihn, sie von nun an als Schüler anzunehmen. Doch der Derwisch entgegnete auf ihre Bitten nur: „Wartet bis zum Morgen.“ Der Morgen kam, aber die Gäste erwachten nicht in den luxuriösen, seidenen Kissen, zu denen sie, in prächtige Gewänder gekleidet, am Abend vorher geführt worden waren, sondern sie fanden sich stocksteif ringsum auf dem Boden liegend innerhalb der steinigen Einfassungen einer Ruine, in einer wasserkargen öden Berggegend, wieder. Da näherte sich der Derwisch, wie aus dem Nichts gekommen, der Gesellschaft: er winkte mit beiden Händen, und alle fanden sich auf einmal in seinem Palast wieder. Da bereuten sie, denn sie kamen sogleich zu der Überzeugung, dass die Ruine die Prüfung gewesen und sein Zaubergarten die wahre Wirklichkeit war. Einige flüsterten: „Wie gut, dass er unsere Vorwürfe nicht gehört hat. Wenn er uns nur seine seltsame Kunst lehrt, würde sich das schon lohnen.“ Aber der Derwisch winkte wieder – daraufhin saßen sie am Tisch jenes Gastmahls, das sie in Wirklichkeit nie verlassen hatten; der Derwisch hockte in seiner üblichen Ecke, aß wie immer seinen Gewürzreis und sagte überhaupt nichts. Allerdings hörten sie jetzt, während sie ihn mit Unbehagen beobachteten, seine Stimme; es war ihnen, als würde sie aus ihrer eigenen Brust sprechen, denn seine Lippen bewegten sich nicht. Er sagte: „Solange eure Gier es euch unmöglich macht, die Selbsttäuschung von der Wirklichkeit zu unterscheiden, gibt es nichts Wirkliches, was euch ein Derwisch zeigen könnte, nur Trug. Die, deren Speise die Selbsttäuschung und Einbildung ist, können nur mit Täuschung und Einbildung beköstigt werden.“ Alle, die bei dieser Gelegenheit anwesend waren, kamen weiterhin zur Tafel des großzügigen Mannes. Der Derwisch aber sprach nie wieder zu ihnen. Und nach einiger Zeit bemerkten die Mitglieder der 'Versammlung der Gebildeten', dass seine Ecke immer leer blieb [vgl.: Platon, Timaios 17a-c, 36c: 'es führt den einen in der Richtung nach rechts, den anderen in der Richtung nach links']. (nach Goethe, 'Dichtung und Wahrheit').

['
Buddha', Hans im Glück (Grimms Märchen, KHM 83), ist jener Mann, der am Ende seiner Lehrzeit, nunmehr als spiritueller Meister, glücklich feststellt: Ich brauche kein Gold; und da ist keine Libido, kein Eros mehr in mir, die in mir gleich einem Pferd durchgehen; kein Eheweib, das mich wie eine Kuh tritt; kein gestohlenes Schwein, das nur Ärger macht; keine Gans, die in der Gegend herumläuft; und keine Steine, die meine Freunde gefährden.“

 

 
   

Salvador Dalí: 'Invisible Images'
Museu de Cadaqués

 

 

 

 

 

 

 


Die Stolze Eva – Todesengelin, die den sexuellen Wunsch repräsentiert – empfindet
eine Art Kampfeslust: Sie schämt sich nicht, der Seele eines Mannes den Kopf abzubeißen.

 

Das Denkende – Das Wollende – Das Fühlende
Juno, Magna Mater und Minerva {Maryam, Khadija, Fātima} sind Eine Einzige Mutter: was AlUzzâ, »Das Geflügelte Herz«, die Magna Mater der Liebe verfügt, ordnet »Der Stern« weiter {stella matutina; Manât (Fatum): Morgen- und Abendstern zugleich; die schicksalhafte Liebe als 'selige Magdalena' (Femina Alpina) und 'tätige Martha' (Assija)} an und setzt es in Gang; dann führt »Die Frau des Sieges« {AlLât (Fortuna): Die Schöpferischkeit »im Zeichen des zunehmenden Mondes«} und bringt es zum Abschluss. nach Christine de Pizan, »Le Livre de la Cité des Dames«. Siehe auch: »Die Drei Frauen« (Kirche in Meransen): Wilbeth, Ambeth, Borbeth. AlUzza, Manat, AlLat (Arabischer Urglaube) entspricht der Zoroastrischen Triade des Himmels, jener Dreiheit weiblicher Erzengeln: Der Gedanke (Spenta Ārmaiti), Das Wort (Ashi Vanuhi) und Die Handlung (Daēna).


 

 


L'éternel féminin  Tonight the umpteen stars give birth to the life eternal (Jelal ud-Din Rumi)
Im Avesta heißt es: 'Im Lebensleib der Weiblichkeit gibt es einen Gedanken, in ihm wohnt Spenta Armaiti. In diesem Gedanken gibt es das Wort, in ihm wohnt Ashi Vanuhi, Schwester der Daena. In diesem Wort gibt es eine Handlung, in der Daena (anima coelestis) wohnt.' Nur als erleuchtete göttliche Seele, im Gemeinwesen verbunden mit dem schöpferischen feurigen Pfingstgeist der Männer, erkennen Frauen, was die Liebe ist und warum sie ist.

Yod, Heh, Wav – Die Drei Mütter: Shin {die Erde}, Aleph {die Sprache}, Mem {das Wasser}
Yod
: Chokhmah & Binah, durch den Herd der Erde verwandelt zum Prinzip 'Hoffnung'.
Heh : Chesed & Geburah. Pfingstgeist, als Person und Gabe, ist Nahrung für die Sprache. Gibt sich der Männer Seele {Michael}, bekennt sehnsuchtsvolle Weiblichkeit {Gabriel}: „Leid, du hast uns zermürbt, bis wir für euch zur strahlenden Sternenwelt wurden, im Loben eures schöpferischen Geistes, der Unserer Liebe das immerwährende Leben gibt.“

Waw : Netzach (Tiphereth) & Hod, schafft freudige Verbundenheit aller mit dem Projekt.

Spricht der Herr zu ihrem Herrn: „Setze dich mir zur Rechten, und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße“ (Psalm 110:1), so missbrauchen Männer keine Frau mehr. „Da wir jetzt das Baguette und das Brot im Holzofen backen, benötigen wir die schützende Form zum Feuchtigkeitsausgleich nicht“ (Asif Gerber). Denn der Geist Gottes ist kein Macher in der Natur, sondern Eröffner und Sucher des Guten (Jakob Boehme, Mysterium Pansophicum).

 

 

 

 

Responsorium graduale Zwischengesang


Nordportal der Westfassade der Kathedrale Notre-Dame de Paris


Notre-Dame ist durch Schöpferischen Geist zur Wohnstatt Ihres Wortes geworden. Es muss unser sehnsuchtsvollstes Bestreben sein 'Notre-Dame, Frauen und Männer' zu höherer Einheit zusammenzubringen. Sehen wir Notre-Dame durch die Glasfenster des Universellen Tempels, bekommt Sie eine tiefere Bedeutung, als wenn wir außen stehen; wir erkennen: Die Liebe als Schöpferin des großen Ganzen. Doch sollten wir uns hüten, Ihre Liebe mit den Begehren unserer Körper, unserer Herzen, unserer Seelen zu stören.

Kultur bedeutet nicht 'Göttlichkeit der Menschheit', Zivilisationen ohne Spiritualität, oder 'Eine Welt in der Vielfalt von Religionen'. Kultur heißt, eine Neue Welt aufbauen, als Kritik an der Verkommenheit spiritueller Gemeinschaften, denen das Heilige fehlt, zum Ausdruck zu bringen. Die ganze spirituelle Frauenwelt schaut zu an einem Frevel – und keine sogenannter "Weisen Frauen" macht den Mund auf. Natürlich müssen wir 'alle partiellen Erfahrungen zu erlangen versuchen, die auf der mentalen Ebene möglich sind, und das Mental mit spiritueller Freude durchfluten und es mit dem spirituellen Licht erleuchten' (Sri Aurobindo) – danach aber müssen wir darüber hinaus gehen. Können wir über Spiritualität nicht hinaus gehen in das Humane Kulturelle, 'Gottes Menschwerdung' in die kulturelle Gemeinschaft, ist es kaum möglich, 'die Schöpfung unter den Generationen und Geschlechtern', das letzte Geheimnis der Welt zu ergründen; das Problem, das die Liebe uns stellt, bleibt ungelöst. Wir müssen den Verlust an Kultur, dem schöpferischen Menschsein wiedergutmachen. Eine Menschheit wird leben, wenn ihre Kultur lebt; und die Welt wird sterben, wenn uns die Ermutigung zur Kultur stirbt.

'Gott ist Liebe' und das Mysterium der Schöpfung
Die vier Stufen von Liebe  Wenn die Liebe Gottes einer Seele ertönt, dann ist die Liebe schöpferische Kontemplation. Befiehlt dem Herzen die Liebe der Seele, diese Liebe ist Ehrfurcht vor dem Meister. Wem die Liebe des Herzens ertönt, dessen Leib ist göttliche Gnade. Wessen Herz nicht auf diese Liebe achtet, dessen Liebe ist, ach nur Gewohnheit.

‚Ich werde nicht existieren, wenn du mich dir nicht vorstellst‘ (Vladimir Nabokov) dazu müssen Frauen erleben, erkennen und wissen, dass der seelisch-brüderliche Geist der Männer das Entstehen der Kenntnis Planetarischen Bewusstseins der Frauen ist. Dann bringt das Ewig-Weibliche alle Christus-Attribute hervor: was der Sinn Seiner Liebe ist.

 

 

Geheimnis des Lammes [Genter Altar]

Die Liebe der Engel delegiert die Ehrerbietung geistiger Diener, die ihr Opfer der spirituellen Königin darbringen; sie entstammt der Ursache von Licht und Erleuchtung und hat Sauberkeit, Aufrichtigkeit im Umgang, sexuelle Reinheit, das Vermeiden des Tötens und des Verletzens anderer zur Folge. Im höchsten Glauben, ohne Verlangen nach Belohnung und harmonisch ausgeübt, bringt sie durch die Kraft ihrer Heiligkeit in der Natur keine Krankheit und kein Leiden hervor. Denn durch alle Tore strömt sie in den Leib eine Flut von Licht ein, das die Liebe des Verstehens und des Wahrnehmens und der Erkenntnis ist.

Die Liebe des Menschen dagegen ist unbeständig und flüchtig. Im Reiz einer Zuneigung und des Verlangens unternommen, will sie die Ehre und Verehrung von anderen ernten, um des äußeren Ruhmes und der eigenen Größe und Schaustellung willen. Sie fesselt die verkörperten Seelen durch die Kunst konditionierter Sucht nach motorischen Antrieben zur Handlung wie bewusster Suche nach Anreizen. Unruhe, Begehren, Frustration führen 'den Eros der Herzen' zu Leid. Diese Liebe gibt ihre Gabe unter der Vergewaltigung ihrer selbst.

Von Entsagung und Erreichen  Mann und Frau werden Erfolg haben gewaltfrei die Menschheit in den Zyklus 'Erneuerung' zu führen, wenn ihre spirituellen und religiösen Energien komplementär aufgeströmt und 'Von Liebe wegen' herabfließen. Geschieht 'Liebe zwischen Mann und Frau' bevor das Ideal eines Mannes sich ritterlich zum Dienen erweckt (Hochzeit der Sonnenkraft in den Mond) und bevor seelische Schöpfermacht des Weiblichen im Zenit ihre herrschende Sonne erreicht (Hochzeit der weiblichen Mondkraft), verstärkt Einigung den Hochmut zerstörerischer Systeme, ihre Bedeutsamkeit zur Erneuerung aber ist verloren. Ist ein Mann aber seelisch befunden, mit 'Der Großen Bärentatze' (Christus als die Göttin) zusammenzukommen, folgt er nicht mehr seinem eigenen Willen, sondern seiner Braut.

'Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt' (Johannes-Evangelium 14:17). 'Schwer ist die Nicht-Ich-Lehre zu verstehen; die Wahrheit wird ja niemals gern gesehen' (Palikanon, Khuddaka-Nikáya, Udána, Pataligama). 'Liebe der Engel' setzt 'Absterben' (sufi: 'fana') voraus, die 'mortificación' biopsychischer Konditionierung ['purgation des Grabes' {Sublimatio-Calzinatio-Purificatio}: die 'mariale Leblosmachung' für die Frau bzw. 'mystische Kreuzigung' für den Mann; jene Kunst, 'die niedrigeren Prinzipien der Natur zurückweichen zu machen, um die höheren zur Wirksamkeit gelangen zu lassen' (A. Strauß, Wiedergeburt, Berlin 1925)] zum Zweck der Freimachung des 'Geistes der Wahrheit' (Johannes 16:13) durch das Erheben seiner Seele [sublimatio] in der mystischen Auflösung [solutio] (buddh.: Satipatthana) von dem, was den Menschen von Welt in seiner Selbstliebe fesselt und ihn hindert, seine schöpferische Natur durch religio [Rückbindung] zu erkennen. In diesem devolutionären Streben ist die Macht des auf die Seele einwirkenden 'Weihnachten der Gnade' der Akt der 'Wiederlebendigmachung', der Evolution von Körper, Herz und Seele in das schöpferische und individuelle Wirken des Menschen, das mit 'Reinwerdung des Gewissens von allem, was nicht heilig und unsterblich ist' einhergeht. Im 'hingebungsvollen Dienst an Gott und der Menschheit' geschieht dann »von Liebe wegen« 'die Ausrottung der letzten egoistischen Engherzigkeit' (A. Strauß). Auf dem Boden unserer 'Nicht-Individualität' (Buddha) wachsen 'die Samen der Namen', mit denen wir Ihn preisen, mit eigener kreativer Imagination unser Selbstbild schaffend.

Von der sich hingebenden Kulturellen Männlichkeit als Mutter der Kirche aller Kirchen
Statt dem abrahamischen Mekka einer spirituellen Wissenschaft von 'Vater und Sohn', braucht es in unserer Zeit »Sprache, Mythos, Kunst, Religion«: Den Frauen und ihren Kulturell Kreativen ist es jetzt eigen, die Bausteine zu liefern, aus denen sich für die Menschheit die Welt des Wirklichen, wie die des Geistigen, die Welt des Uns aufbaut. Die Erkenntnis der Männer vergangener Zeit richtete sich auf Gott; dies bescherte der Welt eine bestimmte Moral im Umgang der Männer mit den Frauen. Wie aber wäre es, wenn Gott sich nach dem kulturellen Geist der Männer richtet – und die Frauen sind?

 

 
 

 

Da flog einer der Serafim zu mir; er trug in seiner Hand eine glühende Kohle, die er mit einer Zange vom Altar genommen hatte. Er berührte damit meinen Mund. Danach hörte ich die Stimme des Herrn, der sagte: „Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen?“ Ich antwortete: „Hier bin ich, sende mich!“ Da sagte er: Geh und sag diesem Volk: „Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen.“

Jesaja 6:1-11, Psalm 119:72-74; 139:13-16, Korinther 6:19-20, Römer 6:19-20

 


„Ich habe mich dir offenbart, und du kennst mich nicht.“

Alle Heiligen Schriften lehren uns: »Die Christus-Persönlichkeit als Mann & Frau ist eine Flamme, die aus dem Schoß des Ewigen emporlodert«. Dass die Erde zu 'Sonne, Mond und Sterne' werde und damit intergalaktisch das Universum humanisiert – dazu ist es notwendig, den Samen in Feuer zu verwandeln: transzendent anstatt kosmisch.

Ode Notre-Dame oder Von göttlicher Weisheit, Brot und Wein  Die Große Mutter ist der geheimnisvolle Mischkrug, Heiligen Trank ausspendend, um jener festen Speise willen, die Sie selbst erst besitzen, mischen muss und zu Essen geben, um die Vision zu hegen, zu hüten und zur Entfaltung zu bringen; und indem Sie sich über dies alchemistische Geheimnis klar ist, was das heißt, bringt sie das Höchste hervor: die Göttin, die in ihrer Seele heilig fest steht, niedere Kräfte von Erkenntnis und Willen gezügelt, deren Personalität nach dem Bild Gottes geschaffen und deren Wille von Erkenntnis geleitet: Sie, die im Gleichgewicht mit der Seele Kapazität und entfaltetem göttlichen Potenzial ist, ist dem Botschafter des Menschentums nicht Dienerin, sondern seine Gefährtin; und selbst voll und allseitig entfaltet, wird Sie Sich gerecht, indem Sie anderen Frauen das Beispiel ist, von der Kapazität der Seele aus heilbringende Personalität zu verkörpern; in der Liebe zum Geliebten Talente nicht verkümmern, sondern aufblühen zu lassen, ist Sie das Vorbild für eine gerechtere, menschenwürdigere nachhaltige Welt.

 

 

 

Es wird ihren ersten Flug nehmen, der große Phönix »women-global-ethics«
vom Rücken der »cultural creatives«, ihres riesigen Schwanes aus,
das Universum mit Verblüffung, alle Schriften mit ihrem Ruhm füllend:
Ewige Glorie sein dem Neste, wo sie geboren ward.
nach Leonardo da Vinci

 

„Der Geist ist das erste Bild der göttlichen Einfaltung,
die alle Bilder der Einfaltung in ihrer Einfachheit und Kraft einfaltet.
Wie Gott die Einfaltung der Einfaltung ist, so ist der Geist,
der Gottes Bild ist, Bild der Einfaltung der Einfaltungen.
Nach den Bildern kommen die Vielheiten der Dinge, die die göttliche
Einfaltung ausfalten, wie die Zahl die Einheit ausfaltet und die Bewegung
die Ruhe und die Zeit die Ewigkeit und die Zusammensetzung
die Einfachheit und die Zeit die Gegenwart.“
Nikolaus von Kues

 

 

Der komplementäre Pfad der Geschlechter: Seelenzeit – Raumzeit   Dharmakaya-Ritterlichkeit, geistliche Freiheit: nigredo => geheiligte Transzendenz: albedo => Immanenz, der Meister wird zum Freund: Gleichheit => Brüderlichkeit: The Cultural Creatives. Raumzeit: Zusammenkunft => ewige Anbetung: das Unbefleckte Herz => die Seelen befreien von Leid: in der Leere vom verkehrten Ich => Dialog: die Stimme der Stille => Persönlichkeit Gottes.

Der Stein verwunderte sich sehr, als das Feuer ihn umzingelte, und sagte zu ihm in strenger Stimme: „Was für ein anmaßender Patron bist du, mich zu belästigen. Mir scheint, du bist im Irrtum, mich so belangen zu müssen. Füge mir keinen Schmerz zu; Ich habe noch nie jemandem Schaden zugefügt.“ Da antwortete das Feuer: „Sei nur geduldig und du wirst sehen, welch wunderbare Frucht ich mit dir erzeuge.“ Auf diese Worte hin raffte der Stein sich zusammen und hielt geduldig der lodernden Marter stand. Da siehe da, aus ihm wurde wirklich Neues geboren, und er sah, wie die wundervolle Kraft des Feuers in neuen zahllosen Dingen wirkte und wiederum Neues schuf. / So sind die Lernenden: zu Anfang ihrer Studien erschrecken sie und verzagen; dann aber nehmen sie sich selbst in Zucht und tun mit Geduld und strengem Fleiß ihre Arbeit. Und so wird in ihren Studien wunderbare Kraft sein und neue überzeugende Gedanken werden aus ihnen entsprießen. (Leonardo da Vinci, Codex Atlanticus, 257 vb, Mailand, Biblioteca Ambrosiana)

Das Feuer des Heiligen Geistes kann in seiner eigenen Sphäre nicht leuchten, wenn es sich nicht mit andern Elementen mischt, die ihm angemessen sind, und das gleiche geschieht außerhalb seiner Sphäre. (Leonardo da Vinci, MS. CA. FOL. 270, Das Feuer im Verhältnis zur Flamme. Zit. nach: Marie Herzfeld (1904/1926): Leonardo da Vinci. Der Denker, Forscher und Poet. Diederichs 1926)

* Skizze des Radbildes von Mansur Belage

 

 
 

 

Die Universelle Dimension der Geschwisterlichkeit aller Menschen


Dein Volk ist auch mein Volk,
und dein Gott ist auch mein Gott.
(Ruth 1:16)

Wer die Einheit der Traditionen begriffen hat,
wird sich niemals zu etwas bekehren lassen.
(René Guénon)

 
 Wir sind von Liebe eingeladen, unsere Ohren und Herzen zu öffnen für die Musiken der
Komponisten 'Buddha, Krishna, Shiva, Zarathustra, Jesus, Moses, Mohammed und viele
andere'. Jede Heilige Schrift wird bei Lesungen durch 'die Kulturell-Kreativen' und dem
Publikum 'Universeller Frauen' neu entdeckt. Durch den Universel erleben wir etwas mit
mehreren Dimensionen: Botschaften, die bekannt und schön sind, werden von uns wieder-
erkannt, und in spiritueller Atmosphäre frischen wir sie noch ein wenig mehr auf. Heilige
Schriften, die überwiegend Neuland für unsere Ohren sind, finden wir dagegen zumeist
schwer, vielleicht hinterlässt es in den Herzen einiger Gläubiger sogar emotionale Verwir-
rung. Unsere Träume werden uns dann den Weg weisen. Indem wir am nächsten Morgen
einander unsere Träume erzählen, kann »Ein kollektives Herz« in das Gefühl erwachen,
etwas von der Vision 'Vierundzwanzig Älteste'
(Off 4:10), den Seraphinen und den Erzengeln
Gottes erlebt zu haben. Beachten wir dann mehr 'mit reinem Herzen und reinem Sinn Gott
den Herrn zu lieben, ihm zu dienen und ihn anzubeten'
(Franziskus von Assisi); dann wissen
wir auch, wie wir uns in Bezug auf 'Liebe, Bildung, Wirtschaft, Kultur' zu verhalten haben.

Archetyp und Heilige Schrift  Die Evangelien erzählen in Fabeln und Gleichnissen vom
göttlichen Ebenbild, Archetypen der Seele; und es ist nur naturgemäß, dass jeder solcher
Darstellung eine Einseitigkeit anhaftet, wie sie bei der Schilderung geistiger Bereiche ein-
treten muss, mehr noch als bei solchen der Sinneswelt. Daher versucht Die Heilige Schrift
geistige Tatsachen, die in einer Schrift von einem gewissen Standpunkt aus so geschildert
sind, in anderen Schriften, von anderen Blickpunkten aus gesehen, anders darzustellen.
Personen und Vorgänge, wie 'Darstellung des Herrn im Tempel', die von verschiedenen
Perspektiven aus gemacht, ergänzen sich so wie die Fotographien eines Fisches
im Aquarium, welcher von verschieden Seiten aus gleichzeitig aufgenommen.

Was Gläubige einer Heiligen Schrift zu übersehen neigen, ist der außer-
ordentliche Wert, der darin liegt, dass Der Geliebte Herr aller Heiligen Schriften
Frauen zu Gesicht kommt, und von ihrer Inneren Stimme bestätigt wird. Dabei ist
die bloße Tatsache, dass Frauen Ihn sich verständlich machen, die Quelle der Heilung.


Herr, trockne unsere Tränen und sieh auf die Flamme unseres Herzens! –

Durch Flammen will Ich eure Tränen trocknen und den Tempel eures Herzens errichten.

 

 

 
 

 


Toward the One
the Perfection of Love, Harmony and Beauty,
the Only Being,
United with all the Illuminated Souls
Who form the Embodiment of the Master,
the Spirit of Guidance.


{Entzünden des Gottes-Lichtes (hebr./ägypt. Shamash).
Von diesem Licht werden die Lichter der Religionen der Erde entzündet.}

 
ANRUFUNG  DER  ERZENGEL  DER  ELEMENTE


O alles hervorbringende Mutter Erde,
demütig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Ein- und Ausatem mit geschlossenem Mund. Stelle dir deinen Körper als einen Baum vor:
während des Ausatems lässt du den Magnetismus mit der polluierten Energie in die Erde sinken
 – die himmlische Energie wird dabei zentrifugal in die Wirbelsäule gesogen; bei Einatmung
ziehst du den Magnetismus der Erde in das zentripetale magnetische Feld deines Körpers.
Arme neben dem Körper, Handflächen nach unten gerichtet.}

 
O alles reinigendes Wasser,
bereitwillig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem mit geschlossenem Mund, Ausatem durch die geöffneten Lippen, so als würde ein Engel trompeten.
Im Ausatem strömt Geist abwärts, gleich einem Wasserfall; im Einatem strömt Erdmagnetismus herauf.
Hände in langsamer Wellenbewegung vor der Stirn, als würde von den Fingerkuppen Wasser tropfen.}

 
O alles verzehrendes Feuer,
mit ganzem Herzen erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Einatem durch den gespitzten Mund, Ausatem mit geschlossenem Mund; ein Gefühl der Frische:
du trinkst die Luft
und entfacht damit das Innere Feuer; die Taufe mit Feuer  – infrarot eingeatmetes
Feuer verwandelt sich beim Ausatmen in das sichtbare Licht. Die Arme sind hoch nach oben
gerichtet und nach vorne ausgestreckt, Handflächen und Daumen ein Dreieck bildend.}

 
O alles durchdringende Luft,
freudig erweisen wir Dir unsere Huldigung!

{Taufe mit Heiligem Geist. Identifikation mit reinem Geist, entzentriert. Einatem und Ausatem
durch den Mund. Hände über Kreuz nach vorne, Handflächen leicht wie Flügel schwingend: frei!}


O Äther, Essenz von allem,
passiv erweisen wir Dir unsere Huldigung.

{Der stille Raum in dem sich alle Elemente formen – atme, ohne zu atmen – Integration, Synarchie.
Hände voreinander in Höhe des Herzens, Handflächen zum Körper gewandt, ohne zu berühren.}

 
Beim Einatmen öffnen wir nicht nur die Poren der Haut, sondern stellen uns vor, alle Zellen unseres
Körpers zu öffnen. Wenn wir ausatmen, entdecken wir eine Heilkraft und erkennen ihr Potential,
Menschen, Pflanzen und Tiere zu heilen. Während wir ausatmen strecken wir die Hände nach vorne
aus, empfangen in einer Handfläche das Sonnenlicht und in der anderen Handfläche richten
wir unser Augenmerk auf die Heilkraft. Diese Heilkonzentration kann angewandt werden, indem
wir jenen, die in Not sind, heilende Gedanken senden, während wir unsere Hände ausstrecken.

{20 Atemzüge, für jedes Element 5. Am besten morgens, an einem offenen Fenster, im Garten oder im Freien,
oder im Stehen oder auch im Sitzen; die Anrufungen im Garten oder am Fenster stehend zu machen ist ideal}

 

 
 


 

Dem Einen entgegen
der da ist, die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit
der einzig Seiende
vereint mit all den erleuchteten Seelen
die den Geist der Führung verkörpern
in der Botschaft der Einheit
für die Menschheit.

 

Lob sei Dir, Höchster Gott,
Allmächtig, Allgegenwärtig, Alldurchdringend, der Einzig Seiende.

Nimm uns in Deine Elternarme;
Hebe uns empor aus der Erdenschwere.

Deine Schönheit beten wir an,
Dir ergeben wir uns willig,
Barmherziger und Mitfühlender Gott,
Der Idealisierte Herr der ganzen Menschheit,
Dich allein beten wir an; und Dir allein gilt unser Sehnen.

Öffne unsere Herzen für Deine Schönheit.
Erleuchte unsere Seelen mit Göttlichem Licht,
O Du, die Vollkommenheit von Liebe, Harmonie und Schönheit!

Allmächtiger Schöpfer, Erhalter, Richter
und Verzeiher unserer Unzulänglichkeiten,
Herrgott des Ostens und des Westens, der Welten oben und unten,
und der sichtbaren und unsichtbaren Wesen,

Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht,
Gib Nahrung unserem Körper, unserem Herzen, unserer Seele.
Gebrauche uns für das Ziel, das Du erwählst in Deiner Weisheit,
Und führe uns auf dem Pfad Deiner Güte, die Dir eigen ist.

Ziehe uns näher zu Dir in jedem Augenblick unseres Lebens,
Bis in uns sich widerspiegelt Deine Gnade, Deine Herrlichkeit,
Deine Weisheit, Deine Freude und Dein Friede.

Amen

 

1. Licht  HINDUISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht – als Symbol für die Hinduistische Religion.

Sacred Music: Om Namah Shivaya. Om Namo Narayanaya. Om Namo Bhagavate Vasudevaya.
Lesung aus den Veden, der Heiligen Schrift der hinduistischen Tradition.


Stilles Gebet:
Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten.
 

Heilgebet

O Du, dessen Wesen
Gnade und Barmherzigkeit,
und dessen Sein nur Friede ist,

Vater, Schöpfer und Erhalter
unseres Lebens,

sende der ganzen Menschheit
Deinen Frieden,
und vereinige uns alle
in Deiner göttlichen Harmonie.

Amen

 

2. Licht  BUDDHISMUS

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes
entzünden wir dieses Licht, als Symbol für die Lehre Buddhas.

Sacred Music: Om Mani Padme Hum. Om Amitabha Hrih. / Gate gate Pāragate Pārasamgate Bodhi svāhā. /
Namo tassa bhagavato arahato sammāsambuddhassa; Buddham saranam gacchãmi,
Dhammam saranam gacchãmi, Sangham saranam gacchãmi. / Namu Amida Butsu. /
Om Ah Hum Vajra Guru Pema Siddhi Hum. / Nam-Myôhô-Renge-Kyô.

Lesung aus dem Pali Kanon, der Heiligen Schrift der buddhistischen Tradition

 

Inspirierer meines Denkens,
Tröster meines Herzens,
Heiler meines Geistes,

Deine Gegenwart erhebt mich von der Erde zum Himmel,
Deine Worte fließen wie der heilige Strom,
Dein Gedanke steigt auf wie ein göttlicher Quell,
Dein Zartgefühl erweckt Zuneigung in meinem Herzen.

Geliebter Lehrer,
Dein ganzes Wesen ist Vergebung.

Wolken von Zweifel und Furcht zerstreut
Dein durchdringender Blick;

Alle Unwissenheit schwindet
in Deiner erleuchtenden Gegenwart;

Neue Hoffnung wird in meinem Herzen geboren,
wenn ich Deine friedvolle Atmosphäre atme.

O inspirierender Führer
auf des Lebens verwirrenden Wegen,
In Dir fühle ich eine Überfülle von Segen.


 

Dem Einen entgegen,
der da ist die Vollkommenheit
der Liebe, der Harmonie und der Schönheit,
der einzig Seiende,
vereint mit all den erleuchteten Seelen,
die den Meister, den Geist der Führung
verkörpern.

 

Gnadenreichster Herr,
Meister, Messias und Erlöser der Menschheit,
Dich grüßen wir in aller Demut.

Du bist der erste Ursprung und die letzte Folge,
das göttliche Licht und der Geist der Führung,
Alpha und Omega.

Dein Licht ist in allen Formen, Deine Liebe in allen Wesen;
in der liebenden Mutter, im gütigen Vater, im unschuldigen Kind,
im hilfreichen Freund, im inspirierenden Lehrer.

Gib, dass wir Dich erkennen, in all Deinen heiligen Namen und Gestalten:
als Rama, als Krishna, als Shiva, als Buddha;
lass uns Dich erschauen als Abraham, als
Salomo, als Zarathustra,
als
Moses, als Jesus, als Mohammed, und in vielen anderen
Namen und Gestalten, der Welt bekannt und unbekannt.

Wir preisen Deine Vergangenheit,
Deine Gegenwart erleuchtet tief unser Wesen,
und wir suchen Deinen Segen in der Zukunft.

O Botschafter, Christus, Nabi, Gottes Rasul!
Du, dessen Herz unablässig emporstrebt,
Du kommst auf die Erde mit einer Botschaft,
wie eine Taube von oben, wenn Dharma verfällt, und
sprichst das Wort aus, das in Deinen Mund gelegt wird,
so wie das Licht den wachsenden Mond füllt.

Lass den Stern des göttlichen Lichtes,
der in Deinem Herzen leuchtet, sich widerspiegeln
in den Herzen deiner Getreuen (devotees).

Möge die Botschaft Gottes sich überall verbreiten
und die ganze Menschheit erleuchten
und sie vereinigen zu einer einzigen Familie
in Gott, dem Vater und der Mutter. Amen

 

3. Licht  ZARATHUŠTRA

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die zoroastrische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Ashem vohû vahishtem astî ushtâ astî ushtâ ahmâi hyat ashâi vahishtâi ashem.
Armaiti – Anahita – Atar – Vayu. Ahura Mazdâh – Ahura Mazdâh.
Lesung aus dem Zend Avesta, der Heiligen Schrift der zoroastischen Tradition]


(Stilles Gebet: Gieße aus über uns Deine Liebe und Dein Licht.)

 

Heilgebet

O Du, der Du bist
der Führer unserer Seelen,
der Meister unserer Gedanken
und der Herr unserer Körper,

wir bieten uns Dir demütig dar,
damit Du uns als Kanäle
Deiner Liebe, Deines Lichtes und
Deines Lebens gebrauchen mögest,

und wir fähiger sein werden,
Dir und der Menschheit
zu dienen.

Amen

 

4. Licht  JUDENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die jüdische Tradition repräsentiert.

[Sacred Music: Shema Israel, Adonai Elohenu! Adonai Echod. –
"Ve-ahavta …be schnej lewawcha, be schnej ezarejcha"
Lesung aus der Bibel, der Heiligen Schrift der jüdischen Tradition]

 

Fackel in der Dunkelheit,
Stab in der Stunde meiner Schwäche,
Fels in des Lebens Mühsal,

Du, mein Meister,
machst die Erde zum Paradies.

Deine Gedanken geben mir überirdische Freude,
Dein Licht erleuchtet meines Lebens Pfad,
Deine Worte erfüllen mich mit göttlicher Weisheit.

Ich folge Deiner Spur,
die mich zum ewigen Ziele führt.

Tröster der Verzweifelten,
Stütze der Bedürftigen,
Freund derer, die die Wahrheit lieben,

gesegneter Meister,
Du bist der Prophet Gottes.


 

Vers l'Unique
la Perfection d'Amour, d'Harmonie et de Beauté
le Seul Etre
uni à toutes les âmes illuminées
Qui forment
l’incorporation de l’Esprit Guide.

 

O Du, der Du bist die Vollkommenheit
von Liebe, Harmonie und Schönheit
Herr des Himmels und der Erde

Öffne unsere Herzen
damit wir Deine Stimme hören
die ständig in unserem Innern erklingt.

Enthülle uns Dein göttliches Licht
verborgen in unseren Seelen, damit wir
das Leben besser erkennen und verstehen.

Gnadenreichster und Barmherziger Gott
Gib uns Deine große Güte
Lehre uns Dein liebendes Verzeihen
Hebe uns über die Unterschiede und
Abgrenzungen, die uns voneinander trennen

Sende uns den Frieden Deines göttlichen Geistes
und vereinige uns alle in Deinem vollkommenen Sein.

Amen

 

5. Licht  CHRISTENTUM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch das Christentum repräsentiert.

[Sacred Music: Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison. Sanctus. Halleluja.
Lesung aus dem Neuen Testament, der Heiligen Schrift der christlichen Tradition]


(Stilles Gebet: Enthülle uns Dein göttliches Licht.)

 

Heilgebet

O Du,
Licht unserer Seelen,
Leben aller Wesen,
Heiler der Herzen,

alles vermögender und allmächtiger Gott,
Verzeiher unserer Unvollkommenheiten,

nimm von uns allen Schmerz und alle Leiden,
und mache uns zu Deinem Werkzeug,

damit wir andere von ihren Leiden
und Schmerzen befreien mögen

und ihnen Dein Licht, Dein Leben,
Deine Freude und Deinen Frieden
übermitteln können. Amen

 

6. Licht  ISLAM

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir
dieses Licht, das symbolisch die Tradition des Islam repräsentiert.

[Sacred Music: Allah Hu, Allah Hu! Ya Azim. Faqri fakhri. /
Ya Nabi Salam Aleika, Ya Rasul Salam Aleika,
Ya Habib Salam Aleika, Salawa tulla Alaika.
Lesung aus dem Qur'an, dem Heiligen Buch des Islam]

 

Warner vor kommenden Gefahren,
Erwecker der Welt aus dem Schlaf,
Überbringer der Botschaft Gottes,
Du bist unser Erlöser.

Sonne im Dämmer der Schöpfung,
Licht des ganzen Universums,
Erfüllung des göttlichen Wollens,

Du ewiges Leben, wir suchen Zuflucht
in Deiner liebenden Umarmung.

Geist der Führung,
Quell aller Schönheit und
Schöpfer von Harmonie,

Liebe, Liebender und geliebter Herr,
Du bist unser göttliches Ideal.

 

 

Invocation of The Divine Mother
 

 


O Transubstantial Light

Thou art unseen, imperceptible,
whether in warm rays of the sun
or in cool moonbeams.

The skyey lamps disclose only
Dame Nature, not Thee.

The world of matter revealed
by gross luminaries is but darkness to me.
Train my vision to see Thy hidden effulgence,
transfiguring the whole of creation.

When I sit with eyes closed,
enveloped in self-created shadows,
cause Thou to blaze upon me
in splendor the aurora of intuition.

With worshiping gaze may I watch Thee
in Thy ritual dance of cosmic activities.

Whispers From Eternity
Paramhansa Yogananda

 

Woman, my stepping stone in the ascent towards Thy shrine.
The one whom You choose You will bring near to Thy.
In man We have designed Our image;
In woman We have finished it.

Hazrat Inayat Khan

 

 

7. Licht  ZUR  VEREHRUNG  DER  WEIBLICHEN  SEITE  GOTTES

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht, das
symbolisch den weiblichen Aspekt Gottes repräsentiert, der in vielen Völkern Unserer Erde
als Große Mutter, in den Großen Mysterien als Das Ewige Feminine dargestellt ist.

 

Anrufung

Ya Shafi    –      
  

Göttlicher Heiler
Heile meinen Körper, mein Herz und meine Seele

Ya Kafi    –      

Du bist all-erfüllend

 

Heilgebet

 Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Sonne, Durch die Wellen der Luft,
Durch das alldurchdringende Leben im Weltenraum // reinige und belebe
uns neu, und wir bitten // heile unsere Körper, unsere Herzen, unsere Seelen.

  

Stilles Heilen

{Menschen engelhafter Natur können einen Heilkreis bilden,
der dann reines Instrument für die göttliche Heilkraft wird}

O Du // der Heiler unserer Körper, Herzen und Seelen //
durch Deine Gnade und durch Deine allerfüllende Heilkraft //
mögen alle jene / deren Namen und Bedürfnisse Du kennst //
durch Dich geheilt sein. //   kūn… – kūn… – kūn…

__________________________________________________________________________________________________________________  


Sat – Chid – Ananda

„Wer bist Du, süßes Licht, das mich erfüllt Und meines Herzens Dunkelheit erleuchtet? Du leitest mich gleich einer Mutter Hand, Und ließest Du mich los, so wüsste keinen Schritt ich mehr zu gehn. Du bist der Raum, der rund mein Sein umschließt und in sich birgt, Aus Dir entlassen, sänk' es in den Abgrund des Nichts, aus dem Du es zum Sein erhobst. Du, näher mir als ich mir selbst Und innerlicher als mein Innerstes – Und doch ungreifbar und unfassbar Und jeden Namen sprengend: Heiliger Geist – ewige Liebe! / Bist Du das süße Manna nicht, das aus des Sohnes Herzen in mein Herz überströmt, Der Engel und der Sel'gen Speise? Er, der vom Tod zum Leben sich erhob, Er hat auch mich zu neuem Leben auferweckt vom Schlaf des Todes. Und neues Leben gibt Er mir von Tag zu Tag Und einst soll mich seine Fülle mich durchfluten, Leben von Deinem Leben – ja Du selbst: Heiliger Geist – ewiges Leben! / Bist Du der Strahl, der von des ew'gen Richters Thron herniederzuckt und einbricht in die Nacht der Seele, die nie sich selbst erkannt? Barmherzig-unerbittlich dringt Er in verborgne Falten. Erschreckt vom Anblick ihrer selbst, gewährt sie Raum heiliger Furcht, dem Anfang jener Weisheit, die aus der Höhe kommt und in der Höhe uns ganz fest verankert Deinem Wirken, das neu uns schafft: Heiliger Geist – alldurchdringender Strahl! Bist Du des Geistes Fülle und die Kraft, durch die das Lamm die Siegel löst von Gottes ew'gem Ratschluss? / Von Dir getrieben, reiten des Gerichtes Boten durch die Welt und scheiden mit scharfem Schwert das Reich des Lichtes von dem Reich der Nacht. Dann wird der Himmel neu und neu die Erde und alles kommt an seinen rechten Ort durch Deinen Hauch: Heiliger Geist – siegende Kraft! Bist Du das Lied der Liebe und der heil'gen Scheu, das ewig tönt um Gottes Thron, das aller Wesen reinen Klang in sich vermählt? Einklang, der zum Haupt die Glieder fügt, darin ein jeder seines Seins geheimen Sinn beseligt findet und jubelnd ausströmt, in Deinem Strömen: Heiliger Geist – ewiger Jubel!“ Teresia Benedicta a Cruce OCD  

 

 

 

Weihe an Das Unbefleckte Herz


Darum, O Mutter der Menschen und Völker,
die Du all ihre Leiden und Hoffnungen kennst

und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen
zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis
Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern,

Höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb
des Heiligen Geistes direkt an dein Herz richten,

und umfange mit Deiner mütterlichen und dienenden Liebe
diese unsere Welt, die wir Dir anvertrauen und weihen,
erfüllt von Sorge um das irdische Heil der Menschen und Völker.

Vor allem überantworten und weihen wir Dir jene Menschen und
Völker, die diese Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.

Nimm die ganze Menschheitsfamilie, die wir mit liebender Hingabe Dir,
O Mutter, anvertrauen, unter Deinen mütterlichen Schutz.

Von Hunger und Krieg; von Atomkrieg, unkontrollierbarer
Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges: befreie uns!

Von den Sünden gegen das Leben des Menschen
von seinen Anfängen an: befreie uns!

Vom Hass und von der Missachtung der Würde
der Töchter und Söhne Gottes: befreie uns!

Von jeder Ungerechtigkeit im sozialen,
nationalen und internationalen Leben: befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar
die Wahrheit von Gott zu ersticken: befreie uns!

Vom Verlust des Bewusstseins von Gut und Böse: befreie uns!
Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns!

Höre diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid
aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen:
die Sünde des Menschen und die Sünde der Welt, Sünde in jeglicher Form.

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht
der erbarmenden Liebe. Möge die erbarmende Liebe die Gewissen wandeln!
In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!

'Auch bitten wir: Herr, zeige auch heute, dass die Liebe stärker ist als der Hass.
Dass sie stärker ist als der Tod. Steig auch in die Nächte und Unterwelten
dieser unserer modernen Zeit hinab, und nimm die Wartenden an die Hand.

Führe sie ins Licht. Hilf uns zum Ja der Liebe, die uns absteigen
und ebenso mit Dir aufsteigen lässt. Amen.'
(Ostervirgil 2007).

Lucia von Fatima und Johannes Paul II. »Die Weihe Russlands« (1982)

 


Der Eine, der absteigt, steigt auf. Die Eine, die aufsteigt, kommt herab.
(Bereshit 386; Sure 34:2).
Er steigt von der Erde in den Himmel und wiederum steigt er zur Erde hinunter und nimmt die Kraft des Oberen und des Unteren in sich auf; seine Kraft ist vollkommen, wenn sie sich der Erde zugewendet
hat (Tabula Smaragdina) / Veni redemptor… Intende qui regis Israel (Ambrosianischer Weihnachtshymnus).

Das Wasser des Lebens fließt zur feuchten Erde hin (Johannes 19:34), das Feuer des Todes wendet sich dem Trockenen zu (Markus 15:46, Johannes 19:38; Michelangelos Pietà), dergestalt ist der Schöpfer mit der Schöpferkraft der weiblichen Gottheiten im Himmel und auf Erden in Einklang. (I Ging: Kien I.V).

 

 

 

Der Verborgene Schatz

Von der wirklichen Natur der Frau und der spirituellen Seele des Mannes
und ihrer Beziehung zueinander und zur Gesamtheit

 
Wenn in dieser Welt Frauen an Planetarischem Bewusstsein
reich sind – gleich einer Mutter, die ein Kind zur Welt bringt –
und einen verborgenen Schatz besitzen, verschaffen sie
sich, aus diesem Schatz und Reichtum, alles was sie wollen,
und fügen demselben mühelos jedwelches kostbare Ding
der Welt hinzu, das sie begehren, sind sie doch sicher,
dass sie dank ihrem Schatz mit Leichtigkeit
erwerben können, was immer sie wollen.

So ist es auch mit den ‚Cultural Creatives‘, jenen Männern,
welche den himmlischen Schatz des Heiligen Geistes –
der Herr Selbst, Der in ihrem Herzen leuchtet
(Psalm 110)
– von Gott erbeten und erhalten haben und besitzen.

Dieser himmlische Schatz, der Schatz des in ihnen wohnenden
herabkommenden Heiligen Geistes ist es, der sie befähigt
mühelos jede Gerechtigkeit, jedes Gebot der Ethik zu erfüllen
kraft des unsichtbaren Reichtums der ihnen eingeborenen Fülle.

„Wir tragen diesen Schatz in irdenen Gefäßen“ (2 Korinther 4:7),
heißt die schöpferische Kraft des Heiligen Geistes in sich empfangen.
Dieser Gesandte* „Der uns Weisheit von Gott her wurde, ist
Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung“
(Korinther 1:30, Psalm 40:11-12).

Die diesen himmlischen Schatz des Heiligen Geistes gefunden haben
und in sich tragen, wirken in demselben jede Gerechtigkeit ethischer Gebote,
und üben jede Tugend auf untadelige stolze und reine Weise
(Römer 14:17),
ohne sich zwingen zu müssen und mit Leichtigkeit
(Henoch 2.1).

Die ‚Cultural Creatives‘ sind wie solche, die berauscht sind von Wein,
glückselig und trunken im Heiligen Geist, mit der göttlichen
Trunkenheit der geistigen Mysterien.

Beten mithin auch wir zu Gott, flehen wir zu Ihm und bitten wir Ihn,
dass Er uns diesen Schatz Seines Geistes schenke, damit wir untadelig
und rein in allen Seinen Geboten zu wandeln vermögen und
jede Gerechtigkeit des Heiligen Geistes rein und vollkommen erfüllen,
kraft des himmlischen Schatzes, der Christus Selbst ist.

nach Heiliger Makarios der Große
Homilie über das Leben im Heiligen Geist
1

 

The making of Love Die Vereinigung von männlichem spirituellen heiligen Geist und
göttlicher weiblicher Seele 
Wenn Schöpferische Seele und Göttliche Weibliche Gnade
sich vereinen, dann um jenen Keim zur Welt zu bringen, welcher der Ausgangspunkt
für jenes »Planetarische Bewusstsein« ist, das man bei Frauen »Geburt Christi« nennt,
und bei Männern »Die Religion«. Was Weihnachten uns visualisiert, ist nicht Liebe
als Inneres Gefühl oder Leidenschaft oder Begehren, sondern als die resultierende
Handlung. Verherrlicht sei die unaussprechliche Barmherzigkeit der Heiligen Dreiheit.

 

1 Heiliger Makarios der Ägypter, 50 Homilien über das Leben im Heiligen Geist, deutsch vom Kloster
Hl. Johannes des Vorläufers, Chania 2008. Prodomos Verlag; http://www.prodromos-verlag.de/texte.html

 

 

 

Kosmische Invokation

Wir verehren und loben den Einen,
den Ersten und Letzten, den Inneren und Äußeren,
den Unendlichen und Ewigen;

Dessen Kraft, hinter jedem Werk, jedem Wort,
jedem Gedanken lebendig ist, und der da ist
der Liebende, der Geliebte und die Liebe selbst.

Mit Ehrfurcht, Demut und Anerkennung,
rufen wir all die erleuchteten Seelen an,
die wir als heilige Boten, spirituelle Propheten,
Heilige Gottes und religiöse Meister erkennen,

sowie die Männer und Frauen aller Zeiten und Kontinente,
deren Herzen zur Reife gelangten.

Ihr Vermächtnis ist Der Universel; eine einzige Linie
der Weisheit umspannt den gesamten Erdkreis
und gehört der ganzen Menschheit an.

In diesem großen Strom der Liebe,
der den heiligen Geist der Welt lebendig erhält,
möge Die Frau aller Völker uns den Pfad der Liebe,
der den Menschen noch Geheimnis ist, offenbaren.
 

 

Friedensgebet

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
der vollkommen und immerwährend ist,
auf dass unsere Seelen Frieden ausstrahlen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Denken und Sprechen
und Handeln im Einklang ist.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir zufrieden und dankbar sind
für Deine reichlichen Gaben.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir inmitten unseres weltlichen Streites
uns Deiner Seligkeit erfreuen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass wir alles ertragen, alles dulden mögen,
im Gedanken an Deine Gnade und Barmherzigkeit.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
auf dass unser Leben eine göttliche Vision wird,
in Deinem Licht möge alle Dunkelheit vergehen.

Sende uns Deinen Frieden, O Herr,
unser Vater und Mutter,
auf dass wir, Deine Kinder auf Erden,
uns vereinigen mögen in einer Familie.
Amen

Prayer for The Peace
of the World

 O Thou,
the Almighty Sun,
whose light cleareth away
all clouds.

 We take refuge
in Thee.

 King of all men,
God of all deities.
Lord of all angels.

 We pray Thee,
dispel the mists of illusion
from the hearts of the nations,
and lift their lives by Thy
all-sufficient power.

 Pour upon them
Thy limitless love,
Thy everlasting life,
Thy heavenly joy, and
Thy perfect peace.

 Amen.

 
 

 


8. Licht  BEKANNT UND UNBEKANNT

Zur Verherrlichung des Allgegenwärtigen Gottes entzünden wir dieses Licht
als Symbol für all diejenigen, der Welt bekannt und unbekannt, die das Licht
der Wahrheit hochgehalten haben gegen das Dunkel menschlicher Unwissenheit.

 

„Jede Zeit entdeckt auch ihren eigenen Aspekt des Geheimnisses Gottes.“
Hans Urs von Balthasar

 

Shafi  –  Kafi

Einatmung – shafi – einströmend das Licht des Universums
(passiv durch Identifikation mit der Kraft, die einatmet, wenn wir einatmen)
ausströmend – in der Emotion der göttlichen Heilkraft – kafi.

 

Prayer for the Peace of the World / Stilles Heilen

 

Deine Kinder ordnen Gesang und Jubel an (Chanukka / Markus 7:27)


Laudate pueri Dominum, laudate nomen Domini:
qui habitare facit sterilem in domo matrem filiorum laetantem.

 

UNIVERSEL

O Du, der du bist der Schöpfer,
Gestalter und Erbauer des Universums,
baue mit Deinen eigenen Händen den Universel,
Unseren Tempel für Deine göttliche Botschaft
von Liebe, Harmonie und Schönheit.

 

 

 
 



Der Herr segne dich und behüte dich. Er zeige dir sein Angesicht
und erbarme sich deiner. Er wende dir sein Antlitz zu
und schenke dir den Frieden. Der Herr segne dich.
Numeri 6:22-27

 

 
 

 
 



Ite missa est
Benedicamus Domino* (Psalm 95:6)

Zur himmlischen Gemeinschaft führe uns der König der Engel.

 

 

Fuga – Choral: Vor Deinen Thron tret ich hiermit

Chorus in excelsis: Sanctus – Sanctus – Sanctus

Hosianna! 'Gerettet ist das edle Glied der Geisterwelt vom Bösen, wer immer strebend sich
bemüht, den können wir erlösen. Und hat an ihm die Liebe gar von oben teilgenommen,
begegnet ihm die selige Schar mit herzlichem Willkommen.'
(Johann Wolfgang von Goethe)

Regis Iussu Cantio Et Reliqua Canonica Arte Resoluta. S.D.G.


 

 

MÖGE DER SEGEN GOTTES AUF UNS RUHEN

MÖGE GOTTES FRIEDEN MIT UNS SEIN

MÖGE GOTTES GEGENWART UNSERE HERZEN ERLEUCHTEN

UND FÜR IMMER UND EWIG ERSTRAHLEN.

 

*

 

* Die zuerst ihre spirituelle Persönlichkeit entwickeln, werden die Letzten sein, die sich
um die Kranken und Schwachen der Menschheit kümmern. „Die niederfallen, sich vor
ihm verneigen, niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!“
(Psalm 95:6) und dann ihre
Persönlichkeit in spiritueller Macht vervollkommnen, werden die Heiler der Menschheit
sein. „So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten“
(Matthäus 20:16).

 

 

 
 

 

The Cosmic Mandala

 

Ich war ein verborgener Schatz und liebte es, erkannt zu werden.
Deshalb schuf Ich die Welt, damit man Mich erkenne
(Hadith Qudsi).

 

'Ich bin, der ich sein werde' (Exodus 3:14), unendliche potentielle Energie, Nirbija, das Licht der
Ohren, Vorbedingung aller Offenbarung; Resorption, göttliche Subjektivität, mitleidsloser
Wille, die Emotion jenseits des Universums, aus welcher die ganze Schöpfung geschaffen.
Libuše, Ejn Sof, vollkommenes Selbst-Bewusstsein; unsagbar, nicht Wirk-Ursache.
 

III. Thirdspace, Deus revelatus, Zaddik.
Kultureller Code, Netzwerk-Episteme,
Basho, Kalma, Parakletos Benignitatis.

Sraosha, der Engel außerhalb der Welt-
geschäfte; Hagal, Einbringen des humanen
Selbst in die Menschheit: Tikun HaOlam.

Brihaspati, Schöpfergeist, Nyorai, Feuer-
Tau, Tathagata-garbha, herabkommender
Same
Sananda-Samapatti: Bodhichitta.

III. Feminine Divine Compellingness,
Weisheit, das kollektive Bewusstsein
Ihrer planetarischen Souveränität

die lichtgewordene Majestät einer uni-
versalen Ordnungszwinglichkeit: Liebe
und Freiheit als sammelnde Kraft.

II. Kriegerische Bewegung (Ausdehnung);
Eros, das Begehren des indischen Ego
'Herr der Lage' zu bleiben: Bejnoni.

 

Die Ursache als Mittelpunkt*
Es ist der Christus-Wille, der sich im gesamten Universum manifestiert und das gesamte
Universum erschaffen hat. Es ist dieser Christus-Wille, der sich durch die Frauen manifestiert.
Er kann allerdings nur durch den Heiligen Geist der Männer zur Geburt gebracht werden.

 

I. The Sacred Feminine – la Lumière
implicite, allpervading light; subtiles
kollektives Unterbewusstsein;
'frohe
Magd
' des 'Herrn der Heerscharen'.

Tajalli, matrice sensible, listening
womb, das Sich erträumende Herz, der
subtile Sinn für den Zusammenhalt aus
dem Schrei für das Unbegreifliche.
 

II. Politische Raumverdrängung:
„Ich bin, und außerhalb von mir existiert
keine andere”; Herrin, Himmelstochter,
das heilend existierende Ich-Gefühl.

I. Das physisch-sündige Ego im
Gefühl für den Sieg; Musikalität und
sympathetische Resonanz; der mikro-
kosmische Schöpfer interner Welten.
 

Intra-Terrestrial Influence, Einklang mit der Natur: Ordnung – Kohärenz – Organisation.
Kosmische Identität mit all dem, was lebt und leidet: das Überwinden eines Anhaftens
an materielle Annehmlichkeiten und emotionale Abhängigkeit; der Morgentau der Erde.
 

* Eine systematische Ordnung des Weltganzen ist nur dann denkbar, wenn es einen allgemeinen Mittel-
punkt, ein letztes Zentrum der Attraktion gibt, welches gewissermaßen der Unterstützungspunkt der
gesamten Natur ist.
(Wilhelm Wundt, Über das kosmologische Problem, in: Kleine Schriften, 1910)

 

*           *           *

 

 
   

Heilen nach Dem Buch des Heiligen Bruder Klaus


 

C.G. Jung hat einmal bemerkt, dass man 'Bruder Klaus' zum Schutzpatron der Psychotherapie
benennen sollte.
(Marie-Louise von Franz, Die Visionen des Niklaus von Flüe, Daimon Verlag 1980)
Die geistige Hierarchie, Licht der Sonne und des Mondes, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn und der "Milchstraße" (Manat: unten links nach oben rechts), spielt die wichtigste Rolle im Leben der Welt. In den Einflüssen von Sternen und Planeten aufeinander, wirkt das gesamte System kosmisch auf Planet Erde. Am Lesepult Mariens findet sich im kabbalistischen Symbol der Schlüssel zum Verständnis der Strahlen 'Sonne, Mond und Venus': der Sonnenstrahl zeigt den Einfluss der Gefangennahme Christi und 'Herabkunft der Taube' auf die 'Wintersonnenwende' (alUzza); das Golgatha-Mysterium 'Kreuzigung (Johannes 19:30), Begrabung, Auferstehung' bringt 'Hod', den Botschafter, und die Boddhisattva (alLat) zur Welt; vermittels der Strenge (Din) der Frauen (das „Nein“ der Liebe / Lacan: Nom du Père) im 'Hause der Venus' werden Männer den Ursachen des Leidens der Menschheit gewahr.


Alchemie des Glücks  Mit den Augen der Betrachterin 'S. Magdalena' enthüllt das Mandala die Stufen des Mondaufganges, das Erwachen der Seele in der Begegnung, beginnend mit 'Kreuz über dem Mond', (4) dem Saturn, der vedantische Sufi-Buddha als sanfter Herrscher, der hinführt zum 'zunehmenden Mond auf dem Querbalken des Kreuzes': (3) Jupiter (Rama), der Befreier der Weisheit durch analytischen Dialog; davon erstrahlt (2) das geistige Herz 'Geburt des Herrn der heiligen Weiblichkeit': der Mond; es folgt der Sonne Pfad: (1) Venus, die Große Göttin, Sonne über dem Kreuz (Dharma am kabbalistischen Pult), das universelle kosmische Bewusstsein mit Hilfe tantrischen Geistes (Jakobsleiter, Genesis 28:12); (6) ruht 'die Sonne unter dem Kreuz' (ursprüngliches Zeichen des Mars/ Shiva), enthüllt der Priester die Weisheit: (5) das Golgatha-Mysterium, 'der Vorhang des Tempels zerreißt' (Matthäus 27:51-52); die Große Mutter, Sonne der Gerechtigkeit, steht allein und das geheimnisvolle Geheimnis, das Kreuz, Sonne und Mond in sich vereinigend, wird offenbar: (7) Mercurius. || Der "männliche" Pfad beginnt mit (6) Offenbarung des Heilig-Weiblichen; (5) 'mystische Kreuzigung' und 'Himmelfahrt des Eros' führen zum (4) 'prophetischen Sein': Samadhi mit offenen Augen; (3) in 'Herabkunft heiligen Geistes' als dialogischer Heiler gebiert sich (2) 'Das fühlende Herz'; sodass letztlich (1) 'ein Engel die Stube seiner Frau betritt'. || Die Strahlen erweisen: Buddha erhebt sich durch Venus; der Mond erhält sein Licht von der Sonne; während Shiva durch Rama seine Bestimmung erfährt. Das Schöpfungsprinzip der Materie entfaltet: der Gesandte. Der Glaube ist wie eine Treppe: jeder Schritt nimmt einen Schritt höher. Bleiben wir aber auf einer bestimmten Stufe der Treppe stehen, kommen wir nicht weiter. Dann wird 'Glaube' unsere Flügel fest auf den Boden nageln, und die Menschheit entwickelt sich nicht voran.

 

 
 


Vor der Neuen Welt gab es nur Ihn. Doch innerhalb aller Kreise da ist Sie, 
im Zentrum der leuchtenden Stille: Der Schoß, der den Funken der Schöpfung enthält.
 


Undifferenziert eine Frau ins Zentrum zu stellen, führt zur Rückentwicklung der absoluten Weiblichkeit wie der Männlichkeit (Julius Evola, Cavalcare la Tigre). Es braucht den Erkenntnis-Blitz der Kultur Kreativen – die 'mit Geist begabten' (Numeri 27:18); die Vision, mit denen sich 'Die Große Mutter' donnernd konkretisiert, in 'weißem Nebel' kondensiert – nichts Böses ist von 'Ihm, heiliger Geist, der alles lehrt' (Johannes 14:26) vorstellbar. Weiblichkeit bringt jene Botschaft, strömend von 'Gottes Quelle', der frischen Schwung in die Menschheit bringt. Gleich Schneeflocken, die von den Kissen der Frau Holle {Sonnengöttin von Arinna} auf die Erde wehen, kommt 'der Tröster' mit der Verkündigung der Neuen Botschaft zur Menschheit, was Shekhina, die Weisen Engel zusammenkommen lässt, um das Heilige zu ihrem Mittelpunkt zu begründen: 'Vom Zion her, der Krone der Schönheit, geht Gott strahlend auf' (Psalm 50:2). Wie von Stahl gemeißelt in den Stein der Weisen ist diese 'Smaragdene Vision'. Phönix als Friedenstaube steigt feurig empor, Zweifel und alle Furcht verbrennend. Donner und Regen, Wind und Blitz (Psalm 97:4), der Himmel Sonne strahlt den Regenbogen, Tropfen Tau rinnt in ein Meer von Licht. 'Sonnenstrahlen gelten Ihrem Saal, Glanz des Mondes Seiner Macht, Sterne leuchten an Ihrer Stätte' (Die Edda, Völuspa) – sie unterscheiden sich durch ihren Glanz.


„Die Zukunft gehört denen, die den nachfolgenden Generationen Grund zur Hoffnung geben“
(Teilhard de Chardin). Und siehe: „Aus dem Meer wird sich eine Neue Erde erheben, grün und wunderbar. Fruchtbar wie ein Traum. Mit Feldern, die ungesät Früchte tragen. Mit Fisch und Wild im Überfluss. Und niemand soll mehr hungern. Denn siehe: Die Sonne hat eine Tochter geboren. Alles Übel hat ein Ende genommen! Die Erde ist reingewaschen. Ein neues, gesundes Leben kann beginnen. Das Krankmachende, die Säulen männlicher Vorsitze und Hochsitze in Religion und Spiritualität sind entschwunden.“ (Edda, Gylfaginning). „Der Herr ist König! Es jauchze die Erde! Freuen sollen sich die vielen Inseln!“ (Psalm 93:1; Psalm 96:11; Jesaja 60:9). „Wen der Herr erwählt, der darf sich ihm nähern.“ (Buch Numeri 16:5).

 

 
 

 

Atma – Mahatma – Paramatma


Quadratur des Kreises: Der Kuss des Kreuzes

Die Geschlechter als verwirklichte Seelen wirken in drei Funktionen. In Sanskrit werden diese Atma (The Cultural Creatives: Männer im Heiligen Geist), Mahatma (spirituelle Frauen im Dialog: Die Göttliche Mutter) und Paramatma (Friedenskonferenzen organisierende Frauen in Planetarischem Bewusstsein) genannt. Obwohl das Geistige Leben Frauen in der 2. Lebenshälfte wie „still ruht die See“ zu machen scheint, ihnen also eine Art von Gleichgültigkeit (vairagya) zuzuweisen scheint, können Frauen in der Liebe des Kulturellen Heiligen Geistes der Männer nicht wirklich gleichgültig werden. Die Verbindung heilig-göttlicher Frauen zu seelenvollen Männern im schöpferischen Heiligen Geist (Atma) in der Welt, besteht darin, dem Kultur-Schöpferischen Geist der Männer zu dienen und nicht um ihren Dienst zu bitten; sie zu lieben, nicht um Liebe zu bitten; mit ihnen befreundet zu sein, nicht um Freundschaft zu bitten. Dann wird das einzige Prinzip der Frauen: Liebe zur Menschheit (Planetarisches Bewusstsein). Das ist jener großer Moment der in Alten Schriften als »das Reich Gottes« beschrieben wird: 'Paramatma' oder 'Christi Wiederkunft als Die Frauen'. Jene Frauen, die distanziert genug sein werden, ihre Augen offen zu halten für die ganze Menschheit, und von Liebe der Männer im Heiligen Geist zu sehen beginnen, wie sie der Menschheit helfen können, sie sind »Lehrerinnen der Jugend«.

Alle Religionen zeigen, dass Liebe in der Einheit der Dreiheit ist. Das ist das Geheimnis. Die Männer können nicht ohne weiteres akzeptieren, dass »Notre-Dame«, die sie sehen, dasselbe ist wie sie selbst, während Frauen nicht für einen Moment glauben, dass das Medium, durch das sie sehen, »Der Herr« selbst ist. Was in Verwirrung hält, ist der dreifache Aspekt der Manifestation: die Göttliche Liebe, heilige Schöpferische Männlichkeit, das Planetarische Bewusstsein spiritueller Persönlichkeiten der Frauen – diese drei Aspekte scheinen in uns getrennt zu sein; man betrachtet das Angesicht des anderen als die erste, zweite oder dritte Person. Wenn dieses Rätsel – dass der schöpferische Geist der Männer im Gemeinwesen, und die göttliche Liebe und Persönlichkeit der Frauen eins in der Welt sind – durch den Dialog gelöst wird, dann ist der Zweck des Gottideals erfüllt: dann sind Mann und Frau, dann ist die Menschheit das Einig-Wesen. Wer an einen Gott glaubt, hat Recht; wer an zwei Götter glaubst, dem wird dies genauso wahr. Die an Drei-Einigkeit glauben, sind auch richtig: die Einheit der Menschheit wird durch Dreiheit verwirklicht.

Den Humanen Geist finden  Um die Weigerung des Iblis zu überwinden, gilt es für Männer diesen Fehler sich selber einzugestehend, seine Wiederholung zu unterlassen; vorausgesetzt, Frauen versuchen aus ihrem Fehler, nicht Dharma zu geben, nicht eine Tugend zu machen. Alsdann kann das Humane durch die Synthese der zwei gegensätzlichen Positionen – die Christuskraft der Frauen durch den schöpferischen Hl. Geist der Männer – erkannt werden. Die Einheit in dieser Verwirklichung ist weitaus größer, als 'Gott Allah' in der Vielfalt.

 

 
 

 

Die Geburt des Planetarischen Bewusstseins

Elijah am Berg Karmel

 
Eines Nachts wachte der Druide und studierte, wie er das immer tat, die Himmelssterne.
Die ganze Nacht über sah er eine Feuersäule brennen und sie stieg aus der Hütte auf,
in der die Sklavin mit ihrer Tochter schlief.
(Vita prima sanctae Brigitae auctore anonymo)

Jede altruistische Humanität der Männer ist von Natur aus instabil, weil sie dem
Missbrauch durch egoistische Frauen offensteht. Anders allerdings sieht es aus, wo
das Human-Kulturelle der Männer von heiliger Göttlichkeit der Frauen hervorgeht.

Die Shechina verweilt nur an einem Ort der Freude. Daher brauchen wir zuerst Reue
und dann, wenn wir aus Furcht bereuen, werden wir der Verzeihung würdig. Danach
'Reue aus Liebe' – dann werden wir der Vergebung würdig.
(Yehuda Ashlag, Shamati 233.)

Männer brauchen zuerst Reue  Dann, wenn sie aus Furcht vor Medusas Haupt bereuen
und im Dialog Sühne tun, indem sie ihrer Rede Samadhi (Stille) folgen lassen, werden
sie der Verzeihung würdig; danach wird auch Frauen 'Reue aus Liebe' möglich; so
werden die Geschlechter der Vergebung würdig – unter dem Regenbogen des Mondes.

»Heldendämmerung« [Erinnerung an „Klein und Wagner“, von Hermann Hesse]

 Leuchtende Augen Gebettet in Nebel, der schwebend Im Strome tragend
Sich selbst. Vorüber Nächtige Ufer. Irgendwann war einst hier Ein Morgen. –
Er horcht in treibendem Falle Und wartet das Wandeln Der dunkelen Zeit.

 

 
 

 

Vom Flügelschlag der Schmetterlinge


In der »heiligen Weihe-Nacht« bricht »Der Tag der Frauen« für das Neue Zeitalter an
Indem Männer im Gemeinwesen das Heilige ihres seelischen Wesens als Teil des Göttlichen im Herzen verwirklichen, sodass sie das Bedürfnis der Frauen nach Individuation mehr motiviert als ihre eigenen Bedürfnisse – dies kann der Menschheit Heilung geben!

Das Seelenleid der Frauen gilt es zu lindern, dafür muss 'Selbstdarbringung in Seelenzeit' gebracht werden. Männer erwidern clever: „Das Alpha haben wir vergessen und das Omega nicht verstanden, weil wir inzwischen das Alpha vergessen hatten.“ – wer im Verstand lebt, wird das Begehren als erhöht auffassen von unten; wer in seiner Seele lebt, vermindert von oben. Der eine versteht die Dinge so, der andere bzw. auch so, 'der Schlaue aber macht sich den Doppelsinn beliebig zunutze' (Thomas Mann: Doktor Faustus). In anderen Worten gesagt: Es gibt nichts Schlimmeres als ein brillantes Bild eines schlechten Konzepts (Ansel Adams).

Jetzt, in unserem Zeitalter, wenn es sich ereignet, dass Weiblichkeit sich von den Unvollkommenheiten 'des Körpers, des Herzens und der Seele' zu lösen beginnt, um die Vollkommenheit jener Christ-Geburt „Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ geschehen zu lassen, braucht es Mitgefühl, spirituelle Liebe (Gnade der Vergebung) und der Seele Sehnsucht geistiges Erbarmen zu schenken. Größte Seelen-Zärtlichkeit und himmlische Wachsamkeit ('frei schwebende Aufmerksamkeit') sind dabei für jeden Kulturell Kreativen im Universel erforderlich. Und es ist einzig diese Erfahrung, die Männer dazu bringen wird, zu sagen: „Meine Füße, seid gewissenhaft, damit ihr nicht auf die Dornen tretet, die auf eurem Weg liegen, damit die Dornen nicht zu wehklagen haben: ihr habt mich zertreten!“

Bildlich gesprochen: In allen Frauen ist ein Schmetterling, der darauf wartet, seine Flügel auszubreiten; doch 'Madame Butterfly' – die Seele: der Herr – wird immer Raupe bleiben, wenn Frauen weiter auf die Art und Weise lieben, wie sie lieben ..., es sei denn, sie geben Männern zuvor eine Chance, die Bewegung eines spirituellen Aufsteigens sich vollenden zu lassen, indem Weiblichkeit, erwacht zu ihrer Seele, das Heiliggemäße in Körperlichkeit und Psyche ist. Denn schaffen jetzt nicht Frauen Bedingungen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, werden sie auch nicht ihre Flügel ausbreiten können – statt die Umgebung an sich anzupassen, werden sie letztlich doch wieder Opfer der Leben seelenloser Männer sein. Frauen sollten mit erwachter Seele auf die Männlichkeit einwirken, um die günstigsten Bedingungen für die Entfaltung ihrer intuitiven Natur zu gestalten, was die Manifestation des Planetarischen Bewusstseins ist. Begegnet Männern in Frauen eine noch größere spirituelle Macht als Männer selbst sind, wandelt sich der Männer dominierende 'representation collective' in geistige Kraft als das schöpferische Licht für die Entfaltung Kulturell-Kreativen Bewusstseins als die Frauen. Sodann werden Männer ihre lügnerischen kollektiven Idiosynkrasien bereuen, denn die Weisheit spirituellen Lebens der Frauen lebt, dass es möglich ist, dass sich Sünder in einem Moment in Heilige verwandeln. Findet schließlich, von den Männern ausgehend, eine beständige Ausgießung seelischen Magnetismus statt, werden Frauen zum »Göttlichen Brunnen«, und 'die Schlange stiehlt nicht mehr das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgameschepos, Tafel XI).

Mignon oder Von der Raupe Nimmersatt zum Schmetterling  Die unspirituelle Frau betört den Mann mit lieblichen Blicken, zärtlichen Worten, verführerischem Lächeln; schließlich mit Umarmungen hält sie sich 'sogleich für Gott' (Genesis 3:5) – getäuscht, trunken von falschem Stolz schenkt Adam dem drohenden Tod seiner Seele keine Beachtung. Dies hingegen ist der Vorgang der 'Seelenwanderung der Weiblichkeit': sind die spirituellen Absonderungen der Göttlichen Mutter zur Zeit der Vereinigung stärker als die ihres geisterfüllten Gatten, erhält der Mann seinen Seelenleib; und übertreffen die Absonderungen heiligen Geistes des "Himmlischen Vaters" mengenmäßig die seiner Frau, heißt das Kind »Planetarisches Bewusstsein«, d.h. die Persönlichkeit der Frau wird „Christus“ genannt. Letzten Endes ist dieses Erwachen das einzige Heilmittel für Planet Erde (Anuttaratantra Shastra).

 

 
 

 

 


Feminität in Planetarischem Bewusstsein
von Kulturell-Schöpferischem Geist


 


Gott – Magna Mater einer Doppeltrinität 
Zerbrich die Formen der Vergangenheit ! Diese drei aber erhalte: Die Eine, die Ihren Leib liebt, welch' schönes Gewand, als erfreuliche Zier, denn Der Eine hat Freude daran im Körper schöpferisch tätig zu sein. Das geheimnisvollste Geheimnis aber ist Das Eine, Ihrer Seele Freude, im Leib wirksam zu sehen. Denn siehe, der Liebe Sinn hängt vom Inhalt ab, und nicht nur von der Form.

Entsagung der Entsagung – aus Liebe  Die Zukunft der Menschheit als Hu-manity hängt von der Wiedergeburt Unseres Gewissens ab, was sich im Licht der Göttlichen Mutter erweckt; Ihr kontinuierlicher Einfluss bildet nicht nur einen Schutz gegen Krankheiten und Seuchen, Kriege und Zerstörung, sondern Sie hilft in umfassender schöpferischer Macht uns Menschen sich zu entfalten. Neue Ethik begreift Religion nicht vom spirituellen Resultat organischer Gehirnveränderungen (1 Korinther 15:8) durch den Archetyp Jesu, sondern als Kultur evolvierten planetarischen Bewusstseins durch Die Göttliche Mutter.

Was die Atmosphäre auflädt und mächtig anzieht  Binah, der Genius der Sonne, verleiht Wissen durch seiner Seele Vision; Tifereth, das Herz der Schönheit führt den Dialog mit dem Blick ihrer Augen; Kether, der Sonnenglanz der Großen Mutter spricht durch Liebe.

Das gesellschaftliche Ganze ist nur aus der Kenntnis der Einzelteile zu verstehen
Die eigentliche Aufgabe des Dialogs ist es nicht, unsere tiefsten Fragen zu beantworten, sondern uns mit jenen Antworten vertraut zu machen, die erleuchtete Seelen gefunden haben, und diese Antworten in das jedermann zugängliche Archiv menschlicher Äußerungen aufzunehmen (Clifford Geertz, Dichte Beschreibung). Dabei sind unsere Konzepte von Verstehen durch Einfühlung oder Empathie zu ersetzen: durch Kontextualisieren einer Handlung, durch Erstellung einer Kasuistik, schließlich durch begriffliches Erfassen bekommt Verstehen die Bedeutung von Rekonstruktion (Werner Schiffauer, Vorlesung zu Geertz).

 

 
 

 

 

Geliebter Herr, Allmächtiger Gott
Durch die Strahlen der Immerwährenden Weiblichkeit
Durch die Wellen Unserer Planetarischen Vernunft
Durch den alldurchdringenden Geist im Kosmischen Raum
Reinige und Belebe Uns neu, und Wir bitten: Heile Unsere Welt,
Und Das Herz der Erde, Und Die Seelen aller.

 


Von Ewigkeit her entschleierte der Geliebte seine Schönheit in der Einsamkeit
des Unsichtbaren und er hielt den Spiegel vor sein eigenes Gesicht – und
sehnte sich dennoch danach, sie in einem anderen Spiegel zu sehen.
(Jami)


Die von Ewigkeit her zeugende Kraft hat bei der Entstehung der Welt den Genius der Liebe und die Heilige ausgeschieden; daraus ist eine Hülle aus feuriger Vision herum um den die Erde umgebenden femininen Intellekt gewachsen. Und nachdem Buddha geboren ward, erbebte die Erde, und die Sonne und ihr Mond verfinsterten sich – doch alles blühte, der Himmel ward heiter – es donnerte, leiser fruchtbarer Regen fiel, ein sanft kühlender Wind wehte. Da haben sich die Sonne, der Mond und die Sterne neu gebildet und Engel und ihre Gefährten heilen die Erde mit Einem Glanz von Erkenntnis.

Vollständige Friedenskraft können Frauen in der Einheit als 'Göttliche Mutter' nicht aus sich selber haben; es muss ihnen vielmehr von 'spiritueller Bruderschaft', dem seelisch-schöpferischen Geist der Männer geschenkt werden. Im Licht freudiger Gnade, welches den Männern daraufhin vom Weiblichen entgegenkommt [die Erinnyen sind für immer entschwunden: Krankheit, Krieg, Tod enden], erwacht das Kulturelle Leben in großem Entzücken; nunmehr ist Das humane Leben gleichsam von 'Gott als Frauen' geschaffen. 

Männlichkeit muss so sehr mit dem Kulturell-Seelischen herabkommen, dass das Heilig-Weibliche spirituell Seine planetarische Erneuerung ausbreiten kann. Wenn aber nun Frauen ihr Selbst, ihre eigene kontemplative 'Aufgewecktheit Buddhas' verschmähen, um doch persönlich "Herrin" oder gar wieder "fromme Köchin oder Gartenfrau" zu sein, und Männer gar nicht zu deren 'Punkt Alpha' universaler Entwicklung führen – durch 'Fasten und Gebet' (Matthäus 4,2) den Christus zu imitieren, der in ihnen veranlagt ist –, stattdessen Männlichkeit drängen, schon jetzt Diener zu sein, während diese doch "Chef" bleiben wollen, degenerieren eine Gemeinschaft auf frühere Stufen des Daseins zurück.

Was ist für Leute schwer zu überwinden? Die buhlerische Liebe. Was findet man deshalb nicht leicht? Dass ein Geschäftsmann essence  Alpha et Omega genau prüft, in Mäzenatentum alles aufgibt und im Dialog seinen herabkommenden Heiligen Geist als 'Kulturelle Weltseele' erkennt. Was finden Frauen daher nicht? Heilung ihrer Gebrechen, nachhaltige Liebe, und Verkehr mit vorzüglichen Männern. (Indische Spruchsammlung, § 1758). 'Die buhlerische Liebe macht den Mann mehr und mehr zu einem unkulturellen Menschen, einem Nichtmann; wahre eheliche Liebe macht Frauen mehr und mehr zur göttlichen Liebe und zu Friedenskonferenzen leitenden Wesen in Planetarischem Bewusstsein' (nach Swedenborg).

 

 

 

Fresko im Kreuzgang von Heiligkreuztal

 

Dialog – Planetarisches Bewusstsein der Frauen in der Seelenkultur ihrer Männer

Dialog verlangt als Grundlage die Atmosphäre zur Wiedergutmachung: das energische Eingreifen der Männer: das zu sagen, was notwendig ist, um die Situation wieder ins Lot zu bringen. Dialog muss beginnen mit dem Aussprechen der ursprünglich verkehrten Ausgangspunkte einander widerstreitender Nationalismen: Protestantismus (Konkubinat) und Polygamie (Scharia-Islam); im reuevollen Bekenntnis, dass das passive Chaos ins katholische Getaufe zu Paternalismen, zum schiitischen Islam (französisch: affaires) und seinen Ordnungen von Bürgerkrieg, ethnische Säuberung, Deportation, geführt hat. Die falsche Identifikation aufhebend, sein dialogisches Selbst verwirklichend, das bedeutet für Männer: das Erkennen der Abhängigkeit von der göttlichen Gnade der Frauen. Erst dann kann das Frauen-Selbst zur erleuchteten Seelenerkenntnis finden, was zu Einer spirituellen Wahrheit in der Beziehung zwischen Frauen und Männer führen kann: die begeisterte Sehnsucht der göttlichen Mutter zu Ihrer individuellen Schöpferischkeit von Liebe des kulturell-schöpferischen Menschen.

Engagiertes Frauen-Bewusstsein will sich oftmals nicht wandeln, daher weist es das, was auf seine Religion an Ethik herabkommt, zurück. Dieser Widerwille in Frauen sich zu wandeln, kann sich auflösen, wenn Weiblichkeit die Heilpfade der 'Buddhas der Neuen Zeit' angenommen hat, durch Synthese, was meint durch spirituelles Guidance-Geben, den individuellen Pfad der seelischen Natur des Mannes zu initiieren, »von Liebe wegen« in der spirituellen Sehnsucht der sich erbarmenden Menschlichkeit eine Neue Welt kulturell aufzubauen. Es sind die fundamentalistischen, egozentrischen und lasziven Aspekte des Lebens, welche die Sehnsucht der wahrhaft menschlichen Liebe (Ishq'allah) verleugnen, so 'dass die, die fallen werden, nichts lernen aus dem Beispiel derer, die gefallen sind' (Francisco de Goya). Sicher: eine Frau kann alles werden! – ist sie aber in das Gemeinwesen »Planetarisches Heilen und Anbetung des Herrn« dergestalt eingebunden, dass 'Luxuria' [kapha: der Liebesgenuss der einfältigen Matrone; pitta: neurotische Ich-befriedigung der "Bösewichtin"; vata: die geschlechtslose Greisin – was die Ausbeutung {das elende Geschäft, trophy-wives Leuten aus Hochfinanz, Showbusiness und Politik wohlfeilzubieten} entzündet hat] uns ganz entworden ist, kann SIE den Anspruch erheben als »Das Werk« geschaffen zu haben. Dann besteht das Glück nicht mehr darin, nichts zu lieben, sondern zu erhalten, was man liebt (Choderlos de Laclos, De l'éducation des femmes).

 

 

 

Über die sensible Abhängigkeit dynamischer Systeme von den Anfangsbedingungen

Sonne und Regen Der Legende nach erschien im 9. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dem Propheten Elias am Hange des Berges Karmel, als er tief im Gebet versunken war, in einem hellen Licht, das vor ihm schwebte, eine wunderschöne Dame, die ein Kind auf dem Arm hielt. Als die Vision endete, prasselte ein starker Regen auf die Erde nieder und beendete eine lange Dürre, die das Land zuvor heimgesucht hatte.

Die Aussaat der Seele ist ein von Gott geschenktes Licht und dass es so hell und stark in Notre Dame (Frau Holle) erstrahlt, ist nur deshalb, weil es unter dem Druck und Drang von Exil entstanden und hervorgebracht worden ist, und weil es den Zweck hat, die Dunkelheit der Völker zu erleuchten. In höchster Sehnsucht, unter dem Druck des Lebens in der Diaspora, werden die innersten und besten Eigenschaften Saoschyans, die Christus-Seele, zu der Großen Symphonie »Universel« von der Holden Weiblichkeit (Qur'an, Sure 24,33) herausgepresst, in der Nacht der Mütter, wenn zur Mitternacht der Wintersonnenwende die Sonne in das Zeichen Steinbock eintritt, und sie im fünften Haus der Jungfrau steht, was die Geburt eines Kindes anzeigt; deshalb wird die Sonne beim Eintreten in den Steinbock der Jungfrau Sohn genannt [daher ist auch die Legende zu verstehen, dass Buddha seine Frau, die Königin, in Nacht, da sie ihren Sohn gebar, verließ, und er 'paticca samuppada', das Gesetz der Bedingtheit erschaute.] Es ist Das-Licht-der-Welt-erblicken, dem »die Drei Könige» (Rama, Shiva, Buddha) folgen, dem Kinde huldigend, wie es heißt: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort (Johannes 1:1-3, Genesis 1:1-3; siehe Dreifaltigkeits-Ikone, Rubljow). Das Gemeinwesen, die erneuerte Kirche als Gemeinschaft der Engel, ist »Leib Christi«, dieser bringt den reinen, ursprünglichen Geist hingebungsvoller Weiblichkeit, die das Heilige selbst und den 'Engel mit dem kleinen Buch' (Geheime Offenbarung, Kapitel 10) hervorgebracht, auf die Erde. (Augustinus, Vierzehnter Vortrag über das Johannesevangelium). 

Der Aufbau einer Neuen Welt durch die Persönlichkeiten der Frauen lebt da, wo der Heilige Geist 'Buddhas Meditation, Ramas heilende Tröstung, Shivas geistliche Belehrung, Krishnas Inspiration' stark genug ist, die kulturelle Individuation in humanistischem Bewusstsein hervorzubringen. Statt Kriegsgöttin Kali ist nunmehr Erzengel Michael der Verwalter kosmischer Intelligenz, insofern diese durch die Inspiration kulturellen Geistes in die Ideenordnung des weiblichen Organismus strömt. Doch jeder Grund, mit dem man die Liebe der Großen Mutter erklären will, kann nicht der wahre Grund sein. Nur marianischer Geist kann Die Weiblichkeit erfassen, die von poetischer Offenbarung Unsere Weisheit zu planetarischem Bewusstsein verursacht hat.

Heilung der Erde durch Bildung und Kultur – Das Märchen der Ostara
Neben dem erfolgreichen Streben des in sich selbst verliebten Mannes, der weiß, dass er der Täuschung des Iblis dient, indem er dem Staatsideal 'Reichtum, Macht und Ehre' seine Seele verkauft hat, ist das Schicksal der ihn liebenden Ehefrau tragisch mit dem öffentlichen Ruhm ihres Mannes verflochten. Doch in ihrem verzweifelten Gram klagt sie an: „Ich habe das Gefühl, dass wir mit unseren Analysen etwas Wichtiges vergessen haben: Sind wir verantwortlich, Kriegsverbrechen gegen die Menschheit hervorgerufen zu haben?“ – Da wird er plötzlich der Tochter des Osterfeuers gewahr. Und er sendet zum Himmel, als Zeichen seiner Erkenntnis, seine Reue – dies begründete: Die Kultur.
'Von den Sündern wird es keiner verstehen; aber die Verständigen verstehen es.'
(Daniel 12:10)

 

 

 
 

 

L'Estro armonico: Visitatio Mariae – Isis leading the Queen by the hand

 

Nichts wird imstande sein, den kühnen aber edlen Liebeswillen und heiligen Plan
zu verwischen, mit dem sich Frauen Unsere Neue Welt schaffen.
(Frédéric Chopin)

 

 

 
   

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