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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2020   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


S.  Healing -
Awakening of Womanity


Der zerbrochene Krug des Wassermann-Zeitalters
Mann und Frau, wie sie als ihren Bereich die Vorstellung des 'Du' [Nicht-Ich] und des 'Ich' haben, bleiben – ohne Kulturelle Schöpferischkeit – so entgegengesetzter Natur wie Finsternis und Licht. Denn steht nun fest, dass der Herz-Charakter der Männer nicht dem seelischen Wesen der Frauen entspricht, wie auch die Persönlichkeit der Frauen nicht dem Einzig-Seienden der Männer (weil Frauen einfach 'keine Lust' auf Dialog und den Beruf verspüren, junge Männer spirituell heranzubilden, und Männer 'keine Zeit' haben Hl. Schriften auszulegen, um kränklichen Damen tiefenpsychologisch Vergebung zu gewähren), so folgt um so mehr, dass dann Planetarisches Bewusstsein – Seelenkapazität der Männer verbunden mit spirituellem Bewusstsein der Frauen – nicht vonstatten geht. Da der Frauen Übertragung ihres 'Glauben an den Herrn und Seine Kapazität' auf Männer, wie der Männer Anima, die Vision Notre-Dames, auf Frauen folgerichtigerweise nicht gelingt, so verlieren Ausdrücke wie »Ich gehe zum Vater hinauf« (Johannes 20:17) und »Das ist mein Mann« an Wert: der Sinn der Liebe zerbricht, 'es reißen die Schläuche und der Wein läuft aus' (Matthäus 9:17). * Die scheinbare Darstellung in Form einer Erinnerung an das Bewusstsein von etwas, das zuvor beobachtet wurde, in einer anderen Sache (Vedanta-Sutra I.1). Ungeachtet dessen folgt, dass es falsch ist, Männer – deren Interesse Geld-Intelligenz ist und deren Sphäre den Begriff des Willens hat – den Attributen jener Frauen, deren Sphäre das Wesen spiritueller Selbstlosigkeit ist, zu überlagern. Fehlt die Verbindung der Kulturell-Kreativen mit den Imaginationen im Glauben der Frauen, reagiert die Erde mit Pandemien.
 

'Hätte ich doch nur vom »Herrn« gewusst, bevor ich geheiratet habe, dann wäre das viel besser gewesen. Nun aber ist es zu spät. Jetzt sind meine Kinder und Kindeskinder alle materiell geprägt. Wie soll ich die Sehnsucht meiner Seele begreifen, wenn zuvörderst spirituelle Guidance mich zur Persönlichkeitsentwicklung drängt?' – Ethik lehrt im Ideal des Geliebten Herrn als »Rama, Krishna, Shiva, Buddha«, dass Frauen sich vier Mal geben: als Psychoanalytikerinnen {Rama}, Geberinnen des Wissens der Bhagavadgita {Krishna} und Mantra-Yogalehrerinnen {Shiva} sowie Führerinnen im Dialog 'Buddha als die Frauen'; diesen Frauen gegenübergestellt sind jene 'fundamentalistische Frauen', die mit Jesus, Muhammed, Alī oder Moses nur einmal lieben: und damit die Welt aufteilen in Kriegsgebiete.
 

Voraussetzung für 'Heilen in Planetarischem Bewusstsein' ist 'Frauen und Männer' als ein in sich selbst im Gleichgewicht befindendes komplementäres Paar von Gegensätzen und Ergänzungen 'Gott und heilige Seele', in dieser Balance vereint, resultiert dann ein drittes: Gemeinwesen {koinonia}, als ein sich im Gleichgewichtszustand befindendes Einig-Wesen, welches funktionell ist. Wenn sich Frauen und Männer im Gleichgewichtszustand einigen und damit in ein Drittes weiterfließen, offenbart sich Planetarisches Heilen. Nur Seele sein oder nur Göttlichkeit des einen oder des anderen Geschlechts kann niemals funktional sein.
 

Zur Offenbarung des Geheimnisses der Beziehung zwischen Geist und Körper, müssen wir die Ursprünge des Organismus 'Gemeinschaft der Geheiligten' untersuchen. Die Liebe der Göttlichen Mutter vereint sich selbst und die von ihr zusammengebrachten Menschen 'guten Willens' (Lukas 2:14) zu einem vollständigen Ganzen; dabei entspricht die Freundschaft des Ganzen zur göttlichen Mutter dem Inneren Prinzip der Schwesternschaft Notre Dames.
 

Weibliche Cleverness handelt durch die Schlange 'Sexualität', Männlichkeit besiegt durch den Stein 'Spiritualität'. Weder finden Schlange und Brot zusammen, noch Fisch und Stein, noch Schlange und Stein. Daher wurden der Frau 'die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie an ihren Ort fliegen kann' (Offenbarung 12:14), die Transformation herbeizuführen. Der Geist der Kulturell Kreativen sind einzelne Seelenkräfte, während das Herz der Frauen die Gesamtheit männlicher Seelenkräfte in sich schließt, also die Zentralkraft und die Wurzel der übrigen ist; wenn nun die Wurzel heilig ist, so sind es auch alle Zweige; nicht aber verhält es sich auch umgekehrt so mit einem einzelnen geheiligten Zweig (Isaak der Syrer).
 

'Gott ist Mensch und der Mensch ist Gott, jedoch Gott ist Gott und der Mensch ist der Mensch: das ist das Mysterium, das Paradoxon, die Unterscheidung der Nicht-Unterscheidung und die Nicht-Unterscheidung der Unterscheidung, was die ethische Logik der Identität begründet' (Suzuki, Ur-Erfahrung und Ur-Wissen. Quintessenz des Buddhismus, Anmerkung I.2). Wenn Frauen als 'Gott, der Herr' ganz 'Göttliche Mutter' geworden, so ist es das Herz der Männer, das die Führung von Gott 'heiliger Geist-weiblich-plural' empfängt, was marianische spirituelle Männlichkeit zur offenbarenden Menschlichkeit führt. Es ist das Geben des »Großen Mitfühlenden Herzens« spiritueller Männer im Gemeinwesen, das Mann und Frau zu Ihrem gemeinsamen Wirken in Planetarischem Bewusstsein auf die Welt bringt.
 

Die Magd bringt ihre Herrin zur Welt (Hadith)  Haben sich Frauen wirklich als 'Der Herr' erfasst und das Ihre ohne Entfremdung und Missbrauch von Macht in realer Demokratie begründet 'so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Seele scheint, worin noch niemand war: Heimat' (Ernst Bloch, Prinzip Hoffnung). Schöpfung erwächst aus der Sehnsucht nach dem ganz Anderen: Den Herrn, die multidimensional-mystische Wahrnehmung, in seinen Emotionen haben, das Transzendentale im Blick unserer Augen, Ihn in der Ausstrahlung unseres Leibes – dies ist, was zum Frieden erfüllt. Frauen sollten im Diskurs nicht streiten, bevor sie nicht die Berechtigung Gottes und Ihr religiöses Gewissen wiedergefunden haben.
 

Vom Neuen Himmel und einer Neue Erde  Die Liebe der Frauen zum Kulturellen Geist begründet die Humanisierung der Gesellschaft. Doch müssen 'die Töchter des Himmels' inmitten des irdischen Heeres sein: durch 'kollektives Heilen in Nächstenliebe' in Fühlung mit psychotischen Müttern, durch 'individuelle spirituelle Guidance und Nicht-Beziehung' face-to-face mit neurotischen Brüdern. Nur indem sie auf diese Weise Seelen-Charakter und spirituelle Persönlichkeit entwickeln, sind Heilerinnen der Neuen Zeit den schweren Anforderungen gewachsen, die auf ihnen ruhen. Sie bedürfen dabei der Initiationen durch den 'Großen Farmer der spirituellen Institution'. Diese Initiationen sind Anerkennungen, die zur Gruppenheilung, und später zur individuellen Guidance berechtigen; es sind nicht Auszeichnungen zur persönlichen Bevorzugung: in den Frauen wird vielmehr die ganze Geistige Hierarchie geehrt, in deren Mitte sie weilen. (I GING 7 Schi / das Heer, die Masse §2)
 

Planetarische Heilung durch Gebet, Meditation oder Bücher zu erlangen – das wäre ja so, als ob man behaupte, man könne selbst eine Neue Sprache für die Menschheit erschaffen. Heilung zu planetarischem Bewusstsein, was 'Die Sprache der Frauen' ist, entwickelt sich durch geistlich wie spirituell fundierten psychoanalytischen Dialog: es braucht lange Zeit bis 'die Sprache der Frauen' zu Planetarischem Bewusstsein vollkommen ist und da es nicht von einer Person allein kreiert werden kann, muss es von Generation zu Generation emotional erlernt, entwickelt, neu erworben werden. Ethik entfaltet sich nur, nachdem Frauen im Gemeinwesen das Bild erleuchteter Seelen über lange Zeit in ihrem Herzen getragen haben.
 

Von den drei Frauen im Dialog  Die erste spricht: „Oh, ich habe großen Spaß an meiner Weiblichkeit, sie schafft mir Lust, Unabhängigkeit und Kreativität. Sex bringt unserer Nation Wohlstand und meinem Manne Erfolg. Und mein Sohn wird Kriegsherr, um 'zu beherrschen, die uns hassen' (Psalm 106:41).“ Die zweite sagt nichts, im Aufstieg des Geistes war ihre Rede geschrumpft zur Leerheit und zum Schweigen (1 Korinther 14:34-35). Schließlich spricht sie doch, gedrückt, leise: „Manchmal war meine Weiblichkeit mir Freude. Zwang bereitet mir Schmerzen, doch... es ist eben, wie es ist.“ Die dritte weint: „Ich leide, dass wir den Sinn von Persönlichkeit nicht erlangt durch unserer Männer schöpferischen Geist. Krank bin ich geworden. Würden meine Leiden doch uns alle zur Besinnung bringen!“
 

Von den vier Frauen  „Heiratet Frauen, so wie es euch gut erscheint, zwei, drei, oder vier.“ (Heiliger Qur’an, Sure 4:3). Isaak hatte „vier Frauen“ von der Seite Rebekkas; dies bedeutet, sie waren alle in Rebekka enthalten, wie geschrieben steht: „Er nahm Rebekka“, die eine {psycho-logisch /beta-waves}; „und sie wurde seine Frau“, die zweite {alpha-waves /das Physiologische}; „und er liebte sie“ {als ihre Seele /theta-waves} ist die dritte; „und Isaak wurde über seine Mutter getröstet“: 'Göttliche Mutter' ist die vierte. (Sohar, BeReshid, Chajei Sara 255).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität des Herzens und Spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
Ethik und Verwirklichung
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge