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Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE

 

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J.  Interfaith Dialogue – Interreligious Sciences
 

In den Krieg führen, heißt das Volk verderben (Mengzi)
Zu allen Zeitaltern unterschieden sich die Völker, indem sie ihre Gottheiten mit unterschiedlichen Namen bezeichneten. Und seit Jahrtausenden brennen Kriege und Familienfehden auf, Riesinnen und Dämonen, die gegen die Götter Krieg führen und die Menschheit spalten. Fundamentalisten wie Nationalisten sehen immer genau das, was sie sehen. Das Gebot der Stunde ist, dass Männer sich von neurotischen Nationalismen lösen, um psychotische Fundamentalismen der Frauen zu heilen: zu Einer Kultur der Menschheit.

Zuerst muss ein Mann lernen, große Gefühle zu erkünsteln: das protestantische Schicksal anprangernd, schiitische Moral verfluchend, was Europa nicht zur Beute 'Irans und Russischer Kirche' werden lässt. Dann kann er auf der therapeutischen Bühne der 'transkulturellen Synthese', die Seele der Frauen auf eine angenehmere Weise widerspiegeln.

Wer sich nicht konsequent abgrenzt, der macht sich schuldig.
Es wird immer Leute geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem Guten bekämpfen, während die guten Engel lieber das Böse von dem Schönen verklären und der Menschheit mit menschlicherem Zusammenleben, die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffend, eine Neue Welt erbauen. Letztere sind jene, die in Freiheit 'die Große Mutter im Himmel haben'1, sowie in Buddha, in Fatima, wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen: den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich tiefe emotionale Verbundenheit ein mit jenem kulturellen humanen Weg, der organisch mit der Großen Mutter verbunden ist. Da ist es für 'gute Frauen' viel schwerer, sich zu heiligen, als für 'gute Männer'; denn sie müssen 'Johannes dem Täufer' das Ohr heilen, die Würde des göttlichen Geistes geben, dann Christus aus Gefangenschaft befreien (Das Meditationsbild des heiligen Bruder Klaus).

1Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter. (Galater 4:26)


Urteile über den Dämon des Sexus:
Declaratio de non supernaturalitate – Eros, der keine göttliche Ursache des Weiblichen ist, sondern auf physischem Zutun, Täuschung (Verliebtheit) oder rein psychologischer Anziehung der Geschlechter beruht. Hier gilt Toleranz: „Überlass es den Toten die Toten zu begraben!“1 Prohibetur et obstruatur – die narzisstische Liebe (sie sollte verboten und verhindert werden durch „in Barmherzigkeit Nackte bekleiden“2. Sub mandato – Missbrauch des spirituellen Eros. Hier ist geboten: „Gefangene befreien!“ Die Stufen der engelhaften Liebe: Curatur – Halt und Trost durch den Heiligen Geist geben; d.h. „mit dem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt“3. Prae oculis habeatur – jetzt gilt es zwar „den Fremden in seinem Herzen zu beherbergen“, doch seine Tätigkeit im Gemeinwesen ‚Bruderschaft‘ muss weiter beobachtet werden. Nihil obstat – nichts steht der Liebe ‚von Angesicht zu Angesicht‘ entgegen.

1Jesus sagte: Lass die Toten ihre Toten begraben;
du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
(Lukas 9:60)

2Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?

Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.

Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben. (Matthäus 25:31-46)

3In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot,
sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
(Matthäus 4:4)


Hebel der Macht
  »Er legte sich zur Ruhe, und es schien ihm in seinem Schlaf oder in seinem Geist, er käme an einen Platz, der einer Gemeinde gehörte. Und er sah die Leute schwere Arbeit tun, dazu fast arm sein. Da beobachtete er sie, was sie täten. Da sah er, dass einer dastand, der hatte einen Zaun geschlagen mitten durch den Platz. In der Mitte des Zaunes hatte er einen Gatter, den hielt er vor ihnen zu mit der Hand und sprach zu ihnen: Ich lasse euch weder hin noch her, ihr gebt mir denn den Pfennig (Zoll). Und er sah einen, der drehte den Knebel auf der Hand: Mein Verletztsein ist darum erdacht, dass ihr mir den Pfennig gäbet.« (Vision des Hl. Niklaus von Flüe). Statt „Gott, Religion und Zölle“ (Donald Trump) braucht es Drei Gebote: (A) »Archetypen« {Derwisch /Johannes der Täufer & Erzengel Michael /The Cultural Creatives & Die selige Jungfrau Maria / analytische Gruppenleitung der Frauen} (B) »Kreative Imagination« {Im Nächsten den Medizin-Buddha lieben, wie sich Selbst} (C) »Synchronizität« {den Sabbat heilig halten}. (Visionen C.G. Jungs).

Die politische Lage in Europa und Von fehlender spiritueller Erkenntnis der Frauen
Männer stehen innerlich in Versuchung, sich mit dem protestantischen Element, das sich ihnen anbietet, einzulassen. Das ist eine sehr gefährliche Lage – glücklicherweise sind Schweizer daran durch die Umstände des Heiligen Bruder Klaus behindert; man möchte gern, aber kann nicht: das gibt einflussreichen Männern eine schmerzliche Unentschiedenheit im Handeln zum Frieden in Europa! Wenn Frauen jetzt nicht Männern spirituell entgegenkommen, so wenden sich selbst edle Männer von "guten Frauen" ab. Dann haben Frauen 'gute Männer' nicht zur Verfügung, wenn sie sie einmal brauchen. Das haben sie sich dann aber selbst zuzuschreiben. Wie oft findet man Frauen mittleren Alters, die statt in psychoanalytischem Dialog „heilen, was verwundet ist“, sich in edlem Stolz von allen Leidenden fernhalten, und Psychosen wie Neurosen schroff zurückstoßen, wo es ihnen entgegenkommt. Solche Damen werden als 'stolz und unzugänglich' gescholten; aber da sie zumeist nicht mehr durch Pflichten des Handelns an die Welt gebunden sind, so ist das ja für sie weiter nicht schlimm; sie wissen die Abneigung der Masse in Fassung zu tragen. Die Folgen aber werden für die Menschheit unabwendbar, grausam und furchtbar sein. Frauen lieben, um Beziehung zu reparieren, zurückzugehen und die Dinge in Ordnung bringen. Doch aus dem Paradies weht ein Sturm und dieser Sturm bläst Frauen immer wieder zurück in die Zukunft. Es ist der Lebensäther der seelischen Kultur der Menschheit. Wollten Frauen ein Buch schreiben, müssten sie sagen: „Wenn wir uns hinsetzen und zum 'Sinn der Liebe' etwas schreiben wollen, wird uns besonders schmerzlich bewusst, dass wir abwesend sind, ohne den seelischen Geist der Männer im Gemeinwesen, ist es, als ob wir gar nicht da sind“ (Filmskript 'Malina' 1991). Dann aber zu singen „Krishna, erscheine vor uns, tanzend mit deiner Flöte!“, das ist Wahn, der Krieg auslöst.
'Burn worldly love, rub the ashes and make ink of it, make the heart the pen, the intellect the writer, write that which has no end or limit' – dieser Gesang Nanak Devs weist den Pfad zum Frieden.

Von den Archetypen: Bruder Klaus, die Göttin Kali und Krishnas Ermutigung
Immer mehr leiden sensible Menschen unter des Lebens Umständen, wie sie sind.
Was Niklaus von Flüe der Menschheit heutzutage beibringt ist, dass Männer auch im Guten die Grenzen nie überschreiten dürfen; da sie sonst, indem sie das Gute weiter als nötig vorantreiben wollen, 'das Böse' heraufbeschwören, entgegengesetzte Kräfte auslösen. Wenn Männer Gutes tun, dann ist sicher 'das Gute und die Kraft Gottes' da, was sie antreibt; das Böse aber beobachtet sie auch und wartet auf den Moment, in dem es sich ebenfalls manifestieren kann: Kali ist es, die sie beobachtet und Berechnungen anstellt. Männer sollten sich bewusst sein, dass wenn sie im Begriff stehen, über das Nötige hinausgehen zu wollen, sich die sexuelle Macht Kali's über ein Zuviel hermacht, {was manchmal sogar den ganzen Mechanismus 'Mann und Frau' in den Abgrund zieht und verschlingen kann; der böse Geist, dem sie sich verschrieben hat, jubelte auf als sie sein Selbstbewusstsein bluten sah: Ich will nur die Frau sehen, an die du dich verkauft hast. Jetzt habe ich sie gesehen und bin zufrieden. Louisa May Alcott, Paulines Leidenschaft und Strafe, Das neue große Frauen-Lesebuch, Goldmann Verlag}. Andererseits spricht Krishna, der kulturelle Genius, den Frauen Mut zu, dass, wenn sie ein Zuviel an weiblicher Individualisierung tun, die Höchste Persönlichkeit sie beobachtet und einen Weg sucht, um sie zu retten: „Wenn ihr ehrlich und aufrichtig seid, werden sogar die Fehler, die ihr macht, eines Tages zu den Erfahrungen zählen, die zum Wachstum des Planetarischen Bewusstseins der Menschheit beitragen.“ Den Männern aber spricht Er warnend ins Gewissen: „Eure ganzen 'durch Gott' erzielten Profite werden sich für den Frieden in Europa als wertlos erweisen, wenn ihr euch nicht in das Geistlich-Seelische wandelt, dem universellen Gemeinsinn dienend, heilkräftige Liebe schenkend und sanft zu den Seelen seid, die sich danach sehnen und hungern, Buddhas Mitgefühl zu erlangen. Das Leben auf Planet Erde wird elend, wenn ihr nur für 'Gewinne, Spaß, Genuss' in euch und Gott selbst versunken bleibt.“ Transkulturelle Synthese ist die aufrichtige Erforschung von Wahrheit und Leben und dem Verständnis: ‚Was ich als geistlich-kultureller Mann bin, wird meine Frau verbreiten als den neuen, friedenschaffenden Humanismus in der Welt.‘

 

La Dame à la Licorne und Das Betrachtungsbild des Niklaus von Flüe

 

 

Von Einhörnern, Löwen, Monden und Rosen  Eine Frau ist eine Frau, ist eine Frau, im Osten wie im Westen, „die ohne spirituelle Seele sind für schlechte Männer, schlechte Männer sind für sie; seelenvolle Männer sind für gute Frauen“1. Was sind 'seelenvolle' Männer ? – Auf jeden Mann wartet eine geistig-kulturelle Aufgabe, die niemand sonst auf dieser Welt erfüllen kann. Vielen Männern gefällt diese Aufgabe nicht (oder ihre Frau lehnt sich dagegen auf). Aber es bleibt ihre Aufgabe, Frauen jenen heilenden Geist zu geben, mit dem sich in der Symphonie der Sphären enthüllt, dass jeder Mann seine Pflicht zu eigenem geistig-kulturellen Dienst hat, dass aber doch jede Frau ihre Freiheit im Interesse des Ganzen beschränken muss.

1Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten Frauen.
Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen. Diese werden freigesprochen
von dem, was man über sie redet. Bestimmt ist für sie Vergebung und trefflicher Unterhalt.
(Qur'an 24 Das Licht 26)

Der Herr ließ mich schauen: Da standen zwei Körbe mit Feigen vor dem Tempel des Herrn. Dies geschah, nachdem Nebukadnezzar, der König von Babel, Jojachin, den Sohn Jojakims, den König von Juda, sowie die Großen von Juda samt den Schmieden und Schlossern aus Jerusalem weggeführt und nach Babel gebracht hatte. In dem einen Korb waren sehr gute Feigen, wie Frühfeigen, im andern Korb sehr schlechte Feigen, so schlecht, dass sie ungenießbar waren. Der Herr fragte mich: Was siehst du, Jeremia? Feigen, antwortete ich. Die guten Feigen sind sehr gut, die schlechten aber sehr schlecht, so schlecht, dass sie ungenießbar sind. Nun erging an mich das Wort des Herrn: So spricht der Herr, der Gott Israels: Wie auf diese guten Feigen, so schaue ich liebevoll auf die Verschleppten aus Juda, die ich von diesem Ort vertrieben habe ins Land der Chaldäer. Ich richte meine Augen liebevoll auf sie und lasse sie in dieses Land heimkehren. Ich will sie aufbauen, nicht niederreißen, einpflanzen, nicht ausreißen. Ich gebe ihnen ein Herz, damit sie erkennen, dass ich der Herr bin. Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden mit ganzem Herzen zu mir umkehren. Aber wie mit den schlechten Feigen, die so schlecht sind, dass sie ungenießbar sind, [ja, so spricht der Herr] so verfahre ich mit Zidkija, dem König von Juda, mit seinen Großen und dem Rest Jerusalems, mit denen, die in diesem Land übriggeblieben sind, und denen, die sich in Ägypten niedergelassen haben. Ich mache sie zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde, zum Schimpf und Gespött, zum Hohn und zum Fluch an allen Orten, an die ich sie verstoße. Ich sende unter sie Schwert, Hunger und Pest, bis sie ganz ausgerottet sind aus dem Land, das ich ihnen und ihren Vätern gegeben habe. (Jeremia 24,1-10)


Selbstverwirklichung  
Der Novize, in seiner Transzendenz zu Notre-Dame verankert, erkennt sogleich die Große Mutter, und wird von seinem Lobpreis der Großen Göttin mit höchster Freude erfüllt. Er klagt niemals, und auch begehrt er nie. Auf seinem mystischen Pfad »Nicht die Göttin, sondern Gott« (la ilaha ill'Llah) ist er jedem Lebewesen gleichgesinnt. Im Zustand der spirituellen Vollkommenheit erreicht er – als Kulturell-Kreativer 'auserwählt'1 den reinen hingebungsvollen Dienst für Mich2, den Geist der Führung: das planetarische Bewusstsein der Frauen [siehe die Stufen im Meditationsbild des Bruder Klaus (Gegenuhrzeigersinn): (1) Von Anbetung des Herrn zur (6) Verkündigung der Frohen Botschaft]. || La Dame à la Licorne zeigt edlen Frauen den Pfad zur Ethik auf: 1. 'Orgelspielen': in Hauskirche Namu Amida Butsu singen lassen, und 2. Dharma gebend: den 'Papagei' füttern. 3. 'L'odorat': Hochzeit mit Gott halten. 4. Mit dem 'Seelenspiegel' den Archetyp leiten, 5. 'des Einhorns Horn' zum Dienste führend. 6. A mon seul désir: die Geburt der Göttin.

1Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt. (Matthäus 22:14)

2Wenn einer zum Brahman wurde, heiter im Selbst, sich nicht mehr grämt und nicht mehr begehrt,
wenn er gleichmütig allen Wesen gegenüber wurde, dann erreicht er die höchste Liebe und Verehrung zu Mir.
(Bhagavad-gita 18,54)


Ehrfurchtsvolles Begrüßen der neuen Wendung ist das
Richtige (I GING 5.6)  'Die Wünsche der Frau verhüllen ihr selbst das Gewünschte' (Goethe, Hermann & Dorothea). Kommen aber die Gaben von oben herab, in den eignen Gestalten schöpferischen Heiligen Geistes, überschattet von der allerhöchsten Kraft des Femininen: die reine Seele in ihrem eigenen Selbst, erstrahlt die Erfüllung des göttlichen Wunsches: das Planetarische Bewusstsein.

 

Glut tut's nicht. Erlöse mich! Ich kann nicht länger sterben. Ingeborg Bachmann.

Wie endet die eheliche Liebe der seelenlosen Gentlemen?
Wenn das Herz des Mannes nicht lebt, steht die Frau neben sich. “Wir wollten einfach nicht mehr dasselbe: unsere Beziehung hat schon länger gekriselt und wir sind langsam auseinandergedriftet. Sie ist immer religiöser geworden und unsere Vorstellungen vom 'Sinn der Liebe' waren komplett unterschiedlich.” (Glamour25, Warum gehen Menschen fremd). Warum? – 'Hat der Mann kein Herz, keine Liebe zum kulturellen Genius, so ist sein Geist kalt und entleert, und sein Körper vergiftet sich in Trägheit (Wanderlust) und "tierischer" Sinnlichkeit. So kann er nicht zum anderen Menschen kommen, und keiner kommt wirklich zu ihm. Das 'Herz der Bruderschaft'1 ist's, was Nähe schafft. Durch dieses Herz bin ich beim anderen, und ist jener bei mir. Dann kann das Herz einlassen, Heilung und Heimat geben. Innigkeit ist Akt und Sphäre des Herzens. Der 'businessman ohne Herz' ist fern. Ja weit weg auch von sich selbst, denn auch sich selbst inne ist der Mann im Herzen, und nicht im Mentalen. Im mentalen spirituellen Geiste sich innezusein und darin zu bleiben, ist nicht Menschensache.' Romano Guardini.

1Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts. (Korinther 13:1-3)


Liebe statt Limerenz
  'So wie es verschiedene Weine gibt, so verschiedene Kelche: einer ist für das Gute, einer für das Böse' (Sohar, Pekudei / Qur'an 24:26) „Der heilig erzeugte Saft, eindringend in den Kelch, zuträufelt alle Seligkeit“ (Sama-Veda 6.1.1.3). Von Limerenz ('die hormonell bedingte Begeisterung') getroffen hingegen, ist die unerleuchtete Seele Tag und Nacht betrübt. [Edle Weiblichkeit wird niemals Cupidos Pfeil Adam entsenden; es würden ihre spirituellen Organe verletzt]. 'Denen die eigene Psyche seelenlos wird, denen sitzt das Unheilsame, das wie das Heilsame erscheint, fest im Herzen: man will es nicht sehen! Und also trennt man sich von humaner Gemeinschaft. Selbst wer viele Tugenden hat, wird da zur leichten Beute seiner Feinde, wie ein alleinstehender Baum im Sturmwind! Die von Seelendürftigkeit bestimmt, den rauben die Götter die Vernunft.' (Das Mahabharata, Udyoga Parva 36). Bequemlichkeitssüchtige, weltliebende Sorglosigkeit der Frau muss mit der edlen kulturellen Seelenkraft des Mannes verbunden sein; andernfalls schwindet die Lebenskraft aus dem femininen Kelch weltlichen Genusses – „vergifteter Honig, der zwar süß schmeckt, aber den Tod in sich birgt“ (Paramahansa Yogananda). 'Der Anbetende »Fatimas unbefleckten Herzens« ist völlig berauscht; er erlangt Weisheit und Entsagung; er trinkt aus dem Kelch einatmender und ausatmender Liebe' (Hafis). 'Wem es an solcher Hingabe mangelt, der hält Irreligion für Religion, und Religion für Irreligion, und kann nicht mehr zwischen Handlungen, die ausgeführt und die nicht ausgeführt werden sollten, unterscheiden' (Bhagavad-gita), 'seine Zähne werden zu Lanzen und Pfeilen, seine Zunge zum geschliffenen Schwert'1. Wenn wir Fehler begangen, dann auf Seiten seelischer Barmherzigkeit, von Begierde, Unwissenheit und Zorn vereinnahmt 'das Gute unterlassen zu haben', und also bleibt narzisstische Härte.

1Ich muss mich mitten unter Löwen lagern, die gierig auf Menschen sind.
Ihre Zähne sind Spieße und Pfeile, ein scharfes Schwert ihre Zunge.
(Psalm 57,5)


»Die Schatzhöhle«, aus: 'Das Äthiopische Adambuch' aus der Schule Ephraims des Syrers.
Am ersten Tag, dem heiligen Sonntag, schuf Gott Himmel und Erde, Wasser, Luft und Licht: die Erzengel der Elemente, die Engel und die Archetypen {Throne, Fürstinnen, Herrschaften, Machthaberinnen, Kerubim und Seraphim}, alle Ordnungen und Heere der geistigen und humanen Welt, ferner die Unterscheidung zur Finsternis, zur Nacht, sowie den Tag, Blitz und Donner, Winde {Interreligious Sciences} und Stürme {Synthese: den psychoanalytischen Dialog}. An diesem Tag schwebt der Heilige Geist über dem Wasser. Durch sein Schweben auf des Wassers Oberfläche - die inner-psychische Dimension des Weiblichen - wurde die Kirche gesegnet und sie wurde schöpferisch. Die ganze Natur des Wassers wurde heiß und kochend, damit ward der Sauerteig der Schöpfung vereinigt. Wie ein Vogel seine Jungen durch Ausbreiten der schützenden Flügel erwärmt, so dass sie in den Eiern durch die Wärme des davon ausgehenden Feuers zu Jungen gebildet werden, so wurde durch die Wirkung des Heiligen Geistes der 'Sauerteig der Schöpfung' an das Wasser gebunden, als 'Paraklet', 'Tatagata', 'The Cultural Creatives' darüber schweben.“ „Dann werden wir erkennen, so wie wir auch erkannt worden sind“ (1 Korintherbrief 13:12).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel

Musikalische Einleitung
Ouvertüre
Entretemps

»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern

     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Herzeleid und Resilienz
F.
Gottes Wundertaten
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
  
Psyche-Analyse Spiritualis
J. Interfaith Dialogue – Interreligious Sciences
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M. I. Geheiligte Wissenschaft ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Seelenkultur und Planetarisches Bewusstsein
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Heiliger Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Von der Vermählung
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. 
Heilen mit der Regenbogen-Schlange
T. Interreligious Sciences of Sacred Art Therapy
U. The Religion after the Religions
V. Transcultural Mentoring
W. Synthese – Das therapeutische Erbe der Menschheit
X.
Gebete und Gesänge
Y. Der Universel
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art Therapy (ISSAT)
Omega
Canticum Graduum

The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge