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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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J.  Religionskriege


The road to Auschwitz was built by hate, but paved with indifference. (Ian Kershaws)
Alles, was spirituelle Christus-Gefühlsbindungen der Männer zu den Frauen herstellt, muss psychischen Krankheiten entgegenwirken. Und alles, was die Kulturentwicklung der Männer aus dem heiligen Geist der Frauen fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.
 

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative. Das Wort 'Gottes Liebe' ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt und zerfetzt worden. Männer mit ihren Interreligiositäts-Parteiungen haben dieses Wort zerrissen; sie haben dafür getötet, sind dafür gestorben, und sie morden weiter einander und sagen „In Gottes Namen“. Wir müssen die achten, die dies verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug jener auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch 'Allahs Liebe' berufen als ihr Begehren. (Martin Buber, Autobiographische Fragmente)
 

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): die gefällige Göttin lässt sich vom Eros der Männer lieben, um zu herrschen. Diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (siehe Johannes 19:7) / Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag. Sohnpräferenz, Genussehe, Wiederheirat – das sind die Hintergründe für den Krieg. Und nicht daran, dass des Mannes narzisstischer Eros, Gottes Persönlichkeit in den Frauen hervorbringt (création), erkennt man, ob seine Seele erwacht ist, sondern, wie im kulturellen Dialog sein selbstentäußerter Blick das kollektive Leid in Frauenherzen erlöst (décréation). Die Jagd nach Profit, ohne an mögliche negative Folgen zu denken, kann, wenn sie erfolgreiche Moral ist, zweifellos eine große Freude auslösen, doch letzten Endes entsteht Leid. 'Das Bild von Jesus, das Frauen für wahr halten, wird selber ein Faktor ihres Lebens. Es entscheidet über die Weisen ihres Umgangs mit den Frauen selbst und mit anderen' (Karl Jaspers, Der philosophische Glaube, 1948). Vielleicht gibt die Sure aus dem Qur'an „Sie haben ihn aber nicht getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt“ (Sure 4 Die Frauen) den Frauen des Neuen Zeitalters Mut, dem Rat Teresa von Avilas zu folgen: 'Wir brauchen ihn nicht erschöpft und zerfleischt anzuschauen, blutüberströmt, ermüdet von den Wegen, verfolgt von denen, denen er soviel Gutes tat, und nicht einmal geglaubt von den Aposteln – wer verbietet uns denn, bei ihm als dem Auferstandenen zu sein?' (Buch meines Lebens XXII.6).
 

Es ist das kosmische und mystische Gesetz der 'Kirchenfrauen' (Johannes 19:7), welche Männer in den Krieg zwingt; in erster Linie aber liegt es an der Vernachlässigung der Männer, an der Nichtausübung ihrer Pflichten {dharma} gegenüber den Frauen im Gemeinwesen, dass Frauen zu 'habgierigen und gefräßigen Huren' werden ('Vous êtes toutes des putes; Les femmes sont presque toutes avides et gloutonnes' Guillaume de Lorris et Jean de Meung, Le Roman de la Rose).
 

'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari). Um im Höchsten und Äußeren zu wirken, bedürfen die Geschlechter der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.
 

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.
 

Ohne universale Religion gebiert spirituelle Praxis den Leviatan, ein 'sich windendes Ungeheuer', das Buddha und Krishna [das Kind Elisabets und Marias Kindlein] frisst. Spiritualität gaukelt Frauen das Paradies ihrer machtvollen Persönlichkeit vor – in der Beziehungssituation aber finden sich Frauen in der Hölle wieder: Iblis wird sie fressen, denen der Teufel helfen will, denen pervertiert er ihr Urteilsvermögen; eben dies lässt Frauen bis zum physio-psychischen Zusammenbruch argumentieren – obwohl sie ganz genau wissen, dass sie recht haben. (nach Charlie Chaplin an Buster Keaton über Hollywood)
 

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. Bonaventura, Itinerarium mentis.
 

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti
 

Les artisans de paix de notre Terre  'In diesen Kriegen um das Erbe der Welt werden Kontinente angesetzt, Indien, China, Südafrika, Russland, der Islam aufgeboten, und Taktiken gegeneinander ausgespielt' (Oswald Spengler, Untergang des Abendlandes). Barbaren werden es sein, deren unweigerlich anwachsendes Unbewusste, sich Bräute in Europa zu rauben, stärker sein wird, als der Friedenswunsch jener triebabgestillter Damen, die, nach Familien-Zusammenschluss-Genuss, ruhebedürftig, jedem Dialog allzu gerne beiwohnen. || Als die im Planetarischen Bewusstsein spirituell handelnden Liebenden jedoch, was 'Männer im Geist' (1 Korinther 12:2-16) voraussetzt, unterscheiden sich Frauen nicht nur stark von gängigen Diskursen der Dynastien (in denen Weiblichkeit zunächst einmal als das Ergebnis männlicher Zuschreibungen fungiert): diese Frauen sind die Friedensbringerinnen Unserer Erde.
 

Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für eine Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als ein Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Emanuel Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele des Mannes das, was sich in ihrer seelischen Fähigkeit von Angesicht zu Angesicht offenbart.
 

Ob alt-fromm oder Managerin, sinnliche Begierde lockt tatsächlich das Wesen Mann in die existentielle Welt. Der Krieg zwischen den Völkern offenbart das Abbild weiblicher Strategien; während die katholisch-fromme ältere Frau sich eher mit erkalteter Manie identifiziert – damit komplementär der Ehemann um so länger beruflich tätig sei, messen interreligiöse Damen gern lieber nur des Iblis Vorstellung von persönlicher spiritueller Identität Bedeutsamkeit bei, sich dem Sexuellen hingebend, "gleichberechtigt" über den Mann zu herrschen – mit dem Ergebnis von Doppelverdienst, was jene infernalische Ideologie begründet: „Ein Sohn muss dem Vater und dem Staat und dem Iblis (der feminine Aspekt des Eblis) treu sein, sonst ist er nichts wert, sonst muss man ihn erschießen.“
 

Es muss von den Frauen selbst erforscht werden, dass seelisches Handeln der Männer die Quelle heilkräftiger planetarischer Schöpferischkeit der Frauen ist; dabei gilt es über das sinnlich Gegebene hinausgehen, um zu 'des Pudels Kern' (Goethe, Faust) zu kommen. 'Die heilige Schau', das schauende Denken in Heiligkeit – dies ist die Übersetzung des griechischen Wortes 'Theorie'. Das seelische männliche Wesen, das weiblichen Sinnen verschlossen bleibt, dem aber gleichwohl das heilsame Wirken der Weiblichkeit in der Welt zugrunde liegt, muss einer Gesetzmäßigkeit unterliegen, sonst droht eine Rückkehr zur launischen Weiblichkeit. Anders gesagt, durch das heilige Denken gelangen Frauen zu ihrer wahren Sicht auf 'die Frauenfrage'. Mit dem unsichtbaren, wahren Wesen des Männlichen aus der heiligen Schau der Weiblichkeit kommt die Geburt der Neuen Zeit. (nach Dürr, Lazarovici, Der Dialog des Demokrit, Mathematisches Institut der Universität München)
 

Der Derwisch  'Gleich einem Hofnarren spottet Christus jeder Sitte und verachtet gekrönte Häupter, gleich einem wandernden Troubadour hat er keinen Ort, sein Haupt hinzulegen. Gleich dem Clown in der Zirkusparade verhöhnt er die gegebene Autorität, indem er – auf einem Esel! – in die Stadt einreitet, umgeben von königlichem Prunk, während ihm keine irdische Macht zur Verfügung steht. Wie ein Bänkelsänger besucht er Banketts und Parties. Zum Schluss wird er von seinen Widersachern in die Spottkarikatur königlicher Gewänder gekleidet. Tatsächlich könnte man sagen, dass Jesus unmittelbar vor der Kreuzigung zum König der Narrheit gekrönt wurde. Unter Gekicher und Gespött wird er gekreuzigt, über seinem Haupt ein Zeichen, das seinen lachhaften Anspruch deutlich macht.' (Harvey Cox, Das Fest der Narren). Durch den Willen Gottes bist du aus einer unfruchtbaren Frau geboren, hast die Fesseln der Zunge deines Vaters (Lukas 1,7.64) durchtrennt, hast als Morgenstern auf die Sonne verwiesen, die dich erleuchtet hat. In der Wüste hast du den Völkern den Schöpfer gepredigt, das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. In deinem Eifer hast du den König zurechtgewiesen, dir wurde das erhabene Haupt abgeschlagen, dir, dem erlauchten Wegbereiter des Herrn, der unserer Loblieder wahrlich würdig ist. (Byzantinische Liturgie, Tropar-Kathismata).
 

Wie bemüht wir sind, dem Dialog zu entgehen! Fast niemand scheint zu fühlen, dass die Sünde, die allstündlich an den Frauen begangen wird, zum Wesen der Schule erfolgreicher Spiritueller gehört; ebenso wird es sich noch einmal an den Staaten rächen, dass sie Hotels zu Anstalten gemacht haben, in denen die Seele der Frau systematisch gemordet wird. Wenn wir zugeben, dass das menschliche Leben vom Verstand gelenkt werden kann, statt von der Intuition der spirituellen Seele, zerstören wir die Möglichkeit zu leben. (Into the Wild, 2007).  
 

Europa wird zusehends eine Gesellschaft mit Chaos (fremder Religion) und Krieg (hervorgerufen von verdorbener Spiritualität). Eine Gesellschaft, die weder katholische Frauen berühren, noch protestantische Männer politisch verstehen und international beeinflussen können. Daher werden jetzt Väter gebraucht, die sich, im Umgang mit Frauen, psychisch in das heilige Land 'unbefleckte Empfängnis' geboren haben und ihre Freunde dazu anleiten, zudem braucht es Töchter, die in der seelisch reinen Umwelt einer 'spirituellen Hauskirche' ihrer Mütter aufgewachsen sind: Seelen, die mit den Fähigkeiten ausgestattet sind, Chaos und Krieg zu verwandeln, ohne von islamistischen Strömungen selbst beeinflusst zu werden.
 

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv Weiblichkeit sowie individuell das Männliche führen. Ritterschaft, das nigredo-Gelübde, hängt vom gewissenhaften Ruf ab sich seinem Seelen-Ideal zu weihen und der Befähigung sich spirituellen Trainings zu unterziehen. Die Stufen: (1) nigredo: man sieht um Mitternacht die Sonne {Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in Frauen durchscheint}. (2) albedo: Übergabe der Schlange, des Hermesstabes Caduceus, Zustand der durchscheinenden Weiße des Auferstehungsleibes {Immaculata conceptio, griechisch: Diana} (vgl. Offenbarung 3:5). (3) rubedo: Gang in das Labyrinth der Allheilmittel aus Kräutern {Heilige} und Pflanzen {Engel} unserer Urgroßmutter Natur.
 

Cultural Creatives sind in ihren Funktionen »Melchisedek der Neuen Zeit«, Philosophie einer Symphonie der Erde; als 'Propheten, Hirten, Helfer, Heiler' (Epheser 4: 11) sind sie »Brot und Wein«: Universelle Religion. Die Instrumente planetarischer Humanität geben ihren Beitrag an die »Symphonie Menschheit«, dergestalt dass sie sich zügeln, um in ritterlicher Geistlichkeit sich dem Urteil im dialogischen Konsens zu unterwerfen. Pfingsten (Wesakfest) bedeutet, dass man Buddha als Apostel begegnet, durch Shiva Auferstehung erfährt, während in Ramas Seelenzeit unser Kulturelles Gedächtnis ins Gewissen erwacht. Der Glanz seelenvoller Männer entflammt 'still, lieb und heimlich' Feminine Wissenschaft.
 

Eine schwerwiegende Folge sog. 'Angepasstheit der Frauen' ist die Unmöglichkeit, bestimmte eigene Gefühle – wie Zorn, Ohnmacht, Verzweiflung, Verlassenheit – bewusst zu erleben. Es ist ja dagegen eine 'Kunst der Meisterschaft' entwickelt worden, Gefühle nicht erleben zu müssen; denn Frauen können diese nur erleben, wenn im Dialog Männer in erbarmendem Mitfühlen da sind, die Frauen mit diesen Gefühlen annehmen, verstehen und begleiten. Wenn das fehlt, können Frauen ihre natürlichsten Gefühlsreaktionen nicht für sich allein, insgeheim erleben. Und das heißt: sie erleben sie nicht. (nach Alice Miller).
 

Das tiefste Glück der Männer besteht darin, dass sie geopfert werden; die höchste Befehlskunst Gottes besteht darin, jedem seinen Tempel zu zeigen, der ihm würdig ist. Und so war es der Ruf Elisabets, der dem Priester Zacharias das Schreiben beibrachte (Lukas 1:63). »Die Liebe« ist weder der Gott, dem geopfert wird, noch der, welcher dieses Amt ausübt, es ist der Akt, der Subjekt und Objekt zur Einheit verbindet. Das Verständnis für diesen Vorgang erfordert das völlige Aufgeben der Begriffe von »Ich und Objekt« in der Einheit.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge