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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2021   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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J.  Religionskriege


Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen
  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative.
 

Über Toleranz und Koexistenz  Es gibt keine größere Lehrerin zur Ethik als das Herz der Kulturell-Kreativen: Liebe, die sich im Dialog gegenüber spiritualisierten bodenständigen selbstbestimmten Frauen als Vergebung {Samadhi mit offenen Augen} offenbart, während sie ahrimanische Frömmigkeit mit 'Psychosynthese' (Roberto Assagioli) heilt. Ohne Selbstverleugnung der männlichen Persönlichkeit, Passivität in Heiligem Geist, kann es kein organisierendes Planetarisches Bewusstsein der Frauen geben. Männer mögen behaupten artige Liebhaber von Frauen zu sein, große Bewunderung für selbstbestimmte Persönlichkeiten zu haben, spirituell äußerst taktvoll zu allen Menschen zu sein – all dies bedeutet nichts: wo noch allmächtiger Wille zur prädisponierten Persönlichkeit west, da berührt keine Heilung den Planeten. Dies Regulat dialogischen Gemeinwesens: Männer als psychoanalytische Heiler, geistliche Erzieher und Lehrer (sowie kulinarische Köche*) muss zum Frieden werden, der die Menschheit heilt. Die Schönheit der humanen Seelen im Gemeinwesen nicht einzuführen, bedeutet die Weiterführung von tierischem Leben.
*
»Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst« (Francois de La Rochefoucauld; Lukas 22:25-30).
 

Die Büchse der Pandora  Männer blockieren heilende Kultur durch ihre Definition von Dienst, Frauen durch Vorwegnahme von Liebe vor spiritueller Erkenntnis, daher können nur wenige Frauen wahrhaft sagen, dass sie sicher sind, von ihrem Mann das zu erhalten, was sie zur Organisation Planetarischen Bewusstseins brauchen. Hoffnung ist tief im Mutterleib verborgen, während die Schöpfung sich auf dem Zerstörungswege befindet. Ist ein Mann nicht gewillt, vollendete Spiritualität vor seelischem Handeln im Gemeinwesen zu setzen, wandert er einfach einher wie ein "Ochse zum Schlachten", zu kulturellem und spirituellem Selbstmord; denn er hat das Felsfundament des Daseins, dass 'Erlösung von dem Bösen' vor dem Streben nach Wohlstand kommt, vollends vergessen.
 

Tavistock Working Conferences: Wirkung der Schönheit zur Beseitigung von Bosheit
1. ein Kompromiss mit 'schlechten Männern' ist nicht möglich; sie müssen unter allen Umständen offen diskreditiert werden. 2. Nistet im weiblichen Gemüt auch nur noch eine Leidenschaft, so vermag sie die Vernunft einer Frau zu umdüstern. Daher ist die Aufgabe der Kulturell Kreativen überaus schwierig; sie müssen innerlich fest entschlossen sein und, während Frauen Dialog halten, sich doch von aller Beteiligung an neurotischem und psychotischem Gehabe fernhalten. Dabei wird der heilende Geist der Seelen der Männer verkannt – da man gewöhnlich denkt, ein Mann gehöre mit zu der 'Partei seiner Frau'.
 

Wir müssen begreifen, wie ernst für die Menschheit der »Code der Intimität« ist
Liebe zwischen Frauen und Männern, die einen seelischen Widerspruch beinhaltet oder diesen impliziert, sind dazu bestimmt, früher oder später zu zerfallen und zu verschwinden – sei es in völkischen Kriegen, unter weltumspannenden Pandemien oder in brüderlicher Gewalt (Genesis 4:1-8). 'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari) – Kulturell Kreative sind zwar bereit, mit katholischen Frauen dieses heikle Thema zu besprechen; dies ergibt aber keinen Sinn, wenn man am Ende nur hört: „nein, nein, nein“.
 

Fehlgeleitete Intimität gleicht einer Pistolenkugel, einmal abgefeuert kann man sie nicht mehr aufhalten, ihre Wirkungen erstrecken sich über Generationen. Mit dem anschaulichen Resultat, dass es Frauen nicht wirklich um das Wohl der Seelennatur ihrer Männer geht, vielmehr trachten sie vor allem danach, Macht über sie auszuüben; und die Frauen, die es wirklich ehrlich meinen, haben es auch nicht besser, denn meist sind sie dann erkrankt. „Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet?“ (Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti).
 

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.
 

Luxus, Verfeinerung des Hotel-Vergnügens und Bequemlichkeiten materiellen Lebens sind die Quelle jeder Korruption von Regierungen sowie die unmittelbare Ursache von Spaltung, Sezession, Bürgerkrieg und vollkommenem Verlust der Freiheit (David Hume). Innerer Zerfall, Angst, Gewalt, Diktatur der Mütter sind unvermeidliche Folgen, wenn eine Männerwelt die seelisch-geistige Kultur Eines Gemeinwesens verlässt. 'Bürgerkrieg, diese Art von Strafe hat die Menschheit in verschiedenen historischen Anlässen kennen gelernt, wenn Männer von Heiligen Geist abgewichen und Schwäche und Unwissenheit der Frauen gefolgt sind. Bis heute erlebt die gesamte Welt diese Strafe.' (Qur'an-Tafsir 6.65)
 

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, und von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. (Bonaventura da Bagnoregio, Itinerarium mentis in Deum)
 

Wenn 'gute Frauen' älter werden, lieben sie es, am Wochenende zu verreisen; so ergibt sich ganz natürlich der Organismus »Konferenz der Frauen«. Da wird offensichtlich, dass das, was wir »Kultur« nennen, in Wirklich zwei geistige Reisen der Geschlechter sind: die Reise der Männer vom 'Leben in der Welt' zum Ziel »Seelentätigkeit«, und die Reise der Frauen von „still ruht die See“ zum Leben in der Welt, dem Organismus »Planetarisches Bewusstsein«. Beide Reisen, das Zusammentreffen der Frauen zum Gespräch, und der Dienst ihrer Ehemänner, sind ganz selbstverständlich. Und wie es für Frauen natürlich ist vom ewigen Ziel »Göttlichkeit« auszugehen, so ist es für Männer natürlich, vom sich verändernden Berufsleben zum unveränderlichen Seelenleben zu streben; fehlt es daran, machen Töchter die Verbeugung vor der Mutter und statuieren: den Bankrott der Lehrerin.
 

Frauen beziehen ihr Ideal »Planetarisches Bewusstsein« aus den schöpferischen Schwingungen des Kulturellen Geistes der Männer. In anderen Worten: Liebe ist die anziehende Kraft des kulturell-schöpferischen Geistes, der die Geschlechter besitzt, um sie für Seinen eigenen Zweck der Manifestation zusammenzuführen. Der Hass in der Welt erhält seine Kraft von der Täuschung, welche von scheinheiligen Männern und Frauen ausgeht. Die Auswirkungen dieser Täuschungen bestehen in Spaltungen (Bürgerkriegen), neurotischen Erregungen und Disharmonien zwischen den Geschlechtern. Es braut sich ein „Zerbrechen der Welt“ zusammen: Angst, Kummer, Unruhe bewirken den Virus 'Gifthauch des Todes'.
 

Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für eine Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als ein Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Swedenborg, Delitiae Sapientiae de Amore Conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele des Mannes das, was sich in ihrer seelischen Fähigkeit von Angesicht zu Angesicht offenbart.
 

Der Vereinigung von Anima und Animus entspringt unser Handeln in Planetarischem Bewusstsein. Schöpfer des auf den Universalen Gemeinsinn gerichteten Organismus sind die zu ihrer engagierten Seele evolvierten kulturell-kreativen Priesterheiler und Lehrer im Dialog, mit Frauen, die wirklich zu ihrer, den Männern individuell spirituelle Guidance gebenden Christus-Persönlichkeit evolviert sind. Diese unterscheiden sich von jenen vernunftverlorenen Blinden, die stolz auf ihre narzisstischen Instinkte, nicht die Herrlichkeit Planetarischen Geistes gebender Männer und Frauen zu würdigen wissen. In heiliger Schau muss das seelische Handeln der Geschlechter von uns selbst erforscht werden, sonst droht Rückkehr zu launischer Weiblichkeit und kriegerischem Dogentum.
 

Vom Schatten der Diskretion – Über den Widerstand gegen die kritische Reflexion von Moral
Es ist erstaunlich, mit welcher Diskretion Täter behandelt werden. Die Tendenz geht dahin, insbesondere Paternalismen zu rechtfertigen, und Frauen zu belasten, um das Delikt 'Genussehe' zu bagatellisieren. Männer wissen, dass sie alles sagen sollen, aber sie machen aus der Diskretion gegen Geschäftsfreunde und spirituelle Vorgesetzte eine Abhaltung, sie möchten ihre Einfälle nicht sagen, es will ihnen nichts einfallen. Es ist eine patriarchale Pandemie: zu behaupten, bestimmte Stellen aus den Heiligen Schriften nicht zu kennen, obgleich man sie in Wirklichkeit genau kennt; nicht zu sagen: „Ich werde das und das tun“, um Frieden zu stiften; die Wahrheit über die Unreligiosität von Interreligiösen zu verändern, um Diskretion zu bewahren; Frauen und Kinder zu täuschen, um Männern "Hotel-Liebe" zu ermöglichen.
 

Neue Ethik lehnt jede Herrschaft einer Teilstruktur der Persönlichkeit ab und fordert die seelenvolle Persönlichkeit als Basis unseres ethischen Verhaltens: Heilen der Menschheit setzt Persönlichkeiten voraus, die mit ihrem Schattenproblem fertig geworden sind! Denn es ist einfach, sich nur um 'das Gute' zu kümmern, und das dabei entstehende Schlechte zu verdrängen: die Folge aber ist, das man dann das Ende der Liebe kaum erwarten kann. Die Verdrängung des Schattens und die Identifikation mit den positiven Werten seiner spirituellen Personalität sind zwei Seiten eines und desselben Vorganges; hingegen ist das Annehmen des Schattens ein Hineinwachsen in die Tiefe des eigenen Urgrunds des Menschseins. Dabei wird mit dem Verlust der schwebenden Illusion eines Ich-Ideals eine neue Vertiefung, Verwurzelung und Standfestigkeit der Seele als 'Stern in der Menschheit' erworben. 'In der Selbsterfahrung im geistlichen Dialog, auf dem die Verbindung mit dem Schatten das erste Stadium darstellt, werden wir illusionsärmer, aber auch verständnis- und einsichtsvoller; dass das Annehmen des Schattens nicht durch eine Identifizierung mit ihm zu realisieren ist, versteht sich von selber' (Erich Neumann, Tiefenpsychologie und Neue Ethik, 1949).
 

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv Weiblichkeit sowie individuell das Männliche führen. Das nigredo-Gelübde (via purgativa) hängt vom Gewissensruf ab, sich seinem Seelen-Ideal zu weihen sowie dem Willen sich spirituellem Training zu unterziehen. Stufen: (1) nigredo: man sieht um Mitternacht die Sonne {Archetyp des Lebens und des Lebendigen, der in Frauen durchscheint}. (2) albedo: via illuminativa, Übergabe des Caduceus, der Hermesstab der Schlange, durchscheinender Auferstehungsleib {immaculata conceptio, griechisch: Diana} (Offenbarung 3:5). (3) rubedo: via unitiva, Gang ins Labyrinth der Heilmittel aus Heiligen und Engeln zur visio beata: die Anschauung Gottes humaner Natur.
 

Parusie des Geliebten  Indem im universellen Dialog der spirituelle Geist der Kulturell-Kreativen hinabsteigt zur Ebene von Anbetung und Materie, entdeckt sich Planetarische Intelligenz selbst, und die Atome und Zellen {Propheten, Hirten, Lehrer, Heiler (Epheser 4:11; Römer 12:4-8)} eines Kosmischen Organismus erwachen. Der vormals wirre und zweifelnde Gemütszustand der Frauen transfiguriert von der Welt profaner Sinneswahrnehmungen zum innewohnenden Reich geheiligter Vorstellungen, pfingstgleich kommen verständliche Gedanken auf sie herab in Form von Wahrnehmungen und es manifestiert sich die in der geistigen Welt schlummernde Botschaft 'nachhaltige Beziehungen' (Psalm 16:8) der Menschheit.
 

In einer Welt, in der man mit 'Religion und Liebe' nach Belieben umspringt, ist die einfachste Tatsachenfeststellung bereits eine Gefährdung der Machthaber. Wenn Spiritualität, im Prinzip einer intimen Beziehung zur Frau, sich der Lüge als einer politischen Waffe bedient, wie dies in paternaler Herrschaft oft der Fall ist, muss Wahrhaftigkeit als solche, zu einem kriegerischen Faktor werden. 'Wo prinzipiell und nicht nur gelegentlich gelogen wird, hat derjenige, der einfach sagt, was ist, bereits zu handeln angefangen, auch wenn er dies gar nicht beabsichtigte' (Hannah Arendt, Wahrheit und Lüge in der Politik, Piper, München 1964).
 

„Die Straßen sind von Blutlachen gerötet, durchlöcherte Helme und Koppel liegen umher; ich fühle meine Augen wie durch einen Magneten an diesen Anblick geheftet, gleichzeitig geht eine tiefe Veränderung in mir vor“ (Ernst Jünger, In Stahlgewittern). Während feierlicher Audienz sahen die Anwesenden, wie dem Papst (Pius X.) plötzlich der Kopf auf die Brust sank; während kaum jemand sich rührte, war er wie in tiefem Schlaf, dann erhob er sich von seinem Sitz und rief mit angstvoller Stimme: „Was ich gesehen habe ist fürchterlich! Ich sehe die Russen in Genua. Ich sehe den Papst aus dem Vatikan fliehen und dabei tritt er auf die Leichen seiner Priester.“ – Ist es das, was wir erwarten und das uns ändern soll?
 

Gemeinwesen wird zum Sakrament, sobald wir erkennen, dass der Kosmos Ein-Wesen ist – seit alters her Trimurti, dreigestaltige Gottheit, genannt –, und dass etwas von Natur dieses 'Gottes' auf »Die Göttliche Mutter« übergeht, wenn Sie im Dialog den Segen der Eucharistien der Kulturell-Kreativen erkennt. Das vom Himmel herabkommende Erbarmen ist das sakramentale Brot als Nahrung aller Seelen; das aufstrebende planetarische Bewusstsein zeitvergessender Männer ist Wein, mit diesem kommt Weiblichkeit herab.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Menschen geheiligte Intelligenz ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III.
Von den heilenden und verbindenden Kräften
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Der Heilige Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Die Vermählung Gottes
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference on Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Kultur und Gemeinschaft
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge