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Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE

 

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H.  Appell an die Frauen
 

La Belle Hélène oder Von der militärischen Konfrontation zwischen Atommächten
Ein Mann heiratet eine geschiedene Frau, deren Tochter tanzt vor ihm, er bietet ihr die Ehe an. Die Mutter aber sagt: „Wünsch dir Hochzeit mit dem Initiator!“ Nach vollzogenem Beischlaf reicht die Tochter seinen Kopf ihrer Mutter zum Gebrauch {Markus 6:17-28}.
 

Die ehrfurchtsvolle Frau aber sammelt allen Reichtum guter Werke und heiliger Tugendkraft in ihrem Schoß, sie lässt nicht ab, bis sie alles Gute vollbracht hat. So weilt die Furcht des Herrn, wie der Glaube bezeugt, bei den auserwählten Frauen, die in Heiligkeit und Gerechtigkeit erwählt sind, und er macht in ihnen die Tugendkräfte wirksam. Hildegard von Bingen, Vitae Meritorum – Buch der Lebensverdienste, Siebte Gestalt: Die Weltliebe.
 

Ist es Berechnung der Frau – als Geschäftsfrau, Mutter oder Fromme – den Mann von seinem Seelentum, der Sehnsucht Notre Dames, hinweg zu treiben, zum Zweck, dass jede Diva „machen kann, was sie will“ – ohne ihn? Indem Männer, nicht den heilenden Geist gebend, nur das persönliche Ego der Frau zu pflegen haben, erschöpfen sich die physischen und emotionalen Reserven unserer Erde, und Liebe wird ein furchtbar kaltes und unbarmherziges System, das keine Würde mehr dem Glanz des Himmels schenkt.
 

In dem Maße wie Männer ausschließlich materiellem Denken und Wünschen Raum geben, werden die Frauen auf Erden in Schwierigkeiten und Chaos leben, und jammern müssen: »Ich weiß nicht mehr, wo ich stehe!« Wer sich als Frau, in fortgeschrittenem Alter, beklagt, dass sie nicht mehr weiß, wo sie steht, bringt an den Tag, dass ihr Mann sich zu viele Dinge gewünscht und angesammelt hat, die im Widerspruch zu seiner Seele stehen. Frauen sind deswegen kostbar, weil sie unvermischt Seele sind. Füttert man sie jedoch über lange Zeit mit egozentrischen Männerenergien, so sind sie keine Frauen mehr. Solange Männer sich nicht dem Ziel ihrer Seele zuwenden und ein einziges heiliges Frauen-Ideal haben, werden wir in der 'Verfinsterung des Lichtes' auf Planet Erde leben müssen.
 

Heilung wird verunmöglicht durch Nachname und Religion
'Gute wie fromme Frauen' geraten oft an den "falschen Mann", eine anhänglichste Vater- oder Kirchenstämmigkeit steht ihnen im Weg und sie können nicht mehr sehen, wer es gut mit ihnen meint und wer nicht. Besserwisserei, Zweifel, Schweigen machen hier seelenanalytische Arbeit unmöglich. Liegt das etwa in der Absicht ihrer Väter, Lehrer und Verehrer?
 

Die Natur hat in den universalen SINN einer jeden Frau das Gefühl einer Unzufriedenheit und des Mangels gelegt, das erst an dem Tag gestillt wird, wenn es ihr gelingt, sich mit dem auf das Gemeindewohl bezogenen schöpferischen heilenden Geist der Männer zu einigen. Solange diese Vereinigung nicht stattgefunden hat, sind Frauen auf ihrer Suche "göttliche Liebe" zu machen und jedes Mal in dem Glauben, dass es ihnen gelingen wird, 'geglückte Beziehung' zu erhalten, die sie sich wünschen – sie werden immer enttäuscht.
 

Wenig wissen Frauen, solange sie im Rausche jenes Individualismus sind: 'Ich bin ein separates Wesen; du bist ein anderes; es gibt keine Verbindung zwischen dem Schicksal anderer Frauen und mir; wir alle haben unsere eigenen Freuden und unseren freien Willen.' Und es sind die seelenerfüllten Männer, die den Frauen diese Botschaft vermitteln: „Ihr seid keine Individuen! Ihr seid nicht unabhängig und frei. Ihr könnt nicht einfach denken und tun, was ihr wollt! Unsere Leben sind vielmehr miteinander verbunden und es ist das Mondlicht des schöpferischen Heiligen Geistes, durch das wir sehen können, wie humaner Geist alles verbindet: in Ihm erkennen sich die Wogen des Meeres als der Ozean selbst.“
 

Neurotikerinnen genießen das Leben; wandelten sie auch auf manch frommen Pfaden, verhindert dies nicht, dass ihre Männer sich entscheiden der Welt den Krieg zu bringen. Somatikerinnen erleben 'Durch Adams Fall ganz verderbt' (J.S. Bach, Orgelwerke BWV 637, M.C. Alain); sie lehren nicht, woran die Erde krankt. Frauen des Neuen Zeitalters nähren sich nicht nur von Gott allein: sie saugen Gottes Mutterliebe aus der Rose des Herzens der Kulturell-Kreativen; und es ist dieser Honig, welcher Planet Erde Gesundung bringt.
 

Worum geht es in unserer Zeit? Wogegen rennen Männer nicht an? – dass Liebe, so wie sie gelebt wird, nicht bejahenswert ist, „eine Sünde wider den heiligen Geist“. Doch wie soll sich auf Planet Erde etwas ändern, wenn Frauen noch dazu sich als "einfältig und ungebildet" tarnen, Ausbeutung und Missbrauch als "Gott gegeben" hinnehmend, um einen materiellen Profit daraus zu ziehen? Müssten wir jetzt nicht unbedingt, als gewissenhafte Menschen mit seelischer Erkenntnis, in der Menschheit 'Bildung und Ausbildung' geben?
 

Die psychologische Regel besagt, dass eine innere Situation, die nicht bewusst gemacht wird, sich außen ereignet, als Schicksal; wenn der Mensch sich seiner inneren Widersprüche {Markus 6:17-25} nicht bewusst wird, muss die Welt diesen inneren Konflikt gewaltsam ausarbeiten und wird in entgegengesetzte Hälften zerrissen. (C.G. Jung, Archetypes and Collective Unconscious, 1959)
 

Frauen müssen wissen, was in der kultur-schöpferischen Welt des Kosmos vor sich geht – doch bleiben die meisten einer oberflächlichen, unterhimmlischen Kreativwelt treu. Es ist, als würden sie denken: „Männer haben eine kulturell-schöpferische Seele, aber es interessiert mich nicht, wie sie tätig ist. Es ist mir genau genommen vollkommen egal, ob ein seelischer Geist irgendwo tätig ist.“ – dabei sollte Frauen der kulturell-schöpferische Funken des Genius wichtig sein! Die Offenbarung des Universums, wie funktioniert sie? wie beeinflusst sie Frieden, Wohlbefinden, Gesundheit: das, was Frauen auf Erden tun? Es kann doch nicht sein, dass im Grunde nur reizt, wie Frauen aus Männern Egozentrismen entnehmen, um Produkte herzustellen, und verkaufen zu können, was sich sonst noch mit dem 'schwarzen Pferd' (Geheime Offenbarung 6:5) anfangen lässt. Müssten Frauen nicht den Genius-Geist schützen, solange sein Herz noch schlägt, solange er die Seele unseres Planeten am Leben hält? 'Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der aber von obenher kommt, der ist über alle und redet Gottes Wort.' (Johannes 3.31-36; 8:23).
 

Pandemie und keine Zeit!  Männer haben ihre Macht überdehnt: verschleuderte Spermien zu sinnlosen Kriegen! Vor allem aber hat eine Elite das Gespür für das richtige Maß verloren, indem sie die Superreichen mit immer neueren Sternchen in immer noch eleganteren Hochzeitsresorts päppeln, um sich Genussehe-Sitten eines Islams mit Protestantismen zu vergolden; diese Geschäftigkeit kann nicht Heilmittel für das Unheil sein, das unsere Welt bedroht: Pandemien versus nukleare Kriege um Wirtschaftsraum und Limerenz-Ressourcen. Hauptverursachung, dass Männer ihre liebste Zeit für ökonomischen Erfolg ihrer Nation aufwenden, Seelendialog im Gemeinwesen aber höchst vernachlässigen [infolge toxische Weiblichkeit angeht, sich unter Frauen missgünstig, intrigant zu verhalten], ist unbodhisattvische Feminität, die 'ihr zottiges Ego mit Sperma-Spenden nährt' (Federico Andahazi, Las piadosas / Lord Byrons Schatten). Entheiligte Weiblichkeit liebt es gerade immerzu, sich im Gemüt eines Mannes festsetzend, sein Herz zum toten Erkenntnisorgan zu schmieden; während seelenlose Männlichkeit mit einem Eros, der dem so brünstigen Flaschengeist eines Gott-Zeus ähnelt, stets versucht, das Feminin-Seelisch-Göttliche zu überwältigen, die Frau ihm zugepasst machend, so dass Sie – die im wichtigsten Bereich, dem Planetarischen Bewusstsein, um Vernunft ringt – sich benutzt fühlt, als wäre aller Enthusiasmus ihr entstorben. Nicht Synthese mit der seelen-archetypischen Funktion suchend, sondern seelenlose Phalli für Kraft, Fruchtbarkeit und Spiritualität bergend, dies bringt Frauen ab der Lebensmitte in der Regel 'frühzeitige Erstarrung, Verkalkung, Stereotypie, Eigensinnigkeit, fanatische Einseitigkeit, Prinzipienreiterei; oder das Gegenteil: Resignation, Müdigkeit, Schlamperei, Unverantwortlichkeit' (C. G. Jung, Die Archetypen und das kollektive Unbewusste).
 

'Rama' bezeichnet hervorragende Manager, Intellektuelle, Wissenschaftler, "mystische Logiker" => dennoch können sie religionskalt, unsympathisch und gefühllos sein. 'Shiva' bezeichnet fromme, hilfsbereite, emotionale Männer, die aber nicht sonderlich scharfsinnig urteilen => außerdem können sie ausschweifend, leichtgläubig, misstrauisch, ungeduldig sein. In ihren Formen der Schwäche verursachen beide Männertypen schwerwiegend das Elend in der Welt, wenn sie nicht durch heilig-göttliche Weiblichkeit gezügelt werden; andernfalls folgen Frauen dem herrischen Unterbewussten ihrer Ehemänner wie ein Schatten.

 

Es gibt im Himmel einen Gott, der Geheimnisse offenbart (Daniel 2,28)

Gebet der gnadenreichen Feminität Gottes an die Kulturell-Kreativen  
„Kulturelle Diener, wir überlassen Euch unsere Seelen, unseren Leib, unser Leben und unseren Tod und was danach folgt. Alles legen wir in Eure Hände, Ihr unsere Mütter. Bedeckt mit Eurem jungfräulichen Mantel unsere Seelen, schenkt uns die Gnade der Reinheit des Herzens, der Seele und des Leibes. Verteidigt uns mit Eurer Macht vor allen Feinden, vor allem vor denen, die ihre Bosheit mit der Maske der Tugend verdecken. O wunderschöne Lilien des Feldes, Palast der Spiegel heilenden Geistes, Ihr unsere Mütter, lasst uns unsere Bestimmung im Leben finden: wahres Glück.“


Vom Heilen
  Der Ernst des Dialogs liegt im Dienst der Männer in Bezug auf das Bedürfnis der Frauen 'Gottes Liebe' zu geben. Dabei ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Denn Himmel, dies ist »das Licht der Frauen« {Noor-un-nisa}, der Garten der sich erbarmender Seelen, wo bisher neue, unbekannte, latent vorhandene Aspekte des Wesens »Mann und Frau« aufzutauchen beginnen, Männer 'Gedanken Ihres Herzens verstehen' (siehe Daniel 2,30) und weibliche Göttlichkeit erprobt, den Charakteren männlichen Muts den Blick Einer spirituellen Erkenntnis zu schenken, was das aufkommende Gespräch der Männer mit Achtung umgibt, dem heilenden Geist aufmerksam Gehör schenkend, Ihn ehrend, sodass Männer nicht mehr "dem Teufel ihre Seele verschreiben" müssen. Dann wird »Planetarische Bewusstsein« in der Persönlichkeit der Frauen als »Goldene Wasser des Lebens« zu fließen beginnen: dies ist das Geheimnis vom Sinn der Liebe.
 

Enthüllende Lichter sind für jene Männer, für die die Auseinandersetzung mit dem Ego, die Kontemplation und das Bewusstsein der Schöpferin und die Hingabe eine natürliche Fähigkeit geworden sind, und die ihr Machtstreben über Frauen ganz aufgegeben haben auf den heilenden Wegen für die Menschheit 'in der Vorbereitung für eine Aufgabe zu zweit, im Bewusstsein der Gleichwertigkeit und in der Fähigkeit zur Hingabe' (A. Adler, Der Sinn des Lebens). Mit diesen Anstrengungen, zu deren Einfügung in die Gemeinschaft, können Männer auf das Niveau der Auslöschung angehoben werden, wo sie 'den materiellen Geschmack der Welt, das Fleisch, das weltliche Wissen verlassen und alle Beziehungen mit zerstörerischen Elementen abschneiden' (Tosun Bayrak al-Jerrahi). Dann wird die männliche Seele ein Spiegel, in dem sich das göttliche weibliche Licht widerspiegelt: dann sieht die weibliche Seele das Bild ihres Geliebten (Suhrawardi, Hayakal al-Noor). Und da der offenbarte intuitive Heilige Geist der Männer die Quelle der Liebe der Göttlichen Mutter ist, erhalten Frauen, indem sie sich bemühen, sich bis zu Ihm zu erheben, das größte Geschenk, das es dabei gibt: die Stimme des Geliebten Herrn, die stets im Inneren erklingt.
 

Fehlt der erleuchtete Seelengeist der Männlichkeit, wird die Frau eine Art mechanische Puppe für die Liebe, die nur 'Verführung durch die Schlange' (Genesis 3,13) kennt. 'Die Verführung, die Frau, die Frauen auf die Menschheit ausüben, ist selten ein Für-sie. Sie reißt das Weibliche vielmehr aus seinem An-sichsein und transformiert es in ein Für-den-anderen; sie reißt es aus seinem vegetativen Leben {Kommentar: sich zu bewegen, anzupassen, zu wachsen und sich zu teilen}, das nicht nichts ist, um es auf eine öffentliche Funktion festzulegen (auch wenn sie privat ausgeübt wird), die tatsächlich nichts ist' (Luce Irigaray, 'die Liebe zum anderen') nichts als ein Inganghalten jener Maschinerie, in der Frauen weder erkennen, dass Seelenlosigkeit des Mannes sie ruiniert, noch dass Seelen-Bruderschaft die Welt retten kann.
 

Universales Gemeinwesen beruht auf dem Einig-Wesen von Maitreya-Intellekt, Bodhisattva-Herz und Barmherzigem Willen: der spirituelle Intellekt der Großen Göttin braucht das Wissen des kulturellen Genius, das Herz der Grünen Tara benötigt die Wärme Seiner Liebe; die humane Gottesmacht der Großen Mutter bewirkt das Planetarische Bewusstsein einer Globalen Ethik der Frauen von den mitfühlenden Herzen erleuchteter Ehemänner.
 

Pandemien, Kriege, Verbrechen fordern die Menschheit in beispielloser Form heraus. In Homers Ilias ist Epidemie, des Glaubens Reaktion auf Männerkreise, in denen Unterwerfung der Frauen und Schweigen der Männer spirituelle Ideale darstellen. Kein Wunder, wenn Frauen da sagen: „Bloß nicht spirituelle Verantwortung für Männer übernehmen!“ – obgleich, meist steckt ein natürlicher Drang dahinter: nach Freiheit sich sehnen, Freiheit von seinem eigenen Kummer, Befreiung von einer streng-beruflichen Welt, des eigenen Egos. Folgen Frauen diesem Pfad, kommen sie sogar in einen hochzeitsähnlichen komplementären Zustand zu ihren Ehemännern, oder zu "der Befreiung" als stillschweigende Einsiedlerin [Buddha nannte ja die Unredlichen nicht „Ihr Nattern! Ihr Schlangenbrut!“ (Matthäus 3:7; 12:34)]. Je egozentrischer man sich in Gebet und Meditation um seine "Stürme im Wasserglas" kümmert, desto unkosmischer betrachtet man die Probleme der Menschheit und des Planeten nicht als seine Angelegenheit, und lehnt konsequenterweise Verantwortung ab, im Dialog die tyrannischen Verhältnisse in weltweitem Maßstab auszusprechen. In unserer Zeit verwechseln die meisten Frauen 'Glück' mit Vergnügen. Aber direkter Drang nach Genuss ist 'Míng yí – Verfinsterung des Lichts' (I Ging 36,2), die Verwundung des Hellen, eine Illusion. Natürlich können in dieser Täuschung Großmutter-Mutter-Tochter-Enkelin ihr ganzes Leben verbringen, Yoga, Spaß, Anerkennung und personales Wohlsein findend, aber niemals wahre Befriedigung echten Frauseins. Wären Mutter-Tochter wirklich glänzend, wenn sie alle ihre Wünsche erfüllt hätten? Wenn Frauen alles besäßen, würde etwa das für ihr Glück ausreichen? Nein, sie müssten weiter Entschuldigungen für nicht endende verborgene Tränen vom Unglück eines tief wühlenden Schmerzes erfinden. Misserfolg – nicht den erbarmenden Geist des Mannes verbreiten – ist ein bitterer Kelch! Ausreden wirken da wie Augenklappen über den warnenden Ausdruck der Seele: Herzensschwäche, Krebs-Schuldigkeit, Anorexia nervosa, Wut, Trauer, workaholic, Gleichgültigkeit sind Stimmen empfundener kosmischer Sehnsucht des weiblichen Selbst nach jenem Glück, das keines der, stattdessen, gewählten äußerlichen oder innerlichen Dinge je erbringen könnte. Um geliebt, wertgeschätzt, akzeptiert zu werden, passen sich Frauen Männer-Selbstsucht an, „im Alter könne man ja in mystischer Nonnenheit weilen“, und wäre dann glücklich? Ohne seelisch-kulturelle Mannheit stirbt und verdorrt die Frau, sie stirbt, ohne zu sterben, das heißt: sie kann nicht sterben. Ihre Anstrengungen sind nichts, sie befindet sich in der Hand globaler kommerzieller Materialisten. Ohne den höchsten Geist (purusha), welcher sich als universale Intelligenz im Gemeinwesen verkörpert, ist kein planetarisches Heilen möglich. Stattdessen entwächst den Frauen in der zweiten Lebenshälfte das ahrimanische Böse, der lange Leidensweg frommer Frauen, aus sich selbst Kräfte heraussaugend, um zu Weisheit und Willensentwickelung zu kommen – als Warnerinnen, es ihnen nicht gleichzutun? Selten sieht man hingegen Frauen, von Gottes Sicht mit Gruppenpsyche-Lyse beschäftigt zu sein, um Seelen zu befreien! Meist lieben es Omas, doch vom Ego anderer Leute oder den eigenen Kindern und Kindeskindern angestellt zu bleiben. Doch was wissen Urgroßmütter am Ende ihres ganzen Lebens? Fast nichts. Selbsterkenntnis der Frau sollte die Gefahren ichbezogener Wünsche, Wissen von unbewussten zerstörerischen Zwängen, Kenntnisse verborgener unterbewusster Tugenden und Fehler beinhalten; und was wir uns in Gemeinschaft wünschen sollten und wie wir es erreichen; was wir erstreben sollten und worauf wir besser verzichten sollen; also Kenntnis des eigenen Körpers und des eigenen Geistes: Persönlichkeiten in Planetarischem Bewusstseins vom Lieben der Beziehung des spirituellen Willens der Feminität zum Herzen des erleuchteten männlichen Geistes. 'Es muss aber gesagt werden, dass die tieferen Impulse desjenigen zu enthüllen, was eigentlich für die gegenwärtige Menschheitsentwicklung in Betracht kommt, eine äußerst unbequeme Sache ist' (Rudolf Steiner, 1. November 1919). Denn Männer sind nunmal in Gegenwart ihrer Töchter nicht allzu geneigt, die Dinge, auf die es ankommt, mit wirklichem tiefstem Ernst zu betrachten. Unsere Zeit aber erfordert gegenüber den Angelegenheiten der Menschheit einen wirklichen, gründlichen Ernst. Daher braucht es jetzt Mütter, die im göttlichen Geiste Buddhas führen, denn nur sie können Männer in deren geistliche Umkehr geloben.
 

Das weibliche Prinzip – die Humanität unserer Seelen
Alles beginnt mit einer neuen Sicht auf »Die Frau«, transzendent und immanent. ‚Das Herz der Jungfrau, der Liebe des Höchsten geweiht, spricht: Mir geschehe, wie du es gesagt, dem Herrn will ich dienen, bin seine Magd.‘ Lukas 1:38 (Tinel: Sainte Catherine, op. 44).
 

Der Typus der modernen Frau hat seine überwältigende Kraft unter Beweis gestellt: selbstbeherrscht, in Meisterschaft gebändigte Individualität, in starker, ruhiger, kalter, 'in ihrer gesammelten Vehemenz furchtbaren, dabei subtilen, herrschsüchtigen Macht, die zugleich eine Sublimierung des mentalen und vitalen Ichs ist' (Sri Aurobindo). Auch hat die Erde genug von Operetten à La Belle Hélène (Jaques Offenbach); besäßen Frauen dazu auch große spirituelle Macht, es würde die Welt nur auf weiteren Kreisen kriegerischen Umlaufs forttragen. Was in unserem Zeitalter, jetzt in Erscheinung treten muss, ist etwas viel Schwierigeres, zugleich viel Einfacheres: Demut – »die Darstellung des Herrn im Heiligtum« (Lukas 2:22), 'das Kind, das über den Greis herrscht' ist Erlöschen und zugleich Wiedergeburt von Religion; mit dem Verebben vorbildlicher Darstellung chthonischer Vergottung [Qur'an, Sure 4,157; vergleiche 'Darstellung des Herrn' in Genesis 25,9: 'es begruben ihn Isaak und Ismael'; siehe 'Das Sachsler Meditationstuch' (S.104) im Medaillon unten rechts: 'Das Wappen, das von der Standarte fällt', vergleiche Bhagavad-Gita 18.66] offenbaren sich »Die drei Monde« (les tapisseries 'La Dame à la Licorne': À mon seul désir, essence S.33), denn dies ist das große Geheimnis: der Atem im Wort des heiligen Geistes der »Drei Könige«.
 

Das von ihrer Heiligkeit erweckte Dornröschen – Ein Gesang  Das "zivilisierte" Leben der Männer besteht aus einem ständigen Kampf um Gewinn – welcher Art auch immer. Gewinn scheint der Sinn unseres Lebens zu sein. Doch jeder Gewinn der Männer hat auch immer die Frauen im Blick, Liebe in einen bestimmten Kanal zu lenken, was sich formt als seuchen- und kriegerischer Schattenriss eines Schicksals der ganzen Menschheit. Darstellung des Herrn im Tempel der Großen Göttin – könnte dies das besondere Ereignis sein, Großfürsten aus der Ichzone zu bringen, jener Reise-Mentalität (ohne Genussehen-Sex kein Tourismus) hinter der sich, mit Galanterie zu Ehebruch, Atomkrieg verbirgt? Sehen–Hören–Wahrnehmung–Kausalität müssen in maßgeblichen Männern jetzt das Gefühl für die Notwendigkeit von Friedens-Kultur erwecken und Mäzenatentum ermöglichen, unsere Zeit für den Dialog im Raum Ihres Heiligtums herzugeben. Wollen wir denn allen Ernstes unseren Kindern lehren: 'Es wird noch lange dauern bis Krieg kommt; baut Häuser, wohnt darin, pflanzt Gärten, und genießt ihre Früchte!' (Jeremia 29,28)? Unsere Nachkommen werden uns anklagen: „sie hätten die Chance gehabt, Frieden zu schaffen!“
 

Opus alterum per alterum  Mann und Frau sind miteinander verbunden, damit einer das Werk des anderen wird. So wird 'Mann ohne göttliche Frau' nicht humaner Mensch, sondern Teufel, und 'Frau ohne geistigen Mann' mag sich „Hure“ (Qur'an 19,20) nennen. Frauen als Wiederkehrender Christus sind das göttliche Werk 'geistiger Liebesflammen im Kreis der Brüder' (Apostelgeschichte 2:3); solch Männer-Anblick ist 'heiteren Jungfrauen' (I GING 58: der See) Trost, sodass keine von ihnen in Zukunft ohne einen solchen Geist sein möchte. 'Abrahams zehn Gerechte' (Genesis 18:32) weisen auf die Gottheit, die in der Frau tief verborgen ist; Frauen auf die Menschheit, in der sich Planetarisches Bewusstsein offenbart. Frieden geschieht durch Synthese der geistig-kulturellen Charaktere spiritueller Männer und seiner Ausdehnung durch jene 'Maitreya-Persönlichkeit' der Frauen, die Verschmelzung von erleuchteter psychoanalytischer weiblicher Persönlichkeit und marianischen männlichem Seelencharakter ist. Der Tempel, das Heiligtum der Großen Göttin, muss mit dieser Atmosphäre aufgeladen sein. Man glaube also nicht, dass nur indem Männer etwas "abschaffen", die Gesundheit des Lebens erreicht werden könne. Vielmehr müssen Frauen zuerst 'von sich selbst' beginnen, Ursachen Inneren Krieges zu beseitigen, 'von Liebe wegen' erlernend (learning-by-doing), wie Harmonie zwischen eigenen Gefühlen, eigenen Gedanken und eigenem Handeln herzustellen ist. Dies geschieht durch 'Liebe zum geliebten Herrn'; sodann folgend 'Liebe den Nächsten wie dich selbst' (Markus 12:30-31).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphonie des Friedens
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Herzeleid und Resilienz
F.
Gottes Wundertaten
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Kulturanalytischer Dialog
J. Der Interreligiöse Dialog
K.
Ethik und Planetarisches Bewusstsein
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der Frauen geheiligte Wissenschaft ist die Schöpferin des Neuen Zeitalters
    
II. Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Seelenkultur und Planetarisches Bewusstsein
    
IV.
Von der Bedeutung des Erbarmens
    
V.
Heiliger Gral – Am Abend wird Licht sein
    
VI.
Von der Vermählung
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Heilen mit der weisen Schlange
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Neue Mythologie – the religion after the religions
V. Transcultural Mentoring
W.
Transkulturalität und Menschheit
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Canticum Graduum
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge