home
 
Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

download     essence  Alpha et Omega (pdf)

composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


M.


I.  Der schöpferische Ausdruck von Liebe 

II.  Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde


I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters

Die nervale Versorgung des weiblichen Organismus einschließlich der wirkenden individuellen Frauen-Persönlichkeit in Planetarischem Bewusstsein ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Dies gilt besonders, wenn grundlegend die funktionelle Bedeutung von somatischer kulturell-schöpferischer Heiligkeit der Männer und spirituellen Akten der Frauen Berücksichtigung finden sollen. Im Wege steht, dass Männer ihren spirituellen Willen trainieren, einzig um ein bedauernswertes Leben zu leben 'indem sie aus sich selber Monster erschaffen, die auf dem Weg zur Hölle wandeln' (Luisa Piccarreta).
 

«Der Salzbund vor dem Herrn» – Bemidbar: Das Höchste der Gefühle
Frauen müssen lernen, dass sich nicht alles nur um sie dreht. Andererseits ist ein Leben „alle sind heilig, die ganze Gemeinde, und der Herr ist mitten unter uns“ zerstörerisch: „Die Erde wird ihren Rachen aufreißen und sie verschlingen, dass sie lebend in die Unterwelt hinabstürzen“; von Kali geht ein Feuer aus, „es frisst alle Männer, die in kupfernen Räucherpfannen Weihrauch darbringen, zudem breiten sich Seuchen aus.“ Doch durch 'die zwölf Stäbe' – vollendete Meisterschaft Shivas und spirituelle Priesterschaft Ramas – wird sich zeigen „wen der Herr erwählt und wer der Heilige ist“ (Buch Numeri 16:7-18:32).
 

Von Geheimer Offenbarung  Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: Die Schöpfung der Liebe. Frauen, die auf Wegen kreativer Selbstständigkeit Selbstwertgefühle suchen, sind Flieherinnen vor den Leiden der Welt, 'sich selbst dem Wesen Frau entziehend, stoßen sie sich damit aus dem Frausein selber hinaus' (Laura Marholm); dass Männer von Raffinements zu herrschen, zu unterdrücken in Geistigkeit sich wandeln, wird dadurch verunmöglicht.
 

Vom Kelch des Neuen Bundes  Im Feuer der Gottesliebe, im aufsteigenden Weiblichen durch Kontemplation genährt, fällt der Geist der Kulturell-Schöpferischen Männer wie Regen vom Himmel, und zwar ohne ein Zutun von der Erde. Wenn wir die Natur des Lebens genau beobachten, stellen wir fest, dass sich hinter der Schönen Welt der Weiblichkeit in ihrer individuellen Vielfalt sich Ein erleuchtetes Geistiges Leben der Männer (confraternity) befindet, angebetetes Ziel und Quelle der spirituellen Persönlichkeit der Frauen. Geistig-geistlicher kulturell-kreativer Dienst der Männer ist gleichsam der 'Gral-Kelch', in dem das Blut des Universums aufgefangen, das durch Körper, Herz und Seele des Weiblichen zirkulierend Das Planetarische Bewusstsein hervorbringt. Die heilende Atmosphäre Ramas, der segnende Dienst Shivas und die geistige Substanz Krishnas sind es, aus denen alles, was gesehen, in der Intelligenz Buddhas geformt, in den Funktionen erneuert und am Leben erhalten wird. Der 'Schoß der Hölle, der sich öffnende Abgrund der Übeltäterinnen' (Notre Dames de La Salette) mag sich dem irdischen Zeugnis der Anbetung entziehen – schöpferische Bruderschaft kann sich jedoch dem Geistigen Leben, 'in dem wir leben, uns bewegen und sind' (Apostelgeschichte 17:28), nicht entziehen. In der 'Verherrlichung der Namen des Herrn' sowie bei der Zirkulation im physischen Körper durch 'das heilige Wort' {Zikr} entflammt der herabkommende Hauch das Feuer der Seele, sodass jeder seelische Blick, jedes geistliche Wort, jede physische Handlung sich auf das Leben der ganzen Menschheit auswirkt. Ethik entsteht, wenn wir diese Einheit des Lebens verstehen: das geheimnisvolle Geheimnis der zehntausend Engel und der Hirten der Weihe-Nacht.
 

The trees of the forest silently await God's blessing  Lieben ist Verschmelzung der Seele der Frau mit dem sich zur Vision bringenden schöpferischen Impuls ihres Gatten in einem planetarischen Engagement von inspirativem Wort in ihrer enthusiastischen Sprache. Es ist das Lebensprinzip und die Ursache im Innersten beider – ohne die Liebe kann sich nichts offenbaren. Die unerweckte 'Königin der Nacht' rächt sich als Herrscherin in ihrer Position, um Oberhand über die Tyrannen zu gewinnen. Doch die zu ihrer Seele erweckte Majestät hat eine belebende Wirkung; sie überträgt Gottes Lebensimpuls auf die gewahrsame, ruhende Intelligenz ihres Gatten, durch die Berührung mit ihm. Als selbstleuchtender Funke des himmlischen Äthers entfacht sie den Wind in die geistigen Feuer Gottes Intelligenz. Ihr Lebensstrom ist subtil, wie Tropfen vom Ozean des Bewusstseins. Die aufgehende Sonne selbst ist Sie auf ewig dieselbe, unveränderliche, bedingungslose, empfindende Wesenheit: wie das Mondlicht durch die Wolken dringt, auf den Flügeln des Merkurs liegt der Abglanz der Sonne. Dennoch bleibt Er ganz davon unberührt, von allem apart in Seiner eigenen unbegrenzten schöpferischen Fülle. In Empfänglichkeit geschieht im universalen Geist 'Das offenbarte Wort'. Alles offenbart sich um Ihretwillen, zu ihrem Glanz! In ihr angebetetes Gottesideal entworden, von höchster Liebe überschattet, wird Die Dame vom Herrn geliebt. 'Sara schenkte Abraham seinen Sohn', weil das, was aus der Frau hervorgeht, dem gehört, der es hervorgebracht. Das gewissenhafte Herz einer Dame fühlt dabei ‚Angst und Bange’, weil Hingabe nur dort wirken kann, wo des Mannes Geist, ganz Wahrheit geworden, in die Intuition planetarischen Engagements hinab gestiegen ist; dann gibt die Frau der negativen Mannes-Seele mit ihrer positiven Aktion Ihren Namen – was im Geiste des Mannes herabgebracht, gehört der Frau, in der es Ihm hinangezogen ward. Niemand kann Kultur allein bewirken; daher rührt: „Ich werde 'eine Hilfe ihm gegenüber' (eser kenegdo) geben“ (Genesis 2:18). In Worten der Gottes-Mystik gesagt: „ein Mensch, der so dicht an Gottes Lippen hängt wie eine Trompete, wird zum Verkünder Seiner Botschaft“ – was dann über seine eigenen Lippen kommt, sind nicht seine persönlichen Worte, es ist vielmehr die »Botschaft Gottes«.
 

Vom Kreislauf der Liebe  Liebe dient der Erweckung von "Glaubens-Energien" in die Eine brüderliche visionäre Kraft. Das Männliche atmet das Weibliche ein, dadurch verwandelt sich sein materielles Blut in ihr seelisches. Hoffnung währt, der Mann komme als "Christus-Phosphorus" herab, jenes Feuer heiligen Geistes, das 'der Goldene Topf' benötigt, eine Neue Menschheit zu formen; was Frauen an Herz, Seele und Persönlichkeit gesund erhält, und sie "Sauerstoff & Zucker" produzieren: das glückliche Zusammenleben der Geschlechter. Flößt Männlichkeit "Giftiges" – Seelenloses, Egozentrisches, Nationalistisches, Dynastisches – in das Weibliche ein, breiten sich in der ganzen Welt epidemisch 'schlechte Eigenschaften' aus.
 

Soziologie der Erderwärmung  Wir haben keine Zeit mehr, nach Ausflüchten zu suchen: wir müssen handeln! Die Temperatur nimmt zu, nicht nur in der Atmosphäre, sondern auch im Meer. Wir kennen all die Probleme: die Wassertemperatur steigt in den Ozeanen an, dazu kommen noch Überfischung, Überdüngung, Verschmutzung etc. – aber auch die Lösungen: es gilt die Erwärmung der Luft (der Anstieg der männlichen Neurosen) und die Erwärmung von Wasser (Anstieg weiblicher Psychosen) zu stoppen. Frauen schützen, sie bieten Lebensräume, dazu bilden sie mit Männern Zweckgemeinschaften. Wachsen aber können Frauen nur im »Feuer des heiligen Geistes«, jener 'Flamme, in welcher der Dornbusch brennt, aber nicht verbrennt' (Exodus 3:2). Sind Männer nur noch mit Ökonomisierung ihrer spirituellen Gefühle beschäftigt, Freizeit zu ihrer Vergnügung, verwandeln sich ihre Liebesenergien mit der Zeit in Gifte: Neurose trifft auf Psychose, Frauen werfen ihren Untermieter (Mann) raus; was fatal ist: die Persönlichkeit der Frau ['der Ölbaum, dessen Öl fast schon leuchtet, auch ohne dass das Feuer es berührt hätte' (Sure 24:35)] verhungert und damit das Planetarische Bewusstsein. Es ist an der Zeit, dass Männer klarmachen, dass sie aus solchen Situationen lernen! »Notre-Dame« sieht durch die Essenz des Schöpferischen Geistes. Männer müssen mit Flammen ihrer Seelen (Aladins Wunderlampe der Inspiration, der Eingebung, der Offenbarung) die aufstrebende und einigende Seelenaktivität der Frauen unterstützen. Der hohe Sinn weiblicher Ekstase gilt der Ausbreitung des transkulturellen humanen Gemeinwesens.
 

Die Sprache der Frauen  Mystikerinnen sehen noch eine andere Bedeutung des Mundes, als dass dieser nur ein Gefäß für 'Essen und Trinken' ist (Matthäus, Lukas 4:4); durch ihren Dialog wird Weisheit ausgedrückt, das unausgesprochene Wort wiederholt: »Eine Botschaft« die aus geheiligten Tiefen auftaucht; daher wird Ihr Mund mit einer Muschel verglichen, aus der sich perlenähnliche Worte manifestieren. Wie durch das Öffnen Ihres Mundes geistige Weisheiten ausgedrückt werden, so wird durch das Zumachen des Mundes der Männer Ihr Wort hineingezogen, was Männer zum Kulturellen Geist werden lässt, der Wirkung erzeugen kann, wenn er vom heilenden weiblichen Element, dem 'Wasser des Lebens' seliger Emotionen durchtränkt ist. Die Wörter anderer Frauen gehen verloren, nachdem sie gesprochen. 'Gute Männer hören auf Gute Frauen' (Hl. Koran, Sure 24), weil das, von den Weisen Frauen verwendete 'Wort' sich in göttlicher Macht gestärkt, und, mit dieser Atmosphäre bekleidet, bis zum Gewissen der männlichen Seele vordringt, seelische Intuition in Schwingung versetzend. Indem Frauen sich selbst im Dharma-Geben gewinnen, indem sie das wesenhaft-menschliche 'Licht ihres Herrn' werden, in dessen Emotion Finsternis, „das Unbeständige, Unreine, Böse, und alles, was nicht zur Seele gehört“ (Yoga-Sutras II.5) weichet, kann sich im Dialog der sprachliche Ausdruck universalen Weiblichsein offenbaren und zerstörerischer Männerwelt jene sexuellen Kräfte entziehen, die zu verkehrter Individuation 'Frau' geführt hat – mit bestürzenden Folgen von 'Brudermord' (Genesis 4:8).
 

Das unreine Ego der Weiblichkeit, 'die verderblichen Säfte der mächtigen Circe' (Homer: Odyssee, 10. Gesang 211) hindern an der Delegation kulturellen Geistes zu planetarischem Bewusstsein. Wenn Frauen begreifen würden, dass die Bedeutung geschlechtlicher Liebe nicht im eigenen Wohl oder Genuss liegt, sondern lediglich Dienst ist, den Weiblichkeit für den kulturellen schöpferischen Geist leistet, welcher die Individuation zur Frau in vollkommenster Beiordnung herbeiführt, dann würde keine Frau mehr in triebhafter Erfüllung sexuellen Begehrens schwelgen. Um die hu-mane Kultur zu vermeiden, vernebelt untransfigurierte Frauen-Natur das männliche Bewusstsein, Auserwählte in den Glauben versetzend, der Zweck der Vereinigung sei im Vergnügen individueller Weiblichkeit zu finden, indem nämlich der männliche Geist im Sog der Natur daran gehindert wird, während der Trieberfüllung regulierend zu funktionieren. So wurden die Männer verwandelt, 'standen am Hofe der schöngelocketen Göttin … und hatten von Schweinen die Köpfe, Stimmen und Leiber, auch die Borsten; allein ihr Verstand blieb völlig, wie vormals' (Odyssee, X.240).
 

Neue Erde: Psychosynthese von Christentum und Islam, Buddhismus und Kabbala
Im spirituellen Islam ist der Körper der Frau das Instrument herrschender Männer geworden, katholischen und buddhistischen Ordensschwestern ward ihr Leib das Wesen des Geliebten Herrn: beide Traditionen geben dem Wirken des existentiellen heiligen Geistes des Mannes im Körper der Frau keinen Raum in der Welt. Doch ist ersichtlich, dass wenn dem Gemüt der Frau der offenbarte kulturelle Geist der spirituellen Seele des Mannes einfließt, während dem männlichen Gehirn eine gewisse ewige spirituelle Substanz des Weiblichen aufleuchtet, das geschaffene Wesen das Planetarische Bewusstsein ist, wobei die Mechanismen der Körper lediglich Hüllen sind. Eine friedvolle und in allem gesunde Menschheit resultiert aus der praktischen Erkenntnis der Vermählung Gottes als Frau mit Hilfe des kulturellen schöpferischen Geistes als ihr Diener (Matthäus 20:28).
 

Von Ebenbildlichkeit  Es gibt zwei einander entgegengesetzte Arten zu leben: mit dem sexualisierten Begehren der Frau internationale Geschäfte zu machen, was die Zerstörung von Frau Welt mit sich bringt – 'die missbrauchte Frau' reagiert mit dem ansteckenden Virus 'Hass und Verachtung' aus dem Unterbewusstsein. . . Das Neue Leben der Frauen jedoch ist, die Geheimnisse jenes schöpferischen heilenden Geistes des Männlichen zu manifestieren, Der sich im kulturellen Leben Eines Gemeinwesens offenbart. Wer also 'die Herrin seiner Seele' liebt, wird gemäß der Macht seiner Anbetung aus der Göttlichen Mutter geboren; ein solcher Mann kennt die Liebe, kraft seiner Anbetung wird von 'dem Bösen' nicht angetastet (1 Johannes 5:18), weil er Den Geist gibt, welcher der Friede ist.
 

Chaos, Kriege, Seuchen kommen auf, wenn ein Widerspruch unbemerkt bleibt und wir nicht als Gemeinschaft den Geist und den Willen haben, den Widerspruch aufzudecken. Überall da, wo wir uns in einen Widerspruch verwickeln, den wir nicht als Widerspruch erkennen, sondern einfach gelten lassen als quasi "lebenswahren" Inhalt; überall da haben Kriege ('die Prozession der Söhne der gebildeten Männer' Virginia Woolf) und Massenpsychosen (epidemische Viren) die Möglichkeit, sich unserer Seelen zu bemächtigen. Und das ist der große Irrtum, dass Frauen glauben, mit Neurosen [spirituelle Indvidualismen] könnten Psychosen [Angst und Hass] überwunden werden; die unterbewusste Angst ohne Geld dazustehen, begleitet von der unbewussten Abneigung gegenüber den 'nicht Gewinne scheffelnden Mann', das würde ja verschwinden, indem Frauen ihr Geld selbst verdienen. Weibliches Priestertum (Sünden vergeben) ist jedoch durch Mäzenatentum charakterisiert. Das ist das, worauf es ankommt. Oder haben wir schon 'den Antichrist' (Wladimir Solowjew), die bezauberndste spirituelle Persönlichkeit seelenloser Menschen, uns zum Vorbild erwählt?
 

Psychopathologie der Geschlechter  Eine Frau ist diejenige, die manchmal an sich selbst denkt und manchmal sich selbst vergisst, so sie mit einem Mann sympathisiert. Von Natur aus werden Damen im Alter engelhaft, sie erscheinen dann wie selbstlos, kaum an sich selbst denkend, wie sie träumerisch Enkelkindern, Personen aus ihrer Vergangenheit oder bestimmten geschätzten Formen religiöser Traditionen anhangen – der Drang selbstloser Tätigkeit nachzugehen, kann dann allerdings oftmals so manisch werden, dass es geradezu widerstrebt in Hauskirche 'Witwen und Waisen' den Dharma zu lehren ['aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem Irritiertsein entwickeln sich Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit, Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und übersteigertes Kontrollbedürfnis' (Karl Jaspers, Allgemeine Psychopathologie 1913/1946)]. Als 'gottesfürchtig' hingegen werden traditionsgemäß jene Männer bezeichnet, die nur an ihr höheres Ego denken, und darin sogar ihr Selbst in Gedanken an 'den Einen' vergessen – Bergsteigern gleich wird jeder ihrer Schritt ihnen zum „Sieg über den Willen“ und unter Männern gibt es keinen, der so engelhaft wäre, dass er nicht diesen "göttlichen" Anteil in sich trüge; und doch gibt es keinen, der nicht so menschlich wäre, wenigstens ab und zu, sich selbst zu vergessen, um mit Frauen zu sympathisieren und natürlicherweise seine archetypische Sphäre zu wahren, manchmal an sich selbst zu denken. Komplementär gibt es unter Frauen keine, die völlig frei von 'engelhaften' und sog. "teuflischen" Zügen wäre.
 

Der Salzbund  Frauen sollen den süßen Geschmack des Kulturellen Geistes der Männer im Dialog ausstrahlen. 'Feuerzungen des Heiligen Geistes' werden durch Frauen heilen, ihre Göttlichkeit bewahren und »Women-Global-Ethics« zum »Salz der Erde« machen.
 

Die spirituelle Wissenschaft lässt sich über Karma-, Raja- und Jnana-Yoga erlernen; das verborgene Wissen über die Liebe aber wird durch Synthese erlangt, was ein ganz anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des spirituellen Geistes: Wandlung zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen zur Liebe. Denn obwohl Gottes Sehnsucht, als Mann, und das heilige Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in zwei Richtungen teilt {der Männer spirituelle Pfad und der geistige Pfad mystischer Liebe der Frauen}, ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und der brüderliche Geist als kulturelle Humanität, die als Goldenes Wasser des Lebens zwischen den Geschlechtern besteht. Und es ist in diesem Strom {Gottes Wesen, das vermenschlicht ist}, aus dem heilender Dialog, den wir so dringend benötigen, spricht: „Wir haben die Wirklichkeit des Weiblichen geschätzt nach dem Nutzen, das Wesen femininen Handelns aber ist das Werden (fiat).“ Das 'goldene Wasser' der spirituellen Frauen hat niemals Ruhe 'bis es vom Zweig des fruchtbaren Olivenbaums berührt, dem Licht-Element' (Sure 24:35).
 

Vom Schatten der weiblichen Persona  »Er liebt mich nicht mehr« dachte Gillette, als sie allein war. Schon reute sie ihr Entschluss. Bald war sie Beute eines Schreckens, der noch grausamer war, als die Reue. Sie strengte sich an, einen furchtbaren Gedanken zu verjagen, der sich in ihrem Herzen erhob: sie glaubte, den Herrn schon weniger zu lieben, da sie argwöhnte, er könne weniger ehrenhaft sein als früher. (nach Honoré de Balzac: Gillette)
 

„Da erkannten sie ihren Glauben und priesen den Herrn“ Was man 'Sinn der Liebe' nennt, ist etwas höchst Feines, das man sich nicht vorstellen und nicht begrifflich benennen kann (Lü Bu Wei, Chunqiu). Sich den verschiedensten Aufgaben in ihrem Leben widmend, neigen Männer dazu, den Grund zu vergessen, warum sie an erster Stelle geboren wurden: Sinnesorgane zu sein, durch welche sich Weiblichkeit selbst wahrnimmt, Liebe zurück zur Quelle bringend die Essenz des Seelisch-Männlichen destillierend, um auf den Wellen des Lobes strahlend die Menschheit als Einheit zu begründen [s. Sancta Regula Benedicti: Die Werkzeuge der geistlichen Kunst: Bedrängten zu Hilfe kommen (oben), Arme bewirten (links oben), Trauernde trösten (Johannes 20:18: Christi-Geburt geben, links unten), Kranke besuchen (unten), Tote begraben (unten rechts, Johannes 19:41), Nackte bekleiden (oben rechts, Hl. Qur'an: Sure 2,187). (Angaben zum Sachsler Meditationstuch, s. S. 104)].


II.  Verehrung der Weiblichen Seite Gottes

'Sara leugnete: Ich habe nicht gelacht. Sie hatte nämlich Angst.' Genesis 18:15
Hingabe ist, den Raum als Kapazität zu begreifen, als passives Ende göttlichen Atems. Am kosmischen Akt dieses Atems teilzunehmen, werden Frauen fähig sein, sich 'passiven Willens' zu befleißigen, anstatt persönlichen Willen einzusetzen. Die Folge ist, dass die Macht, die durch Frauen hindurch kommt, viel größer ist. Man denke an das Werk des Erzengels Gabriel, der der Jungfrau Maria den Atem des Heiligen Geistes einhaucht.
 

Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig zu werden an. Denn nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.' (Senecas Briefe, Kapitel 95.46). Was ist es, das Männer veranlasst, Projekte nicht mit ganzer Seele durchzuführen? Männer, die von ihren Ehefrauen nicht geistig geführt werden, könnten einen schweren Fehler machen: den der Selbsttäuschung. Vom Aufruhr, welcher unterbewusst in Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen unbewusster Seligkeit, werden Frauen in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Haus und Garten'-Geschäftsfrau-Aktivität geworfen. Doch im Versuch 'zu genießen, sich auszuleben und zu vergessen' kommt ein Problem nach dem anderen – die Zustände werden immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Frauen ab dem 40. Lebensjahr mehr Lust auf Sex haben als männliche Altersgenossen; aufgrund dieses 'Schattens' (Hugo von Hofmannsthal, op. cit.) wird es vielen Frauen kaum, manchen vielleicht sogar nie möglich, über die religiösen Ideale 'Große Göttin und Große Mutter' Bescheid zu wissen. Und doch ist es unsere geistige Pflicht, mithilfe universeller Mythologie und tiefenpsychologischer Analyse 'Kreuzigung und Grablegung Christi' einem kriegerischen Islam (Sure 4,157) verständlich zu machen. Es ist die Sucht nach 'Geld und Macht', in der Männer, gleich dem Fürsten von Tyrus, mit dem Motto „Jeder kann tun, was ihm beliebt“ sich selbstständig machen und aus dem Dialogfeld der Frauen völlig sich abzukoppeln wissen. Frauen glauben, dass 'Liebe und Fürsorge' etwas daran ändern könnte – ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus, was in Männern den Anreiz weckt, immer mehr vom Suchtmittel zu konsumieren (sehr zum Stolz der Frauen). Unseres Lebens SINN und damit den SINN von Beziehung anders zu fassen, hat nichts mit Lysistratas Komödientheorie zu tun (einem durch Sexstreik bewirkten Kriegsende, Komödie des Aristophanes, 411 v. Chr.). Es sind Frauen, die nicht lieben können, die sich als beredte Quelle, um 'Die Große Mutter' versammeln, begleitet von jener ehrwürdigen Elite von Männern, die sich der falschen Liebe, einer spirituell gesteigerten weiblichen Erotik, entziehen, um zu heilen, was verwundet ist.
 

Folgt der Sohn auf den spirituellen Vater, verstärken sie sich zur Superposition. Dann gehorchen Töchter als Kali-Vollstreckerinnen ihren Müttern (Matthäus 14:8). Dergestalt berauben sich die Geschlechter gegenseitig des schöpferischen Lebens; denn gelangen Männer nicht mehr zur humanen Seele, verlieren Frauen ihren guten Sinn in der Welt. Solange sich also Männer in Superposition befinden, ist nicht nur der Friede der Menschheit ausgeschlossen: 'Sex als Kriegswaffe' (Hotelwesen der Maîtressen) verbrennt unsere menschliche Kultur.
 

Der Stoß in den Bauch – und dabei in Scherben zu gehen
„Er saß, so träumte ihm, vorn auf einem Automobil, das fuhr rasch und ziemlich waghalsig durch eine Stadt, bergauf und ab. Neben ihm saß jemand, der den Wagen lenkte. Dem gab er im Traum einen Stoß in den Bauch, riss ihm das Steuerrad aus den Händen und steuerte nun selber, wild und beklemmend über Stock und Stein . . . Der Stoß in den Bauch war gut, er empfand ihn freudig nach. Das Steuern war, bei aller Gefahr, doch eine Lust gewesen, ein Glück, eine Erlösung! Ja, es war besser, selber zu steuern und dabei in Scherben zu gehen, als immer von einem andern gefahren und gelenkt zu werden.“ (H. Hesse, Klein und Wagner).
 

Die Entzauberung der Männer liegt im Empfinden der Unwahrheit der Ehe (Theodor Adorno)
Gleich einer Giftschlange, die versucht den Freischütz zu beißen, so versucht das Ich des Weiblichen (sei es in traditionellem frommen Wahn, tannhäuserischer Venushaftigkeit oder in sexueller Selbstsucht) als Abschreckung oder Warnung gegenüber jenen Männern zu dienen, die den guten Willen femininer Selbstlosigkeit ausnutzen könnten. Einzig das Bodhisattva-Mitgefühl voller Selbstlosigkeit (des Paares!) verwandelt Maulwürfe in Adler.
 

'Die Herzkönigin geriet in fürchterliche Rage und rief mal hier-, mal dorthin: „Kopf ab!“, dabei stampfte und tobte sie gewaltig.' (Lewis Carroll, Alice im Wunderland). Limerenz lebt in dem Wahn: „Stehle ich dem anderen seine Seele, werde ich meine eigene haben!“; erweckte Frauen aber lassen freie Handlungsweisen ihrer Männer für nur insoweit zu, wie ihr sexuelles Bewusstsein in Beziehung zu der Männer unpersönlichem Ego wirkt – die unerweckten "köpfen" das Männliche aus Lust und unbändigem Ehrgeiz nach der Macht. Aber Männer haben gar nicht Furcht vor dem Tod, sondern vor Seelenzeit; „Warum unter jenen sein, die Verklärung der Erde bewirken? Auf, reisen wir in den Osten, um die Quelle der Erleuchtung zu finden: Allah und die Göttin! Wo gibt es noch andere Herren so wie uns!“ ihr Schlachtruf.
 

Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserleben erklärt sich damit, dass Frauen kein inneres kosmisches Gewissen mehr sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; keine der religiösen Traditionen lehrt Männer, wem der spirituelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken haben' (Koran, Sure 2,223), so dass 'Mann und Frau' eigentlich nicht mehr recht wissen, was sie wollen. Seelenvoll lieben ist die Weise, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein. Wissen wir nicht mehr, dass geistige Hingabe in unserem Dienst den Magnetismus Eines Geistes so aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk vollbringen' (Genesis 1:3)? Die Feuerzunge (Sirach 43:4-8) ist der Magnet der Menschenherzen: 'Sie ist das Brot des Geistes und verleiht den Worten Bedeutung. Sie ist Quell des Lichtes der Weisheit und des Verständnisses.' (Baha'u'llah, Ährenlese, Kap. 132). Ekstase, der Liebespfeil der Sonne, Hauch Ihres Geistes, steckt 'den Berg egozentrischen Strebens in Brand' (Sirach 43:4b) – das eigenwillige Herz des Genius destilliert 'von Liebe wegen' in die subtile lichte und empfängliche Seite Seines Gehirns. Das Prinzip Eines weiblichen Eros als 'begnadete Bodhisattva – Göttin des Himmels und der Erde' verjagt mit Macht die 'schlechten Elemente' in der Welt. Müssten nicht mehr Frauen, in kompromissloser Intuition, eigentlich in der Lage sein, sich von jener Mannheit abzulösen, die für »Das Ganze« schädlich ist?
 

'La sessualità, il sesso, è un dono di Dio. Niente tabù. È un dono che il Signore ci dà.' (S.H. Papst Franziskus in Audienz mit französischen Jugendlichen, 2018).
Doch jede Frau, die sich einmal auf den religiösen Pfad eingelassen hat, dann aber, bevor sie ihre göttliche Persönlichkeit erlangt hat, von ihrer konditionierten weiblichen Natur zum 'Liebe machen' tragen ließ, ist bemitleidenswert: das ist ihr größter Verlust – aus solchem Ruin kann kaum noch Segen entstehen, noch ein Gemüt, das die Seelen erleuchtet. Es gibt nichts, was ernsthafter wäre als spirituelle Vollendung; sich enttäuscht aber vom geistigen Pfad zurückziehen, bevor man das Ziel erreicht hat, weil Männer unkulturell sind, ist das schlimmste, was Frauen passieren kann: ein Totentanz rückwärts, seitwärts und abwärts – statt kulturell-kreativ humanistisch vorwärts. 'Nicht in seiner seelischen Persönlichkeit sein' verursacht Fehlentscheidungen in der Wahl des Ehepartners, die so schwer wiegen, dass vielen Frauen, nachdem Beziehung, berufliche Laufbahn und Gesundheit ruiniert sind, ein Ausweg fast unmöglich scheint. Tatsächlich hängt der Erfolg in Beziehung weniger von der Befähigung der persönlichen Natur einer Frau ab, als vielmehr von ihrem innersten Wesen, dem Geist ihrer erleuchteten Seele.
 

Bewertung und moralisches Empfinden werden durch Sex "heruntergefahren". Wer möchte da nicht gerne über die Liebe der anderen reden. Reden aber müssen wir über die eigene Scham. Scham bedeutet Mangel. Bevor es also gilt, die Jugend zu belehren, müssen Eltern zu ihrem Gefühl finden, dass ihnen etwas fehlt zu dem, was sie als ihr Ideal ansehen. Den Mangel bei sich selber sehend, gibt die Gelegenheit das Fehlende zu erringen. Auf diesem Pfad voranschreitend werden wir erkennen, was uns noch fehlt, der Jugend Vorbild zu sein.


III.  Von den heilenden und verbindenden Kräften

Liebe ist die kosmische Kraft zur Erneuerung der Menschheit. Doch wenn unwissende, unerweckte, d.h. unvorbereitete Menschen 'die Liebe' praktizieren, führt es zu gewissen Missbräuchen; denn es kann nicht geleugnet werden, dass viele Formen von Liebe kaum anderes als okkulte Kräfte und Unmoral sind. Denn selbst die Magie frommer weltkirchlicher Rituale zur Eheschließung ändert nichts daran – haben 'Kindstaufen' die Menschheit von konditionierter Habsucht befreit und von 'Erbsünden', den materiellen Gelüsten und mentalen Begehren geheilt? Liebe ist das kosmische Symbol einer verehrenden Handlung und Andacht im Ausdruck der Haltung unserer Herzen zur Einheit der religiösen Ideale. 'Wir können so nicht weitermachen. Wir schulden der nächsten Generation einen besseren Planeten. Wir müssen jetzt handeln.' (Mina Guli, Running Dry). Nicht Meditation, sondern unsere Anbetung und mystische Ekstase schaffen den Himmel, der unsere Erde erneuert.
 

Männer werden, was sie sehen; doch nur indem jede Frau als die Eine, heilige Gottheit, Notre-Dame angesehen, entwickelt sich der Geist, den das Weibliche 'zur Verherrlichung Seines Namens' benötigt. Vorausgesetzt, dass Frauen ihrerseits, in 'Hauskirche', in die Innere Stimme der Lehren der 'Meister, Heiligen und Propheten' selig entwerden – wie sollten sie sonst den geliebten Herrn und Gott 'von Angesicht zu Angesicht' erkennen? Denn ist Weiblichkeit nicht 'der Bräutigam' für den Marien-gewordenen Mann, entsteht Kodependenz, eine übertriebene Übertragung der männlichen Seele auf die Seele der Frau; das kann so weit gehen, dass Männer die Begehren von Klosterfrauen zu erfüllen haben.
 

Durch Synthese heilen  Der wahre Geist ist die grundlegende Weisheit 'frei von Unterscheidung in Subjekt und Objekt': dies ist die Weisheit »Sophia«, die nach Erlangthaben der Erleuchtung auf psychoanalytische Weise wirkt, um anderen zu helfen. In unserer Zeit gibt es leider nur einige wenige hochherrliche Frauen, die nicht an Glaubenssätzen – welche Frauen-Identität als substanzielle, separate Selbste definieren – festhalten, und die, obgleich sie »Göttlichkeit der Weiblichkeit« leben, in Bodhisattva-Hauskirche heilen. Weil es unvermeidlich, dass die bio-psychische weibliche Intuition stets auf verkehrte Art über die Liebe denkt, daher ist »spirituelle Erkenntnis der Frau« die erste Voraussetzung, um die Introjekte 'konditionierte kulturelle Normen und Werte' (Epheser 6:11-13) zum SINN der Liebe zu ändern.
 

Was Scheidungsraten nicht aussagen  Nicht-marianische Männer beherrschen meist ihren Willen dergestalt, dass sie Frauen zu dem machen, was diese Männer selbst sind. Es ist zu vermuten, dass Frauen – die höher steigen können als die Engel – dann, da sie doch mit der Zeit die Persönlichkeit des Mannes annehmen, dem sie sich vermählen, tiefer fallen können als die Teufel, was die im Zusammenhang stehenden wachsenden Erkrankungen bezeugen. Die in den göttlichen Willen seelischer Weiblichkeit erwachten Frauen hingegen, nehmen geistige, heilende Kapazitäten von der Liebe ihrer Männer an, welche sie als sich erkennen.
 

Narzissmus und Psychosen  Unser Dasein ist von weitgehenden Verleugnungen begleitet. Während Krankheit und vorzeitiger Tod der Menschen, der stumme Schrei der Erde nach einem Ungeschehenmachen von Trauma, Leid, Sünde und Scham ist, geht unsere spirituelle und persönliche Selbstbezogenheit mit totaler Gleichgültigkeit gegenüber jeglichem Heilen vor. Stattdessen sprechen wir einander zu: „Herzinfarkt ist doch ein guter Tod, und die anderen haben wir in ein schönes Sterbehospiz gebracht.“ – so bleibt unsere Unfähigkeit, sich in das Leiden der Seele der Menschen hinein zu fühlen, auf ewig unbemerkt.
 

Wenn Frauen, auf ihre Innere Stimme hörend, in 'Hauskirche' die indifferente Emotion des »Geliebten Herrn« geben, so dass Wasser in Feuer, in Wind, in Äther sich ins Sprechen der Göttlichen Mutter wandelt, sodass Männer nicht mehr 'geschlachteter Ochse' (Rembrandt van Rijn) werden, können Männer, das Ideal ihrer eigenen Seele als »Notre-Dame« erschauend, ihre eselhafte Form abwerfend, mit heiligem Geist Planetarisches Bewusstsein zeugen. Ihre Kinder werden die Ersten sein: 'Die aber, welche die Ersten sind, werden die Letzten sein.'
 

Von der Geburt der Herrin* und Erscheinung des Herrn (siehe Srimad-Bhagavatam III.29.30)
'Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau, die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die die spirituellen Lehren studiert und praktiziert haben, und die man als spirituelle Meister bezeichnet, die besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den eigentlichen Sinn der Heiligen Schriften kennen, die besten.'

'Heilige Gesänge reinigen die Seele der Männer, auch ohne dass sie sie verstehen' (Sohar, Sefer III.247) – laudatieren Männer sogar in ihnen fremden Sprachen ! / * Es ist Freyja, erfreuende Göttin der Freiheit (vgl. Galater 4:26-27); sie verkündet Frigg {Fru Gode}, die Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.
 

Der Weg der Zerstörung ist, wenn ichhafter Atem das Feuer ausbläst, Feuer das Wasser verschlingt und Wasser die Erde überfluten. Löscht selbstherrlicher Eros der Männer sich nicht in das Licht des Gemeinwesens, bläst Iblis-Intellekt die Inspiration der Genien – der 'männlichen Mütter' – aus. Brennt noch dazu das Feuer einer spirituellen Kreativität den Glauben, der Jungfrauen kontemplativen Bilder nieder, beginnen die Töchter die Intuition von Mutter Weisheit zu fluten: 'Wenn die heiligen Bräuche zusammenbrechen, überwältigt Gesetzlosigkeit den gesamten Stamm. Wo aber die Gesetzlosigkeit herrscht, werden die Frauen der Gemeinschaft verderbt. Werden aber die Frauen verderbt, gerät die feste Ordnung durcheinander. Dies Chaos bringt für Zerstörer der Gemeinschaft Verdammnis, aber auch für die Gemeinschaft selbst. So wird durch die Irreligiosität der Zerstörer der Gemeinschaft, die Verwirrung der Heiligen Ordnung zur Folge hat, das immerwährende Gesetz der Humanität, die Grundlage von Gemeinschaft vernichtet.' (Bhagavad-gita I.39-42). Wirkliche Befreiung von zerstörerischen Kräften ist nur möglich, wenn Männer das tun, was sie tun können: sich völlig dem Ideal der 'Unbefleckten Empfängnis' hingeben und völlig Anteil am Leiden der Frauen nehmen! Entziehen sich Männer, die nunmal die Ecksteine (Apostelgeschichte 4:11) im Tempel einer Menschheit (2 Korinther 6:16; 11:6) sind, der seelischen Anteilnahme ihres 'Leib und Blut Christi', so verdammen sie Frauen zum Schweigen, und amputieren ihnen gewissermaßen noch dazu Arme und Beine des Planetarischen Bewusstseins.
 

Mehr als alles hüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus (Buch der Sprüche 4:23)
Weiblichkeit muss – in Initiationsstufen – sich selbst lieben: I. auf 'Gabriels Botschaft' hören, das Ideal der Inneren Stimme, die spricht: „Du, entfalte die Persönlichkeit Gottes vermittels des heiligen Geistes!" II. von ewiger Anbetung, in schöpferischer Imagination kontemplierend, III. den Dharma der Meister, Heiligen, Propheten gebend, IV. die Namen Gottes verherrlichend durch Gebet für den anderen. Bevor eine Frau nicht gelernt hat, sich selber diese Liebe zu geben, kann sie auch in ehelicher Beziehung nicht wahrhaft lieben, weil sie gar nicht weiß, wie das geht; sie bemüht sich vielleicht, gut zum Manne zu sein, ihn zu verstehen, fühlt vielleicht Emotionen, die mit Liebe einhergehen. . . aber ihr Herz bleibt der männlichen Seele verschlossen – jedenfalls all den Gefühlen und Aspekten des kulturell-kreativen Mannes, von dem sie sich unbewusst bedroht fühlt, einschließlich all dem, was sie in sich selber verdrängt. Egoistisch sind Frauen nicht deshalb, weil sie sich selber zu sehr lieben, sondern weil sie sich geistlich, geistig und spirituell zu wenig lieben.
 

Organum Notre-Dame  In Innerer Anbetung des Herrn, geistig in mystischer Ekstase kollektiver Selbst-Losigkeit (Lyse), sollten sich Frauen verbunden fühlen und in universeller Verantwortlichkeit von göttlichen Intuition mit der Sprache herausrücken. Planet Erde von Krankheit und Krieg heilen ist eine gesellschaftliche Angelegenheit! – eine Kooperationskultur zwischen erleuchteten Seelen sollte 'Liebe als Medizin' den Weisen Frauen zurückgeben, und nicht den Supermärkten, Nonnenklöstern oder spirituellen Wölfen überlassen.



Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik


[I]
Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt.
Männer könnte man, in ihrer genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem Spin' [1, 2 bzw. 0] beschreiben.

[II] Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem Fermion besetzt werden (vgl. Psalm 104:9). Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich die bilaterale Symmetrie pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', die Elohim]. Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen, planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont erleuchtet. Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur schwach ist.

[III] Pauli-Prinzip: Die Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine Fermionen-Welle antisymmetrisch gegen Vertauschung der Teilchen sein muss. Innerhalb eines Phasenraums können deshalb nicht zwei in allen physikalischen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei Elektronen innerhalb eines selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt dann alle Teilchen zu einem Stern, einer "Licht-Woge des Alls". In ihr nehmen gleichgerichtete Quarks einen 'crown-shyness Abstand' [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein. Das Pauli-Prinzip gilt seinen 'dissipativen Strukturen' – diese aber sind nur möglich, wo es jene kosmische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.
 

Analog zur Quantenphysik lässt sich die Dynamik des Geschlechterlebens durch die vier Grundkräfte bestimmen: (I) Starke Wechselwirkung Kulturell-Kreativer mit spirituellen Frauen; (II) Schwache Wechselwirkung der spirituellen Frauen mit unheiligen Männern [nichts kann schlimmer sein, wie dass Frauen mit ihrer Liebe Institutionen unterstützen, in denen Söhne einzig die Linie ihre Väter als Götter vor Augen haben]. (III) Mit Elektro-magnetischer Wechselwirkung lassen sich die Erosreiche psychochemischer Reaktionen beschreiben, sie bewirken Strukturen starrer Zustände der Nationen; Ehepaare verhalten sich auf dieser Ebene meist nach dem Motto „dreht sich der eine nach rechts, dreht sich der andere nach links“. (IV) Unter Gravitationswechselwirkung ist physiologische Libido-Anziehungen der Geschlechter zu verstehen, sie erhält mit 'Adam und Eva' die Welt, wie sie ist, wobei weder heilige noch spirituelle Kräfte wirken. Schwache Wechselwirkung hat kurze Reichweite, etwa von der Größe des Kernradiusses eines spirituellen Zentrums (Hauskirche). Starke Wechselwirkung manifestiert sich auf zwei Ebenen, im dialogischen Organismus der 'Großen Mutter', sowie auf der Organisationsebene der 'Großen Göttin', wo alle gleichzeitig auch Schwacher Wechselwirkung unterliegen; es ist dies der Bereich des Wirkens der 'Zehntausend Engel' [die geistige Regierung der Welt], indem sie auf die Archetypen des Universums Einfluss nehmen, bewirken sie den Wandel in der Menschheit.
 

Das Sakrament der Ehe und Die Allgemeine Relativitätstheorie  Liebende können je nach Grad und Absicht ihrer Liebe in vier Kategorien eingeteilt werden: In elektromagnetische Wechselwirkungen – das sind jene, die spirituell schön, geistig aber hässlich sind: diese Art nennt sich "göttlich"; in schwache Wechselwirkungen – jene, die spirituell hässlich, geistig aber schön: diese fühlen sich als "gute Engel"; in Gravitations-Wechselwirkungen: jene, die spirituell und geistig hässlich sind – "Dämonen". In starke Wechselwirkungen sind jene, die spirituell und geistig schön sind: diese Art ist human; und hier geschieht es, dass wenn Strahlung oder Materie der im Gemeinwesen in Heiligem Geist tätigen Männer den Ereignishorizont eines 'massereichen Schwarzen Loches' (die neurose- wie psychosefreie Frau) überschreiten, irreversibel verschluckt werden, Frauen durch das Angesaugte „ihren Schatten erlangen“, 'der Kaiser wird erlöst und erwacht zu neuem Leben' (Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal: Frau ohne Schatten, 3. Akt); gleichzeitig kommt es zu einer starken 'Krümmung der Raumzeit', sodass der idealisierte Geliebte Herr, das imaginierte Licht des Glaubens, als die Strahlung der humanen weiblichen Christus-Persönlichkeit sichtbar wird.
 

Das Gebot  In jeder Gesellschaft gibt es vier Kreise: Brahmanas, Kshatriyas, Vaishyas, Shudras (Bhagavad-gita 4.13). Das prinzipielle Gebot, Frauen nicht für eigene Bedürfnisse zu missbrauchen, sollte im Rahmen einer universalen geistlichen Ausbildung unter psychoanalytischer Supervision besondere Beachtung finden; demgegenüber werden sich bei spirituellen Selfmademen (Kshatriyas), den Geschäftsleuten (Vaishyas) wie den 'Shudras' (Familiarität), auch weiterhin alle möglichen Rechtfertigungen von Übergriffen einstellen.


IV.  Von der Bedeutung des Erbarmens

The Cosmic Mandala – through art of personality in music and in devotion 
Darstellung
der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt, braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende Instanz, das offenbarte Gewissen: das kosmische Gespür für unser Gespür. Das Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen. Nur Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht aber noch nicht aus: die semitische Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus unseren Part der »Gaia-Symphonie« des Lebens zu spielen. Uns allen aber bleibt nur eine Ethik: 'Liebe die Gerechten; hab Erbarmen mit Unglücklichen' (Zarathustra).


Vom Schöpfungsgeheimnis von Wandlung  Die universelle Religion offenbart dialogisch das Wissen, dass im weiblichen Gewissen ein Gesamtplan des Organismus und des Ortes der Frauen vorhanden ist; gleichwie Retreat-Anlagen und Retreat-Wege den, meist doch in mehrfacher Beziehung stehenden, Männern die Möglichkeit bietet, ihre Seele zur Geburt zu bringen, welche dann, als minimer Teil – nämlich als eine hochdifferenzierte Essenz des Heiligen Geistes – eines speziellen zugehörigen weiblichen Organs oder Organsystems innerhalb der übergeordneten Ganzheit des Organismus 'Women-Global-Ethics' zu ihrer Wirksamkeit kommt: Eine Schöne Neue Welt aufbauend. Das Dirigierende des Ganzen ist der Wandel vom »Christus in Maria«, im Außen hervorrufenden Blick, zur »Liebe und Vergebung: voll der Gnade«, sodass der Sinn »intimer Frauenmystik: durch und mit und im Geliebten Herrn«, in überpersönlicher Liebe, nunmehr die Entwicklung aller Dinge ermöglicht. Im Dialog, als 'Umkehr in Selbsterkenntnis und Beichte', dass ein ungeordnetes weibliches Begehren Männer zu Objekten gemacht hat, kann Heilung geben: die Atmosphäre der Männer, die »Maria« geworden, sowie das 'noli me tangere'-Bekenntnis (Johannes 20:17) der noch anderen.


V.  Der Heilige Gral
– Am Abend wird Licht sein
(Sacharja 14:7) 

Gloria enim Dei vivens homo  O Schale heiligen Schenkens, O Kelch des Empfangens,
Du, Herr von Majestät und Glanz, O Himmelskönigin voll Ruhm, Glanz und Schönheit
.

Zum leeren Grals-Kelch müssen Männer ihr Gemüt allen Begehrens umgraben, dass im Gelübde der Reinheit 'Gnade Eines Lichtes' geboren werde: Das ist der Gral der Liebe. Es ist das Erbarmen der mitfühlenden Herzen im Heiligen Geist, was Männer zum Kelch des Heiligen Grals werden lässt; es ist dieser seelenvolle Zustand selbstloser Glückseligkeit der Kulturell-Kreativen im Gemeinwesen, in den der Wein der unsterblichen Liebe göttlicher Feminität gegossen wird und nach dem sich die wahrheitssuchenden Frauen sehnen, unseren Planeten zu heilen. Das Alpha des Weiblichen ist zugleich das Ende einer Alten Heiligkeit; das Omega des Männlichen ist der Anfang Neuer Menschlichkeit.
 

Art of Personality  Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren Persönlichkeit liegt im Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale. Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- und theta-Wellen) in des Menschen Jugend schafft uns in die Verbannung [Vertreibung aus dem Paradies] unter körper- und mentalbewusste "Leute von Welt". In dieser 'Nacht des suchenden Geistes' (Johannes vom Kreuz) gilt es für Menschen, zur Vollendung ihrer Erbschaften, den Mitmenschen dienend sich zugleich aus ihrer 'dunklen Nacht der Unwissenheit' erweckend, human-kreativ zu sein; denn die Völker in ihren Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond ist die Sonne der Wölfe, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen; Männer, welche den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, sind herrenlose Tiere; Frauen, die die spirituelle Entfaltung der Männer behindern, gottlose Schafe.
 

Eva und der Islam  Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen. Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“ als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert. Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer zum Spaß verheizend, so verpestet sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers' und quält Adam aufs Neue.
 

Frauen sind in dem Maße verliebt, den Impuls ihres Lebenspartners annehmend, wie es ihrer inneren Einstellung entspricht. Und in nagender Leere der Seelen werden 'Fachmänner ohne Geist' von 'Genussfrauen ohne Herz' erobert; Liebe sickert in den Boden hinein, macht ihn zum Sumpf: der verschwendete Sinn der Liebe erzeugt Krankheit, Trägheit, Kurzweil, Kriege... 'das Nichts bildet sich ein, eine nie vorher erreichte Stufe des Menschentums erstiegen zu haben' (Georg Simmel, Philosophie des Geldes). Entsprächen Männer von geistigem Streben des Weiblichen Innerstem Herrn, dann wäre es der Natur der Frau möglich, in Würde ihr 'Saatfeld' (Qur'an 2,223; Bhagavad-Gita 1.1; Johannes 20:15) so zu bestellen, dass Weiblichkeit zur Frucht des Samens wird, die der Dharma hervorbringt.
 

Stadt-Land-Fluss  Immer mehr "Landfrauen" handeln, fühlen und weben ihren Lebens-Gedanken instinktiv so, als ob eine Welt-Bewegung um sie als Mittelpunkt kreise und wirke zu ihrem Nutzen, ihnen zu Hilfe oder Harm, während der Stadt-Frauen Hauptanliegen eigentlich Befriedigung egoistischer Sehnsüchte, Gefühle, Ideen und Wertungen ist, so wie die Männer es zu ihrem Hauptinteresse machen. Würden Frauen wirklich zu sehen beginnen, würden sie erkennen, dass da eine Welt-Energie für Männer existiert – und nicht für sie. Weiblichkeit übersieht allzugern, dass seelenlose Männlichkeit seine eigenen gigantischen Ziele schafft, komplexe, grenzenlose Ideen, mächtige Verlangen oder Entzücken, was sich zu erfüllen weiß, ungeheure Maßstäbe, welche auf Landfrauen-Armseligkeit wie mit einem spirituell-nachsichtigen und ironischen Lächeln herabblicken. Lassen 'selbstlose Frauen' ihr Pendel jetzt zum anderen Extrem ausschlagen, indem sie sich eine fromme Vorstellung von ihrer eigenen Unwichtigkeit bilden, verschließen sie ihr Gemüt davor, mit seelischem Geist der Männer 'Eine schöne Neuen Welt' zu schaffen.
 

Syntactic Awareness – Adam und Eva, Die Göttliche Mutter und The Cultural Creatives
Das Klären unbekannter Wörter und die damit verbundene selbständige Erschließung der Bedeutung 'SINN GOTTES LIEBE' beim Lesen, stellt nur schwach spiritualisierte Leserinnen und Leser vor große Herausforderungen. Scheinheilige Spiritualisierung von Liebe bringt Verhaltensschwierigkeiten, die durch unbekannte Wörter entstehen; das zeigt sich darin, dass keine Weitergabe von Planetarischem Bewusstsein erfolgt.
 

Doch wie kann man Konkubinat für nationale Würde halten, Genussehe für Schönheit, und in unfassbarer Verblendung annehmen, Paternalismus sei der Bringer von Ordnung? – damit töten wir Sankt Nikolaus und krönen Schmutzlis zu kriegerischen Heilsbringern.
 

Das Mindeste, was Frauen im Austausch für sich selbst erhalten müssen, ist: das Herz ihrer treuen Männer: das, was Planetarisches Bewusstsein hervorbringt im Gemeinwesen »Buddha als die Frauen«, ist die Seelenliebe spiritueller Männer, in ihren Funktionen als 'Rama (Seelenarzt), Krishna (Evangelist), Shiva (Schafhirte, Johannes 21:15)'. Diese Liebe ist 'heilender Dienst' – nur das, was nicht für Ruhm des Landes, bzw. seines Vaters Namen, und nicht für Anerkennung oder den Dank derer, für die es getan wird, ist der 'Dienst der Liebe', jene Pflicht (dharma), die allein nur »die nachhaltige eheliche Liebe« hervorbringt. Das Ereignis der Liebe als unerleuchtetes seelenloses "making love" lässt die Kundalini all das Lügen, Verbergen, Vortäuschen und Vertuschen in nervenaufreibendem Gewand erscheinen; und wo zwei Teufel sich treffen, beginnen sie gegeneinander zu kämpfen.
 

Frauen fühlen sich sicher – sie sind es aber nicht. Ohne den Heiligen Geist der Männer verlieren sie ihren Magnetismus, wenn ihr Interesse am Geschäftsleben natürlicherweise sich verliert. Männer sollten versuchen, durch 'Analytischen Dialog, Heilige Schriften und Für Frauen Kochen' mit altruistischem kulturellen Geist wiedergutzumachen, was sie seelenlos in weiblichen Organismen angerichtet haben, damit Frauen in ihren Gefühlen sicher sein können und keine auf Neurosen und Psychosen wuchernden ansteckende Mikroben mehr hervorbringen. 'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; wenn ich einst meinen Körper verlasse, und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und man aus diesem Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem dieses Brot gebacken wird' (Shams Tabriz). Sant Kirpal Singh ergänzt: „Seht, Shams sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne sind.“ [Anmerkung zum ‚Abendmahl‘ Gute Frauen und schlechte Männer neigen dazu, kritische Sachverhalte zu beschönigen. Hauptursächlich verhindert eine durch unspirituelle weibliche Sexualität hervorgerufene Verweltlichung der Männer im Verbund mit frommer Selbstsucht der Frauen den Dialog.]
 

Wir könnten, ja müssen die Jugend lehren, wie Sexualität zu genießen sei. Doch unser Verhalten gegenüber 'Geist, Wasser und Blut' (1 Johannes 5:7) ist respektlos und unsensibel, selbstzerstörerisch-arrogant. 'Solange die in uns agierenden Introjekte unbewusst bleiben, reproduzieren wir das alte Erziehungsschema mit veränderten Vorzeichen – weil uns das "Nicht-merken" sehr früh beigebracht worden ist und die Erziehung allgegenwärtig, können wir erst aufhören, selber manipulatorisch zu erziehen, wenn wir uns im psychoanalytischen Gruppenprozess für unbewusste Haltungen in uns sensibilisiert haben' (Alice Miller). Denn ist des Mannes 'Herrn des Herrn' ein Narr, herrscht in Männern die Art, Spiritualität für unreligiös, Zeremonien für spirituell zu halten „und noch viel andere Dinge nach derselben Melodie“ (Cervantes, Don Quijote), so wird es ihrer negativen Anima [Schatten] nicht schwerfallen, aus ihnen jene 'Ritter der traurigen Gestalt' zu machen, denen Bäuerinnen als "angebetete Göttin" erscheint. In Wirklichkeit sind sie dem Machtbereich der Schlange verfallen.
 

Pandemien und Immunsystem  Paternalismus und Genussehen sind mächtige Strategien, um sich einen Vorteil in existentiellen Situationen zu schaffen. Wenn aber die Wunden tiefer liegen, und mit Kriegen und Pandemien die Gesamtstruktur Eines Gemeinwesens der Menschheit in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es notwendig das in der Psyche der Frauen eingeborene Immunsystem auf den Plan zu rufen. Die Natur hat Frauen mit einem heiligen Grad innerer Elastizität ausgestattet gegenüber schädigenden Traditionen, Machenschaften, Schlauheiten, Finessen. Diese Strategie einer kosmischen intelligenten Programmierung seelisch-spiritueller Weiblichkeit besteht darin, Amor und Psyche durch Unterscheidung zwischen 'Selbst' und 'Nicht-Selbst' den Zutritt zum Heiligtum zu verwehren.
 

Ishq'Allah und der Kelch des Heiligen Grals  Man kann Betrunkenheit erst verstehen, wenn man den Durst versteht, der zum Trinken treibt. Doch werden Frauen ihre Methode »Gott ist die Liebe« – in der sich »Ishq'Allah«, die tiefsten Bedürfnisse der Sehnsucht des Universums spielerisch ausdrücken, mit Hilfe der »Shekhina« [The Cultural Creatives] dem Planetarischen Bewusstsein Geburt zu geben – erst verstehen, wenn Männer spirituell fähig sind abzulehnen, 'den Wein zu trinken, der mit Galle vermischt' (Matthäus 27:34).


VI.  Die Vermählung Gottes und die Bedingungen, die sie endlich erlauben

Es ist die von instinktiver Liebe getragene geradezu unerträglich gewordene Eigenständigkeit der weiblichen Psyche, die "genüsslich" zur Materialisierung der Welt beiträgt und einprogrammiert, dass das Glück und die Freiheit weiblicher Selbstverwirklichung durch den materiellen Spirit des Mannes sei. 'Die überwältigende Mehrheit der Männer bleibt auf heutiger Kulturstufe, bei der mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima* niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt; daher kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der zivilisierten Ehe ist' (C.G. Jung, Seele und Erde). * Dante nennt sie 'die glorreiche Frau meiner Seele' (Vita Nuova).
 

Die Neigung eines Mannes ist die Wurzel der Frucht »Des Baumes des Lebens« seiner Ehefrau. Besteht nicht seine Religion in der Anima immaculata conceptio: »Sie, die nicht berührt, nicht erklärt, nicht verstanden werden kann«, wird er auch nicht zur 'Christus-Henne', die mit ihrem Schnabel zart auf die Schale ihrer Küken pickt, bis all die Schalen zerbrechen und die Küken frei sind (Matthäus 23:37). Ohne Hilfe der Männer aber sind Frauen unfähig, mit 'Krallen und Schnabel' die Konditionierung ihrer Eihüllen zu durchbrechen, um heil zum spirituellen Leben zu erwachen. Und so geschieht es: 'die Schlange raubt ihm das Unsterblichkeitskraut vom Brunnenrand' (Gilgamesch), er selbst wird zur 'Quelle des Todes', die Frau packend und fesselnd, sie ausplündernd, es sich schmecken lassend.
 

Elija und die Witwe von Sarepta  Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischen Aktivität. Auf höheren Ebenen gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene 'Geheime Offenbarung', in der 'Der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder erweckt, wenn Sie Ihm hingegeben ist. Hier dient die Liebe dazu planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden. Nachdem Männer aus der Religion ihre Spiritualität wiedergefunden, und Frauen aus ihrer Spiritualität einen Glauben, lässt sich ganz einfach sagen: Frauen wachsen in der echten Spiritualität ihrer Männer; Männer entstehen von Einem lebendigen Glauben ihrer Frauen. Die Frau isst den Mann zur Speise, solange noch Begehrlichkeit in ihr wohnt. Ist sie aber »Heiliger Kelch«, der 'die Liebe von Gott in der Dharma-Tätigkeit des Herrn' enthält, lebt sie vom Geistigen Brot des Mannes – sofern dieser seiner 'Selbst- und Weltliebe' entfahren ist, sowie in planetarischer Intuition schöpferisch für die ganze Menschheit lebt; indem er den Kelch ihres Segens trinkt, belohnt ihn ein Segen von oben mit Ihrer Feinheit zu Seiner Kreativität, währenddessen ihr Lachen (Genesis 18:12) 'Sein Wort' zu ihrer Berufung segnet.
 

Den Heiligen Gesängen liegt der Sinn zugrunde, das Gemeinwesen zu stärken, den Herzen für die freudlosen Spätherbsttage Kraft, Sicherheit und Stärke schenkend. Denn siehe: Glanz, der die Monstranz des 'Neuen Tempels' ist, verweilt weder in Mattigkeit noch in Traurigkeit, und auch nicht in Spott oder in Leichtsinn oder in nichtigen Dingen, sondern in der Freude an der hingebungsvollen Erfüllung der Pflicht (dharma); wie die Matronalia heißt: „Und jetzt bringt für mich einen Musiker!“ Indem Notre-Dame ihren Geist der Essenz der Komposition öffnet, wird, ohne ihre bewusste Wahrnehmung, ihr innerster Geist auf den SINN reflektiert und damit ihr eigenes Schaffen gefördert; denn: Was Sie spricht, werden die Menschen tun.
 

Die Botschaft Gabriels in Unserer Zeit  Geben Frauen »analytischen Gruppendialog« (die Lehre des Buddha) und sind Männer aufnahmefähig für humanen Geist, der in Wechselwirkung zwischen den Gliedern der Gemeinschaft – in den Besonderheiten männlicher Individualität als Rama, Krishna, Shiva (heilige Offenbarung, Inspiration, Eingebung) – wirkt, kann sich Planetarisches Bewusstsein entfalten, Kraft »allerhöchster Weiblichkeit«. Die Frage, ob Männer den »Dialog der Frauen« wirklich benötigen auf ihrem Pfad, lässt sich beantworten mit: „Hast du schon einmal gesehen, dass ein Ei sich selber ausbrütet?“

 

>> Inhaltsverzeichnis      >> Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis

   

français

english

español

italiano

   
   
 


We are looking for someone to translate this page of "essence  Alpha et Omega" from German into English
or any other language. If you are interested, kindly contact:  forum_women-global-ethics(at)liwest.at.

 

http://www.women-global-ethics.com


MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III.
Von den heilenden und verbindenden Kräften
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Der Heilige Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Die Vermählung Gottes
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics  
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge