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M.
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I. Der Schöpferische Ausdruck von Liebe
II. Die
Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
III. Von den heilenden und verbindenden Kräften
Über das Drama der verlorenen Würde
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I. Geheiligte Wissenschaft ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
Die Mysterien betreffend des Festes der ehelichen Liebe
Sacred Art Therapy
ist jene Kunst transkulturellen Heilens {in der Erfahrung
universeller religiöser Festlichkeit} in der Männer nicht mehr Künstler einer
sacred art sind (der alte Adam wurde ans Kreuz geschlagen): sie selbst sind
heilendes Kunstwerk, geschaffen vom Kelch des Grals, der die göttliche
weibliche Natur selbst ist. Ohne Sie herrschen Hunger, Leere und Armut.
Wisse: 'die Kenntnis, die du erlangen magst, indem du in dir den
göttlichen Archetyp erfasst, von dem du ein Exemplar bist, ist nur die erste
Stufe; das Große Mysterium ist, sich durch die Kenntnis zu kennen, die der
Heilige Geist durch dich von sich selbst hat'.
Das
Offenbarungsgeschehen
Wenn herabkommender Akt planetarischer Intelligenz mit aufstrahlendem Akt des
weiblichen Bewusstseins in Kontakt kommt, ist die Folge davon: Weisheit. Der
Geist bekommt die Kenntnis der Erde durch Herunterstieg, im Aufstieg von
Verschmelzung wandelt sich Weisheit und erklingt als Gesang: die Schöpfung der
Liebe. 'Jede von Gott eingegebene Schrift ist nützlich zur Lehre, zur Besserung,
zur Erziehung in der Gerechtigkeit, so wird der Mensch Gottes zu jedem guten
Werk bereit und gerüstet' sein1; dennoch wird eine
Weissagung nicht aus menschlichem Willen hervorgebracht, sondern 'in der Kraft
des vom Himmel gesandten heiligen Geistes'2.
1Jede
von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung,
zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes
zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein.
(2 Timotheus 3:16-17)
2Den
Propheten wurde offenbart, dass sie damit nicht sich selbst, sondern euch
dienten;
und jetzt ist euch dies alles von denen verkündet worden, die euch in der Kraft
des
vom Himmel gesandten Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben.
Das alles zu sehen ist sogar das Verlangen der Engel.
(Petrus 1:12)
Zwei ist ein Teil von Eins, der aus Eins hervorwächst
(Hazrat Inayat Khan, Rasa Shastra)
„Frauen finden sich oftmals aus Bequemlichkeit (oder auch weniger
bequem) mit einer Beziehung ab, die oberflächliche Bedürfnisse befriedigt. Aber
je sensibler und idealistischer Frau durch Geben des Dharma geworden ist, desto
entscheidender ist ihr Bedürfnis nach Affinität bzw. Vervollständigung durch
Komplementarität. Es erhält verzweifelte Dringlichkeit.“ (Pir
Vilayat, Curriculum 20). Den Frauen sich erglauben, und
der sie hoffend geworden sind, ist nur eine Hälfte ihres ganzen Wesens.
Denn ob sie es wissen oder nicht (im Allgemeinen wissen sie es nicht): die
vervollständigte 'Person Gottes' schließt jene (schwer zu definierende) andere
Hälfte ein, die 'des Mannes seelischer Geist' genannt. In seiner Essenz
entspricht nämlich das Organ des Barmherzigen Ritters vollkommen dem Organ des
Heiligen Geistes (Vishnu). Wo Frauen – durch ihr Gebet – sich im Einklang
befinden mit den erleuchteten Seelen, die ihnen ähnlich sind, da ist 'Gesetz der
Affinität': Gleiches gesellt sich zu Gleichem. Vermittels geistiger Affinität
können Frauen im Raum Kräfte und Zentren berühren, die bestimmten Kräften und
Zentren in der Welt Geburt geben. In transkultureller Synthese verleihen Mann
und Frau ihre Vollendung einander.
Sämann
und Saat – Übertragung der Neurose versus Kelch des Heiligen Grals
Es gibt
das Gesetz der Affinität, demnach jedes Element durch seine Schwingungen, seine
Quintessenz in Verbindung mit anderen Elementen derselben Natur steht und
dadurch befähigt ist, sie anzuziehen. Die Frau kann aufgrund der unerleuchteten
Gedanken und Gefühle ihres Mannes zermahlt werden, aber genauso auch, durch
Gottes erbarmenden Geist, zur Königin jenes Himmels werden, der Frieden
verleiht. (M. Aivanhov, Menschliche und göttliche Natur in
uns).
So wie die Liebe des Mannes die Frau aus der religiösen Welt
ihrer 'Einheit mit dem Herrn' in die Welt der Vielfalt
„seiner
Götter“1
bringt, so bringt die göttliche Liebe der Frau den Mann, aus der Welt der
Vielfalt, zurück zur brüderlichen Einheit der Völker. Derselbe Prozess der zur
Transformation der Metalle im Schoß der Erde führt, führt auf psychologischer
Ebene auch zur Transformation des Mannes zu seiner Seele.
1Nun
bist du also fortgezogen, weil du Heimweh hattest nach deinem Vaterhaus.
Aber warum hast du meine Götter gestohlen?
(Genesis 31,30)
Heilung des irdischen Lebens
Die
schlimmste Krankheit ist die Seelenmüdigkeit der Männer; sie ist schwer zu
überwinden, in ihr erwachen 'die schlafenden Teufel', die
Herrschaftsverhältnisse von Herrgöttern (Paternalismus) und Herrgöttinnen (Eva
und Adam). Eine unspirituell-frommende Seele wird durch verwundete Liebe in den
Wahn getrieben, der seelenlose Verstand bereitet dem Körper Herzinfarkt oder
Krebs. Folgen von Seelenmüdigkeit zeigen sich überall in unserer Welt: der
seelischen Eigentätigkeit beraubt, irren Frauen – mit oder ohne Männer – hier
zuhauf sinnlos umher, ihr Schicksal verlierend, sich in das Planetarische
Bewusstsein zu vervollkommnen. Der Intellekt vermag sich nicht vorzustellen,
dass die psychotischen und neurotischen Bekundungen seelischer Unruhe der Frauen
– irdische Schwermut, unterbewusste Ängste, persönliches Selbstmitleid und
aufgestauter Zorn – nicht spurlos "verrauchen", sondern weithin Leid und Elend
bewirken. Heilwirkung hat ihre Ursache: Dialog, der freie Wille der Männer zur
Buße 'Seelenzeit im Gemeinwesen' könnte seelenmüde Frauen schützen, wenn uns nur
'die Fortdauer des Lebens »Im Zeichen des Regenbogens«'1
bekannt wäre. Es gibt viele verschiedene Gefühle,
die auf Männer einwirken und ihnen Freude und Hochgefühle verleihen. Nichts aber
ist größer und erhabener, als seine Fehler und Schwächen vor der Göttlichen
Mutter aufzuopfern, Sie in wahrhafter Reue und Demut um Vergebung zu
bitten. Keine Ethik, kein Meditieren kann größere Freude bereiten, als
aufrichtige Reue vor Notre-Dame. Noch größere Freude haben diejenigen Männer,
die es mit ihrer allbarmherzigen Seele bestens verstehen, sich als Heiler
kollektiver weiblicher Psyche vor dem Licht Gottes Weiblichkeit zu demütigen.
Narzissten, die die Große Mutter und ihre umfassende Macht
leugnen, wollen Reue nicht, die, Buße in Folge, das leidende weibliche Gemüt,
zur Heilung von aller Krankheit, von der Erde in den Himmel erhebt. Männer müssen
allerdings diese Raumzeit suchen, damit Bedingungen zusammenkommen und heilsames
Bewusstsein auf unserem Planeten entsteht: sie sollen überlegen, was sie dazu
beitragen können! Neurotische Männlichkeit, das Narzisstische, Seelenlose ist
ein großer Platz, da sind wir uns alle einig, es ist ein kalter Platz, es ist
ein leerer Platz, und sind wir uns noch mehr einig: es hat mit 'guten Frauen'
überhaupt nichts zu tun. Es braucht das Feuer Heiligen Geistes, das 'der Goldene
Topf' benötigt, die neue Menschheit zu formen. Schon
Buddha sprach: „Lernt zu lieben, ohne zu erwarten, dass man euch liebt; ihr
werdet euch dadurch befreien und mit dieser Freiheit die Erde heilen!“ Leider
legen Frauen nicht Wert auf solche Gemütsaktivität, man trachtet nicht einmal
danach. Im Gegenteil, man will, angekettet am Männer-Materialismus, leiden. Man
hat das Gefühl, dass ihnen psychische Freiheit' zur Last fällt. Sie wissen
nicht, was sie mit dem Gebot 'Liebe deinen Herrgott!' anfangen sollen: es
scheint sie zu langweilen! Mit psychotischem Zwang hingegen und neurotischer
Verdrängung sind Frauen gut beschäftigt, gleich einer Operndiva, mit Leiden,
Wut, Jammern und Tränen zu manipulieren. Ward ihnen denn nicht aufgetragen,
praktizierend das Gebot ‚Liebe den Nächsten wie dich selbst‘, selber zu
erfahren, dass die aufstrebende Liebe zum 'Herrgott Buddha' das Wesentlichste
ist, auf dass Liebesenergie, welche vom Himmel herabkommt, und durch ihre Seele
hindurchgeht, jene Raumzeit ist, die dann Männer ermutigt, erquickt, erfreut und
inspiriert, dialogisch Frieden zu machen?
1Und
Gott sprach zu Noach: Das ist das Zeichen des Bundes,
den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde geschlossen habe.
(Genesis 9:17)
Koinonia – der Sinn universeller Zusammenkunft in
religiöser Gemeinschaft
hat immer mehr Frauen, die weit über das Rentenalter hinaus sind und es ist hier
die transkulturelle Psycho-Synthese, die Buße »Psychodrama-Ritual-Fest«,
in welcher der Schöpferische Geist der Männer seine Frauen gesund und produktiv,
liebend und voller Energie erhalten kann (vgl. Epheserbrief 5,27:
„So will Er
(der Wiederkehrende Christus) die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen,
ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos“).
Rückblicke in die Vergangenheit schaffen "Altersflecken", oftmals immense Schuld
– bei sich und auch bei anderen – und damit schwere Schäden im Gesamtorganismus.
Zusammenkünfte, bei denen Menschen einander ihre Träume erzählen, ist das
Recycling-System, in dem Frauen nicht nur lernen, mit Anhäufungen von Schäden,
von Müll in ihrem Gemüt umzugehen: das seelenvolle Erbarmen der Männer löscht
kriegerische Zellen in der Menschheit aus!
Sind
Blitze, sind Donner in Wolken verschwunden? (Johann
Sebastian Bach, Matthäuspassion)
Nichts ist für Frauen kostbarer als »das Kommen des erneuernden
kulturellen Geistes« durch den schöpferischen Geist der Männer. Es ist wie ein
plötzlicher Blitz aus heiterem Himmel. Es gibt keine erhabenere und sinnvollere
Erfahrung. Frauen werden allerdings dadurch nicht sofort allwissend, allmächtig
oder vollkommen, nachdem diese Energie ihr Herz durchdringt; nein, sie erhalten
lediglich die Möglichkeit, humaner Geist zu werden; das heißt, es liegt an
ihnen, diese Energie der Welt zu manifestieren. In unserer Zeit müssen viele
Frauen die Gnade des Schöpferischen Geistes entbehren, was der schrecklichste
Verlust ist, den die Menschheit erleiden kann. Gelingt es allerdings edlen
Männern {'die zehn Gerechten'1}, kulturellen heiligen Geist in
das dialogische Gemeinwesen einzubringen – ein Opfer muss gebracht werden: 'Reue
in ernstlichem geistlichen Streben'
(„Buß und Reu knirscht das Sündenherz entzwei“ J.S. Bach,
Matthäuspassion) –, ist das Licht heiligen Geistes
bereit, mit Engelsflügeln das Gemeinwesen dergestalt zu umfassen, dass Herzen zu
„lebendigen Liebesflammen“
(Johannes vom Kreuz)
entbrennen {‚es dürstet meine Seele zum
Herrn‘ Psalm 42,3}. Sind Frauen geistig bereit
{‚es sehnt sich, ja es schmachtet meine Seele‘
Psalm 84,3}, setzt sich »der
Geist der Führung« fest, seine Wurzeln tief in das autonome Nervensystem des
'Frauseins' verankernd, sodass der kulturelle heilige Geist den Organismus nie
wieder verlässt. Dann werden Frauen führen und leiten, heilen und segnen,
unabhängig von ihrer Beschäftigung, die Menschheit. Was aus geheiligter Tiefe
auftaucht, wird ihre Religion sein.
1Abraham
aber stand noch immer vor dem Herrn. Er trat näher und sagte: Willst du auch den
Gerechten mit den Ruchlosen wegraffen? Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in
der Stadt: Willst du auch sie wegraffen und nicht doch dem Ort vergeben wegen
der fünfzig Gerechten dort? Das kannst du doch nicht tun, die Gerechten zusammen
mit den Ruchlosen umbringen. Dann ginge es ja dem Gerechten genauso wie dem
Ruchlosen. Das kannst du doch nicht tun. Sollte sich der Richter über die ganze
Erde nicht an das Recht halten? Da sprach der Herr: Wenn ich in Sodom, in der
Stadt, fünfzig Gerechte finde, werde ich ihretwegen dem ganzen Ort vergeben.
Abraham antwortete und sprach: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem
Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. Vielleicht fehlen an den fünfzig
Gerechten fünf. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Nein, sagte
er, ich werde sie nicht vernichten, wenn ich dort fünfundvierzig finde. Er fuhr
fort, zu ihm zu reden: Vielleicht finden sich dort nur vierzig. Da sprach er:
Ich werde es der vierzig wegen nicht tun. Und weiter sagte er: Mein Herr zürne
nicht, wenn ich weiterrede. Vielleicht finden sich dort nur dreißig. Er
entgegnete: Ich werde es nicht tun, wenn ich dort dreißig finde. Darauf sagte
er: Ich habe es nun einmal unternommen, mit meinem Herrn zu reden. Vielleicht
finden sich dort nur zwanzig. Er antwortete: Ich werde sie um der zwanzig willen
nicht vernichten. Und nochmals sagte er: Mein Herr zürne nicht, wenn ich nur
noch einmal das Wort ergreife. Vielleicht finden sich dort nur zehn. Und
wiederum sprach er: Ich werde sie um der zehn willen nicht vernichten.
(Genesis 18,23-32)
Brod und
Wein – diese Gefäße sehr bewusst nutzen
'Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der
Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern Freude hat an der Weisung
des Herrn, über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht'
(Psalm 1,1; Qur'an, Sure 1). – Lieben erfordert Weitblick! Müssen Männer nicht, wie
Niklaus von Flüe und Franz von Assisi, reflektieren, bei Tag und bei Nacht
beobachten, was in ihrem Bewusstsein geschieht, wenn sie 'Brod und Wein'
benutzen, und wenn sie 'Brod und Wein' beiseitelegen. Inwiefern verbindet es zur
Bruderschaft? Inwiefern führt es zur Trennung? und zu kriegerischen
Auseinandersetzungen zwischen Nationen? Wenn Männer nicht aufpassen, zieht es
den ganzen Mechanismus in den Ruin
(Genesis 38,10). Alles, was in 'sein Gerät'
gelangt, fließt auch in seinen Geist und seine Seele. Andererseits: fließen
nicht die Erzengel der Elemente in den Heiligen Gral, fehlt es an der
mütterlichen Brust, Gemeinschaft zu hegen
(Leonardo da Vinci,
Studies of the
sexual act and male sexual organ, 1492, Pen and ink on paper, Royal Library at
Windsor Castle).
Über den
Misserfolg bei Mann und Frau
Bei "negativem Temperaturgefälle" zwischen den Geschlechtern {schlechte Frau:
„heiße Erde“ (gierige Sinne); schlechter Mann: Motivationslosigkeit der Seele
(„kalter Regen“)} kann sich die Atmosphäre so abkühlen, dass die Zusammenarbeit
von Mann und Frau bezüglich »Planetarisches Bewusstsein« auf 0 zurückgeht.
Gleiches geschieht aber auch bei anfangs "positivem Temperaturgefälle" (gute
Frau: „kühle Erde“; guter Mann: „warmer Regen“), wenn die eindringende
Wassermenge zu groß ist (es fehlt an spiritueller Meisterschaft; man sagt: „der
Berg lässt aus!“). Dies erhitzt die Frau dermaßen, dass ihr Wille voreilig wird:
ihr Ego drückt sich vorlaut aus und sie ist kaum gewillt mit Frauen geistige
Freundschaft zu schließen – denn diese empfinden sie ihnen gegenüber als
rücksichtslos.
Die
Übertragung des Bewusstseins – Vom Sinn der Liebe: ‚Den Fremden beherbergen‘
Innen die Klarheit
ermöglicht eine genaue Prüfung des Sachverhalts, und im Außen die Erschütterung
sorgt für eine strenge und präzise Durchführung der Strafen. Donner und Blitz
kommen beide: das Bild der Fülle. So entscheidet der Edle die Prozesse und führt
die Strafen aus.
(I GING, 55. FONG – Die Fülle).
Die
Klarheit, die der erleuchtete Samen dem Weiblichen im Inneren schenkt,
ermöglicht Bodhisattvas eine genaue Prüfung des Sachverhalts. Die orgastische
Erschütterung des Weiblichen, die die geheiligte Männlichkeit außen erfährt,
sorgt für strenge und präzise Durchführung der Strafen durch die heiligen
Männer, des kriegführenden Westens um die Werte Notre-Dame und Sacré-Cœur
im Christusgeist. Wissenschaftlich geht es darum, diese Energiewende zur
'Sonnenfrau' und 'Mann im Mond' als ökonomische Notwendigkeit zu begreifen, und
nicht als ideologisches Projekt.
Psychopathologie der Geschlechter und Heilung
'Frau' ist diejenige, die manchmal an sich selbst denkt und manchmal sich selbst
vergisst, so sie mit einem Mann sympathisiert. Von Natur aus werden Damen im
Alter engelähnlich, sie erscheinen dann wie selbstlos, kaum an sich selbst
denkend, wie sie träumerisch Enkelkindern, gewissen Personen aus ihrer
Vergangenheit oder bestimmten geschätzten Formen religiöser Tradition anhangen.
Der Drang selbstloser Tätigkeit nachzugehen, kann dann allerdings oftmals so
manisch werden, dass es geradezu widerstrebt in Hauskirche 'Witwen und Waisen'
den Dharma zu lehren: 'aus Rachegefühlen, Selbstmitleid oder bloßem
Irritiertsein entwickeln sich dann Ängstlichkeit, emotionale Abhängigkeit,
Unsicherheit, Erregbarkeit, Dogmatismus und ein übersteigertes
Kontrollbedürfnis' (Karl Jaspers, Allgemeine Psychopathologie). Das Sein
gegen die Welt (gegen kollektive Fundamentalismen, Nationalismen sowie
neurotisch-spirituelle Traditionen), nach Jaspers bestimmend für ein
Anderswerden der Zustände in der Welt, ist 'das erwählte bessere Teil,
das den Frauen nicht genommen werden sollte'1, da ihnen damit
der Wiedereintritt in die Welt gelingt, um mit ihren Machtkörpern zu führen,
in ethischer Verantwortung gegen sich selbst und die Menschheit.
Interreligiöser
Dialog women-global-ethics ('always on my mind';
arabisch: ‚Maria, Khadija,
Fatima und die
Frau des Pharaos‘) ist der Augenblick göttlichen Gerichts und
zugleich die Überwindung des Gerichts durch göttliche Begnadigung – angeführt
von der 'Königin des Südens'.
1Aber
nur eines ist notwendig.
Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
(Lukas 10:42)
Verborgenes Wissen über die Liebe wird durch Synthese erlangt, was ein ganz
anderes Studium verlangt als die bekannten Übungen der Spiritualität. Das
beherrschte 'Ich Gottes' als Mann und die selbstlose 'Heiligkeit des Herrn' als
Frau sind jene beiden, die sich austauschen, doch sind 'Gottes Verleiblichung
seliger Weiblichkeit' und 'Vermenschlichung des spirituellen Geistes: Wandlung
zur Magd des Herrn' die notwendigen Bedingungen zur Liebe. Denn obwohl Gottes
Sehnsucht, als Mann, und das heilige Herr-liche Selbst, als Frau, das Leben in
zwei Richtungen teilt
{der
spirituelle Pfad der Männer und der Frauen Weg der mystischen Liebe}, ist es 'Gottes Liebe über selige Weiblichkeit' und
der brüderliche Geist als kulturelle Humanität, die als Goldenes Wasser des
Lebens zwischen den Geschlechtern besteht. Und es ist in diesem Strom
{Gottes Wesen, das vermenschlicht ist}, aus dem heilender Dialog, den wir so
dringend benötigen, spricht: „Wir haben die Wirklichkeit des Weiblichen
geschätzt nach dem Nutzen, das Wesen femininen Handelns aber ist das Werden (fiat).“
Das goldene Wasser der spirituellen Frauen hat niemals Ruhe, bis es 'vom Zweig
des fruchtbaren Olivenbaums berührt'1, dem Geist-Element.
1Gott
ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische vergleichbar,
in der eine Lampe ist. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist, als wäre es
ein funkelnder Stern. Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem
Ölbaum, weder östlich noch westlich, dessen Öl fast schon leuchtet, auch ohne
dass das Feuer es berührt hätte. Licht über Licht. Gott führt zu seinem Licht,
wen Er will, und Gott führt den Menschen die Gleichnisse an. Und Gott weiß über
alle Dinge Bescheid. (Sure 24:35)
Transkulturalität: Heilung von Psychosen – Interreligiöser Dialog: Befreiung von
Neurosen
Was können wir von der
Welt erwarten, wenn darin Männer leben, wie Nichtwissen im Wissen geht: zu
behaupten, nicht gewusst zu haben, während Mann doch wusste? – Je mehr männliche
Würde sich solchermaßen verliert, um so mehr entfernt sich Weiblichkeit vom Sinn
der Liebe, und zwar immer schneller, um das zu sein, was Sie nicht ist.
„Ich muss vorausschicken, dass Psyche-Neurosen soweit meine
Erfahrungen reichen, auf sexuellen Triebkräften beruhen und ich will
ausdrücklich behaupten, dass die Energie des Sexualtriebes die einzig konstante
und die wichtigste Energiequelle der Neurose ist“ (Sigmund
Freud, Abhandlungen zur Sexualtheorie). Mit Worten der
Heiligen Schrift: „Wenn zwei Holzscheite trocken sind und ein Holzscheit feucht,
so verbrennen die trockenen das feuchte“ (Talmud Bavli
Sanhedrin 93a). Findet das Feminine keine Liebe zum
Heiligen Geist, verbrennen Herz und Seele des Mannes im glühenden Ofen ‚Gottes
Begierde‘.
Enthüllung des Heiligen Grals – Von Leben, Tod und Himmelsbrot
Frauen lieben ihren Körper – sie identifizieren sich meist mit
ihm so sehr, dass ihnen der Gedanke, dass ihr 'ach, so teurer Leib' eines Tages
'Grab des Mannes' werden könnte, unangebracht erscheint. Dass die Frau stirbt
und der Mann vergeht – solche Gedanken mögen wir nicht. Nichtsdestotrotz: die
bodhisattvische Seele der Frau, die vor ihrer Geburt existierte, wird auch 'nach
ihrem Tod' weiterbestehen. Solange aber das falsche Selbst des Mannes nicht
gekreuzigt, kann er nicht zum 'Brot des Himmels' werden.
Die Geburt Planetarischen Bewusstseins
Wenn
der Kommende Gott nur im Äußeren als The Cultural Creatives gefunden
wird,
weil es daran mangelt, zuvor geistliche Spiritualität entwickelt zu haben, dann
sind
Frauen nur Anbeterinnen, bleiben von Ihm getrennt – 'der Sohn bleibt für immer
im
Haus' (Joh 8:35). Wenn Bewusstsein
aber übertragen und "der Sohn befreit" (Joh 8:36),
dann sind Frauen wirklich frei und es gibt Gemeinschaft, die der Sinn des Lebens
ist.
Heilung der Erde
benötigt hingebungsvolle Frauen; dies ist mit seelenvollen Männern
zu erlangen, die es als ihre Pflicht betrachten, Buße zu tun. Beendigung der
Kriege braucht
Männer, die bereuen; dies ist nur mit spirituellen Frauen zu erlangen, die
begnadigen.
Männer, eilt zur Zufluchtsstätte der Großen Mutter, wo ihr wegen eurer Sünden
Gnade
empfangen könnt; Frauen, seid in der Zufluchtsstätte der Kultur-Kreativen
versammelt,
wo ihr darauf vertrauen dürft, dass für euch in Zukunft als Heilerinnen Ruhm
bereitsteht.
Die erleuchtete weibliche Seele, von mondäner Persönlichkeit erlöste 'Leere',
ist voller
Dankbarkeit für die Fülle des herabkommenden kulturell-schöpferischen Geistes
der
erleuchteten männlichen Seele. Zwischen diesen beiden herrscht Liebe in alle
Ewigkeit,
da das Erbarmen des kulturellen Heiligen Geistes, Wertschätzung des
Seelisch-Weiblichen
hervorbringt. Nur dann bringt die Einswerdung von Mann und Frau 'das Christkind'
hervor.
Der Barmherzigkeit Gottes entströmt die Herzenswunde – ein Mysterium,
die Einsetzung des Ehesakraments. Die Frau steigt zu Planetarischem Bewusstsein
auf, wenn die herabkommende männliche Seele es benötigt. Der Wille, zu geben
im Höchsten Licht, benötigt die Existenz des Willens zu empfangen,
um sich der Seele anzugleichen. In
dieser Botschaft ist Sie der Taube gleich,
die, sobald sie ihren Partner trifft, Ihn nie für einen anderen verlässt.
Frieden und Gesundheit sind über die Liebe eng miteinander verbunden.
Das Göttliche der Frau unterstützt den kulturellen Atem ihres Mannes,
indem sie seiner Seele 'Kelch des Friedens' ist; ihre nachhaltige
psychische und physische Gesundheit basiert auf dem 'Wort' seiner
erleuchteten Seele, von dem sie unterstützende Nahrung erhält, die Liebe zu
leben.
Unsere Seele, Notre-Dame, Immaculata –
„die sich
nicht mit Weibern befleckt hat.“ Geheime Offenbarung 14:4
Es ist
das Wichtigste geworden, materiellen Erfolg zu haben, Ehrgeiz zu befriedigen
und alle erdenklichen Vergnügungen auszukosten. Frauen wissen nicht (und wollen
es
niemals wissen?), dass sie, um sich frei, glücklich, voller Frieden zu fühlen,
eine Auswahl
unter Männern treffen müssen, nur die reinsten und besten davon wählen dürfen.
Das ist die
Hauptaufgabe, der sich Gute Männer im Dialog mit der Göttlichen Mutter widmen
müssen.
Diskurse
sind so geregelt, dass eine These unter den Diskursteilnehmern wahrschein-
lich nur dann konsensuelle Zustimmung findet, wenn sie wahr ist. Und der erste
Schritt
zu einer friedensschaffenden Ethik muss also sein, die Wahrheit von 'Lieben ist
Sünde'
argumentativ zu prüfen und dabei Begründungsfehler auszuschalten.
(Christian Lumer,
Der theoretische Ansatz der Praktischen Argumentationstheorie, Universität
Osnabrück).
Die
Bedeutung der Archetypen für den Europäischen Frieden
Auf
Planet Erde werden wir überhaupt nichts verbessern können,
solange wir nicht fähig sind, mit Herz und Gemüt uns zu erheben,
um andere Bilder, andere Daseinsformen zu betrachten,
die über uns stehen und als Vorbilder {The Cultural Creatives: Rama,
Krishna, Shiva, Buddha} und Ratgeberinnen {die Große Mutter in
Religion;
die Große Göttin in Interreligiöser Wissenschaft; die Grüne Tara:
Lehrerin
der Tatkraft unserer Seelen als Sacred Art Therapy} dienen können.
II. Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
Mahabharata, 13. Buch 'Anushasana Parva', Kapitel 44. Die Frage nach dem Sinn der
Ehe
„Ein Brahmane kann bis zu drei Ehefrauen nehmen; ein
kriegführender, staatlich wirkender Ökonom zwei; der Geschäftsmann sollte nur
eine Ehefrau heiraten.“ Kommentar: Der physisch wirkende Mann ist mit seinem
Körper (eine "Frau") verheiratet, der politisch wirkende Manager ist mit "zwei
Frauen" – Körper und Mental – verheiratet; bei kulturell-schöpferischen Männern
ist Gott mit 'Körper, Herz und Seele' (also "drei Frauen") eins.
Ein Leben ohne vorgestecktes Ziel ist unstet. 'Wenn man sich nun
ein solches allerdings vorstecken muss, so fangen auch die Lehrsätze notwendig
zu werden an. Denn nichts ist schimpflicher, als jene den Fuß zurückziehende
Bedenklichkeit, Ungewissheit und Ängstlichkeit. Diese wird bei allen Dingen an
uns herantreten, wenn nicht hinweggenommen wird, was den Geist zurückzieht und
festhält und uns verbietet, Unternehmungen mit ganzer Seele durchzuführen.'
(Senecas
Briefe, 95.46). Männer, die von ihrer Ehefrau nicht geistig geführt werden,
neigen dazu, einen schweren Fehler zu machen: Selbsttäuschung. Vom Aufruhr,
welcher stets im Frauenherzen wogt, projiziert von tiefgründigem Gewissen
unbewusster Seligkeit, wird die weibliche Natur in das wogende Meer einer Selbstlosigkeits-'Hof und Garten'- bzw. Kreativfrau-Aktivität geworfen. Im
Versuch sich auszuleben und zu vergessen, kommt ein Problem nach dem anderen;
die Zustände
werden sogar immer schlimmer: eine Welt wird gewalttätig!
Aufgrund ihres 'Schattens' („der Lust zu genießen“
Hofmannsthal, Strauss 'Frau
ohne Schatten' op. 65, 1919) wird es kaum, manchen Frauen vielleicht sogar nie
möglich, in Selbsterfahrung über das Ideal der 'Großen Göttin' Bescheid zu
wissen [spirituelle
Befreiung von femininem Narzissmus und gesellschafts-politische Befreiung von
Unterdrückungsstrukturen durch neurotische Männlichkeit gehen bei Ihr 'Hand in
Hand'].
Anpassen an narzisstische Bedürfnisse der Ehefrau kann bei neurotischen Männern
zur Entwicklung von Als-ob-Persönlichkeit führen; weltmännisch zeigen sie dann
eine Haltung, in der sie nicht nur das erreichen, was von ihnen gewünscht wird,
sondern im "falschen Selbst" mit dem Gezeigten verschmelzen; es beliebt, sich
selbstständig machend, aus dem Dialogfeld der Großen Göttin sich völlig
abzukoppeln zu wissen. Können 'Sex und familiäre Fürsorge' etwas daran ändern –
ganz im Gegenteil, Geist fließt nach unten aus und Männer stehen ohne Herz und
Seele da.
Frauen sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften und Neigungen
dreigliedrig: äußere Frauen, mentale Frauen und vom kulturellen Geist geführte
Frauen, letztere bilden zusammen mit den Kulturell-Kreativen den Kern der
Persönlichkeit der Neuen Menschheit.
Die äußere, sinnliche Frau wird von animalischem, leiblichen Begehren gesteuert,
'sie haftet der Natur an, in Fleisch und Blut verharrt sie in den Sinnen bei den
Geschöpfen und in den geschaffenen Dingen'
(Johannes Tauler, Predigten). Mentale
Frauen verfügen hingegen über feministische Eleganz, sie sind zu vernunftgemäßem
Handeln befähigt, doch kann ihre Logik kaum in die Kultur einer 'Einheit der
religiösen Ideale' gelangen.
Die 'Frauen der dritten Art' sind in spiritueller Person, geistlichem Gemüt und
kulturschaffender Seele die energetische Batterie der Neuen Menschheit; sie sind
Trägerinnen der Fähigkeit, die Einheit mit dem Planet Erde erneuernden kulturschöpferischen Männlichen
zu erreichen, ihre Liebe übersteigt die den anderen Frauen naturgegebenen Kräfte
derer Sinne und derer Vernunft.
Indem Männer in höherem Seelenmaße leuchtend, freudig, bewusst und souverän,
lebenspendend, liebend, mitfühlend und aufrichtig sind, als Frauen es bisher
zustande gebracht haben, können Frauen vor die Männer kommen und die
Menschheit führen. Und es sind diese „Frauen der dritten Art“, in denen der
seelenvolle Schöpfergeist der Männer so sehr präsent ist, dass ihre Liebe zur
kulturellen Aktion als 'Planetarisches Bewusstsein' führt.
Wenn eine Frau in ihrer Bodhisattva-Tugend nicht so wirkt, wie es
sich für eine erleuchtete Seele geziemt, dann wird sie jedes Mal, wenn ihre
Absicht ist, durch Sex tatsächlich die Wandlung im Manne zu seiner Seele
herbeizuführen, vollkommen ihre Kräfte verlieren, mit dem Ergebnis „nichts tun
zu können“: dies wird zur höchsten Qual!
Synchronizität, Vernetzung und gegenseitige Abhängigkeit
Solange Männer, sich an Nationalismen festhaltend, nicht wirklich
ernsthaft
an Women-Global-Ethics mitarbeiten wollen, stattdessen weiterhin, zu
ihrem
eigenen Vorteil, doch zum Nachteil der Menschheit und des gesamten Planeten,
Liebe benutzen, können die wahren Probleme unseres Planeten nicht gelöst werden.
Planetarisches Bewusstsein betrifft die Welten: unbefleckte Empfängnis, die
spirituelle Seele der Männer, und die göttliche Bodhisattva-Lehre der Frauen.
Wesentlich ist, diese drei Ebenen zu koordinieren. Die meisten Menschen aber
sind darüber nicht aufgeklärt. Und so sind Mann und Frau immer mehr mit
Aktivitäten beschäftigt, die nicht miteinander vereinbar sind. Einige Zeit
später folgen dann oft so schwere Störungen, die sich – selbst mit Begriffen wie
'Neurosen' und 'Psychosen' – nicht mehr klassifizieren lassen. In Wirklichkeit
sind all diese Krankheiten, die beständig neu erscheinen, und dazu zählen auch
die Kriege auf Erden, nichts anderes als Dissonanzen zwischen den drei Welten:
women-globale-ethics, die kulturelle Welt Christus und die Kirche,
und unserer Pflicht zu lieben.
Unser seelisches Empfinden eines Sinnlosigkeitserlebens erklärt
sich damit, dass keine der spirituellen Traditionen Männer lehrt, wem der
Kulturelle Geist dienen soll und 'wie sie Ihn dazu vorauszuschicken
haben'1. Und da kein inneres kosmisches Gewissen Frauen mehr
sagt, wie sie handeln müssen und nicht handeln sollten; wissen 'Mann und Frau'
nicht mehr so recht, was und wie sie eigentlich wollen. Seelenvoll lieben ist
die Kunst, die Erde zu heilen und schöpferisch zu sein.
Wissen wir nicht mehr,
dass geistige Hingabe in unserem Dienst, den Magnetismus Eines Geistes so
aufbaut, dass Mann und Frau vereint 'Das Große Werk'2
vollbringen? Bringen
'Feuerzungen'3
die Synthese, das Licht der Weisheit und
des Verständnisses, den Völkern der Erde, dann kann das Wirken erleuchteter Bodhisattvas
mangelnde Empathie und fehlende Mentalisierung im kollektiven Gemüt heilen,
während Männer, in kompromissloser Intuition, sich vom schädlichen Eros
abzulösen wissen, 'in ihrem Mund findet sich keine Lüge'4.
1Eure
Frauen sind für euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.
Und schickt für euch (etwas Gutes) voraus. Und fürchtet Gott und wisst,
dass ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft.
(Qur'an, Sure 2,223)
2Gott
sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht.
(Genesis 1,3)
3Und
es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten;
auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
(Apostelgeschichte 2,3)
4Sie
sind es, die sich nicht mit Weibern befleckt haben; denn sie sind jungfräulich.
Sie folgen dem Lamm, wohin es geht. Sie allein unter allen Menschen sind
freigekauft
als Erstlingsgabe für Gott und das Lamm. Denn in ihrem Mund fand sich keinerlei
Lüge.
Sie sind ohne Makel. (Offenbarung 14:4-5)
Der Koran vergleicht Frauen mit dem „Glas einer Öllampe“1; demnach muss 'das Licht im Innern, das nach außen
strahlen will', dieser Stern, welcher Liebe und Leben, Weisheit und Widerstand
des Weiblichen ist, durch all die polluierten Schichten, die sich aufgrund
seelenloser Handels- und Kaufgeschäfte der Männerbünde angesammelt haben,
hindurch. Dazu muss sich der Organismus des Weiblichen – der durch Evolution
{das herabsteigende Feuer transkulturellen Geistes edler Männer, und zu eben
diesen nach oben hingezogen} bestimmt ist „Flamme zu sein, die nicht verbrennt,
sondern wärmt“ (ebd.) – von krebsartigem Verfall und frommer Versumpfung [was
die Alten 'das Ahrimanische, Böse' nannten] in seinen verschiedenen physischen
und astralen, mentalen und mystischen Körpern erst selbst 'säubern und
reinigen', um vollkommen durchscheinend, seelen- und charaktervoll: lieb zu
werden, dass dann, wenn das ins Innere einfließende kulturschöpferische Licht
männlichen Geistes seine neurotischen oder körperlichen Störungen zu entseelen
vermag2, 'die göttliche Mutter und ihr Kind', „die beiden
Ölbäume und die zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen“
(Offenbarung 11:4) in ihrer Herrlichkeit erstrahlen.
1Gott
ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische vergleichbar,
in der eine Lampe ist. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist, als wäre es
ein funkelnder Stern. Es wird angezündet von einem gesegneten Baum, einem
Ölbaum, weder östlich noch westlich, dessen Öl fast schon leuchtet, auch ohne
dass das Feuer es berührt hätte. Licht über Licht. Gott führt zu seinem Licht,
wen Er will, und Gott führt den Menschen die Gleichnisse an. Und Gott weiß über
alle Dinge Bescheid. (Sure 24,35)
Dann wird es mit
dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen,
die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
(Matthäus 25:1)
2Er
machte Ströme zur dürren Wüste, Oasen zum dürstenden Ödland,
fruchtbares Land zur salzigen Steppe; denn seine Bewohner waren böse.
(Psalm 107,33-34)
Wille zur Macht steht unserem Mitleid im Wege
Jesus wandte sich um und
sagte: Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich; weint über euch und eure
Kinder!
(Lukas 23:28).
Für die weibliche Seele gibt es nur eine Tugend, wenn sie sich Gottes bewusst
ist, und eine Sünde, wenn sie es nicht ist. Ist sie sich Gottes bewusst, ist
'Den Kindern der Erde' {in Hauskirche} ein Fenster zum Himmel geöffnet. Ist
dagegen die Frau in ihr Selbstmitleid versunken, ist die Erfahrung umgekehrt.
Alle Tragödien des Lebens werden durch Bewusstsein der Ich-Persönlichkeit, des
transzendentalen Christus-Selbst verursacht: aller Schmerz und alle Depressionen
sind darauf zurückzuführen. Einzig das Bodhisattva-Bewusstsein verschafft sich
und anderen vollkommene Linderung. „Du lockest mich zart, es zittert durch all
meine Glieder deine selige Gegenwart!“
(Gesang für Sopran,
Richard Strauss
nach Hermann Hesse) – verschlossen bleibt sonst der
Hochzeitssaal.
III.
Seelenkultur und Planetarisches Bewusstsein
Von der Freiheit des Menschen Wenn
die Liebe erhalten werden soll, muss das bio-psychische Leben des Mannes seiner
erleuchteten Seele immer untergeordnet und von ihm beherrscht werden, und nicht
umgekehrt, die Seele des Mannes sich den Launen, Stimmungen und Trieben des
Weiblichen unterordnen. Diese große Wahrheit, die die Heilige Schrift in dem
Wort „Männer, die sich nicht befleckt haben mit Frauen“ offenlegt, ist von jeher
von den Weisesten dieser Welt als der Grundpfeiler aller Sittlichkeit, aller
Tugend, aller Religion, genug alles dessen, was groß und göttlich ist im
Menschen, und sonach auch aller wahren Glückseligkeit, betrachtet und gepredigt.
Gleicherweise lehren Gute Frauen: „Wenn wir zuerst das Höhere in uns festigen,
so kann es uns durch das Niedrigere nicht geraubt werden“
(Mengzi, Lehrgespräche
des Meisters Meng K'o, I.A.15).
Die
Königin des Südens wird gegen Männer auftreten und sie verurteilen
(Lukas 11:31)1
'Wissen durch Kunst' wirkt mit weiblicher Macht die
Verwirklichung des verborgenen Schatzes in der Sehnsucht des weiblichen Aspektes
von Gott, der bekannt werden möchte. Reue der Männer hängt von der Entwicklung
der Frauen ab. Männer, deren Frauen sich nicht zur Psychoanalyse
weiterentwickelt haben, können nicht gut entsagen. Jeder staatliche Wunsch,
jeder städtische Ehrgeiz, jedes persönliche Streben, das Frauen im Leben haben,
muss von Männern erfüllt werden. Frauen aber, die sich zur erleuchteten Seele
entwickelt haben, fällt es leicht, auf alles zu verzichten: hier wirkt die Buße
der Männer zum Frieden.
1Die
Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation
auftreten
und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu
hören.
Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
(Lukas 11:31)
Über den nervösen Charakter
Herrscht Nationalismus, bleibt die Ausschüttung der Stresshormone auf erhöhtem
Niveau: eine andauernde Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems verursacht
Ungleichgewicht im Stoffwechsel- und im Hormonhaushalt, Schwächung des
Immunsystems, sowie anhaltende muskuläre Anspannung. Über die Zeit entwickeln
sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall,
aber auch Stoffwechselerkrankungen, etwa Diabetes mellitus. Das Immunsystem wird
zunehmend geschwächt. Infekte werden häufiger. Hinzu kommt, dass
Entzündungsreaktionen im Körper sich einstellen, die den Gefäßen zusätzlich
zusetzen und Arterienverkalkung begünstigen.
Der
wirksamste Kreis weiblicher Gemeinschaft zu Planetarischem Bewusstsein
entspricht dem Ideal der Kulturell-Kreativen zur 'unbefleckten Empfängnis'.
Diese Frauen sind voll von Liebe und dazu geschaffen, geliebt zu werden, denn
ihr Bodhisattva-Geist ist fein und zart und anmutig im Verhalten, (Buddhas
Ausdruck ist liebenswürdig und einfühlsam, seine Stimme leise und weich, seine
Worte gütig). Ihre Freundlichkeit und Ausstrahlung bescheren den
Kulturell-Kreativen, die sie als ihre Könige betrachten, den Himmel auf Erden.
Sie lehren Globale Ethik in interreligiöser Wissenschaft und Gespräch, indem sie
den Männern guten Willens ‚das Evangelium vom Reich‘1
verkünden. Im Volk alle Krankheiten und Leiden heilend, werden sie von der
ganzen Menschheit bewundert.
1Jesus
zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete
das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
(Matthäus 4:23)
Wir sollten uns darüber bewusstwerden, wie die Situation auf der
Welt ist, indem wir klarsehen, was die Geschlechter einander antun. Denn es ist
so, dass eines Mannes Engagement im Leben, die Eigenschaft mit sich bringt, ihn
in den persönlichen Standpunkt seiner Frau hineinzuziehen, während 'Hauskirche
der Frauen' für gewöhnlich an den Eros-Regeln seiner Geschäftsfreunde scheitert.
Das heißt 'das wahre Leben mit dem falschen und das falsche mit dem wahren
verwechseln'; das falsche Leben ist die Gier des Physisch-Männlichen, die nicht
'entstorben in Gott'; komplementär steht der Frauen stetiger Wunsch nach
weltlicher Persönlichkeit, der Erfahrung von 'Christgeburt' im Wege. So
geschieht es, dass berufene Seelen auf den untersten Nenner sinken und damit
dialogunfähig werden.
Wie Dante in der Hölle, nach dem Tode Beatrices, wird dem Manne
die Schönheit seiner 'Frau', im Sinne seiner Loyalität und Tugend, entzogen: er
fühlt sich zu anderen Frauen hingezogen.
Interreligious Sciences ist daher nicht geschaffen, um Männer in den Himmel
zu bringen, sondern vor der Hölle zu retten: die Schönheit Gottes
seelischer Weiblichkeit erfassend, muss ein Mann zuerst seinen himmlischen
Gegenpart als Sie in sich entdecken.
Von der Geburt der Herrinnen*
und Erscheinung des Herrn (Srimad-Bhagavatam III.29.30)
„Besser als die Priesterin, die ihren Geliebten Herrn kennt, ist diejenige Frau,
die die Zweifel anderer Frauen vertreiben kann, und noch besser als diese sind
Frauen, die streng den Prinzipien ihres spirituellen Weges folgen. Besser als
diese sind die Frauen, die, von aller materiellen Verunreinigung befreit, ihre
Persönlichkeit in der Welt schöpferisch entfalten, noch besser als diese sind
reine gottgeweihte Ehefrauen, die den hingebungsvollen Dienst ausführen, ohne
eine Gegenleistung zu erwarten. / Unter den Männern ist die Zivilisation, die
der Eigenschaft der Arbeit gemäß unterteilt ist, die beste. Und in dieser
Gesellschaft sind es die intelligenten Männer, die spirituelle Lehren studiert
und praktiziert haben, und die man als 'spirituelle Meister' bezeichnet, die
besten. Unter diesen letztgenannten sind die erleuchteten Seelen, die den
eigentlichen Sinn der Heiligen Schrift kennen, die besten.“
In Ausführung ihrer Pflicht 'Händler aus dem Tempel zu jagen'1 sind Männer, bekleidet mit dem Gewand eines Engels, noch bevor
sie Heiliger Geist sind. /
*
Freyja, die erfreuende 'Göttin der Freiheit'2. Sie verkündet 'Frigg' {Fru Gode / Hulda}, die
Schützerin der Ehe und der heiligen Eide.
1In
der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein.
Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.
(Matthäus 21:13)
2Das
himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter.
Denn es steht in der Schrift: Freu dich, du Unfruchtbare, die nie geboren hat,
brich in Jubel aus und jauchze, die du nie in Wehen lagst!
Denn viele Kinder hat die Einsame, mehr als die Vermählte.
(Galater 4:26-27)
Königin des Südens
ist die schöne liebe Herrin; ihre Präsenz löst grenzenlose Zuneigung,
widerspruchslose Unterwerfung aus – manchmal aber eben auch Furcht und Zittern.
Und so wird sie mit noch mehr Geschenken, Komplimenten, Wertschätzungen
überhäuft1.
Sie nimmt nicht mit Strenge oder Gewalt: es wird ihr gegeben, weil dies nur ihr
Herz weiter macht: 'süße Lust durchströmte mich, die narzisstische Gratifikation
war enorm' (Bekenntnis), dass sie dankbar froh und heiter bleibt. Doch je mehr
sie zu Frohsinn und Genuss getrieben, desto größer werden ihre Tränen. Sie, Frau
Königin, ist die erste, die erwacht, um zu Gericht zu sitzen über die
Seelenlosigkeit ihres Landes. Zur Drohung für Schriftgelehrte und Pharisäer
werdend, ist sie es, die „gegen Männer dieser Generation – die mitten im
Berufsleben stehen – auftritt und sie verurteilt“2,
weil sie nicht Verantwortung für Frieden, für den Menschen, für Europa
übernehmen wollen. Heilen aber vermag einzig nur der kommunikative König Rama,
Gottes Nizam im heilenden Dialog; die innerste Tiefe des humanen Wesens dieses
Mannes: 'seine Liebe, hört niemals auf'3.
1König
Salomo gewährte der Königin von Saba alles, was sie wünschte und begehrte.
Dazu beschenkte er sie reichlich, wie es nur der König Salomo vermochte.
Schließlich kehrte sie mit ihrem Gefolge in ihr Land zurück.
(Buch
der Könige 10,13)
2Die
Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation
auftreten und sie verurteilen;
denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören.
Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
(Lukas 11:31)
3Die
Liebe hört niemals auf.
(Korinther 13:8)
„Sie wusste, dass er es wusste, dass sie ohne göttliche Intelligenz, ohne
seelischen Geist war; und er wusste, dass sie wusste, dass er es wusste. Eine
solche Beziehung war nicht viel anders, als sähe man bei einem Blick in einen
Spiegel einen weiteren Spiegel und darin eine ins Unendliche fortgesetzte Reihe
weiterer Spiegel. Die eigentliche Frage war jetzt, was er mit seinem Wissen
anfangen würde.“
(Stephen E. King, Eine Gute Ehe). Nichts,
er würde einfach weitermachen. „Das Adam-Eva-Dasein hat mir, meinem Land, meinen
Freunden, meiner Familie, Wohlergehen, Frieden, Gesundheit gebracht…“, so dachte
er.
Planetarisches Bewusstsein
Will man die Natur der Beziehung ‚The Cultural Creatives und Gute Frauen‘
verstehen, muss man sich freimachen von der Vorstellung, Männer wären zu
„gehorsamen Instrumenten der Frauen“ entsandt. Schöpferischer Dienst rührt nicht
von woman-body oder woman-psyche, sondern vom erleuchteten seelischen Wesen
Dienender, hervorgebracht vom spirituellen Leben ihrer archetypischen Naturen
des transkulturellen heilenden Geistes im Universellen Gemeinwesen, welcher die
Mitgestaltung des Weltalls, in der Medizin-Buddha-Natur analytischen
Gruppen-Seelenwesens erleuchteter Frauen, zum Ausdruck bringt. Der, in Ihrer
Liebe, nie ermattende lichte, sanfte, frohe Seelenblick der Kultur-Kreativen in
die Buddha-Wesensart der Frauen ist es, in dem – Kraft der Liebe der 'Göttlichen
Mutter'1 – der Niederkommenden Kind als »das planetarische
Bewusstsein« erstrahlt. Von Liebe der erleuchteten weiblichen Seele kommt nicht
nur der Friede, sondern auch die humane Identität der Männer, ihr Licht 'Gnade
und Erbarmen', die „Erlösung
von dem Bösen“.
Irdische Behausung zerfällt zu Staub. Doch was Männer mit seelischem Geist an
transkultureller Synthese schaffen, und Frauen mit spiritueller Weltmacht
verbreiten, das lebt und schenkt der Menschheit Frieden. Dadurch dass Edle
Männer, mit dem kommunikativen Geist ihrer erleuchteten Seele, im Gemeinwesen
das humanistische Leben erbauen, erwacht in Frauen der Wert: Planetarische
Gemeinschaft.
1Der
Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich
überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
(Lukas 1:35)
Psychologische Grundbedingungen im Licht der Quantenphysik
[I]
Liebe repräsentiert von Anfang bis Ende die Kraft, die hinter der Macht aller
Aktivitäten und aller Intelligenzen liegt.
Männer könnte man, in ihrer
genetischen Ein-, Zwei- oder Null-Dimensionalität, als 'Bosonen mit ganzzahligem
Spin'
[1, 2 bzw. 0] beschreiben.
[II]
Pauli-Verbot: Jeder Ein-Teilchen-Zustand darf nur höchstens von einem
Fermion besetzt werden.1
Im Kern der Quanten-Symphonie findet sich bilaterale Symmetrie
pulsierender gamma-Strahlung [Baryonen: 'Schaumkrone der Meereswelle', Elohim].
Es gibt keinen Unterschied zwischen rechts und links, wenn die horizontalen,
planetarischen Kräfte stark sind und der universale, vertikale Horizont
erleuchtet.2
Es gibt einen Unterschied zwischen oben und unten, wenn die vertikale Kraft nur
schwach ist.
1Du
darfst neben einer Frau nicht auch noch deren Schwester heiraten;
du würdest sie zur Nebenbuhlerin machen, wenn du zu Lebzeiten der Frau
die Scham ihrer Schwester entblößt. (Levitikus
18:18)
Du hast den Wassern
eine Grenze gesetzt, die dürfen sie nicht überschreiten;
nie wieder sollen sie die Erde bedecken.
(Psalm 104:9)
2Und
Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den
Heiligen Geist gab.
Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen
durch den Glauben gereinigt.
(Apostelgeschichte 15:8-9)
[III]
Pauli-Prinzip: Es gibt nie zwei, die denselben Raum einnehmen.
Austausch-Wechselwirkung besagt, dass eine Fermionen-Welle antisymmetrisch gegen
Vertauschung der Teilchen sein muss; d.h. innerhalb eines Phasenraums können
nicht zwei in allen Daten übereinstimmende Teilchen sich aufhalten. Zwei
Elektronen innerhalb selbigen Phasenraums müssen sich am selben Ort durch
ihre Eigendrehung [Spin] unterscheiden. Die nächst höhere Dichte formt alle
Teilchen zu einem Stern, Licht-Woge des Alls, in ihr nehmen gleichgerichtete
Quarks einen 'crown-shyness Abstand' [antisymmetrische Ortswellenfunktion] ein.
Pauli-Prinzip gilt dissipativen Strukturen, diese sind möglich, wo es jene
kosmische Einheit gibt, die in zwei Zuständen gleichzeitig existieren kann.
Analog
zur Quantenphysik lässt sich die Dynamik des Geschlechterlebens durch die vier
Grundkräfte bestimmen: (I) Starke Wechselwirkung Kulturell-Kreativer mit
spirituellen Frauen; (II) Schwache Wechselwirkung der spirituellen Frauen mit
unheiligen Männern [nichts kann schlimmer sein, als dass Frauen mit ihrer Liebe
Institutionen unterstützen, in denen Söhne einzig die Linie ihrer Väter als
Götter vor Augen haben]. (III) Mit Elektro-magnetischer Wechselwirkung lassen
sich die Erosreiche psychochemischer Reaktionen beschreiben, sie bewirken
Strukturen starrer Zustände der Nationen; Ehepaare verhalten sich auf dieser
Ebene meist nach dem Motto „dreht sich der eine nach rechts, dreht sich der
andere nach links“. (IV) Unter Gravitationswechselwirkung ist physiologische
Libido-Anziehung der Geschlechter zu verstehen, sie erhält mit 'Adam und Eva'
die Welt, wie sie ist, wobei weder heilige noch spirituelle Kräfte wirken.
Schwache Wechselwirkung hat kurze Reichweite, etwa von der Größe des Kernradiusses eines spirituellen Zentrums (Hauskirche).
Starke
Wechselwirkung manifestiert sich auf zwei Ebenen: im dialogischen Organismus der
'Großen Mutter'; sowie auf der Organisationsebene der 'Großen Göttin', wo alle
gleichzeitig auch Schwacher Wechselwirkung unterliegen. Dies sind die Bereiche
des Wirkens der 'zehntausend Engel' {die geistige Regierung der Welt}; indem sie
auf die Archetypen des Universums Einfluss nehmen, bewirken sie den Wandel in
der Menschheit.
Die Zukunft der Menschheit liegt in der gesunden Familie, die
das Fundament friedenschaffender Kulturen ist. 'Systeme streben aus eigenem
Antrieb immer in den Zustand der höchstmöglichen Entropie'
(2. Hauptsatz der Thermodynamik); daher
sind es die Kulturell-Kreativen, die dem Seelenorganismus spirituell-geistlicher
Frauen ihre Ordnung bringen. Im geführten Dialog [Seelenkultur zur Heilung der
weiblichen Psyche, wo jene Rat und Führung geben, die Weisheit, spirituelle
Erfahrung und heiliges Wissen besitzen] können Männer und Frauen eigene
destruktive Verhaltensweisen und Schwächen sehen und ändern.
Pauli-Prinzip – Pauli-Verbot
Das große kosmische Geheimnis des Sakraments der Liebe zwischen den
Geschlechtern ist so beschaffen, dass es den Geist vieler Leute leicht erregt
und sie augenblicklich unglücklich macht. Gottes Gebote und Verbote der Liebe
verwirren manche gar so sehr, dass selbst 'gute Engel' nicht mehr wissen, wohin
sie den nächsten Schritt tun sollen. Heilung liegt in der Betrachtung des
Radbildes {The Cosmic Mandala}
['Das Sachsler Meditationstuch' mag das
Nationalheiligtum der Schweiz sein; das Radbild des Heiligen
Bruder Klaus aber gehört nicht nur einer Nation oder einer Religion, sondern der
ganzen Menschheit].
IV.
Von Gnade und Erbarmen
The Cosmic
Mandala – through art of personality in music and in devotion
Darstellung
der Zeit – Gebet als Musik – transformiert Männer zu Visionären
der Erde. Das weibliche Beben, in dem Sex-Courage über Gottes-Furcht siegt,
braucht die Liebe hellen Daseins eines 'Vater-Universums', in der 'die
Einsamkeit Seiner Einheit' erhaben über dem Sexus thront. Denn ohne wirkliche spirituelle
Erfahrung, 'Selbst'-Erkenntnis, sowie erworbene kontemplative Kenntnis, die von
emotionaler Konditionierung befreit, fehlt unserem Wesen die entscheidende
Instanz: offenbartes Gewissen, das kosmische Gespür gegenüber unserem Gespür.
Sein jenseits eines Denkens in Musik [thought of nothingness] erzeugt Erbarmen.
Spiritualität mit Selbstverwirklichung reicht dabei nicht aus: die semitische
Linie [Abraham, Melchisedek, Salomon, Moses, Christus, Mohammed] mit der Mystik
der Hindu-Linie [Rama, Kishna, Shiva, Buddha, Zoroaster] miteinander verbindend,
beide zusammen zu vermitteln und darüber hinaus sie in einer 'Neuen Ethik' [die
Weibliche Seite Gottes] zu fassen, dies ist jene Ermutigung, im
universal-kosmisch umfassenden wie human-beseelten Organismus, unseren Part in
der »Symphonie des Lebens« zu spielen. Den anderen bleibt nur dies: 'Liebe den
Gerechten, und hab Erbarmen mit den Unglücklichen'
(Zarathustra).
In »Ethik der Religionen« gilt es, strahlend 'Sonne der
Gerechtigkeit' zu sein: streng (Din) und "mannhaft wie Gott-Vater". In den
Wissenschaften wie Mutter Erde: weiblich, die Botschaft 'Isis und Osiris'
{Mozarts Zauberflöte; Beethovens Neunte}
verkündend: „Vergiss die Geschlechter! Lasst uns erst davon reden, spirituell zu
wahren Menschen zu werden, wie anders könnten wir frei und unabhängig denken!“
Und danach in heiliger Kunst, als schöpferische Seelen: weiblich-männlich, wie
'Maria Magdalena und der wiederkommende Christus'. Dass Frauen kosmische
Weisheit in sich in Gang setzen: dazu müssen Männer bereuen! Das aber setzt
voraus, dass Männer ein Gewissen haben, das sich anrühren lässt.
V. Heiliger Gral
–
Am Abend wird Licht sein
(Sacharja 14:7)1
Der Legende nach ist der Hl. Gral ein Kelch, aus
einem Smaragd geformt, der herabgefallen von der Stirn des Luzifers, jenes
'Zöllners Zachäus'2, der in Sorge um „die Dinge der Welt und wie er
seiner Frau gefallen möge“ geteilt und fern seines Herzens ist. Er wird von den
Verlockungen der 'Königin der Nacht' in die Tiefe gesogen, jener Dame, „die an
die Dinge der Welt denkt, und wie sie ihrem Mann gefalle“3,
nicht aber wie sie im Herrn initiiert, andere, die an Leib und Seele verwundet
sind, heilen mag. Beide erkennen nie, worin der Sinn des Lebens besteht: nämlich
in der Suche nach dem Heiligen Gral. Sie gleichen jenen zwei Besessenen 'deren
Geist in die Schweine fährt, und die ganze Herde stürzt sich den Abhang hinab in
den See'4, gemeint ist hier „die Seelen kommen in den Fluten des Samsarischen Rades um“
(Pali-Kanon, Samyutta Nikáya 1.27 Die Fluten)5.
'Mutter & Tochter' sind meist nicht am kulturell-schöpferischen Geist des
Humanen interessiert: materielle Sinnenbefriedigung ist Maßstab ihrer
"Zivilisation", zu deren Erhaltung Väter &Söhne komplizierte Gesellschaften und
internationale Bündnisse zu gründen haben.
1Dann
wird es einen Tag lang - er ist dem Herrn bekannt -
weder Tag noch Nacht werden, sondern am Abend wird Licht sein.
(Sacharja 14:7)
2Dort
wohnte ein Mann namens Zachäus;
er war der oberste Zollpächter und war sehr reich.
(Lukas 19:2)
3Der
Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So
ist er geteilt.
Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des
Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist.
Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen.
(1 Korinther 7:33-34)
4Er
sagte zu ihnen: Geht! Da verließen sie die beiden und fuhren in die Schweine.
Und die ganze Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See und kam in den
Fluten um. (Matthäus 8:32)
5(Die
Devatá:) "Von wo kehren die Fluten um? Wo kreist der Kreislauf nicht mehr? Wo
wird Name und Form restlos aufgehoben?"
(Der Erhabene:) "Wo Wasser und Erde, Feuer und Luft keinen Halt haben, von da
kehren die Fluten um, da kreist der Kreislauf nicht mehr.
Da wird Name und Form restlos aufgehoben." Gemeint sind die Fluten der endlosen
Wiedergeburten, des samsára. (Pali-Kanon,
Samyutta Nikáya 1.27 Die Fluten)
Der Kelch
des Grals: der Rausch der göttlichen Liebe
Die meisten 'guten Frauen' halten ihre gruppen-therapeutisch heilende
Bodhisattva-Natur unter einem "katholischen" Gemüt verborgen. Dergestalt aber,
zudem ihr göttliches Licht unter den Scheffel weltlichen Intellekts stellend,
erlauben sie kulturellen männlichen Seelen niemals, der Menschheit das
'Planetarische Bewusstsein' bewusst zu machen. Würden Frauen hingegen ihre Sinne
und ihr Herz und ihre Seele, von göttlichem Licht erleuchtet halten, würden sie
sich innigst wünschen 'Brüder' zu finden, die auf die gleiche Weise erleuchtet
sind wie sie; und diese würden in der Gesellschaft der Bodhisattva-Geschwister
große Freude und Glückseligkeit am »Heilen der Menschheit« finden. Das sehr
kleine Licht männlichen Mitgefühls kann nämlich in Gegenwart der Buddha-Natur
der Frauen in die Flamme göttlichen Erbarmens verwandelt werden, und diese
Flamme in die sehr große Flamme: Women-Global-Ethics.
Art of
Personality – Die Kunst der Schöpferischkeit Unserer wunderbaren
Persönlichkeit
liegt im
Miteinbeziehen sowie Manifestieren und Verwirklichen aller humanen Potentiale.
Das Erlöschen der 'göttlichen Erbschaft' (delta- & theta-Wellen: Lebensglanz
und Lebenslicht) in des Menschen Jugend schafft die 'Vertreibung aus dem
Paradies' unter die körper- und mentalbewussten 'Leute von Welt' (alpha- &
beta-Wellen: Lebensquell und Lebensname,
Ginza Rabba I.5.4)1. In 'der Nacht
des suchenden Geistes'
(Johannes vom Kreuz)
gilt es dann für den Menschen, zur Vollendung seiner
'Erbschaften', den Mitmenschen dienend, zugleich sich aus 'dunkler Nacht der
Unwissenheit' erweckend, human-schöpferisch zu sein. Die Völker in ihren
Religionen gleichen Wölfen, die sich mit Gesängen auf Distanz halten. Der Mond
aber gibt den Wölfen sein Licht, dass sie den Herzschlag der Erde vernehmen;
Männer, die den Geist der Frauen zur Erweckung der Seele nicht fördern, gleichen
herrenlosen Tieren.
1Sie
gingen und kamen zu den vier Männern, den Söhnen des Heils:
In-Hay - Lebensquell, Sum-Hay - Lebensname,
Ziw-Hay - Lebensglanz, Nhur-Hay - Lebenslicht.
(Ginza Rabba I.5.4)
Eva und
der Islam
Der Koran lehrt, dass Männer beseelt sind und in ihrer Existenz Gott lobpreisen.
Dies lässt sich aus dem Verständnis von „Bergen und Tälern, Ebenen und Meeren“
als das Zeichen für 'Gott als die Frauen' ableiten, deren Bewahrung durch die
Männer eine gottesdienstliche Handlung darstellt. Dadurch wird eine direkte
Beziehung zwischen spirituellen Frauen und "erschaffenen Männern" postuliert.
Greifen Frauen jedoch in diese Beziehung ein, indem sie Wälder abholzen, Männer
zum Spaß verheizend, so "verpesten" sie das Klima, und während der Dialog-Raum mit
psychischem Geheule arg vermüllt, pfuscht Eva sündig ins 'Werk des Schöpfers'
und quält Adam aufs Neue.
Weibliche Selbstfindungsaktivität mag oftmals eine ständig
erschütternde Wirkung auf empfindsame Seelen ausüben. Doch in der Welt leben zu
wollen und sich von Frauenaktivität ärgern lassen zu müssen, ist wie im Meer
leben zu wollen und sich ständig seinen Wellen zu widersetzen. Spirituelle
Toleranz ist das Heilmittel, in dem Männer nicht mehr den ständigen Störungen
durch 'Frau Welt' ausgesetzt sind. Gleichzeitig gäbe es so viel am Leben der
'Frau in der Welt' zu bewundern, wenn nur Männer ihr Herz ‚von links nach
rechts‘1
in das seelisch-schöpferische Gemeinwesen drehen würden.
Vielleicht ist die Frau, die das Gehirn der Erde ist, gar nicht in der Lage,
sich selbst ohne den seelischen Geist des Mannes zu begreifen. Wenn dem aber so
ist, müssen wir die Prinzipien kennen und anwenden, die der Wirkung zu Grunde
liegen. Es liegt
in eines Mannes Ideal, die Ansicht 'Unvollkommenheit der Frauen in der Welt'
oder die Vision 'Vollkommenheit der Frauen in Planetarischem Bewusstsein' zu
wählen. Der wesentliche Unterschied besteht einzig darin, ob die heilig-erhobene,
sich in Nächstenliebe spirituell erleuchtende Weiblichkeit, von dem
herabkommenden Schöpfergeist des Mannes geführt, in Planetarischem Bewusstsein
nach unten schaut, oder ob Frauen in psycho-sexuellen Aktivitäten, um in
machtvoller Stellung über den Mann zu herrschen, nach oben schauen. Falsche
geistige Lebenseinstellung gebiert 'die Hölle auf Erden', hingegen könnte eine
geringfügige Änderung unserer Lebenseinstellung Planetin Erde wieder in einen
blühenden Garten verwandeln. Sich spirituell entwickelnd, gelänge es Männern,
sich über natürliche Tendenzen fundamentalistischer Intoleranz zu erheben; wenn
sie dann begännen, neben sich selbst und ihrer Frau, Christus zu sehen, so
vereint sich 'Heiliger Geist mit Christus in Gott' – wird
hier gar die Heilige Ehe zum mystischen Sakrament der Dreifaltigkeit?
1Der
Verstand des Gebildeten wählt den rechten Weg [Der Weise hat das Herz zu seiner
Rechten],
der Verstand des Ungebildeten den linken. (Kohelet
10:2)
Ecce sacerdos magnus
(Bruckner WAB 13) Im Manne findet
sich etwas, das da auftaucht, manchmal nicht einmal in Gott zurück, es erreicht
Sie zwar fast, nein, ist eigentlich schon da, er kennt Ihn doch! – Aber in der
Tiefe stellt sich etwas auf, ein Stachel, der den Sitz der Frau unbrauchbar
macht, ja, oder da bleibt etwas hängen in ihr, und so hält sie ihn am Knöchel im
letzten Augenblick zurück, fragt zögernd weiter nach der Adresse: „Hier bist Du
ja schon dort wo Du sein willst!“
(nach Elfriede Jelinek: 'Zu Franz Schubert').
Aber wissen wir, wer oder was wir überhaupt sind? Weil die Frau es nicht weiß,
kann es das ihr Gezeigte, das männliche Geschlecht, naturgemäß auch nicht tun.
Der geheiligte Raum der 'Kathedrale Frau' ist verlorengegangen: der Priester
schreitet nicht mehr in sein Heiligtum. 'Die Königin des Südens wird gegen diese
Generation auftreten und sie verurteilen'.1
1Die
Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation
auftreten und sie verurteilen;
denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist
einer, der mehr ist als Salomo.
(Lukas 11:31)
Universel und Archetyp
Kosmisch
betrachtet entspricht der »Universel« dem 'Tempel aller Menschen'. Dieser
»Tempel der erleuchteten Seelen« besteht aus jenen Männern, die, so bei ihnen
das kulturelle Wissen Krishnas erwacht, es unternehmen den Dialog-Pfad zu
betreten, sowie aus jenen Frauen, die ihr Leben dem selbstlosen Dienst am
Planetarischen Bewusstsein gewidmet haben. Während 'Shiva und seine Gattin' den
»Tempel der Menschheit« mit ihren betenden Händen erbauen, gibt Rama »Die Frohe
Botschaft« am besten im Dialog; als kommunikative Persönlichkeit kann er 'Die
Schule des Friedens' begründen. Es ist Aufgabe des staatsmännischen "Königs",
des Rama, des Nizam ud-Din, dialogisierend das Nichtidentische, den heiligen
Geist vaterländischer Männer zu artikulieren, um in seiner, ihm eigenen
menschlichen Artikulation der Welt zu sagen, was noch nicht gesagt worden ist.
Frauen
fühlen sich sicher – sie sind es aber nicht. Ohne den Heiligen Geist der Männer
verlieren sie ihren Magnetismus, wenn ihr Interesse am Geschäftsleben
natürlicherweise sich verliert. Männer sollten versuchen, durch 'Analytischen
Dialog, Heilige Schriften und für-Frauen-kochen' mit altruistischem
Schöpfergeist wiedergutzumachen, was sie seelenlos im weiblichen Organismus
angerichtet haben, damit Frauen in ihrem Gefühl sicher sein können und keine auf
Neurosen und Psychosen wuchernden ansteckenden Mikroben mehr hervorbringen.
'Ich bin zum Ozean der Ekstase geworden; wenn ich einst meinen Körper verlasse,
und man die Asche auf ein Feld streut, auf dem Weizen wächst, und man aus diesem
Weizen Brot bäckt, werden Flammen der Wonne selbst aus dem Ofen schlagen, in dem
dieses Brot gebacken wird'
(Shams Tabriz). Es gibt immer einen Ausweg: „Seht, Shams sagt, dass sogar die, die das Brot zubereiten und backen, ganz in Wonne
sind“
(Sant Kirpal Singh).
Women-European-Global-Ethics – Liebe gesprochen, Friede getan
Der
Friede in Europa hängt von der Harmonie individuellen Wollens der Männer mit dem
kollektiven Seelenwillen der Frauen ab. Und es ist Seelenmotivation, in der sich
'Friede im Universum' manifestiert. Dabei steht der individuelle begrenzte Wille
„schlechter Männer“ im Gegensatz zu dem in Fülle vorhandenen passiven göttlichen
Willen „guter Frauen“. Wie groß
Einfluss und Stellung eines Mannes im Leben auch immer sein mag, er wird auf
einen stärkeren Willen, den göttlichen Willen der Frauen, stoßen. Durch ihre
Erkenntnis, dass die Ursache jedes Fehlers im 'Adam' selbst liegt, haben Männer
Einsicht in Gottes weibliche Natur. Indem sie wahrhaft bekennen „Wir werden
nicht mehr Böses tun; fortan nicht mehr Gutes unterlassen!“, kann Planet Erde
gesunden. ‚Globale Ethik der Frauen‘ kann Frieden bringen, wenn Männer erzogen
werden, die Medizinbuddha-Natur der Seele als Tugend zu entwickeln; dazu ist
»Das Gastmahl« {Sympósion: der Dialog} das kosmologische Postulat.
Über die
Freiheit oder Die Schuld liegt bei Adam
Sich bewusst werden, warum es besser ist mit göttlichem Licht barmherzig zu
sein, statt „das Gute zu unterlassen und Böses zu tun“, davon müssen Frauen
wirklich überzeugt sein. Derweil muss die Menschheit Höllenqualen erleiden, weil
Männer ihrer Pflicht so wenig nachkommen, Frauen den Pfad des Dharma
nahezubringen. „Und nicht der Stamm, und nicht deine Beredsamkeit, und auch
nicht stellt dich die Frömmigkeit her. Sieh doch, weder kann Diana ihren
keuschen Hippolytos aus dem Schatten der Erde befreien, noch hat Theseus die
Kraft, seinem geliebten Pirithoos die Fesseln der Lethe zu sprengen“, schrieb
Horaz an den Freund Torquatus. Horaz: Oden und Epoden: übersetzt von C. F.
Herzlieb und J. P. Uz; Artemis, Zürich/München 1981.
Martha und Elisabet
– Venus Vulgaris (Popularis); Venus Caelestis (Magna mater)
Was freilich nur wenig Eingeweihte wissen, allen Profanen
unbekannt, ist, dass es nach Platon eine doppelte Venus gibt. Die eine ist die
gemeine, voll niedriger Lust, die nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere
zur Wollust beherrscht. Die zweite ist die himmlische, mit der vorzüglichsten
Liebe freilich nur wenigen Menschen eigen, ohne irgendwelche Verlockung zur
Wollust. Diese hat immer nur zur Tugend entflammt ohne irgend welche Befleckung
eines schönen Leibes, der allein mit seiner Schönheit die göttliche Seele an die
frühere Existenz mahnt und an die reine Schönheit bei den Göttern erinnert. Ja
der Weise liebt nicht, er gedenkt nur der Unbefleckten Empfängnis.
Apuleius, Metamorphosen.
VI. Von der Vermählung
Es ist
die von instinktiver Liebe getragene geradezu unerträglich gewordene
Eigenständigkeit der weiblichen Psyche, die "genüsslich" zur Materialisierung
der Welt beiträgt und einprogrammiert, dass das Glück und die Freiheit
weiblicher Selbstverwirklichung durch den materiellen Spirit des Mannes sei.
'Die überwältigende Mehrheit der Männer bleibt auf heutiger Kulturstufe, bei der
mütterlichen Bedeutung der Frau stehen, weshalb auch die Anima*
niemals über die infantil-primitive Stufe der Hure sich hinausentwickelt; daher
kommt es, dass die Prostitution ein hauptsächliches Nebenprodukt der
zivilisierten Ehe ist' (C.G. Jung, Seele und Erde).
* Dante nennt sie
'Die glorreiche Frau meiner Seele' (Vita Nuova).
Elija und die Witwe von Sarepta
Die untersten Ebenen der Religionen können durch Hinschauen wahrgenommen werden
und umfassen Liebeleien zum Zweck der Zeugung sowie von Lebenspartnerschaft in
Bereichen konditionierten Lebens. Hier ist die Liebe vorübergehend und endet mit
einem Sich-zur-Ruhe-Setzen physischer und psychischer Aktivität. Auf evolvierter
Ebene gilt es die Wirkkraft und die Bedeutung der 'geistigen Liebesabsicht' zu
verstehen und miteinander in Verbindung zu setzen. Der Katalysator ist jene
'Geheime Offenbarung', in der 'der Ungeoffenbarte' die Liebe zum Leben wieder
erweckt, wenn die Offenbarte Ihm hingegeben ist. Diese Liebe dient dazu,
planetarisch-evolutionäres Leben zu bilden und es entsteht 'brüderlicher
Humanismus' vom lebendigen Glauben der Frauen.
Liebesflamme von unten nach oben versus
Weltwirtschaftspolitik von links nach rechts.
Verlust des wahren Lebenssinnes
Die Entfremdung der Frau von sich selbst ereignet sich im Konsum
der Frau durch den narzisstischen Mann. Ehemänner sorgen sich nicht mehr darum,
dass die Frau des Mannes Seelenliebe durch Ihr Tun in die Welt bringt – die Frau
wird als Mittel angesehen sich zu vergnügen! Sie ist nicht mehr das Ziel des
Mannes, sich in Sie zu wandeln, Sie als echte, konkrete Erfahrung Ihrer
Seelenpersönlichkeit zu erlieben, von dem im Gemeinschaftssinn herabkommenden
kulturell-kreativen Geist, in Hebammenkunst, Ihr das Herz erweckend, jenem
Christus, der den Frieden bringt, nicht das Schwert.
Wisse die Wege: Zu Himmlischem Frieden oder Zur Hölle des Weltkrieges
Das Bewusstsein der Männer muss zwischen 'befleckter und
unbefleckter Empfängnis' zu unterscheiden wissen; denn es gibt ein »Schwarzes
Loch«, das als Finsternis gilt: es kann das geistige Licht des Mannes auffangen
und verdunkeln und gefangenhalten. Andererseits gibt es die Weihe-Nacht, die
Licht-Nacht der Pistis Sophia, in deren Schoß die weibliche Seele
voranschreitet. Die Erscheinung der Frau wird ganz der Glanz der
hingebungsvollen kosmischen Form des »Schöpferischen Geistes«; wird sie aber
Opfer der Persönlichkeit des 'Eros-Dämons'
(Platon, Diotima), werden ihre Tränen
unerhört fließen. Im Transkulturellen Dialog kann Feminität dem Ratschlag
erfahrener geistlicher Kulturell-Kreativen folgen, die durch Erleuchtung Gottes
„richtige Empfehlung“ (die Synthese) zu geben vermögen. Dies befreit,
konditionierte Zwänge Industrieller als Basis für sein Denken und Handeln nehmen
zu müssen. Bislang half Frauen keiner, die Ungereimtheiten in den Annahmen jener
Männerbündnisse zu entwirren, die mit „my country first!“ Pharao-Instinkt
besitzen – der Pharao denkt, dass er Gott ist, als Einzelwesen, und er will den
Organismus 'Menschheit' nicht –, was aber dem Frieden entschieden entgegenwirkt.
Wisst ihr denn nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist
Gottes in euch wohnt?
Wenn Gute Frauen lieben, baut es 'den Leib Christi'1 auf, den Tempel des Schöpferischen Geistes. Ist aber die Substanz, die sie
aufnehmen, verdreht, dringt das, was zum Dämonen-Priestertum gehört – Neurose,
Furcht, Gier – in die Frau ein: Seelenbewusstsein wird blockiert, denn
Selbstsucht passt sich nicht dem Bodhisattva-Ideal der Menschheit an. Anders
gesagt, es ist Nationalismus, der die Frau blendet und sich dem Planetarischen
Bewusstseins widersetzt. „Keiner aber täusche sich selbst. Wer den Tempel
Gottes verdirbt, den wird Gott verderben.“
(Korinther 3:17).
Hingegen ist
'Gebet vor der Immaculata' des Mannes Schrei, dass Sie zu Hilfe eile: dieser Schrei
bleibt niemals ohne Antwort.
1Dies
ist ein tiefes Geheimnis;
ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
(Epheser 5:32)
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